Schweiz
Diskussion
«Das Nein ist wohl Ausdruck eines Bauchgefühls»
Die Lungenliga befürchtet, ihre Initiative könnte zum Eigengoal werden. Dennoch glaubt ihr Präsident, dass sich die Schweiz früher oder später dem globalen Trend zum Nichtrauchen anpassen wird. Mehr...
Interview: Stefan Häne.
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104 Kommentare
Auch ich habe dagegen gestimmt. (Obwohl ich mich oft am Rauch störe.) Ich werde zukünftig jedem Verbot mein NEIN geben. Absolut egal um was es geht. Ich habe die Nase gestrichen voll, dass uns irgendwelche Besserwissen ständig sagen wollen wie wir leben dürfen. Antworten
Zitat aus einem Kommentar, Abstimmungsvorschau, 24.8.: '' die Lungenligisten finden es weniger schlimm, wenn wir vor 10000 Fahrzeugen ungeschützt arbeiten. 10 Kollegen sind an Krebs gestorben, keiner war Raucher'' Das sind Falldaten, die offenbar unbedingt unter dem Tisch gehalten werden, zu aussagekräftig. Haben der Arzt und die seinen auch die Asbestopfer vertreten? Antworten
Jetzt jubilieren sie wieder - die stinkenden Rauchwürste, welche mir ungehemmt ihre widerwärtigen Ausdünstungen ins Gesicht blasen. An der Bushaltestelle, am Bahnhof, letzter Zug an der Kippe vor dem Einsteigen und dann drinnen ausblasen. Stinkende Kleider überall. Bleibt zuhause! Schade dass man euch nicht auch gleich mitverboten hat! Antworten
Man müsste vielleicht einfach erklären, dass auch Kühe frische Luft brauchen. Man geht ja in die Berge, um atmen zu können. Der Bauer mit dem Villiger Stumpen schadet auch den Tieren.
Toni Brunners Stall ist vielleicht auch nicht so rein, wie er immer angibt. Und das Parfüm kann auch die Atemwege belasten im Lift, im goldenen Käfig der High Society.
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Wir wollen wieder Selbstbestimmung und Selbstverantwortung. Es kann nicht sein, dass uns ständig irgendwelche zwängerischen Gesetze vor uns selber schützen. Wir wollen manchmal etwas unvernünftig sein. Es mag gefährliche sein, aber das Leben ist gefährlich. Antworten
Es wird manchmal geschrieben, wie gut die Rauchverbote in Fr oder It funktionieren.
Ich wohne ziemlich weit weg von Paris, aber auch in einer grösseren Stadt.
Und sehe fast täglich wie in Quartier-Bistrots (natürlich nicht überall) geraucht wird,
manchmal sogar zusammen mit Patron und Flic (Polizist) - niemand reklamiert dort.
Wo kein Kläger - kein Richter...
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@Alain Burky: Das ist eben der sprichwörtliche "art de vivre", wofür wir die Franzosen mindestens heimlich beneiden.
Aber vielleicht entspringt das - einem politischen Bauchgefühl.
Der Bürgermeister (Maire - Parti socialiste) raucht auch.
Raucher müssen auf Nichtraucher Rücksicht nehmen, keine Frage. Ich persönlich kann gar nicht mehr in einem Raum rauchen, es ist mir zuwider. Deshalb aber allen etwas aufoktroyieren zu wollen? Definitiv Nein!
Aus meiner Sicht eine absolute Arroganz dieser Apostel im Nachhinein das Volk als dummes Stimmvieh darstellen zu wollen. Man soll es nicht glauben: Menschen können denken und auch entscheiden!
Antworten
es war reine propoganda der nein gegener. die von schweizer volksfreiheit sprachen. ich bin der meinung, mich nicht von einer minerheit von rauchern rücksichtslos behandeln lassen zu müssen und hoffe, auf weitere vorlagen von herrn streuli. dieses mal muss er aber die werbetrommel besser rühren. die raucher gefährden unser gesundheit und tun so als ginge es nur um ihre freiheit. was ist mit uns? Antworten
@ mueller; Können Sie mir mal mitteilen, wer Sie in ein Fumoir reinprügelt oder warum Sie sich an so einem Ort aufhalten? Alle können doch ganz frei wählen, welche Gaststätte man besuchen will. Noch nie habe ich gelesen, dass irgendwer sich gegen ein Rauchverbot in der Post, in der Bank, in öffentlichen Gebäuden, in Kirchen, in Theater, in Kinos usw. gewehrt hätte.
