«Das Ende der Schweiz»

Die Welle negativer Zeitungsartikel über die Schweiz in der ausländischen Presse flacht nicht ab. So hart wie das amerikanische Magazin «Newsweek» hat aber noch niemand auf uns eingedroschen.

1/3 Nichts von heiler Alpen-Idylle
Von der Vorzeigenation zum egoistischen Eigenbrötler («Newsweek»). Der Artikel von Denis MacShane löste auf baz.ch/Newsnetz viele Reaktionen aus.

   
«Newsweek»-Autor: Denis MacShane, Labour-Abgeordneter und von 2002 bis 2005 Minister für Europa-Angelegenheiten in der Regierung von Tony Blair.

«Newsweek»-Autor: Denis MacShane, Labour-Abgeordneter und von 2002 bis 2005 Minister für Europa-Angelegenheiten in der Regierung von Tony Blair.

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Vom Heidiland zum Herz der Finsternis: Die hämischen Berichte in ausländischen Medien über die Schweiz nahmen ihren Anfang am 7. September 2007. Damals titelte die renommierte britische Tageszeitung: «Schweiz: Das Herz der Finsternis in Europa?» Es war die Zeit, als das ganze Land mit Schäfchenplakaten der SVP zugepflastert war und der eidgenössische Wahlkampf seine heisse Phase erreichte. Der mediale Frontalangriff des Traditionsblattes fand damals auf der Titelseite mit einem doppelseitigen Bericht statt. Von der Heimat «eines neuen Extremismus» war da die Rede, die Schweiz laufe Gefahr, sich zu einer «rassistischen» Nation zu entwickeln. Viele europäische Zeitungen doppelten nach: Die Onlineausgabe des Spiegels bezeichnete die Schweiz gar als «Demokratie am Rande des Nervenzusammenbruchs».

Seit dieser journalistischen Schelte-Flut vor zwei Jahren können wir eins nicht mehr beklagen: vom Ausland ignoriert zu werden. In internationalen Nachrichten sind wir präsenter als jeder andere Kleinstaat dieser Welt. Minarett-Abstimmung, UBS-Krise, Libyenaffäre, Polanski-Verhaftung und der Streit ums Bankgeheimnis lassen die Kommentatoren rund um den Globus ihre Mahnfinger erheben.

«Skurrile Insel»

Die «Los Angeles Times» befand im Oktober vergangenen Jahres, Muammar Ghadhafis Idee, die Schweiz zu vernichten, sei vielleicht doch nicht so schlecht. Der zugegebenermassen satirische Artikel mit dem Titel «Wer eigentlich braucht die Schweiz?» wühlte trotzdem in der offenen Wunde, in welche so viele Leitartikler und Analysten bereits kiloweise Salz streuten. Die französische Zeitung «Le Figaro» kam Ende 2009 zum Schluss, dass die «Gastfreundschaft in der Schweiz nicht mehr das ist, was sie einmal war». Kurz darauf äusserte sich «USA Today», Amerikas grösste Zeitung, in einem Artikel über den Rohstoffhändler Marc Rich abfällig über die Schweiz.

Letzte Woche nun widmete uns auch die österreichische Tageszeitung «Kurier» eine Doppelseite mit dem martialischen Titel «Die Schweiz im Kreuzfeuer». Dort heisst es: «Schwere Zeiten: Minarett-Verbot, Ausländerfeindlichkeit, Schwarzgeldkonten - die Eidgenossen sorgen international für Unmut.» Das brutale Fazit: «Die Schweiz ist eine skurrile Insel, die mit einem grauslichen Bukett von Problemen kämpft und dessen Strahlemann-Image verblasst ist.» Der Autor wirft der Schweiz «Islamfeindlichkeit» vor. Im Artikel suchte man vergeblich nach etwas Positivem.

«The End of Switzerland»

Den absoluten Tiefpunkt dieser bösartigen Berichterstattung setzt nun allerdings das amerikanische Nachrichtenmagazin «Newsweek». Es ruft in seiner jüngsten Ausgabe das «Ende der Schweiz» aus – im Titel, versteht sich. Die Botschaft wird in einer Auflage von über vier Millionen Exemplaren verbreitet. Von der einstigen Vorzeigenation sei nicht mehr viel übrig: Die wachsenden wirtschaftlichen Probleme und die schwelende Fremdenfeindlichkeit hätten den Mythos Schweiz zerstört. Früher sei das Land ein Hort des Liberalismus inmitten eines totalitären Europas gewesen. «Während dem Zweiten Weltkrieg war die neutrale Nation eine Insel der Freiheit, wo in den 50er und 60er Jahren unzählige Friedensverträge unterzeichnet wurden. Die Welt reiste in die Schweiz, um Lösungen zu finden», schreibt Autor Denis MacShane in seiner Analyse.

Nach dem verklärenden Blick in die Vergangenheit setzt er dann zum vernichtenden Schlag an: «Heute jedoch sind die Städte schmutzig, die Züge haben Verspätung, die Strassen sind alles Baustellen und die Politiker wirken provinziell.» MacShane, ein ehemaliger britischer Europaminister und Mitglied der Labour-Partei, hat in der Schweiz gelebt und gearbeitet.

Der dreiseitige Artikel bedient sich ausschliesslich Schwarz-Weiss-Kategorien. Die Vorwürfe sind zum grössten Teil haarsträubend falsch. So schreibt MacShane, die nationalistische Stimmung in der Schweiz führe dazu, dass immer mehr TV-Sendungen auf «Schwizerdütsch» gesendet würden.

Die Schmähschrift endet mit dem Fazit, dass die Weltelite aus Politik und Wirtschaft zwar immer noch jährlich nach Davos ans WEF pilgere, doch würden sich die Teilnehmer nicht mehr für das Land Schweiz interessieren.

Schon seltsam, was für ein grosses Aufsehen die Presse im Ausland über ein so «unbedeutendes» Land macht. (bru)

Erstellt: 23.02.2010, 11:38 Uhr

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327 KOMMENTARE

Jürg Bachofner

24.02.2010, 15:20 Uhr

Ein Effekt ist, dass nun viel mehr Menschen in der Welt wissen, dass da eine kleine Nation ist,die ganz gut funktioniert und eine Erfolgsgeschichte wie kaum eine kennt und in der seit Jahrh. der Bürger der Souverän ist. Entscheide in einer Direktdemokratie sind legitimer als die aller Regierungen und Behörden zusammen.Ignoranz entlarvt hier nur Unverstand. Die Schweiz sollte endlich Flagge zeigen!


Ulrich Raumer

24.02.2010, 13:29 Uhr

Die Schweizer Politik ist provinziell, schliesslich sind wir sowohl Einwohner- als auch Flächen-mässig nicht mehr als eine Provinz mit vielen Partikularinteressen. Diese Provinzialität erlaubt uns aber auch anders zu denken und zu handeln als zB die EU, was meist nicht schlecht ist. Wenn sich Politiker weltmännisch geben wollen wirkt das halt nicht nur für uns Schweizer oft unfreiwillig komisch.


Annemay Ruhstaller

23.02.2010, 16:33 Uhr

Kritik von überall her!. Nach der OECD-Kritik (betr. Schulsystem, Menschenrechtssituation etc.) wirkt nun die britische Kritik ziemlich arrogant. Ich wage zu behaupten, dass hinter fast aller Kritik uns gegenüber viel Neid steht. Von unserer wirtschaftlichen und sozialen Stabilität können andere (EU-) Länder nur träumen. Es ist höch-ste Zeit, dass wir wieder mehr Selbstvertrauen zeigen!


Hans Schmid

23.02.2010, 16:25 Uhr

Mr. McShane fragt, weshalb nur die Schweizer so hysterisch reagieren. Ganz einfach: Weil nur die Schweizer sich für so unglaublich wichtig nehmen. Das Interesse der ausländischen Öffentlichkeit an der Schweiz ist sehr viel kleiner als die meisten Schweizer glauben.


Ute Abderhalden

23.02.2010, 16:19 Uhr

Bilde ich es mir ein, oder habe ich die fast gleichen Kommentare schon letzte Woche gelesen, als der Kurier sich erdreiste, die Schweiz zu kritisieren? Und davor als es um die Deutschen und den Datenklau ging? Wer wird nächste Woche über uns herziehen und wer hat nichts besseres zu tun, als das Paradies zu verteidigen? Ja, auch ich lese alle 313 Kommentare, lache manchmal lauthals oder weine!


Pius Tschirky

23.02.2010, 16:09 Uhr

Die Engländer sollten zuerst einmal den Dreck vor der eigenen Türe kehren. Bekanntlich geht es Ihnen momentan auch nicht so gut und gewisse Rating-Agenturen planen schon, das Rating für für die Staatbonität herabzustufen. Wenn man dann halt nicht mehr weiter weiss, muss man eben auf anderen herumhacken.


Ruth Chartrand

23.02.2010, 16:06 Uhr

@Marielouise Lavy 13:24. Habe eben Ihren Kommentar gelesen. Es stimmt, dass niemand zum EU-Beitritt gezwungen wird. Der kleine Unterschied ist aber dass bei uns noch das Volk mitbestimmen kann und dieses Volk will solange nicht , bis EU etwas demokratischer wird. Sagen Sie mir bitte wieviele Länder ihr Volk zum EU Beitritt haben abstimmen lassen. Mir kommen da nur gewisse skand. Länder in den Sinn


Manfred Meyer

23.02.2010, 15:52 Uhr

Interessant an dieser Geschichte sind nicht die Anwürfe an sich, die Medienaufarbeitung oder die Motivation von Denis MacShane (in London lebend hab ich Ihn oft die Vorzüge der Schweiz und ihre Systeme loben gehört). Der interessante Teil ist die Reaktion der Schweizer auf diese "Angriffe". Wir sind voller Stolz auf unser Land aber haben eine grosse Angst, wir würden nicht verstanden von der Welt.


Ruthild Auf der Maur

23.02.2010, 15:47 Uhr

@Eugen Basel: In etwa geht es mir auch so. Einerseits mag er die Schweiz, aber nicht deren Bürger? Oder geht es nun einzig darum, dass es DIE Schweiz und somit die Klischees der Vergangenheit nicht mehr gibt und auch nie mehr geben wird? Oder geht es einzig ums "Stänkern", weil es auf der "perfekten grünen Insel" nichts zu tun gibt? Es verlangt ja keiner von ihm, dass er bei uns leben muss.


Patrick Feusi

23.02.2010, 15:45 Uhr

Wer ein Artikel mit dem Titel "The End of Switzerland" schreibt, muss sich nicht über Hassmails wundern, auch wenn ich diese Art von Antwort und Meinungsäusserung absolut nicht für sinnvoll halte! Auch hier ist es wieder so, dass einer schreibt und ein anderer dichtet noch etwas dazu, um dem Artikel "mehr Feuer" zu geben. Leider typisch für diverse Medien! ...


Martin Kleiner

23.02.2010, 15:43 Uhr

Der Mythos Schweiz mag tot zu sein, aber die Prinzipien und die Lebensart die unsere kleine Nation zu einer der grössten Volkswirstchaften der Welt gemacht haben, lebt weiter in jeder einzelner von uns. Die Schweiz ist und kann nicht perfekt sein, aber die Welt braucht uns so wie die Schweiz die Welt braucht. Isolationismus ist ein Krebs und solche Kritik tut der Schweiz gut, trotzallem...


Roland Urech

23.02.2010, 15:41 Uhr

An alle, die über die Schweiz meckern: Die Schweiz ist das Paradies! Ich kann dies ein bisschen beurteilen, da beruflich viel gereist. Aber wenn einem das Paradies täglich vor Augen geführt wird, wird es schwierig, es als solches zu erkennen. Ein Blick auf die umliegenden Länder würde eigentlich genügen.


Ulrich Marti

23.02.2010, 15:27 Uhr

Wieso schenkt man einem solchen Schreihals überhaupt noch die Möglichkeit sich so reisserisch über Land und Leute zu äussern. Totschweigen ist das einzige Mittel. Aber alle Medien machen immer den gleichen Fehler und verhelfen solchen Typen zu ihnen nicht zustehenden medialen Auftritten.


Jacques Schmid

23.02.2010, 15:24 Uhr

Nun, dass mit der Sauberkeit muss ich leider bestätigen. Früher hiess das Kompliment, man könne auf dem Fussboden sogar essen, so sauber sei es in der CH. Nun, dem ist schon seit längerem nicht mehr so. Schaut man entlang den Strassen oder Autobahnen dann sieht das wirklich übel aus. Littering scheint in der CH gesellschaftsfähig zu werden - schade eigentlich, Papierkörbe hat es ja überall genug.


Hans Inderkum

23.02.2010, 15:17 Uhr

@Peter Müller: Die "Personenfreizügigkeit" bzw. das Abkommen über die Freizügigkeit wurde im Rahmen der Abstimmung über die sog. Bilateralen Abkommen (Bilaterale I) am 21.5.2000 mit 67.2 % Ja-Stimmen angenommen. Es kann also keine Rede sein, von "hat man eingeführt, obwohl es niemand wollte"!


oliver keller

23.02.2010, 15:05 Uhr

@Roger Schmid: vielleicht, weil es 'unser' Land ist? Die eigene Stube ist nie staubig, diejenige der andern aber schon. Vielleicht weil wir im Ausland die 'Schweizerkrankheit' bekommen? Oder weil 1 Woche Urlaub auf Malle nicht ausreichen, um die Schönheit des Hinterlandes zu erkunden und nur den Strand gesehen hat oder weil vielleicht die Rösti in der Eintracht doch die bessere ist? Wer weiss??


Ralf Hartwig

23.02.2010, 15:00 Uhr

Mich stört an all diesen Artikeln und Interviews immer nur etwas: warum nur lassen wir Schweizer uns jedesmal immer wieder davon beeindrucken und reagieren darauf empört oder beleidigt? Ich wünsche mir nur eins für die Schweiz: mehr Coolness! Kümmern wir uns doch um UNSERE Probleme und nicht um jene der Engländer mit uns.


Peter Müller

23.02.2010, 15:00 Uhr

@steve walker 13:48 Uhr: Besten Dank für diese (sicher unfreiwillige) Analyse der Situation der deutschen Minderheit in der Schweiz. Die SVP lenkt den Volkszorn auf uns, um vom eigenen Versagen abzulenken, fürwahr, fürwahr....


Rene Rezig

23.02.2010, 14:58 Uhr

@Remo Grau, dass der Herr MacShane von Problemen in Deutschland ablenken will, das glaube ich nicht...oder wo lesen Sie das heraus??


Daniel Landwehr

23.02.2010, 14:58 Uhr

@ Tanner: Sie haben Recht, aber der Autor ist ein Brite, nicht ein Amerikaner, um das geht es.


Alain Burky

23.02.2010, 14:53 Uhr

Haben sie bei Newsweek und in den USA so grosse Probleme ?


Alain Burky

23.02.2010, 14:51 Uhr

Haben sie bei Newsweek und in den USA so grosse Probleme ?


Jakob Tanner

23.02.2010, 14:50 Uhr

@ Peter Meister @ Peter Meister Der Artikel sei eine brilliante Analyse finden Sie? Haben Sie ihn gelesen? Sie finden es also brilliant, wenn Herr Shane behauptet, in der Deutschschweiz werde kein französisch mehr gelehrt? Die Wirtschaft sei am Zusammenbrechen? Die Kuckuchsuhr sei eine CH-Erfindung (notabene die einzige),die Schweiz sei verdreckt? Der J-Stempel eine CH-Erfindung (trotz Bergier)?


marc michel

23.02.2010, 14:48 Uhr

sollten die kritik beurteilen,dann schlüsse daraus ziehen. finde aber auch, dass wir wahrscheinlich überproportional v ausländischen konjunkturprogrammen profitieren i vergleich unserer investition in ökon. stützende stimulationen. deshalb könnte man unswieder als "profiteure" brandmarken, und stimmt ansatzweise auch. bankgeheimnis vom mitte-rechten filz gestützt gegen interessen des kleinen manne


Theo Stauffer

23.02.2010, 14:37 Uhr

Das Problem mit der Schweiz liegt nicht im Umgang mit Kritik sondern, dass die Schweiz immer schon Angst vorm Ausland hatte, versucht sich abzuschotten aber gleichzeitig prozentual die meiste Ausländer hat. Offen bleibt nur wieviel Ausländer die Schweiz übrig hätte wenn es nicht so enorm schwer wäre sich einbürgern zu lassen?


Marcel Leuenberger

23.02.2010, 14:32 Uhr

Der Blick von Aussen hat noch nie geschadet! Schade nur, dass nur EINE Sicht den Weg in die Medien gefunden hat. Ich bin überzeugt, dass sehr viele hier auf der Welt ein sehr gutes Bild von der Schweiz haben, bestimmt besser als von manchen anderen Europäischen Ländern!


Samuel Heger

23.02.2010, 14:32 Uhr

Die Schweiz befindet sich in einem Läuterungsprozess. Und dies ist längst überfällig für eine Schweiz, die sich nicht vor den Spiegel getraut. Polieren wir lieber gstohlenes Silber und wischen den Dreck unter den Teppich? Ist denn alles so verlogen? Der Spiegel von MacShane tut weh - ist aber eine Chance aus dem eigenen Zerrbild zu erwachen und der Tatsache ins Auge zu sehen. Denn, es ist dreckig


Maria Meier

23.02.2010, 14:28 Uhr

Die Wahrheit ist eben immer unangenehm!


Ueli Stämpfli

23.02.2010, 14:24 Uhr

@Daniel Landwehr: Newsweek ist ein wöchentlich erscheinendes amerikanisches Nachrichtenmagazin mit Hauptsitz in New York City. Jedoch ändert sich nichts an der Sache: die Rangliste der Oberklugen führen die USA ganz knapp vor den Engländern an...


René Müller

23.02.2010, 14:23 Uhr

@Kurt Gabriel. Dann waren sie wahrscheinlich nicht in demselben Asien wie ich. War über 50x in China bis 2007, da sind wir immer noch angesehen. Am Freitag kommt eine Chinesin Geschäftsfrau zu mir. Wohnt in China. Kauft in der Schweiz ein. Die hat eine andere Meinung als sie. Warum kommen denn soooviele Ausländer wenn alles soo Schei..ist? Warum kommen immer mehr deutsche Firmen in die Schweiz?


