Schweiz

Diskussion

Die arme Mittelschicht und ihre reichen Einflüsterer

In ihrer neuen Mittelstands-Studie warnt Avenir Suisse vor den Folgen der Umverteilung von oben nach unten. Und verliert kein Wort über die massiven Steuergeschenke für die Reichsten. Mehr...

Eine Analyse von Thomas Ley.

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291 Kommentare

Claudio Fabiano Di Bari

22.12.2013, 17:21 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

Finde ich sowieso eine schweinerei, dass man immer nur für die Reichen schaut. Das Wort "Mittelschicht" ist hier in der Schweiz sowieso zum Fremdwort geworden, weil es schon seit Jahren nicht mehr eine solche Schicht in der Schweiz gibt: entweder ist man Reich oder man ist arm. Wohlgemerkt: dies ist NICHT die Schuld von den Migranten/Einwanderern, sondern von den Managern der Firmen und der SVPler Antworten


Andreas Messerli

30.11.2012, 14:39 Uhr
Melden 10 Empfehlung 1

Teile und herrsche! Derselbe alte Trick! Antworten


Cornelis Bockemühl

21.11.2012, 14:14 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Angeblich sind wir ja "neidisch" auf die Wohlhabenden wenn wir deren exorbitante Gehälter und Gewinnabschöpfungen als ungerecht kritisieren. Statt dessen soll jetzt Missgunst gegenüber den Unterprivilegierten geschürt werden - eine reichlich primitive Strategie: Die "anderen" gegeneinander aufhetzen um selber als lachender Dritter da zu stehen! Antworten


Guido Cavalet

20.11.2012, 21:21 Uhr
Melden 21 Empfehlung 5

Die Mittelschicht sind Arbeitnehmer, relativ gutes Bildungsniveau. Kurz gesagt die Macher in einer Firma, jedoch nicht die "Schnorrer" also auch wenig vertreten im obersten Management. Politisch desinteressiert weil zu angespannt im täglichen Arbeitsstress, also genau die Wähler die die "Politschnorrer" wählen, weil einseitig durch Medien orientiert. Die Mittelschicht versenkt sich also selbst. Antworten


markus müller

20.11.2012, 17:16 Uhr
Melden 26 Empfehlung 4

dass avenir suisse bloss eine propagandamaschine der reichen ist, war schon lange klar. man sollte mal die hintermänner aufdecken. Antworten


paul rohner

20.11.2012, 13:55 Uhr
Melden 18 Empfehlung 6

Ist das so schwer zu verstehen.Es gibt reiche Bürger einerseits und reiche Bürger andrerseits.Die Einen verdienen für was Sie leisten viel zu viel und werden obendrauf noch mit millionenschweren Bonis vergoldet.Die anderen Reichen haben den Reichtum in der Firma untergebracht und geben sehr vielen den Lohn für das tägliche Brot.Enteignen wir Diese Reichen und sägen den Ast auf dem wir sitzen ab. Antworten


otto ris

20.11.2012, 15:47 Uhr
Melden 7 Empfehlung 6

Genau so ist es!
Im Prinzip sollte es nicht nur einen Steuerabzug pro gezeugtem Kind geben, sondern auch einen pro geschaffenem Arbeitsplatz.


Lucas Wyrsch

20.11.2012, 10:21 Uhr
Melden 25 Empfehlung 6

Wir haben eine absolutistische Finanzoligarchie, welche alle Finanztransaktionen steuerfrei abwickeln darf! Das war beim französischen Sonnenkönig, Ludwig dem 14. gleich, als der Adel und der Klerus keine Steuern bezahlten und alle Steuerlast bei gewöhnlichen Volk war! Eine Tobin Finanztransaktionssteuer zu einem Prozent würde für mehr Gerechtigkeit und Demokratie sorgen! Antworten


Alex Kramer

20.11.2012, 21:39 Uhr
Melden 21 Empfehlung 1

Jetzt erklären Sie mir bitte nochmal, auf welchen Druck hin man die Stempelsteuer abgeschafft hat?
Es ist immer dieselbe Leier: Wachstum, nochmals Wachstum etc, aber die wirklichen Profiteure wollen immer weniger bezahlen. Und der dumme Mittelstand macht jeweils an der Urne mit und reibt sich danach die Augen, weil der Staat seinen Auf- und Ausgaben nicht mehr nachkommen kann.


Ernst Rietmann

20.11.2012, 08:43 Uhr
Melden 39 Empfehlung 3

Das Abrutschen des Mittelstandes ist kein Wunder. Der Mittelstand hat wie die Armen in Bern und in den Kantonen keine Lobby. Bezüglich Steuererleichterungen wurde und wird er seit Jahren vernachlässigt, von kleinen sinnlosen Geschenken mal abgesehen. Daneben steigen und stiegen die Lebenskosten bei häufig gleich bleibenden Löhen. Kommt dazu, dass Familienpolitik in CH inexistent ist. Antworten


Alex Kramer

20.11.2012, 21:47 Uhr
Melden 19 Empfehlung 1

@ Rietmann: Abrutschen, keine Lobby?
Was muss man denn dem Mittelstand noch sagen, damit die unsinnigen Steuergeschenke an die oberen 10'000 aufhören?
Ich mache mir ernsthaft Sorgen um die Kompetenz des Stimmvolkes an der Urne: Zuerst die Merz'sche Unternehmenssteuer-Reform annehmen und nachher über den Steuerausfall klagen?
Der Mittelstand knechtet sich selber, jedesmal wieder auf's Neue!


Ernst Rietmann

20.11.2012, 13:44 Uhr
Melden 2 Empfehlung 8

@Wetter. Die Mär vom teureren Wohnen kommt immer wieder, nur muss ich hier widersprechen. Noch vor der PFZ trug ich mich mit dem Gedanken, meinen Wohnsitz nach Zürich zu verlegen. Ernüchtert gab ich die Pläne schnell wieder auf. Wenn ich die Preise heute und damals ansehe, scheinenmir die Unterschiede insgesamt (Kt. ZH) nicht sehr hoch, nach Region individuell vielleicht schon.