Jetzt kommen natürlich wieder einmal die "psycho-soziologischen" Erklärungsversuche der Unterlegenen. Das Resultat ist klar; sehr klar sogar.
Ich würde mir eher Gedanken machen über das zukünftige Image
von div. Organisationen mit übertriebener Verbotskultur.
Antworten
"dem globalen Trend zum Nichtrauchen" - folgen ?
Ich sehe diesen Trend üeberhaupt nicht.
Ich wohne in einem EU-Land und höre hier, wie auch in anderen EU-Ländern,
nur viele Unmut über totale Rauchverbote.
Nur können die Bürger da nicht darüber abstimmen, es kam ja alles von der Zentrale.
Antworten
Soso aus einem Bauchgefühl wurde "nein" gestimmt. Vielmehr wohl deshalb, weil niemand zu sehr bevormundet werden will. NIEMAND wird gezwungen an einem Ort zu arbeiten, wo geraucht wird. Ebenso geht jeder freiwillig in Raucherbeizen. Mehr Selbstbestimmung, weniger Volksbevormundung und damit weniger Volksverblödung! Antworten
@Bachmann, wieso es keine Nichtraucherlokale gab? Weil erstens die Wirte unbegründet Panik vor Verlusten hatten. Zweitens weil man ein Restaurant anhand des Essens auswählt und so Kompromisse eingeht. Und drittens weil in einer Gruppe immer der Raucher zwängelt bis alle dorthin gehen, wo man rauchen darf. Antworten
@ Strub; 1. Bei einem potenziellen Marktanteil von ca. 70% würde jeder Unternehmer sich die Finger schlecken. Evt. liegt es daran, dass NR sehr wenig ausgehen? 2. Ich wähle Rest. wegen des Gesamtangebots aus. Dazu gehört auch das Rundherum des Essens. 3. Sorry, wenn Sie sich nicht durchsetzen können oder Ihre Freunde keine Rücksicht auf Sie nehmen. Aber das ist sicher nicht das Probelm der andern.
Dem Trend folgen - welchem Trend, wenn das Nichtrauchen durch Verbote erzwungen wurde? Trend ist in den Versuchen zu finden, Mehrheiten in ihren Freiheiten zu beschränken, freie Entscheidungen der selbstverantwortlichen Mitbürger zu unterbinden bzw. fremdbestimmen zu wollen. Siehe Trend der Uni Basel für Veganer-Mensa. EXTREMISTEN liegen im Trend - ABSCHEULICH! Bin freiheitsliebender Nichtraucher! Antworten
Also ich bin gegen Passivraucher.Während ich als Raucher meinen Tabak ordentlich bezahle um zu rauchen, rauchen Passivraucher mit.Sollen sie sich doch selbst welchen kaufen und nicht von uns Rauchern profitieren.Man kann alles "ad absurdum" führen.Für alle, die die Ironie (und ein klein wenig Wahres) nicht verstehen..."wider dem tierischen Ernst"...ups...habe ich jetzt etwas gegen das Tier gesagt? Antworten
Nun hat sich Hr. Streuli, seine Moralapostel und Gesundheitsfanatiker/Talibanen selbst entlarft. "Wir haben die Schlacht verloren, aber nicht den Krieg." Der Satz sagt wohl mehr aus, als tausend Kommentare. Gute Nacht Hr. Streuli und danke für Ihr doch sehr ehrliches und in der Sache durchschaubares Interview. Antworten
Gegen Gesundheitsapostel ? Nein, vor allem gegen alle wissenschaftliche Erkenntnis, dass 2nd hand smoke in jeder Konzentration schädlich ist. Also die Freiheit der Nichraucher dieses Risiko nicht einzugehen wird auf jeden Fall missachtet und dabei will ja niemand den Rauchern die Freiheit nehemn, sich irgendwo ganz privat zu gefährden. Ein überraschend irrationaler Entscheid der Schweizer! Antworten
Wann, wo und wie werden wir überall belogen? Michael Tsokos ist ein deutscher Rechtsmediziner und Professor an der Humboldt-Universität und der Freien Universität Berlin. Er leitet seit 2007 das Institut für Rechtsmedizin der Charité und gleichzeitig das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin-Moabit. Interessant, seine Aussage unter Raucherlunge oder Teerlunge - Info lesen Antworten
Früher habe ich nie auf dem Bahnsteig geraucht, weil es hatte ja Raucherabteile in den Zügen, kein Stress mit Nikotinentzug im Zug. So führt das eine zum anderen... Das Rauchverbot in den "öffentlichen" Innenräumen z.B. zu mehr Lärm auf den Gassen, da die Party kurzerhand nach draussen -zu den Rauchern- verlegt wird. Insofern machen Fumoirs (und Raucherabteile...) viel Sinn. Antworten
@Emil Eugster: 1h BE-ZH reicht auch schon. Es gibt den Effekt, dass die Erwartung einer Verbotszone/periode, zu "präventivem" Rauchen führt (Perron). Lange Flugreisen (LHR=Raucherhorror, ZRH=nett) sind ohne Kaugummi und/oder Pflaster schwer zu bewältigen. Keine lauten Partys für mich - Beobachtung. Rauchen muss ich in der Nacht nicht, nach dem Aufstehen schon. Wie Sie korrekt sagen, eine Sucht.
