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Tote bei Brand in der Antarktis
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Nach dem tödlichen Brand an Bord eines südkoreanischen Trawlers in der Antarktis soll ein Flugzeug der US-Luftwaffe sieben verletzte Seeleute ausfliegen. Falls das Wetter mitspiele, werde die US-Maschine in der Nacht auf den Freitag an der Forschungsstation McMurdo landen, erklärte der neuseeländische Seenot-Rettungsdienst. Dort soll das Flugzeug die Verletzten an Bord nehmen, die derzeit an Bord eines US-Forschungsschiffes auf dem Weg zur Forschungsstation sind.
Drei vietnamesische Besatzungsmitglieder des Trawlers Jeong Woo 2 waren in der Nacht zum Mittwoch vermutlich bei einem Brand in den Schlafquartieren des Schiffes ums Leben gekommen. Das Schwesterschiff Jeong Woo 3 soll den schwer beschädigten Trawler voraussichtlich aus antarktischen Gewässern schleppen, um die Auswirkungen des Unglücks auf die Umwelt gering zu halten.
Südkoreanisches Schiff 2010 gesunken
Mitte Dezember 2011 war der russische Trawler Sparta in der Antarktis nach der Kollision mit einem Eisberg in Seenot geraten. Er konnte nach zwölftägigen Reparaturarbeiten wieder Fahrt aufnehmen. Ein Jahr zuvor war der südkoreanische Fischtrawler Number One Insung in der Antarktis gesunken. 22 der 42 Seeleute an Bord kamen ums Leben. (rub/AFP)
Erstellt: 12.01.2012, 06:44 Uhr
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