«Die These der islamkritischen linken Frau habe ich nie vertreten»

Eine Vox-Analyse zeigt: Nicht linke Feministinnen haben für die Annahme des Minarett-Verbots gesorgt. Die Berner Politologin Regula Stämpfli über eigene Irrtümer, und die ihrer Zunft.

«Ein bisschen mehr Vorsicht ist durchaus angebracht»: Politologin Regula Stämpfli.

«Ein bisschen mehr Vorsicht ist durchaus angebracht»: Politologin Regula Stämpfli.
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Zur Person:

Die Politologin und Publizistin Regula Stämpfli lehrt an verschiedenen Hochschulen. Sie ist unter anderem Expertin für Frauenfragen.

Die Minarett-Initiative kam bei Frauen nicht schlechter an, als bei Männern. Sind Sie überrascht?
Nein. Sie bestätigt meine Einschätzung nach der Abstimmung. Im Rechtslager haben 87 Prozent der Frauen für die Minarett-Iniatitive gestimmt, gegenüber 71 Prozent der Männer. Man kann also mit Fug und Recht von einem signifikanten Geschlechterunterschied sprechen.

Aber die These von der islamkritischen linken Frau ist kreuzfalsch.
Richtig. Diese These habe ich so auch nie vertreten, sondern sie wurde mir in den Mund gelegt. Mein Kollege Michael Hermann hat sich wohl vom Begriff «linke Frauen» verführen lassen und die These dann auch in der «Süddeutschen» und in der «Arena» weiterverbreitet.

Gab es denn überhaupt eine empirische Grundlage für die These, dass Feministinnen das Zünglein an der Waage waren?
Nein, keine. Dass überdurchschnittlich viele Frauen der Minarett-Initiative ihre Stimme geben werden, zeichnete sich aber in der letzten Umfrage von Claude Longchamp ab. Aber eben: Die Rede ist von «Frauen» und nicht «Feministinnen». Eine ähnliche Tendenz sahen wir auch schon bei der Verwahrungsinitiative.

Nach Claude Longchamps Fehleinschätzung vor dem Urnengang erweist sich nun auch die Analyse von Politologen nach der Abstimmung als falsch.
Das ist eine Pauschalisierung. Werfen sie bitte nicht alle Politologen in einem Topf! Was Claude Longchamp passiert ist, halte ich für bedauerlich: Sein Problem war, dass da eine Umfrage als Prognose verkauft wurde. Natürlich trägt Longchamp eine Mitverantwortung. Aber in der Mediendemokratie ist es nun mal attraktiver, eine Prognose zu verkaufen als eine Bestandesaufnahme.

Unser Verdacht: Politologen operieren häufig mit Thesen, die wissenschaftlich kaum abgestützt sind.
Das ist ein falscher Schluss. Unsere Analysen beruhen auf Erfahrung, Wissen und qualitativen Analysen. Diese werden leider oft verkürzt und wenig komplex wiedergegeben.

Die Glaubwürdigkeit Ihrer Zunft scheint aber ramponiert.
Das mag sein. Und das ist eigentlich auch gut, dass jetzt die Expertokratie vermehrt in Frage gestellt wird. Ein bisschen mehr Vorsicht ist durchaus angebracht: Die Medien müssen genauer hinschauen, welcher Experte zu einem bestimmten Thema tatsächlich auch einen wissenschaftlichen Beitrag geleistet hat, und wer eigentlich keine Fachperson ist. Ich wehre mich aber dagegen, dass nun alle Politologen ihren Kopf herhalten müssen.

Mit anderen Worten: Die Medien sind wieder einmal die Dummen?
Nein, darauf wollte ich gar nicht hinaus. Es gibt einfach Medienmechanismen, die weder die Journalisten, und seien sie noch so hoch qualifiziert und aufgeklärt noch die Politologen rechtzeitig erkennen. Erst Wochen später merkt man, dass man einer Agenda gefolgt ist, welche medial von der SVP inspiriert wurde. Die Volkspartei agierte sehr clever: Sie versteht viel von Personalisierung, Vereinfachung und Freund-Feind-Schemata. Nur so ist die Medienpräsenz der Befürworter im Vorfeld der Abstimmung erklärbar.

(bazonline.ch/Newsnetz)

Erstellt: 25.01.2010, 17:09 Uhr

239 KOMMENTARE

Ruth Chartrand

26.01.2010, 17:54 Uhr

@Hans Müller. Auch ich habe die Kairoer Erklärung gelesen. Danke für den Hinweis. Da ich meinem Kontrahenten, M. Weber nicht mehr antworten will weil er mich der Boshaftigkeit beschuldigt hat, mache ich das jetzt über Ihre Person. Ich bin 100 % mit Ihnen einverstanden. Noch etwas: die Religionsfreiheit ist in der CH gewährleistet es ging um Minarette. Ein Bauwerk. Das an M. Weber wohlverstanden.


Luzia Keller

26.01.2010, 17:28 Uhr

@Charles D.: mein Puls steigt bei Klischees ab und zu rasch an...Aber mit Ihrer Stellungnahme kann ich gut umgehen. Wie mit den meisten Statements von Ihnen ;-) Was der Kampf einer Frühemanze wie Alice Schwarzer für uns Frauen angeht, stimme ich Ihnen zu. Aber die Zwischentöne und Facetten des Begriffs Emanzipation sind mir als aufmerksame politisch interessierte Frau eben nicht gleichgültig.


Ahmet Deli

26.01.2010, 15:02 Uhr

Hans Müller: Papst, sprituell? Das war ein Eigentor. Vor einem Jahr sagte der Papst: "Schwule vernichten Gottes Werk" ist das auch spirituell? Diese theologische Auseinandersetzung dient nicht dem Volk, sondern den Rattenfänger SVP und dem Verleger Köppel. Lügner sind grosse Zauberer.


Ahmet Deli

26.01.2010, 14:58 Uhr

Bleiben wir in der CH: Weltwoche und SVP haben immer wieder aufgerufen, dass man in der CH Zwangsehen und Mädchenbeschneidungen verbieten soll. Muslimische Frauen werden von ihren Männern verprügelt, ohne dass die Behörden einschreiten. Das Ziel muss es sein, die Einhaltung unserer Spielregeln durchzusetzen, hiess es. Hats sich was geändert? Was machen SVP und Köppel? Auf die Deutschen eindreschen


Hans Müller

26.01.2010, 14:52 Uhr

@ahmet deli - Der Papst macht nur Aussagen zum Spirituellen (und dazu gehört der Himmel). Das kann mir wurst sein. Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte wurde als Alternative zur UNO Erklärung der Menschenrechte verfasst. Das kann mir nicht wurst sein.


Hans Müller

26.01.2010, 14:48 Uhr

Die Nachfolgedokumente beziehen sich immer auf die Kairoer Erklärung der Menschenrechte. Man kommt darum nicht herum.


Michael Weber

26.01.2010, 14:26 Uhr

@Hans Müller. Ihre Aussagen haben mich neugierig gemacht. Aus diesem Grund bin ich dieser Kairorer Erklärung nachgegangen. Wie es scheint ist diese Erklärung nie in Kraft getreten (zu wenige Staaten haben den Vertrag ratifiziert). In Kraft getreten ist jedoch der Nachfolgevertrag, die Arabische Charta der Menschenrechte. Geregelt wird namentlich die Gedanken- Gewissens- und Religionsfreiheit.


ahmet deli

26.01.2010, 14:21 Uhr

@H. Müller Ich glaube wir müssen nicht darüber reden, ob Moslems lesen können, aber es gehört nicht zum Allgmeinwissen eines Moslems, was in Kairo oder sonst wo steht. Sie wissen vermutlich auch nicht- um ein anderes Beispiel zu nennen - das ungetaufte Kinder, gemäss dem Papst erst seit 2007 ins Paradies können. Ihr seid dem Lügengeschwätz von Köppel/Weltwoche und der SVP auf den Leim gegangen.


Charles Dupond

26.01.2010, 13:53 Uhr

@ Luzia K: Persoenliches Gerangel bringt in der Sache nix, gestatte mir aber doch die Klarierung, dass die Selbsteinschaetzung als emanzipierte Frau, aber nicht Feministin oder "gar" Emanze ziemlich wiederspruechlich ist. Ohne die Fruehemanzen, welche die paar wirklichen Benachteiligungen (zurecht!) bekaempft und beseitigt hatten, waeren sie heute nicht emanzipiert, geschweige denn privilegiert!


Alain Burky

26.01.2010, 13:27 Uhr

@Reto Koenig Da kommt die SP aber in einen Konflikt. Will sie eine Elite-Partei mit immer weniger Waehlern werden ? Bonnes salutations de la France


Hans Müller

26.01.2010, 13:24 Uhr

Man braucht null Islam-Kenntnisse, um die Kairoer Erklärung der Menschenrechte zu verstehen, und die findet man im Internet. Na gut, das Wort Scharia sollte man dann auch noch nachsehen, es kommt in jedem Paragrafen vor. Dazu ja oder nein sagen kann jeder, und ob er ja oder nein sagt, oder ausweicht, gibt einen Hinweis auf seine Haltung. Wir sind hier in der freien Schweiz.


Luzia Keller

26.01.2010, 11:46 Uhr

@alfred neumann: ach so, danke für Ihre Erklärung. Jetzt weiss ich, wo bei Ihnen der Schuh drückt. Und das mit der Weiblichkeit und ob Frauen mit linker oder rechter Geisteshaltung damit mehr oder weniger ein Problem haben, erhitzt bereits seit der Emanzipation die Gemüter und wäre eine Plattform wert. m.E. eine männliche Illusion, welche noch hartnäckig in zuvielen Gehirnwindungen herumspukt.


Ahmet Deli

26.01.2010, 11:37 Uhr

@Hans Müller Sie überschätzen die hier lebenden Moslems hinsichtlich Ihre Religionskenntnissen. Sie können vermutlich auch nicht Erklären, wieso die 3 Millionen in Europa lebenden Evangelikaner nur die Bibel, also nicht die Verfassung, in den Mittelpunkt des Lebens stellen. Auch die EVP in der CH geht in eine ähnliche Richtung und will das Christentum als Leitkultur in die Verfassung verankern.


Hans Müller

26.01.2010, 11:18 Uhr

@Ahmet Deli - Sie haben völlig recht - Die Mosleme in der Schweiz können sich um die Kairoer Erklärung der Menschenrechte foutieren, genauso wie die Schweizer Katholiken sich um den Papst foutieren können. Beide definieren etwas, das für alle gilt, aber nicht hier. Ein kleines Fragezeichen bleibt jedoch, weil jeder Muslim, den ich fragte, der Stellungnahme zur Erklärung auswich.


alfred neumann

26.01.2010, 11:04 Uhr

@l.keller: mangels raum verzichte ich auf die replik auf ihre frage, oder ist es gar keine, trotz fragezeichen? mein schuh drückt wenig, aber was nervt, sind idealistisch verbrämte feministinnen (und nein, die sind nie rechts; dort hat frau mit ihrer weiblichkeit keine probleme!), welche weltoffenheit und toleranz predigen, diese aber nur mit schlagworten argumentieren und inhaltlich leer bleiben!


martin meyer

26.01.2010, 10:58 Uhr

Es ist kein Freiheitskampf den wir führen, sondern wir steuern in die Isolation zu. Die Schweiz ist zu klein für derartige grosse Schlachten. Wir müssen wieder lernen Koalitionen zu schmieden. SVP macht uns glauben, dass wir alleine die Welt besiegen könnten. Wach auf CH, Blocher ist nur verärgert und will vom BR Rache nehmen. Das Volk soll ihm dabei behilflich sein...


Simone Naumann

26.01.2010, 10:47 Uhr

Ich bin aus DE und lebe in der CH. Die CH-Innen fühlen sich in ihrem eigenen Land unsicher. Die Globalisierung zeigt jetzt auch in der CH seine unschöne Seite. In DE-Zeitungen sind die Aussagen von SVP "Deutsch=Rasse" stark kritisiert worden. Wenn sich die DE-Politik dazu kritisch äussern wird, gibts noch mehr Aerger. "Manchmal ist weniger mehr" hab ich mal von CH gelernt. Gebe ich gerne zurück.


Ahmet Deli

26.01.2010, 10:37 Uhr

@Hans Müller Bleiben wir in der CH. Ich bin in der Schweiz geboren und hier aufgewachsen und habe als Moslem noch nie einen militanten Moslem in Zürich getroffen. Köppel und SVP sind ja überzeugt, dass es sie in Scharen gibt und dass sie hier ihr Unwesen treiben. Ich fragte auch meine CH-Freunde, wie viele Extremisten Sie in der CH kennen. Habe bis jetzt noch keine positive Rückmeldung bekommen.


Lucien Michel

26.01.2010, 09:57 Uhr

Trauriges Zeugnis für den geistigen Zustand eines rechten Teiles unserer Bevölkerung. Es erstaunt auch nicht, dass sich die SVP gegen jede Verbesserung der Bildung und Aufklärung in diesem Lande wehrt - nur so kann sie sich auf die Länge ihre Pfründe sichern. Auch zeigt sich das sich 'die Mitte' (FDP, CVP) nur noch um ihre Gärtchen (wie Steuererleichterungen für Hedgefunds, Anschleimen bei den Rechten und dergleichen) kümmert und nicht wissen will was bei uns im Lande vor sich geht.


Hans Müller

26.01.2010, 09:54 Uhr

@Ahmet Deli - Ich empfehle die Lektüre der Kairoer Erklärung der Menschenrechte, insbesondere Artikel 24. Das ist ein Dokument, wie es bisher kein säkularer Staat hervorgebracht hat, und es ist zeitgenössisch, auch ist es von sämtlichen islamischen Staaten unterzeichnet. Für mich ist das völlig hinreichend, da braucht es keine Erklärung der paar Schweizer Muslime dazu.


