Schweiz
Diskussion
«Derartige Prognoseabweichungen sind nicht mehr akzeptabel»
Der Bund rechnet 2012 überraschend mit einem Plus von 1,5 Milliarden Franken. Er hat sich damit schon zum siebten Mal verkalkuliert. Trotzdem hält CVP-Finanzpolitiker Urs Schwaller an der Schuldenbremse fest. Mehr...
Von Thomas Ley.
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138 Kommentare
Bevor nicht alle Schulden abbezahlt sind, muss man an der Schuldenbremse festhalten - es ist verantwortungslos, unseren Nachkommen einen Schuldenberg zu vererben. Jede Budgetberatung rät, die Ausgaben grosszügig und die Einnahmen konservativ zu budgetieren. Warum soll das für den Staatshaushalt nicht auch gelten? Antworten
Ein Hoch auf die Prognoseabweichung. Viel lieber eine Abweichung als dass die Verwaltung aus Angst vor der Schelte wegen der Abweichung sinnlos Gelder verpufft (ich erinnere mich an die Militärzeit). Es muss nur klar sein, dass die ursprünglichen Prognosen korrekt erstellt werden. Einen Dank an die Verwaltung für eine gute Leistung zu mässigen Kosten (v.a. im Vergleich zum Ausland...) Antworten
Wir haben noch immer viel zu hohe Schulden! Und Schulden müssen nun mal zurückbezahlt werden, wenn man in schlechteren Zeiten wieder Geld leihen können will! Man muss doch hoffentlich unsere Politiker nicht daran erinnern, dass man nach "antizyklischer Finanzpolitik" nicht nur in wirtschaftlich schlechten Zeiten rufen darf! Antworten
Als man in den 90ern ständig Defizite schrieb, hatte Mitte-Links (und insbesondere Links) keine Mühe. Aber wenn man natürlich Gewinn erzielt (der weder auf Minderausgaben noch auf die Steuereinnahmen zurückzuführen ist, sondern auf die tiefen Zinsen für die Schuldenbewirtschaftung) da hat Mitte-Links (und selbstverständlich auch diese Zeitung) mühe. Ja es ist sogar kritikwürdig. Komisch. Antworten
@illi. Also eine, erst noch positive, Differenz von 2.3 % bei einem Budget von ca. 46 Milliarden und x-tausenden Positionen bei Einnahmen und Ausgaben ist eine tolle Leistung. Sie können sich gerne mal an Ihrem Haushalt-Budget für 2013 mit maximal 100 Positionen versuchen! Viel Glück! Hoffe, dass Budget und Resultat publiziert werden.
Glaube, es wird nur Ihnen übel. Bei über 120 Milliarden Franken Schulden alleine des Bundes kann man diesen Budgetüberschuss von ein wenig mehr als 2% gut gebrauchen. Sie können wohl erst ruhig schlafen, wenn der Bund wieder kräftig Defizite schreibt oder mit einer schwarzen Null das Jahr abschliesst, auf das die Schulden nie abgezahlt werden (warum auch, nicht?).
Wenn wir in Herrn Schwallers Heimatkanton mal nachgucken. Etwas einfacher zu kalkulieren wirds dort ja sein, Herr Schwaller, nicht wahr? Als 9 Jahre nacheinander einen Ueberschuss von 3,9 bis 5,6 %. Da ist beim Bundesbudget 2,3% sozusagen eine Punktlandung. Klar können das die EWS Hasser nicht fassen. Ist ja auch etwas anspruchsvoll. Das Schwaller es nicht kann, ist nur peinlich ;-)
1 Mal verkalkuliert O.K. Gleich 7 Mal...Entweder stimmt mit dem Rechnungs-System etwas nicht oder der ganze Bund ist zu Aufgeblasen! Ich glaube kaum das waehrend Ihrer Schulzeit, die Lehrerschaft mit einer solchen Arbeit zufrieden gewesen waere. Antworten
Die Rufer, welche die Aufhebung der Schuldenbremse fordern, müssen im Interesse der Schweizerbürger "einsame Rufer in der Wüste" bleiben! "Besser Ueberschüsse generieren als unverantwortliche Defizite provozieren!" Der Bürger hat absolut kein Interesse mehr an weiteren bankähnlichen Imageschäden, wo gewisse Politiker und Altpolitiker eben auch nicht unschuldig sind! Antworten
Was ist denn der Grund, weshalb die Schätzungen immer wieder so weit daneben liegen?!
Das Bankgeheimnis, bzw. d.Verrechnungssteuer? Die Konjunkturdaten/MWSt? Oder was?!
Die Schuldenbremse MUSS bleiben u. mit jedem Rappen müssen Schulden abgebaut werden!
