Schweiz

Diskussion

Die Grünen knicken ein

Die Erhöhung der Grimsel-Staumauer ist für die Parteispitze der Grünen kein Tabu mehr. In ihren Energieszenarien schreibt die Parteileitung, eine Mauererhöhung sei dem Bau neuer Seen vorzuziehen. Mehr...

Von Hubert Mooser.

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123 Kommentare

Maria Rechsteiner

05.09.2012, 15:27 Uhr
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Wasserwirbelkraftwerke erzeugen 97% CO2-freie, elektr. Energie; sind klein, kostengünstig und bieten ein weltweit grosses Potenzial (in Schweiz Strom für etwa eine Million!!). Durch den langsam drehenden Rotor im Wasserwirbel ideale Bedingungen für den Lebensraum von Mikrorganismen mit einer beidseitigen Fisch- u. Lebewesendurchgängigkeit zur Förderung der Biodiversität u. Sauerstoffaufnahme. Antworten


Thomas Muster

22.08.2012, 06:11 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Von 01:00 bis 05:00 alle leuchtenden Aussenwerbungen abschalten. Gesetzlich verordnen, dass keine Reklameschrift in der Nacht leuchten darf das würde den Stromverbrauch gesamtschweizerisch um ca. 5% senken. Wäre eine ganz einfache Massnahme die sofort umgesetzt werden kann. Mit Zietschalturen technisch absolut Bubi einfach. Antworten


Manuel C. Widmer

21.08.2012, 15:03 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Wie man's macht, man macht es falsch. Wären die Grünen auf ihrer Position geblieben, würde der Titel "Grüne geben sich stur" lauten, jetzt haben sie (zum Teil) ihre Position überdacht und den neuen Gegebenheiten angepasst (Atomaustieg) und schon wird das als "einknicken" bezeichnet... Wie bitte wäre man den zu einer positiven Zeile wie "Grüne gehen mit der Zeit" oder "Grüne Realpolitik" gekommen? Antworten


Christoph Rebholz

21.08.2012, 13:47 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Bühler
Sie scheinen den industriellen und gewerblichen Bereich auszublenden. Für Prozesswärme (D: 21% des Energieverbrauchs) ist die Wärmepumpe ungeeignet, ebenso trägt sie gar nichts zur mechanischen Energie bei. Warmwasser macht gerade mal 5% am Endenergieverbrauch aus. Sinnvolle EE-Energiespeicherung sieht anders aus als damit grosse Mengen Wasser zu erwärmen. Exergieverschwendung pur!
Antworten


Armin Bühler

21.08.2012, 17:48 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Isler.
Wenn der Brennstoffkonsum reduziert soll, muss man zwangsläufig den gesamten Energiebereich berücksichtigen inklusive Wärme- und Transportbereich. Es bringt wenig den Stromsektor separat zu betrachten.
Die Elektrifizierung des Wärmebereichs ist zudem etwas einfacher, als die Elektrifizierung des Transportbereichs (Lastwagen, Schiffe, Flugzeuge).


Armin Bühler

21.08.2012, 17:37 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@R.
Natürlich ist der Wärmeleistung entscheidend. Die Wärmeleistung in D beträgt mehrere 100 GW. Das heisst die flexible Aufnahme von 10 GW E-Strom ist kein Problem und verglichen mit 10 GW neuer Pumpleistung günstig und spart zudem Brennstoffe.
100% E-Anteil im Strombereich anzustreben und gleichzeitig den E-Anteil im Heiz- und Warmwasserbereich bei nur 5% belassen, bleibt leider völlig absurd.


marcel isler

21.08.2012, 17:05 Uhr
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A. Bühler hat Gefallen an WP gefunden (finde das supi). In Stockholm steht die weltgrösste WP, Wärmequelle: Meerwasser (googeln). Die Schweden waren ja immer schon fortschrittlich, so haben sie vor 30 Jahren auch mal den Atomausstieg beschlossen, jedoch den Beschluss später wieder revidiert.


Christoph Rebholz

21.08.2012, 16:26 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Bühler
Der Speicher hat ein Volumen von 200 m3 (200'000 l) , das Haus ist ein Neubau im Minenergie P-Standard, um den Speicher herum gebaut. Kaum Voraussetzugen welche sich beliebig auf andere Objekte (vor allem bestehende) übertragen lassen.
Und ein solcher Speicher versorgt niemand mit mech. Energie (Anteil an Stromverbrauch in D: 50%) oder Beleuchtung (10%), egal wie viele sie bauen.


Armin Bühler

21.08.2012, 15:45 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

In Oberburg gibt es ein Mehrfamilienhaus mit integriertem Warmwasserspeicher, mit 7 MWh Speicherkapazität bei 30 K Temperaturunterschied.
Wenn 6% der Gebäude in D mit einem solchen Wärmespeicher versehen werden, dann ist die Speicherkapazität 2000 mal so hoch, wie sämtliche Pumpspeicher in D momentan maximal speichern können. Mit Wärmepumpen Brennstoffe im Heizbereich einsparen ist sinnvoll.


Armin Bühler

21.08.2012, 15:32 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Der Heizbedarf ist bereits enorm und Wärmespeicher haben zudem eine hohe Kapazität. Die Fernwärmeanschlussleistung in D beträgt über 50 GW und 85% der Gebäude sind nicht an Fernwärme angeschlossen. Die Pumpspeicherleistung in D beträgt nur 7 GW.
Es macht einfach keinen Sinn neue Pumpspeicher zu bauen um E-Strom zu speichern, anstatt damit zuerst etwas fossile Brennstoffe im Heizbereich einzusparen


Christoph Rebholz

21.08.2012, 14:48 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Bühler
Ihre Tieftemperaturwärmespeicher sind von der Kapazität her völlig ungenügend als Energiespeicher. Als Verbrauchsspeicher ok. Nebst dem ist für viele Anwendungen das Temperaturniveau viel zu tief.
Viel besser ist die Speicherung der Energie in der Form potentieller Energie (PSK). Weil der damit erzeugte Strom für alle Bedarfe zur Verfügung steht, sei es Wärmepumpe, mech. Energie,...


Armin Bühler

21.08.2012, 14:33 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@R.
Tieftemperaturwärmespeicher (z.B. Kühlraum oder Fernwärmenetzspeicher) sind unschlagbar günstig bzw. existieren sogar bereits. Wenn man von fossilen Brennstoffen wegkommen will, dann muss man den fossilen Anteil im Wärmebereich zwangsläufig reduzieren.
100% E-Anteil im Strombereich anzustreben und gleichzeitig den E-Anteil im Heiz- und Warmwasserbereich bei nur 5% belassen, wäre völlig absurd.


Armin Bühler

21.08.2012, 14:07 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Rebholz.
Der Stromverbrauch beträgt nur 20% des Endenergieverbrauchs.
Der Warmwasser- und Heizbedarf ist wesentlich höher als der Strombedarf. Im Winter wird zudem wesentlich mehr Windenergie produziert. Importierte fossile Brennstoffe für Warmwasser und Heizung zu verschwenden, ist eine viel grössere Verschwendung als heimischer erneuerbarer Strom in effizienten Wärmepumpen zu verwenden.