Michael Weber

26.01.2010, 09:49 Uhr

@Chartrand. Wenn Sie Behauptungen in den Raum stellen und zudem mich suggestiv fragen, ob ich für eine Diktatur in der Schweiz sei (Zusammenhang?), so müssen Sie mit einer Antwort rechnen. Ich nehme auch zur Kenntnis, dass Sie nicht wissen wollen, wieso dieser unsägliche Volksentscheid rechtswidrig ist und nicht Bestand haben wird. Für mich ist die Diskussion jedenfalls noch lange nicht beendet.


cristiano safado

26.01.2010, 09:36 Uhr

Bei der Einschätzung des voraussichtlichen Wahlausganges ist man zu recht auch von früheren Wahlausgängen bei ähnlichen Abstimmungen ausgegangen und musste zum Schluss kommen, dass die Minarettinitiative "bachab" geht. Dies ist kein Fehler von Longchamp alleine. Vielmehr liegt der Fehler m.E. darin, dass Wertungen auch aufgrund zu stark in Richtung NEIN gefilterter Lesermeinungen falsch lagen.


Ruth Chartrand

26.01.2010, 09:16 Uhr

@Weber. Ich habe unsere Kommentare nochmals durchgelesen und habe keine Boshaftigkeit feststellen können. Und wegen der paar Flüchtigkeitsfehlern ist bei mir auch keine Sicherung durchgebrochen. Und das mit der Diktatur war als Frage gestellt. Ende der Diskussion, danke


franziska hausmann

26.01.2010, 09:06 Uhr

die schweiz ist am "täubele", weil sie nicht mehr weiter weiss. ich als deutsche bin mir sicher, dass nicht die ausländer das problem sind, sondern die schweizer haben ein problem mit dem kapitalismus. wer dem geld hörig ist, muss in schlechten zeiten nicht jammern. das ist nur die rückseite der medaille. die schweiz wird den lebensstandart hinunterschraubem müssen. das ist für uns alle hart.


Nathalie Müller

26.01.2010, 09:00 Uhr

@G. Girardet Das war in einer Zeit wo die Schweiz noch Verbündete hatte. DIe Juden hat Darbellay verärgert, die Moslems wurden von der SVP/Weltwoche attackiert, ebenso die Deutschen, EU und USA sind gegenüber der CH auch schon freundlicher gewesen. Also Herr Giardet, gegen wen wollen Sie zuerst kämpfen? Ich schäme mich als Schweizerin, wir haben einfach die Contenance verloren. Die SVP freuts.


Ahmet Deli

26.01.2010, 08:41 Uhr

@W. Ammann Sie wollen doch die Schweiz nicht mit islamischen Länder, welche nicht einmal die Aufklärung hinter sich haben, vergleichen? Müssen wir Moslems in der CH für die unakzeptablen Umstände im Ausland gerade stehen? Und wird dies durch eine baurechtliche Massnahme gelöst? Unterdrückung gibts auch bei evangelikanischen Kreisen im ZH Oberland. Mädchen dürfen dort nicht ins Klassenlager mit.


Charles Dupond

26.01.2010, 08:39 Uhr

@ Ulrich Scheidegger: In allen Diktaturen oder Pseudodemokratien mit einer Politterrorjuxtiz auch gegen gewaltfreie Religions- oder Politikkritik nimmt die nun freiheitsgefaehrdende Ehrlichkeit der Bevoelkerung rasant ab....


Michael Weber

26.01.2010, 08:35 Uhr

@Chartrand. Ich glaube, bei Ihnen ist eine Sicherung durch. Mir boshaft zu unterstellen, ich sei für eine Diktatur, nur weil ich ihren Behauptungen widerspreche. Ich nehme an, sie wollen gar nicht WISSEN, wieso dieser Volksentscheid rechtswidrig ist. Denn wenn Sie es WÜSSTEN, könnten Sie ihre Unwahrheiten und boshaften Unterstellungen in diesem Forum nicht mehr weiter verbreiten.


Ulrich Scheidegger

26.01.2010, 08:22 Uhr

Es ist erstaunlich wie Hinterlistig viele StimmbürgerInnen dieses Landes sind-indem diese in Umfragen nicht ihre klare Position darstellen. Genau diese verlangen dann von ihren Mitmenschen Ehrlichkeit -von den Behörden, Regierungen und Bankmanager Offenheit und Transparenz. Oh , welch eigenarteige Charakteren beschert uns diese Zeit und die Natur!


Regula Imhof

26.01.2010, 01:13 Uhr

@Tera Lewiston : Dann wurden Sie leider nur zur Hälfte aufgeklärt.Denn bei einer Knaben Beschneidung werden tausende von Nerven, Blutgefässe und hoch sensitives Gewebe die mit sehr empfindlichen Regionen im Gehirn verbunden sind, unnötig und sinnlos einfach abgeschnitten.Dies zerstört die natürliche Funktion des Gliedes und behindert die natürliche entwickulg im Gehirn und Nervensystem.


Luzia Keller

26.01.2010, 00:27 Uhr

Diese unsägliche Diskussion bringt uns nicht weiter und löst keine Probleme, wenn wir nicht den Mut und Respekt aufbringen, unsere Ängste und Unsicherheit dem Fremdartigen gegenüber offen anzugehen. Habe wieder 'Der Pianist' von Roman Polanski im 3sat gesehen und war bestürzt, wie nah wir uns bereits dem damaligen Nationalsozialismus angenähert haben. Erschreckend!!!


Giorgio Girardet

26.01.2010, 00:00 Uhr

@Nathalie Müller Studieren sie etwas in der Geschichte der Schweiz. Sie werden staunen. Die kleine Schweiz hatte 1856 den Mut Preussen den Krieg zu erklären, weil Preussen den Kanton Neuenburg nicht hergeben wollte. 1836 zog die Schweiz Soldaten an der Grenze zusammen um Napoelon III. zu schützen. Solange noch der Wille da ist, für die Freiheit das Leben zu wagen, so lange sind wir stark.


Tom Kuhn

25.01.2010, 23:55 Uhr

Ich kann es immer noch nicht fassen das Gfs völlig daneben lag, weil das Studiendesign falsche Fragen stellte bzw. z. T. verharmlost interpretiert wurde, um viele Stimmbürger/innen nicht als Rassisten darzustellen. Fakt ist doch, der Islam wird in der CH abgelehnt. Es ist kein Zeichen gegen den Islam sondern ein Verbot sowie Ablehnung. Die Schönfärberei der Vox-Analyse kostet nur Geld. Wer glaubt


Frank Haydon

25.01.2010, 23:19 Uhr

"Die Medien müssen genauer hinschauen, welcher Experte zu einem bestimmten Thema tatsächlich auch einen wissenschaftlichen Beitrag geleistet hat, und wer eigentlich keine Fachperson ist." Ich gebe Frau Stämpfli zu 100% Recht. Und das schönste daran: damit zieht sie gleich selber einen Schlussstrich unter ihre Karriere als "Expertin".


gustav springer

25.01.2010, 22:39 Uhr

So viele Ressentiments auf einem Haufen-ein Armutszeugnis. Und es geht noch tiefer: dann muss noch der Waschplan herhalten für den Volksentscheid. Da haben wir uns ja ganz schön Angst machen lassen, von den Herren aus Herrliberg, oder ausm Aargau, und auch noch stolz drauf. Arme Schweiz, quo vadis?


Franz R. Huber

25.01.2010, 22:15 Uhr

Eine andere Auslegung: Die Studie hat jetzt, sozusagen posthum den politisch links stehenden die Gelegenheit gegeben, sich mittels Umfrage die Hände in Unschuld zu waschen obwohl viele von denen auch ein Ja in die Urne gelegt haben. Alles nur um die Mär vom aufgeklärten, multikulturell engagierten Intellektuellen und den ebenso stramm links stehenden Feministinnen aufrecht zu erhalten.


Anny Peters

25.01.2010, 21:38 Uhr

Ich bin ein Theaterspieler bei Umfragen, besonders bei politischen Umfragen spiele ich dies aus --- und ich bin mir sicher, dies machen viele.... Warum denn die Wahrheit sagen ?


Harley Jetzer

25.01.2010, 21:12 Uhr

Frau Stämpfli macht es sich sehr einfach. Als Organisator einer Islamtagung muss ich leider sagen, dass aus meiner Sicht vorallem zwei Gruppen gegen die Minarette gestimmt haben. Leute mit guter Ausbildung, welche sich mit dem Islam befassten und einfachere Leute, welche aus dem Bauch heraus, richtigerweise merkten, dass der Islam, als politische Religion, nicht zu unserer Lebensweise passt.


susanna kim

25.01.2010, 20:41 Uhr

Es ist wieder mal typisch. Hat man keine Hinweise, gibt man einfach mal den Frauen die Schuld für alles. Und ui! Sind sie dann noch links und feministisch, dann bieten sie gleich den perfekten Sündenbock für alles, was schlief läuft. Die Leute haben aus der Hexenverbrennung nix gelernt. Der erste Sündenbock sind immer und immer wieder die Frauen.


eugen bissegger

25.01.2010, 20:36 Uhr

@Angelo Stoffel: Ich schüttle auch den Kopf, ob Ihres Kommentares. Da kommt das verquerte diffuse Denken zum Vorschein. Als wären die Minarett-Abstimmenden welche nein stimmten dijenigen, welche die Demokratie abschaffen wollen. Hopfen und Malz verloren.


Roli Stucki

25.01.2010, 20:30 Uhr

Warum braucht es überhaupt diese Politologen, kann mir das mal einer erklären ? Die tragen nichts aber auch gar nichts zur Menschheit bei ausser zu unnötigen Diskussionen und kosten einen Haufen Geld das man besser der AHV oder einer sozialen Instutution schenken würde.


Ernst Hiestand

25.01.2010, 20:27 Uhr

Braucht es wirklich eine höhere Bildung um zu erkennen was die JA Stimme bezeugte, nähmlich dass eine Mehrzal der Schweizer gegen eine Verbreitung des Islams in der Schweiz und auch gegen eine Überfremdung der Schweiz ist. Bin nicht überrascht, dass die "intelligente Elite?" das nicht erkennen kann - es ist zu einfach und nicht genügend komplex. Gruss von einem Auslandschweizer.


Ruth Chartranda

25.01.2010, 20:03 Uhr

@weber, Bin vollkommen mit Ihnen einverstanden wenn Sie Sie miene Meinung nicht teilen,.. Fakt ist dass wir zwei verschiedene Meinungen haben und ich denke dass es auch gut ist so. Wenn man seine eigene Meinung nicht mehr zum Ausdruck bringen kann leben wir in einer Diktatur. Wollen Sie das ???


oliver keller

25.01.2010, 19:41 Uhr

@Jean Lenaux: die Minarettabstimmung war gut verpackt, beim Thema 'Religion' 'Sicherheit' und 'Demokratie' schnappen viele zu, weil es für sie wichtig scheint. Dabei gings um eine Baugesetz. Die SVP machte sich zu Anfang wohl keine grossen Hoffnungen, aber nach der Abstimmung konnte man meinen, es gebe nur eine Partei und eine Wahrheit. Die Mitte hat mehrheitlich 'Ja' gestimmt, nicht die Linke.


Jean Lenaux

25.01.2010, 19:33 Uhr

@Achmed: Würden die Muslime in der CH als gut integriert wahrgenommen, hätte die Initiative keine Chance gehabt. Die M werden jedoch nicht als gut integriert wahrgenommen. Die Annahme der Initiative ist ein Signal: "Genug, wir wollen diese Kultur & diese Leute nicht!". Vertreter der M. fordern / begrüssen Adaptionen Scharia an das CH Recht. M. führen die Kriminalitätsstatistik. Genug!


Willi Ammann

25.01.2010, 19:29 Uhr

ahmed deli@,statt unser Land zu kritisieren und Toleranz anzumahnen sollten Sie besser den Islam kritisch hinterfragen. Was in vielen islamischen Staaten schon seit Jahren an Christenverfolgungen abläuft ist besogniserregend und setzt ein grosses Fragezeichen hinter den angeblich toleranten Islam.Wenn Sie sich bei uns nicht mehr sicher fühlen,wie sicher fühlen sich Christen in Ihrem Herkunftsland?


Reto König

25.01.2010, 19:26 Uhr

@Donald Caprez: Das Abstimmungsresultat ist bekannt, die Bevölkerungsstruktur auch. Die Fragestellung dreht sich um die Gründe für das Abstimmungsverhalten. Eine solche Umfrage kann nur dann zu ganz falschen Schlüssen führen, wenn auf beiden Seiten (Ja und Nein) gleichermassen gelogen wird. Wenn sie falsch ist sind also rechte Männer genau so schuld wie linke Frauen.


Ruth Chartrand

25.01.2010, 19:25 Uhr

@bruno froehlich. Bitte schauen Sie sich die Beteiligung zur letzten Abstimmung an. Ich glaube es waren mehr als 50 %. Das ist meiner Meinung nach ein sicheres Zeichen dass unsere Demokratie noch funktioniert. Ich glaube dass gerade bei dieser Abstimmung viele Leute mobilisiert worden sind. Zum Glück funktioniert das nochj !!!!!!


Luzia Keller

25.01.2010, 19:23 Uhr

@alfred neumann: Bösmenschlich frech tönt besser?! Kann nicht ganz nachvollziehen, wo bei Ihnen der Schuh drückt. Dass die Romands grosszügiger gegenüber Minderheiten und AusländerInnen eingestellt sind, ist durch diese Initiative nochmals bestätigt. Wir Deutschscheizer hinken der weltoffenen Westschweiz einfach beträchtlich hinten nach. Es 'hilft' ist korrekt -soll eben nicht ein Befehl sein, ok?


Stefan Heule

25.01.2010, 19:21 Uhr

Dieser Statistik glaube ich genauso wenig wie allen anderen von gfs Bern gefälschten. Bei 1000 Personen beträgt die statistische Unsicherheit etwa 3%. Das ist viel und bedingt, dass keine systematischen Fehler gemacht wurden, was ernsthaft anzuzweifeln ist, bei einer Strassenumfrage... Diese Leute haben keine Ahnung von seriöser Datenanalyse!!!