Antworten
@Hofer: was meinen Sie mit weit daneben liegen? Die positive Budgetabweichung beträgt gerade mal 2.5% des Bundeshaushalts. Jede Firma ist froh, so nahe am Budget abzuschliessen. Zudem - die Konjunktur und die damit verbundenen Unternehmenssteuern sind nicht zu 100% planbar. Es wurden ja nicht weniger Ausgaben getätigt, sondern mehr Einnahmen generiert.
jeder CFO jeder firma, welcher sich auch nur einmal so "verschätzen" würde, wäre sofort gefeuert. in der politik kann man prognostizieren und machen, was man will.
ohne subventionitis an bauern, unternehmenssteuerreform etc. sähe die bilanz noch viel besser aus, von der beschaffungspolitik des bundes ganz zu schweigen
Antworten
@rietmann: was soll das alles bitte mit der BUDGETIERUNG zu tun haben? n.b. als aktionär beteilige ich mich freiwillig, steuern aber muss ich bezahlen. die pensionskasse ist eine von der firma getrennte eigenständige stiftung. bitte bei den fakten und dem thema bleiben
@Weinmann. Bezüglich Budgetierung hat der Bund aufgrund gesetzlicher Aufgaben viel mehr Potential für unvorhergesehene Ausgaben und/oder Einnahmen. Bezüglich Beschaffung ist es bei einer AG nicht immer nur eigenes Geld. Zumindest bei Gesellschaften mit externen Aktieneignern (z.B. Pensionskassen!) sind Sie z.B. als PK-Versicherter auch mitbetroffen, falls eine Firma deswegen Probleme bekommt.
@rietmann: hier geht es lediglich um die budgetierung und nicht um sonstige unterschiede der aufgaben eines bundesrats und eines cfo's. wo ist bezüglich budgetierung der fundamentale unterschied? bezüglich beschaffung noch zu erwähnen, dass es sich bei einer ag um eigenes geld, beim bund aber um steuergelder handelt
@Weinmann. Ich denke mal, die Funktion eines CFO lässt sich kaum mit der eines für Finanzen verantwortlichen Bundesrates vergleichen. Genau so wenig ist eine Firma mit einem Staat vergleichbar. Also bitte den Deckel etwas tiefer halten. Bezüglich Beschaffungspolitik des Bundes teile ich Ihren kritischen Ansatz, in der Privatwirtschaft gibt es mit Sicherheit aber auch Verbesserungspotential.
Liebe Jolanda...und damit wollen Sie uns doch nur beweisen, wie wenig Sie von Wirtschaft und deren Zusammenhängen verstehen.......hätten Sie nicht tun müssen...Ihre sonstigen Beiträglein haben uns längst aufgezeigt, wie Sie ticken, resp. eben nicht ticken..schlafen Sie weiter gut und tief und träumen Sie weiter auf ihren Sozi-Wölckchen
Nur Geduld, Hr.Weinmann, wenn wir so weitermachen u.d.SVP/FDP ebenfalls gewähren lassen, haben wir bald die Schweiz AG!!
Dann gibts nur noch Ueberschüsse dort, wo d.Bürgerlichen abkassieren u.Defizite dort, wo die armen Teufel Hilfe bekämen...
Nur Geduld!!
Ob dem Wehklagen hier über den bösen Staat könnte man meinen, bei Bildung, Gesundheit und Sozialwerken herrsche ein rigider Sparkurs, währenddem andernorts das Geld hinausgeworfen würde. Offenbar wird auch übersehen, dass die CH nach wie vor Schulden hat; es ist kein Verbrechen, diese mit Überschüssen abzutragen. Oder wer soll diese dereinst bezahlen? Ja klar, die "Anderen". Antworten
Herr Kern, was plärren sie daher? Dann würfeln Sie mal Ihr Haushalt-Budget. Eine Abweichung von rund 2% bringt kaum eine Firma der "normalen Wirtschaft" zustande. Ausserdem wird dort in der Regel einfach budgetiert, was von höherer Stelle erwartet wird. Ausreden kann man später bei Fehlbudgetierung immer noch suchen – oder die Nachfolger suchen sie.
Ausgezeichnete Arbeit Frau Bundesrätin?? Wo ist denn da die Arbeit? Diese Prognose hätte auch ein 3-jähriger mit Würfeln erzielen können.
In der normalen Wirtschaft hätte man eine solche Finanzverantwortliche sofort auf die Strasse gesetzt! Um so schlimmer, dass solche Fehleinschätzungen bei den Finanzministern-BR eine lange Tradition haben!
Sie wollen Zahlen? Kein Problem: Die Zunahme der Bevölkerung von 2000 bis 2010 beträgt ca. 0.5 Mio (ca. 7%). Die Ausgaben stiegen in dem Zeitraum um ungefähr 15 Mia (Plus ca. 30%). Die Zunahmen sind allein auf das Ausgabenwachstum der Sozialen Wohlfahrt, Bildung usw. zurückzuführen, Militär und Landwirtschafts-Ausgaben schrumpften sogar. Genaue Zahlen können sie jederzeit selber im Netz suchen.
Mettler: Sie haben wohl Insiderwissen. Ansonsten dürfte wohl klar sein, dass bei bald 10 Mio Einwohnern massivste Aufwandsteigerungen anstehen, insbes. auch beim Verkehr; die Sparpakete sind also vorprogrammiert. Militär: Heer wurde von 500'000 auf 80'000 reduziert, und Bauern nehmen auch nicht zu, diese Kostenentwicklung dürfte wohl nicht erstaunen.