Gerhard Kürsteiner

23.02.2010, 14:22 Uhr

Ich halte es mit David Hilbert, der einst sagte: “Manche Menschen haben einen Gesichtskreis vom Radius Null und nennen ihn ihren Standpunkt.”


Ruth Chartrand

23.02.2010, 14:22 Uhr

@Peter Müller. Da kann ich Ihnen antworten. Weil die PFZ von unserem Bundesrat und den Parteien schöngeredet wurde. Ebenfalls wurde uns gesagt dass bei zu hoher Einwanderung eine Ventilklausel besteht die wir anwenden können. Das wurde jedoch nicht gemacht und wir fühlen uns vom BR betrogen. Nicht die Einwanderung macht uns zu schaffen sondern die grosse Masse die einwandert.


Markus Frey

23.02.2010, 14:22 Uhr

Man muss den Mann nicht mögen und schon gar nicht alles akzeptieren, was er sagt. Wo er aber leider recht hat, ist bei seinem Urteil der extremen Überempfindlichkeit gegenüber jeglicher Kritik, die viele Schweizer, insbesondere auch die Verantwortungsträger und die Medien, pflegen. Dazu kommt eine Selbstgerechtigkeit, die mir als im Ausland lebender Schweizer auch selbst immer stärker aufstösst.


Marion Mann

23.02.2010, 14:20 Uhr

Liebe Schweizer, seid doch froh, je schlechter man über euch spricht, desto beneidenswerter seid ihr doch. Man spricht doch nur deshalb schlecht von euch, weil man von seinen eigenen Problemen ablenken will. Wo gibt es noch soetwas wie Demokratie? In der Schweiz - nicht USA und nicht Deutschland. Minarettverbot hin oder her. Das Volk konnte zumindest seine Meinung sagen.


Reto Lippold

23.02.2010, 14:04 Uhr

Vielleicht wäre es doch besser, derartige Artikel wie den der Newsweek ganz zu ignorieren. Wenn sich bösartige Falschaussagen und Häme derart verbinden, lohnt es nicht, darüber auch nur ein Wort zu verlieren. Immerhin gibt es noch ausreichend viele Menschen, die unser Land gerne besuchen. Sie kommen jedoch zunehmend aus Osten - vielleicht auch weil die Vormacht der USA dem Ende entgegengeht.


eugen basel

23.02.2010, 13:58 Uhr

Gar nicht übel, dieses Interview. Suche jedoch nach Sinn und Zweck dieser Übung. Von den eigenen Problemen ablenken - und welches EU - Land hat keine Probleme? Eigentlich gut, dass die CH "voll von Widersprüchen" ist, ausser man denke sich eine andere Staatsform.


Martin zumbuehl

23.02.2010, 13:50 Uhr

Auch am 22.2.10 schrieb Business Week 97% die Wahrheit, wie am 29.7.02 mit dem Titel „Trouble in Paradise“, da zu viele Politiker im VR sitzen, niemand im Management für Discipline sorgte & unbequeme Fragen stellte etc. Politiker & einige Personen im Big Business sind ineffizient & eingebildet. Zeit, dass in der CH gut gemeinte Kritik gefördert & nicht durch schwache CEO gezielt unterdrückt wird.


steve walker

23.02.2010, 13:48 Uhr

Wenn ein Staat in der Klemme ist, haben die Politiker zwei Möglichkeiten: entweder dem eigenen Volk die unangenehme Wahrheit sagen und an der Misere arbeiten (schwierig, unangenehm, gefährdet die Wiederwahl) oder eine Hass-und-Neidkampagne gegen erfolgreichere Minderheiten fahren, um den Volkszorn umzulenken (einfach, angenehm und seit Jahrhunderten erprobt). Schade, Hr. McShaine.


Remo Grau

23.02.2010, 13:46 Uhr

Es mag ja vielleicht stimmen, dass in der Schweiz einige Probleme zu lösen sind. Doch diese Schüsse auf die Schweiz sind nur um von den noch viel grösseren Problemen im eigenen Land abzulenken. z.B. Deutschland kämpft selber um Schwarzgeldaffären und idiotische Politiker oder Amerika kennt Probleme um Schulen, Krankenkassen, etc... Ich denke, auf die Schweiz kann man nach wie vor stolz sein.


werner hüppi

23.02.2010, 13:45 Uhr

Den Artikel von Hr.Mc Shane im Newsweek habe ich nicht besonders schlimm gefunden, auch wenn dort viel unwahre Unterstellungen über die CH zu finden sind. Schlimmer war ein Artikel im The Guardian über den Nieder- gang vom Heidiland Schweiz. Aber man solle diese Kritik über die CH nicht zu ernst nehmen. Ich wohne 17 Flug- stunden weit weg von der CH. Hier kennt man Roger Federer, aber nicht die CH


Peter Müller

23.02.2010, 13:44 Uhr

Nach bald drei Jahren CH muss ich feststellen, hier ist es grundsätzlich nicht viel anders als z.B. in D. Auch in der basisdemokratischen CH wird Politik über die Köpfe der Mehrheit hinweg betrieben, oder warum hat man z.B. die Personenfreizügigkeit eingeführt, wenn diese doch die Mehrheit nicht möchte. Das soziale Netz AHV, IV, etc, wird auch immer löchriger, was kein normaler Bürger wünscht...


Peter Meister

23.02.2010, 13:43 Uhr

Die negativen Reaktionen auf den Artikel kann ich nicht verstehen. Der Titel ist reisserisch, wurde aber auch nach Aufmerksamkeitslogiken von der Redaktion gesetzt. Ich halte den Artikel vielmehr für eine brillante Analyse der aktuellen Situation der Schweiz - die negativen Reaktionen bestätigen die gefühlte Orientierungslosigkeit ja lediglich. Der Blick von aussen hat m.E. noch nie geschadet.


Ella Lurino

23.02.2010, 13:43 Uhr

«Oh to see yourself as others do» ist ein altes britisches Sprichwort (Zitat aus Interview). >> Was der Mann wahrscheinlich gesagt ist, "you ought to see yourself as others do." >> Ich mag mir gar nicht ausmalen, wo der der Journalist sonst noch seine Phantasie bemüht hat statt sein Wissen. >> Wir Schweizer haben übrigens wirklich ein Problem mit Kritik. Sie trifft uns viel härter als andere.


steve walker

23.02.2010, 13:41 Uhr

Köstlich, dieser Herr McShane: In seinem Artikel teilt er mit dem Zweihänder aus, und wenn ihm dann ein Journalist eine etwas provokative Frage stellt, gibt er sich beleidigt.


Patrick Tanner

23.02.2010, 13:39 Uhr

Herr Landwehr Sie haben es offensichtlich nicht begriffen: Newsweek ist ein amerikanisches Nachrichtenmagazin. 1961 wurde Newsweek von der Washington Post Company aufgekauft. Die "oberklugen" Schweizer können dies unterscheiden, Sie offensichtlich nicht. Also, bitte, immer den Ball schön tief halten oder zuerst sich informieren und erst dann plagieren...


Walter Kühn

23.02.2010, 13:36 Uhr

Wenn ich mir diese Kommentare so anschaue, dann muss es wohl so sein. Wie sagt man doch so schön: "Wer sich den Schuh anzieht, dem wird er wohl auch passen." All diese Verleugnung von Realitäten mit dem gleichzeitigen Hinweis darauf, dass es anderswo noch viel schlimmer sei .... Ist euch euer Spiegelbild so peinlich? Dann ändert doch was daran.


Ulrich Scheidegger

23.02.2010, 13:35 Uhr

Ein intelligenter Kritiker der Schweiz sollte wissen, dass die Mythen der Antike nicht mehr vereinbar mit den Mythen der Moderne sind. So einer schwelgt doch in einer märchenhaften Ideologie. Das Schneewittchen existiert auch in der Schweiz nicht. Und dieses wischte vor der eigenen Haustüre erst noch selbst.


Patrick Fischer

23.02.2010, 13:34 Uhr

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Die tatsache dass das Ausland schlecht ueber die CH schreiben zeigt dass die betreffenden Laender ihre eignene Fehler selbst nicht loesen koennen. Die CH hat eine der besten Wirtschafts bilanzen, und das Volk immernoch ein sehr hoher Lebensstnadard. Seit vorsichting doch macht weiter so, viele im Ausland beneiden euch und euere Freiheit, gruss aus den USA.


Martina Puls

23.02.2010, 13:30 Uhr

Kritikfähigkeit hat etwas mit Intelligenz und innerer Grösse zu tun. Wer nicht regelmässig 'über die Bücher geht' und über sein Tun reflektiert, wird im Leben nicht weiter kommen. Schon Kindern wird beigebracht, dass sie dem anderen Kind im Sandkasten nicht ständig die Burg zerstören sollen. Gilt auch im Erwachsenenleben, nur können schädigende Imagekampagnen nicht einfach korrigiert werden.


Ruthild Auf der Maur

23.02.2010, 13:27 Uhr

Wenns im eigenen Land nicht funktioniert, muss man es für ein anderes Land herbeireden. Ich glaube, UK sollte mit seiner heruntergekommenen Wirtschaft inklusive Politiker erst mal vor der eigenen Türe kehren. D. MacShane zeigt dieselbe Arroganz und Überheblichkeit einer Gesellschaftsklasse, wie ich sie vor 30 Jahren in UK erfahren habe. Daran hat sich bis heute nichts geändert.


Josef Schwarz

23.02.2010, 13:26 Uhr

@ Roger Schmid - ganz einfach: weil es so ist !


Heinz Frey

23.02.2010, 13:24 Uhr

Warum hat man, wenn man mit diesem Typen schon ein Interview macht, ihn nicht mit seine Falschbehauptungen konfrontiert? Die Deutschschweizer lernen kein französisch mehr in den Schulen? Der Judenstempel sei eine CH-Erfindung? Die Kuckucksuhr stamme aus der Schweiz? Und und und......Übrigens: der Autor war in den Abrechnungsskandal in England verwickelt. Er bezog u.a. 125'000 Pfund für seine Garag


Marielouise Lavy

23.02.2010, 13:24 Uhr

Schweizer Leser behaupten immer, umliegende Länder wollten die CH gern in der EU haben. Welch ein Unsinn ! Bisher wurden nur Länder in die EU aufgenommen, die einen Antrag auf Aufnahme gestellt haben. Kein Land wurde je genötigt, der EU beizutreten. Es ist aber wahr, dass ein gewisser Ausgleich zwischen den Mitgliedern angestrebt wird u. das Solidaritätsprinzip (für CH ein Fremdwort ?) herrscht.


Reto Arpagaus

23.02.2010, 13:24 Uhr

"Das Ende" wird immer wieder mal verkündigt, jenes der Weltmacht USA schon seit Jahrzehnten, nun also auch noch jenes der Schweiz. Fazit: Tot gesagte leben länger.


Alfredo Garcia

23.02.2010, 13:22 Uhr

Deutlich schwieriger nachzuvollziehen ist dieser schon fast paranoide Harmoniereflex in Helvetien.


Chadischa Leuenberger

23.02.2010, 13:21 Uhr

Dass Städte wie Zürich schmutziger sind, insbesondere der Hauptbahnhof als z.B. London ist wahr. Davon kann sich jeder anlässlich eines Besuches in den sehr gepflegten Londoner Bahnhöfen überzeugen. Die Züge sind in ganz Europa gepfleger als die teilweise über vermüllten Abteile der SBB. Und was den Rassismus angeht: siehe unter Massenschlägerei unter dem Minarett in dieser Zeitung.


Richard Kunz

23.02.2010, 13:19 Uhr

Ich warte auf das CH Grounding wie dies bei der Swissair der Fall war. Parallelen sind gut ersichtlich. Dort hatte auch die Geschäftsführung die Kontrolle verloren. Ist zur Zeit in der Politik nicht anderst. Auch dort hatten sich alle auf höchstem Niveau gesund gestossen in einer selbverständlichen Genügsamkeit. CH hat keine Rohstoffe, kann sich nicht mal selbst ernähren..CHF wird auch noch fallen


Esther Berger

23.02.2010, 13:15 Uhr

Tipp eines weisen Mannes: Wenn dir zehn Dinge an deinem Partner nicht passen, sage ihm nur etwas pro Mal, und lasse genügend Zeit dazwischen; dann kann er es annehmen. Sagst du ihm alle Sachen aufeinmal, dann wird er sämtliche Vorwürfe ablehnen! Was auf eine einzelne Person zutrifft, trifft auch auf ein Volk zu. Wer mag schon gehäufte Kritik??? Menschen, die das machen, sind dumm.


Andreas R. Schulthess

23.02.2010, 13:14 Uhr

Was für eine beschämende Rechtfertigung von Mc.Shane. Wie wär es, wenn er sich, der Blair Regierung und dem englischen politischen System den Spiegel vorhalten würde; vor allem aber, wenn er seine "Verdienste" als Staatminister für Europa zu Zeiten Blair's kritisch überprüfen würde. What a hipocite point of view, Mr. McShane. Shame on you!


Patrick Meyer

23.02.2010, 13:13 Uhr

Also zumindest was die Baustellen betrifft hat Herr MacShane absolut recht. Wie unsere lieben Beamten Baustellenplanung und deren Umsetzung machen ist eine wahre Katastrophe. Zum Beispiel die Baustelle Reichenburg-Weesen (15km). Von Frühling bis Spätherbst eine MEGA-Baustelle, aber tagelang 2 - 3 Arbeiter vor Ort. Man würde besser die Kräfte bündeln und an weniger Baustellen effizienter arbeiten.


Daniel Weiss

23.02.2010, 13:12 Uhr

Lieber Roger Schmid, gehen sie bitte reisen oder leben sie eine zeitlang im Ausland. Dann wird Ihnen erst bewusst, wie vieles besser in der Schweiz ist. Glauben sie mir...


Fritz Nussbaumer

23.02.2010, 13:06 Uhr

Es ist immer heilsam, das eigene Land durch die Augen eines Ausländers anzusehen. Wo Denis MacShane recht hat, da hat er recht. In Luzern z.B. sind wir so fortschrittlich, dass du auf der verdreckten Bahnhoftoilette mit dem Laptop das fehlende Toilettenpapier bestellen kannst. Apropos Sauberkeit: Begutachtet doch mal die Schweizerischen Bahnhoftoiletten. Selbst bei Mc Clean stinkts gewaltig.


Ernst Leuthold

23.02.2010, 13:01 Uhr

"Heute sind die Städte schmutzig" stimmt nicht; komme eben aus dem benachbarten Ausland zurück - im Vergleich dazu ist selbst Genf sauber "die Züge haben Verspätung" stimmt ein bisschen, aber wir haben ja auch einen unglaublich dichten Fahrplan "die Strassen sind alles Baustellen" stimmt, aber besser als Schlaglöcher überall "und die Politiker wirken provinziell" stimmt absolut...


Rolf Heinzmann

23.02.2010, 12:57 Uhr

Unser Selbstbewusstsein wird dann auf dem Niveau anderer Staaten angelangt sein, wenn wir mit mehr nonchalence auf solche Artikel reagieren.


Marc de Roche

23.02.2010, 12:57 Uhr

Cool bleiben, Leute. Dort, wo Denis MacShane nur eine persönliche Wertung abgibt, brauchen wir nicht zu reagieren. Das ist sein gutes Recht, auch wenn wir damit nicht einverstanden sind. Dort wo er aber auf unengenehme Tatsachen hinweist, da dürften wir ruhig ein wenig nachdenken und nicht gleich wild zurückschiessen. »Yes, Mr. MacShane, we are working on it.«


Roger Schmid

23.02.2010, 12:56 Uhr

Wieso haben wir Schweizer eigentlich immer das Gefühl, hier sei alles besser und schöner?


Maximilian Mann

23.02.2010, 12:56 Uhr

Die CH kann sich doch nur deshalb auf dem hohen Ross halten, weil sie von einer gutmütigen und schützenden EU umgeben ist. Manchmal staunen wir aber wieder darüber, dass es hinter dem EU-Horizont eine andere, weniger freundliche Welt gibt. Also: Wir Schweizer brauchen die EU, nicht umgekehrt. Und wie kommen wir dazu, dass die EU sehnsüchtig auf CH wartet oder gar einem Aufnahmeantrag stattgibt?


Fredi Hinz

23.02.2010, 12:56 Uhr

Dieser Mann hat eine verzerrte Wahrnehmung. Welches Land oder Stadt hat die meisten Überwachungskameras in öffentlichem Raum? (Grossbritannien, London) 1980, als ich dort ankam, wurde ich noch als Gentleman empfangen und nicht wie heute als Terrorist. Pah! Neider.


Susanne Reich

23.02.2010, 12:55 Uhr

Erstens sieht MacShane nicht schlecht aus, doch seine Äusserungen sind ja nicht unbedingt dazu geeignet, dass sich eine Schweizerin für ihn interessiert. Ich habe eher das Gefühl, dass er sich auf Kosten verschiedener Staaten profilieren will und dies in einem Moment wo jeder beim Spiel "Hau die Schweiz" mitmacht. Da sollte ihn nicht wundern, wenn dieser Staat resp. deren Bevölkerung sich wehrt!


Daniel Auer

23.02.2010, 12:51 Uhr

Schade, dass Schweizer zu wenig unser Land verteidigen. Auf unsere Demokratie bin ich stolz. Aber wie Kurt Gabriel mache ich immer häufiger die Feststellung, dass es hier immer dreckiger wird. In der Stadt, auch neben der Autobahn (Region Zürich wie Zentralschweiz) liegt haufenweise Müll. Auch die Zersiedelung mit den überall gleichen Betonklötzen zerstört viel. Österreich baut da ortsgerechter.


Fabian Baum

23.02.2010, 12:49 Uhr

Der Newsweek-Artikel ist sehr treffend. Es wird kein Ende der Schweiz prophezeit und dem Autor kann kein Hass gegen die Schweiz unterstellt werden. Quintessenz des Artikels: Vor 20 Jahren war es innen- und aussenpolitisch um die Schweiz besser bestellt als heute. Das ist nur zu wahr! Dem sollten wir uns stellen, wenn wir es künftig besser machen wollen.