Alex Wetter

20.11.2012, 11:10 Uhr
Melden 22 Empfehlung 3

Teuer, vielerorts unbezahlbar, sind wohnen und Krankenversicherung.Wohnen weil unsere Behörden seit 10 Jahren die PFZ nicht im Griff haben, die nötigen Gesetze in Sachen PFZ Wohnen, Familienpolitik, Gesundheitswesen nicht verabschieden, weil BR SR NR viel zu stark vom Geld beherrscht sind, besteht daher ein offensichtlicher Interessens-Konflikt zu Ungunsten des Volkes. Es fehlt an politischem Mut


werner hueppi

20.11.2012, 07:56 Uhr
Melden 40 Empfehlung 4

Avenir Suisse verdanken wir diese PFZ, welche stark zur Verarmung des Mittelstands in der Schweiz beigetragen hat. So ist das Einkommen des Mittelstands seit Einfuehrung der PFZ real gesunken. Auch die Lebensqualitaet sank, waehrend die Kriminalitaet neue Rekorde in der CH feiert. Hauptnuzniesser der gewaltigen Umverteilung des Einkommens in der CH, sind Kreise, welche E.Suisse nahestehen. Antworten


Ernst Rietmann

20.11.2012, 13:53 Uhr
Melden 13 Empfehlung 4

@Hüppi. Noch eine Ergänzung: Tatsache ist, dass die bürgerliche Mehrheit seit Jahren die Anreize schafft, um ausländische Unternehmen anzusiedeln. Tiefste Steuern locken Unternehmen und Reiche in die Schweiz. Da ist es ja wohl logisch, dass die Unternehmen auch im Ausland Arbeitskräfte in die Schweiz holen, PFZ vereinfacht dies. Leute kommen aber nicht wegen PFZ sondern wegen ausl. Unternehmen.


Ernst Rietmann

20.11.2012, 13:49 Uhr
Melden 17 Empfehlung 2

@Hüppi. Die Löhne des Mittelstandes und der Armen stagnieren im Mittelstand (was ist das für Sie?) schon seit vielen Jahren, während die Kosten stiegen. Beachten Sie dazu Lohnstudien (schon vor PFZ) welche dies deutlich zeigen. Wer Glück hatte, erhielt vielleicht die Teuerung. Das Management hat(te) in der gleichen Zeit massiven Lohnzuwachs.


werner hueppi

20.11.2012, 12:01 Uhr
Melden 23 Empfehlung 6

E.Rietmann. Die Einwanderung von jaehrlich 80'000 neuen Menschen in die Schweiz, fuehrt zu Mietpreissteigerung u. zu stagnierenden Loehnen fuer den Mittelstand, da man ja unbeschraenkt neue Arbeitskraefte aus der EU holen kann. Wer sonst, als die PFZ, ist an dieser negativen Entwicklung schuld? Es handelt sich hier nicht um Polemik, sondern um eine Tatsache.


Ernst Rietmann

20.11.2012, 10:54 Uhr
Melden 24 Empfehlung 8

@Hüppi. Es ist einfach immer schön, woran die PFZ alles schuld ist: sinkende Lebensqualität, höhere Kriminalität etc. Haben Sie auch schon überlegt, weshalb es für ausl. Unternehmen (und daraus folgend ausl. Mitarbeiter!!) interessant ist, in CH zu kommen? Rekordtiefe Steuern für Reiche + Unternehmen, verursacht durch bürgerl. Mehrheit! Mittelstand und Arme bezahlen die Zeche, weil keine Lobby.


Anton Schneider

20.11.2012, 07:50 Uhr
Melden 13 Empfehlung 29

Nun, dem Tagi-Leser ist die Meinung der Tagi-Redaktion bekannt. So wie diese jegliche staatliche verordnete Umverteilung von oben nach unten begrüsst, ist eine objektive Analyse der Studie von AS nicht zu erwarten, ebenso wie die sachliche Analyse der Unternehmensteuerreformen. Wie wär es mit einem Blick und die Publizierung der Steuerstatistik der Stadt Zürich? Wert zahlt, wie viele zahlen? na? Antworten


Bruno Bucher

20.11.2012, 07:31 Uhr
Melden 21 Empfehlung 1

Im Vergleich zu Avenir Suisse ist das Wahrheitsministerium von Orwell in 1984 eine Kinderkrippe und die Mittelstansstudie bestes Beispiel für Newspeak. Antworten


glancy mueller

20.11.2012, 05:53 Uhr
Melden 26 Empfehlung 4

@schumi: und ohne die arbeitende unter-/mittelschicht wären die oberen in kürzester zeit ruiniert.. kein gärtner, kein schofför, niemand da, der rumkommandiert werden kann.. bin kein exzessiver umverteilungsanhänger.. aber gesellschaftl. kitt ist das wichtigste für eine zukunftsfähige entwicklung unseres landes. Antworten


Michel Schumacher

20.11.2012, 03:20 Uhr
Melden 10 Empfehlung 23

Nunja, wenn 90% Steuerreduktion für eine Familie absolut nur ein paar Hundert Fr. Ersparnis bedeuten, 10% Entlastung für einen Reichen jedoch mehreren Zehntausend Fr., zeugt das an sich von einer gerechten, überproportionalen Mehrbelastung der Reichen. Antworten


Ernst Rietmann

20.11.2012, 10:59 Uhr
Melden 14 Empfehlung 3

@Schumacher. Wenn ein Mittelständler oder Armer mit Lohnausweis bei den Steuern etwas nicht angibt, wird ihm nichts nachgesehen. Er dürfte üblicherweise nach den Bestimmungen gebüsst werden. Bei den Reichen ist es anders: da wird ein Auge zugedrückt (vielleicht auch beide), gegen Zahlung einer verkraftbaren Busse. Gründe: Angst, Druck von oben etc. Wahrlich eine schöne Welt.


Ursula Brock

20.11.2012, 06:31 Uhr
Melden 22 Empfehlung 3

Machen Sie mal einen Unterschied bei Einkommen aus Arbeit mit einem Lohnausweis und Einkommen aus Investitionen und da kommen die Reichen mit ihrer Partizipation bzw. angeblich überproportionalen Mehrbelastung nicht mehr nach. Die werden dort nämlich mit samthandschuhen angefasst und dürfen eigenlich machen was sie wollen...


