«Die Schweiz ist eine vorbildliche Demokratie»

Der ägyptische Bestsellerautor Alaa Al-Aswani sieht die Ursache für das Ja zur Minarett-Initiative bei den Muslimen. Es sei falsch, zu denken, die Hälfte der Schweizer seien Rassisten.

Alaa Al-Aswani (52) ist von Beruf Zahnarzt. Bekannt wurde er 2002 durch seinen Roman «Der Jakoubijan-Bau». Das Werk zeichnet einen Mikrokosmos von der ägyptischen Gesellschaft, die von Unterdrückung und Machtmissbrauch geprägt ist. Das Buch wurde in der arabischen Welt zu einem Bestseller und ist auch ins Deutsche übersetzt.

Alaa Al-Aswani (52) ist von Beruf Zahnarzt. Bekannt wurde er 2002 durch seinen Roman «Der Jakoubijan-Bau». Das Werk zeichnet einen Mikrokosmos von der ägyptischen Gesellschaft, die von Unterdrückung und Machtmissbrauch geprägt ist. Das Buch wurde in der arabischen Welt zu einem Bestseller und ist auch ins Deutsche übersetzt.

Dossiers

Nach dem Ja zur Minarett-Initiative

Herr Aswani, die Schweizer haben per Referendum den Bau von Minaretten mit überraschend klarer Mehrheit verboten. Was bedeutet diese Entscheidung?
Ich bin nicht überrascht. Ich war erst kürzlich in der Schweiz zu einer Lesung. Es ist falsch, zu denken, die Hälfte der dortigen Bürger seien Rassisten. Sie haben vielmehr Angst vor einer Religion, von der sie praktisch nichts wissen, und die in den Medien nur noch in Verbindung gebracht wird mit Terrorismus und Bomben. Zudem wird das Bild des Islam in Europa sehr geprägt von der wahhabitischen Strömung aus Saudiarabien, die extrem engstirnig und aggressiv ist. Wir übrigen Muslime haben bei der Aufgabe versagt, das wirkliche Gesicht des Islam zu vermitteln, seine Toleranz und seine Offenheit.

Ist die Schweizer Entscheidung Indiz für wachsende anti-islamische Ressentiments?
Wir müssen diese Abstimmung sehr ernst nehmen. Die Schweiz ist ein multikulturelles Land im Herzen von Europa. Hier leben Menschen in vier Sprachen zusammen. Die Schweiz ist eine vorbildliche Demokratie. Insofern zeigt das Votum klar, wie die Menschen in Europa inzwischen denken. Was in der Schweiz geschehen ist, kann in jedem anderen Land passieren. Ich habe keinen Zweifel, in Deutschland hätten noch mehr Leute gegen Minarette gestimmt.

Was müssen die Muslime besser machen?
Man kann von niemandem in Europa erwarten, dass er sich in seinem Leben genaue Kenntnisse über den Islam aneignet. Wie der Islam in der Welt wahrgenommen wird, das ist primär unsere Verantwortung. Ich habe den Mufti von Ägypten vor Wochen aufgefordert, einen Professor für islamische Zivilisation in die Schweiz zu schicken, damit er den Menschen dort die Bedeutung des Minaretts erklärt. Minarett bedeutet in der arabischen Sprache ‹Ort des Lichtes›, es ist kein Kriegssymbol und hat nichts mit Gewalt zu tun.

Was war die Reaktion des Muftis?
Nichts. Er hat einen Beobachter für das Referendum entsandt, der Mann traf am Sonntag in der Schweiz ein - sozusagen nach der Abstimmung. Zum Referendum gab es ein Plakat mit Minaretten als Raketen und mit einer Frau, die voll verschleiert ist. Wir müssen dem Schweizer Volk erklären, dass die Verschleierung von Frauen nichts mit dem Islam zu tun hat. Das sind Traditionen aus der Wüste. Der Islam hat Frauen niemals vorgeschrieben, ihr Gesicht zu verdecken.

Wie aber soll diese Aufklärung Europas konkret stattfinden? Muss es mehr Zentren für islamische Kultur geben, mehr Institute für interreligiösen Dialog?
Wenn das die arabischen Regierungen machen, wird daraus nichts. Sie sind viel zu bürokratisch und korrupt. Es gibt ja schon viele Moscheen und muslimische Zentren in Europa, aber die sind dominiert von wahhabitischen Strömungen und finanziert von saudischem Ölgeld. Wie heisst es so schön - wes Geld ich nehm, des Lied ich sing. Der moderate Islam aber ist der wirkliche Islam. Wir haben viel Arbeit vor uns. Wir können nicht erwarten, dass irgendwelche wohlmeinenden Europäer sich um das Image des Islam kümmern. Das müssen wir selbst tun, die Intellektuellen, die Nichtregierungsorganisationen und Einrichtungen wie die Al-Azhar-Universität in Kairo.

Was tut die Al-Azhar-Universität, über Jahrhunderte das einflussreichste Zentrum islamischer Gelehrsamkeit?
Entschieden zu wenig, die viel zu enge Verbindung von Al-Azhar mit der ägyptischen Regierung hat die Hochschule langsam und ineffizient gemacht. Im 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert war sie ein Zentrum des offenen Islam, und Ägypten eine offene Gesellschaft. Bei uns gab es das erste Kino, die erste Frau im Parlament, wir hatten als erstes muslimisches Land das Frauenwahlrecht. Die grosse Wende kam Anfang der achtziger Jahre: Da hiess es plötzlich aus der saudischen Ecke, eine Frau als Schauspielerin oder Sängerin, das sei gegen die Religion. Heute gibt es in Ägypten 17 saudische TV-Kanäle, die jeden Tag diesen engstirnigen Islam propagieren. Wenn Sie vor 30 Jahren in Ägypten gesagt hätten, Frauen sollten ihr Gesicht verdecken, hätte man Sie ausgelacht. (bazonline.ch/Newsnetz)

Erstellt: 04.12.2009, 10:09 Uhr

KOMMENTAR SCHREIBEN







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

187 KOMMENTARE

René Müller

07.12.2009, 23:19 Uhr

Meine Frau ist Afrikani. Wenn ich in ihrem Heimatland bin, muss ich mich an diese Gesetze halten, ob es mir passt oder nicht. Auch an die Mehrheitsreligion. Minarette einverstanden. Pro ein Minaret in der Schweiz, eine Kirche mit Turm in einem staatlich Islamistisch regierten Land. Ohne Nachteile für Christen wie kürzlich in Maroko. Das wäre gelebte Toleranz seitens des Islams. Nur so als Anregung


lan nguyen

07.12.2009, 16:31 Uhr

Sobald es nicht fanatisch wird, finde ich gut und gesund . Religion gibt uns Halt am Leben aber nicht da um unser Leben und besonders Denken zu hindern und verhindern . Das Frei-über-sich-entscheiden ist kostbarste! Egal ob Mann oder Frau!


oliver keller

07.12.2009, 12:41 Uhr

@Luzia Keller: ...und wenn man bedenkt, dass gerade die von Ihnen angesprochenen Touristen, knapp mit Badehose ausgerüstet, leider nicht kulturinteressiert sind, belagern diese natürlich die Strände pausenlos, ansonsten sie wenigstens für einige Stunden nicht sichtbar wären ;-)


Luzia Keller

07.12.2009, 10:55 Uhr

@oliver keller: ich bin genau Ihrer Ansicht! Es ist alles eine Einstellungssache und wie gehe ich persönlich damit um. Oder welche Frau hat in den Ferien am Strand in Indonesien oder Thailand daran gedacht, nicht im Badeanzug oder gar Bikini (ganz zu schweigen von 'Oben-ohne'!) sich zu sonnen? Dies entspricht nämlich nicht der Kultur in jenen Ländern - sie wurde vom Westen einfach ignoriert!


Luzia Keller

07.12.2009, 10:34 Uhr

Herzlichen Dank für diese aufklärenden Worte, Herr Alaa Al-Aswani! Es zeigt deutlich, wie Religionen mit Traditionen vermischt werden und daraus eine Radikalität entsteht, die niemand begrüssen kann. Wir im Westen sind dem ebenfalls unterworfen gewesen oder sind es immer noch. Nicht zu lange ist es her, dass reformierte und katholische Christen nicht verheiratet werden durften!


Edy Gerber

07.12.2009, 09:59 Uhr

@lan nguyen: Danke für ihre schönen Worte. Aber dieser demokratische Zustand ist stark gefährdet. Merz, Leuenberger & Co. reden offen von der Abschaffung der Demokratie. Auch die Meinungsfreiheit ist bedroht, dieselben Kreise wollen sie unter dem Vorwand des Antirassismus schrittweise weiter einschränken. Nach dem Bankgeheimnis darf nicht auch noch Demokratie und Meinungsfreiheit dahinfallen.


Edy Gerber

07.12.2009, 09:37 Uhr

Es mag schon sein, dass die Mehrheit der Muslime gar nicht so Fundamentalisten sind. Aber wie Hr. Al-Aswani selber schreibt, die Wahabiten sind die eigentliche Gefahr, denn sie wollen dem strengen Islam nicht nur in arabischen Ländern durchsetzen, sondern auch bei uns. "Unsere" passiven und feigen Mitte-Links-Politiker, die diese Probleme nicht sehen wollen, sind ihnen dabei behilflich.


Ernst Hiestand

07.12.2009, 05:41 Uhr

Vernünftige Einsicht Herr Aswani, Aber es geht der Mehrheit der Schweizer nicht um den Islam sondern um die Erhaltung der Schweizer Kultur die das Land geschaffen und starkt machte.


Albin Schmutz

04.12.2009, 17:48 Uhr

Es wäre wunderbar, wenn noch mehr Leute mit ihrem Glauben so denken würden. Für uns alle wäre das Zusammenleben mit dem Islam viel leichter. Danke für Ihr Worte. Albin Schmutz


Bojan Antonovic

04.12.2009, 17:22 Uhr

Worte der Weisheit! Gratulation!


Hansjürg Kipfer

04.12.2009, 17:19 Uhr

Der so oft gerühmten Weltoffenheit unseres Landes könnte dienlich sein, den Initianten der Initiative und ihren Gefolgsleuten Auslandaufenthalte mit Kursen in fremdländischer Kultur zu verordnen. Eine Horizonterweiterung wäre garantiert. Nicht in erster Linie Integration ist gefragt, sondern eine für alle gewinnbringende Verbindung verschiedener Religionen und Kulturen - ein Geben und Nehmen eben!


Ursula Ghanem

04.12.2009, 16:53 Uhr

Sie haben mir so sehr aus der Seele geredet, ich bin Ihnen unendlich dankbar. Ich lebe in Aegypten, bin Schweizerin und Muslima und weiss genau wovon Sie reden


Sergio Manser

04.12.2009, 16:45 Uhr

Es gibt glücklicherweise in jeder Kultur Menschen, die sich mit der Sache auseinandersetzen wollen und diese Eigenschaft hat Herr Al-Aswani vielen Bürgern dieses Landes voraus.