Auch für sie Herr Gfeller gilt: Es werden keine Steuern gesenkt. Und wenn sie die Ausgaben der letzten 10 Jahre mal studieren, stellen sie fest, dass Soziale Wohlfahrt, Bildung usw. einen massiven Zuwachs verzeichneten, während die Ausgaben für Militär und Landwirtschaft sogar schrumpften.
das volk wird seit jahren für dumm verkauft. es wird permanent angst vor einem defizit geschürt, um sparmassnahmen bei sozialwerken, bildung und gesundheit zu rechtfertigen, was den wenigverdiener und die familien belastet. dann zeigt man sich überrascht, ob der mrd-überschüsse und verschenkt sie mittels steuergeschenken an die bourgeoisie. umverteilung von unten nach oben. danke svp, fdp+cvp! Antworten
Frau Weinfeld: Wahrscheinoich meinen Sie es gut mit Ihrem Kommentar. Sie sind aber von Idealen geblendet, welche fern der Realität sind. Freuen wir uns am Überschuss, denn er ist trotz der überdimensionierten Sozialabgabenpolitik zustande gekommen. (Asyl- und Entwicklungspolitik inklusive)
Frau Weinfeld nennen sie mir doch bitte konkrete Sparmassnahmen die ihrer meinung nach durchgeführt worden sind im Bereich Sozialwerke, Bildung oder Gesundheit.
Ich erinnere mich nur an die Revision der ALV die zu einer schnellen Vermittlung Jugendlicher Arbeitsloser geführt hat.
Ansonsten wurden nur die Ausgaben weniger stark erhöht als geplant. Ist das Sparen?
Frau Weinfeld, bitte studieren sie die Ausgaben der vergangenen 10 Jahre (oder auch mehr). Sie werden schnell feststellen, dass die Ausgaben für Soziale Wohlfahrt, Bildung usw. massiv zunahmen (nur Militär und Landwirtschaft nahmen ab). Zudem spricht niemand von Steuersenkungen. Ach ja, was das Budget der kleinen Leute am meisten belastet, sind nicht die Steuern, sondern andere steigende Abgaben.
Warum müssen wir Schweizer eigentlich immer nur kritisieren ? Liegt ein Defizit vor, gibt es ein Geschrei; darf nun mit einem Ueberschuss gerechnet werden, ist es auch wieder nicht recht. Der Grund für den Ueberschuss dürfte doch sein, dass sich unsere Wirtschaft in der weltweiten Krise sehr gut geschlagen hat. Sind wir doch dankbar, dass es unserem Land so gut geht. Antworten
Das Bundesbudget wurde mittlerweile auf über CHF 60 Milliarden aufgebläht. Somit liegt die Abweichung zum Budget bei weniger als 3%, also in einem normalen Rahmen. Die politische Diskussion darüber ist reine Augenwischerei. Die Linken plädieren für mehr Sozialausgaben expandieren, die Bürgerlichen für Steuersenkungen. Bei diesen knappen Margen hat es für beide Anliegen keine Luft. Antworten
Früher wurden in regelmässigen Abständen die höhe der Schulden bekannt gegeben. Jetzt habe ich lange keine konkreten Zahlen mehr lesen können! Sind es 140 oder gar 200 Milliarden? Auch in diesem Bericht ist nichts zu finden, was wird da verschleiert. Wäre eine Rückzahlung nicht besser als dieses Schulterklopfen? Antworten
Seien wir doch froh, dass unser Staat einen Überschuss macht. Im benachbarten Ausland sieht man nur zu gut, was passiert, bei zu hohen Schulden. Und mit dem Überschuss bitte Schulden abbauen. Angenommen, diese 1.5 Mia sind nur zu 0.1% verzinst, so lassen sich doch 1.5 Mio CHF Zinskosten zahlen. Besser 1.5 Mio sinnvoll ausgeben, als irgendwelchen Banken in den Rachen stopfen Antworten
Seien wir doch happy! Rund um uns herum versinken die Länder in Schulden- und Defizitbergen...und wir machen einen Ueberschuss (Abweichung zum Budget 2-3%). Halleluja! Wo liegt das Problem? Seien wir doch glücklich über unsere intakten Zustände in der Schweiz. Wieso muss man alles und jenes immer negativ sehen??? Unsere Nachbarn beneiden uns! Antworten
Ueberlegungen wie "was können wir uns mit dem Ueberschuss zusätzlich leisten" kann nur ein "Bankster" anstellen! Haben denn unsere Politiker vergessen,dass wir auf Schulden sitzen, die vorherige Generationen der nachkommenden überbürden? Schluss mit Schuldenwirtschaft, ABZAHLEN ist der Volkswille, Nette Schönreder und Inflation hin oder her! Unsere Nachkommen haben einen sauberen Haushalt verdient Antworten
die 3 Guten besprechen wohl schon den nächsten Departementswechel.
Schliesslich hat die Schweizerin des Jahres nun auch das EFD sauber aufgeräunt, zumindest nach der Art, wie man dafür vom Staats-TV mit Titelchen abgefeiert wird.