Walter Kunz

23.02.2010, 12:48 Uhr

Warum bloss macht sich Denis MacShane so grosse Sorgen um die Schweiz (obwohl hier einiges nicht mehr zum Besten steht) übersieht er scheinbar die vielen ungelösten Probleme im eigenen Land vor der eigenen Türe zu gerne. Soll das vielleicht versteckte Werbung für England sein. Nein für mich eine reine Schmutzkampagne sonst weiter nichts.


Daniel Landwehr

23.02.2010, 12:42 Uhr

@ Ueli Stämpfli: Sie haben nicht mal begriffen, dass es kein US-Amerikanisches Magazin, sondern ein britisches Produkt ist, aber Ratschläge erteilen...


Franz Buner

23.02.2010, 12:37 Uhr

D. Mc Shane hat leider recht: Schmutzige Städte, katastrophale Ortsbilder (sog. Architektur). Zusätzlic idR: Unfreundliche, egoistische von Geld getriebene Gesellschaft einhergehend mit Auflösung sozialer Strukturen selbst im familiären Bereich.


Jan Holler

23.02.2010, 12:37 Uhr

Der Interviewer Marc Brupbacher erscheint sehr provinziell gegenüber dem Interviewten Denis MacShane. Etwas mehr Abstand und Raffinesse wäre unbedingt angebracht gewesen. Ausserdem sollte TA-Media/Newsnetz sich schon bewusst sein, welche Wirkungen mit Titeln und Schlagzeilen provziert werden können, sie machen es ja selber tagtäglich. Schade, hier ist vom Interviewer eine Chance verpasst worden.


Daniel Landwehr

23.02.2010, 12:36 Uhr

Einige dieser oberklugen Schweizer können nicht einmal zwischen Grossbritannien und den USA unterscheiden, fühlen sich aber wahnsinnig überlegen...


boris kemp

23.02.2010, 12:35 Uhr

lasst doch den typen in ruhe! soviel aufmerksamkeit wie er mit solchen "analysen" erhaschen möchte hat er gar nicht verdient!


Kurt Regotz

23.02.2010, 12:31 Uhr

@Kurt Gabriel: Klar ist die Schweiz nicht mehr wie damals. Die Schweiz wurde in den letzten Jahrzehnten verwässert mit Menschen die eine total andere Weltanschauung haben. Der typische Schweizer von damals ist schon fast ausgestorben.


anja dräger

23.02.2010, 12:31 Uhr

Ein direkter Vergleich mit GB und schnell sieht man die sauren Trauben des Herrn MacShane: verschmutzte Städte, verstopfte Strassen und um Stunden (!) verspätete Züge sind gerade das, was den Alltag in New Britannia am meisten prägen...


Christian Gerig

23.02.2010, 12:30 Uhr

In einer globalisierten Welt gesteuert von einer machthungrigen, menschenverachtenden Elite, darf es keine Basisdemokratie mehr geben. Blinder Obrigkeitsglaube, fressen was man vorgesetzt bekommt, kuschen und einknicken waren bei der Gründung der Schweiz nicht angesagt. Warum sollte es heute anders sein?


Laurent Bertrandt

23.02.2010, 12:28 Uhr

Es wird immer wieder die Frage gestellt "Warum kommen so viele EU-Bürger in die Schweiz?". Ganz einfach: Wir holen uns das wieder, was Ihr mit unserem Schwarzgeld aufgebaut habt. Z.B. über Euer Sozialsystem. Ohne unser Schwarzgeld wäre es längst nicht so gut, wie es jetzt ist. ;-)


Peter Müller

23.02.2010, 12:23 Uhr

Zentrale, wichtige und richtige Frage: "Wieso kann die Schweiz keine Kritik von aussen akzeptieren?"


Gustav Springer

23.02.2010, 12:22 Uhr

Hallo zusammen - grad in diesem Zusammenhang ein paar ernstgemeinte Fragen: Was macht die Schweiz zur Schweiz, was macht den Schweizer zu einem Schweizer? Auf was können wir stolz sein, und auf was nicht? Was sind unsere Werte? Bin auf Eure Antworten und Meinungen sehr gespannt...


Laurens van Rooijen

23.02.2010, 12:22 Uhr

Schade, das Interview ist um Welten schwächer als McShane's Newsweek-Artikel - weil es wiederholt auf die persönliche Ebene wechselt. So wie ich den Newsweek-Artikel gelesen habe, ist das keine Hetze, sondern eine Analyse einer durch giftige Propaganda zur Unwillensnation mutierten Schweiz. In der sich keine Lösungen mehr realisieren lassen, weil man statt mit- nur noch übereinander spricht.


Rolf Meier

23.02.2010, 12:20 Uhr

Mr.Mac Shane hat den Nagel auf den Kopf getroffen! Schmerzhaft?


Germaine weber

23.02.2010, 12:19 Uhr

Ich bin froh in einem Land zu leben, dessen Polizei bei einer Straftat keine Rücksicht auf Herrensöhne aus Lybien nimmt. Ein Bravo für die Zivilcourage der GENFER POLIZEI!!! Es wäre schön, wenn unsere Politiker mehr Rückgat hätten.


Marcel Hollenstein

23.02.2010, 12:13 Uhr

@wolf wagenfeld: Super Kommentar.. genau meine Meinung... konnte es nicht besser sagen... GENAU


marc michel

23.02.2010, 12:10 Uhr

ich finde, wir müssen aufpassen mit der zuwanderung, viele kulturfremde verhalten sich halt nicht, wie wir ursprünglichen eingeborenen :), deshalb sofort aufhören mit leuten im ausland rekrutieren und nicht bloss der svp das feld der "ausländerpolitik" überlassen, damit die leute auch sehr gut integriert werden, weil sie das wollen und müssen!!


Marc Keller

23.02.2010, 12:06 Uhr

Liebe Schweizer Landsleute keine Angst. Kann man einen "Schreiberling" ernst nehmen, der in England mehr als umstritten ist.? Sein "Sündenregister" spricht eine deutliche Sprache. Schlagt mal auf Wikipedia nach.


Markus Berner

23.02.2010, 12:06 Uhr

Nicht aufregen. Es geht nur immer um wirtschaftliche Interessen. Die Gier ist bei Ländern und Politikern nicht geringer als bei den Bankern und Investoren. Selbstkritisch müssen wir bleiben, aber uns nicht durch Suppenspucker aus GB provozieren lassen. Die hätten im eigenen Land eigentlich genügend Verbesserungsbedarf.


René Wyss

23.02.2010, 12:04 Uhr

Ich empfehle allen, die Englisch lesen können, und das sind mittlerweile wohl die meisten von uns, den Link zu Newsweek zu öffnen und sich "The Death of Switzerland" zu Gemüte zu führen. Die Beurteilung stimmt weitgehend, auch wenn verschwiegen wird, dass die USA und Großbritannien mit ihren Steueroasen Delaware und den Kanalinseln die größten Heuchler sind.


Martin Bommert

23.02.2010, 11:53 Uhr

Es stimmt leider alles. Vielleicht nicht so scharf, aber die Schweiz ist zu einem lächerlichen Land verkommen. Nach aussen ist die Schweiz schwach. Nach innen schikaniert die frustrierte Regierung das Volk mit Verboten und Verpflichtungen. Zum Bsp: Fortgeschrittene Länder haben keine Wehrpflicht mehr. Die primitive Schweiz doch. Arrogant nach innen und nachgiebig nach aussen. CH ade


Hans Pfuhl

23.02.2010, 11:52 Uhr

Dass die Schweiz schon bessere Tage gekannt hat, das ist gewiss. Im Ausland steht es aber kein bisschen besser. Sollen die Auslandmedien die Schweiz mit Dreck bewerfen. Was aber nicht geht, sind diese Miesepeter, diese Parasiten und Nestbeschmutzer, die gemütlich im Boot der "ach so schlechten CH" sitzen und weder sich engagieren, die CH zu verbessern noch die Courage haben, endlich auszuwandern!


Kurt bär

23.02.2010, 11:50 Uhr

Schiesst diesen Denis McShane auf den Mond, besser noch auf den Mars. Bestimmt bestehen Probleme, die gelöst werden müssen, aber insgesamt ist und bleibt die Schweiz das beste Land der Welt. Ich bin viel gereist und kenne die Unterschiede. McShane hat seine Hausaufgaben bezüglich seines Berichts über die Schweiz nicht gemacht und würde lieber über die Probleme seines Heimatlandes schreiben.


Holger Wahl

23.02.2010, 10:12 Uhr

Kennen wir das nicht aus der Geschichte? Wenn man seiner eigenen Probleme nicht mehr Herr wird, sucht man sich eben einen Schuldigen. EU und USA am Rande der Pleite, mit unsinnigen Kriegen beschäftigt, ohne jede Aussicht auf Besserung, mit einer herrschenden Klasse, die vom Demos, dem Volk, schon lange nicht mehr kontrolliert wird... was liegt da näher, als den "bösen" Schweizer zu erfinden?


Kurt Gabriel

23.02.2010, 09:59 Uhr

Bis vor 8 J. war ich viel in AUS und Asien geschäftlich tätig. Schon damals machten heimkehrende Touristen die Bemerkung, dass die CH nicht mehr sei was es war. Schmutzige Städte, Littering auf Autostrassen + wegen schlechten Erfahrungen waren Firmen nicht mehr an schweizer Angestellten interessiert wie noch vor Jahren. Ich war in meinem CH-Stolz verletzt, in der CH hatte man nur lächeln ürbig.


leo schale

23.02.2010, 09:55 Uhr

BRAVO ! @Dieter Wundrig, 22.02.2010, 17:29 Uhr: «Jahrzehnte vom Ausland gestreichelt,selber nie mit Kritik an den Nachbarstaaten gespart,sich selbst immer nur gelobt.Nun empfängt man selber Kritik u. kann damit sehr schlecht umgehen...»Würde man endlich aus den verlogenen,scheinheiligen Mythen-Träumereien erwachen,könnte man sich vieles ersparen.Nur immer profitieren geht nicht.CH ohne DE+EU= 0000


Gregor Schläpf

23.02.2010, 09:51 Uhr

Ich bin Stolz ein Schweizer zu sein!!! Auch wenn manchmal ein paar Probleme auf die Eidgenossenschaft zu kommen. Ich denke, es ist der Neid der anderen auf unser System, Meinungsfreiheit usw., dass die Schweiz im Ausland so schlecht darstellen lässt. Aber besser können es die anderen auch nicht! Wir dürfen uns aber nie mehr von anderen Staaten erpressen lassen!


michael bader

23.02.2010, 09:45 Uhr

Selbstreflexion? Null! EIgenkritik? Gott bewahre! Die einzige Reaktion auf die massive Kritik aus dem Ausland ist reflexartiges Rumgeheule das eh alle anderen schuld sind. Als Schweizer würde ich mal in mich gehen und die Ursachen für diesen riesigen Imageverlust ergründen. Kleiner Tipp: Die Kommentare lesen, da steht schon die Antwort. Uneinsichtig, egomanisch, überheblich und lernresistent!


Stefan Hunziker

23.02.2010, 09:37 Uhr

wäre die Schweiz eine Firma wäre es wohl an der Zeit über eine Anpassung des Businessmodells nahczudenken und zusammen mit einer Marketingagentur eine neue Identität, mit neuem Wahrnehmungsmodell zu erschaffen und unter komplett neuem Namen, neuer Flagge und neuer Hymne (Vorschlag = Ewigi Liebi von MASH) wieder auf der internationalen Bühne aufzutreten. Ketzerischer Vorschlag?


Elisabeth Lüthi

23.02.2010, 09:06 Uhr

Darob solchen Kommentaren kann ich einfach nur noch lächeln, das müssen wir uns wirklich von einem Land sagen lassen welchem der Dreck bis zum Dach steht. Mir wurde einmal gelehrt "es werfe der den ersten Stein welcher frei von Schuld"! Na ja wie auch immer, sind viele andere Länder wahrscheindlich unglaublich froh, einmal nicht selbst in der Schusslinie zu sein!


René Müller

23.02.2010, 09:02 Uhr

Beruflich war ich 25 Jahre in vielen Ländern. Immer bin ich gerne nach Hause gekommen. Da durfte ich Denken und Sagen was ich wollte. Die Städte sind noch Heute recht sauber, was ich von London nicht sagen kann. Dass wir ein bisschen Provinziell sind hat nicht nur schlechte Seiten. Schaden kann uns nur die "Vaterlands-Volkspartei" die immer noch wie nach der Morgartenschlacht denkt.


Gerda Fuhrer

23.02.2010, 09:00 Uhr

Warum kommen denn scharenweise Leute aus allen Herren Ländern der Welt in unser Land, wenn es so schlecht ist, wie die Autoren dieser Medien behaupten? Bis nach Eritrea und Nigeria hat sich herumgesprochen, dass unsere Sozialsysteme leicht zu plündern sind und man hier alles bekommt!!! Es gibt kein zweites Land auf dieser Welt, das sich derart ausnehmen lässt wie die Schweiz.


Stefan Josef

23.02.2010, 08:59 Uhr

@wolf wagenfeld: Super Kommentar.. genau meine Meinung... konnte es nicht besser sagen...


Ueli Stämpfli

23.02.2010, 08:58 Uhr

Das amerikanische Magazin tät gut daran, im eigenen Lande mal nach Lösungen zu suchen. Eine Staatsverschuldung von sage und schreibe über 1'300 Mrd. CHF vorzuweisen, ist unsagbar. Vielleicht lernen es die US-Amerikaner ja eines Tages, etwas bescheidener aufzutreten...


Renata Maly

23.02.2010, 08:52 Uhr

Es stellt sich die Frage nach seinen journalistischen Qualitäten, wie Rechechen, Gründlichkeit und Befangenheit, Motivation. Es wird nötig sein, dass die Schweiz sich einen excellenten Imagefachman kauft, der nicht die Realität (Schweiz ist gut), sondern das Image (Schweiz ist gut) wiederherstellt. Sind 2 div. Sachen. Jetzt ja nicht einigeln, sondern alle einladen, selbst zu sehen und zu lernen.


wolfgang wenger

23.02.2010, 08:49 Uhr

In einem haben alle Kritiker recht, die Schweiz ist verklebt. Wer so ist, hat aus der Vergangenheit nichts gelernt, noch immer streben vor allem in der Schweiz&Deutschland die Massen nach elitaeren Vorbildern nach, aolte Personenkulte beinahe wie in den 30rn kommen wieder vermehrt auf, dazu beinahe auf den Nagel getroffen die passenden skurilen nach Altnazi-Propaganda Graffitis.. einzigartig !


Heiri Schweizer

23.02.2010, 08:49 Uhr

@paul-dieter Mehrle: ."Warum legen soviele Schweizer ihr Geld auf deutsche Banken?" Um beruhigt Steuern zu hinterziehen? Deutsche Steuersünder verstecken Ihr Geld in der Schweiz, Schweizer Steuersünder verstecken Ihr Geld in Deutschland.


Peter Ammann

23.02.2010, 08:45 Uhr

Früher (vor 30 Jahren) war ich stolz, Schweizer zu sein. Heute bin ich es nicht mehr. Das Bankgeheimnis ist ein Skandal. Noch skandalöser ist jedoch, dass uns Politiker weismachen wollen, dass dieses himmelschreiend ungerechte System dem Bürger nützt und in die Verfassung gehört!


Marcel Widmer

23.02.2010, 08:43 Uhr

In was die Schweizer gut sind, ist Gerede über sich zu fürchten und sich deswegen selbst zu geisseln. Dabei hat sich mehrfach gezeigt, dass man sich im Ausland kaum darum kümmert. Nur weil ein Artikel geschrieben wird, heisst das nicht dass er grosse Beachtung findet. Ein schärferer politischer Ton kann uns nur weiterbringen. Die Friede-Freude Politik vom Bundesrat hat uns nicht weitergebracht.


brigitta colombo

23.02.2010, 08:41 Uhr

ein grafiker brachte es mal auf den punkt und zeichnete über der schweiz zwei gekreuzte bananen. das ist 20 jahre her und ich dachte schon damals «der mann hat recht». seitdem hat sich nichts verbessert. in der schweiz wird nur besser camouflage betrieben, als anderswo. bisher… wir sind weder das heidiland noch fliessen bei uns milch und honig. zeit, dass es sichtbar wird.


Patrick Feusi

23.02.2010, 08:31 Uhr

Morgä! Seid stolz auf das, was wir in der Schweiz haben und meckert nicht, sondern macht alles damit die CH eine lebenswerte Heimat bleibt! Viel Negatives wird von den Medien (leider auch aus der CH) hochgepusht. Zur Fremdenfeindlichkeit: Wer sich anständig benimmt, sich anpasst und die Schweizer Werte beachtet, ist jederzeit herzlich willkommen, egal welche Nationalität, Religion und Hautfarbe!


Marc Dolder

23.02.2010, 08:13 Uhr

Doch erstaunlich viele Leser-Meldungen, die verdeutlichen, dass es die liberale und welt-offene Schweiz noch immer gibt. Tot-gesagte leben länger!


Roman Scherrer

23.02.2010, 08:01 Uhr

Liebe Schweizer ärgert euch nicht. Seit einigen Jahren lebe ich im Ausland und in jeder Staat gibt es Positives und Negatives. Nun ich freue mich jedesmal wieder die Schweiz zu besuchen - es kommt halt auf den Blickwinkel an wie man durch die persönliche "Brille" schaut und sie bewertet. Für mich ist die Schweiz nicht das Zentrum dieser Welt, aber ein kleines liebenswertes Juwel.


peter ess

23.02.2010, 07:59 Uhr

Nix neues im Westen ... die CH ist immernoch im Reduit zu mindestens Mental. Auf die Anerkennung Europa's Rechte wie wir mit den Bauvorschriften umgehen, kann ich gerne verzichten. Das wäre ja wenn man vom LePen oder Strebel (+) angehimmelt wird. Auf die Anerkennung der Euroliberalen kann ich auch verzichten. Ich will nur Ruhe und Ordnung und Arbeitsplätze auch für die Kinder.


Damiel Morgenthaler

23.02.2010, 07:45 Uhr

Mit Kindergartenmentalitäten wie "Er au, ich nööd" (leicht weinerlich vorgetragen) kommen wir wohl nicht weiter. Was mich erstaunt ist das genau jene welche bei uns bereits jetzt schon leiden und es noch fester zu spüren bekommen werden jene Politiker und Parteien (von links bis rechts) wählen die ihnen diese Suppe eingebrockt haben.