Annemay Ruhstaller

25.01.2010, 19:17 Uhr

Ja, Frau Stämpli nimmt sich wieder einmal als sehr wichtig! Ihre Aussagen în der Presse relativiert sie, als "wurden mir in den Mund gelegt!". Wie einfach, um gut dazustehen, nachdem auch sie mit den Prognosen zur Minarett-Abstimmung und der Auswertung völlig daneben war! Ihr überhebliches, penetrantes und wenig kompetentes Auftreten - auch am Fernsehen - ist manchmal kaum zu ertragen!


Angelo Stoffel

25.01.2010, 19:17 Uhr

Wenn ich gewisse Komentare lese muss ich nur den Kopf schütteln es gibt tatsächlich immr noch Leute die den Demokratischen Entscheid für falsch finden, und am liebsten die Demokratie so drehen möchten wie es Ihnen in den Kram passt.Aber auch diese Leute werden irgend einmal erwachen, und unsere Demokratie suchen,aber nicht mehr finden. Darum WEHRET DEN ANFAENGEN


Reto König

25.01.2010, 19:16 Uhr

@Guido Graf: Volksentscheide stehen eben nicht über dem Völker- oder Menschenrecht. So kann das Volk (leider ?) NICHT beschliessen, die unverantwortlichen UBS Aktionäre zu enteignen, weil dies gegen das Menschenrecht auf Eigentum verstossen würde. Auch eine Volksmehrheit für die Angliederung Lichtensteins wäre wegen dem Völkerrecht nicht wirklich OK und könnte kaum umgesetzt werden.


Hans Müller

25.01.2010, 19:15 Uhr

In meinem Umfeld redet keiner über die Initiative. Keiner. Warum wohl? Weil er nicht gefragt werden will, was er gestimmt hat. Alles übrigens liberale Menschen mit Hochschulausbildung (und produktiver Tätigkeit).


Jean Lenaux

25.01.2010, 19:14 Uhr

Aha, alle sind unbemerkt einer von der SVP ganz clever inspirierten Agenda gefolgt! Was für eine kleinkindliche und kleinmütige Ausrede und Verschwörungstheorie einer Politologin-Darstellerin. Die SVP und ihr Anhänger haben doch mit offenen Karten gespielt. Dagegen haben viele aus dem Mitte-Links Lager für die Initiative gestimmt, gegeben es abe nicht zu, weil sie nicht dazu stehen können.


Egon Baldauf

25.01.2010, 19:00 Uhr

Die Unterschicht (z.b.ich) wohnt TÄGLICH in solcher Umgebung und hat darum auch heftiger reagiert. Hausordnung? Waschplan? "Igge nix verschtand". So läuft der Hase.Dass Leute mit Hochschulabschluss eher liberal sind in der Frage, kommt daher, dass sie im Alltag auch nichts mit Islamischen Leuten zu tun haben. Sie sehen Ausländer nur an Jahresversammlung der SP (Band) oder wenn der Müllmann kommt.


Bruno Froehlich

25.01.2010, 18:58 Uhr

@ Ruth Chartrand, Minderheit oder Mehrheit bestimmt ? Ohne Stimmzwang (hat oder hatte SH) ist bei jeder Stimmbeteiligung unter 50% die Minderheit die bestimmende Kraft in der Demokratie. Oft realitaet und die, die zuhause bleiben duerfen sich nicht beklagen. Schuld ist nicht die Demokratie und die SVP, nicht meine Freunde, nutzt dies clever, wie Frau Staempfli in anderem Zusammenhang richtig sagt


eugen bissegger

25.01.2010, 18:55 Uhr

Die SVP spielt mit den Emotionen, hetzt auf, jegliche Gruppierungen gegeneinander anstacheln. Das Ziel kann nur heissen, wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Ein oberschwaches Demokratieverständis welches in die Hirne gepaukt werden soll. Machtgelüste und herrschen wollen, als motiv ? Zu welchem Zweck - ja, das Geld - die Macht..... Eine gegenwärtige Seuche, nicht nur in der CH.


Reto König

25.01.2010, 18:53 Uhr

@majo naef, 14:05: Es scheint wirklich zuzutreffen, dass mit steigender Bildung eher links gewählt und abgestimmt wird, mit sinkender eher rechts, zumindest wenn man die VOX Analysen der letzten Jahre studiert. Das macht "linke" Kinder nucht automatisch intelligenter, aber weil in der Bildung der Apfel auch nicht weit vom Stamm fällt, kann davon ausgegangen werden, das "linke" eher studiern.


Tara Lewiston

25.01.2010, 18:51 Uhr

@regula imhof Sie wissen nicht so viel über die Beschneidung. Beschneidung von Knaben/Männern ist medizinisch erwiesen sehr gesund. Beschneidung von Frauen ist diskreminierend und Menschen unwürdig aber slche Beschneidungen von Frauen sind in den meisten islamischen Staaten verboten. Beschneidung ist nicht nur typisch für den Islam sondern auch für den Judentum. Klären Sie sich das nächste Mal auf


Kurt Röösli

25.01.2010, 18:47 Uhr

Frau Regula Stämpfli nimmt an, dass Ihre Meinung der irgend einer Schweizerin oder Schweizers vorzuziehen, oder als fundierter zu betrachten ist. Ich wüsste nicht warum!


Hans Müller

25.01.2010, 18:45 Uhr

@Johannes Fischer - Vergessen Sie die Angaben zu den Gebildeten. Da sagt keiner am Telefon, was Sache ist.


Ursula Haefliger

25.01.2010, 18:44 Uhr

Schon merkwürdig dass Frau Stämpfli ihre eigenen Aussagen gegenüber der SDA (30. November 2009) als ihr "in den Mund gelegt" beschreibt...was sie wohl wirklich in diesem Interview gesagt hat? Alles kann sie doch auch nicht dem Geographen Hermann "in den Mund legen", bzw. in die Schuhe schieben.


Alain Burky

25.01.2010, 18:39 Uhr

Und ich Naivling dachte immer, die Linke sei fuer Fortschritt und Aufklaerung.


Ueli Arm

25.01.2010, 18:35 Uhr

@SRüegg ja die Geschichte kenne ich und keine Ahnung was Sie sagen wollen, es sind ja die Muslime, welche die Christen verfolgen und umbringen, hier Toleranz gefordert und anderswo zu tode gefoltert, so einfach! Und lieber Tuscheln über Schwule, als gefoltert und erhängt werden, nein, dass tut nicht gleich fest weh, sicher nicht. Aber egal, eine Tasse Wahnsinn für alle = Religionsfreiheit!


Guido Graf

25.01.2010, 18:32 Uhr

Das klare Abstimmungsergebnis gegen Minarette überraschte die Verlierenden wie Bundesrat, Parlaments- mehrheit, Linke usw. Sie haben zu Recht eine währschafte Ohrfeige erhalten! Der Volksentscheid steht über dem Völker- oder Menschenrecht. Wem dies nicht passt, kann problemlos aus- bzw- rückwandern, denn wir kennen kein Ausreiseverbot!


Donald Caprez

25.01.2010, 18:31 Uhr

Die Umfrage könnte genauso gut belegen, dass die Rechten ihr Wahlverhalten zugeben und linke Frauen lügen. So viel zur Doppelmoral.


Michael Weber

25.01.2010, 18:25 Uhr

@Chartrand. Minderheiten nicht diskriminieren ist nicht gleichbedeutend mit der Herrschaft einer Minderheit. Und Frau Chartrand, die Meinungsfreiheit ist auch ein Grundrecht. Das heisst, dass ich den Volksentscheid nicht zu akzeptieren habe und weiterhin darüber schreiben kann. Zudem wird das Minarett-Thema in der Schweiz für längere Zeit nicht abgeschlossen sein; kein Unrecht wehrt ewig!


Willi Ammann

25.01.2010, 18:14 Uhr

D.Frieden,ob Dr.Saleeb Muslim ist oder nicht ist nicht relevant.Relevant sind aber seine fundierten Fakten.Wahrheiten,die linke Demagogen bei uns nicht wahr haben wollen weil sie die Wahrheit nicht ertragen. Zufällig stimmen die Aussagen von Dr.Saleeb grosso modo mit den Aussagen der Minarett-Gegner überein.Nicht alles ist Angstmacherei was von der SVP kommt,womit wir wieder bei der Wahrheit sind


Juan Hurtado

25.01.2010, 18:08 Uhr

Ich gestehe, die Gfs auch mehrfach angelogen zu haben! Sorry, dass meine Antworten die Werte nun verfälscht haben und die Umfrage wertlos geworden ist!


Ruth Chartrand

25.01.2010, 18:05 Uhr

@Weber. Es gibt Muslime die selber sagen ,dass das Minarett keinen Einfluss auf ihre Religionsfreiheit hat !! Also wäre es einfach schön, wenn dieses Minarett-Thema einmal abgeschlossen bleibt.. Bitte den Volksentscheid einfach akzeptieren auch wenn es Ihnen schwerfällt. Nach Ihrer Meinung sollen in Zukunft die Minderheiten bestimmen können. Eine tolle direkte. Demokratie der wir entgegensteuern.


maurus candrian

25.01.2010, 17:54 Uhr

jede, und wirklich jede religion ist eine wahnhafte irrlehre. am besten wäre es, wenn der globus völlig frei von religionen wäre. bei der minarett-initiative ging es jedoch um eine rechtsstaatliche frage. in einem modernen rechtsstaat sollen meinungspluralismus, diskriminierungsverbot und gleiche rechte für sämtliche staatsbürger gelten. deshalb war das ja zur minarettinitiative falsch. punkt.


Regula Imhof

25.01.2010, 17:50 Uhr

Also was soll ich jetzt nach dieser Vox-Analyse denken? Dass eine Linke nein stimmende Frau die Frauenunterdrückung , die islamische Beschneidung von Knaben usw. unterstützt oder in Zukunft unterstützen wird? Ich dachte linke Parteimitglieder seien friedliche Personen die sich für Natur und Menschenrechte stark einsetzen.


Erich von Känel

25.01.2010, 17:49 Uhr

Diese Vox-Analyse ist genauso unglaubwürdig wie die Umfragen im Vorfeld der Abstimmung. Es wird hier wieder versucht, wie übrigens fast bei jeder Analyse, das "tumbe" Volk (Leute mit niedriger Schulbildung) dafür verantwortlich zu machen, dass ein Ergebnis zu Stande kam, das den ach so hochgebildeten Leuten nicht genehm ist. Ich traue diesen Umfragen nicht mehr.


Thomas Engeli

25.01.2010, 17:47 Uhr

Das ist aber ein putziges Interview. Vertreter von zwei Berufsgattungen, die sich immer mal wieder gerne von Ihrer Weltsicht die Sinne vernebeln lassen und das, was dann dabei herauskommt als Fakten verkaufen, versuchen sich gegenseitig aus der Bredouille zu reden.


alfred neumann

25.01.2010, 17:42 Uhr

@luzia keller: sie klatschen beifall zu linken schlagwörtern wie "xenophobe Schaumschlägerei der SVP " oder bezeichnen befürworter pauschal als "rechtsextrem" und "populistisch". so gesehen ist ihr imperativ (siehe "!", hilft) nicht nur falsch (korrekt: helft), sondern adressiert an Sie selber? Ihre these, was BS und romands angeht, ist zwar gutmenschlich nett, aber trotzdem falsch!


John J Feller

25.01.2010, 17:41 Uhr

M.Weber (17:18) bitte im Konsumbüchlein nachlesen was "Demokratie" ist.Es scheint Ihnen entgangen zu sein, nämlich genau das was sie verurteilen.Alles andere ist Diktatur einer Minderheit wie im Kommunismus und im Sozialismus, dem Nationalistischen...Die Schweiz hat mit einer Mehrheit gegen Minarette gestimmt, da kann man analysieren wie man will und die Linken möchten wie gewohnt alles umbiegen.


Sibylle Weiss

25.01.2010, 17:39 Uhr

Zum Glück ist der Feminismus und der Isalm in der Ch das "einzige" Problem...Habt Ihr keine anderen Sorgen, als hier ein Religions-u.Kopftuchkrieg zu führen?


rudolf wenzel

25.01.2010, 17:39 Uhr

Viele Waehler habe ihr Frust rausgelassen verursacht durch die konstanten Zurechtweisungen der Rot-Gruenen Eiferer betreffend Rassismus. ZB. dass CH-Kreuz T-Shirts aus Schulen verbannt, Kruzifixe aus oeffentl. Raeumen entfernt wurden, Weihnachtsfeiern abgesagt etc. NB. wenn das Kreuz ein wirkliches Problem fuer die Muslime darstellt dann frage ich mich wie diese aber einen Pass mit Kreuz akzeptier


Thomas Meier

25.01.2010, 17:37 Uhr

Dass die Qualität von Umfragen daran scheitern kann, dass Antworten nicht ehrlich gegeben werden, ist kein neues Phänomen. Ob es vorhersehbar gewesen wäre, dass dieses Problem bei der Minarettabstimmung ein Thema sein würde ..... muss offen bleiben. Es ist aber überflüssig, Longchamps und seine Umfragen deswegen zu kritisieren. Oder hat jemand die perfekte Voraussicht gepachtet ?


ahmet deli

25.01.2010, 17:37 Uhr

@Ruth Chartrand: Auch Sie scheinen nicht mit 100% Sicherheit Ihre Interpretation untermauern zu können. Doch sagen wir einmal, dass es wirklich um ihre aufgezählten Punkte (Zwangsehe, Besteinigung) geht. Werden diese unmenschlichen Aspekte nun mit einer Initiative, die das Baurecht tangiert, gelöst? Wenn nicht, was wird damit (aus)gelöst? Sorry, aber ich frage nur.