Schlage das EDA vor......dass die ausser rückgratlosem Einknicken nichts kann hat die ja nun zur genüge bewiesen
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Mit dem Solothurner Ständerat Pirmin Bischof ist der richtige Finanzexperte auf dem Foto. Ihm wäre so ein Fehler nicht passiert. Als Vizepräsident des Bankrats der Solothurner Kantonalbank hatte er den Zusammbruch dieser Bank mitzuverantworten. Zum Glück hat der Schweizerische Bankverein (Vorgänger der UBS), die bankrotte SO Kantonalbank übernommen, so dass "nur" 400 Mio. Schulden zurück blieben. Antworten
Die Baloise Bank SoBa enstand aus der Solothurner Kantonalbank, welche nach einem Finanzdebakel im Jahr 1995 vom damaligen Schweizerischen Bankverein (SBV) übernommen wurde. Quelle: Schweizer Banken-Info.
schön liebe Marie.......das haben Sie nun aber ganz ganz nett zusammengeschustert...wie wir es uns eben von Linken halt so gewohnt sind.
Und P.S... und für die Lügen deren Vaters, Vignette für 7 Jahre/30.-/ LSVA etc, ist dann wohl auch die SVP schuld, wie für den Tsunami und die schlechten Olympiaresultate und hat überhaupt nichts mit den Genen dieser Sippe zu tun- gell. und Viva Fidel viva Chavez
Antworten
Dass auf sieben fette Jahre sieben magere folgen, können wir ja schon im alten Testemant der Bibel nachlesen - und dort findet sich auch gleich das Rezept, was mit den Überschüssen der fetten Jahre zu tun ist! Eben anlegen für die mageren Jahre und das heisst in diesem Fall: Schulden zurückzahlen! Antworten
wir haben einen Überschuss von 1.5 Milliarden und die Gefahr von X milliarden innerhalb von Wochen zu verlieren. Hinzu kommt das Loch das in der AHV entstehen könnte und das bestehende in der IV... Das Volk verliert bei der Pensionskasse und zahlt immer Mehr Gebühren....... Wie gut sind wir Real, weiss das jemand??? Antworten
Wenn ein Land von der Kleinheit der Schweiz über 100 Milliarden Schulden hat, so ist es imperativ, den Abbau der Schuldenlast zu fördern. Deshalb muss die Schuldenbremse auf jeden Fall beibehalten werden. Wenn sich die EU im Schuldenschlamassel suhlt, so heisst dies noch lange nicht, dass finanzieller Schlendrian zeitgemäss ist. Für einmal deckt sich meine Ansicht mit jener von Schwaller Antworten
Es ist hoffentlilch jedermann klar, dass wir die Schuldenbremse nie aufgeben dürfen. Wir fürften sogar keine weiteren Steuergeschenke machen, denn wir haben noch viele Schulden, welche nun in den guten Zeiten abzubauen sind. Weitere Überschüsse müssen auf die hohe Kante gelegt werden, damit dann, wenn es schlecht läuft, der Staat investieren kann. Alles andere ist Humbug oder antizyklisch handeln. Antworten
Richtig so, der Bund soll sich an die gleichen Regeln halten wie jede Privatperson.Er soll mit gutem Beispiel vorangehen und seine Schulden abbauen. Diese Schuldenwirtschaft muss endlich ein Ende haben. Auch wir sollten nicht auf Kosten von zukünftigen Gnerationen Geld ausgeben. Antworten
Bei einem Defizit würden Sie wohl auch verlangen, dass Sie sich daran beteiligen dürfen?
Wenn man Schulden hat, dann muss man Zinsen bezahlen und das ist Geld das nicht direkt in die Wirtschaft investiert werden konnte. Man siehe weltweit was Schulden bringen und doch wir lernen nicht dazu. Wie schön wäre es, wenn die Schweiz (wie China als einziges Land) schuldenfrei und ein Stück unabhängiger wäre. Das wäre eine starke Schweiz in einer Zeit wo extremes Schuldenmachen sehr IN ist. Antworten
ist ein gewinn eine frage der glaubwürdigkeit? aber, aber herr schwaller, sie als vertreter der christlichen werte wollen uns doch nicht sagen, dass nur glaubwürdig und gut ist, wer schulden macht, resp, schuldigt ? als ehemalig. erfahrener finanzdirektor dürften gerade sie bei ihrem breitschultrigen auftritt hinstehen und sagen: jawohl die angestellten vom bund haben gute arbeit geleistet, danke! Antworten
Budgetüberschuss ist sicher eine gute Nachricht. Was schlecht ist, dass die SNB noch mehr den SFR. schwächen muss, damit die 1.20 erhalten bleiben. Für die 1.5 Mia. gibst locker 1 Mia Euro und das ohne Geld zu drucken, welches aus dem Nichts erschaffen wurde. Oder besinnt man sich doch noch auf eine langfristigere Lösung? Antworten
Andere Länder haben zu große Defizite, die Schweiz hat zu hohe Einnahmen. Was für ein Luxusproblem! ;)
Dann kann man schon Schulden tilgen und den Kindern ein sauberes Erbe hinterlassen.
Ich wäre froh wenn man in D schon so weit wäre...
