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Täterbeschreibung passt auf Besitzer des beschlagnahmten Bootes

Von Jon Mettler. Aktualisiert am 30.07.2010 21 Kommentare

Am Dienstag hat die Polizei ein Luxusboot beschlagnahmt. Ist es das Boot, mit dem eine Frau auf dem Bielersee totgefahren wurde? Ein Lokalsender hat am Donnerstag mit dem Besitzer gesprochen.

TeleBielingue-Programmleiter Stefan Senn im Gespräch mit dem Besitzer des beschlagnahmten Luxusboots.

TeleBielingue-Programmleiter Stefan Senn im Gespräch mit dem Besitzer des beschlagnahmten Luxusboots.
Bild: Jon Mettler

Anruf bei Versicherung?

Laut «Tele M1» hat sich ein 74-jähriger Unternehmer aus der Region Biel bei seiner Versicherung gemeldet um sich bezüglich Haftungsfragen bei Personenschäden durch ein Motorboot informieren zu lassen. Dabei soll er auch gesagt haben, er glaube, er habe «einen Seich» gemacht.

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Vor der Kamera nahm der Besitzer des beschlagnahmten Boots keine Stellung. Allerdings liess er sich auf ein Gespräch mit TeleBielingue-Programmleiter Stefan Senn ein. Senn sagte am Donnerstagabend auf dem Sender, der Mann passe vom Aussehen her auf das Profil des Täters, welches die Kantonspolizei Bern veröffentlicht habe. «Er hat mir gesagt, dass er sich am 11. Juli zwar auf dem See aufgehalten habe, aber bereits vor dem Zeitpunkt des tödlichen Unfalls wieder an Land gewesen sei», sagte Senn in den 19-Uhr-Nachrichten von TeleBielingue.

Der Mann habe ruhig, besonnen und gefasst gewirkt, erklärte Senn weiter. Er habe aber den Eindruck gehabt, dass die aktuelle Situation den Bootsbesitzer «arg belastet», so Senn. Der Mann habe angedeutet, dass er unter Zugzwang sei. Solange er unter Verdacht stehe, fühle er sich wie umtrieben, etwas zu unternehmen.

Schlechter Ruf bei Fischern

Offenbar hat der Besitzer des beschlagnahmten Boots unter den Fischern des Bielersees den Ruf, rasant zu fahren und wenig Rücksicht zu nehmen. Dies sagte ein Augenzeuge gegenüber TeleBielingue, der auf dem Campingplatz Sutz wohnt und beobachtet haben will, wie die Polizei das Boot abtransportierte. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 30.07.2010, 06:34 Uhr

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21 Kommentare

Fabian Baum

30.07.2010, 12:20 Uhr
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@Marc Altheer: Das sehe ich überhaupt nicht so. Wenn die Presse jemandem zum Täter abstempelt, kann das schwerwiegende Folgen haben auch ohne Gerichtsurteil. Bei diesem He-said-she-said (ein Zeuge vom Campingplatz hat gehört, dass ein Fischer gesagt habe, dass der Verdächtige manchmal rücksichtslos fahre...) ist das Vertrauen in den TA dahin. Die Medien tragen eine Verantwortung. Antworten


Heiner Müller

30.07.2010, 08:38 Uhr
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@ Heinz Martin: Hinschauen, dann denken, dann vielleicht schreiben! Es wird kein Bild des vielleicht Verdächtigten gezeigt. Das Bild zeigt den Redaktor... :-) Antworten



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