Christoph Rebholz

21.08.2012, 14:20 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Bühler
Im Winter mehr Wind, dafür auch deutlich weniger PV (ihre eigenen Worte: PV und Wind ergänzen sich).
Sie ignorieren, dass Energiespeicherung in Form von Tieftemperaturwärme massive Exergieverschwendung ist. Dass Wärmepumpen eine gute Sache sind (sogar mit fossil erzeugtem Strom), steht wohl ausser Frage. Übrigens kann auch eigene Biomasse zur Wärmeerzeugung benützt werden (z.B. bei mir).


Stefan Müller

21.08.2012, 11:35 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Ich bleibe dabei: Der Ausbau der Staumauer auf dem Grimsel ist "Bireweich" weil keine Kwh zusätzlich produziert wird - im Gegenteil: Das Veredlen von Bandstrom vernichtet viel Strom. Und ob solche Werke in Zeiten von einbrechenden Spitzenstrompreise überhaupt noch rentabel betrieben werden können ist sehr unsicher. Die Prognosen sind duster! Antworten


rolf bender

21.08.2012, 11:21 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Ist interessant, dass die wenigsten auf die Idee von Strom-Sparen kommen. Ich meine damit nicht ein 2 Minuten Ei alla Ogi. Sondern z.B. einmal all die sinnlosen Drucker, Kaffeemaschinen, Kopierer, Lap Tops, die über Nacht in 1000den von Firmen laufen obwohl sie niemand braucht. Aber wenn eben zuviele am Futter-Trog hängen, wird schon geschaut, dass die Konsumgesellschaft am Rollen bleibt.... Antworten


Armin Bühler

21.08.2012, 19:02 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Müller.
Mein Haushalt ist bei 300 kWh pro Jahr und Kopf.
Also etwa 1% von dem Strombedarf von den Leuten die sie kennen (mit geheiztem Fussballplatz?).
Im übrigen kann mit Nordsee-Wind 7mal mehr Strom produziert werden als ganz Europa verbraucht und davon fällt insbesondere im Winter viel an.


Christoph Rebholz

21.08.2012, 15:29 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Müller
Sie tun ja so, als wenn die Zuwanderer in ihren Ursprungsländern keine Energie verwenden würden.
Energieversorgung ist eine gesamteuropäische Angelegenheit. Ob ein Deutscher seinen Strom ein paar km südlich des Rheins verbraucht oder ein paar km nördlich - wo bitte ist der Unterschied?


Mark Müller

21.08.2012, 14:59 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Nur das die wenigsten einen Gesamt Energieverbrauch haben in dieser Grössenordnung, die meisten die ick kenne, bewegen sich bei 30'000 bis 60'000 kwh u auch wir benötigen das meiste in der Heizperiode ca. 2/3 der Energie wenn keine Sonne scheint und es Wochenlang dunkel ist, die Energiewende werden wir nicht mit festem Glauben u einer Zuwanderung v. 100T möglich machen. Nur mit harten seriösen Fak


Armin Bühler

21.08.2012, 13:59 Uhr
Melden 4 Empfehlung 1

@Müller. In der Schweiz wird jedes Jahr 30 km^2 neu verbaut (jedes Jahr). Mit Photovoltaik bestückt entspricht das 4.5 Mrd kWh bei Schweizer Wetter und 15% PV-Modulwirkungsgrad.
Damit kann prinzipiell der Strombedarf von 642'900 Haushalten bei 7000 kWh pro Haushalt gedeckt werden und zwar jedes Jahr zusätzlich (bei 0% Wasserstrom, 0% Windstrom, 0% Biomassenstrom, 0% KVA-Strom).


Mark Müller

21.08.2012, 12:14 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Bei einer Zuwanderung von ca. 100'000 Leuten jedes Jahr in die Schweiz, was bleibt's da noch zu sparen. Persönlich habe ich meine Energiebilanz um Faktor 50% verbessert, d.h. 7000 kwh für Heizung,WW, Kochen etc. also man Rechne Gesamtsumme minus 7000 kwh, plus jährlich 100'000 mal was 50'000 kwh? pro Zuwanderer, wann fangen wir an uns zu Schützen und keine "Kosmetik" (erh. Staumauer) zu machen.


Christoph Rebholz

21.08.2012, 11:35 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Bender
Es geht in diesem Artikel ja auch um Stauseen. In einem Artikel über Kochrezepte erwartet ja auch niemand eine Abhandlung übers Abnehmen :)
Aber ernsthafter: Selbstverständlich ist effiziente Energienutzung die allerbeste Massnahme. Auch wenn bei konkreten Massnahmen gleich wieder Opposition aufkommt, siehe Beleuchtung/Verbot von Glühbirnen.


Christian Loetscher

21.08.2012, 11:20 Uhr
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Die Grünen denken wie die SVP nur im eigenen Land und habens leider übersehen, dass die Schweiz in Zukunft in Sachen Stromspeicherung keine grosse Rolle spielen kann, währenddem Europa mit Siebenmeilenstiefeln gigantische Windkraftparks in der Nord- und Ostsee baut, wird Norwegen der wichtigste Stromspeicher in Europa werden. Blöderweise sind die Eidgenossen nie mit den Wikingern zu Rande gekommen Antworten


A. Zuber

21.08.2012, 10:37 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Bösiger: Und falls dann die Energie doch knapp werden könnte, importieren wir diese (ganz sicher nicht nur aus erneuerbaren Energieträger gewonnene) aus dem Ausland. Dabei müssen wir uns nicht einmal mehr um die Entsorgung des strahlenden Mülls kümmern, das ist ja dann deren Problem... Antworten


hans zumstein

21.08.2012, 10:36 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Wie viele der Schreiber haben schon mal die Mühsal auf sich genommen, und sind auf ihren eigenen Füssen in das Gebiet gegangen und haben gesehen, um welches Gebiet hier ideologisch "gestritten" wird? Antworten


Gerhard Engler

21.08.2012, 13:03 Uhr
Melden

15 der Schreibenden haben diese Mühsal schon auf sich genommen. Und jetzt?


hans zumstein

21.08.2012, 10:29 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Was soll diese Ueberschrift "Die Grünen knicken ein" suggerieren? Ich würde eher schreiben "Die Grünen werden doch noch vernünftig"! Antworten


stefan müller

21.08.2012, 11:38 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

was heisst da vernünftig? Es wird keine kwh mehr Strom erzeugt, sonder beim Pumpen sehr viel Strom vernichtet! Das nenne ich nicht Vernunft, sondern einfach Geldvermehrungsmaschine!


