Schweiz

Die Schweizer Rüstungsindustrie boomt

Aktualisiert am 27.10.2009

Zwischen 2006 und 2008 haben sich die Schweizer Kriegsmaterialexporte beinahe verdoppelt, von knapp 400 auf 722 Millionen Franken. Besonders gefragt sind im Ausland helvetische Geschütze und Panzer.

Bei ausländischen Armeen beliebt: PC-12 der Pilatuswerke.

Bei ausländischen Armeen beliebt: PC-12 der Pilatuswerke.
Bild: Keystone

Die grössten Abnehmer von Schweizer Waffen waren letztes Jahr Pakistan und Deutschland, wie die «Aargauer Zeitung» schreibt. Pakistan kaufte Waffen und Feuerleiteinrichtungen im Wert von 110 Millionen Franken. Deutschland hatte einen reichhaltigeren Einkaufszettel: Waffen, Munition, Panzer, Luftfahrzeuge sowie Tränengas im Wert von 81 Millionen Franken kauften unsere nördlichen Nachbarn bei Schweizer Rüstungsunternehmen ein.

Ingesamt wurde 2008 Schweizer Waffentechnologie für 722 Millionen Franken an 72 Länder verkauft – doppelt so viel wie 2006 (397 Millionen). Auch dieses Jahr werden die Absätze wohl auf hohem Niveau bleiben, zwischen Januar und Juni setzen die Rüstungsbetriebe bereits Güter im Wert von über 330 Millionen Franken ins Ausland ab. Andere grosse Abnehmer sind Dänemark, Belgien, Grossbritannien, die Niederlande, Rumänien, Saudiarabien, Finnland und die USA.

Beliebte Schweizer Panzer

Besonders beliebt sind dabei Geschütze, Munition, Feuerleiteinrichtungen sowie Panzer und andere Landfahrzeuge, wie die «Aargauer Zeitung» schreibt. Dies gehe aus den Statistiken des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) und der Eidgenössischen Zollverwaltung hervor. (cha)

Erstellt: 27.10.2009, 10:01 Uhr

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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.