Walter Brecht

04.12.2009, 16:40 Uhr

Gratulation, Herr Alaa Al-Aswani! Sie bringen das Problem auf den Punkt! Das Image des Islam im Westen ist wirklich sehr einseitig durch den sehr konservativen Wahabismus geprägt, der sich nicht auf die geistlichen Belange beschränkt, sondern weltliche Allmacht will. Mit dem modernen Islam wie Ihrem, hat der Westen überhaupt kein Problem!


Nadine Binsberger

04.12.2009, 16:16 Uhr

@nguyen 15:31: Ihre Einstellung ist nett. Aber wenn man jemandem dankbar sein muss, dass man seine Meinung frei äussern darf, dann befinden wir uns in einer sehr unfreien Gesellschaft. Niemand muss jemand anderem dankbar sein dafür, dass er frei sein darf! Im Gegenteil: wenn ein Mensch unfrei ist, muss man ganz wütend werden! Und zwar unabhängig von Pass oder Religion des Betroffenen.


Werner Meier

04.12.2009, 16:03 Uhr

@Max Schweizer: Das ist überaus gefährlich. Mit Ihrer Stimme verankern Sie etwas in unserer Verfassung, sind Sie sich dieser Verantwortung bewusst?


Thomas Hartschlegel

04.12.2009, 15:51 Uhr

Die SVP-Vertreter Wobmann und einige andere haben öffentlich zugegeben, dass sie die Einladungen der Muslime in der Moschee zu diskutieren, abgelehnt haben. Sie wollten nicht einmal ausserhalb mit ihnen reden. So ist es einfacher, die Horrorgeschichten über "den Islam" immer und immer wieder unters Volk zu bringen. So viel zur Dialogbereitschaft der "aufgeklärten" und emanzipierten Schweizer.


oliver keller

04.12.2009, 15:37 Uhr

@Andreas R.Schulthess: das mit dem distanzieren ist ein langer Prozess, und genau wir, die uns nicht einmal in den Ferien anzupassen gewillt sind, lassen diesen Menschen keine Zeit für diesen Vorgang. Der Koran wird ganz unterschiedlich gelebt, wie viele Christen die Bibel auch so oder genau andersrum interpretieren, so sollen wir nicht von andern fordern, was wir selber nicht tun.


lan nguyen

04.12.2009, 15:31 Uhr

Ich bewundere die direkte Demonkratie der Schweiz und bin dankbar , dass ich mein Denken in diesem Land frei äusseren kann. Es ist überall so um sein Recht zu verlangen , muss man sich mit seiner Pflicht auch bewusst werden. "Was kann ich tun damit mein Gastgeber mich nicht als Last empfinden."


Leo Nauber

04.12.2009, 15:17 Uhr

Fremde Richter bestimmen, das wir Kruzifixe demontieren,. Fremde Richter bestimmen, dass statt Kruzifixe Minarette gebaut werden, wir also die Religion wechseln müssen. Fremde Professoren, Muftis, sonstige Gelehrte aber auch Wichtigtuer kommen nun und befehlen der Schweiz ihr Verhalten und wollen die Demokratie verbieten.Schweizer aus jeder Schicht helfen diesen. Weit hat es unsere Elite gebracht.


Otto Klager

04.12.2009, 15:11 Uhr

@Jörn Knie: Sie haben Recht. Das ist ein Teil der Missionierung durch die Muslime. Dazu sind gläubige Muslime verpflichtet. Unser Recht ist es, uns missionieren zu lassen oder auch nicht. Im übrigen, von meinen 15 Freunden in der Türkei hat kein einziger gewusst, dass wir über Minarettverbote abstimmen. Und das sind international handelnde Geschäftsleute, die vieles hören, was in der Welt passiert


Kurt Aegeri

04.12.2009, 15:04 Uhr

Danke, Herr Al Aswani. Jeder informative Beitrag mit freigeistigem Hintergrund tut zur Kommunikation Not!


Knüsel Hans

04.12.2009, 15:01 Uhr

@H. Schwob. Nicht das ich die Behinderung der freien Religionsausübung in arabischen Ländern gut heissen würde.Ganz im Gegenteil! Aber ich kann solche Staaten doch nicht einerseits dafür anprangern und anderseits geau diese Freiheit einschränken und diese Einschränkung eben damit begründen. Das Argument wird auch nicht besser, je öfter es wiederholt wird.


urs berger

04.12.2009, 14:57 Uhr

@ Mira Schmid: ich wurde von einem Berner zusammengeschlagen. Vermutlich müssen wir jetzt die Kirchtürme verbieten.


Tobias Blaser

04.12.2009, 14:56 Uhr

Bravo! Danke für diese veröffentliche Meinung und dass wir auch hier diskutieren dürfen. ;-) Herr Al.Aswani spricht die richtigen Punkte an und zeigt / bestätigt mein Bild meine ägyptischen Freunde. Weltoffene, kritikfähige und sehr sympathische Menschen. Es liegt aber auch an uns ein offenes Ohr und Herz für den gemässigten Islam zu haben.


Kurt Hermann

04.12.2009, 14:43 Uhr

@Alexander Dominguez : Ja tatsächlich, man ist ein Extremist, im Sinne von extrem dumm, wenn man an diese theistischen Religionen glaubt . Sie nützen nur den Mächtigen (z.B. geschützt durch die 10 Gebote) und sind Ursache der meisten Kriege, Morde, Streitereien, Hass usw. . Sie müssen ersetzt werden durch allgemein gültige Menschen- und Tierrechte . Helfen Sie mit und erwachen Sie !


Armin Landert

04.12.2009, 14:42 Uhr

@Max Schweizer. Gefährlich für unsere Demokratie sind Stimmbürger welche eine Abstimmung dazu benutzen Frust loszuwerden welcher mit der Sache nichts zu tun hat. Ich hoffe das viele "Fremd-Ja-Sager" aus dieser Abstimmung etwas lernen. Letztes Wochenende wurde auch mit dem Feuer gespielt. Gerade die SVP welche ja gerne unsere demokratischen Werte so hochjubelt hat diese dem Feuersturm ausgesetzt.


Sven Beer

04.12.2009, 14:38 Uhr

Aus Herrn Al-Aswanis Aussagen ziehe ich den Schluss dass Verschleierung verboten werden muss, da diese nichts mit dem Islam zu tun hat sondern Traditionen aus der Wüste sind. Also los, verbieten wir Burkas! Niemand, aber auch gar niemand kann dann mit dem Argument kommen dass damit die Religionsfreiheit eingschränkt sei. Das ist nun glaube ich bewiesen.


Matthias Hoehn

04.12.2009, 14:37 Uhr

Ich danke Herrn Al-Aswani fuer eine sachliche analyse und die Dialogbereitschaft. Die Muslime koennten mit einem offeneren Dialog mehr zu guten Loesungen beitragen. Gefordert ist nun aber vor allem die politische Linke. Diese sollte anstatt den Volksentscheid in Strassburg anzufechten, konstruktive Loesungen fuer die Probleme bringen. Bsp. obligatorischer gratis Sprachunterricht: Imamschule in CH.


Chris Hanssen

04.12.2009, 14:36 Uhr

Der Beitrag schön und gut. Nur gilt zu berücksichtigen, dass diese intellektuelle Sicht des Islam von nicht sehr vielen der muslimischen Einwanderer geteilt wird. Da sind "volksislamische" Vorstellungen vorherrschend. Es trinkt vielleicht Mann mal ein verbotenes Gläschen Schnaps, aber wehe Frau wagt sich ohne Kopftuch/Schleier (oder überhaupt) vor die Türe. Worüber ist da worüber aufzuklären?


Heinz Schwob

04.12.2009, 14:33 Uhr

Herr Al.Aswani schreibt von der toleranz und Offenheit des Islams. Weiss er nich ,dass die Kirche in Aegypten in Fesseln lebt? Es dürfen ja keine Muslime eingeladen werden. Sonst besteht Todesgefahr! Immer wieder müssen Konvertiten fliehen oder werden umgebracht. Darüber berichten regelmässig Menschenrechtsorganisationen wie Open Doors oder CSI Schweiz!


Tamar Kalustian

04.12.2009, 14:28 Uhr

@steve walker:der türkische minister ist auch ein banause. er erzählt viel, selbst wenn der tag kurz ist. es geht nicht um die religion, es geht um menschen, die denken, sie hätten einen anspruch auf macht - man kann den koran so interpretieren wie man möchte, je nach absicht sozusagen. und herr erdogan weiss das ganz genau. selbst im bibel könnte man einiges anders interpretieren.


Hans Knüsel

04.12.2009, 14:27 Uhr

@ Reto Huber: Und wer unterstützt das saudische Regime? Un wo lagert es ihr Geld? Diese ganze Diskussion ist sowas von scheinheilig, da wird mir übel... In der ganzen Debatte um Minarette (eigentlich um den Islam), wird permanent ausgeblendet, dass westliche Staaten genau solche Diktaturen stützen und von ihnen profitieren.


Lukas Zürcher

04.12.2009, 14:10 Uhr

Ich war schon in einigen moslemischen Ländern zu Gast, und ich kann nur sagen, ich hatte nie Probleme mit den Menschen dort. Ich wurde immer freundlich behandelt, und ich sah auch nie so grossmäulige und agressive und kaputte Leute wie in der Schweiz. Tatsache ist, die Schweiz hat jetzt einen Artikel in der Verfassung, der eine Minderheit in ihren Rechten einschränkt. Schämt euch.


Andreas R. Schulthess

04.12.2009, 14:09 Uhr

Wenn sich die Muslime - nicht nur in der Schweiz - ENDLICH VEHEMENT UND OEFFENTLICH von ihren den Koran missbrauchenden muslimischen Gewalttätern distanzieren würde, so wäre schon viel gewonnen. Darauf wartet die nicht-muslimische Welt aber seit Jahren, und es ist auch nicht anzusehen, dass sich dies in naher Zukunft ändert!. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen, sagt ein Sprichwort.


Jörn Knie

04.12.2009, 13:59 Uhr

@David Meier: Undifferenziert. Es ist bekannt, dass die Kreuzzüge aus ganz profanen fiskalen und machtpolitischen Interessen erfolgte. Da müssen sich nicht "die Christen" entschuldigen sondern die verursachende Organisation, sprich katholische Kirche. Zudem wurde "den Christen" dazumal der Inhalt des zentralen Buches des Christentums, nämlich der Bibel, vorenthalten. Informieren Sie sich bitte.


Uri Cecen

04.12.2009, 13:57 Uhr

Endlich mal einer der es richtig und korrekt anbringt. Kopftuch, Burka, Frauenbeschneidung und Terror haben nicht mal ansatzweise mit dem Islam zu tun, schon eher mit der Scharia. JETZT ist es an der Zeit dass der richtige Islam aufsteht und die Welt inkl. des arabischen Teils aufklärt. Dazu gehört aber auch dass dieses Thema frühzeitig im Religionsuntericht an Schweizer Schulen besprochen wird.


