Schweiz

Die Welt berichtet über Schweizer «Käsearmee»

Aktualisiert am 20.10.2012 157 Kommentare

Vor zwei Wochen wurde bekannt, dass die Schweizer Armee sich für den Zerfall der Eurozone wappnet. Die Nachricht wurde hierzulande eher nüchtern aufgenommen. Im Ausland sorgt sie für grosses Erstaunen.

1/7 USA
Das US-amerikanische Portal «CNBC» titelte «Die Schweiz bereitet sich auf den Zerfall der Eurozone vor». Das Land, das für seine Neutralität bekannt sei, treffe gegenwärtig ausserordentliche Massnahmen um sich auf die fortschreitenden Ausschreitungen in den Strassen von Europa vorzubereiten.

   

Artikel zum Thema

Stichworte

Blog

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Teilen und kommentieren

Stichworte

Blog

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Werbung

Am 7. Oktober berichtete die Zeitung «Der Sonntag» über die Übung «Stabilo Due», welche die Schweizer Armee gegenwärtig probt: Eine dramatische Eskalation der Lage in EU-Krisenstaaten mit Auswirkungen auf die Sicherheit der Schweiz.

Verteidigungsminister Ueli Maurer sagte damals: «Ich schliesse nicht aus, dass wir in den nächsten Jahren die Armee brauchen.» Er spielte dabei auf die aktuelle Wirtschaftskrise und ein Europa an, das immer schwächer werde. Die EU bereite ihm Sorgen, betonte Maurer.

Wie der «Sonntag» berichte seien deshalb 100'000 Soldaten, 5 Milliarden Franken pro Jahr für die Armee und der Kampf-Jet Gripen notwendig, um die Schweiz verteidigen zu können. Die 2000 höchsten Offiziere bezogen Stellung, um «Helvetia», wie man die Schweiz während der Übung nennt, gegen Unruhen, Demonstrationen und Flüchtlingsströme aus den Nachbarländern zu verteidigen.

Weltweites Interesse

In der Schweiz wurde diese Meldung eher zurückhaltend aufgenommen und sorgte nicht für viel Diskussionsstoff. Ganz anders im Ausland. Es dauerte zwar einige Tage, doch dann verbreitete sich die Nachricht der wehrhaften Schweizer Armee, die sich auf den Showdown der Eurokrise vorbereite (siehe Bildstrecke).

Christoph Brunner, Armeesprecher der Schweizer Armee, bestätigte gegenüber dem Schweizer Fernsehen das weltweite Interesse: «Wir bekommen Telefonanrufe aus der halben Welt.» Brunner sei von den Journalisten gefragt worden, ob es zutreffe, dass sich die Schweiz für den Zerfall der Eurozone wappne. «Das trifft nicht zu», sagte Brunner abschliessend. (mrs)

Erstellt: 19.10.2012, 23:48 Uhr

157

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

157 Kommentare

Thomas Schmid

20.10.2012, 01:49 Uhr
Melden 674 Empfehlung 227

Speziell Spanien und Italien sollten sich besser spöttischer Bemerkungen enthalten, sind es doch gerade diese beiden Länder, welche mit einer zweifelhaften Immigrationspolitik den Korridor für zig mittellose Einwanderer in die CH öffnen. Den Zerfall üben, aber NEIN sowas geht gar nicht, die Bevölkerung darf nichts böses denken, gilt aber nur für die eifrigen EU Turbo Länder, siehe I und ES. Antworten


Catherine Hafner

20.10.2012, 09:46 Uhr
Melden 592 Empfehlung 159

Was gibt es da zum lachen? wenn der Finanzkollaps kommt, dann wären viele froh wenn unsere Armee bereit ist! viele Menschen in der Schweiz leben in einer falsche Sicherheit und werden bald überrascht werden. Die Banken international haben ca. 1'000 Trillionen Derivatives, wenn dieser Markt zusammenbricht, dann rettet sich wer kann. Antworten



Schweiz

Populär auf Facebook Privatsphäre

Umfrage

Seit 15 Jahren steigt die Anzahl Ferienwochen für Arbeitnehmer leicht an. Profitieren Sie davon?




Jetzt wechseln und sparen

Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.

Kino

Alle Kinofilme im Überlick

Am und auf dem kühlen Nass

Erleben Sie erfrischende Ausflüge mit SBB RailAway am und auf dem kühlen Nass.