Boris Scavezzon

20.11.2012, 00:20 Uhr
Melden 47 Empfehlung 4

Ich möchte zur früher Stunde auch noch zu dem Artikel danken. Vor allem gefällt mir, dass der Tagi für einmal "eine Studie" hinterfragt. Hoffentlich passiert dies nun des öfteren. Studien sollten nur erwähnt werden, wenn mitgeliefert wird, wer sie bezahlt hat und wie "unabhängig" sie ist! Antworten


Yves Namel

19.11.2012, 23:46 Uhr
Melden 5 Empfehlung 30

Gedankenexperiment an alle, die finden, die Reichen würden nicht schon genug Steuern und Abgaben leisten: Die EU verlangt von der Schweiz immer mehr Geld, weil es uns im Vergleich zu ihren Mitgliedstaaten so gut geht. Wer verlangt jetzt immer noch, dass die, die haben, noch mehr zu bezahlen haben? In 20 Jahren werden wir sehen, dass avenir suisse recht hatte und der Reporter Ley daneben lag. Antworten


Paul Gwerder

19.11.2012, 23:22 Uhr
Melden 32 Empfehlung 2

Die Taktik von Avenir Suisse ist so alt wie genial und wurde bereits von den alten Römern erfolgreich angewandt. Teile und herrsche, indem der Mittelstand sich von der Armen bedroht sieht und das Heil von den Reichen erwartet, kann die neoliberale Politik munter weiter betrieben werden. Leider gibt es keine Partei, die uns wirklich hilft, hier wäre ein weites Feld für eine neue Kraft! Antworten


Harald Hefti

19.11.2012, 22:53 Uhr
Melden 6 Empfehlung 47

Den ach so armen "Armen" geht es in der Schweiz noch viel besser, als dem Mittelstand in anderen europäischen Ländern. Dieses linke Gejammer ist einfach nur zum Lachen! Antworten


Sandro Studer

19.11.2012, 22:29 Uhr
Melden 31 Empfehlung 1

Der noch vorhandene Mittelstand soll endlich beginnen sich eine unabhängige Meinung zu bilden und auch danach zu handeln. Obrikeitsglaube, Willfährigkeit sich anbiedern und aufgeschnorrte Angstmacherei sind derweil keine Hilfe. Antworten


Thomas Marthaler

19.11.2012, 22:09 Uhr
Melden 27 Empfehlung 1

zutreffend, leider wählen die dümmsten Kälber (und Stierlein) ihre Metzger selber und folgen in den Sachabstimmungen auch noch Ihren Parolen, Ziemlich bedenklich auch der Auftritt der bürgerlichen Parteien im Zürcher Kantonsrat Antworten


enaira gottreb

19.11.2012, 21:41 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

was man dem unbedarften stimmvolk mal wieder alles verkaufen kann - und das nur, weil es nie über den unterschied zwischen absolut und relativ aufgeklärt wurde. danke für den artikel, sehr erhellend! Antworten


roland stucki

19.11.2012, 21:37 Uhr
Melden 25 Empfehlung 3

Jede Wette dass bei der nächsten Abstimmung betreffend Steuersenkung für Unternehmen und die oberen zehntausend wieder in deren Sinn abgestimmt wird. Oder auch die Erbsteuer wird abgelehnt. Warum ? Keine Ahnung. Vielleicht denke jeder dass er auch mal ein kleiner Blocher wird Antworten


Remo Anderegg

19.11.2012, 21:25 Uhr
Melden 24 Empfehlung 1

Dieser Artikel hat Biss! Gesellschaftliche Entwicklungen mittels Fakten statt Mythen ins rechte Licht zu rücken, ist wahrhaftiger Journalismus! Danke. Antworten


Malu Beyeler

19.11.2012, 21:16 Uhr
Melden 9 Empfehlung 14

Avenir Suisse will doch keinen Klassenhass schüren und wenn, dann gegen die UntenProletenSozialschmarotzerAsylantenScheinIVrentnerAlleinerziehendeMütterSchleudertraumasimulanten, von denen sich die tüchtige Mittelschicht dringendst abzugrenzen hat. Mittlerweile hat diese Klasse in ihrer Verkrampftheit sämtliche Lebensart und Nonchalance verloren, ihr Leben scheint zu einer öden Grillparty verkomme Antworten


D-J Strub

19.11.2012, 21:11 Uhr
Melden 2 Empfehlung 18

Das Problem ist uralt. Ab und zu gab es Aufstände, wenn die Kluft "Reich" zu "Arm" zu gross wurde. Der Mittelstand war wohl noch nie so breit wie jetzt. Selten konnte man sich so viel leisten. Natürlich könnte man mehr bei den Reichen holen; wohl nicht mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein und schnell konsumiert durch die Masse. Am Ende kann man nicht mehr ausgeben oder umverteilen als da ist Antworten


Roberto Conte

19.11.2012, 21:05 Uhr
Melden 20 Empfehlung 1

Ja das ist doch klar! Der Mittelstand soll ... zahlen für die, die noch weniger haben, bezw. von der Steuer am Ärgsten gebeutelt, in der Gesundheitspolitik mit den %tual höchsten Abgaben und vielem mehr. Und die die ganz oben stehen, die Reichen, die dürfen müssen und sollen schon gar nicht, Dieses Klientel wird mit Glacehandschuhen angefasst und bei Stimmung gehalten. Bravo so geht es auch. Antworten


Daniel Streuli

19.11.2012, 21:03 Uhr
Melden 45 Empfehlung 19

Avenir Suisse wir Ihr Feld bald räumen müssen. Avenir Suisse arbeitet ausschliesslich mit dem Faktor "Wissen". Bei so wichtigen Analysen braucht es aber schon ein wenig mehr "Verstand". Avenir Suisse sollte sich mit Querdenkern sowie mit Gesellschaftsanalytikern aus allen Ecken der Schweiz in Verbindung setzen. Nur alles in Zahlen zu rechnen zeugt von Verantwortungslosigkeit. Verstand ist gefragt. Antworten


Rudi Fuller

19.11.2012, 20:59 Uhr
Melden 67 Empfehlung 7

Umverteilung von oben nach unten oder umgekehrt ? Die Frage ist falsch gestellt. Wir sehen heute eine Umverteilung von dem arbeitenden Teil der Bevölkerung nach oben und nach unten. Nach „unten“ zu den Leistungsbeziehern, nach oben zu den arbeitsfreien grossen Vermögen. Der arbeitende Teil wird in beide Richtungen ausgepresst. Seit 2008 hat diese Entwicklung weltweit an Tempo gewonnen, Antworten


Lukas Huwiler

19.11.2012, 23:49 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Ihre Analyse ist nicht falsch, bedarf aber einer Ergänzung: Abgesehen von Kriminellen, die es überall gibt, brauchen jene, die unten sind, das Geld wirklich, was man von den oberen nicht behaupten kann. Was ich NIE verstehen werde: Warum wird Arbeitseinkommen so hoch besteuert, während ohne Arbeit erwirtschaftetes Geld (z.B: Börsen- + Kursgewinne) ungeschoren wegkommt? Leistungsgesellschaft?