Ueli Schweizer

23.02.2010, 07:35 Uhr

Herrgott haben die Schwierzer wenig Selbstbewusstsein. Es ist immer wieder traurig und erbärmlich anzusehen: bei jeder Kritik von aussen muss man hier und in anderen einschlägigen Zeitschriften Rechtfertigungsartikel lesen. Souveränität ist etwas anderes. Verdrängte Probleme und schlechtes Gewissen ob des Wissens, dass seit Jahrzehnten das Geschäft mit dem Geld anderer Staaten bestens funktioniert


Peter Meier

23.02.2010, 07:06 Uhr

Genauso ist es lieber Herr MacSahne. Die Schweiz war ein neutrales, friedensliebendes Land in Europa und hat vielen vorübergehend ein Zuhause geboten. Die sozialen Werke waren einmalig auf der Welt. Leider gab es unter diesen Zuzügern viele, welche diese Werke schamlos ausgenützt haben. Das stösst den Einheimischen sauer auf. Amerika sollte daher ruhig sein - sie sind schon lange am Boden!


Hans Schreiner

23.02.2010, 07:01 Uhr

Als viel reisender Schweizer nehme ich mein Land so war, wie es im Newsweek Artikel beschrieben ist. Die Kommentare in diesem Forum bestätigen diese Sicht und zeigen, dass sich der Trend mittelfristig auch nicht ändern wird. Wie es scheint, haben die meisten Kommentatoren den Artikel gar nicht gelesen. So provinziell, ignorant und kleingeistig sind die Schweizer geworden!


Andrea Patzen

23.02.2010, 06:59 Uhr

ich fühle mich eigentlich immer noch wohl in der schweiz. wie ein vorschreiber bereits erwähnte suchen viele ausländer von nah und fern explizit die schweiz als arbeitgeber- und asylland auf. wieso wohl? wäre die schweiz nur annähernd so rassistisch wie hier teils behauptet wird, würde die schweiz von ihnen wohl gemieden werde. setzt euren antirassismuswahn dort ein, wo er nötig ist.....


Werner Christmann

23.02.2010, 06:38 Uhr

@rüdiger schatz: Ich nehme Sie beim Wort. Bitte geben Sie mir Ihren Einsatz bekannt. Ich halte dagegen. Sollten Sie nicht darauf eingehen, lassen Sie doch bitte zukünftig Ihr Geschreibsel.


Ulrich Leuenberger

23.02.2010, 05:58 Uhr

Der Westen, Europaeische Union und die USA, neiden uns den Wohlstand, die politische Unabhaengigkeit.! Sowohl die USA wie die Europaeische Union werden ueber kurz oder lang den Bankrott anmelden. Siehe Griechenland. Mit diesen Pleitenheinis sind langfristige Geschaeftsbeziehungen sehr schwierig. China, Indien, Russland, und viele andere Staaten dieser Welt , sind zukunftstraechtige Maerkte!


Moritz Weber

23.02.2010, 05:28 Uhr

Liebe Leute die diesen Artikel auch kommentiert haben: Sind sie noch bei Verstand?! Ich befinde mich momentan in Vancouver. Ich bin hier Englisch-Student und erlebe auch die olympischen Spiele hautnah. Ich kann ihnen sagen, dass das Ansehen der Schweiz nicht so schlecht ist wie sie vielleicht glauben. Das grösste Problem der Schweiz ist ihr fehlender Nationalstolz und ich bin kein SVP-Wähler!!!


Hansjoerg Heiniger

23.02.2010, 03:45 Uhr

Das Ende der Schweiz? Unglaublich was sich McShane erlaubt. Er, der offenbar in der Schweiz gelebt hat. Niergens auf der Welt ist Politik, Wirtschaft und das Leben so liberal, korruptionsfrei und fremdenfreundlich wie in der Schweiz. Zudem funktioniert alles fuer das taegliche Leben perfekt. Gerechtigkeit fuer alle. Weshalb leben denn so viele Auslaender in der Schweiz?? LG an Mr. McShane


johann thomann

23.02.2010, 01:52 Uhr

Spieglein, Spieglein an der Wand .... ich lebte über 10 Jahre in den USA ..... Denis MacShane sollte lieber selber man in den Spiegel schauen.....verlotterte Städte, Schmutz, Kriminalität, Ungebildetheit, Armut - ja - in den USA gibt es dies überall. Ich bin auf jedenfall glücklich, nicht mehr in diesem Polizeistaat leben zu müssen .... Die Schweiz ist viel schöner als die USA


Andreas K. Heyne

23.02.2010, 00:47 Uhr

Die Vorwürfe sind zum Teil übertrieben und sachlich nicht ganz auf dem Punkt. Aber dass sie grundsätzlich falsch wären, kann man leider nicht behaupten. Unsere Regierung hat es geschafft, in wenigen Jahren grossen Schaden in vielen Bereichen anzurichten. Um Abhilfe zu schaffen, müsste man aber aufhören, jene als Nestbeschmutzer zu diffamieren, die feststellen, dass Dreck im Nest ist.


Axel Schuh

23.02.2010, 00:24 Uhr

@ Traber: stimme Ihnen vollkommen zu.


Adrian Mueller

23.02.2010, 00:22 Uhr

Und warum zum Teufel wollen Tausende von Akademikern in unserem Land leben und arbeiten, weil es am Ende ist? Na ja meine Grossmutter sagte jeweils: Was interessiert es den Mond wenn ihn den Hund anbellt...


Joachim Koch

23.02.2010, 00:19 Uhr

Als dann, höpp, höpp in die EU!!!!!!!!!! Wann erkennen wir endlich, dass nur tote Fische mit dem Strom schwimmen. Dieses ganze gelabere über die Schweiz im Ausland. Damit erklärt die EU doch nur ihren politischen und wirtschaftlichen Ruin. Behauptung in 20 Jahren gibt es keine EU mehr siehe Griechenland Portugal Spanien Deutschland usw. Ratschalg an die EU werded Helvetier.


Peter E. M. Schudel

23.02.2010, 00:09 Uhr

Wir waren 500 Jahre lang die grössten Plünderer und Raubritter in ganz Europa und man konnte unsere Söhne ganz einfach kaufen, Söldner/Sold genannt. Die Verwaltung dieses Raubgoldes übernahmen unsere Banken mit Handkuss und selbstverständlich anonym! Wieso sollte sich dies so plötzlich ändern? Heute tragen die Raubritter Kravatte und feinstes Tuch, inkl. goldenem Fallschirm. Alles hausgemacht...!


Marc Straumann

23.02.2010, 00:07 Uhr

Liebe Länder Bevor ihr auf un rumhackt räumt lieber mal in euren eigenen Stall auf. Natürlich wunderts mich nicht dass die Krise in der USA begann. Wenn ich alles mit Kreditkarte bezahlen würde ohne darüber nachzudenken ob ich das ausgegebene Geld ende Monat überhaupt zurückzahlen kann wunderts mich nicht wenn ich ich mich verschulde, in Deutschland hohe arbeitslosigkeit und Hartz 4 empfänger


Bruno Scheidegger

22.02.2010, 23:49 Uhr

Ja, die ganze Welt schimpft über uns Schweizer und möchten unser Land aufteilen, vernichten, zerstören und was weis ich nicht noch alles, aber jeder kommt zu uns und jeder möchte hier arbeiten oder unser Sozialwesen ausnutzen und was von dem Kuchen haben. Wir sollten den Gotthard zumauern und die Grenzen dicht machen, mal sehen wie Europa einen Herzinfarkt kuriert?


Klaus Hofer

22.02.2010, 23:37 Uhr

Wenn die Schweiz so dreckig, Islamfeindlich etc. sein sollte, was ich nicht finde, so frage ich mich, wiso uns die umliegenden Länder gerne in der EU sehen täten. Ja wohl, als Melkkuh und als nichts anderes. Ich gehe jetzt in den Stall melken. Da habe ich wenigstens auch was davon! :-)


Roger Wietlisbach

22.02.2010, 23:32 Uhr

Was der Neid auf das einzig intakte Land Europas alles bewirkt ! Was da alles unter Steinen und Urschlamm hervorkriecht ist echt interessant für Psychiater und Insektenforscher! Jedenfalls für mich amüsant, nur weiter so! In 10 Jahren müssen wir Schweizer dann wieder einmal die hungernden Kinder der umliegenden Ländern auffüttern! Wetten dass es dann weder Eu. noch einen Euro mehr gibt!!


Jan Reuteler

22.02.2010, 23:19 Uhr

Der Artikel ist zwar etwas reisserisch, aber leider steckt viel wahres dahinter. Zu viele sogennante Patrioten sind diejenigen die die Schweiz mit billiger Polemik und schön verpacktem Rassismus untergraben. Es ist im übrigen äusserst naiv sämtliche Kritik aus dem Ausland als Neid abzustempel, und irgendwie ironisch, wenn man bedenkt wie viele Schweizer vom Neid zerfressen sind.


Thomas Meyer

22.02.2010, 22:58 Uhr

Die Politiker wirken nicht provinziell, sie sind es.


Hans Keller

22.02.2010, 22:46 Uhr

Interessant an der ganzen Sache ist, dass die Leserkommentare dieser schwarzmalerischen Artikel oft diametral der Artikelmeinung widersprechen. Nach der Minarettabstimmung hörte ich so viele Europäer sagen: "Wow, Schweizer, wir beneiden Euch."


Enzo Aduro

22.02.2010, 22:43 Uhr

Vielleicht sollte sich die Schweiz sich fragen ob die Newsweek nicht einfach recht hat. In der Alltagsblindheit bekommt man ja vieles nicht mit. Es ist wie mit dem Frosch der nicht merkt wenn das Wasser sich langsam erhitzt.


Klaus Würgler

22.02.2010, 22:42 Uhr

Das kommt davon, wenn man ein Land von Duckmäusern, Anpasser und Diplomaten ist.


marvin heider

22.02.2010, 22:41 Uhr

Was hier in vielen Zuschriften rauskommt ist nichts anderes als die Trotzreaktion eines kleinen Jungen. "Gut, dann mag uns halt keiner, aber das ist uns egal!" Bei bald 7 Mrd Menschen stellen wir ca. 1 Promille der Weltbevölkerung - was für eine Arroganz, zu denken, alle liegen falsch, nur wir nicht. Mal sehen, wie lange es geht, bis diese Entwicklung ökonomische Konsequenzen zeigt. Danke, SVP!


Heinrich Oskar Brocke

22.02.2010, 22:39 Uhr

Als Elfjähriger lernte ich 1947 die Schweiz kennen; und lebhafte Kontakte sind bis heute geblieben. Ich hoffe, die große Mehrheit der Schweizer lässt sich durch Bemerkungen aus dem Ausland nicht von den Grundlagen ihrer Politik abbringen: direkte Demokratie und die relative Unabhängigkeit ihrer Urzelle, der Gemeinde. Die Vorwürfe zu Missständen lassen sich bei Vergleichen nicht aufrechterhalten.


Christian Staub

22.02.2010, 22:32 Uhr

Wer Denis MacShane googelt, findet schnell heraus, dass dieser in den britischen Spesenskandal involviert war: Deklarierte seine Garage als Arbeitsplatz,erschwindelte dafür während 7 Jahren 125'000£ (=300'000Fr.) . Nun ja, ich denke damit erübrigt sich jegliche Diskussion des Artikels. Zumal wir in der Schweiz glücklicherweise noch immer im Paradies leben. Ich bin dankbar dafür, hier zu sein!!


Marianne Steiner

22.02.2010, 22:30 Uhr

@Rehm: „Niemand braucht die Schweiz“. Sicher, Deutschland hingegen wird sehr ge- und leider auch missbraucht – vor allem von der EU. Und als was? Als Zahlmeister! Macht Sie das sehr glücklich? @ Schale: Beim Vergleich, ob in der Schweiz mehr über Deutschland gelästert wird oder umgekehrt muss man neidlos anerkennen: Deutschland gewinnt.


Marlis Steiner

22.02.2010, 22:23 Uhr

Eine wenig erheiternde, eher düstere Analyse. Vielleicht haben wir eben doch den Zaun zu weit gemacht und unsere Wurzeln ausgerissen. Jedenfalls sind wir längst kein "einig Volk von Brüdern mehr". Jammerschade um unser schönes Land, dass es solange geschafft hat die Neutralität, die Solidarität und die Menschlichkeit hoch zu halten. Eine einmalige Chance, die wir offensichtlich verspielt haben.


Beni Schärer

22.02.2010, 22:20 Uhr

@Stefan Rehm: Falls Sie Deutscher sind und in der Schweiz arbeiten muss ich Ihnen die Frage stellen: Weshalb sind Sie hier? Offensichtlich ist in Deutschland ja sowieso alles besser. Oder etwa doch nicht? Einen Grund muss es ja geben, dass soviele Deutsche in die Schweiz kommen.....und diese Deutsche brauchen die Schweiz ganz bestimmt. Auf jedenfall die Sozialwerke. Von den Schweizern bezahlt...


Urs Holzapfel

22.02.2010, 22:15 Uhr

@e.muster:sie monieren,dass man sendungen nicht "in der eigenen sprache senden" könne.sie meinen damit wohl "schyzerdüütsch".es ist allmählich lästig und lächerlich,aber warum nennt sich die "deutschweiz" künftig nicht "alemannische schweiz"? das wäre nur logisch,wenn gewisse teile der bevölkerung deutsch nicht als ihre sprache betrachten.alles andere ist schizophren!


Heinz Bolliger

22.02.2010, 22:11 Uhr

Wer andere Länder derart um Steuern betrügt, auf so dumme Art Hass gegen andere Religionen säht und ständig auf Ausländer, inkl. Deutsche, eindrischt, und wie die SVP behauptet, das gehe das Ausland überhaupt nichts an, darf nicht entsetzt sein, wenn die Streicheleinheiten ausbleiben und die Schweiz, in der Gunst-Skala, mit Nordkorea und Iran um den hintersten Platz kämpft.


thomas müller

22.02.2010, 22:10 Uhr

sollen die ausländischen journalisten doch auf uns einschlagen, so what? damit lenken sie doch nur von ihren eigenen problemen ab. es mag bei uns nicht alles perfekt sein aber bitte, wer will uns da kritisieren? engländer? amerikaner? ja ja, dort ist ja alles perfekt, rassismus gibt es in den usa natürlich überhaupt nicht und der finanzplatz london ist der sauberste der welt... ich lache nur.


Kevin Käser

22.02.2010, 21:59 Uhr

@Massimo Pano: Das ist Unsinn. Das Schöne an der Schweiz ist, dass man verschiedener Meinung sein kann - auch über die Schweiz.


Hans Egloff

22.02.2010, 21:39 Uhr

Das mit den wirtschaftlichen Problemen ist wohl das gesuchteste "Problem" aller Zeiten. Komisch, dass wir eine (absoult) 10% niedrigere Arbeitslosenquote als England haben... Wie ein Kommentator vor mir gesagt hat: lieber zuerst mal vor der eigenen Haustüre wischen. Ich empfehle Herr McShane, in Zukunft nicht mehr auf Englisch zu schreiben, sonst ist er dann auch noch ein Nationalist :D


Urs Holzapfel

22.02.2010, 21:39 Uhr

@heinz frey: das mag die welt so an der schweiz - sie dreht und wendet es,wie sie es gerade braucht.stolz schreiben sie von der angeblich "höchsten einwanderungsquote der welt".dass die schweiz ihre derzeit mit abstand aber wichtigsten einwanderer nicht mag,das vergessen sie in diesem zusammenhang des sich auf die brust schlagens aber zu erwähnen.ich denke,die ch hat ihren zenit erreicht!


Heidy Nussbaumer

22.02.2010, 21:32 Uhr

Das groesste Problem der Schweiz ist,dass sie nicht in der Europaeischen Union ist.Sie kann deshalb nicht eine wirkliche Unterstuetzung von den anderen europaeischen Laender erwarten.Ich hoffe wirklich dass dieses Konzept endlich einmal bei der Schweizer Bevoelkerung ankommt.


Urs Holzapfel

22.02.2010, 21:30 Uhr

jetzt bin ich aber froh,dass die schweizer ausnahmsweise mal nicht über die bösen deutschen schimpfen müssen,sondern dass ihnen auch andere länder den spiegel vorhalten.das mit dem nationalistischen gebaren stimmt schon zumindest im grossraum zürich,auch anderes ist gut beobachtet.vielleicht ist die ch einmal froh,den grossen kanton als freund zu haben,man weiss ja nie.hochmut kommt vor dem fall!


Hans Saurenmann

22.02.2010, 21:07 Uhr

Der Denis ist ein ganz undankbarer Spezies. Hat die Gastfreundschaft genossen und jetzt dieselbe in Amerika. Was glauben Sie wird er erst ueber Amerika schreiben, wenn Er irgenwo anders auftaucht. Als Doppelbuerger kann ich recht gut Beurteilen wie es in der Schweiz, USA und England steht. Die Schweiz ist mit Abstand an erste Stelle in jeder Kategorie, nur die Politiker und Euroturbos fallen ab!!


Giordano Bruni

22.02.2010, 21:03 Uhr

Sehr interessant, die vielen Reaktionen. Da läuft was, vielleicht auch schief. Nachdem wir jahrelang auf unsere Nachbarn herumgehackt haben, können wir nicht auf Solidarität hoffen, wenn der grosse Onkel Sam auch noch dreinschlägt. Wir haben uns selber in eine egomotivierte Isolation reingeigelt. Bitte vorher denken, und dann reden.


Armin Süess

22.02.2010, 20:57 Uhr

Wenn ich die Bahnen in Grossbritannien mit den Schweizer Bahnen vergleiche, dann sollte Mister MacShane seinen Mund nicht zu voll nehmen. Wir müssen lernen, dass der Wirtschaftskrieg um die besten Standortbedingungen mit harten Bandagen ausgetragen wird und dabei cool bleiben. Wenn die Schweiz nicht ein ernstzunehmender Konkurrent wäre, würde man kein Wort über sie verlieren.