Selimi Semir

04.12.2009, 13:56 Uhr

MInarettverbot ist für uns beleidigt und diskriminierend. Ich frage mich seit ein paar tagen ob wir überhaupt hier erwünscht sind. Es ist der SVP gelungen Islam mit genital verstümmelung und zwangsehe zu asoziiren. Doch niemand hat uns muslimen gefragt ob das stimmt. Und hören sie auf ihre arroganz und überheblichkeit in verschiedene foren im internet kundzutun.Denn demokratie heisst auch Freiheit


Jörn Knie

04.12.2009, 13:55 Uhr

Das Interview muss ganz kritisch betrachtet werden, 1. Kommentar: "Minarett bedeutet in der arabischen Sprache ‹Ort des Lichtes›". Was soll mir das sagen? Sonnentempler hatten auch die Sonne im Namen! Das Dreschen leerer Phrasen fällt immer wieder auf, und zwar je extremistischer desto ausgeprägter. Die Sache stinkt irgendwie und die Beziehungen erscheinen zudem fragwürdig.


Reto Huber

04.12.2009, 13:52 Uhr

Die wahabittische "Strömung" die zu Recht als extrem engstirnig und aggressiv bezeichnet wird, ist eben keine Strömung sondern bei den Saudis Staatsreligion das heisst Gesetz. Die Saudis finanizeren weltweit Moscheen und Madrassen = Koranschulen, um ihre, das heisst die Wahabitische Seite des Islams zu verbreiten. Schon vergessen ? 19 der 20 USA Terrorbomber sind Saudis, Bin Laden auch.


Yücel Özkaya

04.12.2009, 13:42 Uhr

Der Verfasser scheint die SVP und deren Scharfmacher/Brunnenvergifter nicht zu kennen. Blocher könnte zur Beruhigung der Lage in der Schweiz beitragen, indem er seine Pitbulls zurückpfeifft. Leider scheint sich eher das Gegenteil zu bestätigen. Der Entscheid war demokratisch, aber muss deswegen nicht richtig bzw. ethisch sein. Denkt z.B. an Appenzell Innerrhoden (1989, Frauenstimmrecht abgelehnt!)


Richard Klaus

04.12.2009, 13:33 Uhr

Ein wohltuend konstruktiver Beitrag für den Dialog. Weisheit und Selbstkritik sprechen aus ihm. Eine gesunde Selbsteinschätzung wirkt zuweilen reinigend und klärend. Das gilt für beide Seiten. Für den Volksentscheid brauchen wir uns nicht zu entschuldigen, aber kritisch hinterfragen sollten wir ihn. Niemand ist vor Blindheit gefeit, wenn ihm Sand in die Augen gestreut wird.


Mira Schmid

04.12.2009, 13:26 Uhr

@Robert Meyer Im Islam herrscht leider ein stark ausgeprägtes duales Frauenbild. Der Schleier dient dem Zweck, die Frauen als "anständig" zu kennzeichnen. So steht es im Koran und wurde mir von gläubigen Muslimen bestätigt. Die Folge ist, dass Frauen ohne Schleier als "nicht anständig" angesehen werden. Ich habe selber eine Zeit lang in Ägypten gelebt und die Missachtung am eigenen Leib gespürt..


Max Schweizer

04.12.2009, 13:25 Uhr

Die Schweiz ist keine vorbildliche Demokratie. Mit einem Stimmvolk, welches auf die Trägheit der Behörden und deren Machenschaften so lange mit Trägheit und wegschauen antwortet und viel zu spät einschreitet, ist sie nicht zu machen! Als ich ein Ja eingelegt habe, habe ich zuvorderst weder an d i e Muslime gedacht noch an Minarette, sondern vor allem an Bundesrat, Bundesgericht und Parlament...


Martin Frey

04.12.2009, 13:20 Uhr

Teil 3. Natürlich muss nun eine ganz ernsthafte Diskussion geführt werden, auf allen Ebenen und in allen Gremien. Per Schulmeisterei geht der Schuss aber garantiert wiederum nach hinten los, wie schon mal geschrieben spätestens bei der nächsten relevanten Abstimmung. Es ist tatsächlich so, dass sich viele Menschen dieses Landes schlicht nicht mehr ernst genommen vorkommen. (zu kurz...) Martin Frey


boban zeindler

04.12.2009, 13:16 Uhr

An Karl Klingler Ja das wäre schön! Der Mensch ist frei in seinen Gedanken so wie auch taten. Es gibt nur einen Gott und der verlangt überhaupt nichts von niemanden, das heisst er bestraft auch niemanden. Es gibt für ihn auch keine richtige Religion. Gebote und religiöse verbote wurden nur gemacht um Macht zu haben! Mir wäre eine solche gigantische Diskussion lieber gewesen bei dem kriegsmaterial!


Armin Landert

04.12.2009, 13:13 Uhr

Auf diese Abstimmung in der Schweiz gibt es nicht wirklich Grund stolz zu sein. Die Diskussion welche das Resultat ausgelöst hat ist allerdings beeindruckend. Ein sehr interessanter Beitrag von Herrn Aswani. Die Bereitschaft der "normalen" Muslime sich öffentlich von Gewaltakten der radikalen Glaubensbrüder zu distanzieren hält sich eben leider in Grenzen. Auch wenn das Minarettverbot bei der Ja-Stimmabgabe für viele Schweizer wohl nur ein Vorwand war, mitschuldig an diesem Resultat sind auch die jetzt Betroffenen. Schweigen heisst tolerieren und akzeptieren. Das war auch in den 30iger Jahren in Deutschland so. Wohin es geführt hat wissen wir aus der Geschichte.


Martin Frey

04.12.2009, 13:06 Uhr

(Auch) nicht veröffentlichen, nur 400 Z., Teil 1: Am Montag vor der Abstimmung war ich an einem Geburtstag, mit div. Lehrpersonen (SP-nahe oder gar drin) und Kauffrauen, 1 Architekt, 1 Vermessungszeichner, 1 Krankenschwester etc. Ich war der einzige gegen die Initiative, alle andern dafür. Tags darauf meinte ich zu einer Kollegin, ein Ja komme zustande. Sie nahm mich gar nicht ernst.


Ulrich Raumer

04.12.2009, 12:56 Uhr

Eine Wohltat, diese weisen Worte aus dem Munde eines Moslems zu lesen. Sie zeigen, dass nicht nur die Schweizer Wähler, sondern auch die engstirnigen Moslems aufgeklärt werden müssen und zwar weltweit. Dies ist sogar wichtiger, sind es doch diese, die offensichtlich den Ruf des Islams schädigen. Leider wird die Religion wieder verstärkt zum Spielball der Mächtigen zum Nachteil des anderen...


Henri Ginther

04.12.2009, 12:55 Uhr

Ich habe das Gefühl , dass alle nicht begriffen haben , wir haben nicht über die Religion der Muselmanen abgestummen, sondern über eine KONSTRUKTION . WIR HABEN NICHTS GEGEN DIE MUSELMANEN nur GEGEN DIE INTEGRISTEN .


Armin Mueller

04.12.2009, 12:51 Uhr

In der Türkei werden Christen auch heute noch verfolgt (z.B. Aramäer, Assyrer, Armenier). Sie müssen noch heute um ihr Leben fürchten und fliehen. Die Kirchen selber werden in der Türkei enteignet oder verklagt, z.B. das Kloster Mor Gabriel, eines der wichtigsten Heiligtümer und Kulturgüter der syrisch-orthodoxen Kirche. Wieso wird das selten thematisiert (nur der Tagi hat letzthin berichtet)?


sandro gasser

04.12.2009, 12:49 Uhr

wenn in den arabischen staaten endlich staat und religion getrennt werden stimme ich mit freuden für die minarette. ich nehme dann diese als zeichen für eine gelungene aufklärung. bis dahin allerdings keine toleranz gegenüber einer religion die man gemeinhin als gewaltätig, intolerant und fanatisiert wahrnimmt.


Marcel Meier

04.12.2009, 12:40 Uhr

@Roger Kehrmann: Anstatt hier vor vermeintlichen Flasschausagen und redegewandten Muslimen zu warnen, sollten sie genauer lesen lernen. Herr Alaa Al-Aswani sprach von unnötig verschleierten Frauen-Gesichtern, nicht von Kopftuch-bedecktem Haar. Falls Sie den Unterschied zwischen Gesicht und Haupthaar nicht kennen, dann fragen Sie Ihren Hausarzt, bevor Sie hier Falschaussagen verbreiten.


Daud Zaiman

04.12.2009, 12:40 Uhr

@Omid Shirazi: Der Mann spricht von Verschleierung (=verdecktes Gesicht z.B. mit einer Burka) und nicht von Kopftuch! Man darf die Begriffe nicht beliebig austauschen. @Mira Schmid: Wurde ihr Bruder zusammengeschlagen, weil die Angreifer Muslime waren? Nein. Ich bedauere, dass dies passiert ist, aber Sie dürfen von diesem Vorfall nicht auf die Religion schliessen. Auf die Integration schon eher..


Stefan Wuthrich

04.12.2009, 12:39 Uhr

Sicher ist es falsch zu sagen, dass 57% der Schweizer Rassisten sind. Aber 57% haben fuer ein rassistisches Anliegen gestimmt. Unter Hitler waren auch nicht 100% Rassisten, aber die Mehrheit hat ihn unterstuetzt, oder nichts dagegen gemacht, solange es noch ging....


oliver keller

04.12.2009, 12:35 Uhr

Wieder einmal suchen wir das grösstmögliche Unterschiedliche zwischen uns! Ist uns so langweilig? "Wenn ihr uns stecht, bluten wir nicht? Wenn ihr uns kitzelt, lachen wir nicht? Wenn ihr uns vergiftet, sterben wir nicht? Und wenn ihr uns beleidigt, sollen wir uns nicht rächen?" (Shakespeare) Hat uns irgend jemand beleidigt? Warum der Hass?


Henri Ginther

04.12.2009, 12:29 Uhr

An diesem Schlamassel sont Hauptsächlich einige Muslimische Länder verantwortlich, ich möchte diejenigen nicht erwähnen , jederman weiss ja welche ich meine. Unsere Regierung sollte an der UNO Generalversammlung einmal erklären was man unter einer DEMOKRATIE versteht und solte einen Volksentscheid komentarlos akzeptieren meine Damen und Herren BR,NR und STR.


Beat Keller

04.12.2009, 12:28 Uhr

@Davis Meier. Ja richtig. Keiner ist ohne Makel. Nur. Die Kreuzzüge, die unseligen Aktionen in Mittelamerika, ja selbst die Nazizeit sind Jahrhunderte oder zumindest ein halbes Jahrhunder her. Wir reden aber über die Lage im 21. Jahrhundert und da darf man schon gegenseitig etwas deutlicher werde. Wir müssen uns ja auch die Kritik der UNO-Menschrechtskonvention anhören.


Alexander Dominguez

04.12.2009, 12:28 Uhr

@ Meret Stöckli - Es ist schon eine Frechheit, hier jetzt einfach den Link zu Freikirchen zu machen. Ist man bereits ein Extremist, wenn man die Bibel wörtlich auslegt ? Ist man ein Extremist, wenn man an die Sünde glaubt ? Sagen Sie doch gleich, man sei ein Extremist, wenn man Christ ist ! Oder was ist denn ein Christ für Sie ? Verleugnen Sie weiter Ihre Wurzeln !


Thomas Schindler

04.12.2009, 12:25 Uhr

Wieso schlägt eigentlich niemand vor, eine Art "Diskussionsinitiative" zu institutionalisieren, wo man, falls z.B. 75'000 Unterschriften zusammenkommen, verblindlich über dieses Thema diskutieren und allenfalls politisch etwas machen muss. Denn das war ja der einzige Sinn dieser Initiative. Dafür braucht es keinen Verfassungsartikel.