Also sie sagen Raucher seien Süchtige, die in der maximal 3h dauernden Zugfahrt schon Entzugserscheinungen haben (Stehen sie nachts alle 2h auf um Eine zu rauchen)und rücksichtslose Lärmer, die sich einen Dreck um die Mitmenschen scheeren? Ehemalige Restaurants haben jetzt die gleiche Funktion wie Spritzenhüsli?
Die Tabaksucht hat wirklich erschreckende Auswirkungen.
Viele Jahre Raucher, 10 Jahre Nichtraucher wuensche ich der Gesellschaft, dass die Lungenliga sich dem effektiven Problem der massiven Luftverschmutzung dem Saeugling bis Greis taeglich ausgesetzt sind vehement annehmen. Das Indivum will keine Verbote, aber eine saubere Schadstoffpolitik die sich nicht den Wirtschaftsmaechten beugt. Mogelpackugen werden abgelehnt und das ist gut. Antworten
Ja, es ist wirklich erstaunlich, wie wenig sich die Lungenliga der Luftverschmutzung annimmt, obwohl wir alle darunter leiden. Wie wäre es zB mit 1x Sonntagsfahrverbot pro Monat? Aber dazu ist man bei der LL offenbar zu feige, man bevorzugt das bewährte Feindbild des Rauchers.
All den Nichtrauchern die jetzt traurig sind, dass sie weiterhin nicht in das eine oder andere Lokal gehen können:
Warum wollt ihr denn ums verrecken in Raucherlokale?
Ich will als Raucher doch auch nicht in Nichtraucherlokale.
Im übrigen verursachen wir Raucher weniger KK-Kosten und da wir früher sterben haben AHV/IV weniger Ausgaben. Wann werden unsere Beiträge entsprechend angepasst?
Antworten
Also ich gehe immer mal wieder in Fumoir Lokale, aber dass dort oder ausschliesslich dort getanzt wird, ist mir neu. Wenn ich mal versehentlich in ein Tanzlokal reinstolpere, dann ist das ausschliesslich Nichtraucher und dort müffelt es dann meistens nach anderen Körperausdünstungen. Gleiches im Zug, da darf ich auch zwischen Körperschweiss, ungeduscht, keinem Zähneputzen usw. Platz nehmen.
@ von Felten; Warum zum Teufel eröffnen Sie selbst nicht eine Bar, Restaurant, Disco usw. wo nicht geraucht werden darf oder es kein Fumoir gibt? Es gab NIE ein Gesetz, dass Nichtraucherlokale verboten hätten. Der Gastgeber bestimmt die Regeln. Also ganz einfach, Angebot und Nachfrage. Scheint schon so, als ob SIE ums verrecken in Raucherlokale gehen wollen oder NR so kreativlos sind.
@ Max: Woher haben Sie den Gag, dass Raucher weniger KK-Kosten verursachen sollen. Raucher sind häufiger krank und sterben nicht einfach nur früher oder fallen von einem Tag auf den anderen tot um, sondern siechen bis zu ihrem Krebstod meist lange dahin, was hohe Kosten verursacht.
Herr Max, wir wollen nicht ums verrecken in Raucherlokale. Aber wenn wir z.B. tanzen wollen warum sind dann alle Lokle Fumoir, obwohl 2x erfolgreich abgestimmt wurde, dass nicht mehr geraucht wird. Was ist das fuer eine Arroganz zu bestimmen, das NR nicht mehr ausgehen duerfen? Sonne, Alexander, 59, 8Bar, Tis, Kuppel und und. Den Rauchern wird ausser dem Rauchen nichts verboten. Toleranz wo?