Luzia Keller

25.01.2010, 17:33 Uhr

@Anny Peters: und mit Ihrer Aussage tragen Sie dazu bei, dass linke Feministinnen (gibt es auch rechte Feministinnen?) nicht mehr sehr ernst genommen werden. Bitte überdenken Sie nochmals das gesagte. Ich finde es bedenklich und stufe mich als emanzipierte Frau ein. Nicht als Feministin und schon gar nicht als Emanze. Dies sind feine Unterschiede, die differenziert zu betrachten sind ;-)


Markus Hächler

25.01.2010, 17:32 Uhr

Ich war zwar gegen das Minarettverbot, frage mich aber allmählich, ob man für gewisse Politologinnen nicht den Maulkorbzwang einführen sollte.


eugen bissegger

25.01.2010, 17:28 Uhr

Diese unnötige Minarettabstimmung ist jetzt der Nährboden für die Ausschaffungs-Abstimmung. Ein gefährliches Spiel. Als hätte ein beachtlicher Bevölkerungskreis nichts gelernt und hechelt den Rattenfängern blind hinterher. Die glauben noch, was vorgegaukelt wird.


Simona Rüegg

25.01.2010, 17:26 Uhr

@Ueli Arm Peinlich was sie als Schweizer von sich geben. Weil in anderen Ländern die Christen verfolgt werden, müssen wir die hier lebenden Moslems bestrafen? Kennen Sie eigentlich die Schweizergeschichte? Wir sind so erfolgreich, weil wir uns in Auslandsfragen rausgehalten haben, und uns neutral positioniert haben. Und Sie wollen die Christenheit retten! Wir waren einmal Diplomaten...


Alfred Majorski

25.01.2010, 17:23 Uhr

@Alfred Nussbaum: Udo Ulfkotte ist in Journalistenkreisen nicht als seriöse Quelle bekannt. Er gilt als Scharfmacher, Islamophob, ist schon mehrermals Zeitungsenten auf den Leim gegangen und polemisiert in der rechten Ecke. Heute kann jeder ein Buch veröffentlichen; ob was drinsteht, auch fundiert und wahr ist, ist eine andere Frage Herr Nussbaum, wenn Ihr Weltbild so ausschaut, dann gute Nacht...


Paul Gerber

25.01.2010, 17:23 Uhr

Der arme Longchamp wurde das Opfer von Lügen: Umfrage 37% Ja, Abstimmung 57% Ja. 20% haben bei der Umfrage gelogen, so einfach ist das! Ich vermute, die FeministInnen waren nicht ehrlich, war doch ihre Vordenkerin Alice Schwarzer klar dafür. Nach der Abstimmung ist man wieder dagegen, klar doch, so gehört man wieder zur akademischen Elite.


Ruth Chartrand

25.01.2010, 17:22 Uhr

@Ahmet deli. Wahrscheinlich haben Sie recht dass es nicht nur um die Minarette ging. Vielleicht wollten die Leute ein Zeichen setzen dass wir hier eine christliche Kultur haben und nichts mit Steinigungen, Beschneidungen, Zwangsheirat und Ehrenmorden zu tun haben wollen. Und weil diese Themen tabou sind haben wir es vielleicht mit dem Minarett Verbot ausgedrückt. Sorry.


Alexander Müller

25.01.2010, 17:18 Uhr

Es war doch schon anhand des Wahlresultates relativ unwahrscheinlich, dass die Frauen die Sache entschieden hätten. Hätten z.B. nur 49% der Männer JA gesagt, dann hätte es einen JA-Stimmenanteil von 66% bei den Frauen bedurft um auf die 57.5% gesammter JA-Stimmen zu kommen (unter der Annahme dass in etwa gleich viele Männer wie Frauen abstimmen gingen)....


Michael Weber

25.01.2010, 17:18 Uhr

@Chartrand. Der Ausgang der Minarett-Initative hat vor allem gezeigt, dass mittels der direkten Demokratie eine Mehrheit die Grundrechte einer Minderheit (Rechtsgleichheit, Religionsfreiheit) ohne Begründung (sprich: willkürlich) beschneiden kann. Unser politisches System hat hier kläglich versagt. Oder kann man stolz darauf sein, wenn der oberste Souverän (das Volk) eine Minderheit diskriminiert?


Hans Brecht

25.01.2010, 17:16 Uhr

"VOX-Analyse"! Diese Auswertung basiert auch wieder nur auf einer Umfrage, denn abgestimmt wird anonym. Und dass Umfragen zu solch stigmatisierten Fragen nicht aussagekräftig sind, das wissen wir seit dieser Abstimmung. Die erste Grafik zeigt nur, dass Gebildete gescheit genug sind, ihr wahres Abstimmungsverhalten in Umfragen zu vertuschen.


ahmet deli

25.01.2010, 17:02 Uhr

@R. Chartrand Gute Frage. Was genau löst das Verbot von Minaretten? Es bietet soviel Interpretationsraum, dass jeder glaubt, er wisse was damit gemeint ist. Sogar die SVP sagt, es gehe nicht um die Minaretten. Der Diskurs ist unheimlich. Wir reden über etwas, das da ist, aber nicht konkret greifbar. Irgendwie gefährlich, wenn dieses Ungreifbare in der Verfassung verankert wird. Bitte erklären Sie!


Kurt Dolder

25.01.2010, 17:01 Uhr

Die Mehrheit der Schweizerbevölkerung ist vielleicht besser belesen und informiert als viele Politiker & Politologen meinen und brauchen deren Propanda - auch die durch den Bundesrates - zu Abstimmung nicht. Die Schweizer drücken noch viele Probleme - nicht nur Minarette und Islam. Es gilt für die Wahlen 2011 die Weichen rechtzeitig richtig zu stellen, sonst gehts für die Schweiz bergab!!!


Beat Keller

25.01.2010, 16:59 Uhr

@Weierstrass. Sie unterstützen ja meine These. Sonst wären ja Hausfrauen und junge Leute gleichemassen einbezogen. Es ist ursächlich die hererogene Zusammensetzung der Gesellschaft (nicht nur der Schweiz), welche die Auswahl einer repräsentativen Gruppe von Wahlberechtigten unter nur 1000 Leuten verunmöglicht. Oder haben linke Frauen kein Handy? Wie erfassen Sie diese Gruppe statistisch korrekt?


johannes Fischer

25.01.2010, 16:54 Uhr

Die Nein-Stimmenden mit Hochschulbildung machen 2/3 aus. Gerne hätte man gewusst, in welchen Disziplinen diese 2/3 ihre Prüfungen abgelegt und wie lange sie (weitgehend auf Volkes Kosten) studiert haben. Man kann diesbezüglich leicht Vermutungen anstellen, wenn man in Betracht zieht, aus welchen akademischen Ecken die Ratschläge und "Weisheiten" zur Lösung der anstehenden Probleme kommen.


Charles Dupond

25.01.2010, 16:49 Uhr

@ Sonja K: Ein Polizeistaat ist die Schweiz wirklich nicht, dafuer fehlen nicht nur ein paar Polizeibataillone sonderen gar Polizeibrigaden. Allerdings leistet sich die Schweiz trotzdem den Luxus, blosse Empfaenger und nicht nur Sender von nicht ueberall verbotenen Informationen im Morgengrauen samt Compi ala Gestapo auszuheben; was sogar in Diktaturen nur in Kriegszeiten ueblich ist....


Ruth Chartrand

25.01.2010, 16:48 Uhr

@Ahmet deli : Eine Frage. Wieso können Sie die CH im Ausland nicht mehr verteidigen. Vielleich könnten Sie sich ja die Mühe machen zu erklären was man unter einer direkten Demokratie versteht. Ja genau, das ist wenn das Volk noch etwas zu bestimmen hat und nicht nur hinter den Regierungen nachtrottet. Darf ich Sie auch an Salman Rushdie erinnern dem mit der Todesstrafe bedroht wurde ? Nicht v. uns


ralph kesseli

25.01.2010, 16:37 Uhr

Wir müssen uns nicht wundern, wenn wir attackiert werden. Wer austeilt muss auch einstecken können. Nicht nur die Schweiz muss sich neu definieren, auch das Ausland wird uns mit anderen Augen ansehen. Es ist besser, wenn wir unsere Identitätskrise akzeptieren, anstatt zu überlegen wer nun genau gewählt hat. Zur Info: Schweizerinnen und Schweizer haben abgestimmt.


reto kobel

25.01.2010, 16:37 Uhr

@Ueli Arm: ja, wir peitschen Homosexuelle nicht aus, aber wir tuscheln wie kleine Kinder und machen Witze über sie, und dies in einem Rechtsstaat. Das ist psychische Gewalt, und das trifft genauso hart! Das Flaggenverbrennen ist auf demselben Niveau anzusiedeln wie die Abstimmung, aber erstmal sind immer die andern primitiv. Das ist billig. Wir können Aerger haben, so wir ihn denn auch wollen...


majo naef

25.01.2010, 16:24 Uhr

Die Flaggen die in Afganistan verbrannt wurden, waren keine richtigen Schweizerfahnen. Weiss doch jedes KInd, dass die Schweizerfahne quadratisch ist. Nur weil es nun in der Schweiz in nächster Zeit keine neue Minarette gibt, ist die Schweiz sicher nicht ausländerfeindlicher geworden oder steht und fällt die Schweiz mit den Minaretten. Es gab bisher 4 und kein Mensch hat diese Zahl bemängelt.


Anny Peters

25.01.2010, 16:23 Uhr

Ich machte auch bei der VOX-Umfrage mit : ich bin linke Feministin - gab mich aber als Rechte aus - einfach deshalb, weil ich nicht wollte, dass man den "linken Frauen" alles in die Schuhe schiebt.


Gianni Carlos

25.01.2010, 16:17 Uhr

Sollte der Titel nicht heissen: Die Mär von der Vox-Analyse? Seit wann gelten gfs.-Umfrage-Ergebnisse als seriös?


Ueli Arm

25.01.2010, 16:10 Uhr

Was ich hier lese, lässt mich erschaudern. Tatsache ist, dass die Christen verfolgt und getötet werden. STOPP heisst einfach STOPP, hier in der Schweiz sowie in Pakistan kann man nicht immer alles machen, was man will. Libyen tut auch was es will, wo sind die Muslime und fordern die Freilassung? Gab es einen Fackelzug, nein! Ist das Schächtverobt anitsemitistisch, ja. Und so weiter und so weiter!


Peter Weierstrass

25.01.2010, 16:10 Uhr

@ Beat Keller: Es spielt keine Rolle, wie heterogen die Bevölkerung ist. Wenn man unter jenen Leuten, die effektiv abstimmen gehen, eine zufällige Stichprobe zieht, dann wird das Umfrageergebnis auch korrekt sein. Die Verfälschungen sind ganz anderer Art: Telefonumfragen erreichen z.B. keine jüngere Leute, da sie Handys haben. Hausfrauen geben eher Auskunft, weil sie zu Hause sind und Zeit haben..


Hans Müller

25.01.2010, 16:00 Uhr

Religion ist Meinung. Die darf jeder haben. Auch bei einer Abstimmung.


ahmet deli

25.01.2010, 15:59 Uhr

@C. Staub: Die Initiative war für mich als Doppelbürger ein Reinfall, die schlussendlich die eigentlichen Probleme (Zwangsheirat, Zwangsbeschneidung, Machoismus und Fanatismus) nicht gelöst hat. Die Schweiz gerät immer mehr ins Abseits. Sogar die Höflichkeit vor anders Denkenden verliert sie. Aussagen wie: "Sind die Deutschen eine Rasse?" oder "Jüdische Friedhöfe verbieten"? sind nicht tolerierbar


Ueli Arm

25.01.2010, 15:53 Uhr

@Ahmet: das Verbrennen der CH Flagge ist untragbar! Wir peitschen keine Schwulen/Lesben aus und erhängen sie anschliessend auch nicht, die CH betreibt keine Folter und wir geben mehr als 3% für Bildung aus. Wie hoch die Bildung tatsächlich ist, zeugt von der brennenden CH Flagge und leuchtet bis hier her von Intoleranz. Die Schweiz ist keine Spielwiese sondern ein Staat, ein Rechtsstaat!


Christian Staub

25.01.2010, 15:38 Uhr

@ahmet deli : Dank, für Ihr Engagement, Artikulation beweist Ihre Fähigkeit zur Integration. Es ist iimmer pervers, ob wirtschaftlich, ideologisch, religiös oder kulturell, zwischen Tür und Angel zu stehen. Wieso knütteln Sie jetz uns CH-Menschen ? Ich frage : Warum bevormunden Sie uns CH-Eingeborenen, und bestimmen, was wir, CH’s. unter Verleugnung unserer Abstammung, zu tun und zu lassen haben


Tamara Vujadinovic

25.01.2010, 15:30 Uhr

@nathalie müller: sie sagen also, wir müssen kuschen um unseren frieden zu haben? ziemlicher trugschluss, nicht? @ahmet deli: völliger widerspruch. wenn sie säkular eingestellt sind, wieso können sie nun die schweiz im ausland nicht mehr verteidigen? dann kümmert sie das religiöse ja eh nicht, oder? auch ich bin seconda und ich find vorallem die haltung gewisser linker CH schlimm!


Sonja Kellermann

25.01.2010, 15:28 Uhr

Rene Klingler: Selten so gelacht! Die Schweiz ist weder ein Schurken- noch ein Polizeistaat, die Schweiz ist ein friedliebendes, korrektes und demokratisches Land das sich durchsetzt!!! Sie vergaßen: Und so hübsch, und so intelligent, und so niedlich, und so sauber. Gott sei Dank aber auch so klein und somit nicht sytemrelevant und man kann locker drumrumfahren.


Michael Weber

25.01.2010, 15:27 Uhr

@rene klingler: Die Schweiz ist eher ein friedliebendes, korrektes und demokratisches Land, das gestolpert ist und blaue Flecken davongetragen hat ...


ahmet deli

25.01.2010, 15:26 Uhr

@klingler: die schweiz als ort hat immer noch einen hervorragenden ruf, aber für hollywood und das ausland war die schweiz schon immer ein unsauberer bankenplatz. und dass die schweiz mit dieser initiative unsicherer geworden ist, ist eine tatsache mit der ich - mit meiner familie - klarkommen muss. oder fühlen sie sich etwa sicherer? in pakistan verbrennt man zurzeit ch-flaggen...