Fred Büchi

22.02.2010, 20:52 Uhr

Ich denke, es würde reichen, wenn wir mal unsere Geschichte lückenlos (neutral, was zu sein wir vorgeben) aufklären, in den Schulen darstellen und zur Kenntnis nehmen würden. Dann möchte ich allerdings nicht allein dastehen, sondern andere Nationen dasselbe tun sehen. Erst dann ist eine ausgewogene Diskussion möglich.


Hans-Peter Müller

22.02.2010, 20:48 Uhr

@Werner Reuter Wir recht Sie haben, Herr Reuter! Man kann sich wehren oder aber das Ganze auch ignorieren. Schmutzige Städte, etc. gibts überall und das in den meisten Ländern weit häufiger als hier. Die Schweiz sollte sich auf die früheren Tugenden besinnen und endlich wieder selbstständig handeln. Noch etwas, irgendwelche Schreiberlinge immer mit der bösen SVP kommen, spricht auch Bände.


Gisela Niedermann

22.02.2010, 20:47 Uhr

Sollte die Schweiz wirklich am Ende sein, dann ganz bestimmt nicht wegen der SVP. Die SVP ist die konservativste Partei der Schweiz und setzt sich demzufolge als einzige Partei für die altbewährten Werte und Strukturen dieses Landes ein. Und genau diese Werte bemängelt dieser Artikel, weil diese verlorengehen.


emanuele jonathan pulver

22.02.2010, 20:43 Uhr

ich finde die schweiz nach wie vor vorbildlich in den verschiedensten bereichen (direkte demokratie, recycling, umweltschutz, etc.). die schwarzen schatten sind jedoch nicht zu verleugen: ja der schweizer ist auslaenderfeindlich (und nimmt am stammtisch kein blatt vor den mund diesbezueglich), ja die schweiz pickt sich seine besten koernchen (eu-politik), ja die schweiz ist kleinkariert (minarette


Jules Wohlmann

22.02.2010, 20:36 Uhr

Was die Schweiz jetzt so oder so braucht, sind charismatische Führungskräfte, die aufgrund ihrer Persönlichkeit überzeugend wirken, wenn vielleicht auch die Fakten nicht so toll sind. Die Politiker, die uns vertreten sind das offensichtlich nicht. Geeigneter wären Leute wie Leutenegger/ Ineichen FDP, David CVP, Mario Fehr SP und Amstutz SVP oder unpolitische wie Gaydoul, Latrous, Hayek sen.


pius meier

22.02.2010, 20:28 Uhr

Guten Morgen Schweiz, die Wahrheit kommt immer ans Licht. Zu lange hat man weggeschaut, viele Schweizer wussten, dass viel Schwarzgeld und zum Teil auch "schmutziges Geld" auf den Schweizer Banken liegt. Aber eben, zu viele haben direkt oder indirekt davon profitiert und somit hat man dass einfach akzeptiert. Alles was auf unehrlichem Fundament steht wird in sich zusammen. Da wird es krachen.


Mike Traber

22.02.2010, 20:07 Uhr

Was tun, wenn einem das Wasser im eigenen Land zum Halse steht. Genau. Im Ausland ein Opfer suchen und es "runterputzen" oder gleich einen Krieg anfangen. Das eint das Innere und lenkt von den eigenen Problemen ab. So funktioniert es seit Anbeginn der Menschheit. Also kein Grund zur Panik; nichts Neues unter der Sonne. Dann entspannt die Anwürfe anschauen. Hat es allenfalls etwas Wahres?


Hansjoerg Mueller

22.02.2010, 20:03 Uhr

Wo bitte hat der Autor gelogen? Was an seinen Aussagen stimmt nicht, wurde nicht schon im gleichen Stil von schweizer Politikern thematisiert? Fuer alle, die der englischen Sprache nicht im notwendigen Umfang mächtig sind, wäre eine professionelle deutsche Übersetzung sehr hilfreich. Auch der Author dieses Artikels könnte davon profitieren. Einiges wurde hier verzerrt ode falsch wiedergegeben.


christoph scheidegger

22.02.2010, 19:59 Uhr

die schweiz entwickelt sich wie ein metamorphes, einheimisches gestein : wie ein (toller) bergkristall...!


Adrian Gerber

22.02.2010, 19:54 Uhr

Wie sagte einst ein deutscher Politiker: Die Hunde bellen und die Karawane zieht vorbei! Den Dreck vor dem Haus des Nachbarn sieht man eher als der, der vor der eigenen Tür steht.


Wolfgang Erschwil

22.02.2010, 19:53 Uhr

Was regen wir uns eigentlich auf, er sagt nur die Wahrheit. Das gleiche machen unsere Zeitungen fast jeden Tag mit den Deutschen viele merken nicht einmal wie dumm wir geworden sind. Hetze gegen unseren wichtigsten Handelspartner, man hat einfach das Gefühl wir wollen uns selber vernichten....


rüdiger schatz

22.02.2010, 19:51 Uhr

Interessant ist, wie hier immer stolz auf den Wohlstand der Schweiz verwiesen wird. Mit welchen Mitteln dieser Wohlstand während und nach dem 2. Weltkrieg erreicht wurde, darüber wird kein Wort verloren. Ich gehe jede Wette ein, dass die Hälfte der CH-Banken in 2-3 Jahren bankrott ist und die Schweiz in der folgenden Krise als Bittsteller bei der EU anklopft.


Hansjakobli Keller

22.02.2010, 19:46 Uhr

Ich freue mich über die Neider! Nur Erfolglose haben keine....!


Edi Rey

22.02.2010, 19:39 Uhr

Ueberzeichnet, gewiss! Aber dass wir ein Problem mit Rassismus und Ausländerfeindlichkeit haben ist unbestritten.


Josef Trutmann

22.02.2010, 19:39 Uhr

"Die Städte sind schmutzig und die Züge haben Verspätung".Da hat aber einer (ein Mann, ein Engländer) so richtig gründlich, ja sicher wissenschaftlich, journalistisch einwandfrei, recherchiert. Der Pulitzerpreis hat er auf sicher. ?


ruth leemann

22.02.2010, 19:39 Uhr

England ist auch nicht mehr was es einmal war, nur um Gerechtigkeit herzustellen, darum zuerst vor der eigen Haus-Tür / Land Ordnung machen. Ansonsten sollte man einem so hasserfüllten Menschen keine Plattform mehr geben. Sollten solche Berichte nicht auffhöhren, sollte man diesen Denis MacShane vor Gericht ziehen.


robi morales

22.02.2010, 19:39 Uhr

Wenn ja so viel kake ist, warum kommen dann noch so viele in die Schweiz? In ein Land in dem wohl mehr als die Hälfte eingebürgert oder Ausländer ist. Wer also gegen die Schweiz wettert wettert auch gegen die Ausländer! Kritik von Ländern die es selber nicht besser machen? Was soll das? Aber unsere Regierung ist eine Schönwetterregierung die viel zu träge reagiert.


Hans - Ulrich Vogt

22.02.2010, 19:38 Uhr

Wie sagte schon Kanzler Kohl in unserem nördlichen Nachbarland: " Die Hunde bellen und die Karawane zieht weiter". Die Schweiz ist ncht perfekt. Die Anderen auch nicht. Herr Vinz Michel Sie werden Mühe haben ihr gelobtes Land zufinden!


peter dellsperger

22.02.2010, 19:33 Uhr

Ist es ebenso absurd, wenn wir den Amerikanern z.B. entgegenhalten: masslose Konsum- und Kreditwirtschaft, verantwortlich für die jüngste Weltrezession, Folterregime, globaler militärischer Kontrollwahn mit rücksichtslosen, sinnlosen Einsätzen, Todesstrafjustiz, die 4% Fehlurteile toleriert, Boykott globaler Umweltkooperation. Und alles immer unter Anrufung des Höchsten bei jeder Gelegenheit!


Stefan Bisig

22.02.2010, 19:33 Uhr

Interessant ist, dass der Autor in Newsweek den gleichen Artikel in einer kürzeren Version bereits kurz vor dem WEF geschrieben hat - kein Redaktor von Newsweek hats gemerkt! ABER: Wir können unseren Rassismus, Xenophobie, usw. wenigstens auf die SVP und ihre 30% Wähler schieben, aber welche Entschuldigung haben GB, USA etc?


Stefan Bucher

22.02.2010, 19:31 Uhr

Lebe seit 8 Jahren in Uebersee und die internationel Presse schreibt immer noch genau gleich viel (wenig) ueber die Schweiz. Dabei hat es immer negatives gegeben (Swissair, Gold, Abwahl der einzigen Bundesraetin) aber meistens sind die Berichte positiv vertraeumt - wir sind heute nur sensitiver. Was sollten den die USA denken ueber die US Berichte in Schweizer Medien....


Ledergerber Thomas

22.02.2010, 19:30 Uhr

Das Ende von "Newsweek" ist viel näher, als das Ende der Schweiz, auch wenn sich die Schweiz ändert und ändern muss.


Elsa Muster

22.02.2010, 19:29 Uhr

Was genau stimmt an dem Artikel denn nicht? Leider aber vergisst man zu erzählen, was die Ursachen für diesen Zustand sind: Viel zu viele und viel zu verschiedene Leute in unserem Land, was zu Gedränge, Agressivität und ganz anderer Kultur geführt hat, als wir sie früher mal hatten. Aber klar, ein Land, das sich erlaubt, in der eigenen Sprache TV zu senden, geht natürlich gar nicht.


Tim Adams

22.02.2010, 19:25 Uhr

Wenn Engländer uns den Untergang prophezeien muss wohl was dran sein. Kein anderes Land hat schliesslich soviel Erfahrung mit politischem Abstieg. Vor 100 Jahren noch eine führende Industrie und Weltmacht, ein Empire. Heute ein Scherbenhaufen, Rekorde nur noch bei Jugendgewalt und Teenagerschwangerschaften, eine Gesellschaft am Abgrund. Auch dank Blair und seinen Labour freunden wie MacShane.


Ernesto Flores

22.02.2010, 19:24 Uhr

Der Hund kläfft das Denkmal an, dem Denkmal ist es egal. Also, was solls?


vinz michel

22.02.2010, 19:20 Uhr

Na ja, ob sie Recht haben oder nicht mag ja die eine Frage sein. Selbstverständlich werden da einige Fakten etwas gar unsortiert dargestellt. Dennoch, gibt es wohl Gründe, warum uns die Welt plötzlich so komisch "anders" sieht. Mich stimmt das jedenfalls traurig. Ich möchte nicht in einem Land wohnen, das bekannt wurde für Fremdenfeindlichkeit und Ablehnung.


Ralf Wedmann

22.02.2010, 19:12 Uhr

Jaja, negative kritik. :-) Irgendwann vergisst man uns wieder, und wir entwickeln und wieder zu einem herrlichen, idylischen Land. Ich meine: In meinem Dorft hilft man sich noch immer gegenseitig beim "Einkaufstütentragen" und sagt freundlich "Grüezi". Wenn ich das höre, und miterlebe, geht es mir immer gleich viel besser. Uns kann ja dann egal sein, was das Ausland über uns denkt.


Thomas Meier

22.02.2010, 19:04 Uhr

Als Labour-Abgeordneter war ja MacShane auch Politiker! Seine S/W-Aussagen zur CH erstaunen deshalb schon sehr! Vielleicht gehört doch etwas mehr historisches Hintergrundwissen dazu, um die CH einfach so abzuurteilen!? Die CH ist auch heute noch ein liberales Land, aber im Gegensatz zu anderen Ländern vielleicht ein ehrlicheres Land, da es bei uns noch die direkte Demokratie gibt!


Gerhard Deutschmann

22.02.2010, 19:03 Uhr

Die Gehässigkeit, mit der manche ungerecht behandelte Eidgenossen sich zur Wehr setzen, ist im Grunde genommen der Beweis dafür, wie Recht der Artikel hat auch wenn er hie und da etwas übertreibt. (Die Übertreibung ist bekanntlich ein Stilmittel, um etwas zu verdeutlichen). Es sin eben dieselben Schreiberlinge, die bei der SVP gesteuerten Hetze gegen die Deutschen mitmachen. Arme Trittbrettfahrer


marie berner

22.02.2010, 19:02 Uhr

haha, ist MacShame nicht der Parlamentarier, der dem Staat 125'000 Pfund für seine Garage in Rechnung gestellt hat? wenn das britische Parlament Argumente erfinden kann, um im Irak für Öl einzumarschieren, sollte dasselbe doch auch in der Schweiz möglich sein, um Geld zu holen. Meine Hoffnung gilt dem britischen Volk, das solche Figuren abwählen kann.


urs alder

22.02.2010, 19:01 Uhr

Es wird Zeit das der Bund aktiv im Ausland wird und die Verleger samt den Autoren einklagt. Es kann ja nicht sein, dass eine ganze Nation unbegründet öffentlich beleidigt wird.


Markus Leutwyler

22.02.2010, 19:00 Uhr

Da muss ich mich entschieden dagegen stellen! Unsere Züge haben keine Verspätung! Zumindest nicht mehr als in England. Der Rest vom Text ist mir egal...


Richard Kunz

22.02.2010, 19:00 Uhr

Wie auch immer, in einem Punkt gebe ich dem Artikel Recht: Mit der Überschrift (Das Ende der Schweiz). Ich gehe von einem Grounding der CH aus, so wie es dazumal die Swissair getroffen hat. Zuviele Dummköpfe in der Regierung, zu viele Träumer ect. Angefangen mit dem Goldverkauf, UBS, Personenfreizügigkeit, Schwarzgeld, Überbauungen und Mietpreise, Militär, ect.ect. Die CH ist strategielos...


Thomas Brenner

22.02.2010, 18:58 Uhr

Ein wenig Fremdenfeindlichkeit, ein Schuss Isolation, ein Löffel voll Argwohn und dazu noch eine Prise Bodenständigkeit, fertig ist der Schweizer-Kuchen; ist doch gar nicht so übel?? Tatsache ist, unser Land hat es für seine Grösse sehr weit gebracht. Die Lebensqualität ist eine der grössten weltweit. Die Entfaltungsmöglichkeiten eines jeden sind enorm hoch, was wollen wir mehr!? Keine Panik...


KAMEN BRÜHL

22.02.2010, 18:55 Uhr

Bravo, BBC bringt eigentlich auch viel zu viel englische Sendungen. Die nationalistische Stimmung der Briten ist daran Schuld.


werner hüppi

22.02.2010, 18:52 Uhr

Negative Reklame für die CH ist doch gut. Vieleicht nimmt die Zuwanderung in die verschmutzte Schweiz etwas ab.


Richard Kunz

22.02.2010, 18:52 Uhr

Ganz unrecht ist die Aussage mit (Die Städte sind schmutzig, Züge haben verspätung ect.) ja nicht! Unsere Politiker sind nun einfach mal Pfeiffen, dass sehen wir ja nun in allen Belangen. Von der unkontrollierten Überbauungen und der Land Verschandelung nun wirklich kein Paradies mehr. Aber dass ausgerechnet diese Schelte von Bankrotten Staaten, wo Menschen wie Hunde auf der Strasse leben kommen..


Hans Muff

22.02.2010, 18:51 Uhr

Als Ergänzung zu meinem vorgängigen Kommentar: Krämerseelen ist auch noch ein Markenzeichen vieler Schweizer.


Kühne Peter

22.02.2010, 18:46 Uhr

das so viel neid die menschen bewegt weil sie in ihrem land nicht die freiheit und demokratie wie in der schweiz leben und geniessen können und solche artikel schreiben, zeigt mir wie schlecht man die schweiz kennt.


Andre Carrel

22.02.2010, 18:43 Uhr

Ich bin 1963 nach Kanada ausgewandert. Habe die Schweiz und Europa mehrmals besucht in den vergangenen 47 jahren. Ob Englander oder Amerikaner oder Franzosen oder Deutscher oder Italiener - oder Kanadier - keine haben das recht verdient die Schweiz zu beurteilen, besonders nicht zum thema dreckige stadte, verspatete zuge, oder fremden feindlichkeit. Look in the mirror! (Sorry about my German)


Hans Kohler

22.02.2010, 18:42 Uhr

"Neid ist die ehrlichste Form der Anerkennung". Auch wenn die Kritiker mit Ihren Meinungen teilweise Recht haben, freue ich mich, dass Ihnen nichts mehr anderes übrigbleibt, als sich in einseitigen Hasstiraden mit verschobenen Massstab zu ergehen. So schaffen es solche "Autoren", sich ohne fremde Hilfe selbst zu diskreditieren. Lasst Sie kläffen! Lasst uns noch mehr Neider machen!


Werner Reuter

22.02.2010, 18:37 Uhr

Bei uns Deutschen wird die Nazikeule ausgepackt, bei den Schweizern angebliche Femdenfeindlichkeit oder weiss der Kuckuck was... Das Ziel ist dasselbe, nämlich den anderen gefügig zu machen. Es lebe der Neid! Wenn Sie als Schweizer diesen Unsinn mit sich machen lassen, na bitte, selbst Schuld!


peter baenziger

22.02.2010, 18:35 Uhr

Die Selbstüberschätzung grassiert bei den Angelsachsen ! Schmutzige Städte - Rassismus - Vielsprachigkeit - Interesse für andere Länder - ÖV ? Wer länger in den USA oder GB gelebt hat, kann sich ein Lächeln nicht verkneifen.


Reto Barandun

22.02.2010, 18:31 Uhr

Das ist doch wie bei uns. Es besteht eine grosse Kluft zwischen dem was die Bevölkerung denkt und dem was die Journalisten schreiben. Schauen sie doch an der Olympiade, die Schweizer sind beliebt. Die Politiker und Journalisten verlieren immer mehr an Einfluss, das können sie nicht verdauen. Siehe Minarettabstimmung! Die Leute entscheiden ohne auf die selbsternannte Elite zu hören!


Tobias Schnyder

22.02.2010, 18:30 Uhr

Da kann man nur eins sagen: Vielen Dank SVP. Diese Partei ist verantwortlich für Intoleranz, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Abschottung und vieles mehr, das uns im Ausland negativ angekreidet wird. Es wird nicht besser in Zukunft, leider - am Schluss wird die Schweiz das Armenhaus Europas sein, und niemand wird es kümmern, denn Freunde werden in der selbstgewählten Isolation keine mehr da sein.