Philipp Meier

19.11.2012, 20:54 Uhr
Melden 19 Empfehlung 1

In Zug weiss der Mittelstand, wer die Immobilienpreise unbezahlbar macht... Antworten


Marco Bernasconi

19.11.2012, 20:50 Uhr
Melden 3 Empfehlung 10

von wegen die unternehmenssteuerreform nützt nur einzelnen, reichen grossaktionären. ja, dem ist auch so.. aber jeder und jede von uns arbeitnehmerinnen (zumindest fast alle) haben pensionskassenguthaben.. und auch diese profitieren von der unternehmenssteuereform mit ihren anteilsscheinen an grossen unternehmen. also wenn über steuerreduktionen herziehen, dann bitte an alles denken.. Antworten


Andreas Diethelm

19.11.2012, 20:31 Uhr
Melden 18 Empfehlung 1

Die Perversion Avenir Suisse beginnt ja mit dem Namen, Orwellschem Newspeak. Denn diese PR-Agentur bemüht sich, im Sold transnationaler Food-, Chemie-, Bau-, Energie- und Finanzkonzerne der Schweiz als direkt demokratischem Sozialstaat die Zukunft zu verbauen. Übrig bleiben soll ein Standortmarke, ein HR-Zubringersystem für diese Industrien. Gebührt diesen Publikationen solcherlei Beachtung? Antworten


Andreas Diethelm

19.11.2012, 20:24 Uhr
Melden 6 Empfehlung 1

Die Perversion Avenir Suisse beginnt ja mit dem Namen, Orwellschem Newspeak. Denn diese PR-Agentur bemüht sich, im Sold transnationaler Food-, Chemie-, Bau-, Energie- und Finanzkonzerne der Schweiz als direkt demokratischem Sozialstaat die Zukunft zu verbauen. Übrig bleiben soll die Standortmarke Swiss, ein HR-Zubringersystem für diese Industrien. Gebührt diesen Publikationen solcherlei Beachtung? Antworten


Tom Wetterwald

19.11.2012, 20:16 Uhr
Melden 15 Empfehlung 4

Vor ca. 2 Jahren konnten wir abstimmen, ob Einkommen über CHF 250'000.- in allen Kantonen zu einem Mindeststeuersatz besteuert werden sollen.
Die Initiative wurde abgelehnt. Mein Mitleid mit dem gebeutelten Mittelstand hält sich seit dann in Grenzen.
Antworten


Peter Frauchiger

20.11.2012, 08:50 Uhr
Melden 21 Empfehlung 1

Der dumme Mittelstand liess sich wieder mal von den reichen Einflüsterern reinlegen. Das kommt immer wieder vor, wie z.B. bei der PFZ Abstimmung.


linus beyeler

19.11.2012, 20:01 Uhr
Melden 134 Empfehlung 8

In einer direkten Demokratie könnte man problemlos ein sozial verträgliches System auf die Beine stellen. Nur werden die Bürger immer wieder von Politikern, Wirtschaftsverbänden und den Lakaien der Reichen hinters Licht geführt und belogen. Schade, dass die Stimmbürger immer wieder dieselben Volksvertreter wählen, sich weiterhin an der Nase rumführen lassen und an Wohlstand und Frieden einbüssen. Antworten


Paul Weder

19.11.2012, 22:29 Uhr
Melden 12 Empfehlung 1

Alle Texte hier im Blog sind der Beweis, dass die Demokratie langfristig nicht funktioniert und sich selbst abschaffen wird. Der Bürger war nie wirklich mündig, und die Interessengruppierungen in der Politik, der Wirtschaft und der Hochfinanz lassen den Bürger tanzen wie die Puppen an Fäden. Was passiert mit Arbeitsleistung, Eigentum, Rechten, der Macht und den Finanzen, und das trotz Demokratie?


Matthias Meier

19.11.2012, 19:41 Uhr
Melden 122 Empfehlung 13

Und wenn es dann wieder mal eine Abstimmung über höhere Steuern gibt, machen sich die Leute in die Hose vor den Drohungen der Reichen, da ist es halt einfacher, auf den Armen herumzuhacken, die können ja auch nicht mit Wegzug uns so drohen. Erbärmlich und traurig. Antworten


walter bossert

19.11.2012, 20:21 Uhr
Melden 6 Empfehlung 2

Herr Meier, Steuererhöhungen für wen, das ist doch die alles entscheidende Frage ?Warum nimmt sich die SP nicht einmal die Mühe und definiert wer als Reich gilt und wer bei näherer Betrachtung nur Durchschnitt ist.Befürchtet man in diesen Kreisen weniger polemisieren zu können?


Thomas Stäubli

19.11.2012, 19:34 Uhr
Melden 35 Empfehlung 109

Es gibt schon Unterechtigkeiten im Steuersystem: Z.B. dass man mit hohem Vermögen wegen der Vermögenssteuer und der tiefen Zinsen u.U. mehr Steuern zahlen muss, als man Einkommen hat. Und dass man in die AHV Millionen einzahlen kann und am Ende genau gleich viel Rente bekommt wie ein lebenslanger Sozialhilfebezüger. Antworten


Thomas Hanhart

19.11.2012, 20:42 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Danke Frau Christen! Die Generationen vor uns haben aus leidvoller Erfahrung endlich zu einem vernünftigen System des Zusammenlebens gefunden und ich finde es auch sehr wert, dieses zu verteidigen. Es gibt genug Fehler kreuz und quer, aber dass nun die Armen, Alten und Invaliden an allem schuld sein sollen, ist 19. wenn nicht 18. Jahrhundert. Dahin wollen wir doch nicht wirklich zurück?


