Schweiz

Der Bund sitzt auf 70 Millionen der Billag

Wegen eines Gesetzesfehlers sammeln sich Radio- und TV-Gebühren an, die nicht verteilt werden können. Nun geht das Gerangel los, was mit dem Geld geschehen soll.

Sitzt auf 70 Millionen Franken: Die Billag, eine Tochtergesellschaft der Swisscom.

Sitzt auf 70 Millionen Franken: Die Billag, eine Tochtergesellschaft der Swisscom.

Stichworte

Verkehrte Welt: In der Regel beklagen sich die Bundesräte über zu wenig Geld. An ihrer letzten Sitzung mussten sie sich für einmal mit dem gegenteiligen Problem befassen: Die Billag hat rund 70 Millionen Franken an Radio- und TV-Gebühren eingenommen, die sich an niemanden verteilen lassen.

Wie konnte es dazu kommen? Matthias Ramsauer, Vizedirektor beim Bundesamt für Kommunikation, spricht von einem «gesetzgeberischen Versehen». Das Radio- und TV-Gesetz (RTVG) hält fest, dass 4 Prozent der Gebühreneinnahmen an private Veranstalter fliessen müssen. Bloss: Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) konnte bis anhin gar nie so viel Geld ausschütten.

Bundesrat scheut Aufwand

Vor allem in den Jahren 2007 und 2008, als die meisten Konzessionen noch gar nicht erteilt waren, häufte sich das Geld rasant an. Ende 2009 lagen 66,8 Millionen im Überflusstopf. Inzwischen dürften es laut Ramsauer rund 70 Millionen sein. Und es werden ständig mehr.

Das Bakom zahlt nämlich auch heute noch keine 4 Prozent der Gebühren an Private aus. Der Hauptgrund dafür ist, dass etliche Radio- und TV-Stationen wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten den gesetzlich verlangten Eigenfinanzierungsgrad von 20 bis 50 Prozent nicht erreichen. Als Folge davon werden die Gebühren gekürzt, und das Geld gesellt sich zum bereits vorhandenen Überschuss. Jahr für Jahr kommen so weitere rund 7 Millionen Franken zusammen.

Wohin mit dem Geld?

Was tun mit diesem Geld? SVP-Nationalrat Adrian Amstutz will mittels einer Motion den gesamten Betrag an die Gebührenzahler zurückerstatten. Auch künftige Überschüsse sollen jeweils im Folgejahr bei der Gebührenrechnung in Abzug gebracht werden.

Der Bundesrat hat sich an seiner letzten Sitzung allerdings dagegen ausgesprochen, wie er gestern bekannt gab. Das jährliche Rückerstatten sei viel zu teuer. Die Umstellung der Informatik und das Drucken jährlich anderer Rechnungen würden laut der Billag Mehrkosten von rund 1,5 Millionen Franken verursachen. Der Bundesrat will stattdessen das Gesetz flexibler ausgestalten, damit künftig zwischen 3 und 5 Prozent der Gebühren an Private ausgeschüttet werden können. So liessen sich in Zukunft Überschüsse vermeiden.

«Eine Schlitzohren-Lösung»

Was das bereits angehäufte Geld betrifft, sieht der Bundesrat zwei Möglichkeiten: Entweder die Billag zahle das Geld in Form einer einmaligen Gebührenreduktion zurück. Oder man verwende es, um auf eine allfällige künftige Gebührenerhöhung verzichten zu können.

Letzteres kommt für Amstutz «nicht infrage». Sonst gehe der Bundesrat den Weg des geringsten Widerstands, indem er das Geld einfach der SRG zuspreche und gleichzeitig verkünde, er habe dafür eine Gebührenerhöhung verhindert. Amstutz spricht von einer «Schlitzohren-Lösung». Er will auch nicht lange warten, sondern das Geld sofort auszahlen. Der Bundesrat hingegen möchte das «gesetzgeberische Versehen» erst mit der nächsten Revision des RTVG beheben. Bis diese in Kraft tritt, kann es lange dauern: Die letzte Überarbeitung des Gesetzes zog sich über sieben Jahre hin. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 06.09.2010, 21:19 Uhr

WRITE A COMMENT







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

56 Kommentare

Rolf Bolt

07.02.2011, 12:00 Uhr
Melden

Wenn die jährliche Programmierung der Änderung eines Betrages 1,5 Millionen Franken kostet, dann möchte ICH das gerne machen. Da ja naheliegenderweise alle Gebührenzahler in den Genuss der gleichen Gebührenreduktion kommen, ist die Programmänderung eine Sache von Minuten. Ich fühle mich von der Billag und unserer Landesregierung veräppelt. Und, die 70 Mio. müssen rückvergütet werden. Antworten