Heidi Keller

21.08.2012, 10:10 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Endlich werden die Grünen vernünftig. Es gibt keinen Strom ohne Konzessionen. Die Schweiz hat Wasser, also soll sie ihren Strom möglichst aus dieser Quelle holen. Die Südschweiz hätte auch genügend Sonne, aber dort verhindert die übermächtige Stromlobby, unterstützt von den ewiggleichen Verhinderern Natur-, Landschaft- Ortsbildschutz, dass man sie vernünftig nutzt. Antworten


Katharina von Steiger

21.08.2012, 10:01 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Die Grünen kümmern sich nicht um die Rechtslage und nicht um die Notwendigkeit, vom Wachstumswahn Abschied zu nehmen. Dass eine Güterabwägung an der Grimsel Verfassungsrecht verletzen würde, nehmen sie in ihrer vorauseilenden Anbiederung an simple Wirtschaftsinteressen gar nicht zur Kenntnis - was für eine ideologische Borniertheit! Vorbei offenbar mit progressivem Denken - oder Denken überhaupt?? Antworten


Theres Hofer

21.08.2012, 08:47 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Na also, geht doch! Man kann doch nicht d.Ausstieg aus Atomstrom u. dafür saubere Energie fordern u.gleichzeitig deren Produktion verhindern.
Ideologen sind grundsätzlich dumme Menschen, weil sie sich selber eine Denkbarriere im Kopf einbauen... Das Leben wird dadurch viel einfacher.
Antworten


Peter Baldinger

21.08.2012, 08:59 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Die Schweiz ist ein Wasserland. Schluss Punkt! Antworten


Markus Meier

21.08.2012, 09:27 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Die Schweiz ist noch ein Wasserlend. Punkt.
Denn durch die Entglazifizierung wird es schwinden....


Phil Bösiger

21.08.2012, 08:27 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@Baumann: Dafür gewinnen wir etwas viel Wichtigeres, auch wenns Ihnen als AKW-Lobbyistin (der/die Letzte macht bitte das Licht aus) nicht gefällt. Wir können unsere Uralt-AKWs dank guter Alternativen endlich und endgültig abschalten. Zumindest produzieren wir damit dann keinen neuen Atommüll mehr; so können wir uns auf die Beseitigung Ihrer Atom-Altlasten konzentrieren. Antworten


Hansjürg Meister

21.08.2012, 08:22 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Na, da kann man ja den Grünen endlich zur Ankunft in der "Realität" gratulieren (Sarkasmus Ende). Jetzt muss der/die StimmbürgerIn nur noch realisieren wofür es die Grünen eigentlich noch braucht. Für die Endlager der Atomabfälle/Atomruinen in der Schweiz, die Windparks in bisher unberührter Natur, das letzte gestaute Rinnsal? Wo, Wie, Wann?
Spätestens dann ist der letzte Lack ab.
Antworten


gregor hagmann

21.08.2012, 08:21 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Ob OB, Heimat-, Natur- oder sonst ein "Schutz": stets das gleiche Muster: Zuerst einmal grundsätzlich dagegen, dann Einsprachen, bremsen, verschleppen, verteuern und am Schluss dann dem gesunden Menschenverstand folgend: einwilligen. Und wer zahlt? ja wer wohl? Antworten


Gunnar Leinemann

21.08.2012, 07:49 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Ökostrom? Pumpspeicherkraftwerke sind grundsätzlich Energievernichter. Die Rechnung für die Betreiber geht nur auf, wenn nachts billiger Strom ("dreckiger Strom") aus dem Ausland zum Hochpumpen des Wassers zur Verfügung steht. Tagsüber will man dann den angeblichen "Ökostrom" teuer verkaufen. Daher beschweren sich die Betreiber auch über den günstgen Solarstrom aus Deutschland. So bitte nicht! Antworten


Armin Bühler

21.08.2012, 11:52 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Rebholz.
Fernwärmenetze werden im Sommer nicht abgestellt. Im Sommer herrscht genauso ein Warmwasserbedarf wie im Winter (Duschen, Baden, Waschen etc.) Zudem herrscht dann auch ein erhöhter Kühlbedarf (= Wärmeenergie welche ebenfalls günstig gespeichert werden kann).
Wärmepumpen sind flexible Verbraucher. Wärmepumpen werden dann betrieben, wenn viel erneuerbarer Strom im Netz ist.


Christoph Rebholz

21.08.2012, 11:08 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Bühler
Wohl ziemlich logisch, dass die Norweger ihre eigene Produktion um die eingespiesene Menge drosseln würden. Genauso wie Sie, Herr Bühler, immer oft und gerne erwähnen, dass PV die Produktion konv. Kraftwerke am Mittag entlastet.
Was bitte möchten sie denn mit den Wärmepumpen im Sommer versorgen? Ganz unabhängig von der Frage, woher der Strom für den Betrieb kommt?


Armin Bühler

21.08.2012, 10:42 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Rebholz.
Abgesehen davon dass die Norweger ihre Speicherseen gerne schonen würden, die Norweger würden nie Wasser ablassen (für den eigenen Strombedarf) und gleichzeitig hinaufpumpen. Das wäre wie gleichzeitig Bremsen und Gasgeben.
Importierte fossile Brennstoffe für Warmwasser im Sommer zu verbrauchen, ist eine grössere Verschwendung als heimischer erneuerbarer Strom für Wärmepumpen zu verwenden


Christoph Rebholz

21.08.2012, 10:31 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Bühler
es geht ja auch nicht darum, Norwegen mit Strom zu versorgen (warum sollen die von ihren fast 100% Hydro weggehen??). Sondern ihre Stauseen als Energiespeicher für WKA in der Nordsee zu brauchen (sie schwärmen ja regelmässig vom Potential dort). Pläne für viel mehr Leitungen gibt es.
Strom in Fernwäre speichern? Exergievernichtung pur, schlechte Idee, vor allem im Sommer.


Armin Bühler

21.08.2012, 10:20 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Norwegen hat die Speicher bereits.
Norwegen hat einen mittleren Strombedarf von 16 GW. Bis 2020 wird eine 1.4 GW Stromleitung zwischen D und N installiert. Nur schon um den Strombedarf in Norwegen zu decken, benötigt man mehr als 10 von diesen Stromleitungen, bevor man überhaupt etwas pumpen könnte.
D kann diesen Strom zudem selbst in Fernwärmenetzen aufnehmen und so fossile Brennstoffe einsparen.


Christoph Rebholz

21.08.2012, 09:24 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Leinemann
Das ist die "gestrige" Sichtweise auf die PSK.
In Zukunft wird die Situation anders sein: Solar und Wind sind eigentlich Energieerntetechnologien die unabhängig vom Bedarf produzieren. Darum benötigen sie grosse Speicher und hier kommen die PSK wieder zum Zug. Europaweit wird daher die PSK ausgebaut, in Spanien, D, Pläne für Norwegen als Speicher für die Windkraft der Nordsee,.