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Dann müssten sie aber die Zigarettenkippen der gerauchten Zigaretten der Krankenkasse als Beleg einschicken, um die Ermässigung zu erhalten. Stelle mir schon vor, wie da irgendwer gegen die "sozialschmarotzenden Kippenbetrüger" schimpft.
"Achtung: Satire"
Könnte mir bei Gelegenheit jemand erklären, was die Ausländer, welche unserer Sprache nicht mächtig sind, von unseren Debatten mitbekommen haben und wie sie sich allenfalls künftig verhalten? Ich für meinen Teil reduzierte das Rauchen in Anwesenheit von anderen Personen bereits vor Jahren. Auch trenne ich die Glut vom Filter und nehme diesen in die Hosentasche anstatt "Aus dem Auge aus dem Sinn" Antworten
Auch als Nichtraucher sollte doch jedem bewusst sein wo ein JA hinführt hätte, also musste man aus Prinzip schon ein NEIN stimmen. Diese Zwängerei der Verlieren geht einem an den Nerv. Offensichtlich fänden es einige komfortabel, wenn ihr tagtägliches Tun in Zukunft von Dritten bestimmt werden sollte. Bevormundung kann ja jeder schriftlich beantragen. Antworten
Nach 36 Jahren Gauloises, Mecarillos und Pfeife bin ich seit 7 Jahren Nichtraucher. Ich wurde und werde nie zu einem militanten Nichtraucher und freue mich über die Tatsache, dass das Volk klar NEIN zur übertriebenen Verbotspolitik gesagt hat. Die Gesundbeter haben ihre Zeiten gehabt, nun ist wieder Vernunft angesagt. Antworten
@ Wöllner: Solange die Raucher andere nicht mit Ihrem Rauch belästigen, gibt's überhaupt keine Probleme. Was ist überhaupt ein militanter Nichtraucher? Vielleicht jemand, der sich das Recht herausnimmt, keine dreckige Rauchluft einatmen zu wollen?
Zitat Dr. Streuli: «Betrachten wir die Entwicklung in [...] den USA oder in Italien, so ist der Trend klar». Zur Info, Hr. Dr. Streuli: In den USA und Italien gibt es kein generelles Rauchverbot. In gewissen US-Bundesstaaten ja - in Italien gibt es sogar Speiserestaurants, in welchen man rauchen darf und auch bedient wird. Für keine Unwahrheit ist sich die LL zu schade. Antworten
In Italien gilt ein generelles Rauchverbot in geschlossenen, öffentlichen Räumen. Bei nicht Einhaltung gibts saftige Geldstrafen.
Sehr froh bin ich über diesen Entscheid des Stimmvolkes! Schon länger habe ich auf einen Entscheid gewartet, der diese mehr und mehr zunehmende Einschränkung jeglicher Freiheitsrechte Einhalt gebietet. Immer wird auf Länder Bezug genommen, in denen die Einschränkungen noch grösser sind. Diese Länder sollten kein Vorbild für eine angeblich freiheitliche Schweiz sein. Ende der Zwängerei! Antworten
Auch bei der Autobahnvignette wird auf die noch teureren Länder hingewiesen; aber dort scheint es willkommen!
"Unsere Kampagne hat die Öffentlichkeit in den letzten Wochen für die Gefahren des Passivrauchens sensibilisiert."
Reines Wunschdenken: Wer die Gefahren des Passivrauchens schon vorher nicht in Frage gestellt hat, brauchte nicht sensibilisiert zu werden und wer sein Rauchen verteidigt hat, hat alle Studie zu Passivrauchen als Märchen hingestellt. (Zumindest in Online-Kommentaren). Nichts neues!