Reto König

25.01.2010, 15:26 Uhr

@Alain Burky: Die VOX Analyse lässt sich nicht mit Online Umfragen vergleichen. Bei der Online Umfrage kann jeder mitmachen, manche tun es sogar mehr als einmal. Das Ergebnis ist deshalb nie repräsentativ. Anders bei der VOX Analyse: hier liegt die Auswahl nicht beim Befragten, sondern beim Fragenden. Wählt dieser seine Probe korrekt aus, so kann er repräsentative Aussagen machen.


Petra Vollmer

25.01.2010, 15:25 Uhr

Ob Longchamps oder FOX, allen Umfragen ist genauso wenig zu trauen, wie den vielen getürkten Statistiken, die herumgereicht werden. Es geht hier um eine demokratische Abstimmung, bei der ein sehr grosser Teil der Bevölkerung ihren Unwillen zum enormen Immigrationsdruck (notabene durch fremde Kulturen) bekanntgaben. Die linke Schweiz und religiöse "Gutmenschen" wollen dies einfach nicht akzeptieren


Luzia Keller

25.01.2010, 15:25 Uhr

@alfred neumann: was wollten Sie mir damit genau mitteilen: 'hat das nicht verona auch schon gesagt ("hier werden sie gehilft!") ?!?' ?


Edy Gerber

25.01.2010, 15:20 Uhr

Die Mitte-Parteien haben sowieso Mühe mit ihrem Fussvolk. Die haben wohl nur aus Angst vor Konflikten die Nein-Parole herausgegeben. Aber das Fussvolk hat erkannt, dass mit Kuschen keine Probleme gelöst werden. Die Libyen-Krise hat das klar bewiesen. Die Politiker von FDP und CVP sollten viel mehr auf die Stimme ihrer Wähler hören, wenn sie von denen nicht links liegengelassen werden wollen.


Willi Bald

25.01.2010, 15:19 Uhr

Und was wissen wir nun aufgrund dieser Studie mehr? Ich bin ehrlich gesagt entsetzt, wie viel Geld nach der Abstimmung zur Analyse und Interpretation dieser ausgegeben wurde. Spendet doch besser dieses Geld nach Haiti, statt es sinnlos zu verpulvern. Das Volk hat entscheiden und selbst noch so viele Analysen wird das Reslutat nicht ändern, egal zu welchen Gunsten.


hans forster

25.01.2010, 15:19 Uhr

@ahmet deli: stimmt, aber auch die wahren "opfer" der zwangsheirat oder -beschneidung bleiben auf der strecke. schlür und köppel haben sie benützt, um stimmen zu fangen bzw. ihre artikel (weltwoche) zu verkaufen. jetzt dreschen sie einfach weiter auf die deutschen. schon sehr bedenklich, wie die schwächsten auf übelste art benützt werden. geht es nur noch um aufmerksamkeit in unserem land?


adrian strebel

25.01.2010, 15:14 Uhr

Apropos falsifizieren Alain Burky: Wer Probleme mit den "nicht harten" Wissenschaften hat, verkennt, dass der Mensch keine replizierbare Maus ist.


rene klingler

25.01.2010, 15:12 Uhr

@ahmet deli! Exgüsi...soll das etwa eine Drohung sein, ich meine damit ihre Aussage, Zitat: Die Schweiz wird nie mehr so sicher sein, wie zuvor"? Im Übrigen braucht die Schweiz im Ausland gar nicht verteidigt zu werden, ich wüsste nicht weshalb. Die Schweiz ist weder ein Schurken- noch ein Polizeistaat, die Schweiz ist ein friedliebendes, korrektes und demokratisches Land das sich durchsetzt!!!


rudolf hammer

25.01.2010, 15:04 Uhr

evp will das christentum als leitmedium in die verfassung verankern. in meiner umgebung höre ich viel zustimmung für eine moderate aufwertung des christentums. wie würde wohl solch eine abstimmung ausfallen?


Andy Holmes

25.01.2010, 15:03 Uhr

Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe bzw. keine Umfrage, die so offensichtlich manipuliert wurde wie die hier. Im Nachhinein ists wieder mal niemand gewesen und die böse SVP wird ins Rampenlicht gerückt, damit alle doch so feste draufprügeln, dass im Eifer des Gefechts niemand merkt, um was es eigentlich geht. Gründe? Ach was. Ursachen/Auswirkungen? I wo.


ahmet deli

25.01.2010, 14:49 Uhr

die schweizer medienlandschaft und bevölkerung ist immer noch in der verdauungsphase der angenommenen minarett-initiative. ich bin secondo und kann nur sagen, dass dieses mal die schweiz ein eigentor geschossen hat. die schweiz wird nie mehr so sicher sein, wie zuvor. am meisten leiden wir, die Moslems, die integriert sind und säkular eingestellt. wir haben im ausland die ch stets verteidigt...


Diego Frieden

25.01.2010, 14:47 Uhr

@Willi Ammann: Sie wissen, dass es nicht stimmt. Dr. Saleeb ist sicher ein Islam-Expert, aber doch kein Muslim! Solche Lügen wurden in der Kampagne gebraucht, und am Ende stimmte eine Mehrheit der Stimmberechtigten dieser Initiative zu. Die Initiative war typisch SVP (auch wenn sie nicht nur von der SVP stammte): grosse Worte, keine Lösung, Problem bleibt, Angst machen. Und am Ende gewinnen sie...


Alain Burky

25.01.2010, 14:44 Uhr

Apropos heisse Luft - oder Popcorn: Wer Muehe mit den "harten" Wissenschaften (Natur, Technik, Medizin) hat, betreibt lieber "Dialektik à la Hegel". Falsifizieren ist ja so muehsam ...


nathalie müller

25.01.2010, 14:41 Uhr

ich bin schweizerin, hier geboren und aufgewachsen und erkenne die schweiz in vielem nicht mehr. eine initiative hat unser land erschüttert, unsere grundwerte in frage gestellt. auch befürworter müssen anerkennen, dass wir uns sehr weit aus dem fenster lehnen. ob wir kleine schweiz uns gegen grosse gegner wie islam, eu und usa behaupten können? grössenwahn ahoi, adé alte gute und ruhige schweiz.


Luzia Keller

25.01.2010, 14:40 Uhr

Noch eine ungemütliche Wahrheit: die Suisse Romands und Basel-Stadt haben NEIN gestimmt und weisen den höchsten Anteil an AusländerInnen/Muslime auf. Ebenfalls ist die Arbeitslosenquote höher als in der Deutschschweiz. Also liebe KommentatorInnen hier, wie ist das erklärbar?! Haben uns die Romands einfach etwas voraus, nämlich Weltoffenheit und Toleranz oder was ist ihr Geheimnis??


alfred neumann

25.01.2010, 14:38 Uhr

wie wär's mit einer umfrage zur glaubwürdigkeit von umfragen? man kann das thema zwar kaputt reden, aber fact ist: die mehrheit will keine islamische subkultur in der schweiz! ob linke frauen oder sonst was: wer sich schämt, soll nach pakistan, saudi oder malaysia, um islamische toleranz zu lernen! @ luzia keller/13.12: hat das nicht verona auch schon gesagt ("hier werden sie gehilft!") ?!?


Monica Meier

25.01.2010, 14:36 Uhr

Ich denke diese Vox-Analyse sagt genau soviel wie die Longchamp-Analyse vor der Initiative. Ich finde es traurig dass es immer noch nach dem klarem ja zur Initiative die Gegner der Abstimmung das Rusultat nicht akzeptieren wollen und damit die Bevölkerung indirekt noch mehr gegen den Islam mobilisieren.


Emil Sinclair

25.01.2010, 14:34 Uhr

Wie dumm, die Angst vor dem Islam als ein Problem der Bildung hinzustellen. Wer gebildet ist, kann den Islam auf keine Art und Weise gutheissen. Blinder Fanatismus und religiöse Gläubigkeit lassen sich halt nur noch schwer mit einem aufgeklärten Weltbild in Einklang bringen, ich stimmte dafür obwohl mir die Engstirnigkeit der SVP auch nicht gefällt. Wer die jungen Muslime kennt, kann mitreden ...


Serhad Karatekin

25.01.2010, 14:31 Uhr

Wenn eine Frau im Flugzeug über hunderten Männern etwas zu trinken bringt, heisst sie Hostess. Wenn eine Frau im Spital hunderten Männern beim Stuhlgang hilft und essen verteilt, heisst sie Krankenschwester. Wenn eine Frau zuhause Ihren Kindern Liebe Schenkt und Ihrem Mann Essen Kocht, heisst es, dass Sie Unterdrückt wird?? Dass Sie geschlagen und gefoltert wird?? Euch wird das so vorgeschrieben..


Barbara Stucki

25.01.2010, 14:30 Uhr

Nun wissen wir ja, was solche Analysen wert sind. Andere Analysen kämen wieder zu anderen Resultaten und so weiter...Wer analysiert wen und wer kassiert dabei und wer bezahlt...? Wurde berücksichtigt, dass US-Wolkenkratzertürme hier auch unerwünscht sind, oder das christliche Kirchengeläute ohne Murren stark eingeschränkt wurde usw.? Noch mehr Fragen...Gefühle sagen oft mehr aus, als "Fakten"...


Armando Rosa

25.01.2010, 14:27 Uhr

Je hohler das Schlagwort ist, desto mehr Lärm kann man damit erzeugen. John B. Priestley


adrian strebel

25.01.2010, 14:26 Uhr

Herr Hofstetter: Was hat die VOX mit nicht akzeptieren des Resultates zu tun? Ich hoffe sie wissen, dass es nach jeder Abstimmung eine solche Umfrage gibt. Und natürlich bezaht das der Steuerzahler, was würde ansonsten passieren? Jede Partei führt das selbst durch, hätte noch grössere finanz. Probleme und würde nach grössere Subvention der Parteien durch den Bund schreien (siehe FDP/CVP).


Rudolf Gähler

25.01.2010, 14:25 Uhr

Um Himmels Willen! Wer will den so statistik-gläubig sein? Jede Statistik die erstellt wird, enthält auch Raum für Interpretation, dabei beginnend, wie man eine Frage an die Interview-Partner stellt. Theoretisch gilt das Motto: "Welches Ergebins wünschen Sie? Ich werde es Ihnen beweisen." Nicht umsonst heisst es: "Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selber manipuliert habe".


Sonja Kellermann

25.01.2010, 14:22 Uhr

@Daniel Widmer: Sind sind wohl der Frauenversteher schlechthin. Linke Frauen haben vielleicht mit Nein gestimmt, weil es um den Bau eines Minaretts ging und nicht das Tragen von Kopftüchern o. a. gruseligen Dingen. Deshalb bin ich auch gegen direkte Demokratie (außer auf kommunaler Ebene), weil die meisten Menschen den Tellerrand als Horizont sehen und einfache Fragen nicht beantworten können.


Pat Sulzberger

25.01.2010, 14:15 Uhr

@Paul Kuhn: nicht ganz, denn wenn Sie anstelle von 1008 sogar 100'800 Lotto-Tipps abgeben, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Millionär werden, nicht um 100%. 1008 Befragte ergeben eine völlig ausreichende Relevanz, wichtig ist einzig die völlige Zufälligkeit in der Auswahl der Befragten, und deren Authentizität bezüglich ihrer Aussagen.


ruth leemann

25.01.2010, 14:14 Uhr

Unnötige Steuergeld-Verschwendung diese Analyse. Zudem ist dieses Kapital abgeschlossen, daran gibt es nicht's mehr zu rütteln / berichten.


Peer Russo

25.01.2010, 14:14 Uhr

Noch immer sucht man nach Erklärungen. Die neuste lautet, das dümmliche Volk stimmte ja. Die Verlierer können mit dieser Erklärung sicher besser schlafen. Leider nur vorübergehend - denn die Erklärung ist falsch. Die Mehrheit hat genug von einer falsch umgesetzten Ausländerpolitik die die Sozialwerke, AHV, IV, BVG, usw. gefährdet. Die einen sagen dies offen - die andern stimmen einfach so ab.


Reto König

25.01.2010, 14:13 Uhr

@Josef Hofstetter: Genau! Es gibt noch Leute, welche die Abstimmung nicht akzeptieren wollen. Ich z.B. bin noch immer der Meinung, mit dem Minarettverbot gegen Menschenrecht zu verstossen. Entsprechend gespannt warte ich auf den Strassburger Entscheid. PS: Wenn die Auswertung auch nur ansatzweise stimmt, so wurde mit der Abstimmung das Gabot der "Einheitlichkeit der Materie" verletzt.....


Hans Moser

25.01.2010, 14:13 Uhr

@Rupert Pupkin "Minderheitenschutzklausel"? "...bei gewissen Abstimmungen eine 2/3 Mehrheit festlegen dürfen"? Klar! Und SIE - oder die SP - entscheiden, wo sie angewendet wird...


Markus Allemann

25.01.2010, 14:13 Uhr

Was nach dem GfS-Fiasko wirklich interessiert: Wie ist das nachträglich behauptete Abstimmungsverhalten der Befragten und damit der JA-NEIN-Anteil in der repräsentativen VOX-Stichprobe? Darüber gibt der Artikel keine Auskunft und im Tagesgespräch auf DRS1 hat sich Herr Vatter vom IPW der Uni Bern darüber auch nicht äussern mögen. Lauert da etwa eine weitere Peinlichkeit?