Erwin Oetiker

08.12.2010, 14:36 Uhr
Melden

vielleicht ein anderes Argument: Wieviele und welche Politiker (Namen!) saugen wohl schon seit Jahren an den Riesenzitzen dieser Milchkuh? Antworten


Reinhold Salgo

12.11.2010, 15:31 Uhr
Melden

Einfache Lösung: Der Rechnungseintreiber soll damit die Gebühren für diejenigen bezahlen, die kein TV haben aber neu trotzdem bezahlen müssten. Antworten


Jean-Pierre braegger

12.11.2010, 13:18 Uhr
Melden

Die Billag bzw. der Bund soll das gut gehütete Geld der zahlenden Bevölkerung wieder zurückgeben! Sollte die Billag weiter bestehen, dann dieser Vorschlag: Drastische Reduktion der Gebühren (keine Aeffnung mehr) und monatiche Rückerstattung des Ueberschusses! Ansonsten die Billag abschaffen, die Gebühren via Steuern einziehen oder ganz aufheben. Antworten


Ben Duschletta

08.09.2010, 14:26 Uhr
Melden

Typisch unsere Kässliwirtschaft; die Einen sind leer und bei Anderen braucht es 7 Jahre bis man es merkt.Billag muss endlich weg, nicht kontrollierbar und zu aufwendig alter Zopf.Es geht uns schon gut oder werden wir da eher vera.... Alle Kässeli mal offen legen.Dort wo es kostet (AHV/IV) wir es schnell erhöht, dort wo man verdient sagt man nicht bis - nicht sauber. Antworten


Kurt Bänziger

08.09.2010, 11:42 Uhr
Melden

Die Millionen sollen bei der nächsten Rechnung für alle abgezogen werden. Es ist nicht die Aufgabe der Billag bzw. dieser Gebühr eine Umverteilung zugunsten gewisser Bevölkerungsgruppen (Pensionäre, IV-Bezüger etc.) vorzunehmen. Dafür sind Steuern da. Eine Unsitte, die einzureissen scheint, siehe Diskussion über die ALV-Finazierung. Antworten


Peter Burgauer

07.09.2010, 23:25 Uhr
Melden

Der Moloch BILAG schreibt jährlich mit 300 Mitarbeitern 12 Millionen Rechnungen und kassiert dafür 55 Millionen! Paradiesische Zustände! Und jetzt soll eine zusätzliche Zeile auf jeder Rechnung, mit welcher der 12 millionste Teil von 70 Millionen = Fr. 5.83 pro Rechnung gutgeschrieben wird, sage und schreibe 1,5 Millionen kosten? Man merke: bei BILAGs wird mit der grossen Kelle angerichtet. Antworten


Ungerer Roger

07.09.2010, 15:21 Uhr
Melden

Das riecht nach Absicht...um noch mehr Geld in den SRG Gebührenmoloch reinzustecken. Billag abschaffen...Bye Bye Billag! Antworten


Kirstin Berger

07.09.2010, 15:03 Uhr
Melden

Menschen welche von AHV- o.IV-Rente+Ergänzungsleistung leben, müssen keine BillagGebühren bezahlen. Das finde ich auch richtig so. Fände es aber längstens überfällig, dass Menschen welche mit dem kargen Budget der Sozialhilfe auskommen müssen, was wesentlich tieferliegt, in Sachen Billag-Kostenerlass jenen Menschen gleichgestellt würden. Dh. auch keine Gebühren zu entrichten hätten. Kulturlegi? Antworten


Walter Koch

07.09.2010, 14:29 Uhr
Melden

Aus meiner Sicht muss hier eine schonungslose, neutrale Aufklärung stattfinden. Es sieht fast etwas nach Absicht aus. Antworten