Antworten
Danke liebe Nichtraucher für dieses grandiose Resultat! Ich hab insgeheim schon ein bisschen befürchtet, diese überzogene Initiative werde angenommen. Es wäre sowieso nur die Vorstufe für noch viel weitreichendere Verbote gewesen. Jedenfalls ein grosses DANKESCHÖN! Antworten
Ein weltweiter Trend zu unbedienten Fumoirs? Das ist reines Wunschdenken, Herr Doktor. Nur 27 von 52 US-Bundesstaaten kennen ein flächendeckendes Rauchverbot in Restaurants und Bars - und selbst dort gibt es Ausnahmen. Auch in Italien sind bediente Fumoirs erlaubt. Und in vielen Ländern, u.a. in Österreich und in grossen Teilen Deutschlands, gibt es nach wie vor Raucherbetriebe. Antworten
Da Untersuchungen in den USA herausgefunden haben sollen, dass Menschen, die ab Alter 50 keinen Sex mehr haben rund 10 Jahre länger leben als diejenigen,welche nach 50 regelmässig Sex haben, schlage ich vor, dass die nächste Abstimmung die Verbietung von Sex verlangt. Damit könnte dann die letzte Bastion der menschlichen Eigenverantwortung auch noch reguliert werden. Antworten
Wenn Rauchen sooo schädlich ist, warum verbietet man nicht die Raucherwaren: Zigaretten, Stumpen, Zigarren usw.? Ich glaube, dass wir von anderen Quellen viel mehr Gift einatmen, als von den Rauchern! Ich bin Nichtraucher seit jeher - aber der Meinung, dass es wirklich viele andere richtige Giftquellen gibt, die man beseitigen müsste - inklusive Gas-Kraftwerke usw. Antworten
Tja, Zigaretten bringen ganz viel Geld. Und Geld ist anscheinend wichtiger als die Gesundheit jener Leute, die sie konsumieren. Traurige Wahrheit!
Wem vertrauen Sie mehr? Der Tabakindustrie oder den Ärzten? Up to you :-) ich habe meine Wahl getroffen.
@ Haamans; Zählen Sie doch bitte auch noch Herr Helmut Schmidt dazu. 94 und raucht was das Zeugs hergibt. Trotz allem ist auch mir klar, rauchen ist sicher nicht gesundheitsfördernd. Aber ich will ja auch nicht fremdbestimmt und ZWANGSWEISE 100 Jahre alt werden, oder so. Ich will leben und meinen Spass haben. :-)
Es gibt Orte an denen man rauchen darf und es gibt Orte an denen man nicht rauchen darf. Das scheint gewissen renitenten Nichtraucher immer noch nicht genug. Wie bei kleinen Kindern "gib den kleinen Finger und sie wollen die ganze Hand" ist denen keine Mühe zu gross allen anderen ihren Willen aufzuzwingen. Ein Miteinander sieht anders aus. Antworten
Korrekt - genau das war der springende Punkt. Das Parlament hätte das Verbot am Arbeitsplatz ohne Ausnahmen übernehmen können, worauf Raucher in Einzelbürus diskiminiert worden wären.
Mit nicht mehr bedienten Fumoirs hätte ich als Raucher leben können, ich kann auch problemlos meine Dinge selbst an der Bar holen und wieder zurückbringen, sogar den Tisch sauber machen :-)
Als Nichtraucher habe ich selbstverständlich ein Nein eingelegt. Die meisten kantonalen Regelungen und das Bundesgesetz sind knap zwei bis 6 Jahre alt, jetzt muss abgewartet werden wie sich die Chose einpendelt. Momentan kann ich mich - in Bars, Chnellen aber auch Gourmettempeln - problemlos rauchfrei verpflegen. Mehr wird nicht benötigt und alles darüber ist unnötige Zwängerei. Antworten
Danke Hr. Boshalter. Mehr erübrigt sich zu schreiben.
Voilà! Neueste Meldung im Newsnetz: "Wirte planen Angriff auf strenge Verbote in Kantonen"
Quatsch Herr Eugster. Ich als Raucher sehe sehr wohl ein, dass es den Passivraucher Schutz braucht. Aber bitteschön dann auch dort, wo es ihn braucht. Und das ist weder in meinem Einzelbüro, noch in kleinen Kneipen in der nur der Wirt da ist, und keine Angestellten. Passivraucher Schutz: Ja. Aber ohne Diskriminierung !
Das heisst aber nicht, dass sich Nichtraucher nicht gegen die Belästigung resp. Gesundheitsschädigung durch andere zur Wehr setzen dürfen!
Was hat das mit den Nichtrauchern zu tun? Ein Nichtraucher hat sich lediglich dafür entschieden, nicht zu rauchen und nicht, den Rauchern das Rauchen zu verbieten.