Florim Cuculi

04.12.2009, 12:24 Uhr

@ Milic: sie haben meine frage nicht beantwortet. ich bin persoenlich nicht religioes, finde es aber doof, wenn man anderen leuten vorschreibt, wie sie zu leben haben. falls eine frau ein kopftuch tragen will, dann soll sie das tun. wo ist das problem? solange die gesetze dieses landes respektiert werden. in allen religionen gibt es gute und schlechte menschen, glauben wir alle an das gute.


Karl Klingler

04.12.2009, 12:23 Uhr

Imagine there's no religion...


Marcel Langsam

04.12.2009, 12:16 Uhr

Er sagt das die hälfte der Schweizer nicht rassistisch sind. es ist falsch, was er sagt. 3/4 der schweizer sind rassistisch. wenn man aus einem anderem land kommt, beginnen sie an das land der herkunft auszulachen. der ägypter liegt falsch was er sagt.


Bruno Jonas

04.12.2009, 12:10 Uhr

@ milic: Es ist bekannt, dass in den Konflikten im Balkan, in den ehemaligen sowjetischen Teilstaaten und im Allgemein in Osteuropa die Wahabiten aus Saudiarabien aktiv sind. Sie "spenden" Geld und "unterstützen" die Muslime. Natürlich wird dementsprechend diese Strömung des Islam transportiert. So auch in Sarajevo, wo einige der Mudschahedin nach dem Krieg geblieben sind.


Robert Meyer

04.12.2009, 12:00 Uhr

Sehr geehrte Frau Mira Schmid, Die von Ihnen angesprochenen Probleme existieren durchaus und müssen angesprochen und gelöst werden. Doch zu den "Beleidigungen" und "Türkenbanden". Gläubige Muslime sind sehr zurückhaltend und ruhig! Das sind keine Probleme des Islam sondern "nur" eine gescheiterte Integration. Also bitte, bestrafen sie dafür nicht integrierte Schweizer Muslime!


lisa filli

04.12.2009, 11:58 Uhr

Dieser Mann hat mehr für die Verständigung beigetragen, als der BR und all jene politischen Akteure, die zuerst reden und später denken.


James Ruscellonero

04.12.2009, 11:54 Uhr

Herr Alaa Al-Aswani es geht nicht um den Islam sondern um Fremde, ihnen wird die Handbremse angezogen. Andere Nationalitäten mussten einiges mehr einstecken, ich erinnere an die Italiener (dies waren ja Katholiken) die die ersten waren die die massiv zu spüren bekamen. Liebe Redaktion -es wäre doch an der Zeit- derart harmlose Kommentare nicht zu zensieren, warum auch, dies ist ja CH-Geschichte .


G. Frey

04.12.2009, 11:45 Uhr

um zu beten brauchr^t es keine Machtsymbole, das kann ich auch abends im Bett. Hört doch auf es sind Machtsymbole in ihren Ländern O.K. aber nicht bei uns. sie sind Gäste bei uns sie sollen sich aber als solche benehmen u d da gehört immer noch unser Hausrecht uns.


Boban zeindler

04.12.2009, 11:44 Uhr

An Herrn Anderegg Wenn ihnen Ihr sogenanntes Dummes Volk nicht passt, was ich als CH-Bürger und Minarettverbott-Befürworter eine ziemlich arrogante und freche Aussage finden. Das heisst Ihre Meinung ist die Richtige und die andere ist Dumm. Ich bezichtige die Kriegsmaterial Ausfuhr -Befürworter auch nicht als Mörder und Geldgeil, obwohl ich meine Gedanken über dieses schäbige Resultat auch mache!


David Meier

04.12.2009, 11:44 Uhr

Wenn ich das höre bzw. lese: Die Muslime sollen sich von Terror, Unterdrückung, usw. distanzieren. Von den Christen verlangt auch niemand, dass sie sich für die Kreuzzüge entschuldigen. Es ist nicht sonderlich viel Verstand von Nöten um zu begreifen, dass die Mehrheit mit Extremismus nichts zu tun hat.


Rolf Stalder

04.12.2009, 11:42 Uhr

Gestern führte ich mit einem muslimischen Kunden ein Gespräch über die Initiative. Er: "Es braucht keine Minarette! Ich bin auf der Schweizer-Seite!" Ist also ned so, dass sich in der Schweiz nun 400'000 Muslime beleidigt fühlen - sie haben eine sehr differenzierte Wahrnehmung. Wenn man will, kann man sich ab allem beleidigt fühlen...


John Schmid

04.12.2009, 11:42 Uhr

Die Polemik um diese Minarette finde ich einfach nur noch zermürbend. Das "ja" zur Iniziative schliesst weder das Praktizieren des Islams aus, noch hat es vor eine Glaubens-Minorität in der Schweiz zu diskriminieren... Oder muss ich mich nun in der Auffassung meiner Überzeugungen und als "Minorität" diskriminiert fühlen, weil ich in meiner Gemeinde keine Baubewilligung zur Änderung meines eigenen Hauses erhalten habe? Muss ganz bestimmt an meiner Art und Religion liegen - oder haben sie einfach nur Angst vor mir weil sie mich noch nicht so gut kennen??? Ich werde mich und meine religiöse Auffassung nochmals ganz genau vortragen, dann klappts auch mit meinen Bauplänen Dank der Hilfe meiner fassungslosen und überaus sozialen Nachbarn, die für mich auch schon fleissig Unterschriften sammeln und auf unserem Gemeindeplatz eine Demo organisieren...


Roger Kehrmann

04.12.2009, 11:40 Uhr

Achtung Falschaussage: Kopftuch habe nichts mit Islam zu tun. Stimmt nicht. Die Vorschrift steht in 2 Suren im Koran. Zudem zeigt ein kurzer Besuch bei islaminstitut.de glasklar, dass Verschleierung von Frauen vom Islam vorgeschrieben ist. Lasst euch nicht anlügen, auch von redegewandten Muslimen nicht.


Marco Henzer

04.12.2009, 11:35 Uhr

Ich bin gegen jede Religion, die ihren Mitglieder IRGENDWAS vorschreibt. Und vor allem bin ich dagegen, wenn Religionen dann versuchen ANDEREN etwas vorzuschreiben und mit ihrer rückständigen Haltung versucht MEIN freiheitliches Leben zu beeinträchtigen. Keep your filthy religion off my life! Jeder Mensch muss über Körper,Leben und Glauben frei entscheiden dürfen! Alles andere ist eine Sekte!


Daniel Hamze

04.12.2009, 11:35 Uhr

@zoran milic: Dann wurden die entweder von extremistischen Leuten dazu gezwungen, was natürlich nicht korrekt wäre, jedoch nicht der Religion zuzuschreiben ist, oder die frauen machen dies aus eigenem Willen, was ihnen wiederrum nicht verboten werden darf. Wenn man den Koran liest, wird man auf keine Stelle stossen wo behauptet wird das Kopftuch Gesetz ist, und aus diesen Gründen=Aukklärung!


samira c.

04.12.2009, 11:34 Uhr

Mein Erfahrung zeigt mir, wer sich hier anpasst, dem geht es gut! Mein Vater ist Moslem, meine Mutter Christin! Wir haben nie Probleme gehabt. Das ist die Realität!!!!!


Ernest Dunbar

04.12.2009, 11:33 Uhr

Wenn das stimmt, dass der Islam keine Verschleierung der Frau verlangt, scheint es mir ehrlich gesagt angesagter, dass in erster Linie die Muslime über den Islam aufgeklärt werden und nicht wir. Dass bringt mich nur noch mehr dazu zu sagen, ich will Leute aus solche Ländern hier nicht sehen, da es sich scheinbar nur um dumme patriarchaische Normen handelt. Alaa Al-Aswan redet gut. Angenehm.


Murat Böyük

04.12.2009, 11:27 Uhr

Als Türke, kann ich Alaa Al-Aswanis Aussage zu 100% bestätigen und unterstütze seine Meinung. Ich glaube ganz fest, dass sich die muslimische Gesellschaft zu lange vor Integration, Gesprächen und Offenheit "geschützt" hat. Sehr schlimm finde ich, dass sie nicht proaktiv, offen und "laut" gegen die muslimischen Terroristen vorgehen. "Stecken die alle unter einem Hut?" frage ich mich oft selber.


Johann Kirchner

04.12.2009, 11:23 Uhr

BRAVO und Danke Herr Alaa Al-Aswani!!!! Endlich jemand, der uns versteht und auch begriffen hat, dass wir keine Rassisten sind, denn wir verbieten ja nicht den Glauben. Wie hat gestern jemand gesagt, eine Mercedes ohne Stern fährt ja auch. Das Symbol fehlt zwar,aber hat auf die Tauglichkeit keinen Einfluss.


Ronnie König

04.12.2009, 11:22 Uhr

Nun jubeln alle im Forum. Aber bis dato wurden die falschen Herrscher unterstützt. Solche Leute werden von diesen Herrschern aber verfolgt! Nun seht ihr wie falsche Politik funktioniert! Aber lernen wollt ihr nicht. Also wird der Dialog weiter warten müssen. Pfieft ruhig weiter im dunklen Wald, der grosse Ärger kommt bald!


Peter Meier

04.12.2009, 11:21 Uhr

Aegypten hat also einen moderateren Islam im Gegensatz zur wahhabitischen Strömung? Dann recherchiert mal über aktuelle Christenverfolgung in Aegypten... Wann begreift die Presse endlich dass das Votum für die Minarett-Initiative nicht aus einer 'diffusen Angst' resultierte, sondern ein klares Votum gegen islamische Gewalt, Verfolgung, Unterdrückung, Intoleranz und abscheulischste Brutalität ist?


Meret Stöckli

04.12.2009, 11:21 Uhr

Auch im Christentum werden die religiösen Kräfte immer fundamentalistischer! Siehe den grossen Zulauf bei Freikirchen, welche Homosexualität und Sex vor der Ehe ablehnen und auf die wortgetreue Auslegung der Bibel pochen (Ablehnen der Evolution nach Darwin). Fundamentalismus ist gefärlich!Überall!! Nebenbei:meine Urgrossmutter aus dem Emmetal wäre vor 100 J. nie ohne Kopftuch aus dem Haus gegangen


Omid Shirazi

04.12.2009, 11:20 Uhr

Also, ich weiss nicht warum der man z.B. behauptet, dass das Kopftuch nichts mit dem Islam zu tun hat. Im Koran werden unter Sure 24:31 oder 33:59 die muslimischen Frauen aufgefordert ihre "Scham" zu wahren und z.B. "sollen etwas von ihrem Überwurf über sich herabziehen. So werden sie am ehesten erkannt und nicht gekränkt." Hat der Koran nichts mit dem Islam zu tun?


Gilbert Brands

04.12.2009, 11:20 Uhr

Offenbar versagt der tolerante Islam auch massiv im eigenen Lager. Wie sonst ist der Vormarsch der Hardliner, wie im letzten Absatz beschrieben, zu interpretieren ? Im Grunde bestätigt er damit nicht nur das schweizer Abstimmungsergebnis, sondern auch die Vorbehalte der Europäer überhaupt.