J.A. VonBerg

21.08.2012, 06:57 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Es erstaunt, die Grünen protestieren gegen Staudämme in der Türkei, Brasilien, China, weil sie Natur/Kultur zerstören, und hier in der CH die eigene Natur kann kapputt gemacht werden. Wie schnell der Energieverbrauch sich ändern kann zeigt die jüngste Entwicklung in der Autoindustrie, war Hayek vor 20 Jahren mit 3 l Autos visionär, ist heute dies Realität. Antworten


Rene Wetter

21.08.2012, 06:17 Uhr
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Es gibt noch eine andere Moglichkeit man erzeugt mit der Windkraft Druckluft und diese wird dann uber Speicher auf eine Turbine gegeben und gibt dann bei Bedarf Spitzenstrom. Der Wirkungsgrad duerfte um einiges groesser sein. Antworten


David Herger

21.08.2012, 12:20 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Nehmen sie doch bitte erst mal ein Physikbuch zur hand, bevor sie behaupten, dass der Wirkungsgrad ihrer Windkraft-Druckluftspeicher-Turbine grösser sei als die eines Pumpspeicherkraftwerkes. Und vorallem überlegen sie sich erst mal wie gross dieser Druckluftspeicher sein müsste (bisschen Handrechnung). Ich bin mir sehr sehr sicher, dass sie dann diese Idee gleich wieder verwerfen werden.


Andreas Moser

21.08.2012, 00:24 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Die Grünen CH wurden D "nachgemacht"! Gegründet wurden die Grünen in D übrigens von der CIA, um D von der Eigenständigkeit mit Atomenergie abzuhalten (USA wollte mit dem $ weiterhin das Erdölgeschäft kontrollieren)! Daher wählt wirklich unabhängige Parteien, die bald für die "Freie Energie" einstehen! Antworten


Andreas Moser

24.08.2012, 13:13 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@ Toni Binder, 9:37 h
Wer kontrolliert mit dem $ das Erdöl? Ich hatte "geschichtlich" aufgezeigt, wie wirklich die Grünen entstanden sind. Wenn Sie meinen Beitrag verstehen, dann sehen Sie, dass ich für die Freie Energie einstehe? Propagieren jetzt die Grünen, solche Generatoren zu bestellen? Nein, sie ziehen Abhängigkeiten durch erneuerbare Energien vor!


Peter Müller

21.08.2012, 11:38 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Moser: Sie finden Weltweit keine handvoll Firmen mehr die ein AKW im Gigawatt-Bereich bauen können. Die meisten Firmen sind von Staaten kontrolliert. Mit AKWs sind wir sicher abhängiger vom Ausland als mir erneuerbaren Energien.


Christoph Rebholz

21.08.2012, 10:08 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Binder
Klar, wir importieren ja nur Energieträger, sonst sind wir in der CH völlig autark, vor allem im Bereich Nahrung und Rohstoffe..
Schlagen sie ebenfalls eine Anbauschlacht vor, um unabhängig von den Nahrungsdealern dieser Welt zu werden?


Tony Binder

21.08.2012, 09:37 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Typische rechtsbürgerliche Verschwörungsgebrabbel. Keine Argumente und Fakten, dafür Unwahrheiten (Mähr von der "Eigenständigkeit mit Atomstrom"). Wenn die Schweiz wirklich unabhängig sein will von den Energiedealern dieser Welt, sei es nun, Gas, Uran oder Strom aus KKWs muss man zu 100% auf erneuerbare Energien setzen, sonst bleiben wir der Energiejunkie - abhängig von der Gnade der Dealer.


Roger Mettler

20.08.2012, 22:55 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Eigentlich schon komisch. Werden ganze Täler geflutet, Flüsse trocken gelegt, das natürliche Abflussverhalten total durcheinander gebracht (Sunk und Schwall) und dadurch viele Fischarten zerstört, finden viele trotz allem, dass Wasserkraft eine saubere Form der Energieerzeugung ist. Bsp. Über 90% des Wassers der Sihl fliesst gar nie nach Zürich, sondern landet direkt via Etzel im Zürichsee... Antworten


Beat Hartmann

20.08.2012, 22:34 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Wird eine bestehende Staumauer erhöht, kostet das zwar weiteres Gelände, aber die Anlage wird auch für den Betrachter imposanter. Es ist umso mehr zu sehen, wie viel Natur von den Anlagen verschlungen wird und in welchem Mass. Ich habe nichts gegen Anschauungsunterricht, wenn die Bevölkerung daraus lernt und dann bewusst korrigiert. Immerhin wird so längerfristiger weiterer Schaden vermieden. Antworten


dieter sacher

20.08.2012, 21:52 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Die grüne Partei macht gross Stimmung gegen die AKW's, im gleichen Atemzug ist sie mit der masslosen Einwanderung einverstanden, diese Rechnung wird nie und nimmer aufgehen. Wenn schon grün, dann auch bei andern Themen die unsere Natur bedrohen z.B. zu starke Einwanderung. Aber bei diesem Thema wird es stumm wie in der Kirche, das soll glaubwürtig sein????? Antworten


walter bossert

20.08.2012, 21:36 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Für meinen Geschmack wird viel zu wenig informiert. Wollen die Politiker das Stimmvolk überzeugen um von den AKW,s weg zu kommen, sollten sie jetzt nicht zu faul sein zum informieren. Wie viel Strom muss an schönen Tagen über Mittag noch durch ablassen von Wasser erzeugt werden? Wieviele m 2 Fotovoltaik müssten in Betrieb sein um dieses Wasser für bewölkte Tage oder die Nacht oben zu lassen? Antworten


Christoph Rebholz

21.08.2012, 10:37 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Bühler
Niemand muss sich vor der NEE fürchten, vorausgesetzt, man hat genügend Erzeugungs-Kapazitäten, die Residuallast zuverlässig zu erzeugen. Und das wird noch einige Jahre konventionelle Kraftwerkstechnik brauchen. Wer Ja sagt zu NEE müsste auch Ja sagen zu modernster konv. Kraftwerke. Es ist kein entweder-oder, sondern ein sowohl-als auch.


Armin Bühler

21.08.2012, 09:21 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@R.
Die Rechnung belegt nur eines: 25% Dachstromanteil ist kein Problem. Kein Grund sich schon vor 1% Dachstrom zu fürchten.
Bevor die Sonne untergeht, werden selbstverständlich die Elektroboiler ausgeschaltet und später die ruhenden Speicherkraftwerke eingeschaltet, wie sie das jetzt jeden Mittag tun. Die Wasserkraftsleistung beträgt bereits 13.8 GW und wird momentan etwa auf 17 GW ausgebaut.


Christoph Rebholz

21.08.2012, 09:01 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Bühler
Dann fehlt nur eins: Jeden Mittag schönes Wetter..
Den zweiten Peak in der CH um 18 Uhr erwähnen sie nie, er ist nur ca. 10% kleiner als der Mittagspeak. Und um diese Zeit leistet die PV nur noch rund 40% der Mittagswerte. Der möchte auch noch abgeckt sein.
25% PV-Anteil? Ist 5x mehr als D im Moment hat, dem Vorzeigeland der PV.