Ich bin Raucher und das sehe ich nun aber überhaupt nicht so. Nichtraucher haben genügend Möglichkeiten ohne Passivrauchbelästigung in den Ausgang zu gehen und Rauchern wurden Ihre Nischen gelassen. Damit ist eben nun die Mehrheit zufrieden - basta.
Mit dem Resultat kann ich leben, ich entscheide ja welches Lokal ich besuche.
Keine Entscheidungsfreiheit habe ich aber wenn ich am Morgen z.B. HB Zürich aus dem Zug steige, dann gehe ich in einer Nikotinwolke zum Ausgang. Wann wird endlich das rauchfrei SBB-Areal eingeführt, wie es z.B. in Österreich bestens funktioniert. Zudem ist das Bahnhofareal plötzlich sauber. Zigarettenstummel wegwerfen i
Antworten
@ Huber; Der Bahnsteig wäre um einiges rauchfreier, gäbe es noch Raucherwagons. Aber auch dort haben sich die Fanatiker eine eigene Grube gegraben und deshalb wird nun eben noch schnell vor dem Betreten des Zuges eine geraucht. Das Gleiche gilt auch für Gehsteige vor Restaurants und Bars. Nie habe ich mehr Stummeln gesehen, als seit dem Mai 2010
Sehr schoen Herren Hueber und Mueller, dort wo es einem tu pass ist soll Euer Recht gelten und dort wo es
ihnen "stinkt" da soll Ihr recht gelten. Tja, warum bewerben Sie sich nicht als Diktatoren in der Schweiz? Denn als Demokraten haben Sie sich grad selber disqulifiziert.
@Huber: Tja, gäbe es noch Raucherabteile, so wäre der Nikotinnebel auf den Perrons wohl schwach. @Müller: Tramhaltestellen sind doch draussen oder nicht?
Sehr gut, Herr Huber, ich schliesse mich an. Warte auch jeden Abend an der Tramhaltestelle im Rauch. Stört mich mehr, als die paar Fumoirs. Die mag ich den Rauchern gönnen.
Es muss ja nicht grad das ganze Areal sein, ein paar Raucherzonen soll es durchaus geben.
mit unbedienten fumoirs hätte ich gar kein problem gehabt – aber genau wegen leuten, die nie zufrieden sind und das rauchen sogar im freien verbieten möchten, habe ich nein gestimmt. irgendwann wäre das rauchen wohl nicht mal mehr in der eigenen wohnung, sondern nur noch im keller erlaubt... und schliesslich würde dann (für «unheilbare») die ärztlich kontrollierte zigarettenabgabe eingeführt... Antworten
Das Nein ist Ausdruck davon, dass von der Initiative praktisch nur das Personal von Beizen betroffen war und von denen raucht selber eine Mehrheit. Hingegen sollte endlich etwas gegen die Sauerei gemacht werden, dass man beim Warten auf den Bahnhöfen ständig von Zigarettenrauch belästigt wird und das täglich. Wenn hierüber abgestimmt werden könnte, wären die Raucher dort schon längst verbannt. Antworten
Seit Jahren ist in Spanien, USA und Canada niemand gestorben? Das halte ich für ein Gerücht. Auch Nichtraucher sterben!
Ich bin Raucher. Aber für mich ist es selbstverständlich, aus dem Fumoir heraus an die Bar bestellen zu gehen und direkt zu zahlen. Kein Problem. In St. Gallen habe ich solche pragmatischen Lösungen gesehen, funktionierte einwandfrei. Keine Fundis hüben wie drüben, und man findet eine gemeinsame Lösung am Tisch und jeder ist zufrieden. Antworten
Ich denke, dass unter anderem folgender Verfassungsartikel (!) das Fass zum Überlaufen gebracht hat: „Nicht geraucht werden darf in allen Innenräumen, die als Arbeitsplatz dienen“. Das bedeutet, dass ein Heimarbeiter sich in Zukunft in seiner eigenen Wohnung strafbar gemacht hätte, wenn er da geraucht hätte. Antworten
Genau, Herr Conix, das wäre passiert. Ich hätte dann als Nichtraucher, eine Zigi angezündet und mich danach selbst verklagt.
Das tue ich fortlaufend.
Ich habe Nein gestimmt, weil wir eben erst das Rauchverbot eingeführt haben und die meisten Kantone weitergehende Gesetze kennen. Somit gestehe ich den Restaurants einen Rechtsschutz zu. Denke aber, dass das generelle Verbot in ein paar Jahren kommt.