Stephan Aschwanden

04.12.2009, 11:19 Uhr

Da spricht einer, der keine Ahnung hat von der Schweiz. Er kann so viel über Islam erzählen und dass es so eine friedliche Religion ist. Es hört keiner zu in der Schweiz. Der soll nur weiter träumen. Eine Demokratie, die rassistische Werte und Bundesverfassung hat, hat keine Existenzberechtigung.


Urs Stotz

04.12.2009, 11:19 Uhr

Bei der Verschleierung scheint es aber nicht so zu sein, wie Herr Alaa Al-Aswani das sagt: http://de.wikipedia.org/wiki/Schleier#Verschleierung_im_Islam http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M583460ce7b0.0.html


Alexander Müller

04.12.2009, 11:16 Uhr

Macht nur weiter so mit eurer grenzenlosen Arroganz. Nicht Europa sondern der Islam hat eine Aufklärung nötig. Es ist an der Zeit, dass man auch im Tagesanzeiger Islamkritik zulässt. Brecht endlich mal das Tabu und nennt die Probleme beim Namen so dass wir darüber sprechen können. Ansonsten werden das die Blogger anstelle der Mainstream-Medien erledigen.


Rudi Buchmann

04.12.2009, 11:16 Uhr

@markus könig - dafür gibt es dort anderes! Inzucht, Alkoholismus u. hirarchische Rangordnung. Ich rate Ihnen, einmal für ein paar Jahre in die hinteren Bertäler zu gehen. Ich glaube, Sie würden sich sehr wundern!


Catherine Hafner

04.12.2009, 11:16 Uhr

Wenn die Saudis es geschafft haben in Aegypten den extremen Islam zu bringen, was würden sie erst hier machen? Herr Al-Aswani sprich von einem friedlichen Islam, er hat wahrscheinlich nie gehört, dass Mädchen von Christen iin Aegypten immer wieder entführt werden und zwangsverheiratet mit Moslems. Weder die Regierung noch die Polizei kümmert sich darum.Ist das der friedlicher Islam?


Andreas Stamm

04.12.2009, 11:15 Uhr

Zeit im inne zu halten: die Abstimmung ist abgeschlossen - das Resultat ist allgemein bekannt und gültig, daran kann nichts geändert werden. Herr Al-Aswani trifft haargenau den Puls - ein ausgeglichener Dialog fehlt vollkommen, das Bild ist verzerrt und es gehören zwei um hier Abhilfe zu schaffen. Was jetzt passiert (z.B. Herr Darbellay) sind kommunikatorische faux-pas und nicht angebracht.


Sara Mian

04.12.2009, 11:15 Uhr

Endlich mal ein echter Muslim! Super!


Anita von Arb

04.12.2009, 11:15 Uhr

@ Dieter Wundrig: Stimmt nicht, es wurde nicht gegen die Muslime gstimmt, sondern gegen die Minarette. Moscheen gibt es in der Schweiz schon einige und das zeigt, dass die Religionsfreiheit gewährleistet ist. Es hat aber auch damit zu tun, dass einige Muslime sich nicht anpassen wollen. Finde gut was Herr Al-Aswani sagt, denn es gibt ein Grund für dieses Resultat.


Christoph Eckert

04.12.2009, 11:13 Uhr

@Mira Schmid: Richtig. Die Religionen sollen sich mehr einsetzen. "Der" Islam soll sich sofort um alle Probleme, in die Muslime involviert sind kümmern. Er Beginnt am Montag. Und "das" Christentum kümmert sich um die Hooligans, Familiendramen, häusliche Gewalt, Steuerbetrug, Kindsmissbrauch (Fritzl und Priklopil waren ja Christen...)


Wolfgang Sidler

04.12.2009, 11:10 Uhr

Genau so ist es, wobei es sich Herr Al-Aswani bezüglich der Bedeutung des Minaretts nur mit einer gewissen Übersetzung des Worts Minarett etwas zu einfach macht. Denkt man an den Umbau der Hagia Sophia mit den vier sehr grossen Minaretten gleich nach der Machtergreifung durch den Islam, so kann das Minarett als Herrschaftszeichen über die anderen Religionen nicht einfach wegdiskutiert werden.


Viktor Troska

04.12.2009, 11:08 Uhr

Ein sehr gutes Interview! Wohltuend zu lesen, dass es auch Exponenten gibt, die sich selbstkritisch mit dem Thema auseinandersetzen. Ein angenehmer Kontrast zu Scharfmachern wie Erdogan, Ahmadineschad und Cohn-Bendit. Es wäre gut mehr solche Stimmen zu Wort kommen zu lassen!


Vicky Jäger

04.12.2009, 11:07 Uhr

Gestern in einem deutschen Forum fand ich diesen Satz, den ich niemandem vorenthalten möchte. Er gilt aber für BEIDE Seiten des jetzigen Konflikts. Der Philosoph Karl Popper sagte zu dieser Thematik: „Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.“


Mira Schmid

04.12.2009, 11:06 Uhr

@Karim Attia Derbe Anmachen und Beleidigungen kenne ich aus eigener Erfahrung (5-10 Jahre her). Sowohl in der Schweiz, als auch in muslimischen Ländern. Und das nicht nur in Discos, sondern auch auf der Strasse. Zusammengeschlagen wurde mein Bruder. Kleine bekopftuchte Mädchen sah ich täglich im St. Johann in Basel. Bin mittlerweile dort weggezogen...


zoran milic

04.12.2009, 11:05 Uhr

@ Hartschlegel: janitscharen ausgebildet. das sind die besten islamischen kämpfer gewesen. sie wussten meist nicht, dass sie serben waren. wurden dann meist an die front geschick nd zwar in die region von wo sie herkamen. und töteten so ihre eigenen leute. ohne es zu wissen. jungfräuliche nichtmoslems mussten in der hochzeitsnacht als erstes mit dem moslem. statthalter, DANN erst mit bräutigam.


Alberto Fonseca

04.12.2009, 11:03 Uhr

Auch ich danke Herrn Aswami ganz herzlich für seine besonnenen, weltoffenen Kommentare. Damit baut er nicht nur Brücken der Freundschaft, sondern handelt sich zugleich den Zorn der verbitterten, von Hass zerfressenen Fanatiker ein, was nicht unriskant ist. Ich jedenfalls wünsche allen Muslimen, die wie Herr Aswami denken, alles Gute.


Robert Aeschlimann

04.12.2009, 11:02 Uhr

@markus könig Auch in den entvölkerten Bergregionen muss man sich anpassen um akzeptiert zu weden.Ueberall wo man als Einwohner der Schweiz hin zieht ist man kein Einheimischer,dazu muss man dort aufgewachsen und die Familie im Dorf verwurzelt sein.Als "Fremder"ist man immer der Auswärtiger,das ist auf dem Land so und das muss man akzeptieren,dann wird man auch von den Einheimischen geduldet.


Martha Heiniger

04.12.2009, 11:00 Uhr

Ein kluger und weiser Mann dieser Asani! Ganz im Gegenteil zur türkischen Regierung jedenfalls! Die Türken haben sich somit selbst ein Bein gestellt und werden es vermutlich NIE schaffen in die EU zu kommen!! Tja, wer in einem Glashaus sitzt...sollte eben nicht mit Steinen schmeissen!! Das gilt auch für unsere soooo geliebte Eveline Schlumpf!


Tarek Awamry

04.12.2009, 10:59 Uhr

die Schweizer wollen den Islam über die Minareten bekämpfen! So verstehe ich das, wenn das so ist, dann ist das von vorne rein ein verlorenen Kampf gewesen! Wegen vier Minaretten mobilisiert man knapp 5 Millionen Menschen! Ich glaube, so wie Herr Aswani gesagt hat, den Dialog suchen und miteinander reden erreicht man viel als das mit einer Abstimmung die viel Scherbehaufen (für beide) gebracht hat


Martin Meier

04.12.2009, 10:58 Uhr

@Sam Brown:Nein,das steht so nicht drin. Das worauf Sie sich beziehen ist im Zusammenhang mit der Liebe zu verstehen. Es wird lediglich (und unter anderem) dargestellt, dass das was man sagt, mit Liebe sagen sollte, ansonsten sind es lediglich leere Worte, auch wenn man die Sprache der Engel sprechen würde. Ich denke Sie verstehen was ich meine. Und, die Liebe ist wohl "religionslos" zu verstehen.


zoran milic

04.12.2009, 10:56 Uhr

@Florim Cuculi: sie sind albaner. ich serbe. sie sagen der mensch such halt in der religion. aber dieses verhalten der menschen finde ich falsch. religion hat der mensch geschaffen. aber glaube kommt von gott.kann mir niemand weiss machen dass es mehrere götter gibt. nur einen. religion heisst: "du musst, du musst du musst". glaube heisst "getan". da ist kein druck. da ist freiheit. (text zu kurz)


Jacques Matanovic

04.12.2009, 10:56 Uhr

Bravo. Endlich mal jemand der die Probleme wirklich analysiert und auf den Tisch bringt. Gegen diesen Islam, den Herr Al-Aswani beschreibt hat kein Mensch etwas. Aber Extremismus und Intoleranz darf nicht akzeptiert werden.


Bruno Froehlich

04.12.2009, 10:56 Uhr

Respekt fuer Muslime wie Herrn Aswani die trotz Angriff ruhig bleiben und fuer das Zusammenleben die Notwenigkeit des Dialoges in den Vordergrund stellen.Dies die Basis der Demokratie. Seit der Abstimmung sage ich, es war die Basis, denn rund um das Minarett wachsen Spaltpilze neuer Forderungen (Burka, Friedhoefe, usw.) die zeigen, dass das Bauverbot nur Naehrboden fuer gefaehrlich mehr gegen....?


maurus candrian

04.12.2009, 10:55 Uhr

guter artikel. dennoch: der svp und ihren komparsen geht es einzig darum, mit billigstem populismus die massen zu mobilisieren, damit sie dann bei den nächsten wahlen den svp-zettel in die urnen werfen. die moderne, weltoffene, liberale schweiz inkl. die linken frauen täte sehr gut daran, dieses spiel künftig zu durchschauen und sich nicht mehr von den svp-strategen über den tisch ziehen zu lassen


Silja Rüedi

04.12.2009, 10:52 Uhr

Herr Alaa Al-Aswani hat die Essenz der Demokratie besser verstanden als viele von uns "Ur-Demokrati/innen". Die Empörung über diesen Entscheid zeigt, wie viele Menschen in der Schweiz nicht bemerkt haben, was Herr Alaa Al-Aswani weiss: Die Verunsicherung vieler stimmberechtigten Menschen in der Schweiz ist gross. Sie hat in der Ablehnung der Minarette Ausdruck gefunden und die Diskussion beginnt.


Peter Podborsky

04.12.2009, 10:51 Uhr

Das ist ein guter Bericht; Kompliment, Herr Aswani. Damit liegen Sie viel näher an der Realität als die rechten Populisten, die nach ihrer geglückten Verbreitung der "eigenen Wahrheit" schon wieder 40% Wählerpotential sehen für 2011. Noch ist nicht aller Tage Abend. Die Abstimmung ist ein Schuss vor den Bug und wenn die richtigen Lehren gezogen werden, werden 2011 auch die richtigen Leute gewählt.