Matthias Bucher

25.01.2010, 14:09 Uhr

Die hier beschriebene Vox-Analyse hat nichts mit der SRG und den TV-Gebühren zu tun. Bezahlt wird sie von der Bundeskanzlei und den Universitäten. DIe Fragestellunghen und die Daten sind bei FORS (Uni Lausanne) öffentlich zugänglich (vgl.de.wikipedia.org/wiki/VOX-Analyse)


Felix Meier

25.01.2010, 14:09 Uhr

Also an alle Megastatistiker. Falls in einer Meinungsumfrage offensichtlich zufällige, also nicht wahre Antworten auftauchen, sollte eigentlich kein sinnvolles Resultat herauszulesen sein. In Brasilien spricht man dann von "picchu da maccao" und meint den sogenannten Affenpeak. Also eigentlich purer Mist. So sollte auch diese Analyse gesehen werden solange die Antworten am Wahrheitsgehalt kranken.


majo naef

25.01.2010, 14:05 Uhr

Bedeutet jetzt diese Umfrage, dass die Mehrheit der Studierten der SP angehören? Da stellt sich dann schon die Frage warum die Kinder der linken intelligenter sein sollen als die der Rechten.


Pedro Lenz

25.01.2010, 13:58 Uhr

Da hat man vor einer Abstimmung bei lediglich einer Umfrage daneben anlysiert und die Rechten (ausnahmsweise) Jasager lachen sich ins Fäustchen. Doch bei vielen Umfragen lag das Insitut goldrichtig! Darum ihr Rechten Jasager oder in Zukunft wie immer - Neinsager - wer zu letzt lacht, lacht am besten!


Rafiq Tschannen

25.01.2010, 13:56 Uhr

Etwas ist doch klar in dieser komplett unklaren Abstimmung, die noch weitere Analysen benoetigt: Es ging bei der Abstimmung nicht um den Bau von Minaretten. Ein Bau von Minaretten ist so oder so bei der lokalen Bauordnung schon geregelt. Nur schon deshalb haette erstens die Abstimmung gar nicht zugelassen werden sollen und sollte daher zweitens wenn schon geschehen dann storniert werden.


Josef Hofstetter

25.01.2010, 13:54 Uhr

Interessant. Es gibt immer noch Leute, welche die Abstimmung nicht akzeptieren wollen. Dazu werden unnötige und nciht überprüfbare Aussagen gemacht und Statistiken erstellt., welche je nach Auftraggeber entsprechend beschönigt werden. Wer bezahlt eigentlich diese sinnlose Analyse?


Stefan Meier

25.01.2010, 13:53 Uhr

@ Rupert Pupkin: Soso, Minderheitenschutz. Kommen Sie doch den moslemischen Staaten mit Ihrem Supervorschlag. Die wenigen dort noch lebenden Christen werden Ihnen ewig dankbar sein. Ihr Vorschlag scheint mir Raum zu geben für Beliebigkeit. Nach Belieben Minderheiten erklären, die davon tangiert wären (Raucher, Muslime, Kleintierfrisöre, Elektroingenieure mit Spezialgebiet bonding etc).


Daniel Widmer

25.01.2010, 13:52 Uhr

Die linken Frauen waren in einem riesigen Dilemma. Ja stimmen, sich dazu bekennen und somit sofort von ihren Genossen-Kommunen ausgeschlossen und verachtet werden. Nein stimmen und weiter auf SVP-Bashing machen, obwohl das Herz blutet. Ja stimmen und sich verleugnen, was immer noch besser ist als mit dem Kopftuch dem Mann zu dienen. Ich longchampe ein bischen und sage: 80% wählten Variante 3.


Meister Franz

25.01.2010, 13:52 Uhr

Jetzt kommt die neuste Studie: alle, welche ja gestimmt haben, sind eher schlecht gebildet!!! Für diese sinnlosen und falschen Studien dürfen wir also unsere Fernsehgebühren zahlen!!!!


HansPeter Sterchi

25.01.2010, 13:50 Uhr

Die Minarettabstimmung gab den SchweizerInnen die Gelegenheit sich Rassistisch zu äussern ohne sich gleich Strafbar zu machen. Mehr nicht.


Michael Weber

25.01.2010, 13:50 Uhr

Kulturkampf? Ich möchte nicht auf die "fremden" Kultureinflüsse verzichten; alleine schon aus kulinarischen Gründen. Soll ich auf Kebab, Pizza, Pasta usw. verzichten und wieder Kohl-, Mehl-, und Kartoffelsuppe löffeln und vor der Hölle Angst haben? Nein Danke! Und im Übrigen finde ich islamische Extremisten genauso beängstigend wie christliche (bsp. Kruzifixe in Schulen!).


Armin Schaller

25.01.2010, 13:46 Uhr

@ alle schlauen, die meinen, sich mit Statistik auszukennen. Richtig ist, dass die Befragung von 1000 Nasen ausreichend ist. ABER: viel entscheidender ist, WAS und WIE gefragt wurde. Das Resultat einer Statistik wird grösstensteils dadurch gesteuert, wie die Fragen gestellt werden. Der Wert des obigen Artikels ist demnach etwa gleich null, solange wir nichts über die Fragen wissen.


Regula Bühlmann

25.01.2010, 13:43 Uhr

@ Peter Gysin und andere: Ich bin eine linke, feministische Frau und bin gegen jegliche Unterdrückung von Frauen, wie sie in allen patriarchalen Gesellschaften (auch der christlichen, heute etwas weniger als früher) vorkommt. Und trotzdem ist mir klar, dass das Verbot eines Symbols keine Probleme (der Unterdrückung und andere) löst, sondern diese nur verstärkt.


Martin Lerch

25.01.2010, 13:39 Uhr

@Pawel Silberring: Die Smartvote Grafiken zeigen das Abstimmungsverhalten der Parlamentarier während der Legislatur. Die SP und Grünen sind absolut einheitlich mit kaum Abweichungen in den Standpunkten. Die allergrösste Meinungsvielfalt hat die SVP sogar nach der Abspaltung der BDP. Die linken Frauen haben sich der Parteidisziplin untergeordnet. Bünzlig heisst hier konform mit einer Einheitsmeinun


Urs Keller

25.01.2010, 13:38 Uhr

Wie die Statistik zeigt, ist die VOX- Analyse genau wie Claude Longchamp, aufgesessen. Immer weniger aktive Stimmberechtigte sagen ihre Meinung, um Represalien zu verhindern. Viele äussern sich mit entgegngesetzter Aussage um die Voraussage zu verschleiern, und das ist auch richtig, um zu verhindern dass die Umfragewerte zur Manipulationen der Wähler missbraucht werden kann.


Reto König

25.01.2010, 13:37 Uhr

@Walter Nussbaum: Udo Ulfkotte ist kaum als Beleg geeignet. Er ist zu einseitig und zu verblendet. Der Islamwissenschaftler Henner Kirchner hat z.B. Ufkottes Buch "Der Krieg in unseren Städten" - in Anspielung auf eine antisemitische Hetzschrift - als „Die Protokolle der Weisen von Mekka“ bezeichnet. Wie ich den Udo kenne (ja ich habe ihn gelesen) wird auch "SOS Abendland" kaum besser sein.


Peter Waldner

25.01.2010, 13:33 Uhr

Die direkte Demokratie wird mit solchen Abstimmungen schwer beschädigt, die Interessen von Minderheiten - höchst unschweizerisch - nicht mehr schützen. Die Argumente sind nicht mehr sachlich, sondern emotional. Eine "Boulevardpolitik", in der Volksabstimmungen zu Meinungsumfragen mit dramatischen Folgen verkommen, ist letztlich das Resultat dieser verantwortungslosen Politik.


Hans Gerber

25.01.2010, 13:33 Uhr

Kaum hat der eine Hellseher (Longchamps) versagt, glauben alle schon wieder einem seiner Berufskollegen. Angesichts des Echos wird wohl kein Linker (ob weiblich und/oder Hochschul-Absolvent) zu seinem JA stehen. Das Ganze ist ein Hornberger-Schiessen ohnegleichen, produziert von gleichermassen inkompetenten wie profilierungssüchtigen Hochschulen.


Heiner Dahinden

25.01.2010, 13:33 Uhr

Noch eine nichtssagende Analyse! Damit soll wohl "bewiesen" werden, dass die sogenannten Intellektuellen die Initiative ablehnten und die geistig weniger Bemittelten sie annahmen. Und warum wird "links" immer mit weltoffen und minderheitenfreundlich assoziiert? Weil sie andere dafuer bezahlen lassen? Fuer wie bloed halten die die Buerger? Stoppt diese unsinnigen und teuren Umfragen! Leerlauf!


Willi Ammann

25.01.2010, 13:30 Uhr

Allen Linken u. Hochgebildeten die im Zusammenhang mit der Minarett-Abstimmung die JA-Sager als ungebildet u. unmündig abqualifizierten sei das Statement eines Muslims, "JA im Interesse des Friedens, Kenner des islamischen Rechts stimmt Ja für die Anti-Minarett-Initiative" von Dr.Sami Aldeeb, Direktor "Zentum für islamisches u. arabisches Recht" unter zukunft-ch.ch, zur Lektüre empfohlen.


Patrick Tscherrig

25.01.2010, 13:29 Uhr

Als Politologe freut es mich, dass anscheinend viele hier bereit sind mehr Geld für Umfragen aufzuwerfen, damit noch mehr Leute befragt werden können. Ich habe auch schon mit Vox Daten gearbeitet und kann sagen, dass Aussagen zum geschlechterspezifischen Abstimmungsverhalten recht einfach machbar sind und ein hohes Signifikanzniveau erreichen.


Adrian Frey

25.01.2010, 13:25 Uhr

Das ist tatsächlich eine Mär, denn es gibt auch Akademiker, welche heute (der Bankenkrise und der daraus resultierenden Arbeitslosigkeit...) z.B. als Kondukteur bei den verschiedensten Bahngesellschaften (BLS, SBB, Turbo, ect.) arbeiten. Und was man da tagtäglich zu sehen bekommt, lässt einem auch mit Doktor-Titel und aus Überzeugung nur noch rechts bis ganz rechts abstimmen...


Michael Schneider

25.01.2010, 13:25 Uhr

Für die in der Statistik per Zufall gefehlt haben und hier ein wenig viel heisse Luft absondern: alle Zahlen aufgerundet: Grundgesamtheit: 6 Millionen CH-Bürger. Stichprobengrösse z.b. 1008-Interviews. Stichprobenbildung: Strata zufällige PLZ + 1 Stufe zufällige Telnummer. Grundgesamtheit / Stichprobengrösse = Hochrechnung (+/- 3 % = sigma d.h. Vertrauensbereich). Problem hier: Wahrheitsgehalt


Alain Burky

25.01.2010, 13:21 Uhr

Die Methode der VOX-Analyse ist total veraltet. Umfragen der Online-Portale in D (Spiegel, Welt, Zeit) und F (Figaro, le Monde, le Parisien) - und das sind keine Boulevard-Blaetter - haben das CH - Resultat bestaetigt, teilweise sogar uebertroffen ...


Tom Kuhn

25.01.2010, 13:21 Uhr

"ein Zeichen GEGEN den Islam" - keine "generelle Ablehnung" gegen Muslime in CH? Was sind das für komische Interpretationen der Vox-Studie? Bald kommt das Kopftuch und nein nichts gegen die fremde Religion/Kultur, aber es wird verboten. Gfs hat falsche Fragen gestellt und sich wieder einmal blamiert. Es wäre skandalös, wenn alle als Rassisten bezeichnet werden. Keine Vox Studien mehr. Bringt nix!!


hans-ueli tanner

25.01.2010, 13:15 Uhr

@schulthess Das können Sie vergessen. Nicht einmal die Italiener können Ihre Kruzifixe konsequent durchsetzen. Aber wir brauchen wieder mehr Religion in diesem Land. Der Materialismus hat zu viel Gier und zu wenig Verantwortungsbewusstsein erzeugt. Die Atheisten werden sich jetzt sicherlich auflehnen. Aber was wäre denn ihr Gegenrezept zur Verwahrlosung unserer Gesellschaft?


Luzia Keller

25.01.2010, 13:12 Uhr

@Leoni Schwarz 11.51: stimme Ihnen klatschend zu! Es wird jedoch Zeit, dass sich gleichgesinnte Frauenverbände zusammentun und eine alliance-f sich diesem FRAUENTHEMA differenzierter und effizienter als bisher annimmt. Es darf nicht länger zum Spielball von rechtsextremen Parteien verkommen. Hilft den unwissenden und unterdrückten Frauen mehr und kappt den Populisten das Parteiprogramm!


René Müller

25.01.2010, 13:12 Uhr

Abweichungen wird es bei Umfragen immer geben. Welcher Mann würde zugeben, dass er seine Frau prügelt? Genau so verhält es sich bei Umfragen vor und nach der Abstimmung. Die Lösung des Islamproblems wird Jahrzehnte dauern. Solange es Patriachaten gibt, in welcher Religion auch immer. Welcher Macho gibt schon gerne Macht ab? Was wenn Gott eine Frau, Schwarz und Lesbisch ist??? Ade Religionsmachos.


rolf kienast

25.01.2010, 13:09 Uhr

Was ist an der Grafik überraschend ?? Die besserausgebildeten, nicht verwechseln mit lebensfähigeren Leute stimmten weniger mit JA. Dieser Personenkreis ist im Alltag wenig oder gar nicht mit Problemen die der andere Kulturkreis aufwirft konfrontiert und somit weniger dagegen.Man versucht damit eine künslich ein falsches Bild der Volksmeinung zu erzeugen. Studierte stimmen NEIN = besser.


Christian Staub

25.01.2010, 13:09 Uhr

@Rupert Pupkin : Die Schweiz braucht eine Minderheitenschutzklausel, für gewissen Abstimmungen eine 2/3 Mehrheit. Richtig, aber nur bei Rot/Grün, wenn diese nicht mit einer überwältigenden Mehrheit von 50.3, gegen 49,7 Prozent, erdrückend und überragend, die Abstimmung gewonnen haben. Was sind übrigens gewisse Abstimmungen ?