Armin Bühler

20.08.2012, 21:49 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Am Mittag braucht die CH maximal etwa 9-10 GW. Wenn man die Elektroboiler am Mittag anstatt während der Nacht einschalten würde, dann bräuchte man nochmals etwa 3 GW.
Die Laufkraftwerke und die KVA produzieren etwa 2 GW.
Es bleiben etwa 11 GW ohne Pumpen. Um 11 GW erreichen zu können braucht man etwa 15 GW PV (=5% der verbauten Fläche). Im Schnitt wird damit etwa 25% des CH-Strombedarfs gedeckt.


Ramon Martin

20.08.2012, 21:34 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Und das ganze Gstürm nur, weil die Panik-Bundesrätinnen glauben, in der Schweiz könnte es Hochland-Tsunamis geben. Antworten


Roman Meier

20.08.2012, 21:21 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Kein Fussbreit Natur sollte mehr für unseren irren Energiehunger zerstört werden. Lernt endlich mal mit Strom haushälterisch umzugehen und hört auf ihn zu verschwenden! Aber wahrscheinlich hilft am Ende nur eines: Strom wird knapp und teuer und erst dann wird der Schweizer sparen. Und wenn auch unsere Jammeri-Industrie keinen Billigstrom mehr zur Verfügung hat, wird sie endlich energieeffizienter. Antworten


Sabrina Meier

21.08.2012, 07:25 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Roman: Dann bitte Elektrovelos und andere Elektrogeräte (u.a. Rasenmäher, Klimageräte) verbieten! Es ist einfach zu sagen, die anderen sollen verzichten...


Daniel Hauser

20.08.2012, 23:06 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Wir werden in Zukunft mit erneuerbaren Energien auch unsere Wohnungen heizen und unsere Mobilität ermöglichen müssen. Daher ist Elekterizitä zu sparen wohl nur ein ganz kleiner Teil der Lösung.


Franz Kessler

20.08.2012, 23:02 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Roman Meier: Aber E-Bikes, E-Autos und ÖV forcieren.


Hanspeter Rüegg

20.08.2012, 19:56 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

Ganz nach dem Motto: "In der Not frisst der Teufel Fliegen". Die Grünen realisieren anscheinend auch, dass die Energiewende eine Utopie ist und versuchen sie nun noch mit der Aufgabe von bisher unantastbaren Positionen zu retten. Das wird aber auch nicht klappen, da vor allem die notwendigen Energieeinsparungen nicht realisierbar sind, insbesondere bei anhaltendem Bevölkerungswachstum. Antworten


Kevin Andermatt

20.08.2012, 19:37 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Da scheint wohl wieder jemand besonders gut lobbyiert zu haben. Nur nicht, dass die linken dann plötzlich wieder für Atomstrom sind.. Schade wärs.. Antworten


martin meyer

20.08.2012, 19:14 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Weshalb einknicken? Wegen den Klicks, die eine reisserische Headline erzeugt?
Anderswo würde man sagen: Kompromissbereit. Gutschweizerisch.
Antworten


Herbert Frei

20.08.2012, 19:03 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Eine Güterabwägung ist unumgänglich, das ideale Szenario gibt es nicht. Natürlich wäre gesparte Energie die beste Energie, aber das funktioniert bekanntlich nur beschränkt. Die Erhöhung der Grimsel-Staumauer - und notfalls sogar ein neues, modernes AKW - ist jedenfalls der Fassung der letzten Wildbäche und Windrad-Plantagen in sensiblen Landschaften vorzuziehen. Antworten


Nico Rohrbach

20.08.2012, 18:47 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Es geht doch immer nur um Geld, wieviel war es diesmal? Antworten


Christine Dobler Gross

20.08.2012, 18:49 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Solange ich solche Sachen sehe, wie jemand seine Füsse mit dem Föhn trocknet nach der Sauna und derlei Unsinn mehr, solange nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, an bestehenden Gebäuden, auf Arealen, entlang Autobahnen usw. Strom zu produzieren, kann es nicht sein, weitere Naturschönheiten zu zerstören, Lebewesen zu gefährden.
Ich erwarte von den Grünen eine andere politische Stossrichtung.
Antworten


Ernst Bitterer

20.08.2012, 18:30 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Das erste Bild zeigt die Staumauer am Räterichsboden und nicht den Grimselsee... Antworten


Daniel Meyer

20.08.2012, 18:10 Uhr
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Warum "einknicken"?
Auch die Grünen haben Sachverstand, Vernunft und sind entwicklungsfähig!
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Armin Bühler

21.08.2012, 10:58 Uhr
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@Zumstein.
Es wird trotzdem nicht in den Grimselsee gepumpt. Um die Pumpspeicherkapazität des Kraftwerks erhöhen zu können, müsste der Stausee oberhalb des Grimselsees vergrössert werden.


hans zumstein

21.08.2012, 10:50 Uhr
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@Bühler: Klar ist das Grimselwerk u.A. auch ein PSKW! Können Sie hier --> http://www.grimselstrom.ch/home/download/220 nachlesen. Ist sogar eines der grössten, wenn nicht das grösste PSKW in Europa. Und soll noch grösser werden mit dem Projekt "Grimsel 3".


Armin Bühler

20.08.2012, 19:47 Uhr
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In den Grimselsee wird übrigens nicht gepumpt.
Die Erhöhung der Staumauer erhöht im Wesentlichen die Stromproduktionsflexibilität. Das heisst das Kraftwerk kann länger / später viel Strom produzieren (wenn die Regenfälle im Winter ausfallen). Es dauert auch länger bis der Speichersee gefüllt ist, was die Stromproduktionsflexibilität ebenfalls erhöht (Stromproduktionszwang wird verzögert).


Christoph Rebholz

20.08.2012, 20:07 Uhr
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@Bühler
Stimmt selbstverständlich, da haben sie recht, was die Grimsel betrifft.
Ausbau der Speicherkapazität für EE ist aber ein hot topic, ist der eigentliche Flaschenhals im weiteren Ausbau. Siehe auch entsprechende Pläne in Norwegen im Zusammenhang mit Nordsee-WK.


Christoph Rebholz

20.08.2012, 19:31 Uhr
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@Kuster
Die CH hat doch beschlossen, AKW auslaufen zu lassen. Diese Weichenstellung meinte ich. Pumpspeicher waren schon immer sinnvoll, nur hatten sie vor Fukushima den (Ver)ruf, bösen Atom- und Kohlstrom zu veredeln. Nun dämmert es langsam, dass sie als Energiespeicher für die Energieerntemaschinen PV und Wind eine prima Sache sind, resp. ein unverzichtbarer Bestandteil einer Energiewende sind.


Gilbert Kuster

20.08.2012, 18:41 Uhr
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@D.Meyer: Der Sachverstand liegt wohl bei der Bevölkerung und nicht bei den Grünen!?


Christoph Rebholz

20.08.2012, 18:35 Uhr
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@Meyer
Nur hs hätte aber durchaus etwas schneller gehen können. Schade, dass es Fukushima und die daraus erfolgten Energieweichenstellungen gebraucht hat.