Thomas Stäubli

19.11.2012, 20:32 Uhr
Melden 6 Empfehlung 23

Ja, Frau Christen. Aber man sollte daher mal mit dem ewigen Reichenbashing und Gejammer wegen "verarmenden Mittelstands" aufhören. Die Statistik sagt schlicht und einfach was anderes: Steigende Wohneigentümerquote, immer mehr Wohnfläche pro Einwohner, immer mehr Flugreisen und stabiler Privatkonsum. Verarmung sieht anders aus. Mit dem linksideologischem Umverteilungswahn verarmen wir alle am Ende!


Barbara Christen

19.11.2012, 20:20 Uhr
Melden 121 Empfehlung 11

@T. Stäubli: Genau dies ist der Gedanke der AHV. Solidaritätsprinzip! Schon etwas davon gehört - ich denke nicht! Ich habe auch immer die maximale Prämie einbezahlt und finde es absolut in Ordnung, mit meinen Prämien Schwächere zu unterstützen. Aber in diesem sozialen Gedanken muss man wohl erzogen worden sein (Nachkriegsgeneration) oder eben nicht. Die Welt kommt mit lauter Egoisten nicht weiter.


Remo Roth

19.11.2012, 19:19 Uhr
Melden 71 Empfehlung 11

Danke, für diese Klarstellung, und danke an Hans Kissling, meinem Studienkollegen von anno dazumal, für diese Klärung. Hoffentlich begreift dies der Mittelstand bald einmal ... Antworten


Franz Kessler

19.11.2012, 19:16 Uhr
Melden 53 Empfehlung 7

Das ist halt das Problem des Mittelstandes. Der Mittelstand hat genug Geld um es ausser Acht zu lassen und zu wenig Geld damit er sich richtig zur Wehr setzen kann. Antworten


Ursula Brock

19.11.2012, 19:08 Uhr
Melden 36 Empfehlung 16

Wie extrem die Einkommens und Vermögensunterschiede sind kann man auf der Seite der Initiative "Steuerbonus für Dich" nachlesen. Darüber können die KT ZH bald mal abstimmen. Es ergibt sich aus 1% einmalige Sondersteuer für höchste Vermögen und Eigenkapital eine Gutschrift für jeden Erwachsenen von 5000.-, pro Kind von 3000.- und für ein 4 Köpfige Famile von 16'000.- Nur 1% für 1x Umverteilung Antworten


otto ris

20.11.2012, 15:58 Uhr
Melden 1 Empfehlung 2

Ursula Brock 19.11.2012, 19:08 Uhr: Noch "genialer" als die Sondersteuer wäre keine Steuern bis zu einem bestimmten Einkommen und was darüber liegt mit 100 % besteuern. Das bestimmte Einkommen müsste so gewählt werden, dass 51 % der stimmberechtigten Bevölkerung darunter liegt... "GENIAL" nicht wahr?


Yves Namel

19.11.2012, 23:53 Uhr
Melden 5 Empfehlung 9

Wenigstens ehrlich, Frau Brock, nicht so um den heissen Brei herumgeredet. Damit wissen nun alle, was immer mehr sozialistische Umverteilung bedeutet. Im besten Fall ziehen die 1% Reichsten weg, im schlechtesten Fall werden die Reichen ärmer. Die Verlierer wären die Armen. Vielleicht sollte Frau Brock mal Griechenland studieren - dort krepiert grad ein grandioser Umverteilungssalat ... äh -staat.


Etone Schmitz

19.11.2012, 19:02 Uhr
Melden 154 Empfehlung 16

Man kann nicht oft genug betonen, dass Avenir Suisse kein Forschungsinstitut, sondern eine Lobbygruppe für die Arbeitgeber ist. Dementsprechend sind die "Forschungsergebnisse". Man nennt das auch faktenfreie Forschung....... Antworten


Etone Schmitz

20.11.2012, 11:40 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Probst. Das leuchtet mir unmittelbar ein. Es wird dann aber Zeit, dass die Arbeitgeber, von denen Sie sprechen, aufstehen und Avenir Economiesuisse den Meister zeigen.


rene probst

19.11.2012, 21:05 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

nein, nicht für die arbeitgeber, sondern für das grosskapital... ich bin wie 300'000 andere arbeitgeber mit weniger als 50 mitarbeitern ein mittelständler der sich weder von avenir- noch economiesuisse vertreten fühlt: wir bezahlen die zeche für die spielchen der grossen genauso mit wie der rest des mittelstandes...


Sebastian Zollikofer

19.11.2012, 18:59 Uhr
Melden 90 Empfehlung 14

Es hat alles mit der Privatisierung begonnen! Was bringt uns die Liberalisirung des Strommarktes? Nichts (Schaut mal die Doku ENRON-The smartest Guys...) an. Was hat uns die Lieberalisierung der Telekom gebracht? Alles hat höhere Preise gebracht. Der Staat sollte: Wieder Wohnungen zu vernünftigen Preisen anbieten und damit seine Sozialwerke selbstfinanzieren. USW. Dann würde alles gut kommen! Antworten


Paul Gwerder

19.11.2012, 22:52 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Die Strommarktliberalisierung ist das beste Beispiel, wie es läuft. Zweimal sagt das Stimmvolk nein und beim dritten Mal machen Parlament und Regierung, was sie wollen. Die Rechte sieht bereits den Rubel rollen und fette VR-Mandate und die Linke schaut nach Brüssel und glaubt, dass dies auf dem Weg in die EU einfach notwendig ist. Daher gab's kein Referendum und wir alle werden mehr bezahlen...


walter bossert

19.11.2012, 20:32 Uhr
Melden 2 Empfehlung 5

Herr Zollikofer, haben Sie vor der Lieberalisierung der PTT Telefonrechnungen bezahlt ? Und all die Zusatzleistungen ? Sozialwohnungen, heisst vom Steuerzahler mitbezahlt! Meist minimal eingerichtet und energetisch Katastrophal.


Ueli Hoch

19.11.2012, 20:09 Uhr
Melden 3 Empfehlung 3

@Zollikofer: Also im Bereich Telekom hat die Privatisierung doch zu günstigeren Preisen, resp. massiv mehr Leistung geführt. Ich mag mich noch gut an Zeiten erinnern wo man bei einem Umzug bis zwei Monate warten musste, bis einem die PTT einen Telefonapparat an die bereits im Haus vorhandene Telefonleitung montierte.