Gustav Springer

25.01.2010, 13:09 Uhr

@Lips: Die Welt ist keine Scheibe mehr. Gerne lade ich Sie dazu ein, sich über die Probleme, die sich dem Globus stellen, Gedanken zu machen. Löst man denn diese mit einem 1 dimensionalen Minarettverbot. Und: was lernen die von Ihnen zitierten Italiener daraus? PS: in der Djakarta Post sind die Kommentare zum Abstimmungsresultat mehrdimensional, wie hier auch...


Paul Kuhn

25.01.2010, 13:03 Uhr

@Sulzberger. Bei 108000 Umfragen ist die Fehlerquote niedriger, deshalb ist es besser mehr Probanden in die Umfrage miteinzubeziehen. Das ist ja wohl auch bei Statistikexperten wie Ihnen nicht bestritten, oder? Auch die Argumente von Keller sind durchaus richtig. Es muss auf jeden Fall ein Korrekturfaktor unterlegt werden. Das kennt man doch seit langer Zeit und ist Standard.


Sonja Morgenthaler

25.01.2010, 12:59 Uhr

Letztendlich nicht anderes als ein erneuter Versuch des Volkes Willen nach eigenem Gusto zu interpretieren. Aufhören und aktzeptieren, Demokratie ist nicht immer pflegeleicht aber immer noch die beste aller Varianten.


Thomas Häberling

25.01.2010, 12:58 Uhr

Falls diese Studie genauso exakt ist wie die Abstimmungsprognose, dann kann man sie genauso gut wegwerfen!!!!!!


martin schulthess

25.01.2010, 12:55 Uhr

@walter kunz: wahrlich, es warten dringendere probleme als überflüssige gelaber über das minarettverbot. der kulturkampf ist voll im gange und wir sollten nach ablehnung des islam, nun auch den mut finden, zu sagen, für was wir einstehen. als orientierungslose gesellschaft, die christlich geprägt ist, sollten wir uns wieder auf christliche werte besinnen und kruzifixe in den schulen gestatten.


Rupert Pupkin

25.01.2010, 12:53 Uhr

Die Schweiz braucht eine Minderheitenschutzklausel. Das Parlament sollte bei gewissen Abstimmungen eine 2/3 Mehrheit festlegen dürfen.


Hans Müller

25.01.2010, 12:52 Uhr

@Markus Müller - Das Prügelknaben-Syndrom kommt bei solchen Anstimmungen kaum zum tragen, da ist die Diskussion im Vorfeld zu umfassend. Das Prügelknaben-Syndrom hängt sich ja an die Massenpsychosen-Theorie von le Bon an, und die funzt auch nur bei Massen auf einem Platz, in jenem Moment - aber nicht bei individuellen Stimmbürgern zuhause am Küchentisch, nach monatelanger Diskussion.


Beat Keller

25.01.2010, 12:49 Uhr

@Weierstrass. Nein, stimmt so nicht. Was Sie annehmen ist ein homogenes Ensemble von befragten Personen. Was aber in der Schweiz nicht gegeben ist. Deshalb unterlegt Longchamps jede Umfrage mit Korrekturen. Ein innerschwezer Bauer hat nun einfach nicht das gleiche Weltbild und Abstimmungsverhalten wie eine junge zürcher Studentin. Diese Heterogenität ist mit einfacher Statistik nicht erfassbar.


Martin Meier

25.01.2010, 12:49 Uhr

Jetzt werden noch teure Analysen gemacht,dabei ist diese Abstimmung überklar.Die sollen sich jetzt der Schweiz anpassen,sonst unser Land mit den ewig überstudierten Stänkerer, unser schönes Land verlassen.Und wir warten darauf ,wie lange sie in einem Islamischen Land die Politik verändern können.


Pat Sulzberger

25.01.2010, 12:47 Uhr

@Peter Weierstrass: vielen Dank, endlich ein statistischer Lichtblick! @Leoni Schwarz: Sie sind aber eine misstrauische Frau, gerade jetzt, wo doch die SVP nur das Beste für Sie will und Sie vorbehaltslos in Ihrer freien Entwicklung und Meinungsbildung unterstützen möchte...;-)


Hans Müller

25.01.2010, 12:45 Uhr

Ich bezweifle einzig die eruierte niedrige Zustimmung zur Initiative bei höher Gebildeten. Die sind bloss vorsichtiger am Telefon. Ich weiss doch nicht, ob das eine anonyme Umfrage ist oder eine fingierte Umfrage.


Abdel Thuma

25.01.2010, 12:45 Uhr

Zeichnet für diese Analyse nicht wieder Herrn Longchamps Institut verantwortlich? Warum also nicht gleich mit Kaffeesatzlesen? Gerade bei einem Thema, bei dem die politisch Korrekten immer mit der Rassismuskeule schwingen.


Pawel Silberring

25.01.2010, 12:44 Uhr

@Martin Lerch Bünzlig und festgefahren ist immer der politische Gegner. Ich empfinde die SP gar nicht als bünzlig. Im Gegenteil, es ist zur Zeit die lebendigste Partei in Zürich. Aber das kommt wohl auf den Standpunkt an, was man als bünzlig empfindet. Da kann man immer den "anderen" etwas anhängen.


Mario Monaro

25.01.2010, 12:43 Uhr

Diese Abstimmung hat dazu gedient das Unbehagen gegenüber dem Islam zu manifestieren. Dieses ist nicht über Nacht und auch nicht grundlos entstanden, es hat seine Ursachen und sollte ernst genommen werden. Allerdings hätte man das auch anders erheben können, als über die Frage, ob eine Bauvorschrift in die Bundesverffassung aufgenommen werden soll. Interessant wären zB Konsultativabstimmungen.


Michael Meienhofer

25.01.2010, 12:43 Uhr

Wie genau die 1008 Stimmbürger ausgewählt wurden bleibt wohl in den Sternen geschrieben, man erinnere sich an die Longchamp-Analysen vor der Abstimmung. Wenn ich 1008 Lose bei der Landeslotterie auslese, werde ich nach der Ziehnung wissen, wieviele Nieten darunter waren, bei den Befragten ist es aber immer noch unsicher, wieviele überhaupt die Wahrheit gesagt haben.


James Kairos

25.01.2010, 12:39 Uhr

Alle bei uns verbreiteten Religionen sind intolerant, so wie auch jeder Einzelne unter uns mit Vorurteilen verschiedener Art behaftet ist. Das grundsätzliche Problem ist weniger die Demokratie als die Unfreiheit schlechthin. Wie kann ich für die Einführung religiöser Symbole plädieren, im Wissen, dass sie aus Ländern kommen, welche die individuellen Rechte des Einzelnen weitgehend beschneiden?


Markus Müller

25.01.2010, 12:38 Uhr

Die Sache ist ziemlich einfach und seit Jahrzehnten gleich. Man nennt das auch Prügelknabe. Wir tendieren dazu, wenn wir frustriert sind, Minderheiten zu schikanieren. Je dümmer jemand ist, desto leichter lässt er sich von Demagogen dazu missbrauchen. Meistens behält die Vernunft die Oberhand; manchmal lassen sich auch Mehrheiten damit gewinnen. Die Geschichte zeigt da viele Beispiele. Schade.


Ulrich Scheidegger

25.01.2010, 12:37 Uhr

Trotz hohem Ausbildungsstandard erreicht dieses Ja auch die Hochschulen. Die Einbildung -der auch hoch ausgebildeten, dass die Christenheit das höchste Ziel der Schöpfung ist, muss angenommen werden. Eine Epoche der Aufklärung wäre heute wieder an der Zeit.


Richard P. Lutz-Simeon

25.01.2010, 12:34 Uhr

Die Wahrscheinlichkeit für Falschaussagen bei Gewissensfragen ist sehr gross. Die Stichprobe von 1008 entspricht jener bei den Meinungsumfragen. Es ist ein Hohn jetzt so zu tun, als ob die VOX Umfrage von Gfs-Langchamp Bern auf einmal aussagekräftige Aussagen zulässt. Volksabstimmungen und Wahlen sind geheim.Sie produzieren aber die einzigen exakten Ergebnisse,ob es einem nachher passt oder nicht.


Ladislav Jirucha

25.01.2010, 12:27 Uhr

Solche banale Umfragen haben genauso viel Wert, wie die Prognosen der, allgemein als "Experten" bekannten Grössen (Longschamp etc).Die in der Wirtschaft wie in der Politik. Zu viel von Informationen führt zu Desinformation. Besser wäre es, für Prognosen, auch in der Politik und Wirtschaft, den Muotataler Wetterschmöcker zu benutzen. Sicherer als alle Experten.


Hans Lips

25.01.2010, 12:26 Uhr

@Springer: Die Antwort finden Sie u.a. in der Djakarta Post.Dieses gute Abstimmungtsresultat ist eine klare Warnung an jene, die schleichend den Inslam, die Scharia und was weiss ich, in der Schweiz bzw. in Europa einführen wollen. Die Italiener sagten. "Die Schweiz hat uns, einmal mehr, eine zivilisatorische Lehre erteilt". Aber vielleicht sollten Sie vertiefter über das Resultat nachdenkem?


Edi Rey

25.01.2010, 12:25 Uhr

Das Resultat der Analyse ist nicht so überraschend. Dass mit besserer Bildung die Ablehnung gösser ist, war vorher schon zu erwarten.Bei Ausländer- und Asylbewerberfragen ist es ja genau gleich, oder ?


Pat Sulzberger

25.01.2010, 12:23 Uhr

@rene klingler: weshalb sollten 108'000 Personen aussagekräftiger sein? Weil es einfach ' 100x mehr' sind? Meine Befürchtung wächst, dass Sie sich in Statistik nicht auskennen...


Markus Bucher

25.01.2010, 12:18 Uhr

@Jan Meier. Immer wieder werden solche Ereignisse als Argument gegen direkte Demokratie gebraucht. Denken Sie mal darüber nach, wieviele fragliche Entscheide in der Geschichte durch Volksentscheide zu Stande kamen und wieviel Unheil gewählte Politiker zu verantworten haben!


Hans Lips

25.01.2010, 12:18 Uhr

Ein Beweis mehr dass die saturierte Intelligenzia die Zeichen der Zeit, die "hidden agenda" bzw. die schleichende Islamisierung nicht erkennt.. Die linken Frauen sind jetzt auch "reingewaschen". Aber das Burqua-Verbot und evtl. des Niqab kommt - in Frankreich. Unsere Multikulti müssen noch lernen, noch viel lernen. In diesen 100 Interviews kamen gewisse ehrliche Antworten nicht zum Zug.


Peter Paulmann

25.01.2010, 12:17 Uhr

Lest doch das heutige Tagi-Interwiew mit Peter Schneider, sehr aufschlussreich. Die SVP macht schon lange auf Hirnwäsche und produziert Probleme, die keine sind. Die Linken wollten dies schon in den 80er Jahren so machen ("Macht aus dem Staat Gurkensalat"), der SVP gelingts. Das Problem der direkten Demokratie, notabene allgemein der Demokratie, ist, dass wir uns zu leicht verführen lassen.


Martin Lerch

25.01.2010, 12:12 Uhr

He nu, so ist es: Die linken Frauen sind im Loyalitätskonflikt zwischen entweder für Frauenrechte und Emanzipation oder für die Unterordnung unter die Parteidisziplin. Sie haben sich für die Unterordnung, den Konformismus entschieden. So sieht man diesen Konformismus auch an den Smartvote Analysen zum Stimmverhalten der SP Parlamentarier. Keine Partei ist so bünzlig und festgefahren wie die SP.


Jan Maurer

25.01.2010, 12:11 Uhr

@Stefan Studer: Will damit lediglich festhalten, dass es schon etwas komisch ist, wenn man über Kopftücher, Schwimmunterricht, Weihnachtslieder und Schweinefleisch diskutiert und in der Folge dann den Bau von Betonsäulen verbietet. Da wird doch einfach Demokratie ins Absurde geführt.


Bruno Neidhart

25.01.2010, 12:08 Uhr

Nicht weg zu diskutieren, demoskopisch weg zu interpretieren, dass besonders die rechte Schweiz, wenig gebildete Schichten, rechte Frauen, auch Christen, mehrheitlich in die architektonische Gestaltung eines Bethauses einzuwirken versuchten, glatt dem Zeitpopulismus verfiel. Der plakative Verkauf von Politik in Wort und Bild geht als nationaler Begeisterungssturm ungefiltert weiter! Wohin?


Hans Burgunder

25.01.2010, 12:06 Uhr

Alice Schwarzer ist natürlich die einzige linke islamkritische Frau soweit das Auge sieht und erst noch Deutsche. Nein, nein, nein, das ist wirklich eine Mär, das linke Schweizerinnen islamkritisch sind. Die finden alles wunderbar was ihnen der Islam vorschreiben möchte. So wie es eine Mär ist, dass Frauen Gewalt ausüben, auch keine emotionale, wie so gerne behauptet wird. Alles eine Mär


Marcel Zufferey

25.01.2010, 12:05 Uhr

Ein Wintermärchen folgt auf das andere Wintermärchen: Ein Wintermärchen kommt selten allein!


Peter Gysin

25.01.2010, 12:03 Uhr

Wenn die Analyse wirklich stimmt, hat sich die Mehrheit der linken Frauen einmal mehr unglaubwürdig verhalten. Die Frau hat im Islam nicht die gleichen Rechte wie der Mann. Die Gleichwertigkeit der Geschlechter muss aber auch im Islam umgesetzt werden. Minarett und Kopftuch sind und bleiben muslimische Macht- und Unterdrückungssymbole, die bei uns nichts zu suchen haben. Linke Frauen, aufwachen!