"Betrachten wir die Entwicklung in den westlichen Ländern, etwa in den USA oder in Italien, so ist der Trend klar: Der Schutz vor dem Passivrauchen erhält immer grösseres Gewicht. "
Der "Trend" wird in solchen Ländern vor allem auch von oben diktiert, ohne jegliches Mitspracherecht der Bevölkerung.
Das sollte man nie vergessen.
Antworten
Stimme mit ihnen völlig überein (2.-ter Absatz).Vor allem in Italien (ich bin Secondo) fand so das Rauchverbot statt. Und was auch nicht vergessen werden darf:Wenn ICH und der WIRT eine HOHE BUSSE risikiere, verzichte ich nicht aus Überzeugung aufs Rauchen.Hab so einen NR-Fanatiker i.d.Familie.Der führt sich schon gestört,dass er durch im Freien Rauchende ins Restaurant eintreten muss.
Das ist Demokratie und ist so zu akzeptieren. Dennoch Schade, wenn man diesbezüglich mit einem Vorbildlichen Land wie Italien vergleicht, wo dies sehr genau eingehalten wird und die Vorteile auch von Raucher inzwischen realisiert wurden. Früher oder später wird auch die Schweiz vernünftig sein. Antworten
Vernünftig zu sein heisst in Ihrem Wortschatz wohl, gar nicht mehr leben zu dürfen. Denn nur so hinterlässt man einen 100% ökologisch reinen Fussabdruck!
Warum gegen das Rauchen (was schon fast verboten ist) und nicht gegen Alkohol, oder
Orangensaft oder Kuchen? Wir haben schon zu viele Verbote und verkommen zu einer totalen infantilen Gesellschaft, wo der Staat (SVP?? SP??) uns sagt was erlaubt ist und was nicht!
Antworten
@ Caviezel; Der/die Autofahrerin beeinträchtigt meine Gesundheit auch nicht unwesentlich. Und wenn Sie nicht Auto fahren, beeinträchtigen Sie MEINE Gesundheit mit heizen, Warmwasser, Zugfahren, Strom verbrauchen usw. genau so wesentlich!!!
Das ist eine infame Unterstellung, Caviezel "derjenige, der raucht beeinträchtigt direkt die Gesundheit anderer"
Wenn ich in meinem Einzelbüro rauche, gefährde ich damit "direkt die Gesundheit anderer"?
Die ganze Angelegenheit stinkt eher nach Stigmatisierungsansätzen.
Herr Caviezel, der Alkoholtrinker richtet wohl Schaden gegen Dritte an: Strassenverkehr, Gewalt in der Familie usw. Der Missbrauch von Alkohohl in unserer Gesellschaft ist allgegenwärtig. Leider findet in dieser Beziehung kaum Präfention statt. Warnhinweise auf Bier und Weinflaschen könnten hier Abhilfe schaffen. Spenden ans Blaue Kreuz sind jederzeit willkommmen.
Weil derjenige der raucht beeinträchtigt direkt die Gesundheit andere. Der Kuchenesser, Alkoholtrinker etc. "vergiftet" lediglich sich selber! Das ist ein nicht unwesentlicher Unterschied.
Dem Trend des Nichtrauchens anschliessen? Seit wann hat denn "Trend" etwas mit Gesundheit zu tun? Wie entlarvend diese verlogenen Argumente doch sind. Sollte als "Trend" mal wieder die Todesstrafe eingeführt werden, sollen wir uns dann diesem "Trend" auch anschliessen? Ich bin entschieden gegen die totale Infantilisierung und Kriminalisierung einer Gesellschaft. Antworten
Nach Horx ist ein Trend "nichts anderes als eine Veränderungsbewegung oder ein Wandlungsprozess." Insofern kann ein Trend sehr wohl mit der Gesundheit zu tun haben. So ist z.B. der Trend unter Jugendlichen zum Komasaufen mit Sicherheit der Gesundheit abträgllich. Man muss aber nicht jedem Trend folgen.
Dass das Nein zu dieser Initiative einfach auf ein Bauchgefühl zurück zu führen ist, trifft vermutlich nicht zu. Eher ist es Ausdruck dafür, dass die Leute das Rauchverbot als weitere Einschränkung der persönlichen Freiheit empfinden, der sie einen Riegel vorschieben wollen. Antworten
ups, reingefallen, Herr König. Eine Einschränkung der Freiheit lässt sich mit Sicherheit nicht allgemein definieren, da es tatsächlich eine individuelle subjektive Betrachtung und Einschätzung ist.