Walter Kunz

19.11.2012, 18:58 Uhr
Melden 39 Empfehlung 9

Zurzeit sind also nur noch Reiche sowie der Mittelstand aktuelle Themen. Alle Anderen, hier in unserer Demokratie, welche ihr Brot sauer verdienen müssen, die überlässt man mit ihren Problemen gewandt sich selbst. Antworten


Ursula Brock

19.11.2012, 19:09 Uhr
Melden 19 Empfehlung 10

..stimmt nicht, sie können mitmachen und mitkommen und sich äussern damit jeder Bescheid weiss...


Ronnie König

19.11.2012, 18:50 Uhr
Melden 123 Empfehlung 16

Der feige Schweizer hat sich seit 30 Jahren immer alles an der Urne vom Chef Economiesuisse Avenirsuisse oder den rechten Parteien diktieren lassen. Wie man sieht hats rentiert. Banken üben immer noch den wilden Westen, Reiche bezahlen zu wenig Steuern und der Mittelstand schwindet, bezahlt viel und bekommt Flüchtlinge zugeteilt, muss sich gegen Chinesen und Inder behaupten, Griechen retten. Toll! Antworten


Yves Namel

20.11.2012, 00:01 Uhr
Melden 2 Empfehlung 4

@Christen: Müller hat recht. Schauen Sie mal, wo's die höchsten Boni gibt: Banken und Pharma - zufälligerweise die am meisten regulierten Bereiche! Wahre Freiheit geht nur mit Verantwortung. Verantwortung lässt sich nicht verordnen, sondern muss man spüren und leben. Und das gilt auch für den Sozialstaat. Je mehr Leistung vom Staat kommen soll, desto weniger ist der Einzelne selbstverantwortlich.


Barbara Christen

19.11.2012, 20:11 Uhr
Melden 45 Empfehlung 8

@P. Müller: Die Frage ist, wer es sich einfach macht! Die Globasierung und die Freiheit der Wirtschaft wurde mit Selbstregulatation schmackhaft gemacht.. Das Resultat ist heute deutlich ersichtlich. Von wegen sich selbst regulieren! Die Reichen werden immer reicher - die Mittelschicht verdient zwar gut, doch ein finanzielles Polster anlegen ist schlicht und einfach nicht möglich.


Paul Müller

19.11.2012, 19:40 Uhr
Melden 23 Empfehlung 39

Auch Sie machen es sich sehr einfach, Frau Christen. Wir alle wollen soziale Gerechtigkeit - die Differenz besteht nur im Weg dahin. Noch nie lag die Staatsquote so hoch wie heute, noch nie wurde die Wirtschaft sowie unser tägliches Leben so durchreglementiert wie heute in den Wohlfahrtsstaaten Europas. Verstehen Sie das unter dem angeblich so bösen Neoliberalismus? Mehr Freiheit tut dringend not


Barbara Christen

19.11.2012, 19:22 Uhr
Melden 69 Empfehlung 19

@Ronnie König: So ist es! Die neoliberalistischen Parteien mit ihren Helfern Economiesuisse und Avenir-Suisse haben genau verstanden die Ängste der Schweizer zu instrumentaliseren. Firmen wandern ins Ausland, Arbeitsplatzverlust etc. Die schlimmste Partei ist die SVP! Eine reine Wirtschaftspartei, doppelzüngig, wettert gegen die PFZ - ein grosser Teil der Wähler profitiert aber am meisten davon.


Richard Sieber

19.11.2012, 18:49 Uhr
Melden 22 Empfehlung 25

Warnen muss man ausserdem vor einer massiven AHV-Lücke. Das hat damit zu tun, dass auf den Löhnen höhere Beiträge erhoben und die Steuern auf Dividenden gesenkt wurden. Dadurch und wegen der "schlechten Presse", werden die Löhne sinken, die Anzahl der von der Solidarität profitierenden AHV-Bezüger wird immer grösser und das Lebensalter steigt. Man muss deshalb eine Erbschaftssteuer einführen. Antworten


Ike Conix

19.11.2012, 21:26 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Brock: Für Sie ist das vielleicht kein Problem. Aber dass die Arbeitgeberanteile einfach so erhöht werden können, ist falsch. Die AHV kennt paritätische Beiträge. Wenn das anders werden soll, geht das nur über eine Gesetzesänderung. Und das dauert bekanntlich seine Zeit ...


Ursula Brock

19.11.2012, 18:59 Uhr
Melden 34 Empfehlung 16

...genauso gut kann man die Arbeitgeberanteile der AHV erhöhen... ist kein Problem und kann monatlich eingeführt werden sollte die AHV mal leiden...


Barbara Christen

19.11.2012, 18:35 Uhr
Melden 108 Empfehlung 30

Ich habe genug vom Neoliberalismus den die Rechten, Economiesuisse und Avenir-Suisse, konsequent verfolgen und werde in Zukunft nur noch SP wählen und zwar solange bis sich die Rechten wieder zu einem gesunden Kapitalismus und sozialer Gerechtigkeit bekennen. Wer unterhält eigentlich den Staat? Die Reichen mit permanenten Steuergeschenken oder der Mittelstand? Ich denke, die Antwort ist einfach Antworten


Barbara Christen

20.11.2012, 22:59 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Michel Schuhmacher: Ihre Rechnung geht nicht auf. 2.5 und 39 % = 41.5 % zahlen zusammen 47.8 %. Der Rest der Bevölkerung von 58.8 % zahlt demzufolge 52.2 %.Wer kommt nun für wen auf? Wer zahlt schlussendlich im Verhältnis zum Verdienst mehr Steuern. Wohl nicht die "Reichen". Solange Gewinne aus Finanztransakationen(= Einkommen ohne Arbeit) nicht besteuert werden, ist das System ungerecht.


Michel Schumacher

20.11.2012, 03:34 Uhr
Melden 7 Empfehlung 8

Ja, diese Antwort ist einfach. Die Zahlen werden ja schliesslich jährlich publiziert. Die 2,5% Reichsten im Land zahlen 44% der Bundessteuern. Die 39% die zu den unteren Einkommen zählen, zahlen zusammen 3.8% der Bundessteuern. Ohne die obersten Einkommen wären die unteren Einkommen ruiniert.