Gilbert Kuster

20.08.2012, 18:59 Uhr
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@C.Rebholz: Welche Weichenstellung meinen Sie? Japan hatte temporärer Betrieb Gaskraftwerke für den Energiebedarf, mit einem enormen CO2-Ausstoss. Jetzt sind 4 Meilers wieder am Netz. Überlappen sich Erdplatten Europa/Afrika durch Naturkatastrophen durch Ingenieure und Geologen berechnet, so ist es kein Garant für 100% Sicherheit der Stauseen.


Reto Stadelman

20.08.2012, 18:07 Uhr
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"bei einer Erhöhung der Staumauer ein Präzedenzfall geschaffen und der strenge Moorschutz verwässert würde. "
Hier fehlt die Kausalität. Ich bin der Meinung dass das Eine nichts mit dem Anderen zu tun hat. Werden Moorgebiete im Namen des öffentlichen Interessen wegen einer Staumauererhöhung überflutet, schafft dies keinen Präzedenzfall für weitere Moorzerstörungen. Eine faule Ausrede.
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Reto Stadelman

20.08.2012, 20:39 Uhr
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Das hat mit Kausalität zu tun. Selbstverständlich erkläre ich Ihnen das gerne.
URSACHE: Die Zerstörung eines Moorgebietes durch die Erhöhung des Grimseldammes führt dazu...
WIRKUNG: dass alle Moorgebiete (durch diesen Beschluss) bedroht sind.
Sehen Sie jetzt wo (k)eine Kausalität besteht?
Das ist KEIN Präzedenzfall sondern eine linksgrüne Ausrede.. Übrigens hat Politik immer mit Meinungen zu tun..


Ernst Stampf

20.08.2012, 20:13 Uhr
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'Präzendenzfall' hat nichts mitt 'Kausalität' und schon gar nicht mit Ihrer Meinung zu tun. Es IST ein Präzendenzfall, auf den man sich später berufen kann.


Armin Bühler

20.08.2012, 18:03 Uhr
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Die CH verbraucht momentan 10mal so viel Brennstoffenergie (vorwiegend im Winter und vorwiegend Öl) wie die 3 alten AKW an Strom produzieren.
Wenn die alten fossilen Heizungen durch effiziente Wärmepumpen ersetzt werden, spart man so viel Brennstoff, dass mit dem verbleibenden Brennstoff mehr als 10 mal so viel Strom, wie mit Mühleberg produziert werden kann (selbst bei 100% Gaskraftstrom).
Antworten


Christoph Rebholz

21.08.2012, 14:41 Uhr
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@Bühler
Die 204 mia Euro sind in Deutschland wegen offensichtlichen Mängeln höchst umstritten. Als seriöse Diskussionsgrundlage taugt diese Zahl, welche von Greenpeace stammt, nicht.
Die EEG-Umlage wird übrigens von den Übertragungsnetzbetreibern an die Energieversorger weitergegeben, welche sie den Konsumenten weiterbelasten.


Armin Bühler

21.08.2012, 10:54 Uhr
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@Rebholz.
Bei der Subventionierung der Atomenergie hat man keine Wahl. Selbst wenn man wenig Strom verbraucht oder gar keinen Atomstrom bezieht, kann man seine Steuerabgaben an die Atomenergie nicht reduzieren.
Bei der EEG-Umlage kann man seinen Beitrag enorm reduzieren in dem man den Strom effizienter verbraucht. Apropos: Die Gewinne der RWE und EON sind übrigens höher als die EEG-Umlage.


Christoph Rebholz

21.08.2012, 09:33 Uhr
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@Bühler
An diesem Textbaustein von ihnen mag ich besonders, dass in ihrer Sichtweise offenbar Stromkonsumenten keine Steuerzahler sind... erklären sie mir mal ob es für den Bürger eine Rolle spielt, ob er Geld aus der linken Tasche (Steuern) zahlt oder der rechten (EEG).
Einen Aspekt blenden sie völlig aus: Die EEG-Umlagen, welche bald massiv steigen dürften. Und vom Konsumenten bezahlt werden.


Armin Bühler

21.08.2012, 08:28 Uhr
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@MB. Im Gegensatz zur Atomenergie welche in D bereits €204 Milliarden vom Steuerzahler erhalten hat, zahlt die erneuerbare Industrie mehr Steuern als sie über's EEG erhält (vom Stromkonsument finanziert und nicht vom Steuerzahler) und schafft zudem Arbeitsplätze und reduziert die Abhängigkeit von importierten Energieträgern. Dank EE wurden 2011 in D 11 Mrd Euro an Brennstoffimporten eingespart.


Christpoh Rebholz

21.08.2012, 08:10 Uhr
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@Bühler
WK-Ausnutzung Nordsee: Maximal ca. 70 % aufgrund des Windangebots. Ergo wären die 3 Monate Reserve schon aufgebraucht. Die Frage ist nicht nur, wie lange eine Flaute dauert, sondern ob danach das EE-Stromangebot den aktuellen Bedarf überschreitet, denn nur dann kann gepumpt (=Speicher aufgefüllt) werden. Da wird auf längere Zeit auch die PV nicht genügen, siehe D.


Christoph Rebholz

20.08.2012, 20:30 Uhr
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@Bühler
Auch könnte die Abwärme eines GuD genutzt werden und damit Brennstoffausnutzunggrade von >90% erreicht werden. GuD als Utility in Siedlungsnähe oder mitten in Städten sind beispielsweise in den NL weit verbreitet.


Armin Bühler

20.08.2012, 20:10 Uhr
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Die Speicherkapazität beträgt 9 TWh. Wenn man die konstante Stromproduktion der Flusskraftwerke, der Kehrichtverbrennungsanlagen und Biomassekraftwerke dazurechnet reicht das für 3 Monate.
Wobei es ohnehin keine Windflauten gibt, die wesentlich länger als 1 Woche andauert und Windflauten abgesehen davon eher im Sommer auftreten, wenn die Dachstromproduktion entsprechend hoch ist.


Armin Bühler

20.08.2012, 19:59 Uhr
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Der entscheidende Punkt ist die fossile Brennstoffverbrauchsreduktion:
Gaskraftwerke haben eine Effizienz von 60% als GuD. Zusammen mit der Wärmezahl einer Wärmepumpe ergibt sich eine Effizienz von 4 * 60%, also 240% bei 0% erneuerbarem Strom.
Wenn 50% davon mit E-Strom produziert wird, erreicht man bereits 480% und bei 75% E-Strom bereits 960% bei gleicher Wärmeleistung.


Christoph Rebholz

20.08.2012, 19:56 Uhr
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@Bühler
Den Textbausteinkasten wieder ausgepackt? :)
Sagen sie mir bitte mal, was das Handelvolumen in dieser Diskussion (und ählichen) zu tun hat. In der CH wird auch mit Oel, Kaffee, Metallen gehandelt, ohne dass die Ware je das Land berührt.
Als Energiespeicher für die EE eignen sich nur die PSK. Wenn sie die normalen Speichekraftwerke dazuzählen, ist das unlauter. 3 Monate reichen die nie!


