Panorama

«Wir flogen genau darüber hinweg»

Aktualisiert am 18.10.2012 7 Kommentare

Die Crew einer Air-Canada-Maschine rettete einem in Seenot geratenen Segler das Leben. Der Pilot schildert im Interview den Ablauf der heldenhaften Tat.

«Es ist sehr schwierig, in 1500 Meter Höhe etwas zu entdecken»: Der Kapitän der Maschine im Gespräch mit Reuters.
Video: Reuters

Geriet am Dienstag in Seenot: Segler vor der australischen Küste. (17. Oktober 2012) (Bild: Keystone )

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Eine Passagiermaschine der Air Canada hat heute dabei geholfen, einen in Seenot geratenen Segler aufzuspüren (baz.ch/Newsnet berichtete ausführlich). «Als wir das Gebiet überflogen, habe ich die Passagiere gebeten, danach Ausschau zu halten», sagte der Kapitän der Boeing 777 gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Es sei sehr schwierig, etwas zu entdecken, wenn man in 1500 Metern Höhe fliege. Aber die Crew sei erfolgreich gewesen: «Fast sofort nachdem wir das Gebiet erreicht hatten, sagte der erste Offizier, er glaube, das Boot zu sehen», schildert der Pilot der Maschine den Vorgang. «Wir flogen also genau darüber hinweg. Es war fast genau dort, wo die Behörden es vermuteten.»

Vor zwei Wochen zum Segeln aufgebrochen

Als die Maschine das Boot zum zweiten Mal überflog, sei auch der 44 Jahre alte Segler zu sehen gewesen. Die Crew sei froh gewesen, als sie das Boot entdeckt habe, und noch froher sei sie gewesen, als sie gesehen habe, dass der Mann noch lebe.

Nach Polizeiangaben geht es dem Mann gut. Der Segler war vor zwei Wochen nördlich von Sydney die Küste von New South Wales entlanggesegelt. Am frühen Dienstag gab er dann ein Notsignal ab und berichtete, seine Jacht treibe ab. Weil er sich bereits sehr weit vom Festland befand, bat die australische Behörde für Seenotrettung zwei Passagiermaschinen, dabei zu helfen, die Position der Jacht zu bestätigen. (mrs/reuters)

Erstellt: 17.10.2012, 16:09 Uhr

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7 Kommentare

Peter Koller

17.10.2012, 18:02 Uhr
Melden 160 Empfehlung 2

Eine schöne Geschichte mit einem Happy End! Tut gut zur Abwechslung. Antworten


Ernst Stampf

18.10.2012, 10:08 Uhr
Melden 18 Empfehlung 17

Also die Story ist ja schön und alles. Aber was um Gottes Willen ist daran 'heldenhaft'? Ehrlich gesagt ist das doch fast das Mindeste, dass man mal einen Blick aus dem Fenster riskiert... ist ja nicht so, als sei das Flugzeug deswegen in Gefahr gewesen. Antworten



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