Peter Müller

07.09.2010, 14:17 Uhr
Melden

@ Ursula Bialy:Den Gebührenerlass für IV Bezüger gibt es- allerdings nicht automatisch, sondern der muss von jedem Bezüger selbst verlangt werden. Weshalb allerdings nur IV Bezüger einen Erlass beantragen können, und Sozialhilfebezüger, die teilweise mit nicht einmal der Hälfte auskommen müssen, weiss wohl niemand. Das ist einfach eine grosse Ungerechtigkeit und sollte schleunigst geändert werden Antworten


beat leonhard

07.09.2010, 13:38 Uhr
Melden

so wie es aussieht, bin ich nicht der einzige, der von billag ausgenommen wurde. nachdem ich mein geschäft aufgegeben hatte und die billag schriftlich informiert habe, wurde ich mit mahnungen und rechnungen eingedeckt. auch eine beschwerde beim bakom wurde abgewiesen und so musste ich gebühren bezahlen, für nicht mehr existierende radio- und fernsehempfänge. dossier vorhanden.billag abschaffen!!! Antworten


Fredi Emmenegger

07.09.2010, 13:36 Uhr
Melden

Auch betriebswirtschaftlich macht die Billag keinen Sinn. Schliesslich hat praktisch jeder Radio/TV und ein halbwegs verursachergerechter Gebühreneinzug kann somit genauso gut über die Bundessteuer erfolgen. Mit der Billag haben wir einen unnötigen zusätzlichen Verwaltungsapparat der mit seinen 300 Mitarbeitern unnützerweise jährlich 12 Mio. Rechnungen verschickt und Zahlungen verwaltet. Antworten


Dario Trapani

07.09.2010, 13:20 Uhr
Melden

unglaublich, welche Auswirkung es hat, wenn pro Haushalt und Quartal Fr. 2.50 zuviel fakturiert werden... Antworten


Leila Stern

07.09.2010, 12:44 Uhr
Melden

„Die Umstellung der Informatik und das Drucken jährlich anderer Rechnungen würden laut der Billag Mehrkosten von rund 1,5 Millionen Franken verursachen.“ Die EDV der Billag möchte ich sehen! Den Abzug von x Prozent in 100'000 Datensätzen bewerkstelligt mein Personalcomputer innert Sekunden. Antworten


Martin Tschümperlin

07.09.2010, 12:43 Uhr
Melden

... ach es gibt doch soo viele Ideen, was mit diesem Geld gemacht werden könnte! Eine davon : Stellen wir doch an den Autobahnen, dort wo immer diese latenten Staus sind, riesige Bildschirme auf - und zeigen wir dort Werbung - und schwupps haben wir zwei Fliegen auf einen Schlag - keine gelangweilten Autofahrer mehr und die 70 Millionen verdoppeln sich im nu ! Oh , das alte Problem wieder? Antworten


Francis de Guingand

07.09.2010, 12:12 Uhr
Melden

Die Rechnung AG generiert ihren Gewinn auf dem Buckel ihrer Angestellten, es ist wie überall: eine Änderung jagt die nächste und die Verwaltungsräte leben fett von ihren Pfründen! Deshalb stellt sich die Billag auch taub, wenn es darum geht, Geld zurückzuerstatten. Tun wir also das was solche Institutionen am meisten hassen: zerren wir sie ans Licht und verwickeln sie in tausende von Rechtsklagen! Antworten


Ruthild Auf der Maur

07.09.2010, 11:50 Uhr
Melden

Markus Zimmermann 08:23h: SIE vermissen das Geld vielleicht nicht, ANDERE aber schon, z.B. Rentner, die auf Ergänzungsleistungen angewiesen sind oder IV- und Sozial-Bezüger. Anstatt immer ins Ausland und in die falschen Hände zu spenden, erst mal notdürftige Schweizer Bürger berücksichtigen. Möglichkeiten gäbe es genug. Es sind auch bei uns nicht alle reich und die Armut ist nachweisbar zunehmend. Antworten


Stephan Ruppen

07.09.2010, 11:27 Uhr
Melden

Das darf ja wohl nicht wahr sein. Während die SRG Millionen einsparen muss, verstauben dringend benötigte Gelder für den Service Public in den Kassen des bakom. Antworten


Sandra Pirelli

07.09.2010, 11:21 Uhr
Melden

Weg mit der Billag! Überschuss via Rechnungsstopp abbauen oder an die AHV/IV überweisen! Und das - wie schon erwähnt - mit der Geschwindigkeit, mit der Banken gerettet werden. Antworten


Stefan Bisig

07.09.2010, 11:09 Uhr
Melden

Ich schlage vor, das Geld aufzuteilen und mit der einen Hälfte kleine Kulturradios zu subventionieren, und mit der anderen Hälfte den Nachwuchs zu fördern. Denn seien wir ehrlich: den massentauglichen Einheitsbrei der gleichgeschalteten Lokalradios brauchen wir nicht: Denn ob Radio Energy, 24, etc. die tönen ja alle gleich! Antworten