Daniel Caduff

22.02.2010, 18:29 Uhr

Die Schweiz ist keinesfalls ausländerfeindlich. Aber Rund 30% der Schweizer sind es. Dieser Anteil ist gewachsen. Die Schweiz ist keinesfalls bankrott. Die "one nation under god" in den USA aber, ist gefährlich nahe dran. Und da waren keine Linken am Ruder.... Züge sind unpünktlich, das merk ich als Pendler jeden Tag. Aber wir haben immer noch das beste Bahnnetz... weniger schwarz / weiss bitte!


Stefan Hostettler

22.02.2010, 18:24 Uhr

Ist schon amusant, wieviele Schweizer nun wieder das Thema EU aufgreifen, wenn es nicht um die EU, sondern um die USA geht. Die Amerikaner "überfallen" uns schon seit Jahren und greifen immer wieder durch Sammelklagen und hohe Bussen Schweizer Unternehmen an und melken so die goldene Kuh. Interessanterweise wird darauf zu wenig hingewiesen. Wem haben wir die Krisen zu verdanken? Denkt darüber nach


Willi Ammann

22.02.2010, 18:19 Uhr

Schale/Rehm, es ist noch nicht allzu lange her da war Ihre Heimat am Boden zerstört und war auf Lebensmittelspenden aus der Schweiz angewiesen.Notabene von Lebensmitteln die sich das CH-Volk vom Mund absparte.Ausserdem wurden bei uns 10-tausende halbverhungerter Kriegsopfer aus D aufgepäppelt.Soviel zu Ihrer Aussage "die Welt braucht die Schweiz nicht".


Hans Muff

22.02.2010, 18:19 Uhr

Der Artikel ist vielleicht etwas überspitzt – muss ja gelesen werden. Aber es stimmt schon einiges nicht mehr in der Schweiz. Sie steckt in einer Sackgasse mit vielen Baustellen. Und viele hier leiden an einem Überheblichkeitswahn sowie einem Minderwertigkeitskomplex.


Paul Zeier

22.02.2010, 18:09 Uhr

Da kann man sehen wie weit wirs gebracht haben! Die Zerstörung des Ansehens braucht wenig Zeit. Danke Herr Blocher Ihre Schweiz!!!


Urs Fellmann

22.02.2010, 18:08 Uhr

Die Schweiz hat das Ende immerhin noch vor sich, McShane und seine Labour haben das bereits hinter sich gebracht.


Sana Miller

22.02.2010, 18:07 Uhr

Das alles haben wir vor allem den Linken zu verdanken, die nicht müde werden, uns in Brüssel anzuschwärzen. Weiter sind es vor allem unsere einenen Medien, die ein skuriles Bild der Schweiz herbeischreiben, kein Wunder, dass Ausländer, die das lesen, auf diesen Zug aufspringen. Es geht natürlich nur darum, die Schweiz zu schwächen und gefügig zu machen, damit die guten Steuerzahler abwandern.


Heinz Köhli

22.02.2010, 18:04 Uhr

Wenigstens dreschen diese auf Andere ein. Bei uns dreschen Medien auch ein. Allerdings oft auf uns selbst. Suchen wir Argumente im Interessenkrieg um Standort- und Wohlstandsvorteile. Wenden wir diese selbstbewusst an. Es gibt Sie. Heisst nicht, dass eine Prise Selbstkritik und etwas mehr (Galgen)humor nicht auch dazugehört.


Tobias Schnyder

22.02.2010, 18:04 Uhr

Da kann man nur eins sagen: Vielen Dank SVP. Diese Partei ist verantwortlich für Intoleranz, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Abschottung und vieles mehr, das uns im Ausland negativ angekreidet wird. Es wird nicht besser in Zukunft, leider - am Schluss wird die Schweiz das Armenhaus Europas sein, und niemand wird es kümmern, denn Freunde werden in der selbstgewählten Isolation keine mehr da sein.


Peter Klein

22.02.2010, 18:03 Uhr

Aus beruflichen Gründen hielt ich mich mehrere Jahre im Ausland auf. Dort habe ich die Schweiz und ihre Politik richtig kennengelernt und kann allen die sich über den Artikel aufregen und nicht für Wahr haben möchten, dass er stimmt, all diesen Schweizerinnen und Schweizern kann ich nur sagen: Die Welt braucht die Schweiz nicht, aber die Schweiz braucht die Welt.


Jan Sommer

22.02.2010, 18:03 Uhr

Man stelle sich vor, Mörgeli hätte in der Zeitung von Schlüer diesen Artikel über Deutschland geschrieben.......für mich ist der Artikel schlicht rassistisch - und damit auch der Autor. @ Romo Pagani Warum ist die Schweiz nach Ihrer Meinung nicht offen - könnten Sie anstelle eines Pauschalstatments konkrete Beispiele bringen? Es gibt wohl kein Land, dass offener ist als die Schweiz.


marcel caluzi

22.02.2010, 18:03 Uhr

die meisten kommentare hauen immer auf diejenigen ein, die uns kritisieren. einfach, ziemlich einfach... etwas selbstkritik stände dem schweizer volk nicht soooo schlecht. bin auch ch-er, nicht zu- aber ausgewandert... und überall treff ich sie an, die schweizer, und jeder, aber ohne ausnahme, hat das gefühl, die schweiz sei was ganz spezielles. ich glaube, das ist die grösste schweizer krankheit!


Massimo Pano

22.02.2010, 18:02 Uhr

an REMO PAGANI! wann können wir uns von ihnen am flughafen kloten verabschieden? die USA hat mehr dreck am stecken als sich manche leute erträumen. es würde hier den rahmen sprengen alles zu erwähnen. die USA im westen und China im osten. beide haben in etwa das gleiche prozedere im inland. und sagen sie mir nicht ich weiss nicht wovon ich spreche,ich habe einige jahre in beiden ländern gearbeitet


leo spescha

22.02.2010, 18:01 Uhr

die mehrheit der kommentatoren sieht die angelegenheit gelassen. so doof sind sie nicht.


Manuel Flückiger

22.02.2010, 18:00 Uhr

Armer Tobias Bläsi (siehe Kommentar 17:16) Ein Tobias, der gegen SP und Schlumpf tobt. Denken Sie wirklich die SP hätte die Mittel eine solche Hetzkampagne zu veranlassen? Sie müssten schon mit besseren Argumenten kommen und weniger mit solch Verschwörungstheorien. Nun die Schweiz ist momentan in einer wirklichen Identitätskrise. Es ist beschämend nur wegen SVP&CO schlecht abzuschneiden!


Roland Meili

22.02.2010, 18:00 Uhr

Die Schweiz wird wahrscheinlich gestaerkt aus der Wirtschaftskrise hervorgehen.Als Wirtschaftsstandort ist die Schweiz nach wie vor sehr konkurenzfaehig mit hohem Bildungstsand und einer ausgezeichneten Infrastruktur.Liebe Mitbürger,die Schweiz ist im vergleich zu anderen Ländern ein Paradies mit sehr umgänglichen und toleranten Menschen.Lasst also die neidige ausländische Presse neidig sein......


Edwin Merki

22.02.2010, 17:59 Uhr

Es ist schon seltsam wie man sich über solche Zeitungsartikel und unsere Politiker aufregen kann. Statt einmal wieder selber in die Hosen zu steigen und der Welt zeigen dass unsere direkte Demokratie zu leben ist - aber eben leben und engagieren und nicht nur die Filpantoffeln und das Flaschenbier beim Fernseher, nein die direkte Demokratie wieder mit Leben füllen und nicht nur mäckern!


Hans Burri

22.02.2010, 17:58 Uhr

Was kümmert uns diese Blatt. In 2 Wochen wissen 98% aller Leser sowieso nicht mehr was Sie da gelesen haben. So funktioniert der heutige Jurnalismus. Besonders stark in Amerika. Also: Was ich nich weiss macht mich nicht heiss


Susann Morand

22.02.2010, 17:57 Uhr

Dieser Artikel ist ein verzweifelter Schrei, um sich und andere von den eigenen Problemen abzulenken. Und die sind unermesslich: Verschuldung, Arbeitslosigkeit, zerstörte Hoffnungen, Sackgassen, um nur einige zu nennen. Zu solch radikalen und undifferenzierten Aussagen lässt man sich gern dann verleiten, wenn man neidisch ist auf den andern, dem es besser geht.


Josef Schwarz

22.02.2010, 17:55 Uhr

Hört, hört - das Land mit den korruptesten Politikern will uns doch tatsächlich kritisieren. Ja man versucht halt alles um von den eigenen Problemen abzulenken. Je mehr über die CH gelästert wird umso mehr haben wir die Zuversicht, das wir etwas richtig machen.


Pascal Baier

22.02.2010, 17:55 Uhr

Bemerkungen über unser Land sollten uns zur Selbstreflexion und zum Überdenken des status quo anregen. Auch wenn sich vielleicht Neid gut verkaufen lässt, so ist trotzdem in jeder Kritik Wahrheit und ausländische Medien spiegeln diese-wenn auch verzogen - doch klar. Wieso sich sofort angegriffen fühlen wie ein Tier in Bedrängnis -Besser hinterfragen und prüfen statt Verteidigung durch Selbstlob!


Reto Grieder

22.02.2010, 17:55 Uhr

Das Schlecht(er) machen anderer ist eine Form von Wettbewerb und Konkurrenz. Diese Schwarzmalerei ist eine moderne Form der Schadenfreude. Nur die Besinnung jeder Nation auf Ihre Stärken und Schwächen führt uns in eine innovative Zukunft, mit Seele und Verstand. Die Mehrheit der Gesellschaft hat den Realitätssinn nicht verloren, welchem Analytiker, Politiker und viele andere mit Getöse nachrennen.


Peter Jenzer

22.02.2010, 17:53 Uhr

@Markus.Döbeli. Die EU will die Schweiz und die Welt will eine Schweiz in der EU. Das stimmt, damit haben Sie und andere Kommentatoren vollkommen recht. Bedenklich dabei ist und bleibt, dass es anscheinend einer Bevölkerung nicht mehr freigestellt wird wie sie Ihren Staat politisch ausrichten darf. Eine Welt rsp. ein Europa dass keine freien Staaten und Völker mehr dulden ist eigentlich am Ende.


Christian Gubser

22.02.2010, 17:53 Uhr

Es ist für die Schweiz die beste Revolutionszeit in gewissem Sinne. Denn endlich bewegt sich dieses Land wieder etwas und wehrt sich. Das ist die neue Schweiz. Schauen wir doch mal zu den anderen, haben die nicht etwa mehr Probleme als wir ?!? Es ist doch toll, das schweizer Volk, oder sagen wir zumindest etwas über die Hälfte, die hat verstanden das es auch einmal NEIN sagen darf. Das ist neu!


Andy Dreyer

22.02.2010, 17:53 Uhr

Der Newsweek Artikel ist nicht so negativ, einfach nur "matter-of-fact". Vieles was da angesprochen wird stimmt auch in gewisser Weise. Wir sollten mehr Selbstvertrauen an den Tag legen, und die offensichtlichen Probleme anerkennen und angehen. Die CH hat immer wieder aus misslichen Lagen gefunden. Das wird sie auch jetzt wieder. Das ist eine unserer Staerken...


Peter Püntener

22.02.2010, 17:52 Uhr

Jede Krise und jede Kritik haben ihre Chancen... und diese zu nutzen, sind wir Schweizer weltmeisterlich. Siehe Beispiel Staatsverschuldung, Inflation, Pioniergeist, Lebensqualität, Sportförderung, soziale Einrichtungen und und und!


Kurt Widmer

22.02.2010, 17:51 Uhr

wenn das so weitergeht müssen wir aufpassen, dass uns die USA und D nicht zum Schurkenstaat deklarieren und unser Land militärisch besetzen. Da werden wir dann um unsere Armee froh sein. Und unsere Sendungen am TV sollten doch alle auf Englisch gesendet werden, damit alle unsere Nachrichten verstehen und zensurieren können, denn Schweizerdeutsch versteht die ja nicht. Alles ironisch gemeint !


Ruth Bosshard

22.02.2010, 17:51 Uhr

Auf Herrn MacShaines plumpe Polemik gibt es die passende Antwort aus der Bibel: Lukas Evangelium 6,41 "Aber was siehst du den Splitter, der im Auge deines Bruders ist, aber den Balken, der in deinem eigenen Auge ist, nimmst du nicht wahr?" Ruth Bosshard


tobias güther

22.02.2010, 17:50 Uhr

Seit ich hier in der Schweiz bin(Wahlkampf `07) gab es in der Schweiz sehr viele unbegründete Hass- und Angstmacher Initiativen etc., die einem als Ausländer wirklich das Gefühl geben das letzte zu sein. Das Schlimme ist dabei aber nicht das es so was gibt, sondern das viele Schweizer dahinter stehen - was mich sorgt und zeigt, dass zackige Hassreden hier leider auf nahrreichen Boden fallen.


Walter Kunz

22.02.2010, 17:48 Uhr

Und das also als Ergebnis tagelanger harter Bemühungen von Seiten der EU. Alle schauen doch letztendlich erst für die eigenen Interessen. Das soll also die Hilfe für das zu viele Geld an diese Unions Ver..einuigungen sein. Wo bleibt nur die erhoffte Hilfe und Unterstützung unserer Freunde aus den EU und den UNO. Sämtliche Beiträge sind somit aus dem Fenster geworfenes Geld.


Remo Pagani

22.02.2010, 17:48 Uhr

An Massimo Pano: viele Leute sind schon in die USA ausgewandern, genau aus diesem Grund. Die Schweiz ist so unglaublich hinter dem Rest der Welt bezüglich offenheit und agiert so langsam auf neue Sachen immer mit dem Gedanken "neu ist schlecht". Es wird sich aber ändern. Mit der internationaliserung der Welt kann CH nicht am Rand stehen. CH als konseravatives Land ist vorbei.


Charles Karlo

22.02.2010, 17:47 Uhr

Toller Artikel! Die Städte sind wahrlich schmutzig und unsicher geworden und unsere Politiker sind Dilettanten erster Güte! Ich hoffe, viele Zuwanderer überlegen es sich und wandern anderswo zu!


Elwina Bucciolini

22.02.2010, 17:47 Uhr

Die Rosinen aus demKuchen heruaszupicken, war dann wohl fuer die Auslaender sehr erstebenswert. Nun, da sich das Blatt (die Blaetter) gewendet hat, kann man sich ja dem allgemeinen Sog anschliessen. Menschheit, Quo Vadis?


Alois Leimgruber

22.02.2010, 17:42 Uhr

Die Schweiz ist doch eine von den wenigen Staaten die in dieser Krise die Staatsschulden abgebaut hat ! Darum ist man doch neidisch aut uns.


christoph scheidegger

22.02.2010, 17:42 Uhr

mehr radio- und tv-sendungen auf "schwizerdütsch" helfen den integrationswilligen, unsere schönen sprachen schneller und besser kennen zu lernen, so funktioniert unsere demokratische, pluralistische gesellschaft, so wird hoffentlich auch die rätoromanische sprache, als landessprache, ihre bedeutung behalten. schweizer beständigkeit muss nicht revolutioniert, aber endlich patentiert werden:-)


wolf wagenfeld

22.02.2010, 17:41 Uhr

Als ausländischer Beobachter stelle ich fest: es gibt eine Partei in der Schweiz, die es in einem Jahrzehnt geschafft hat, die Reputation der Schweiz im Ausland zu zerstören. Paradoxerweise erhebt diese Partei den Anspruch, die "wahren" Interessen der Schweiz zu vertreten. Es liegt an den Schweizern, daraus Konsequenzen zu ziehen. Der Feind ist wie so oft nicht außen, sondern innen zu finden.


Chris Castelmur

22.02.2010, 17:40 Uhr

Leider gibt es immer weniger Sendungen in Schwiizerdütsch. Hochdeutsch ist schlussendlich keine Landessprache. Sendet das US oder UK TV auf türkisch oder russisch? Ja, die Städte sind leider schmutzig. Kommt von der Amerikanisierung (Egoismus, Gier, Geld- und Machtstreben, HipHop/RnB-Verblödung). Dafür sind wir keine Kriegsverbrechernation welche 500 Milliarden pro Jahr zum töten ausgibt.


Stefan Rehm

22.02.2010, 17:40 Uhr

Die Schweiz schießt sich mit ihrem natonalistischen Getöse und der Fremdenfeindlichkeit gerade gegenüber den deutschen ins eigene Knie. Liebe Schweizer - fast ein viertel Eurer Exporte gehen nach Deutschland, ein viertel aller Touristen kommen aus Deutschland...was passiert wohl wenn diese Quoten einstellig werden? In einem hat der obige Artikel sicher Recht - die Schweiz braucht niemand.


Michael Bründler

22.02.2010, 17:39 Uhr

Das Ganze ist eine mediale Blase. Einmal war es das Waldsterben, dann die sexuell übrgriffigen Lehrer, dann die Balkanraser, die alle sich plötzlich exponentiell vermehrten. Bald wird ein neues Thema als Feindbild für die Journalisten hinhalten müssen.


fred hunkeler

22.02.2010, 17:37 Uhr

negativ-werbung ist auch werbung! aber trotzdem kommen immer noch viele menschen in unsere schöne schweiz, aus welchen gründen auch immer. ein jeder soll zuerst vor seiner eigenen haustüre den dreck wegkehren, wie man so schön zu sagen pflegt...


Adrian Frey

22.02.2010, 17:36 Uhr

Wir wehren uns ja auch nicht, daher wird auch weiterhin gedroschen. Die Schweiz ist doch viel zu lieb, zu vergebend, zu loyal, Allen und Allem gegenüber. Irgend einmal werden wir noch einen Bundesrat mit Tourettesyndrom haben, welcher mit dem Amt des Aussenministers den Wüstenfuchs in Libyen besuchen wird (und dann nicht mehr zurückkehrt). Und die offizielle Schweiz? Entschuldigt sich dann weiter.


Jean Monnet

22.02.2010, 17:35 Uhr

@ Hal Peterson: Es gibt auch EU Staaten mit "hohem" Ausländeranteil: Luxemburg (39%), Estland (25%), Lettland (22%). Ganz abgesehen davon, dass man zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kommt, wenn man die Art der statistischen Erhebung ändert. Der Ausländeranteil steigt ausserdem nicht nur in der Schweiz, sondern auch in fast allen anderen europäischen Ländern.


