Schweiz
Das umstrittene Minarett steht
Aktualisiert am 09.01.2009 75 Kommentare
Nach einem langen Streit ist am Freitag das Minarett auf dem Dach des Gemeinschaftszentrums des Türkischen Kulturvereins im solothurnischen Wangen bei Olten installiert worden. Im Juli hatte der Kanton das Baugesuch verlängert. Der Gemeindeschreiber von Wangen, Beat Wildi, bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA, dass der Kulturverein mit dem Aufbau des Minaretts auf dem Dach des Gemeinschaftszentrums im Industriequartier begonnen habe.
Der vorgefertigte Aufsatz wurde mit einem Kran auf das Dach gehievt. Das Minarett ist weiss und mit goldenen Kanten verziert. Sein Dach ist blau. Das Minarett hat einen symbolischen Charakter. Die Errichtung des Minaretts beendet einen langen politischen und juristischen Streit. Das Solothurner Bau- und Justizdepartement verlängerte die Bewilligung im vergangen Jahr bis zum kommenden Frühling. Wangen hatte sich auf den Standpunkt gestellt, dass die Bewilligung im September 2007 ungenutzt abgelaufen war.
Das Bundesgericht hatte im Juli 2007 die staatsrechtliche Beschwerde zweier Anwohner als unbegründet abgewiesen. Die Beschwerde hatte sich gegen das Bewilligungsverfahren des Solothurner Verwaltungsgerichts gerichtet.
Einsprachen und Petition
Gegen den Umbau des islamischen Kultus- und Begegnungszentrums waren ursprünglich mehr als 70 Einsprachen eingereicht worden. Ein gegnerisches Komitee sammelte im Sommer 2006 für eine Petition rund 3500 Unterschriften.
In der Schweiz gibt es bislang drei Minarette, nämlich in Genf, Winterthur und Zürich. In Langenthal ist ein Gesuch hängig. Im September war als Teil einer Ausstellung auf dem Dach des Kunsthauses Langenthal ein «Minarett» installiert worden. (rue/sda)
Erstellt: 09.01.2009, 16:54 Uhr
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75 Kommentare
@ Reto Schaer Mit scheint sie haben die Lage absolut nicht begriffen. Das Minarett bedeutet Macht und ist kein Muss für eine Moschee. Wir haben es im 21. Jahrhundert mit einer extremen Ideologie zu tun, die übersetzt „Unterwerfung“ bedeutet. Alle Muslime unterwerfen sich unter Allah. Die Männer unterwerfen die Frauen. Alle Muslime unterwerfen die Ungläubigen. Lesen sie den Koran sie werden wach Antworten
Brav haben Sie die Formel der SVP auswendig gelernt, Frau Lehmann. Sie ist und bleibt eine perfide Lüge, die den biederen SVP-Schafen und -Krähen nur behilflich sein soll, den inneren rassistischen Schweinehund hinter einem pseudo-plausiblen Argument zu verstecken. Antworten
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.





