Oneway-Tickets haben Swiss-Test bestanden

Was Billigairlines können, machen nun auch die Lufthansa und ihre Töchter: Oneway-Tickets zu normalen Preisen verkaufen.

Swiss hat mit Oneway-Tarifen seit Sommer 2014 gute Erfahrungen gemacht: Passagiere am Flughafen Zürich. Foto: Christian Beutler (Keystone)

Swiss hat mit Oneway-Tarifen seit Sommer 2014 gute Erfahrungen gemacht: Passagiere am Flughafen Zürich. Foto: Christian Beutler (Keystone)

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Wer bislang versucht hatte, nur eine Strecke zu buchen, wurde bestraft. Lufthansa verrechnete für Oneway-Tickets prohibitiv hohe Tarife. Das ändert sich jetzt. Ab sofort bietet die deutsche Fluggesellschaft zusammen mit ihren Töchtern Austrian Airlines und Swiss Oneway-Tarife an – zumindest für Europaziele. Sie sind ab 49 Euro erhältlich.

Jetzt könnten «rund 170 Ziele in 44 Ländern auf rund 7500 wöchentlichen Frequenzen» nur in eine Richtung gebucht werden, so Lufthansa in einer Medienmitteilung. Die Airline reagiert damit auf veränderte Kundenbedürfnisse und macht das, was Billigairlines seit jeher tun. Sie lassen Kunden die Wahl wie er fliegen will.

Swiss hat Oneway-Tarife seit Sommer 2014 für ausgewählte Europa-Destinationen getestet und offenbar gute Erfahrungen gemacht. Nun ziehen Lufthansa und Austrian Airlines nach. (se/Aerotelegraph.com)

Erstellt: 10.03.2017, 13:32 Uhr

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