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Viel Schnee ist am 6. März die Regel
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500 Unfälle
Zwei Wochen vor dem kalendarischen Frühlingsbeginn hat der Winter die Schweizer wieder fest im Griff. Schnee und Glatteis führten zu prekären Strassenverhältnissen. Am Samstag und in der Nacht auf Sonntag ereigneten sich über 500 Verkehrsunfälle mit mehr als 50 Verletzten.
Am meisten Schnee gab es nach Angaben von MeteoSchweiz am Samstagmorgen in den Regionen von Leibstadt über Zürich bis ins Alpsteingebiet. Bei Beznau im Kanton Aargau fielen gegen 20 Zentimeter Schnee, in Zürich waren es 15 Zentimeter. Der Schnee fiel innerhalb von drei Stunden und bei recht tiefen Temperaturen. So war es nicht verwunderlich, dass vielerorts der Verkehr zusammenbrach.
Auch wenn der klimatologische Winter mit dem Februar zu Ende geht, sind winterliche Verhältnisse in der ersten Märzhälfte selbst im Flachland der Alpennordseite ein fester Bestandteil des Schweizer Klimas, wie Meteo Schweiz am Wochenende mitteilte. Der Märzwinter könne deshalb zu den so genannten Witterungsregelfällen gezählt werden.
Nachdem gegen Ende Februar im langjährigen Durchschnitt die Häufigkeit von Schneefällen geringer wird, ist in den ersten Märztagen gemäss Meteo Schweiz wieder eine Zunahme der Neuschnee-Ereignisse zu beobachten. Diese Zunahme kulminiert am 6. März, und zwar im Flachland wie auch noch ausgeprägter in mittleren Höhenlagen.
Rekordschnee im Jahr 2006
Einen extrem heftigen Märzwinter erlebte die Nord- und Ostschweiz am 4. und 5. März 2006 mit Rekordschneemengen. Auch letztes Jahr gab der Winter Anfang März ein Comeback: Am 6. März 2009 wurden in Zürich 13 Zentimeter Neuschnee gemessen. Das eigentliche Ende des über die Schneefalltätigkeit definierten Winters stellt sich laut Meteo Schweiz gegen den 10. März ein.
Danach liegt die Häufigkeit von Neuschneefällen markant tiefer als in der vorausgehenden Winterzeit. Das heisst aber nicht, dass Schnee nach dem 10. März kein Thema mehr ist. Die Launen des April bescheren dem Flachland der Alpennordseite hin und wieder eine Schneedecke. Allerdings ist diese meist dünn und verschwindet oft bereits nach wenigen Stunden wieder.
Die Bauernregel jedoch sagt: «Wenn am Fridolinstag (6. März) Schnee fällt, schneit es mindestens noch an 40 Tagen bis zum Lenz.» (sam/ddp)
Erstellt: 07.03.2010, 14:39 Uhr
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