Robert Aeschlimann

04.12.2009, 10:51 Uhr

@markus könig Auch in den entvölkerten Bergregionen muss man sich anpassen um akzeptiert zu weden.Ueberall wo man als Einwohner der Schweiz hin zieht ist man kein Einheimischer,dazu muss man dort aufgewachsen und die Familie im Dorf verwurzelt sein.Als "Fremder"ist man immer der Auswärtiger,das ist auf dem Land so und das muss man akzeptieren,dann wird man auch von den Einheimischen geduldet.


Lütfi Isik

04.12.2009, 10:51 Uhr

Ich denke, wir müssen endlich mit diesen gegenseitigen Vorwürfen aufhören und endlich begreifen, damit wir weder der "SCHLEICHENDEN" Islamisierung noch dem SCHLEICHENDEN" Anti-Islamismus/Semitismus weitere Chancen geben+die Fronten weiter erhärten! Wir leben in einer Demokratie und sollten auch entsp. Boden für funktionierendes Zusammenleben schaffen - WIR alle haben genug andere Probleme/Krisen!


Beat Keller

04.12.2009, 10:49 Uhr

@ Peter Meier. Sie sprechen einen wichtigen Punkt an. Viele Leute stören sich wahrscheinlich auch vermehrt daran, dass wir im täglichen Leben soviel Energie aufbringen müssen, die Islamgläubigen aktiv zu intergrieren, statt umgekehrt. Wer immer nur fasiniert auf das unbekannte Fremde starrt, nimmt sich selber nicht mehr wahr. Auch wir wurden geboren, meistern das Leben, werden altern und sterben.


Elena Lanfranconi

04.12.2009, 10:48 Uhr

Mir hat es sehr weh getan, dass es zu dem deutlichen Abstimmungsresultat kommen musste. Es wurde verpasst, dem Volk eine andere Plattform für ihre Bedenken zu geben, jedenfalls auf schweizweiter Ebene. Ich danke Herrn Al-Aswani für diesen Beitrag. Ich hoffe, dass die Diskussionen in dieser Richtung weitergehen, statt weiterer Verbote, und wir gemeinsame Lösungen durch offenen Dialog finden.


Res Zaugg

04.12.2009, 10:47 Uhr

Hoffentlich hat dieser Artikel auch Franz Hohler gelesen. Nach seiner Ansicht sind die Befürworter der Initiative und damit eine satte Mehrheit der Stimmbürger Dumpfbacken (s. Glosse im Tagi). Ein kleiner Hinweis auf sein Demokratieverständnis. Ob das Zahl der Zuhöhrer an seinen Lesungen erhöhen wird? Wohl kaum.


Karl Meier

04.12.2009, 10:47 Uhr

Es liegt nicht nur an den Muslimen sondern auch an den Schweizern. Das Problem kann nur gemeinsam gelöst werden. Aber ich erwarte auch, dass die integrierten Muslime, von denen gibt es sehr viele in der Schweiz, eine Art Vermittlung zwischen den Radikalen Muslime und den Schweizern übernehmen. Solange es Ehrenmorde in der Schweiz gibt, ist diese Ziel nicht erreicht


Regeina Caminada

04.12.2009, 10:46 Uhr

Ein man?ra (Minarett) war ein Leucht- resp. –Wachturm und hatte und hat nie eine sakrale Bedeutung, sondern profane Aufgaben. Wissenschaftlich nachgewiesen wurden Minarette immer höher als die christlichen Türme gebaut. Ein klarer Beweis auf den Machtanspruch im jeweiligen Land. Wer diese Tatsachen negiert und die Minarette als Bestandteil des islamischen Glaubens behauptet, belügt sich selbst.


Tom Tommer

04.12.2009, 10:45 Uhr

Herr Alaa Al-Aswani, wieso gibt es hier dritt-Generationen die immer noch mit einem Ausländerausweis als Gastarbeiter ausgestattet sind. Deswegen auch über 20% Ausländer. Diesen Leuten die diese Initiative gestartet haben geht es nicht um den Islam. Die gleichen Leuten kämpften schon gegen Katholiken aus Italien. Es geht nur um Fremdenstop um die "eigene Kultur" zu schützen und dies im 2009.


Uerli Gseller

04.12.2009, 10:45 Uhr

Die hälfte ? Natürlich sind es nicht die hälfte, sondern ca. 95%, das sieht man doch wie arrogant alleine hier geschrieben wird ! Schade um unser Land und schade für den Anfang des Endes der Religionsfreiheit !


Jo Berger

04.12.2009, 10:42 Uhr

Nicht Religionen oder Hautfarben sind das Problem, sondern die Überbevölkerung der Schweiz. In den Städten bereits ersichtlich, die Spezie Mensch verhält sich ähnlich wie die Maus im Laborversuch. Neurosen, Agressivität, Gewalttätigkeit usw. sind die Folgen des immer enger werden Lebensraumes. Die vollständige Personenfreizügigkeit wird unser Land ersticken und den Wohlstand vernichten.


Hansuli Anderegg

04.12.2009, 10:41 Uhr

"Sie haben vielmehr Angst vor einer Religion, von der sie praktisch nichts wissen" sagt Herr Aswani. Stimmt, ich weiss auch heute noch kaum etwas über Parallelgesellschaften in der Schweiz, Polygamisten, eher ethnische als religiöse Vereinigungen, Besucher des Freitagsgebetes usw. Medien, gibt Euch endlich mit den Realitäten ab! Das dumme Volk hat vielleicht nur ein falsches Bild.


Gerhard Engler

04.12.2009, 10:41 Uhr

@Maritin Enzinger: Nur weil es Muslime gibt, die die Burka für muslimisch halten bedeutet das noch lange nicht, dass die Burka etwas originär muslimisches ist. Die Katholische Kirche verdammt ja auch Scheidung und Verhütung. Sie werden aber wohl kaum behaupten, dass das eine typisch christliche Einstellung sei. Es gibt viele muslimische Länder, wo kaum eine Frau eine Burka trägt.


Matthias Vogelsanger

04.12.2009, 10:40 Uhr

Bei allem Respekt für die Position von Herrn Alaa Al-Aswani, er macht es der Schweiz etwas zu leicht. Was faktisch geschehen ist, dass aus diffusen Aengsten ein fremdenfeindliches Süppchen gekocht wurde, das für einen Frontalangriff auf unsere eigenen Werte - die Europäische Menschenrechtskonvention - missbraucht wurde. Ignoranz entlastet den Ignoranten ebensowenig, wie eine Mehrheit Tyrannei.


rolf kienast

04.12.2009, 10:39 Uhr

Alaa Al- Aswani trifft den Nagel auf den Kopf, seine Darsetellungen sind klar und ernüchternd. Einige seiner Sätze dürften Fanatiker überhaupt nicht passen. Für diese Leute ist das pure Ketzerei. Hoffentlich riskiert er kein Redeverbot im arabisch-moslemischen Raum.


Hanspeter Seiler

04.12.2009, 10:38 Uhr

Bravo entlich eine Vernünftige Reaktion von Islamischer Seite auf diese unglückliche Initiative. Es ist zu wünschen dass es gelingt die Europäer besser zu informieren, das wäre auch ein Beitrag zum Frieden.


markus könig

04.12.2009, 10:38 Uhr

einst, da liess es sich friedlich hier leben. dann begann die region zu wachsen. z. G. der Sozialwerke und der wirtschaft. und damit auch alles andere (gewalt, verschmutzung, etc.). steht jedem frei, in die entvölkerten bergregionen zu ziehen. dort hat man solche probleme nicht.


Roland Forster

04.12.2009, 10:37 Uhr

Endlich einmal ein Moslem der die Sachlage richtig einschätzt. Gratuliere Herr Al-Aswani. Es liegt an den Moslems sich in ein gutes Licht zu bringen und sich von den Fanatikern deutlich zu distanzieren. Die Moslems die in der Schweiz wohnen wollen, müssen sich hier anpassen. Genauso wie wir es im Ausland auch machen müssen.


Andreas D. Meier

04.12.2009, 10:33 Uhr

Die Minarettgegner haben übersehen was Herr Aswani auch gesagt hat, das Minarett ist kein Machtsymbol, wie das die Befürwortetr dargestellt haben! Herr Aswani zeigt auf, dass der Begriff "Der Islam" ein hohles Schlagwort ist. Auch im Islam gibt es verschiedene Richtungen und Strömungen wie bei den Christen! Schade, die Extremisten auf beiden Seiten dürfen sich nun genüsslich die Hände reiben!


André Keller

04.12.2009, 10:32 Uhr

Eine sehr intelligente, mutige und differenzierte Stellungnahme. Genau auf dieser Basis sollte nach Lösungen gesucht werden, um ein gemeinsames Miteinander zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang kann ich nur die Lektüre des ausgezeichneten Buches von Elham Manea empfehlen: Ich kann nicht mehr schweigen.


Karim Attia

04.12.2009, 10:31 Uhr

@Mira Schmid Persönliche Erfahrungen oder aus den Medien erfahren?


Dieter Isler

04.12.2009, 10:28 Uhr

Sehr geehrter Herr Alaa Al-Aswani Vielen Dank für Ihre geschätzten Äusserungen. Es braucht mehr Leute wie Sie in der Schweiz. Fanatiker, die mit Aussagen wie "Andersgläubige sind des Lebens nicht wert" und ähnlichen Sprüchen aufhetzen wollen, sollten Europa verlassen und dorthin gehen, woher sie kommen.


Daniel Kälin

04.12.2009, 10:26 Uhr

Bravo Herr Al-Aswani, endlich jemand der das Thema rational und sachlich betrachtet und nicht für die eigene PR Polemik verbreitet.


René Bolt

04.12.2009, 10:25 Uhr

Endlich eine Stimme, die etwas moderat ist und in diesem Geschrei nicht mitmacht. Jeder Muslime kann in der Schweiz seinen Glauben frönen und eine Mosche besuchen. Die Schweizer möchten offenbar Ihre Wertvorstellungen bewahrt sehen - und der Islam hat sich leider während der letzten Zeit nicht gerade als friedliebende tolerante Religion gezeigt. Das könnten Muslime als Hausaufgabe sehen.


simon sieber

04.12.2009, 10:23 Uhr

Herzliche Gratulation zu diesem Interview. Ergänzend möchte ich festhalten und aus der Medizin herleiten, dass es wichtig ist NICHT die Symptome zu bekämpfen, sondern die Ursache.


Mira Schmid

04.12.2009, 10:23 Uhr

Was nützt uns das Wissen über einen moderaten Islam, wenn wir mit 10-jährigen Mädchen konfrontiert werden, die Kopftuch tragen und nicht in den Schwimmunterricht und ins Klassenlagen dürfen? Wenn unsere Töchter auf der Strasse von männlichen Muslimen aufs derbste beleidigt werden? Wenn unsere Söhne von aggressiven Türkenbanden zusammengeschlagen werden? Hier sollte der Islam ansetzen!