Christoph Rebholz

20.08.2012, 19:40 Uhr
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@Bühler
Einspruch! Das "Gas" in Gaskraftwerken bezieht sich auf das Arbeitsmedium, Luft (=Gas). Ein Dampfkraftwerk wird auch nicht mit Dampf geheizt. Dort ist der Dampf das Arbeitsmedium.
Gasturbinen können grundsätzlich auch Oel verbrennen. Allerdings ist das wesentlich teuer als Gas. Daher wird Oel meist nur als sog. Backup-Fuel betrachtet.


Armin Bühler

20.08.2012, 19:33 Uhr
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Im übrigen wird immer mehr Windstrom im Winter produziert. Die CH handelt bereits heute mehr Strom als die gesamte CH verbraucht. Zudem produzieren die CH-Stromkonzerne etwa doppelt so viel Strom im Ausland wie in der CH, wobei dieser Strom leider vorwiegend fossil anstatt mit Wind produziert wird.
Die Speicherkapazität der Speicherseen in der CH reicht übrigens bereits heute bis zu 3 Monate.


Armin Bühler

20.08.2012, 19:14 Uhr
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@Weiss.
Gaskraftwerke werden mit Gas und nicht mit Öl betrieben.
Eine moderne Wärmepumpe ist etwa 4mal effizienter als eine Ölheizung. Gasstrom kann zudem mit EE-Strom substituiert werden. Nordsee-Wind kann Mühleberg 10'000 mal ersetzen.
@Kuster.
Minergiestandard ist überhaupt nicht zwingend und mit Erdsonden erreicht man eine geringere Temperaturdifferenz. Zudem gibt's noch effiziente BHKW


Chrisitan Weiss

20.08.2012, 18:54 Uhr
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Weil wir mit Wärmepumpen weniger Öl verbrauchen, sollen wir mit Öl Strom machen und wieder mehr Öl verbrauchen. Und ich dachte, wir wollten irgendwann vom Öl-Verbrennen weg kommen. Und ihre Zahl (10 mal so viel) halte ich für mindestens zweifelhaft: Es soll effizienter sein, aus Öl Strom zu machen, um dann mit diesem Strom zu heizen, als direkt mit Öl zu heizen? Tschuldigung, glaub ich nicht!


Gilbert Kuster

20.08.2012, 18:32 Uhr
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@A.Bühler: Sie haben nicht unrecht, jedoch stellt sich die Frage: Wie ein Haus Minergiebaustandart beliefert werden kann mittels Wärmepumpe nach 3 Wochen Nebeltagen? Die Dividende wird ausgeglichen mittels Strom möglicherweise vom AKW über die Nacht, da weder Fotovoltaik und Windenergie inkl. Wasserkraft die Bilanz ausgleichen können. Die Leute wollen leben und nicht frieren inkl. in 2. Wohnung.


Gilbert Kuster

20.08.2012, 17:54 Uhr
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Es wäre vernünftig, wenn sich Grüne und Atomlobby an einen Tisch setzen würden und gemeinsam ein Projekt ausarbeiten, welches dem Volk vorgelegt werden kann. Dieses ewige Gezanke ohne Lösungen erschwert Herzen mancher Gemüter. Ihr bezieht über Staatskasse Gehälter und somit trägt Ihr eine Verantwortung. Der Ball liegt bei Euch. Wir können nicht von heute auf morgen von A-Energie aussteigen! Antworten


Giorgio Spinelli

20.08.2012, 18:06 Uhr
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Grüne und Atomlobby an einem Tisch... Lesen Sie doch diesen Satz einfach nochmal. Ausserdem wurde bereits gepostet, dass der Preis von Atomstrom die Entsorgung bereits beihnalte. Völliger Witz! Das galube ich, wenn ich's sehe! Alle Atomkraftwerke gehören per sofot abgeschaltet! Alleine mein Balkon könnte Strom ohne Ende liefern, da ab 14h00 - Sonnenuntergang die Sonne darauf brennt. Aber....


J.A. VonBerg

20.08.2012, 17:40 Uhr
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Hat irgend jemand schon mal überlegt woher das Wasser herkommen soll? Soll es hochgepumpt werden?
Wie sieht die wirtschaftliche Kosten-Ertragsrechnungen aus?
Wie sehen die Szenarien aus, wenn z.B. Solarstrom effizienter, billiger hergestellt werden kann usw.?
Rettet die Grimsel, vor der Unfähigkeit unserer Politiker, den sie irrren mit grosser Wahrscheinlichkeit.
Antworten


David Herger

21.08.2012, 12:11 Uhr
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Dieser Strom kann aus allen möglichen Quellen kommen. Wenn zu viel Strom im Netz ist (z.B. weil grad die Sonne scheinnt und der Wind bläst) ist es wohl Sinnvoll diesen Strom als Pumpspeicherkraftwerk zu speichern. Wenn es dann aber Nacht und Windstill ist, kann man das Wasser dann wieder turbinieren und somit auch diesen Strombedarf decken. Ohne eine solche "Stromspeicherung" wirds nicht gehen.


J.A. VonBerg

21.08.2012, 10:56 Uhr
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Woher kommt dieser Strom? bisher war es Atomstrom.


David Herger

21.08.2012, 00:38 Uhr
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@VonBerg: Der Grimsel wird als Pumpspeicherkraftwerk betrieben. Das heisst, wenn genügend Strom da ist, wird das Wasser hochgepumpt und bei Bedarf dann wieder turbiniert. Solarstrom kann nur während dem Tag Strom produzieren, das heisst die Energie muss gespeichert werden. Ein Pumpspeicherkraftwerk "produziert" selber keine Energie, es kann nur speichern. Hoffe sie haben nun den Sinn verstanden.


Jean Stalder

20.08.2012, 17:56 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Herr von Berg. Sie müssen sich nur einmal bei der KWO melden... die Damen und Herren werden Ihnen schon beibringen, wie das mit der Stromerzeugung funktioniert... die Stauseen sind u.a. sog. Speicherseen, d.h. das Wasser wird mehrmals durch die Turbinen geschleust... bevor das Wasser endgültig talwärts fliesst... Strom kann man leider nicht speichern... Wasser hingegen schon.


Paul Ernst

20.08.2012, 17:46 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@VonBerg. Kann sein, dass sich bestimmte Politiker irren. Dann heisst es aber klare Alternativen mit Kosten-Nutzenrechnung vorzustellen und nicht einfach alles schlecht reden. Politiker entscheiden nicht alleine. Sie werden meistens beraten, von wem, das könnte das Problem sein. Beim Bund sehe ich weniger Probleme, weil dort mehrere Meinungen eingeholt werden. Ein Risiko bleibt natürlich.


J.A. VonBerg

20.08.2012, 18:22 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Gerade die Frage, rechnet es sich, wenn andere Energieproduktionsverfahren effizienter und kostengünstiger werden, Wasser hochzupumpen, denn der Netto-Gewinn aus Wasserstrom wird damit wesentlich kleiner. Was geschieht, wenn die Energienutzung beim Verbraucher effizienter wird? Die Idee mit höheren Grimsel-Mauer wird das Stromproblem lösbar, greift viel zu kurz, gibt es nur diese Mauer? Wohl kaum.


