Panorama
Streik und Schnee: Verkehrschaos in Paris
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Mehrere Dutzend Flüge wurden gestrichen. Da nicht genügend Zimmer in den Hotels nahe des Flughafens zur Verfügung standen, suchten sich viele Passagiere einen Schlafplatz in den Terminals. Nach Angaben einer Flughafensprecherin wurden Matten, Decken und Lebensmittel an die Passagiere verteilt, die kein Zimmer mehr in einem Hotel fanden.
Alle Flugzeuge seien mit mindestens zwei Stunden Verspätung gestartet oder gelandet. Das Luftfahrtamt DGAC rief die Fluggesellschaften für diesen Freitag auf, wie am Donnerstag ein Drittel der Flüge zu streichen.
Auch auf den Strassen kam es in weiten Teilen des Landes zu Behinderungen. In und um Paris bildeten sich über 300 Kilometer Stau. Mehrere Fernstrassen in Nordfrankreich wurden für den Schwerverkehr gesperrt. Selbst die Hochgeschwindigkeitszüge TGV mussten ihre Fahrt drosseln. In Paris und Lyon wurde der Verkehr zudem von Streiks in Teilen des Nahverkehrs behindert.
Unfälle und Staus
Voll erwischt hat der Wintereinbruch auch den Osten Grossbritannien: Auf den Londoner Flughäfen Luton und Gatwick fielen am Freitagmorgen Flüge aus, mehrere ankommende Flüge mussten umgeleitet werden. Rund um London kam es wegen Glätte auf den Strassen zu Unfällen auf Staus.
In Belgien haben die Schneefälle ebenfalls zu chaotischen Verkehrsverhältnissen geführt. Autos stauten sich auf einer Länge von insgesamt fast 350 Kilometern, berichtete die Nachrichtenagentur Belga.
Auf eisglatten Strassen gab es zahlreiche Unfälle. Züge hatten Verspätungen. Zudem mussten schon auch auf dem internationalen Flughafen Brüssel-Zaventem - wie schon am Vortag - Flüge gestrichen werden. (bru/sda)
Erstellt: 18.12.2009, 11:55 Uhr
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