Antworten
Solche Budget-Fachleute mit Beamtenstatus und Salären von über CHF 200'000.00 alle in die Wüste schicken. Immer Schwarzmahlen, so kann man die Finanz- und Industrielobby unterstützen und die Löhne für simple Arbeitnehmer tief halten. Die Exportindustrie muss mit Mrd.-Beträgen als EUR-Stützung noch mehr verdienen. Der kleine Schweizer bezahlt alles und wählt weiterhin SVP,FDP,CVP,BDP so siehts aus. Antworten
"...die Einnahmesituation gut aussieht..." Aha! Will heissen, dass man irgendwo in den Wirren der div. Steuereinnahmen (unter anderem) viel oder zuviel verlangt hat. Das betrifft Dich und mich. Und das wäre dann eine Sauerei sondergleichen. Es wird einfach mal präventiv mehr Eingenommen (verlangt) und dann schauen wir mal. Und das sind Budget Spezies. Antworten
@Müller
Nein, nicht ganz. Man budgetiert extra schlecht, damit man beim Volch mit allen Sparmassnahmen durchkommt, aber kann jetzt - da die Kasse wieder überläuft - den oberen Zehntausend Steuergeschenke machen. So läuft der Hase, aber das tumbe Volch merkts ja nicht...
Für mich ist am Wichtigsten, dass es ein Überschuss ist und kein Defizit und dass es dafür verwendet wird, Schulden abzubauen. Vielleicht haben wir es dann ein wenig einfacher, als Griechenland und Co., wenn wir uns verschulden müssen in den kommenden Jahren.
Gemäss dem Basel Institute of Commons and Economics würde die Schweiz bei einer 5% Ausgabenkürzung resp. einer Steuererhöhung bei gleichbleibenden Ausgaben 33 Jahre brauchen um ihre Schulden zu bezahlen. In den USA liegt dieser Wert bei mittlerweile 76 Jahren, vor allem weil die Steuerquote sehr tief ist (26.9%) - aber die republikanischen Voodoo-Oekonomiker wollen die Steuern noch mehr senken! Antworten
@Schmid: Bei Griechenland sind es gemäss dieser Studie 96 Jahre, liegt unter anderem auch dran, dass die griechische Steuerquote mit 33.6% relativ tief ist.
Vielleicht kommen die Griechen ja noch in den Genuss einiger Schuldenschnitte, dann sind sie bei 5% Ausgabenkürzung schon ein paar Jahrzehnte vorher aus dem Schneider - theoretisch zumindest, in der Praxis habe ich da meine Zweifel....
Mich würde auch auch interessieren, wie lange Griechenland brauchen würde um ihre Staatsschulden zu begleichen.... :)
@Roger Rubenzer, Sie sind ein Glückspilz, wenn Ihr Kontoauszug jeweilsEnde Monat einen Ueberschuss ausweist. Meiner würde Ende des Monat September voraussichtlich auch ein Ueberschuss ausweisen, jedoch die Steuerrechnung von heute macht wieder die ganze Freude und Hoffnung zu nichte.
Leider verden die 110 Mia Schulden, welche wir vor uns herschieben, nicht mit einem Wort erwähnt. Ueberschüsse sollen zu Schuldenabbau verwendet werden. auch mit 1.5 Mia jährlich, werden wir also fast 75 Jahre brauchen, bis wir von einem wirklichen Ueberschuss sprechen können! Antworten
@Senn:Zinsen sind unproduktive Ausgaben eines Staates (wie Polizei u.Militär auch)! Kein Volk kann es sich leisten, Geld für unproduktive Ausgaben zu bezahlen. (Uni St.Gallen!) Und je ärmer d.Leute sind, umso weniger! 110 Mia Schulden sind eine Schande u.kosten tägl. ca. 10 Mio Fr.Zinsen.
Im Uebrigen bin ich für d.Schuldenbremse, unbedingt!!!
@senn: Maastrichttauchlich oder nicht, wenn wir 3% Zins annehmen sind das 3.3Mia Franken, die wir jährlich in den Rachen der Banken werfen. Lieber Schulden so gut als möglich zurückzahlen und das gesparte Geld im Sozialbereich ausgeben.
@Wehrlin: 110 Mrd im Vergleich zum BIP von 565Mrd sind 20%, nimmt man die Verschuldung der Kantone und Gemeinden noch dazu wären es insgesamt 40%. Wir wären immer noch Maastrichttauglich :-). Sie vergessen, dass der Bund ja auch noch Aktiven hat, die halt über Schulden finanziert werden müssen. Also im Vergleich zu USA, Japan, GR und Italien bin ich mit der CH sehr zufrieden betr. Verschuldung.
Hm Gute Frage! Vielleicht weil sie nicht mehr bei der SVP ist? Dort gehört Lügen ja so quasi zur Kernkompetenz. Der Chef lügt eigentlich immer, wenn er den Mund auftut. Er hat das auch bestätigt. Also kann sein, dass bei Uebertritt zur BDP diese Kernkompetenz quasi abgegeben werden musste. Was meinen Sie dazu? Ich könnte mir das durchaus so vorstellen. Antworten
Als zugezogener deutscher Ingenieur kann ich der Schweiz nur zum Haushaltsüberschuss gratulieren und ich freue mich mit meinen Steuern dazu beizutragen!
Haushaltsüberschuss... hab ich noch nie erlebt... Gabs in Deutschland seit ich denken kann noch nicht... Ich finde die Schweizer können stolz auf ihr Land sein und ich bin ausgesprochen dankbar hier leben, arbeiten und Steuern zahlen zu dürfen!
