Panorama
Stammt der Waldjunge aus der Schweiz?
Von David Nauer, Berlin. Aktualisiert am 08.10.2011 9 Kommentare
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Zurzeit das einzige Foto im Umlauf: Der Bub, der sich Ray nennt.
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Er nennt sich Ray, er ist ungefähr 17 Jahre alt und behauptet, mehrere Jahre mit seinem Vater im Wald gelebt zu haben. Als Papa starb, habe er die Leiche in einem Erdloch vergraben und sei immer nach Norden gewandert bis er in Berlin ankam. Die rätselhafte Geschichte des «Waldjungen» beschäftigt derzeit die deutsche Hauptstadt. Und sie wird immer verwirrender.
Schweizer Grosseltern?
Gut einen Monat ist es nun her, seit Ray vor dem Roten Rathaus auftauchte. Mit sich trug er einen Rucksack voller Winterkleider und ein Zelt. Der junge Mann macht einen intelligenten Eindruck, ist nicht verwirrt und hat gute Tischmanieren. Einzig, woher er kommt, kann er nicht sagen. Er sagt, seine Mutter sei vor fünf Jahren bei einem Autounfall gestorben. Ob das der Grund ist für die Amnesie des Teenagers?
Da Ray nur Englisch spricht und erklärt, sein Vater habe Ryan, seine Mutter Doreen geheissen, glaubt die Polizei zunächst, er stamme aus Grossbritannien. Inzwischen gibt es aber Zweifel daran: Sprachexperten können keinen britischen Akzent feststellen. Nun aber gibt es eine Spur in die Schweiz. Bei der Berliner Polizei hat sich nach Angaben der «Berliner Zeitung» ein älteres Schweizer Ehepaar gemeldet, dessen Sohn seit 18 Jahren verschollen ist. Die beiden glauben, Ray sei ihr Enkel was sie zu dieser Vermutung veranlasst, weiss aber niemand. Die Berliner Polizei wollte sich auf Anfrage des TA zu dem Fall nicht äussern, und die Vormundschaftsbehörde, die sich um Ray kümmert, war nicht zu erreichen.
DNA-Test soll weiterhelfen
Offenbar wird derzeit überlegt, einen DNA-Test durchzuführen. Nur so könnte ermittelt werden, ob Ray und die beiden Schweizer wirklich verwandt sind. Der geheimnisvolle junge Mann gibt sich jedoch nicht sonderlich kooperativ. So hat er sich bereits dagegen gewehrt, dass ein Foto von ihm veröffentlicht wird das einzige bisher bekannte Bild von ihm ist verpixelt. Da seine beiden Eltern tot seien, wolle er sich nun auf sein neues Leben konzentrieren, sagt er. Ein Argument, das die Ermittler verwundert: Sie können nicht verstehen, warum Ray nicht mithilft, das Rätsel um seine Herkunft zu lösen. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 08.10.2011, 16:09 Uhr
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9 Kommentare
Wer so einem Blödsinn Glauben schenkt dem ist nicht zu helfen. Ein nicht ganz durchdachter Bubenstreich. Amnesie mit Erinnerung an Mutter's Tod. Auch an die Rufnamen kann er sich noch
erinnern aber nicht an seinen Nachnamen. So hat denn auch Vater unter Amnesie gelitten? Und nun haben sich schon Opa und Oma aus der Schweiz gemeldet. Es werden nicht die einzigen mit falscher Hoffnung bleiben.
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Es gibt Menschen die es gekonnt verstehn anderen einen Bären aufzubinden, ich bin überzeugt, dass dieser junge Mann einer von diesen Fantasten ist.
Es gibt aber auch Menschen die alles glauben was man ihnen erzählt, das sind die Leichtgläubigen und von diesen gibt es mehr als man sich überhaupt vorstellen kann...so einfach ist das !
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