Peter Ammon

07.09.2010, 11:07 Uhr
Melden

Das Anhäufen der Gebührengelder ist das eine, verschweigt aber werden einmal mehr die viel zu hohen intransparenten Verwaltungskosten der BILLAG. Schafft diese Institution ab, oder lasst ein anderes Unternehmen eine Offerte machen. Wette dass diese Offerte 50% günstiger wäre. Antworten


Martin Sutter

07.09.2010, 11:04 Uhr
Melden

Wunderbare Vorschläge hier, aber schon mal ausgerechnet, wieviel 70 Millionen pro gebührenpflichtiger Haushalt sind? 20 Franken etwa? 30? Verteilt das Geld irgendwie aber mach doch nicht solch einen Aufstand deswegen... Antworten


Anna Raemy

07.09.2010, 10:36 Uhr
Melden

Jetzt ist einmal das Schweizervolk dran! So kann die AHV -Kasse aufgefüllt werden.Da gibt es nichts zu überlegen. Antworten


Renzo Giambonini

07.09.2010, 10:25 Uhr
Melden

Mein Vorschlag - keine Gebührenrechnungen mehr bis die 70 Millionen aufgebraucht sind - basta! Antworten


Alexander Müller

07.09.2010, 10:12 Uhr
Melden

Ich wäre dafür, dass man das Geld an die Privaten Radio- und TV-Stationen auszahlt. Also auch dann, wenn diese das erforderliche Mindest-Eigenkapital nicht besitzen. Es war schliesslich dafür gedacht und würde es den privaten ermöglichen ihr Angebot auszubauen. Die Lösung von Adrian Amstutz ist reiner Populismus. Antworten


Morten Lupers

07.09.2010, 10:09 Uhr
Melden

Wie wärs wenn Radio Virus (DRS 4) endlich eine UKW-Frequenz bekäme? Damit das angepeilte junge Zielpublikum unterwegs auch was davon hat, ohne einen Kabelanschluss mitzuschleppen oder ein DAB-Gerät kaufen zu müssen? Manchmal braucht man sich keine grossartigen Projekte auszudenken. Man könnte das Geld einfach für was offensichtliches verwenden. Antworten


Andreas Zubler

07.09.2010, 10:04 Uhr
Melden

Um mit zig Milliarden eine Bank zu retten, wird das Gesetz bis zur Illegalität gebogen. Um läppische 70 Mio einfach nur korrekt rückerstatten zu können, haben die gleichen Leute massivste Probleme. Wo liegt da wohl das Problem? Antworten


Ralph Schürch

07.09.2010, 09:45 Uhr
Melden

Und wir als TV Benüutzer zahlen und zahlen und zahlen. Wofür frage ich mich nun, wenn man solche Nachrichten lesen muss. Ich überlege mir nun ernsthaft dass ich auch nicht weiss ob ich weiter Billag Gebühren zahlen soll. Und unsere Herren Politker, die sowieso an allen Enden und Ecken von Gebühren befreit sind wissen auch nicht was sie sagen sollen anstelle das Interesse des Volkes zu vertreten. Antworten


ROSMARIE NAEPFLIN

07.09.2010, 09:42 Uhr
Melden

Warum nicht das Geld an die Schweizer Rentner verteilen , oder in die AHV stecken, damit die Rentner einen 13. bekommen !!!!!!! Antworten


Georg Wächter

07.09.2010, 09:39 Uhr
Melden

Wie unqualifiziert dürfen Geschäftsleitung und Informatik der Billag sein sein, so dass ein Prozentabzug auf der Gebührenrechnung 1,5 Mio. Franken kosten soll? Wenn aber wegen der Post durch ständige Bestimmungsänderungen der Informatik bei der Privatwirtschaft schweizweit Kosten von Mio. entstehen, kräht kein Hahn darnach. Man berechne nur einmal die Mio. für den Weg zu den Briefwaagen, 20 g usw. Antworten


Kurt Dubach

07.09.2010, 09:38 Uhr
Melden

Ja hat der Bürger mal zu viel bezahlt, sprich falsche Auslegung des Gesetzes, so beschenkt man dem es nicht gehört! , der SRG hoffe nicht, den Sender dürfte man aus schalten, und Privatisieren, und was da für ein Aufwand getrieben wir, von der Seite, der Billag, ist auch nicht das gelbe vom Ei. Es Lebe die Wucherung Antworten


