Schweiz
«Das war nicht der letzte Fall»
Von Alexander Müller, Liestal. Aktualisiert am 18.11.2009
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Die Pressekonferenz ist beendet.
Da derzeit kaum andere Grippe-Viren zirkulieren, sei jeder Krankheitsfall mit Grippesymptomen vermutlich ein Fall von H1N1.
«Das war vermutlich nicht der letzte Fall», sagt Patrick Mathys vom Bundesamt für Gesundheit (BAG).
Der Knabe war ein Einzelkind.
Morgen werden die Impfzentren im Baselbiet eröffnet.
Kantonsarzt Schorr rechnet damit, dass die Nachfrage nach Impfstoff jetzt deutlich ansteigen wird.
Im Umfeld des Säuglings sei niemand sonst erkrankt.
Eine frühere Einlieferung hätte vermutlich den Tod des Kindes auch nicht verhindern können.
Die Schweinegrippe hätte laut Experte die Lungenentzündung ausgelöst, die letztlich zum Tode führte.
Das Kind starb in den Armen des Vaters.
Ohne die Missbildung und das geschwächte Immunsystem wäre laut Professor Hammer das Kind nicht an der Schweinegrippe gestorben. Bisher seien alle H1N1-Fälle glimpflich verlaufen.
Laut Autopsie war die unmittelbare Todesursache eine Lungenentzündung.
Das Kind litt seit Geburt an einer Missbildung und hatte bereits ein schwaches Immunsystem.
Eine sofortige Reanimation war erfolglos, der Knabe war bei Spitaleintritt im Prinzip schon tot, sagte Professor Hammer.
Das Kind wurde am Sonntag morgen um vier Uhr ins Unispital beider Basel eingeliefert.
Der Knabe war in hausärztlicher Behandlung. Das Kind hat nach längerer Behandlung am Freitag wieder richtig getrunken. Am Samstag verschlechterte sich der Zustand wieder.
An der Pressekonferenz sprachen der Baselbieter Kantonsarzt Dominik Schorr, Professor Jürg Hammer vom Unispital beider Basel und Patrick Mathys vom Bundesamt für Gesundheit (BAG). (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 18.11.2009, 11:32 Uhr
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