Marc Hubertus

20.08.2012, 17:48 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

War nicht kurzum hier zu lesen, dass wir Überkapazität haben, weil Deutschland soviel Solarenergie produziert!? Nun dies!? Aber weiterhin lieber Mauern bauen, als mögliche Dächer für Solarenergie verwenden wie es die Deutschen und Österreich schon seit Jahren machen. die Kleinen weiterhin durch Grosskonzerne und Aktiengewinne melken. Antworten


Roger Mettler

20.08.2012, 22:48 Uhr
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Herr Hubertus, Deutschland produziert jetzt gerade sehr viel Sonnenenergie. Aber jetzt haben wir auch optimale Verhältnisse, an den meisten anderen Tagen sieht das dann ganz anders aus. Und eben jetzt muss diese zusätzliche Sonnenenergie gespeichert werden, damit man auf diese zurück greifen kann, wenn Bedarf da ist. Wo speichern? Eben, zurzeit nur in Form von Speicherseen möglich.


Gilbert Kuster

20.08.2012, 18:18 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

@M.Hubertus: Überkapazität durch Solarenergie wirkt ein wenig befremdend. Kann Solarenergie bei Sonnenanfall gespeichert werden? Nein. Kann Wasserkraft während Überschwemmungen gespeichert werden? Nein, die Schleusen müssen wegen Schwemmholz geöffnet werden. Warum betreibt D mit Überkapazität an Solarenergie noch Braunkohlekraftwerke und Atommeiler? Kommen die Menschen zur Vernunft? Hoffentlich!


Frank Hofmann

20.08.2012, 18:13 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Die Überkapazität und damit einhergehende tiefe Strompreise wegen der von Deutschland hochsubventionierten Solarenergie ist für die Schweiz tatsächlich ein Problem. Denn im Winter, wo der Stromverbrauch am höchsten ist, wird viel weniger Solarstrom produziert. Dummerweise fällt dann auch die Stromproduktion aus Stauseen weg. Es ist nicht mehr rentabel, neue Kapazitäten aufzubauen.


Karl Brunner

20.08.2012, 17:14 Uhr
Melden 114 Empfehlung 0

Die Haltung der Grünen in solchen Fragen wird Zeugnis ablegen, wie ernst die Ausstiegsszenarien dieser Kreise zu nehmen sind. Fotovoltaik und Windkraft zu verlangen, ohne zu sagen, wie die so gewonnene Energie, bei Überproduktion gespeichert werden und wo die Energie bei Windflaute und trüben Nebeltagen in Herbst/Winter herkommen soll, wäre unglaubwürdig. Antworten


David Herger

21.08.2012, 00:31 Uhr
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@Paul Ernst: Wenn sie die Geschichte schon erzählen, dann erzählen sie die doch bitte auch richtig. Man hat nicht Blocher zuerst abgewählt und dann EWS gewählt um die SVP in der Regierung zu haben. Man hat EWS gewählt, damit Blocher nicht mehr im Bundesrat ist. Und es waren nicht alle! Dass die SVP mit diesem Geheimpakt nicht einverstanden war, können sie wohl hoffentlich verstehen.


Daniel Hauser

20.08.2012, 23:02 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Für das Speichern der offshore durch Windenergie erzeugten Elektrizität gibt es sehr wohl eine gangbare Speicherung. Aus Wasser wird Wasserstoff gewonnen und mit CO2 zu Methan umgewandelt. Dieses künstliche Erdgas wird ins Verbundnetz gespeist und bei Bedarf mit Gaskraftwerken verstromt. Schlechter Wirkungsgrad (ca. 50% der Pumpspeicherkraftwerke), aber besser als nichts.


Paul Ernst

20.08.2012, 19:05 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

@Stadelmann. Wenn SP/Grüne "einknicken" (so der Titel dieses Beitrags) dann zeigt das, dass diese Parteien kompromissfähig sind. Im Gegensatz zur SVP. Nach Abwahl Blochers wählten alle eine SVPlerin, weil man die SVP in der Regierung haben wollte. Die SVP hat kompromisslos danach Sektionen rausgeschmissen und einen Kleinkrieg bis heute geführt, alles wegen einem einzigen Geldgeber.


Reto Stadelman

20.08.2012, 18:10 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

@Ernst
Weder SP/Grüne noch SVP sind kompromissfähig oder auch nur bereit für Kompromisse!
Beides sind Parteien die lieber Polemik betreiben als etwas zu bewegen.


Paul Ernst

20.08.2012, 17:35 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Aber Herr Brunner.Heute in den Nachrichten gehört: Ganz grosse Batterien werden von einem CH-Unternehmen entwickelt und in D eingesetzt. Warum auch nicht in der CH. Unglaubwürdig sind jene, die der Zukunft keine Chance geben. Es sind fähige Leute dabei, neue Konzepte zu "erfinden". Und ja, auch die Grünen scheinen kompromissfähig zu sein, was man von rechtsextremen Parteien weniger behaupten kann.


Sebastian Nussbaumer

20.08.2012, 17:03 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

"...damit intakte Landschaften geschont werden." Es ist wohl jedem Gymeler klar dass dann eher nicht der Grimsel gemeint ist. Beeindruckend wie sie trotzdem eine unerhöhrte Schlagzeile zaubern, Herr Mooser. Antworten


Christoph Lieberherr

20.08.2012, 18:18 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Sprich, es wäre wünschenswert, nicht mehr intakte, hässliche Landschaften zu überfluten... da hätten wir doch auch noch einige Möglichkeiten im zersiedelten Mittelland, glaube ich.


Roberto Gloor

20.08.2012, 16:49 Uhr
Melden 141 Empfehlung 0

Es wird wenn schon höhere Mauern UND neue Seen brauchen. Und dazu den Ersatz der 3 alten AKW's durch 1 neues, das die 3 alten (Beznau 1 und 2 sowie Mühleberg) leistungsmässig übertrifft. Sicher besser als dutzendweise neue Gaskraftwerke. Antworten


Peter Baldinger

21.08.2012, 09:09 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@ T. Hunkeler
z.B. In der Stadt Zürich!
Der Fussballstadionbau wurde gegen die Stimmbürger, Politik und Banken verhindert.
Unterschätzen Sie die grünen Einspruchorganisationen nicht!
Das gleiche Spiel in der Asyl-Politik .....


Roman Meier

20.08.2012, 21:39 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

@ Gloor: es braucht keine höheren Staumauern, sondern höhere Strompreise. Erst dann ist nämlich endlich der Anreiz da, zu sparen und neue innovative Techniken zu entwickeln. Not macht ja bekanntlich erfinderisch!


Thomas Hunkeler

20.08.2012, 17:22 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Lieber Herr Strebel
Können Sie mir erklären, wo linksgrün überall regiert? Auf nationaler Ebene ist linksgrün ja chancenlos in der Minderheit.



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