Ursula Bialy

07.09.2010, 09:35 Uhr
Melden

Mein Vorschlag: sofortiger Gebuehrenerlass fuer Studenten und Invalide. Der Ueberschuss koennte doch endlich auch in die AHV/IV fliessen. Antworten


Joe Meier

07.09.2010, 09:33 Uhr
Melden

Billag abschaffen, bei der Steuer pauschal mitverrechnen. Aber die Bürger werden ausgemolken, wie Kühe, nichts zu sagen, aber zahlen. Antworten


Trudi Frey

07.09.2010, 09:27 Uhr
Melden

Ja und wie wäre es mit der Sanierung der Arbeitslosenkasse? Einen Gesetzesartikel findet ihr sicher, der diese Transfer erlaubt.Oder? Antworten


Werner Sugi

07.09.2010, 09:21 Uhr
Melden

Kaum zu glauben, dass das überzählige Geld nicht auf die einfachste Art den Gebührenzahler zurück gegeben werden kann. Vorschlag: Ins Ausland verscherbeln, das wäre ja kein Problem, unter dem Motto "Humanitäre Aktion". Antworten


peter ess

07.09.2010, 09:13 Uhr
Melden

Diese 'Berner' Institutionen stossen mir jeden Tag sauer auf ... Billag, SBB, Post - JEKAMI und mehr verlangen. Das ist Leuenbergers', auch bekannt als BR Verdruss, Vermächtnis an die Eidgenossenschaft. Er war viel effektiver für das Philippinische Volk als für uns. Antworten


Ruth Olloz

07.09.2010, 09:10 Uhr
Melden

Auf dem Rechtsweg(Rekurs gg.Verwaltungsbeschwerde)musste ich der Billag/dem Bakom beweisen,dass ich nach der Übergabe des EFH an die Familie meiner Tochter nicht mehr zur Zahlung der Empfangsgebühren verpflichtet bin.Es ist erstauntlich,wie lange es gedauert hat, einen so hohen Betrag zu äufnen, ohne Gegenmassnahmen zu treffen. Vorschlag:Gratisempfang für alle,bis das Geld aufgebraucht ist. Antworten


Eddy Keller

07.09.2010, 09:06 Uhr
Melden

Ja Ja es geht also 7 Jahren um das Revision des RTVG zu ändern. Das letzte mal wo es geändert wurde, gingen 62% der Webeeinnahmen an Ausländische TV Sender (Schweizer Fenster). Jedes Jahr an die 150 Mio. und wir zahlen für den Schrott der im Ferseher läuft. Und die SRG will noch mehr Gebühren. Weiter so! Antworten


beat buerki

07.09.2010, 08:43 Uhr
Melden

@ Marcelle O'Palle: wo bekommen sie eine verzinsung von 5% her? meine hypothek ist ja sogar nur zur hälfte verzinst.... Antworten


Thomas Augenstein

07.09.2010, 08:32 Uhr
Melden

Weg mit der Billag! Antworten


Heidi Kunz

07.09.2010, 08:32 Uhr
Melden

Zahlt das Geld den menschen zurück, bei welchen das doppelte abkassiert wurde, bewusst und schaft diesen Abzockerhaufen endlich ab den der Beweis ist ja da, dass diese BILLAG nur abzockt und sonst nichts. Antworten


Johannes Labusch

07.09.2010, 08:31 Uhr
Melden

Ich freue mich über keine Rechnung, die in meinem Briefkasten landet. Aber keine stösst mir saurer auf als die der Billag. Es mag ein Fehler sein, diesen Eintreibern für die miserable Qualität der CH-Medien die Schuld zu geben, aber niemand wird gern zur Kasse gebeten für etwas, das er nicht will, nicht ausstehen kann und nicht braucht. Antworten


antonio fusco

07.09.2010, 08:31 Uhr
Melden

aha, er wird sie nicht los oder will sie nicht los werden! Ausreden über ausreden! Weg mit Billag. Antworten


Dominik Stutz

07.09.2010, 08:28 Uhr
Melden

Die Billag MUSS verschwinden. Weshalb zahlen wir Gelder die nicht gebraucht werden und der Rest geht an die SRG. Sorry, da muss sich jeder selbst finanzieren oder wie schaffen das andere Sender? Die übrige Lücke soll über die Steuern finanziert werrden, ist sicherlich günstiger als Gebühreneintreiber, Briefe versenden und alles wie es jetzt bei der Billag ist. Antworten