Alexander Trick

22.02.2010, 17:34 Uhr

Vielleicht sind unsere Züge nicht mehr ganz so pünktlich wie früher aber immerhin fahren sie noch und zwar auch bei Kälte. Wie war das doch mit dem Eurostar?


Massimo Pano

22.02.2010, 17:33 Uhr

jedem der es in der schweiz nicht gefällt, soll doch in die USA auswandern. niemand zwingt sie hier zu bleiben!


Christoph Geiser

22.02.2010, 17:33 Uhr

Ganz so unrecht hat der Artikel ja grundsätzlich nicht. Die Zügel sind locker und die Pferde traben einfach um die Hindernisse rum, ganz ohne Ziel bis sie stehenbleiben müssen. Die Schweiz hat kein Ziel, keine Vision und keine Zukunft.


Gaudenz Gaudenz Mischol

22.02.2010, 17:32 Uhr

Wie heisst es doch so schön: Totgesagte leben länger. Und so wird es auch mit der Schweiz sein. Nirgends ist alles in Ordnung, überall findet man Schlechtes, aber wenn ich ins Ausland schaue (und ich habe auch über ein Jahr in der Nähe von Wien gelebt und gearbeitet), dann muss ich einfach feststellen, dass es hier in der Schweiz so schlecht nun auch wieder nicht ist.


leo schale

22.02.2010, 17:31 Uhr

BRAVO @Stefan Rehm: Die Schweiz hat weniger Schulden wie das europäische Ausland - das ist korrekt. Aber wie würde es wohl um den Staatshaushalt der Schweiz stehen wenn nicht jahrzehntelang hunderte von Milliarden mit Hilfe schweizer Banken und dem Wohlwollen der schweizer Regierung ins Land geschafft worden wären? Sehr schlecht ! Den CH (relativen) Wohlstand bezahlt insbesondere DE und die EU !


ernst kull

22.02.2010, 17:31 Uhr

Die Feststellungen von Herr Menzi kann ich unterschreiben, aber warum schreibt man über uns? Es sind alles Neider, jeder möchte mehr Tradition in seinem Lande.


Karin Zink

22.02.2010, 17:31 Uhr

... es sind nicht die schlechten Früchte, an denen die Bienen nagen... die Schweiz ist wohl die süsseste Frucht der welt, denn es gibt wohl keinen, der nicht an ihr nagt, alle anderen früchte sind schon kahl! Amerika? Heute sthen sie am abgrund.. und morgen sind sie schon einen Schritt weiter...da wundert der letzte Schrei doch keinen ;-))


Willi Ammann

22.02.2010, 17:30 Uhr

H.Schori, aufbauende Kritik ist immer gut.Was Sie aber von sich geben ist jenseits von gut und böse. Offenbar sind Sie ein absolut verbitterter Zeitgenosse der seinen Frust auf diese Weise loswerden muss.Verwunderlich ist eigentlich nur dass Sie den roten Pass noch nicht abgegeben haben.Daraus ist zu schliessen dass Sie auf die Annehmlichkeiten, die unser Land bietet, nicht verzichten möchten.


Dieter Wundrig

22.02.2010, 17:29 Uhr

Jahrzehnte vom Ausland gestreichelt, selber nie mit Kritik an den Nachbarstaaten gespart, sich selbst immer nur gelobt. Nun empfängt man selber Kritik und kann damit sehr schlecht umgehen.Wäre man schneller aus der Starrheit erwacht und würde man nicht immer nur die eigenen Vorteile für sich beanspruchen, dann hätte man sich dieses Dauergewitter auch ersparen können


Ulrich Raumer

22.02.2010, 17:29 Uhr

Die USA überfallen aus Eigennutz fremde Länder und töten deren Menschen und die eigene Bevölkerung bejubelt die Resultate oder schaut weg. Wir haben andere Probleme die wir gemeinsam zu lösen versuchen, trotz aller Steine die uns von Politik und Wirtschaft in den Weg gelegt worden sind. Die Idee mit der Veröffentlichung von Kontendaten von Politiern aus Deutschland sollte auf ALLE ausgedehnt werdn


Kurt Aegeri

22.02.2010, 17:28 Uhr

Schon interessant, der Herr soll in der Schweiz gelebt und gearbeitet haben? Für die Schweiz interessiert hat er sich wohl nicht so sehr. Sonst könnte er nicht derart polemisch und respektlos über die Schweiz herziehen. Aber es darf ja jeder seine Meinung haben. An der Schweiz gibt es viel zu kritisieren. Aber eben auch viel Lobens- und Liebenswertes!


Alexander Trick

22.02.2010, 17:28 Uhr

Wer führt den hier zum Beispiel scheinheilige Kriege gegen den angeblichen Terrorismus, bei denen es in Wirklichkeit nur um den Zugriff auf das Erdöl geht. Die Schweiz hat immerhin den höchsten Ausländeranteil und auch im Ausland (Österreich, Niederlande,…) gibt es dieselben Ängste vor der Überfremdung wie bei uns. Nur kann sich das Volk dort in vielen Ländern nicht dazu äussern.


Matthias Matzinger

22.02.2010, 17:28 Uhr

Bezeichnenderweise divergieren die Kommentare zum Newsweek-Artikels von der darin propagierten Meinung. Die meisten Kommentatoren wünschten sich ebenfalls mehr direkte Demokratie, und klassifizieren MacShane als das, was er ist: eine instrumentalisierte Figur des 'Big Business', der die unangenehme Schweiz möglichst schnell wegräumen möchte um übergeordnete Wirtschaftsinteressen durchzusetzen...


Markus Döbeli

22.02.2010, 17:25 Uhr

McShanes Artikel bringt das Problem leider auf den Punkt. Wenn die Schweiz in der EU wäre, dann hätten wir all die anstehenden Probleme nicht. Die EU will die Schweiz, die Welt will eine Schweiz in der EU, die Schweiz will eigentlich auch, aber sie signalisiert mit ihrem Säbelrasseln (jegliche SVP-Kampagnen gegen alles Unschweizerische) eben keine Kooperation auf der internationalen Bühne.


Panos Ketikidis

22.02.2010, 17:25 Uhr

Es ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten, was sich einige US Medien erlauben. Sie zeigen auf die Schweiz, die wohl einige Probleme hat, aber vergessen, welche Armee Tag täglich unschuldige Menschen ermordet. Sie vergessen, wieviel US Bürger Hunger leiden. Sie vergessen wieviele US Bürger keine Krankenversicherung und keine Altersrente haben. Sie vergessen wer diese Krise verursacht hat!


Stephan Loeb

22.02.2010, 17:25 Uhr

Sicher ist in der Schweiz nicht alles nur paradiesisch und immer zum Besten bestellt. Aber viele dieser Artikel und Beiträge in ausländischen Zeitungen basieren in erster Linie auf Neid und sind oftmals schludrig recherchiert. Der Schweiz geht es viel besser als den meisten anderen Ländern und dazu zähle ich auch die USA. Wer sich davon überzeugen will, liest in den Onlinekommentaren der NTY ...


Alexander Trick

22.02.2010, 17:25 Uhr

Die ganze negative Presse beruht doch nur auf Neid. Und gemeinsam auf die kleine Schweiz einzudreschen ist ja relativ ungefährlich. Eine so negative Berichterstattung gegenüber einem mächtigeren Land wie die USA oder Grossbritanien würden sich diese Feiglinge wohl trauen.


Stefan Schmeling

22.02.2010, 17:25 Uhr

Ein linker Politiker schreibt einen mit falschen Vorwürfen gespickten Verriss über die Schweiz ? Dafür hätten sie nicht nach England gehen müssen, von diesen linksgrünen Leuten gibt es auch in der Schweiz schon mehr als genug.


Bruno Waldvogel

22.02.2010, 17:24 Uhr

Wie immer mischen sich Wahrheit und Agitation in derartigen Presseerzeugnissen. Dass EU-Funktionäre das nationale Bewusstsein weichklopfen wollen, wissen wir schon lange. Dabei sollten wir uns auf unsere Stärken besinnen: Kritiken ernstnehmen und schweizerische Eigenwilligkeit bewahren. Neid oder Angst sind immer schlechte Ratgeber. Warten wir ab nach dem Motto: der werfe den ersten Stein.


Kevin Käser

22.02.2010, 17:22 Uhr

Das Ende der Schweiz? Ok, dann können wir ja jetzt mit dem Aufbau der Schweiz 2.0 beginnen. Die heutige Schweiz ist nicht das Paradies, das viele Naivlinge in ihr sehen wollen.


Tobias Bläsi

22.02.2010, 17:16 Uhr

Schweizer SP Politiker nutzen ihre Beziehungen zu ausländischen Organisationen um sie gegen die Schweiz zu hetzen. Die Attaken auf das Bankgeheimnis wurden u.a. zwischen Calmy Rey und Steinbrück ausgeheckt. Schweizer Menschenrechtler lassen das Ausland gegen die Befürworter der Miniarettinitiative schiessen. Die Schlumpf will ihren Sitz retten indem sie schweizer Steuersünder kriminalisiert.


marie berner

22.02.2010, 17:15 Uhr

andere Länder lassen ungeniert durch Geheimagenten morden, spannen mit Datendieben zusammen, hacken Google, führen Krieg des Oels wegen: da ist doch eine provinzielle Regierung schon fast ein Kompliment. Und immerhin fährt der öffentliche Transport noch...


leo schale

22.02.2010, 17:15 Uhr

Na das wird doch wohl keinen Schweizer wundern (ausser die ganz Naiven u. Ahnungslosen), oder? Man kann nicht nur über's Ausland herziehen u. keifen (insbesondere über DE, USA, etc.) aber nur profitieren wollen und meinen, dass nicht irgendwann das "Fass" voll ist. Wie man in den Wald ruft, so tönt's heraus! Endlich umdenken u. aufwachen CH !


maurus candrian

22.02.2010, 17:14 Uhr

ausgerechnet die usa und england wollen die schweiz kritisieren. diese länder, welche die hauptverantwortlichen für die allerschlimmst möglichen verbrechen sind, nämlich kriege und völkermord, aktuell gegen irak und gegen afghanistan. die usa und england sind die zwei schlimmsten mächte in der gesamten menschheitsgeschichte, mit den dutzenden millionen durch diese beiden staaten ermordeter


Rolf Schultheiss

22.02.2010, 17:12 Uhr

Es ist immer einfach, über andere herzuziehen und so von eigenen Problemen abzulenken. Nur soviel: England ist leider vielerorts heruntergekommen, die Infrastruktur nähert sich dem von Drittweltländern. Zweitens: Warum, Mr. MacShane ist die Schweiz Wunschdestination für die Briten, zum Arbeiten oder zum Ferienmachen? Shame on you Mr MacShane - manchmal ist der Name schon das Programm!


Gisela Niedermann

22.02.2010, 17:11 Uhr

Ich finde den Artikel gut und zutreffend und kann nur hoffen, einige der grossen Zuwanderer überlegen sich den Wohnsitz in die Schweiz zu wechseln. In der Schweiz wird der Wohnraum knapp, die Sicherheit leidet, die Lebensqualität nimmt rapide ab, eben, weil alle zu uns kommen wollen. Unsere Regierung ist nie mehr das was früher war! Der Artikel trifft voll zu, heisst nicht, irgendwo sei's besser!


Scheu Michael

22.02.2010, 17:11 Uhr

Liebe Schweizer, laßt euch nicht verunsichern, Ihr habt so ein schönes Land seit fleißig und friedlich, freut euch über das was Ihr geleistet habt. Als Deutscher schätze ich die Schweiz sehr, auch wenn Ihr glaubt mit uns Probleme haben zu müssen. Kritik an euch aus Anglo-amerikanischer Seite ist nicht ernstzunehmen. Die haben in den letzten 15 Jahren so viel Unheil über die Welt gebracht.


Jürg Menzi

22.02.2010, 17:08 Uhr

«Heute jedoch sind die Städte schmutzig, die Züge haben Verspätung, die Strassen sind alles Baustellen, und die Politiker wirken provinziell.» Stimmt doch leider...


Thomas Mäusli

22.02.2010, 17:08 Uhr

es ist nun mal menschlich, gute Tagen nicht zu kommentieren (oder uns höchstens mit Schweden zu verwechseln) und uns bei heiklen Themen zu rügen, Tadel fällt dem Menschen seit jeher leichter. Schauen wir unser eigenes Verhalten an, wir sind leider oft auch so im Umgang mit Kollegen und Freunden. Viel tragischer: viele dieser Artikel strotzen vor schwacher Recherche und vor allem - Neid


Massimo Pano

22.02.2010, 17:07 Uhr

es ist sehr interessant zu sehen wie ein land wie die USA den finger ständig auf andere richten. wer hat die ganze finanzkrise verursacht? wer erfindet immer neue "kontrollen" sei es im flughafen oder in der wirtschaft?! man denke vor allem an die IKS (Sarbanes-Oxley), IFRS ect. und was hats gebracht? X-milliarden von abschreibern auf der ganzen welt! wann fangen die europäer an zu denken,ohne usa


Themba Mabona

22.02.2010, 17:04 Uhr

Angesichts unserer planetären Krise (Wirtschaft, Umwelt, Konfliktzonen, etc.) weiss ich nicht was hoffnungsloser & ärmlicher ist: das patriotisch, klein-karierte HikHak a la Vorgestern oder die allseitige unfähigkeit die eignen fehler anzugehen. Die Medien machen mir genauso wenig Mut, wie die hier angeführten Kommentar. Gut gibts Leute wie Michael Albert, G. Monbiot, et al. mit etwas VISION!


Markus Zweifel

22.02.2010, 17:03 Uhr

Berichterstattung in SF1 zunehmend in Schiitzerdütsch? Warum nicht, ist ja Landessprache. In welcher Sprache senden denn die TV Stationen von GB, D, USA, E, I etc.? Wo ist das Problem? Ich schliesse mich der Meinung an, dass die Triebfeder all diesem Pseudo-Journalismus wohl der Neid ist. Nicht alles ist zum Besten bestellt in der Schweiz doch solche Schelten entbehren jeglichem Sachverstand.


Hal Peterson

22.02.2010, 16:59 Uhr

Ich lese hier ständig diese unhaltbaren Anwürfe zum Thema Fremdenfeindlichkeit. Wo gibts in Europa denn sonst Staaten in denen über 20% Ausländer leben? Die Regierungen und Medien haben sich mittlerweilen dermassen weit vom einfachen Bürger entfernt, dass sie gar nicht mehr verstehen welche Meinung dieser hat. Den ausländischen Machthabern ist die direkte Demokratie ein Gräuel.


giovanni bernasconi

22.02.2010, 16:56 Uhr

stoert den mond wenn der hund es anbellt? andere laender andere sitten ....und ander grosse problemen! also am besten mit etwas ablenken: eine alte masche. die usa (als beispiel) sind ein land vollerr korruption, gewalt, uws also ist es besser etwas :hurra-patriotismus" zu machen und jeder muss hinter der fahne stehen. wir ch sollten uns etwas auch ueber die anderen lustig machen.


Hans Schori

22.02.2010, 16:55 Uhr

Leicht überzeichnet, dieser hasserfüllte Artikel. Aber er hat natürlich trotzdem recht: Die Schweiz ist mitten im Absturz. Ursache? Ein hemmungsloser, von Wirtschaft , Politik (ist in CH praktisch dasselbe) und nicht zuletzt den Medien gepushter primitiver Nationalismus. Ich zähle auch das gegenwärtige Gejohle um den Spitzensport dazu.


Josef Hofstetter

22.02.2010, 16:54 Uhr

Unkenntnis und Neid spielen bei den Kommentaren der ausländischen Presse eine grosse Rolle. Die Schweiz ist eines der wenigen Länder, welche noch einigermassen eine Demokratie hat und im Gegensatz zum Ausland eine geringere Arbeitslosigkeit und eine kleinere Staatsverscxhuldung. Warum kommen so viele Ausländer in die Schweiz, nur damitr sie noch arbeiten können!


Joe Amberg

22.02.2010, 16:51 Uhr

Oje. Alles nur Geschrei der Medien, insbesondere der Printmedien, die verzweifelt ums Überleben kämpfen. Das hat langsam das Niveau von "Unfälle und Verbrechen" - und schon lange keinerlei gesellschaftliche Relevanz mehr. Who cares?


Stefan Rehm

22.02.2010, 16:51 Uhr

Die Schweiz hat weniger Schulden wie das europäische Ausland - das ist korrekt. Aber wie würde es wohl um den Staatshaushalt der Schweiz und deren Nachbarländer stehen wenn nicht jahrzehntelang hunderte von Milliarden mit Hilfe schweizer Banken und dem Wohlwollen der schweizer Regierung ins Lang geschafft worden wären??? Den schweizer Wohlstand bezahlten die ausl. Steuerzahler!!!


Gabriel Fernandes

22.02.2010, 16:51 Uhr

Das grösste Problem der SChweiz scheint mir das fehlen eines stärkeren Selbstbewusstsein. Dann würde uns solch ein Artikel weniger kümmern. Was die schweizer Politiker angeht bin ich aber durchaus einverstanden, sie sind nämlich sehr Provinziell - das Land scheint irgendwie führungslos zu sein.


Patrick Feusi

22.02.2010, 16:50 Uhr

Wenn man nichts mehr zu schreiben hat, widmet man sich einem Thema, deren Wichtigkeit so klein ist wie die Schweiz auf der Weltkarte! Neid spielt da eine Rolle! Oder man kann es auch so nennen: Meckern über verdammt hohes Niveau! Diejenigen Schweizer, die auf diesen Jammer-Zug aufspringen, sollen mal in ein anderes Land auswandern und dessen Probleme analysieren! Besser klein, fein und neutral!!!


René Lechner

22.02.2010, 16:48 Uhr

Die zitierten Artikel können sicher nicht wörtlich genommen werden und sind z.T., lächerlich, aber Tatsache bleibt, dass die Schweiz heute die Rechnungen präsentiert bekommt, die sie sich jahrzehnte lang verdient hat !