Antworten
Vielen Dank Herr Hermann fuer Ihren anerkennenden Beitrag. Leider sind viele Schweizer nicht so weitsichtig wie Sie.
Die meisten Schweizer wie ich sind auch dankbar, dass Sie hier sind. Echte Leistungserbringer, welche die Gesellschaft tragen. Sie bewirken hier wohl mehr als Sie es in Ihrem Land hätten erbringen können, dank des Systems.
ja...Armeeausgaben...und vorallem die Bauernsubventionen kürzen, die sind sinn- und nutzlos..
All jene, die jetzt auf diesen Überschuss hin 'Steuersenkung' rufen, wollen bloss auf Kosten der zukünftigen Generation ein billiges Leben führen. Wenn schon Überschüsse anfallen, dann sind diese zur Schuldentilgung einzusetzen. Aber bestimmt nicht dafür, um ein paar Reichen die Steuerrechnung zu subventionieren. Antworten
das machen wir doch schon lange, wir leben relativ günstig und schieben die probleme vor uns hin. unsere jetztige altersvorsorge zb wird so in 20 jahren nicht finanzierbar sein. der schuldenabbau jedoch hilft, so fallen erst einmal weniger zinsen an, und einer allfälligen kreditaufnahme steht dank tiefer schuldenquote nichts im wege, sodass gewisse effekte über mehrere jahrzehnte verteilt werden.
@Meyer: Sie sind auf dem falschen Dampfer. Wieso nicht den gutverdienenden die Steuerrechnung etwas reduzieren. Ein nicht unbedeutender Teil der CH-Steuerzahler zahlt keine oder sehr wenig Bundessteuer. Wenn es in der Schweiz keine "Reichen" mehr gibt, dann haben die die armen definitiv nichts mehr zu lachen. Viele gutverdienende leisten auch ausserordentliches.
ein ganz grosses Dankeschön an unsere Bundespräsidentin. Wir sollten alle dankbar sein, dass dank umsichtigem und vorsichtigem Umgang mit unseren Steuergeldern unser Land in der glücklichen Lage ist, einen Ueberschuss zu erwirtschaften. Alle die jetzt stänkern und meinen wir sollten die Schuldenbremse aushebeln, sollen doch bitte die Eurozone betrachten. Schulden, Schulden und noch mehr Schulden. Antworten
Frau Rüegg: Dieser Ueberschuss ist ein Verdienst von Altbundesrat Merz. Für das nächste Jahr fürchte ich Schliemmes, natürlich werden es die anderen schuldig sein, wie üblich
Claudio Tamè
Melide
Staat nicht überladen! Grundeinkommen: Das würde u. a. eine Auszahlungsverlagerung vom Sozialamt zum ... bedeuten. Wenn ein Grundeinkommen je eingeführt würde, dürfte dies NUR PRO HAUSHALT geschehen, niemals pro Person, denn es gibt Haushalte bzw. Wohnungen wo mehrere Personen darin leben und nur eine Miete zahlen. 6 x Grundeinkommen inkl. pro Pers. 100.- ergibt definitiv weniger als 1 x Grundeink
Sobald das eingeführt ist werden wir nie mehr Überschüsse sehen. Schade eigentlich.
Naja. All den grossspurigen Hans und Heiris möchte ich mal sagen: Machts nach! Wenn sie es schaffen, bei berechenbaren Einnahmen (Lohn) und Mitsprache von Ehefrau und 2 Kindern plus Schicksal 2.3% abzuweichen, dann ist das schon nicht schlecht. Bei unsicheren Einnahmen, der Mitsparche der Kantone, Politikern und Lobbyisten ist es geradezu genial! Da können Ursli und Kurtli sich nur blamieren ;-) Antworten
Schuldenabbau. Anderes gilt nicht. Ich finde es ein Verbrechen, wenn mit Steuern Zinsen der zu hohen Schulden bezahlt werden. Das ist Diebstahl, auch wenn die Zinseszinswirtschaft für die meisten Menschen als 'normal' angeschaut wird. Ist die Schweiz schuldenfrei, kann statt Zinsen sinnvolleres bezahlt werden, als denen Geld zu geben, die es schon haben. Antworten
Mir ist ein unerwarteter Überschuss tausendmal lieber als ein erwartetes Defizit!
In einem Staat haben sich nicht die Einnahmen an den Ausgaben zu orientieren sondern umgekehrt. Und jeden Franken Schulden, den wir machen, bezahlen unsere Nachkommen bzw. schränkt deren Handlungsfreiheit ein. Prinzipiell sollte es dem Staat verboten sein, Schulden zu machen.
Antworten
@Dan Horber / Ist es doch gemäss Bundesverfassung. Lesen Sie mal den Artikel 126 und sie werden staunen!
All unsere Parlamentarier schwören doch bei ihrer Vereidigung, dass sie Verfassung und Gesetze einhalten werden...
