Schweiz

Bis zu 1000 Teilnehmer an Muslim-Demo erwartet

Von Vera Hächler. Aktualisiert am 11.12.2009 3 Kommentare

Am Samstag soll in Bern eine Muslim-Demo mit dem deutschen Ex-Profiboxer und Konvertit Pierre Vogel alias Abu Hamza stattfinden. Obwohl der Gastredner dem radikalen Islam angehört, machen sich die Behörden keine Sorgen um die Sicherheit. Erwartet werden bis 1000 Personen.

Auf dem Berner Bundesplatz soll der 31-jährige Wahl-Muslim am Samstagnachmittag an einer bewilligten Demonstration seine Rede gegen die «Islamhetze» halten, wie «20 Minuten» berichtete. Gemässigte muslimische Kreise in der Schweiz distanzieren sich vom radikalen Prediger, der ein Leben nur für die Religion propagiert. Auch setzt er sich für die Verschleierung von Frauen ein. Obwohl Vogel mit diesen Ansichten nicht überall auf Sympathie stösst, befürchtet die Kantonspolizei Bern für Samstag keine Eskalation der Situation. Sie geht davon aus, dass die Demonstration ruhig verlaufen wird. Auch will die Polizei die Anzahl der Einsatzkräfte der laufenden Situation anpassen, wie Ursula Stauffer, Mediensprecherin der Kapo Bern, am Donnerstag auf Anfrage von Bernerzeitung.ch sagt.

500 bis 1000 Teilnehmer erwartet

Marc Heeb, Leiter der Orts- und Gewerbepolizei der Stadt Bern, hat die Demonstration am Samstag bewilligt. Er mache sich keine Sorgen, da der Organisator der Kundgebung, der Islamische Zentralrat Schweiz, verlässlich sei. Im Gesuch für die Demonstration habe die Organisation von 500 bis 1000 Teilnehmern gesprochen. Wie viele tatsächlich am Samstag auf dem Bundesplatz erscheinen werden, könne man jedoch nie sagen, so Heeb weiter. «Ich sehe keinen Grund diese Demonstration zu verbieten, denn die Äusserungsfreiheit ist ein Recht. Ich will aber eine friedliche Veranstaltung und das habe ich den Organisatoren nochmals klar kommuniziert», sagt Heeb gegenüber der Bernerzeitung.ch.

(baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 11.12.2009, 16:47 Uhr

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3 Kommentare

Pirmin Meier

11.12.2009, 17:19 Uhr
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Die Videobotschaft des Hasspredigers Vogel ansehen, um dessen "Harmlosigkeit" wahrzunehem, den Ton des Mannes beachten,der uns mit der Hölle droht. Hier ist einer am Werk, die auf den ersten Toten wartet, auch keine Angst hat es selber zu sein. Man muss alles tun, dass es nicht so weit kommt. Gewiss haben unsere Bundesstaatsgründer 1848 solchen Fanatismus nicht mit Religionsfreiheit verwechselt. Antworten


Ronald Lack

11.12.2009, 17:23 Uhr
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Das ist ein Beispiel mehr wie der Dialog gesucht werden sollte, einfach einen Hassprediger einzuladen der auf die CH-hetzt. Demos zu machen fördert den glauben an gute Muslime. Ein typisches gebaren, wen wunderts dass immer mehr dies nicht tolerieren. Antworten