Ruth Schindler

25.01.2010, 12:03 Uhr

Ich frage mich schon, was diese doofen Analysen jetzt noch bringen. Die waren vor der Abstimmung falsch und werden bestimmt jetzt auch falsch sein. Wer bezahlt eigentlich die Saläre dieser Damen und Herren die sich mit solchem Quatsch "rumschlagen". Abgestimmt ist abgestimmt und basta. Zum andern macht der Staat ja am Schluss sowieso was er will. Also für was noch Geld aus dem Fenster schmeissen


Andy Woellner

25.01.2010, 12:02 Uhr

Der Wert solcher Analysen deckt sich in etwa mit der Präzision der Prognosen im Vorfeld der Abstimmung. Auf den tendenziösen Schmuddel, der erst noch einen ganzen Haufen Kosten generiert, könnte männiglich gut verzichten. Die billige Tour, den mangelnden Intellekt ins Spiel zu bringen, ist auch längst abgedroschen. Wie lange geht's denn noch, bis dies die betreffenden Herrschaften merken?


paul decastell

25.01.2010, 11:59 Uhr

und wieder so eine analyse........glaubt denn irgendjemand "ein weltoffener, linksgerichteter bürger ", insbesondere noch akademiker, würde in einer befragung zugeben, dass auch sie/er ein so kleines hinterhältiges schweinchen in sich trägt, dass im falschen moment die rote karte hochhält......


Peter Gutknecht

25.01.2010, 11:59 Uhr

zuerst verschätzen sich ein paar hoch dotierte Politologen vor der Abstimmung, und nach der Abstimmung wollen Politologen -wieder mit Hilfe von Umfragen- das Resultat der Abstimmung entschlüsseln. Da wird wohl der alte Prognosefehler 1:1 wiederholt.


reto kobel

25.01.2010, 11:55 Uhr

@Christoph Keller: Sie denken ernsthaft, dass die Minarettinitiative so genial und so wahrhaftig war, dass linke und grüne Wählerinnen nicht sagen, was sie denken? Für solche gäbe es doch die SVP als Alternative: "Im Gänsemarsch mir nach, Marsch!" Und weshalb hätte sich denn die SVP gespalten mit der BDP? Weil die BDP heimlich links und grün stimmt und wählt??


Gustav Springer

25.01.2010, 11:54 Uhr

@Stefan Studer: Weil es bei der Abstimmung nicht um Minarette ging - die entspr. Vorschrift hätte ganz einfach in der Kommunalen oder kantonalen Bauordnung Platz gefunden. Bei der ganzen Geschichte ging es doch um Angst vor dem Islam, Angst vor den Muslimen, Angst vor "was auch immer". Angst ist ein schlechter Berater, mit Angst wird aber regiert, und dies wurde ausgenutzt.


Leoni Schwarz

25.01.2010, 11:51 Uhr

Ich habe als sehr islamkritische, linke, atheistisch und feministisch orientierte Frau Nein zur Minarettinitiative gestimmt, weil mit dieser Initiative die "Frauenproblematik" des Islams sicher nicht gelöst wird und es sich nur um eine xenophobe Schaumschlägerei der SVP handelt, die ich nie hätte unterstützen können. Auch war ja die plötzliche "Sorge" der SVP um die Frauen allzu durchschaubar!


Peter Weierstrass

25.01.2010, 11:51 Uhr

@ Herr Keller: Aus 1000 befragten Menschen kann man sehr präzis die Stimmung in der Schweiz erfassen. Das ist grundlegende Statistik. Die Unsicherheit beträgt bei 1000 Befragten lediglich +/- 3.2%, bei 300 Befragten +/- 5.8%. Wichtig ist die zufällige Auswahl der Befragten sowie deren Ehrlichkeit. Letzteres war wohl bei Longchamps das Problem...


Charles Dupond

25.01.2010, 11:51 Uhr

@ Hugo Tschanz: Der erste Teil ihrer Ueberlegung ist traef. Allerdings gabs Religionsbuergerkriege so lange, bis die Papisten ihre Privilegien abschreiben mussten und jeder seinen Glockentrum dort bauen durfte wo er wollte. Eine strickte Trennung von Kirche und Staat foerdert den Religionsfrieden, eine Diskrimierung einer bei gleichzeitiger Privelegierung einer anderen den Religionskrieg...


Guido Graf

25.01.2010, 11:50 Uhr

Die Vox-Analyse bestätigt, was man mit gesundem Menschenverstand schon vor der Abstimmung erwarten konnte: Die klare Mehrheit der Stimmenden hat die Nase betreffend Migration und Integration voll und hat ein Zeichen gesetzt. Das Schweizer Fernsehen verzichtet auf Claude Longchamps weitere Meinungsumfragen, obwohl er unschuldig ist. Bundesrat und Parlamentsmehrheit haben sich gewaltig getäuscht!


Daniel Zurbriggen

25.01.2010, 11:46 Uhr

Lieber Herr Kunz ich denke das Thema rund um Religionsfreiheit wird nie entgültig abgeschlossen sein. Meinerseits frage ich mich einfach warum so viele Fremde hier wohnen denen es ja nicht wohl sein kann bei uns. Sollte da nicht die Wirtschaft mehr Verantwortung übernehmen, Aber eben wenn es um Geld geht vergisst der Mensch bald egal welche Religion. Aber zusammen reden ist besser als ausgrenzen.


Marco Henzer

25.01.2010, 11:45 Uhr

Ja, das trifft meine Meinung ziemlich genau. Es war ein Votum gegen das islamische und für das europaisch/schweizerische Gesellschafts- und Wertemodell. An welchen Gott die Leute glauben wollen, ist doch egal.. aber wie man in der Familie und auf der Strasse miteinander umgeht, das ist durch die Gesetze und unseren Wertekonsens geregelt, und hieran haben sich auch zugezogene Personen zu halten.


Marco Lardi

25.01.2010, 11:45 Uhr

Diese Analyse ist genau so glaubwürdig wie die Vorhersagen vor der Abstimmung. Mit dieser Analyse wird Augewischerei betrieben. Die Aussage "Grundsätzlich bedeute aber die Zustimmung keine generelle Ablehnung der Muslime in der Schweiz." Zeigt doch auch, dass die Vox-Analyse am Ziel vorbeischiesst. Wurde doch gegen die Minarrette und nicht gegen Muslime abgestimt. Viel Blabla das viel kostet!


rene klingler

25.01.2010, 11:43 Uhr

Das ist doch alles Blödsinn und hat mit der Realität rein gar nichts zu tun, diese Analysen und Vorhersagen sind überhaupt in keiner Weise repräsentativ. Was sind schon 1008 Stimmberechtigte...das ist ja eine lächerliche Schnappszahl, wären das 108'000 Personen, dann wäre das ev. repräsentativ...aber so bitte nicht!


chris meier

25.01.2010, 11:43 Uhr

Wie zuverlässig bzw. aussagekräftig solche Umfragen sind, haben wird doch schon im Vorfeld der Abstimmung gesehen.


Hans Müller

25.01.2010, 11:42 Uhr

Die Auswertung der Daten wurde durch das Institut für Politikwissenschaft an der Universität Bern vorgenommen. Das GfS hat nur die Daten gesammelt.


Christoph Keller

25.01.2010, 11:40 Uhr

Ja, Ja und 53% lehnen gemäss Umfrage die Initiative ab. Glaubt ihr wirklich dass irgendeine linksgrüne Frau am Telefon zugibt, dass sie einer SVP-Initiative zugestimmt hat?


Luzia Keller

25.01.2010, 11:39 Uhr

Ich darf davon ausgehen, dass Gfs Bern nach den massiven Vorwürfen an sein Institut alles daran gesetzt hat, eine wirklich seriöse Analyse der Öffentlichkeit abzuliefern. Also, ich gehe weiter davon aus, dass die ersten fünf Tage nach der Abstimmung die Befragten emotional 'im Mark' getroffen und deshalb ziemlich wahrheitsgetreu geantwortet haben dürften@Regula Bühlmann:es beruhigt mich auch sehr!


Gustav Springer

25.01.2010, 11:37 Uhr

@Walter Kunz: Welches Problem wurde denn mit der Annahme der Initiative gelöst? Aber Sie haben Recht: wir sollten endlich mal Probleme lösen wie zB. den latenten und hochgekochten Fremdenhass von rechts. Ende der Durchsage? Sicher nicht, den Mund darf man sich nicht verbieten lassen, denn noch herrscht Meinungsfreiheit.


Stefan Studer

25.01.2010, 11:36 Uhr

@Jan Maurer: Was für Konsequenzen sollen wir nun aus Ihrer Aussage ziehen? Meinen Sie das so, wie es sich anhört? Direkte Demokratie abschaffen und den Menschen nur noch Vorlagen zur Abstimmung vorlegen, bei denen sie nichts "Falsches" beschliessen können. Ok, bin dafür, wenn ich und ein paar andere Auserwählte, die so genauso denken wie ich, darüber entscheiden was richtig und was falsch ist.


franz deichsler

25.01.2010, 11:34 Uhr

@kunz: das ist engstirniges denken: wir haben entschieden und nun gehts weiter! was haben wir genau entschieden? es gibt zu viele, die zu verschiedenes zum motiv der anti-minarett initiative sagen. die einen reden von angst, die anderen über übefremdung oder wieder andere über islamismus. für bzw. gegen was haben wir abgestimmt? sicher ist, dass wir die svp mit einem steilpass bedient haben.


Alain Burky

25.01.2010, 11:32 Uhr

Nur 1008 Stimmberechtigte - und wer hat sie ausgesucht (gfs?) Ist das Selbstbeschaeftigungstherapie - oder von wem kam der Auftrag - und wer hat bezahlt ?


werner schweizer

25.01.2010, 11:31 Uhr

Bin gleicher Meinung wie Herr W. Kunz.


Hugo Tschanz

25.01.2010, 11:31 Uhr

Ich bin m, habe ein Hochschulstudium abgeschlossen und trotz Longchamps und vehementer SVP-Ablehnung Ja gestimmt. Grund: Kirche und Macht ergeben immer eine ganz gefährliche Mischung, das WAR bei uns so: Religionskriege, Reformationskriege, Hexenverbrennung, Index librorum.. Sonderbundskrieg. Und das IST so im Islam. Bei uns kümmert es zum Glück nicht mehr sehr, was der alte Herr in Rom sagt.


Martin Reifler

25.01.2010, 11:24 Uhr

Die Umfrageanalyse vor der Abstimmung sagte doch aus, es sei eine Mär, dass diese Initiative nur den Hauch einer Chance hätte, so wie sich die Befragten äusserten. Viele Befragte logen offensichtlich, gerade wohl aus linken Kreisen, denen es peinlich war ein Ja zuzugeben. Und jetzt sollen die Befragten, z.B.die linken Frauen, plötzlich ganz ehrlich geantwortet haben zu derselben Thematik?


Walter Kunz

25.01.2010, 11:22 Uhr

Der Fall ist eindeutig klar. Das Volk hat entschieden. Daran gibt es nichts mehr zu deuteln. Es ist höchste Zeit dieses Thema endlich und ganz ab zuschliessen. Dringendere Probleme warten gegenwärtig einer Lösung. Ende der Durchsage.


Regula Bühlman

25.01.2010, 11:21 Uhr

Tja, ich hab's ja gewusst! Aber wie oft musste ich mich gegen diese Unterstellung wehren: "Du als Feministin warst doch sicher dafür"!


JImy Hofer

25.01.2010, 11:16 Uhr

Und auf diese Mär in Fom einer "Meinungsumfrage" sollen wir nun hereinfallen, nach der Erfahrung mit den Minarettverbots-Initiative-Umfragen?


Ernst Pauli

25.01.2010, 11:14 Uhr

Also haben wir schlussendlich nicht über eine Bauvorschrift abgestimmt? Irreführung des Volkes durch vermögende rechtspolitische Kreise! Bedenkt man, dass z.B. einer dieser Herren NR früher schon Sekretär beim Blocher-Vorgänger Schwarzenbach war und dort schon gegen die Italiener gedonnert hatte...haben wir eigentlich den Sinn für Realität verloren? Abstimmungen sollten nicht missbraucht werden.


Berger Nicole

25.01.2010, 11:13 Uhr

Nach der Abstimmung sollen wir der gfs-Analyse auf einmal Glauben schenken, nachdem das gleiche Forschungsinstitut vor der betreffenden Abstimmung konstant gewaltig daneben lag?


Werner Meyer

25.01.2010, 11:12 Uhr

Meinungsumfragen im Allgemeinen - und zu diesem Thema im Sepeziellen - sind mit grösster Vorsicht zu nehmen. Die Meinungsumfrage zum Abstimmungsausgang der Minarettiniative lag ja vollkommen daneben. Zumindest sollte bei der Veröffentlichung angegeben werden, wer die Umfrage in Auftrag gegeben hat und wer sie bezahlt hat.


Jan Maurer

25.01.2010, 11:10 Uhr

Die Tatsache, dass sich von den Befürwortern nur die Allerwenigsten konkret daür interessieren, ob Minarette gebaut werden sollen oder nicht, lässt mich massiv am Sinn der direkten Demokratie zweifeln. Offensichtlich ist das Schweizervolk nicht in der Lage, mit diesem Recht angemessen umzugehen.


Beat Keller

25.01.2010, 11:10 Uhr

Warum ausgerechnet gfs.bern diese Analyse verantwortet bleibt ein Rätsel. Auch die Anzahl der dafür gemachten Anfragen ist bedenklich. Aus 1008 Interviews kann wohl nie und nimmer die Befindlichkeit eines so heterogenen Volkskörpers wie der Schweiz ermittelt werden. Wie viele "linke" Frauen wurden erfasst 10, 50 (das wären dann 4.96 % aller Antworten. Einfach unseriös das Ganze - wie immer bei gfs


Philipp Sauter

25.01.2010, 11:09 Uhr

Da diese Umfrage von Longchamps kommt, wird sie garantiert falsch sein.


Roland Moser

25.01.2010, 11:07 Uhr

Und das soll stimmen? Genau wie die Umfrage von Claude Longchamp im Vorfeld der Abstimmung wird auch diese Umfrage nicht wahrheitsgemäss beantwortet worden sein. Wer würde bei einer Umfrage schon offen und ehrlich zugeben, dass er ein Zusammenleben von Christen und Moslems in der Schweiz nicht wünscht und der Islam aufgrund seiner archaischen Ideologie hier nicht erwünscht ist?






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