1.5 Mia von 64 Mia. entsprechen einer Budgetabweichung von ca. 2.3%. Jeder der selber schon einmal ein Budget erstellt hat, weiss das so eine kleine Abweichung sehr gut ist und schon fast einer Punktlandung gleicht. Besonders wenn man berücksichtigt, dass der überwiegende Teil der Zahlen nur geschätzt sind. Antworten
"Verkalkuliert" gehört wohl zum Leistungsausweis der Bundes. Tip: Man könnte die 1.5Mia (Volksvermögen) mit ausländischem (Schrott)Währungseinkauf, Aufbau neuer Institutionen oder in anderweitigen dunkle Löcher zum verschwinden bringen. Dann bringt auch der Bund eine Punktlandung des Budgetsplans hin. Antworten
"Steuern senken ist angesagt!" – Gehts's noch!? Sicher vor allem bei den Reichen und Superreichen, wie gewohnt. so dumm. Nein, Schulden abzahlen oder in die Sozialwerke einfliessen lassen. Sicher nicht Geschenke an die Reichen!
Ein Haushalt muss aufgrund seiner Ausgaben und Einnahmen diskutiert werden: Was wollen wir, was brauchen wir, und was nicht. Auf Vorrat Sparen und Steuern senken aber bringt nur jenen was, die davon profitieren (bisher waren das Reiche und globale Firmen), und schadet jenen, auf deren Buckel gespart wird (bisher vor allem das normale Volk). Ihre Forderung ist bloss die bekannte Klientelpolitik.
Ich freue mich über diese Prognoseabweichung. Wie wäre Herrn Ley's Interview wohl ausgefallen, wenn die Prognoseabweichungen mit einem Minus ausgegangen wären?
Immerhin wären wir nun in der Lage, das wieder steigende Haushaltsdefizit der Schweiz (ca. 565 Mrd) zu reduzieren.
Aber der Überschuss wird wohl anderweitig eingesetzt werden, denn Schulden zu reduzieren, ist heutzutage ja schon anrüchig.
Antworten
Schweiz 565 Mrd Haushaltsdefizit? Und dann kommt der andere, welcher behauptet, die Schweiz hätte insgesamt 208 Millionen Schulden.
Es ist beruhigend zu wissen, wie tief der Souverän mit der Materie der Staatsfinanzen vertraut ist.
@R. Walser. Richtig; Schätzungen. Die vom IWF erhobenen Schweizer Daten reichen bis 2009.
Von 2008 bis 2009 gab's eine Schuldenzunahme.
Die Prognosen der Schweiz/IWF weisen eine Senkung bis 2011 und im Jahr 2014 auf. Danach steigen die prognostizierten Schulden bis 2017 wieder auf ~287 Mrd. an. Grafisch ähnlich wie ein "w".
Die IWF-Daten 2012 sind mit ~279 Mrd. höher, als bei der Schuldenuhr.
allerdings nur unter Nichtberücksichtigung der 54 Mia. Ausstand bei den Bundespensionskassen
@Kohler: Sie wissen aber schon, dass diese Schuldenuhr nur ein Schätzung ist. Fakt ist das von 2003 bis 2010 die Schulden der Schweiz von CHF 240 Mio. auf CHF 208 Mio. abgenommen haben. Aktuellere Zahlen gibt es meines Wissens noch nicht.
Uups. Sorry, falsches Haushaltsdefizit. Gemäss der Schuldenuhr wäre die Angabe von fast 208 Mrd. mit einer täglichen Zunahme von ca. 7.3 Mio. korrekt gewesen.
Das war nun schwach, sehr schwach, Herr Schwaller. Und das wissen Sie. Bei über 64 Mia sind 1, 5 Mia ein Pappenstiel. Schauen Sie sich mal Budget und Rechnung ihres Pigmäenkantons an. Klar ist die Schuldenbremse nun ein Thema. Zu recht. Aber Ihre populistische "Rüge" ist mehr als lächerlich. Wenn Hans und Heiri das sagen. Seis drum. Das macht Sie nicht zum bessern Bundesratskandidaten..;-) Antworten
Darf ich Sie daran erinnern, dass die Schuldenbremse vom Volk abgesegnet worden ist, und dass in unserem Land der Volkswille eingentlich immer noch gelten sollte? - Was Herrn Schwaller anbelangt, so hat er laut und deutlich gesagt, dass er sich nicht mehr als Kandidat für einen Bundesratssitz zur Verfügung stellen werde. Ihr letzter Satz wirkt daher schon eher wie boshaftes Gekläffe.
Schwaller hat sowieso nie verkraftet, dass ihm das Bundesratsamt vorenthalten blieb. Heute rennt er nur noch Wähleranteilen hinterher. Die CVP pendelt von links nach rechts, von vorne nach hinten, von oben nach unten und von Partei zu Partei, immer wo sie Wähleranteile vermutet. Bedauerlicherweise machen das fast alle Parteien mit, in diversen Kantonen sogar die FDP.
Wenn unsere Hochgeschulten Bundes-Angestellten mit weiss ich nicht welchen Wirtschafts- und Finanztiteln sich dermassen verkalkulieren, muss ich mich ernsthaft fragen wie denn ein Otto-Normal Bürger überhaupt seine Steuererklärung ausfüllen soll? Zu mal ja diese Rechnung wohl kaum nur von einer Person, sondern wohl eher von einer ganzen Gruppe gemacht wird. In welcher Lohnklasse sind diese Leute? Antworten
Wenn man sich bei einem Budget von 64 Milliarden mit x-tausend Positionen um 2.3% verrechnet, ziehe ich denn Hut! Sie können es gerne mal mit ihrem Haushalts-Budget versuchen! Erschwert wird die Übung dadurch, dass die Ausgaben durch Ihre Frau und die Kinder verplant werden, während Sie auf Provision arbeiten und ihre exakten Einnahmen erst Ende Jahr kennen. Viel Glück!