Ursula Brock

19.11.2012, 19:13 Uhr
Melden 33 Empfehlung 15

@Christen; Wer wirklich wissen möchte wie wiederwärtig die Neoliberale Variante in der Praxis ist muss sich über das Multilaterale Investitions Abkommen MAI informieren. Grosse Teile des MAI sind in die WTO Handelsverträge geflossen und erklären vieles der heutigen untragbaren und unbezahlbaren Situation u.a. den Bankrott der Zivilgesellschaften versus die Steuroasen


Barbara Christen

19.11.2012, 18:46 Uhr
Melden 78 Empfehlung 18

Wer den Unterschied zwischen Neoliberalismus und Kapitalismus nicht kennt - Wipikedia hilft. Ich bin keine Kommunistin, bekenne mich aber zur sozialen Gerechtigkeit und Solidarität. Arbeit soll sich lohnen und dies tut es heute immer weniger, weil die Mittelschicht zu Gunsten der Oberschicht immer stärker belastet wird. Ich habe auch genug vom Abbau der Sozialleistungen wie z.B. IV, ALV etc.


Thomas Frey

19.11.2012, 18:29 Uhr
Melden 38 Empfehlung 102

Was beim Mittelstand für Frust sorgt ist zumindest in meinem Bekanntenkreis die Tatsache, dass man das ganze Jahr arbeitet und sich dennoch nicht mehr (grössere Wohnung, Auto, Urlaub) leisten kann als die "Unterschicht", welche 2000 Stunden mehr Freizeit hat.
Die Reichen finanzieren einen grossen Teil des Staates, ohne mehr Leistungen als ich zu beziehen. Damit habe ich kein Problem.
Antworten


Patrick Müller

19.11.2012, 21:41 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

Ich habe im Artikel nirgends gelesen, dass der Herr Frey dazu aufgefordert wird, ein Exempel für die Aussagen des Autors darzustellen.


Matthias Meier

19.11.2012, 19:55 Uhr
Melden 70 Empfehlung 14

Ich weiss nicht, wo Sie leben, aber ich kenne niemanden aus der "Unterschicht", der 2000 Stunden mehr Freizeit hat als ein normaler Arbeitnehmer und sich eine grosse Wohnung, Auto, Ferien leisten kann. Aber die Reichen, die können das.


Claudia-Tatjana Strebel

19.11.2012, 18:24 Uhr
Melden 13 Empfehlung 23

Der Mittlestand hat Angst vor den Gescheiten und den Arbeitsheeren der Schwellenländer ? Nun ich bin Mittelstand und nicht gerade talentfrei, sprich durchaus mit der Fähigkeit bedacht auch einer durchtechnisierten Gesellschaft folgen zu können....Jeder der auch nur ein bisschen mitverfolgt, was da seit Jahren passiert, blickt hier durch, also nicht jammern sondern handeln.... Antworten


silvia büsch

19.11.2012, 18:21 Uhr
Melden 135 Empfehlung 23

schon lange eine geniale strategie – der mittelstand wird gegen die ärmeren aufgehetzt; den ärmeren wiederum werden feindbilder + sündenböcke namens mitbürgerInnen ausländischer herkunft, «scheininvalide», «sozialhilfebetrügende» etc. zum abreagieren angeboten... unterdessen werden die reichen immer reicher und behaupten, alle probleme seien lösbar, wenn sie noch mehr für sich behalten könnten... Antworten


Yves Namel

20.11.2012, 00:08 Uhr
Melden 3 Empfehlung 14

Tja, Ueli Widmer, lustig, lustig. Leider haben Sie (und viele Schreiber hier) die gesamte Realität gegen sich. Sie können also "töipelen" so viel Sie wollen, Fakt ist, dass die Reichen überproportional bezahlen. Selbst in der CH bezahlen immer weniger überhaupt noch Steuern. Die Reichen sind mobil, ob Ihnen das passt oder nicht - wer wirklich klug ist, behandelt die Reichen deshalb pfleglich.


ueli widmer

19.11.2012, 19:11 Uhr
Melden 56 Empfehlung 9

Herr Meyer: Klar, rupfen wir doch die ARMEN. Die einfachste Lösung. Dass die Reichen reicher werden, ist reine Mathe, also logisch. Trifft auch auf den oberen Mittelstand zu. Ist doch lustig, vor dem Steueramt wollen alle arm sein, bezahlen sollen die andern. Billige Klassenkampfparolen verbreiten Sie hier.


Thomas Meyer

19.11.2012, 18:40 Uhr
Melden 16 Empfehlung 74

Frau Büsch: Klar, rupfen wir doch die Reichen. Die einfachste Lösung. Dass die Reichen reicher werden, ist reine Mathe, also logisch. Trifft auch auf den oberen Mittelstand zu. Ist doch lustig, vor dem Steueramt wollen alle arm sein, bezahlen sollen die andern. Billige Klassenkampfparolen verbreiten Sie hier.


glancy mueller

19.11.2012, 18:09 Uhr
Melden 7 Empfehlung 11

@winter. ch-beispiel gefällig? unsere uhrenindustrie mitte 1980er am boden. auftritt vom genialen unternehmer hayek. dann gings sb wie die rakete. neuste bsp: biver mit hublot, gebr. freitag, implenia mit norwegen-expansion. Antworten


Peek Keller

19.11.2012, 18:01 Uhr
Melden 41 Empfehlung 13

Vielen Dank für den ausgezeichneten Artikel! Antworten


glancy mueller

19.11.2012, 17:59 Uhr
Melden 13 Empfehlung 13

@andreas winter. hatten sie einen fensterplatz im bwl-unterricht? wer bestimmt denn die richtung, in die sich ein unternehmen entwickelt, welche güter es produziert? der büetzer oder ceo&vr? eben.. musterbeispiel: porsche. mitte 1990er fast pleite wegen desaströser modellpolitik. neue führung installiert mit dem riecher für geniale modelle (boxster, 911er wieder mit rundschrinwerfern etc. akt. bsp: opel. lieblos gestaltete modelle, ohne charme. darum werden die dicht machen. nicht wegen der hohen abgaben. pos. bsp: vw, von rekordgewinn zu rekordgewinn.. Antworten