Leonie Berger

04.12.2009, 10:23 Uhr

DAS nenne ich einen absolut gelungenen, informativen und äusserst wichtigen Beitrag und danke Herrn Al-Aswani herzlich für sein Interview und seine Ausführungen! Der einzige Weg ist der Austausch von Informationen. Unwissenheit, Angst sowie Vorurteile sind sehr schlechte Ratgeber, wie es sich gezeigt hat.


Hugo Müller

04.12.2009, 10:22 Uhr

Es war übrigens eine Volksinitiative und kein Referendum. Wieso darf heute eigentlich jeder irgend etwas schreiben, auch wenn er davon keine Ahnung hat?


Tom Müller

04.12.2009, 10:21 Uhr

@ Enzinger: Burka und Schleier sind KULTURELLE und nicht religiöse Symbole. Leider hat sich die extreme wahabitische Kultur (Saudi Arabien) langsam zur Leitkultur aller Moslems entwickelt. Finanziert mit, ich sags gerne nochmals, unserem Geld: den Petrodollars.


Pius Zoller

04.12.2009, 10:19 Uhr

Vielen herzlichen Dank Herr Al-Aswari für Ihren konstruktiven Beitrag.


Thomas Hartschlegel

04.12.2009, 10:16 Uhr

Weshalb sich die Muslime in der Schweiz vor der Abstimmung zurückgehalten haben: Bei jedem "Erklärungsversuch" über den wahren Islam oder IHRER Auffassung davon werden sie von Eidenbenzen zu lügenden Fanatikern erklärt. Wie wir mittlerweile wissen, gibt es viele Eidenbenze in der Schweiz, die nur glauben, was sie glauben wollen und nicht, was wirklich ist.


Tom Müller

04.12.2009, 10:15 Uhr

Wow, das beste Interview zum momentanen Thema, das ich bis jetzt gelesen habe! Gehört werden nur die tobenden extremen Islamisten, die normalen Moslems (die Mehrheit) wird total überhört (oder sie sagt nichts). Der Witz an der Sache: Die Extremen können sich mit ihrem vielen Geld viel Gehör verschaffen. Und woher kommt das Geld? Aus UNSEREN Öl- und Bezintanks.


Thomas Hartschlegel

04.12.2009, 10:12 Uhr

@milic: in Ihrer "Chronologie" fehlt ein kleines Detail: Der Völkermord Ihrer Landsleute an den Muslimen. Erst danach oder während kamen die "Fanatiker" aus islam. Ländern, weil Europa zu feige war, dem unmenschlichen Treiben in seinem Herzen ein Ende zu bereiten. Mich erstaunt auch immer, wie der Völkermord(versuch?) an den Tschetschenen durch Christen vergessen wird, liegt nur 8 Jahre zurück.


Jean Weiss

04.12.2009, 10:10 Uhr

@Maritin Enzinger: Ja das ist so, es steht im Koran weder, dass Frauen sich verschleiern müssen, noch dass sie unterdrückt werden sollten. Diese Bräuche sind basierend auf kulturellen Traditionen, jedoch sind diese Traditionen fast ausschliesslich in Muslimischen Völkern vorhanden, daher darf man durchaus einen direkten Zusammenhang ziehen.


Volker Spinke

04.12.2009, 10:10 Uhr

danke für diesen beitrag. wie die schweiz in den letzten tagen dargestellt worden ist - ist peinlich - weil es leider wahr ist. ich habe viele jahre in der Schweiz gelebt und es war für mich als deutscher eine sehr sehr schwierige zeit. @Rainer Kupper: waren sie mal in Malaysia? dort stehen viele christliche kirchen, buddistische und hinduistische tempel - neben der Moschee.


Lukas Schoepflin

04.12.2009, 10:08 Uhr

??? Also, hm... Ja warum bauten die Moslems bis dato nach jeder gewonnen Schlacht Minarette beim Unterlegenen? Warum muss der Muezzin blind sein? Und seit es zuwenig Blinde gibt sind Frauen verschleiert? Da ein Minarett die Häuser überragt und traditionell das Flachdach den Frauen gehört kam diese Entwicklung. Burkas standen nicht am Anfang des Islam! Die Verschleierung war auch im alten Indien!


Claus John

04.12.2009, 10:06 Uhr

Oha, Herr Lewinsky. Es ist immer etwas zweifelhaft, wenn sich die moralische Intelligenzija unseres Landes zum Hüter über die allumfassende Weisheit aufspielt. Herr Al-Aswani dürfte der Befindlichkeit eines Grossteils der Schweizer mit seinen Kommentaren doch ziemlich nahe kommen. Fraglich bleibt, wer nun auf der Eidenbenz-Karte sitzenbleibt. Wahrscheinlich Sie, Herr Lewinsky ...


Hans Breitenstein

04.12.2009, 10:06 Uhr

Vielen Dank für dieses Interview. Alle JA-Sager als Rassisten abzustempeln, ist lächerlich. Wird aber von der Mehrheit der Medien und vieler Politiker so gesehen. Und Politiker, die eine andere Meinung haben, werden automatisch an den rechten Rand gedrängt. Ganz so einfach ist es nicht, oder?


Roger Sigrist

04.12.2009, 10:05 Uhr

Gratulation. Alaa Al-Aswani hat es auf den Punkt gebracht. Die Schweizer sollten sich aber vehement gegen die Rechten wehren, die nun aus ganz anderen Gründen aus diesem Volksvotum Kapital schlagen wollen. Wir Schweizer wollen keinen Extremismus weder von rechts, links noch religiös motiviert!


Bruno Bänninger

04.12.2009, 10:04 Uhr

Dieser Mann ist einer der wenigen Intellektuellen der analysieren und denken kann. Das ganze Theater ist voller Widersprüche. z.B.: es ist keine klare Definition für "Minarett" bekannt sondern unzählige, nebulöse und z.T. widersprüchliche Beschreibungen. Wieso soll etwas bewilligt werden, von dem jeder (Befürworter und Gegner) eigene Vorstellungen hat. Was hat das mit Religionsfreiheit zu tun?


eric vogel

04.12.2009, 10:02 Uhr

Endlich jemand der auch die "inner-islamischen" Probleme ehrlich anspricht. Offensichtlich wird in der westlichen Welt der Islam falsch wahr genommen, resp. nur der extreme Teil davon wahr genommen. So gesehen bräuchte es sicherlich auch sehr viel "interne" Aufklärungsarbeit, so dass alle Frauen und Mädchen hier verstehen, dass die Verschleierung nichts mit dem ursprünglichen Islam zu tun hat.


Andreas Moser

04.12.2009, 10:00 Uhr

Am besten, wir schaffen die Religionen ganz ab, dann wäre diese Quelle der ständigen Konflikte, Kämpfe, Kriege endlich ausgetrocknet. Diese ganze religiös-kulturelle Polemik ist doch eines aufgeklärten, globalisierten 21.Jahrhunderts unwürdig.


Bertrand Feusi

04.12.2009, 10:00 Uhr

Herr Al-Aswani, DANKE! Und nochmals vielen herzlichen Dank, dass Sie uns ihre Gedanken mitgeteilt haben.


Andreas Schneider

04.12.2009, 10:00 Uhr

Ich kann Herrn Aswani nur zustimmen. Leider hat sich nicht nur Ägybten ab den 90 jahren radikal islamiesiert. Sondern aus eigener Erfahrung auch die Philippinen, Malaysia und Indonesien und der süden von Thailand. Und genau hier liegt das Problem. Wir wollen diese Art von radikalem Islam nicht. Und es ist also tatsächlich ein Problem dieses radikalen Islam und nicht der von unmündigen Stimmbürgern


Helena Müller

04.12.2009, 09:58 Uhr

Es wäre schön, wenn die Religionen sich endlich zusammenschliessen - es gibt nur einen Gott - die Form der Gebäude ist m.E. völlig irrelevant. Es geht hier wieder einmal um Macht und um "wer hat Recht". Wenn es möglich wäre, hier alles als "richtig" anzunehmen, bräuchten wir doch keine Angst haben. Wovor eigentlich?


Sam Brown

04.12.2009, 09:58 Uhr

Ich als ehemaliger Katholik kann da nur sagen, Schau, trau wem. Steht nicht irgendwo in der Bibel: Hütet euch von denen, welche mit Engelszungen reden? Persönlich ist es mir egal, wer woran glaubt, solange es er für sich tut. Egal, wer an der Macht ist, ob es Religionsführer oder andere Tyrannen sind. Das Ergebnis ist immer dasgleiche. Wer nicht ist wie ich/wir, der hat keine Daseinsberechtigung.


Maritin Enzinger

04.12.2009, 09:58 Uhr

Jetzt verstehe ich die Welt nicht mehr! Eine Vollverschleierung (Burka) soll nichts mit dem Islam zu tun haben; meines Wissens hat keine andere Relgion eine Vollverschleierung (Burka); ich bin gespannt auf die islamische Reaktion wenn die Burka allenfalls verboten werden sollte.


Jean Weiss

04.12.2009, 09:58 Uhr

Wow! Freut mich sehr, dass nicht alle Muslime uns Schweizer als Rassisten darstellen, und der Schweiz schaden wollen (siehe Geldabzug-Aufrufe)... Toller Bericht, und ein sehr intelligenter Alaa Al-Aswani.


Bruno Waldvogel

04.12.2009, 09:54 Uhr

Danke für den besonnen Artikel. Zum Schleier: Sure 24, 31 Und sage den gläubigen Frauen, [..] dass sie ihre Tücher über ihren Busen schlagen und ihre Reize nur ihren Ehegatten zeigen sollen .. Sure 33,59: Sage [..] den Frauen der Gläubigen, dass sie etwas von ihrem Übergewand über sich ziehen sollen. So werden sie eher erkannt und nicht belästigt. Thema muss die Koran-Interpretation sein.


Rainer Kupper

04.12.2009, 09:50 Uhr

danke für diesen beitrag. wie die schweiz in den letzten tagen dargestellt worden ist - ist peinlich. ich würde gerne mal einen artikel lesen/hören über einen muslimischen staat, wie er mit den christen umgeht. wäre es möglich in einem solchen land ein christliches gebäude aufzustellen? wir haben viele jahre in einem solchen land gelebt und es war für uns schweizer eine sehr schwierige zeit.


karl stöcklin

04.12.2009, 09:50 Uhr

guter beitrag . wir müssen auch erklären das wir sehr viele nichtreligiöse menschen sind , mehr als die islamische bevölkerungsteil . wir müssen die selbstbeweiherung aller religionen erdulden .


Reinhard Schaffner

04.12.2009, 09:49 Uhr

Herr Alaa-al Iswani, sie haben nach meiner Auffassung das Problem auf den Punkt gebracht. Zusätzlich wäre zu hoffen, dass hohe muslimische Geistliche endlich den verfluchten Terror, der im Namen des Korans vollbracht wird, UNISONO verurteilen und das vor der Weltöffentlichkeit.


Michael Lahn

04.12.2009, 09:48 Uhr

Hoffenlich liegt der Artikel auch im Bundeshaus aus, damit auch der BR merkt, dass es den Dialog braucht. Solch eine Antwort braucht es nach dieser Abstimmung und nicht so ein Bashing wie es in den letzten Tagen zu lesen war.