Markus Zimmermann

07.09.2010, 08:23 Uhr
Melden

Probleme haben "die da oben"! Anstatt kostspielige Leerläufe zu planen, schlage ich vor, das Geld z.B. in die Schulbildung von Kindern in Entwicklungsländern zu investieren. Wir haben die Gebühren ja schon allle bezahlt - kaum jemand vermisst dieses Geld! Antworten


Andre Klöti

07.09.2010, 08:21 Uhr
Melden

Wenn die Rückerstattung an die Kunden zu teuer ist, soll doch dieses Geld in die Sozialversicherungen z.B. ALV investiert werden. Damit wäre das Gerangel vom 26.09.10 vom Tisch. Für die Zukunft könnte der Konzessionsbetrag reduziert werden. Antworten


Benji Koch

07.09.2010, 08:19 Uhr
Melden

Ja, genau! Weg mit der Billag. Gebühren flächendeckend mit den direkten Bundessteuern einziehen. Antworten


Henri Ginther

07.09.2010, 08:18 Uhr
Melden

das schlägt dem Fass den Boden aus, es wird immer gejammert man hätte zu wenig Geld und man sollte die Gebüren erhöhen und jetzt erzählt man uns es habe zu viel und man wisse nicht was man damit anfangen solle. Typisch für unsere Bundesverwaltung, unfähig wie unsere Bundesräte,Nationalräte und Ständeräte, Gott sei Dank es gibt bald Wahlen !!!!!!! Antworten


Erich Brunner

07.09.2010, 08:14 Uhr
Melden

Wieder einmal merkt man, dass im BR halt keine Unternehmer sitzen, welche auch nur ansatzweise Erfahrung im Umgang mit Geld mit sich bringen. Ob wir das noch erleben, dass wir einmal die klugsten Köpfe der Schweiz im Gremium der 7 begrüssen dürfen ? Ich glaube nicht ! Antworten


Marcelle O'Palle

07.09.2010, 08:02 Uhr
Melden

Bei einem Zinssatz von 5 % ergibt dies einen Zinsertrag von ca. CHF 9'600 pro Tag. In dem Fall wird es Zeit, dass nach einer baldmöglichen Lösung gesucht wird, wie die Gelder wieder an die "Einzahler" zurückfliessen. Eine andere Variante wäre tatsächlich unseriös. Einer Gebührenerhöhung für die SRG wird kommen, aber beim dem aktuellen Programm muss man tatsächlich noch einiges überdenken. Antworten


Walter Schmid

07.09.2010, 08:00 Uhr
Melden

An uns zurück zahlen selbstverständlich, da wird einfach Geld eingenommen, das niemand braucht. Die Billag sollte sowieso detailliert offen legen müssen, wofür das eingenommene Geld verwendet wird. Antworten


Rudolf Albonico

07.09.2010, 08:00 Uhr
Melden

Auszahlen & BILLAG auflösen. TV ist nicht mehr Service public; soll zahlen wens interessiert ... Antworten


hans zumstein

07.09.2010, 07:32 Uhr
Melden

Das passt haargenau zur ganzen "BILLAG-SRG-Abzockerei"! Wieso eine einfache Ergänzung in der Fakturierung dermassen viel Informatikaufwand und Kosten verursachen soll ist ein vorgeschobenes Argument, das nicht nachvollzogen werden kann. Das zuviel kassierte Geld gehört dorthin zurück wo es geholt wurde, an die Zwangsgebührenzahler, und zwar subito! Antworten


stefano torri

07.09.2010, 07:32 Uhr
Melden

Weg mit der Billag! Antworten


rolf kuhnert

07.09.2010, 06:43 Uhr
Melden

Bravo Amstutz, typische Geldverschleuderung à la SVP. Ich danke f¨ür die einmalige Rückerstattung von ca Fr 18.--. Auch die monatliche Reduktion der Krankenkasseprämie von Fr. 1.15 kann ich gut gebrauchen und wieder investieren. Übrigens hat die Notenbank nicht noch überflüssiges Gold? Mit alldem könnte man doch die Bauwirtschaft unterstützen;-) Antworten



Schweiz

Populär auf Facebook Privatsphäre

Umfrage

Erst Metropolitanregion dann Kantonslobbyist – und nun eine parlamentarische Gruppe: Die Region Basel will in Bern besser gehört werden. Braucht es diese neue Organisation?




Lokale Suche

Marktplatz