Panorama

Streithähne legen Intercity in Ziegelbrücke lahm

Aktualisiert am 07.01.2012 19 Kommentare

Wegen zwei streitenden Asylbewerbern hat ein Zug in Ziegelbrücke fast eine Stunde lang Halt gemacht. Bei dem Versuch den Somalier und den Iraker zu beruhigen, wurde ein Zugbegleiter am Kopf verletzt.

Die zwei Männer mussten den Intercity in Ziegelbrücke verlassen: Ein Zug fährt langsam in den Bahnhof Ziegelbrücke ein. (Archivbild)

Die zwei Männer mussten den Intercity in Ziegelbrücke verlassen: Ein Zug fährt langsam in den Bahnhof Ziegelbrücke ein. (Archivbild)
Bild: Keystone

Artikel zum Thema

Stichworte

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Ein 18-jähriger betrunkener Somalier und ein 21 Jahre alter Iraker waren sich im Zug nach Zürich in die Haare geraten. Aufgrund der Auseinandersetzung musste der Intercity im Bahnhof Ziegelbrücke fast eine Stunde warten.

Die Streithähne, die den Zug in Ziegelbrücke verliessen, konnten auch durch Zugbegleiter der SBB nicht beruhigt werden. Die Bahnangestellten hatten versucht, den Streit unter den Asylbewerbern zu schlichten. Ein Zugbegleiter wurde dabei am Kopf verletzt.

Handschellen angelegt

Die Auseinandersetzung der Asylbewerber auf Gleis 6 in Ziegelbrücke führte dazu, dass der Intercity nicht weiter nach Zürich und Basel fahren konnte, wie die St. Galler Polizei heute mitteilte. Erst als die Polizei den stark betrunkenen Somalier fesselte und ihm Handschellen anlegte, liess die Sicherheitslage die Weiterfahrt des Zuges zu.

Der schwer alkoholisierte Somalier wurde zur Ausnüchterung in polizeilichen Gewahrsam genommen. Sein sechsjähriger Neffe, den der Mann bei sich hatte, wurde über Stunden durch die Polizei gehütet und schliesslich den Eltern übergeben, die aus dem Bernbiet in die Ostschweiz gereist waren.

(wid/sda)

Erstellt: 07.01.2012, 15:41 Uhr

19

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

19 Kommentare

Juerg Suter

07.01.2012, 16:23 Uhr
Melden 90 Empfehlung

Dankbarkeit darf man von Asylanten nicht erwarten, wer aber besoffen randaliert, hat zuviel Freizeit, zuviel Geld und ganz wenig Respekt. Solche Personen sind in diesem Land nicht erwünscht. Antworten


petrik leimgruber

07.01.2012, 16:47 Uhr
Melden 88 Empfehlung

Ich frage mich wie lange man da noch zuschauen will? Langsam aber sicher wird der Unmut in der Bevölkerung einfach zu gross. Wir haben hier Familien die am Minimum Leben müssen und hart Arbeiten. In vielen Orten steigen die Steuern, und warum? Hauptgrund sind meist die Sozialausgaben. Wieso greift man nicht endlich durch, und schafft solche Leute per sofort aus, anstelle alles schön zu reden. Antworten



Panorama

Populär auf Facebook Privatsphäre


Grandioses Berg-Erleben.

Weltberühmte Berge und 100 Jahre Jungfraubahn: Sommerurlaub vor der schönsten Kulisse der Welt!

Familie, Beruf und Studium

Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!