Daniel Hamze

04.12.2009, 09:47 Uhr

Zu spät für die Wahlen um die Minarett-Initiative..Jedoch nicht zu spät um schlimmeres zu verhindern. Nähmlich eine Zuspitzung des Konflikts um die Religionen. Es ist Zeit das in Europa über den Islam aufgeklärt wird, und wie der Herr sagt ist es voderhand aufgabe der Muslime, der Moscheen, Tage der offenen Türen zu organisieren um die Vorstellungen über den Islam, wie sie die SVP geben zu löschen


steve walker

04.12.2009, 09:45 Uhr

@özlem özdemir: Kein Problem in der Türkei? Der Bau neuer Kirchen ist pro forma erlaubt, wird aber durch schikanöse Auflagen verhindert. Missionierende Christen werden verhaftet. Wird in der CH der Bau von Moscheen verhindert? Werden in der CH missionierende Moslems verhaftet? DAS ist es doch, was zählt. Nicht irgendwelche Minarette oder Kirchtürme!!! Probleme somit in der TR, nicht in der CH!


sepp zuercher

04.12.2009, 09:45 Uhr

die schweiz: nach der annahme dieser initiative leider nicht mehr so vorbildlich und tolerant. volksentscheid hin oder her, mit diesem tolggen im reinheft müssen wir leben...


Alex Müller

04.12.2009, 09:44 Uhr

Wer wegen dem Bauverbot für Minarette sagt, dass die Schweiz ein rassistisches Land sei, sollte bei den zahlreichen islamischen Ländern, die ähnliche Bauverbote für Kirchtürme vorsehen dasselbe sagen. Die Einseitige Betrachtungsweise gewisser Schweizkritiker zeugt von grenzenloser Ingoranz.


Dominik Weber§

04.12.2009, 09:44 Uhr

Endlich jemand der es kapiert hat um was es hier geht !


Daniel Reymond

04.12.2009, 09:42 Uhr

Diese selbstkritische Stimme ist sehr wichtig. Möge Sie bei möglichst vielen Muslimen gehört und verstanden werden. Nur, dies ändert nichts am latenten Antisemitismus eines grossen Teils der Schweizer, der sich mit dieser unsäglichen Initiative in selbstherrlicher Manier Luft verschafte. Auch wir müssen selbstkritischer und ehrlicher werden. Denn wir haben viel zu verlieren: Unseren guten Ruf!


ebby oz

04.12.2009, 09:38 Uhr

Toller Beitrag.


Ruth Chartrand

04.12.2009, 09:37 Uhr

Herr Aswani bringt es auf den Punkt. Ich möchte mich bei ihm ganz herzlich für dieses Interview bedanken. Endlich einmal einer, der nicht alle Ja-Sager in die rechte Ecke stellt.


Werner Obrist

04.12.2009, 09:37 Uhr

Es bezeichnend, dass aufgeschlossene Muslime das Ganze weit differenzierter sehen als unsere ideologisierten Gutmenschen im Inland (siehe Beitrag Charles Lewinsky), die jegliche Infragestellung als intolerant oder gar rassistisch abtun.


Heinz Müller

04.12.2009, 09:36 Uhr

Guter Artikel, da er u.a. differenziert zwischen verschiedenen Strömungen im Islam. Es gibt keinen Kampf der Kulturen oder Religionen, sondern die Gräben verlaufen zwischen verschiedenen Lebenswelten: So hat ein kleiner CH-Bauer mehr gemeinsam mit einem indischen Bauern als mit einem Zürcher Banker. Stadt/Land, reich/arm, Kapital/Arbeit etc. dass die waren Gräben der Zukunft.


Yves Mundorff

04.12.2009, 09:36 Uhr

@steve walker: Der türkische Ministerpräsident hat eigentlich nur aus einem Buch zitiert. Also alles nur halb so wild. Für die, die es wirklich wissen wollen, gibt es noch das Internet zb. http://de.wikipedia.org/wiki/Minarett. Für eine gute Demokratie ist eben die Verfügbarkeit von korrekten Informationen entscheident.


Ulrich Scheidegger

04.12.2009, 09:34 Uhr

Ein besonnene und glaubwürdige Person Alaa Al-Aswani -er relativiert das geschehene. Jedem klar denkenden Mensch ist bewusst, dass es in allen Organisationen Ausreisser gibt. Diese Ausreisser müssen für das schüren von Hass verantwortlich gemacht werden und entsprechend massgeregelt werden. Hass ist ansteckend und gefährlich -schlimmer noch als die Schweinegrippe.


Pascal Meister

04.12.2009, 09:32 Uhr

Endlich ein vernünftiger, besonnener Beitrag. Wobei, das Bild der Muslime in der Schweiz ist nicht nur geprägt von irgendwelchen aus dem Fernsehen bekannten Gewalttaten, sondern auch vom Alltag. Wenn muslimische Männer mit wenig Bildung keine Chefin, Sozialarbeiterin oder Lehrerin als Gesprächspartner akzeptieren können und deren Söhne in Gruppen Schweizer belästigen, wird das viel stärker gesehen


Ruedi Tschudi

04.12.2009, 09:32 Uhr

Wieder ein Versuch dem Schweizer Volk Sand in die Augen zu streuen. Die sogenannte "engstirnige" Auslegung des islamischen Textes ist von den meisten Muslimen der Welt akzeptiert. Die Ausnahmen, die z. Bsp. den Koran als nicht perfekt betrachten, sind Minderheiten und werden als Ungläubige betrachtet. Wenn in Ägypten Wahlen stattfänden, wäre es im Nu ein Gottesstaat!


Emil Sauter

04.12.2009, 09:31 Uhr

Vielen Dank Herr Al-Aswani. Das sind verständliche Worte die Sie in Ihrem Interview brauchen.Solche Erklärungen hat der Islam in unserem Land nicht gemacht oder nicht machen wollen. Der Islam hätte sich zuerst erklären sollen bevor in einem christlichen Land Ansprüche gestellt werden. Scheinbar hat der Isalm das nicht verstanden. Ihre Worte, Hr. Al-Aswani, kommen nun leider ein bisschen spät.


Peter Meier

04.12.2009, 09:27 Uhr

Ich bin nicht daran interessiert, dass mir der Islam erklärt wird. Wichtig für mich ist, dass z.B. in der Elternstunde zur Vorbereitung eines Klassenlagers nicht 55 von 60 Minuten über die Probleme des islamischen Mädchens, das am Klassenlager nicht teilnehmen möchte, diskutiert werden muss. Auch die anderen Eltern hätten vielleicht noch das eine oder andere Anliegen.


Florim Cuculi

04.12.2009, 09:26 Uhr

@ milic: ein volk, das von ihren landsmännern- und frauen fast vernichtet wurde, sucht halt in der religion. das ist nicht weiter verwunderlich. war das massaker von srebrenica eine humanistische, christliche, von aufklärung geprägte tat?


Yves Mundorff

04.12.2009, 09:25 Uhr

Danke für die aufklärenden Worte. Warum bilden wir die Imame eigentlich nicht in der Schweiz aus? Unis gäbe es ja wie Sand am Meer... Warum ist an unseren Schulen der Religionsunterricht nicht mehr Pflicht? Erklärung der verschiedenen Religionen muss doch schon bei den Kinder anfangen!


özlem özdemir

04.12.2009, 09:24 Uhr

?ch denke dara, dass Ihre Demokratie am besten für die Christian ist. Ich bin überrascht, wenn ?ch die Ergebnisse des Volksbegehren höre. Ich habe ein Stipendium von der schweizerische Regierung bekommen. Aus diesem Grund bin ?ch dankbar Ihnen, Aber die letzte Resulte sind nicht gut für Sie. In der Türkei laeuten die Glocke der Kirsche seit der Jahren. Hier gibt es kein Problem.


Sandro Meier

04.12.2009, 09:24 Uhr

Sehr interessantes Interview! Unsere "Intelektuellen, "Politiker", "EU Brüder", "Professoren" und "Media" könnten etwas lernen bei Herrn Al-Aswani...


Dieter Wundrig

04.12.2009, 09:19 Uhr

Was ist die Botschaft von Allaa-Al-Aswani? Dieser Mann sieht das sicher richtig,aber dieser Artikel dient nur der Besänftigung um die Woogen zu glätten. Was Herr Aswani aber falsch einschätzt, man hat nicht gegen Minarette entschieden, sondern gegen Muslime.Es stimmt, in anderen Ländern wäre diese Abstimmung sicher ähnlich ausgefallen.


Hans Abächerli

04.12.2009, 09:15 Uhr

Vorbildlich, da sieht man, dass es auch differnzierte Meinungen der 'Gegner' gibt! Von solchen Leuten könnten die diejenigen lernen, die nun die Befürworter als ängstliche Stammtischrassisten abstempeln wollen! Oder 'unsere' unsäglichen 'Entschuldigungsräte', wenn die noch lernfähig wären.....


Mike Keller

04.12.2009, 09:15 Uhr

Ein positives Echo. Trotzdem sei hier gesagt, dass es eigentlich egal ist ob die Kopfbedeckung und das Verhalten von Muslims aus der Wüste kommt oder nicht. Fakt ist wie die Muslime hier in der Schweiz aber auch in Europa sowie im arabischen Raum effektiv leben. Da braucht der Schweizer-Bürger gar keine Aufklärung, denn wir erleben die Muslime ja tagtäglich. Die Muslime sollen sich anpassen.


steve walker

04.12.2009, 09:14 Uhr

Endlich einmal ein vernünftiger Kommentar zum Thema. Irritierend für mich ist aber, dass Herr Al-Aswani erklärt, Minarette seien kein Kriegssymbol sondern Orte des Lichts. Der türkische (nicht saudiarabische!) Ministerpräsident hat unlängst verlauten lassen, dass die Minarette die Speerspitzen des Islams seien und die Demokratie nur das Mittel zum Zweck, eine islamische Gesellschaft zu schaffen...


Rolf Löber

04.12.2009, 09:13 Uhr

Solche Aeusserungen und Signale nehme ich gern entgegen - habe auf sie schon längst gewartet.


zoran milic

04.12.2009, 09:10 Uhr

wenn der islam den frauen nicht vorgeschrieben hat sich zu verschleiern, dann bitte beantworten sie mir eine frage: sarajevo 1989: hauptstadt von bosnien, frauen sind normal, dann religionskrieg: fanatiker aus islam. ländern kommen und kämpfen gegen serben und kroaten. krieg fertig. sarajevo 2009. also 20 jahre danach: unzählige frauen in VOLLBURKA. sarajevo wurde islam.diese frauen sind gefangen



Meistgelesen in der Rubrik Schweiz

Bildungsbeilage

Schandflecken oder Denkmäler?

Thomas Minders Kampf gegen die Abzocker


Publireportage

Sagen Sie es nicht! Tabusätze in der Beziehung

ElitePartner.ch verrät, welche Sätze Sie besser für sich behalten sollten.

Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.

Jobsuche

Kaum wird irgendwo ein Job frei, ist er auf jobwinner.ch.

Weiterbildung

Weiterbildung AusbildungFinden Sie die passende Schule für Ihre Weiterbildung in Beruf und Freizeit.
Jetzt nach Weiterbildung suchen:

BMI-Teaser

Body-Mass-Index Rechner



[Alt-Text]



© Tamedia AG 2010 Alle Rechte vorbehalten