Enrico Schneebeli

22.02.2010, 16:48 Uhr

Es ist nicht der Rede wert, auf solchen Unsinn zu reagieren. Auch wenn ein Körnchen Wahrheit darin stecken mag, ist die eingebildete Überheblichkeit einiger "Patrioten" , welche die "Schweizer Qualität" als ihre Errungenschaft darstellen, fehl am Platz. Beiden Seiten sei empfohlen, sich nichts einzubilden und vor der eigenen Türe zu wischen.


Jean Monnet

22.02.2010, 16:47 Uhr

Man muss dem Artikel in der Newsweek ja nicht zustimmen. Wenn man aber darüber nachdenkt wieviel Unsinn in den Schweizer Medien über "das Ausland" geschrieben wird, dann ist das noch harmlos. Ausserdem könnte man ja darüber nachdenken, ob nicht alles Unsinn ist (z.B. Fremdenfeindlichkeit).


Sandro Castelli

22.02.2010, 16:47 Uhr

In den USA verlottern Schulen, verfallen Städte, serbelt die Autoindustrie, verteilt man Lebensmittelmarken, trieben Madoffs ihr Unwesen, hängt man von Chinas Geld ab und feiert man eine minderbemittelte Politikerin wie Palin - nur einige Beispiele einer Nation im freien Fall des Abstiegs. Dass jetzt auch noch der einst kritische und gute Journalismus bachab geht, ist nur eine logische Konsequenz.


Urs Honegger

22.02.2010, 16:46 Uhr

Obschon diese Kommentare unschön sind, teilweise auch ein Korn Wahrheit enthalten, zeigen sie doch primär Neid: die politische und wirtschaftliche Stabilität des Landes, eine Demokratie, in der Fehler der Politiker noch ausgebügelt werden können, sportliche Erfolge eines Kleinstaates, Steuersätze, die uns noch etwas zum leben übrig lassen, Sozialleistungen die weltweit einzigartig sind.


stefan dambach

22.02.2010, 16:46 Uhr

der beleidigte unterton zieht sich seit wochen durch die debatte. diagnose: narzisstische persönlichkeitsstörung. die deutschschweizer merken, dass die "splendid isolation" nicht mehr funktioniert und die bisherige sonderstellung bedroht ist. man hat den positiv-klischees, die über die schweiz im umlauf sind, selbst geglaubt, und ist jetzt von der kritik überfordert.


thierry paulen

22.02.2010, 16:46 Uhr

ich muss ehrlich sagen ,mir macht die Schweiz auch keinen spass mehr.früher haben wir immer bei unserem jährlichen tripp in die toscana(pfingsten) einen stop mit übernachtung im tessin eingelegt .dieses jahr fahren wir durch und trinken unseren ersten Kaffee nach der italienschen grenze(schmeckt eh besser)auch der skiurlaub (fastnacht) wurde von pontressina an den alberg verlegt.


Matthias Vogelsanger

22.02.2010, 16:45 Uhr

Der Artikel riecht leider ein bisschen nach beleidigter Leberwurst. Man darf allerdings durchaus bemerken, dass Denis Matyjaszek MacShane ein gescheiterter Politiker ist, dem zum Verhängnis wurde, dass er die fatale Gewohnheit hat drauflos zu labern ohne dabei zu denken. Im übrigen muss ich immer lachen wenn die hoffnungslos überschuldeten Angelsachsen anderswo wirtschaftliche Probleme orten.


Werner bhend

22.02.2010, 16:44 Uhr

Kein Wunder dreschen die alle auf uns nieder: Die Schweiz weist in der schwersten Krise ein Ueberschuss im Bundeshaushalt vor, gewinnt 5 Goldmadaillen (so far), hat immer noch ein der niedrigsten Arbeitslosenraten weltweit, hier zahlt man viel weniger Steuern als anderswo und wir können über alles an der Urne abstimmen. Meine lieben Eidgenossen: Neid muss immer noch hart erarbeitet werden!


Marc Sailer

22.02.2010, 16:43 Uhr

Die Schweiz ist für ihren Imageschaden selber verantwortlich. Das was hier in den letzten Jahren an Arroganz und Ausländerfeindlichkeit zugenommen hat, ist nur noch mit Verwunderung zu betrachten. Gerade die aktuellen Diskussionen über die Deutschen Bürger zeigt den kleinkarierten Hass gegen alles nichtschweizerische in diesem Land sehr deutlich. Und ja, MacShane hat mit seiner Analyse 100% recht!


Mario Della Casa

22.02.2010, 16:42 Uhr

... das letzte Zucken der journalistischen Pausenclowns. Und auch das mit der Kavallerie finde ich nicht mehr witzig. Hört doch endlich auf damit!


Matthias Igl

22.02.2010, 16:42 Uhr

Diese Anschuldigungen mögen grotesk falsch sein, früher wären solche Artikel aber nie gedruckt worden. Das Image der Schweiz ist wirklich ramponiert. Und langfristig rächt sich das wirtschaftlich. Der Finanzplatz, der Fremdenverkehr und auch der Export von teuren Qualitätsartikeln lebt vom Image. Einen schlechten Ruf kann sich die Schweiz auf dauer schlicht nicht leisten.


Robert Marek

22.02.2010, 16:39 Uhr

Typisch englischer Journalismus. Sehr agressiv, oberflächlich und tendenziös. Aber: Bei einem so schwachen Bundesrat, Politiker, die sich auf Parteiengezänk kaprizieren anstatt ein wenig Geschlossenheit zu zeigen, die eigene Presse, die auch nur noch negativ schreibt, und, und, und...muss man sich halt nicht wundern, wenn die Schadenfreude im Ausland am Ueberborden ist.


Christian Derungs

22.02.2010, 16:38 Uhr

Rund um uns liegen die Länder im Dreck, wirtschaftlich, sozial und auch moralisch. Das "finstere" Land Schweiz steht im internationalen Vergleich recht gut da. Die Züge sind nach wie vor sehr pünktlich und die SBB muss nun sogar die Strecke Zürich-Stuttgard bedienen da die "DB" keine Züge mehr hat. Nach Griechland wird wohl auch Italien hops gehen. Man kann nur Stolz sein auf die Finsternis.......


Priscilla Tedesco

22.02.2010, 16:38 Uhr

Wer sich wehrt, wird verehrt - wer sich duckt, wird bespuckt. Sollen sie doch heulen im Ausland. Ich als Seconda bin froh in einem Land zu leben, in welchem Freiheit und Demokratie noch gelten. Die Engländer, welche für ein paar Petrodollars einen Terroristen nach Libyen freilassen, sollten erst mal vor ihrer eigener Tür kehren.


Roland Egger

22.02.2010, 16:37 Uhr

Bitte, nehmt doch die Berichterstattungen aus dem Ausland nicht immer so Ernst. Am besten wäre es, wenn man sie einfach ignoriert. Jeder, der in der Schweiz lebt weiss doch selber am besten, wo der Schuh drückt und wo wir uns nicht verstecken müssen!


Guido Graf

22.02.2010, 16:36 Uhr

Logisch denkende Eidgenossen haben schon lange gemerkt, dass ausländische Medien und Staaten uns neidisch sind. Neid ist bekanntlich die höchste Stufe von Anerkennung. Falls es einen Beweis braucht, dass die Schweiz seit langem top ist, sind es die mehr als 24 % Ausländer, die hier leben, arbeiten und profitieren!


Werner Löschenkohl

22.02.2010, 16:36 Uhr

Nur keine Panik liebe Mit-Bürger und -Bürgerinnen. Das grosse Aufsehen dass das Ausland über ein so "unbedeutendes" Land wie unsere Schweiz macht ist der Neid der Besitzlosen. Wir sind das einzige Land wo die Stimme des einzelnen das grösste Gewicht hat. Das wird in den kommenden Jahren die Hochfinanz und Weltkonzerne anziehen wie das Licht die Mücken. Der Rest der Welt wird finanziell ausbluten.


Werner Wittmann

22.02.2010, 16:33 Uhr

Interessant ist, dass ausgerechnet Länder, die selber am Abgrund des Bankrottes stehen, die Schweiz unangebracht kritisieren. Gerade die USA, mit einer Gesamtverschuldung von rund 14 Billionen Dollar (12 Nullen!) - das ergibt eine Pro-US-Bürger-Verschuldung von rund 46'000 Dollar (303 Millionen Bürger), sollte schweigen und im eigenen Land die ehemalige Stabilität wieder herstellen.


Max Müller

22.02.2010, 16:32 Uhr

Warum sollte es uns mit einer derart tiefen Arbeitslosigkeit wirtschaftlich schlecht gehen? Interessanter wäre die Vergangenheit des Autors des Newsweek-Artikel zu durchforsten. Der ändert seine Meinung nach Wetterlage. Klar wir Schweizer sind keine Engel, müssen ein bischen besser mit Kritik umgehen, aber machen wir es allemal besser als unsere Nachbarn.


Hans Ueli

22.02.2010, 16:32 Uhr

... immer mehr TV-Sendungen auf «Schwizerdütsch» gesendet würden... entgegen der Annahme des Autors stimmt es leider doch (siehe Meteo). Vielleicht sollten wir uns einmal mit uns selbst beschäftigen und allenfalls etwas der vorhandenen Kritik ernst nehmen und darüber nachdenken. Es ist natürlich leicher sofort alles als "idiotisch" oder "nicht zutreffend" zu ignorieren.


Dani Müller

22.02.2010, 16:32 Uhr

"Heute jedoch sind die Städte schmutzig, die Züge haben Verspätung, die Strassen sind alles Baustellen und die Politiker wirken provinziell". Sorry, was soll die Aufregung, ist doch so... Unser (Sozial-)Staat geht vor die Hunde, halt wie immer gleich aber etwas langsamer als der grosse Kanton.


peter steiner

22.02.2010, 16:32 Uhr

Ein Land, das - nicht wie die quasi-bankrotten Nachbarstaaten - soeben einen Milliardenüberschuss ausweist, jährlich (zum Beispiel) 30'000 Deutsche Einwanderer begrüsst und seit Jahren mit einem Ausländeranteil von 20% in bestem Frieden und Wohlstand lebt soll am Ende sein? Und das sagen uns die Amerikaner? Danke der Nachfrage, uns gehts bestens!


paul-dieter Mehrle

22.02.2010, 16:31 Uhr

Herr Raschle: "Schweizer Werte u.Qualität sind beständig": Wie sagt Montaigne : ""Die Nährmutter der falschesten Meinungen scheint mir die allzugute Meinung zu sein, die man von sich selber hat."- Beispiel : "Ausländer legen ihr Geld in der Schweiz an , wegen deren politischer Stabilität ,der ausgewiesenen Kompetenz ihrer Banken ,usw."Warum legen soviele Schweizer ihr Geld auf deutsche Banken?


Willi Meier

22.02.2010, 16:31 Uhr

Der Artikel aus dem "Independent" vor zwei Jahren war entgegen der reisserischen Titelseite sehr ausgewogen und auch gut recherchiert. Der Autor hat eine saubere Analyse gemacht und ist dabei zum Schluss gekommen, dass die Schweizer in ihrer Mentalität allen anderen Europäern sehr nahe stehen, die überall schwelenden Probleme und Ängste aufgrund der direkten Demokratie schneller zutage kommen.


Heinz Frey

22.02.2010, 16:30 Uhr

Ich glaube, dass Neid die Hauptmotivation hinter solchen Artikeln ist. Die Schweiz hat im Gegenzug zum Ausland gerade mit einem Milliardenplus die Haushaltsbilanz abgeschlossen, trotzdem betont der Artikel die wirtschaftlichen Probleme. Das "Herz der Dunkelheit" hat die höchste Einbürgerungsrate Europas, die höchste Einwanderungsquote der Welt, 21% Ausländer. Ich bin stolz auf die Schweiz!


franz kappa

22.02.2010, 16:29 Uhr

Gähn. Immer dasselbe. Loderts im eigenen Land, dann haut man mal einen Rundumschlag nach aussen um abzulenken. Und die CH bietet sich scheinbar momentan für solchen Boulevard-Journalismus geradezu an. Dabei sind es vermutlich am Ende eine frustrierte Gefühlswelt und Eifersucht.


Tim Turner

22.02.2010, 16:27 Uhr

Ich glaub die SVP hat uns seit es sie gibt noch nie einen guten Dienst erwiesen. Immer wieder wird unser Ruf im Ausland durch die primitive Idoelogie, vor allem aber auch durch die Plakate dieser Partei, geschädigt. Der Ruf eines Landes ist von sehr grosser Bedeutung, vor allem wegen der Zusammenarbeit und Investititionen. Und nein Herr Raschle, Schweizer Werte und Qualität sinken allmählich...


Peter Bering

22.02.2010, 16:27 Uhr

Es war schon lange sehr klar: Die herrschenden Klassen in anderen westlichen Ländern fürchten die direkte Demokratie und den echten Föderalismus der Schweiz sehr. In diesen Ländern gibt es nur die von politischen Parteien und Medien totalmanipulierte indirekte Scheindemokratie. Die grössten Schweizerhasser der Welt befinden sich ganz in der Nahe: EU und USA. Die sind mächtiger aber minderwertig.


Ernst Pauli

22.02.2010, 16:26 Uhr

Ich glaube nicht, dass das Ausland wegen dem "Modell" Schweiz vor Neid erblasst. Das Ausland ist auch nicht bankrott, wie das einige Kommentatoren meinen. Wäre das Ausland pleite, würde es uns nicht mehr gut gehen. Wir hängen nun mal wirtschaftlich vom Export und Tourismus ab. Vielleicht mal nachdenken, bevor solcher Unsinn in die Welt gesetzt wird.


daniel hügli

22.02.2010, 16:26 Uhr

Danke liebe SVP. Sie haben uns in die Isolation gebracht. Sie wollen uns noch mehr isolieren. In 2 Jahren sind wir dann ein Bauernstaat - mit Blocher als Präsident - und leben von Ankerbildli-Souvenier Verkauf und Albaufzug-Events und Buurezmorge... Ich schäme mich immer mehr Bürger dieses Landes zu sein, wo eine Partei die Medien und das Volk derart instrumentalisiert. Keiner liebt uns noch :(


Urs Stolz

22.02.2010, 16:25 Uhr

An alle die üner die Schweiz so herfallen (auch USA) sei gesagt. Man wäscht sich nicht rein in dem man andere beschmutzt.


danilo zink

22.02.2010, 16:25 Uhr

'Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.' Wilhelm Busch


Angliker Verena

22.02.2010, 16:23 Uhr

... und wir ja noch Roger F. und Mike S. und Simi A.. Die verschönern etwas das Bild – vielleicht auch nur intern. Roman P. würde ich aber auf jeden Fall endlich nach Hause lassen. Das wäre ein Anfang, leicht zu bewerkstelligen und dann könnte die Los Angeles Times dann wirklich schreiben: Wer braucht die Schweiz noch?


Henri Horat

22.02.2010, 16:23 Uhr

Haben wir keine andere Probleme ? In China ist übrigens soeben ein Sack Reis umgefallen.


Christian Maurer

22.02.2010, 16:22 Uhr

Diese Art der sensationslüsternen und bewusst einseitig negativen Berichterstattung verfolgt nur drei Ziele: von den Problemen des eigenen Landes abzulenken, auf Kosten der Schweiz dicke Schlagzeilen zu erzeugen und sich mit Regierungen im In- und Ausland gutzustellen. Dies ist Verrat am seriösen Journalismus, der ganz offensichtlich nicht krisenresistent ist. Wo bleibt die Ethik im Journalismus?


Murat Karasu

22.02.2010, 16:19 Uhr

«Das Ende Großbritanniens» Die wachsenden wirtschaftlichen Probleme und die schwelende Fremdenfeindlichkeit hätten den Mythos Großbritanniens zerstörrt. Heute jedoch sind die Städte Großbritanniens schmutzig , die Züge haben Verspätung und sind sehr teuer, dank der privatisierung der Labour-Partei, die Strassen sind alles Baustellen und an manch stellen so unsicher, dass selbst die Polizei ..


susanne beerli

22.02.2010, 16:17 Uhr

Zumindest wir in der Schweiz - Medien eingeschlossen - sollten so selbstbewusst sein, um nicht in die gleiche (selbst-) zerstörerische Kerbe zu schlagen.


Manuel Bleibler

22.02.2010, 16:17 Uhr

Ach..! Diese Artikel sprechen mir aus der Seele, auch wenn sie vielleicht etwas gar polemisch daher kommen. Vielleicht hilft die Schelte aus dem Ausland ja endlich, dass einige Schweizer mal von ihrem hohen Ross der Selbstgerechtigkeit herunterkommen. Alledings mache ich mir da nicht allzu grosse Hoffnungen.


jerome stutz

22.02.2010, 16:16 Uhr

ach, fangt doch alle an zu heulen. FAKT ist, dass es den schweizern immer noch viel besser geht als allen andern. dass die wirtschaftskrise die schweiz weit weniger hart getroffen hat als andere länder. @ newsweek: wie wärs mit einem Artikel über D, I, E, GB ?


majo naef

22.02.2010, 16:13 Uhr

Ach da müssen wir uns nicht so grosse Sorgen machen. Über die Amerikaner wird doch auch immer nur gelästert.


Max Meier

22.02.2010, 16:13 Uhr

Früher waren wir bünzlig und die anderen auch. Heute sind nur noch wir bünzlig und die anderen weltoffen, sozial, tollerant aber leider auch bankrott. Das zeigt ja wohl deutlich welches Modell zu bevorzugen ist. Klar ist, dass nicht die ganze Welt in Selbstkritik verfallen wird und mit Neid auf die Schweiz schaut - all den Schrott dieser Medien am besten einfach ignorieren!


Peter Müller

22.02.2010, 16:11 Uhr

...Und dann immer der gleiche beleidigte Unterton der kommentierenden Journalisten. Wer austeilt muss nunmal auch einstecken können. Die Schweizer Journalisten sollten lieber mal den Vorwürfen nachgehen, und ggf. auch einmal selbstkritisch mit dem eigenen Land umgehen. Sonst kommt der Vorwurf der Schwarz-Weiss-Denke wie ein Bummerang zurück. Es ist doch Fakt, dass der Mythos Schweiz tot ist


rainer raschle

22.02.2010, 16:08 Uhr

Zeitungsartikel sind temporär. Schweizer Werte und Qualität sind beständig.



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