@Patrik Leimgruber
Hättens Sie's denn lieber andersrum?
Jedes Jahr lange Gesichter weil die Einnahmensseite nicht den Erwartungen/Prognosen entsprach?
Wir haben einen BR der grundsätzlich seriös arbeitet und sein Bestes gibt.
Jammern und murren ist einfach, sehr einfach............
@Patrik leimgruber. Für Otto-Normal Bürger ist es relativ leicht, seine Steuererklärung auszufüllen, weil sie auf Fakten und Daten aus der Vergangenheit beruht.
Eine Prognose aufgrund unsicherer Konjunkturzyklen für einen ganzen Staat zu erstellen, ist dann doch eine winzige Kleinigkeit schwieriger.
Weitere Details dazu finden Sie z.B. in der Wikipedia unter 'Schuldenbremse (Schweiz)'.
Die Bürgerlichen haben mit dem Instrument der Schuldenbremse (die per se so übel nicht ist) ein ideales Mittel, bei den Sozial- und Altersvorsorgewerken usw. zu sparen, damit sie dem Tourismus, der Hochfinanz und der Wirtschaft weiter Steuergeschenke machen können. Einem BR, der so unseriös budgetiert, kann man kein Wort mehr glauben. Das ist die Folge von haarsträubender Inkompetenz! Antworten
Ich finde es super, dass Meckerer und Besserwisser wie Herr Aegeri alles Können und Wissen, BESSER. Sie wissen wie die Wirtschaft weltweit läuft. Welche Kriege einen Einfluss haben, wie der Ölpreis steigt oder sinkt. Sämmtliche Kursschwankungen wissen sie schon Monate vorher. Einfach ein sog. "Siebensieche." Gratuliere allen. Werden alle Bundesrat, das ist ein muss, bei der "Indeligenz."
@ Hanspeter Rüegg: Klar wurde im Sozialbereich gekürzt. Es wurde bei der KK-Prämienverbilligung gekürzt, bei den Zusatzleistungen, bei der IV usw. Sollten Sie bei der effektiven Sozialhilfe von 2.200 pro Monat noch kürzen wollen, möchte ich von Ihnen wissen, wie Sie mit diesem Geld in Zürich klarkommen wollen.
Wenn Sie doch so gut sind melden Sie sich beim Finanzdepartement zur Ausarbeitung des Budgets. Die Situation ergibt sich nicht durch Steuergeschenke sondern durch konsquente Sparpolitik die nicht allen gefällt.
Herr Aegeri: Was für Steuergeschenke erhält denn die Hochfinanz? Und zufälligerweise lebt die CH von der "Wirtschaft". Nur dank denen können wir uns überhaupt ein derart grosszügiges Sozialsystem leisten, das wohl das grosszügigste auf der ganzen Welt ist, wenn man vielleicht von demjenigen von Norwegen mal absieht.
Also, machen sie das Budget für nächstes Jahr auf 0% genau. Nennen Sie die Ausgaben, die das Parlament für das nächste beschliessen wird. Nennen Sie die Zinssätze für die Schuldenbegleichung und der Kapitalgewinne, die Steuereinnahmen, die Zolleinnahmen, die Mehrwertsteuern, Brennstoffverbrauch (Gas, Benzin, Diesel, Biogas ...), usw von nächstem Jahr 2013 auf 0% genau.
Seid dankbar, dass es unseren Finanzen so gut geht. Nicht immer nörgele!
Was ist denn die Alternative? Unendlich Schulden machen zu können, damit ich (in meinen 20igern) irgendwann mal die Zeche für Ihren Lebensstil zahlen darf?
Der Bund hat noch über 100 Milliarden Schulden, die Kantone nochmals etwa so viel! Jeder normale Mensch bezahlt zuerst mal seine Schulden, bevor er Geld rauswirft! Und gerade die grössten Bankenkritiker werfern den Banken Zinsgelder nach..
@Aegeri: Im Sozialbereich wurde überhaupt nie gespart. Schauen sie sich die Ausgabenentwicklung in den vergangenen Jahren an. Wenn der Bund und die Kantone von sparen reden, ist damit lediglich eine kleine Reduzierung der geplanten Erhöhungen gemeint. Sparen im eigentlichen Sinne ist das nie und nimmer.
Man hat sich also um 2,3% "verschätzt" - das soll für ein Budget des Bundes eine "inakzeptable" Fehlkalkulation sein? 2,3%? Die Ausgaben hat man übrigens mitnichten im Griff. Man gab mehr aus als kalkuliert. Was erwartet die linke Presse eigentlich 0.- Gewinn? Wie soll dann der Schuldenabbau vorankommen? Oder besondere Ausgaben finanziert werden (Naturkatastrophen etc)? 260 Mrd. Fr. haben wir noch Antworten
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