Schweiz

Die Schweiz hat einen der höchsten Ausländeranteile

Aktualisiert am 21.06.2010 45 Kommentare

1,68 Millionen Ausländer leben ständig in der Schweiz, das entspricht 21,6 Prozent der Wohnbevölkerung. Davon stammt eine Million aus EU- und EFTA-Staaten.

Ausländergruppen in CH


Quelle: BFM


Diese Zahlen finden sich im Migrationsbericht 2009, der am Montag vom Bundesamt für Migration veröffentlicht wurde. In den 1,68 Millionen nicht inbegriffen sind rund 27'000 ausländische Funktionäre, 48'000 Kurzaufenthalter und 40'000 Personen im Asylprozess.

Laut dem Bericht sind 2009 90'215 Personen aus den EU/EFTA- Staaten in die Schweiz eingewandert. 2008 waren es 113'135. 44'948 Personen erhielten letztes Jahr die schweizerische Staatsbürgerschaft. Diese Zahl hat sich in den letzten Jahren nur wenig geändert.

16'005 Personen haben in der Schweiz letztes Jahr ein Asylgesuch gestellt - 3,6 Prozent weniger als 2008. Die wichtigsten Herkunftsländer waren Nigeria, Eritrea, Sri Lanka, der Irak, Somalia, Afghanistan, Kosovo, Georgien, Serbien und die Türkei. Die Anerkennungsquote der Asylgesuche lag 2009 bei 16,3 Prozent.

Zwei Millionen eingewandert

Seit dem Zweiten Weltkrieg sind insgesamt etwa zwei Millionen Menschen in die Schweiz eingewandert oder leben hier als Nachkommen von zugewanderten Personen.

Mit über 21 Prozent weist die Schweiz innerhalb Europas einen der höchsten Ausländeranteile an der Gesamtbevölkerung auf. Die Migration trägt stärker zum Bevölkerungswachstum der Schweiz bei, als dies in den klassischen Einwanderungsländern USA, Kanada und Australien der Fall ist, stellt der Bericht fest. (mt/sda)

Erstellt: 21.06.2010, 17:40 Uhr

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45 Kommentare

Leutrim Krasniqi

14.10.2010, 03:40 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Guten Tag, Sind in diesem Bericht die eingebürgerten Ausländer dabei, d.h. werde ich als eingebürgerter Schweizer vom Herkunftsland Kosovo, als Ausländer oder als Schweizer beobachtet in der Ausländeranteilen oder wie wird man als Ausländer eingeteilt? Nach Muttersprache oder nur nach Ausweis (z.b. Kategorie A oder Schweizerpass) ? Antworten


Urs Eglof

21.06.2010, 19:56 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Zu den 22% kommt bestimmt noch eine ansehliche Dunkelziffer von den Illegalen. Man sieht die Folgen der hochgelobten Multikulti-Propaganda jeden Tag auf der Strasse, die schweizer Kultur und Werte gehen Bachab und die Probleme nehmen täglich zu. Hier tickt eine innenpolitische Bombe, angeheizt durch Gier und kurzfritiges Gewinndenken, sowie der Unfähigkeit gegenüber dem Ausland Nein zu sagen. Antworten



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