Das ergibt sich zwingend logisch daraus, dass das Objekt "Freiheit" an sich schon nicht definierbar ist.
Versuchen Sie doch einmal, "Gerechtigkeit" zu definieren. Auch nur ein Bauchgefühl? oha
Als Einschränkung der ... Freiheit EMPFINDEN. - Nun, wenn das kein Bauchgefühl ist, will ich ihre Definition der Vernunft nie kennenlernen.
"Dies würde als Zwängerei ausgelegt", das war es jetzt schon! Das Ganze hat nichts mit Gesundheit zu tun, eher mit staatlicher Bevormundung, sukzessivem Abbau von Freiheit, Bürgerrechten. Das ist blanke Interessen-Politik, nicht verantwortungsvolles Gesundheitsbewusstsein; um glaubhaft zu sein, müssten auf Autos, Messern, Medikamentenschachteln, Atomkraftwerken und WAFFEN "..ist tödlich" stehen! Antworten
Richtig erkannt, Herr Streuli: Gerade viele Nichtraucher (wie ich) haben gegen die zunehmende Kriminalisierung der Raucher gestimmt. Noch ein Gesetz, noch ein Verbot... – das will kaum jemand. In dieser Hinsicht ist auf das Stimmvolk Verlass. Zum allgemeinen Verständnis der Freiheit gehört in hohem Masse auch Eigenverantwortung. Spricht man das den Leuten ab, hat man sie gegen sich! Antworten
"Zum allgemeinen Verständnis der Freiheit gehört in hohem Masse auch Eigenverantwortung."
– An und für sich richtig. Doch eben diese Verantwortung ist bei den Rauchern höchst selten bis gar nicht zu finden...
Die Freiheit, die in erster Linie beschnitten wird, ist die des Nichtrauchers, wenn dieser an manchen Orten gezwungen wird, den unnötigen Qualm der Nikotinsüchtigen einzuatmen!
in der Tat, da gäbe es noch viele Gesetze zu vereinheitlichen, was ich angesichts der teilweise absurden Föderalismus-Blüten befürworte.
Kantonsgrenze überschreiten ... und schon könnten andere Rauchverbote, andere Lehrpläne, andere Steuerabzüge und selbst andere Einbürgerungsgesetze gelten.
Gibt es für all dies einen Grund, der nicht Tradition heisst??
@ Caviezel; Kennen Sie das Wort Föderalismus? Mit Ihrer Argumentation könnten wir noch tausende Gesetze ändern und bundesstaatlich anpassen! Was stört es mich, was Sie in Luzern für Gesetzte haben, wenn ich in Zürich lebe? Sie müssen in LU ja auch nicht nach den Gesetzen von Zürich leben. Betreten Sie in LU doch die Lokale, die Ihnen passen.
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass dieses klare Votum der Wähler,zeigt, dass es diese Übereiferei, Erziehung und Bevormundung gewisser Fanatiker nicht will. Mein Bauchgefühl sagt mir sogar eher, dass sehr viele sich zutrauen, selber zu entscheiden, wie sie beruflich und auch in der Freizeit mit diesem Thema umgehen und was sie in Kauf nehmen wollen oder eben nicht. Das soll auch so bleiben! Gut so
Störend ist am Ganzen, dass es die kleine Schweiz nicht schafft, im ganzen Land dieselbe Regelung zu haben. Als Nichtraucher gibt es z.B. in Luzern etliche Lokale die ich nicht betreten kann.
Die Vorbildfunktion in Familien ist minim. Ich bin absoluter Nichtraucher obschon meine Eltern beide viel geraucht haben. Hat mich immer abgestossen. Umgekehrt habe ich Kollegen, Nichtraucher-Familien, deren Kinder teilweise rauchen. Erschreckend ist die Zunahme bei Mädchen. Ebenso habe ich Kollegen die genauso rauchen wie ihre Eltern.
Es geht nicht um's Vorbild...Natürlich sind rauchende Aerzte nicht unbedingt ein Vorbild aber es geht um die Beeinträchtigung. Solange der Arzt während der Sprechstunde nicht raucht ist es mir eigentlich egal.
Genau! Wir sind auch Vorbilder unserer Kinder und zeigen ihnen genau das, was gefährlich für sie ist, nämlich dass Rauchen bei uns erlaubt ist. Soviel zur Vorbildfunktion!
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