Lennart Kirill

19.11.2012, 17:48 Uhr
Melden 25 Empfehlung 17

Gratiskinderkrippen wären eine neue Giesskannensubventionen, die sehr viel kosten würde, aber am wenigsten denen etwas bringen die es wirklich benötigen. Weshalb muss eigentlich immer das Angebot subventioniert werden, und nicht die Nachfrage? Gebt den Eltern Betreuungsgutscheine mit denen sie sich selber die beste Krippe aussuchen können anstatt mit Vorschriften die Kitabetreiber zu behindern! Antworten


Lennart Kirill

20.11.2012, 07:31 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@U. Brock Weshalb, glauben sie eigentlich das eine private Kita, die staatliche direkte Subventionen erhält nicht auch Profite erwirtschaften kann und darf? Würde nach ihrer Logik nicht auch der Rest der Gesellschaft davon profitieren, wenn die Kunden von anderen Dienstleistungen nicht den vollen Preis bezahlen müssten? Z.b. Friseure, Pedicure, Taxi? Was ist so schlimm an Profit?


Frank Hofmann

19.11.2012, 20:26 Uhr
Melden 4 Empfehlung 1

Frau Brock: Was Sie sich wünschen, ist Sozialismus wie damals bei Erich. Kinderkrippe obligatorisch, Vater Staat bezahlt. Wer seine Kinder selber betreut, muss sich doch blöd vorkommen. Sehen Sie den Unterschied zw. Krippe und SchulPFLICHT? Und auch alt wird man nicht aus freiem Entscheid.


Ursula Brock

19.11.2012, 19:18 Uhr
Melden 13 Empfehlung 15

Wenn eine Kinderkrippe plötzlich aus Steuergeldern finanziert wird und dem zufolge nur noch ein kleiner Obulus bezahlt werden muss profitieren sehr wohl die Benutzer davon und der Rest der Gesellschaft sicher auch. Das gleiche bei Gemeinschaftlich finanzierter Altersfürsorge und bei der Schule ist das schon lange so. Gutscheine sind nur gut für privaten Betreiber ->Steuergelder ->Profite


glancy mueller

19.11.2012, 17:47 Uhr
Melden 30 Empfehlung 8

man kann die versch. stufen gesellschaftl. erosion in unseren nachbarländern im zeitraffer beobachten. deutschland auf der kippe, italien desaströs, griechenland brennt bald, garantiert. ich will das nicht, hoffentlich auch andere. Antworten


Ursula brock

19.11.2012, 19:22 Uhr
Melden 22 Empfehlung 11

...und hier wird vorsorgliche gespart was das Zeug hält... und die AS denkt es ist noch nicht genug und die Familien müssen noch mehr belastet werden... bald wird der Lohn nicht mehr aus Unternehmenstätigkeit und Arbeit finanziert sondern aus dem Sozialamt weil die mikrigen Löhne das Leben hier nicht mehr bezahlen können.. so wandern Steuergelder indirekt zu den Aktionären...


Adrian Schweizer

19.11.2012, 17:42 Uhr
Melden 23 Empfehlung 32

Der Begriff "Mittelschicht" ist unbrauchbar. Man müsste mind. von "unterem" und "oberem" Mittelstand sprechen. Ob ein Einkommen 100K od. 200K beträgt, ist ein riesiger Unterschied. Die steigende Wohneigentumsquote spricht gegen die Verarmung des (unteren) Mittelstands. (Zweit)Autos, Ferienreisen etc. werden als selbstverständlich erachtet. Warum sich immer an den Reicheren orientieren? Antworten


Andreas Meier

19.11.2012, 17:23 Uhr
Melden 76 Empfehlung 14

in den Worten von George Carlin:
"The upper class keeps all of the money, pays none of the taxes. The middle class pays all of the taxes, does all of the work. The poor are there just to scare the shit out of the middle class. Keep 'em showing up at those jobs."
Antworten


Paul Müller

19.11.2012, 17:21 Uhr
Melden 27 Empfehlung 154

Mag sein, dass die Studie ein paar Dinge ausblendet (wie die meisten anderen Gutachten auch) - die Grundrichtung ider AS-Analysen stimmt aber schon.
Ich bin jedenfalls sehr froh, gibt es noch staatlich-unabhängige Institutionen wie AS und hervorragende Publizisten wie ideren Chef Gerhard Schwarz, die sich für mehr echte Marktwirtschaft in unserer Gesellschaft einsetzen - zum Wohle aller Schichten
Antworten


Erich Hofstetter

19.11.2012, 17:32 Uhr
Melden 79 Empfehlung 12

Herr Müller, ich bitte Sie ... Schon etwas respektlos, wie Sie sich über Gerhard Schwarz lustig machen ...


Brigitte Giger

19.11.2012, 17:18 Uhr
Melden 79 Empfehlung 15

Ein sehr guter Artikel. Dass die Avenir Suisse kein Wort über die massiven Steuergeschenke für die Reichsten verliert, erstaunt mich nicht.Wohl oder übel bezahlt die Mittelschicht schlussendlich am meisten Steuern, das war schon im Mittelalter so. Das System wird sich nie ändern. Reiche werden reicher, Arme ärmer.Irgendwann wird jedoch das ganze System zusammenbrechen(Pandemien, Umweltkathastroph) Antworten


Barbara Christen

20.11.2012, 23:18 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Schuhmacher. Die Abschaffung der Pauschalbesteuerung in ZH hatte keine negative Auswirkung auf die Steuereinkommen. Ich wünsche viel Glück bei der Auswanderung. Hoffentlich haben Sie in der neuen Heimat dieselben Annehmlichkeiten wie in der Schweiz. Zudem bezahle ich lieber mehr Steuern, dafür aber Gerechtigkeit. Ich habe es einfach satt, permanent von den Reichen die gleiche Leier zu hören!


Michel Schumacher

20.11.2012, 08:33 Uhr
Melden 4 Empfehlung 2

@Münger+Christen. Die Abhängigkeit lässt sich sogar berechnen. Wandert nur 1 von 10 der obersten Einkommenschicht ins Ausland ab, müssen die Bundessteuern für das unterste Drittel der Einkommen verdoppelt werden, damit die Kasse wieder gleich voll ist. Die MwSt-Konsum-Einbussen noch nicht eingerechnet. So weit hat der soziale Gedanke es mit der Abhängkeit von den Reichen gebracht.


Daniel Münger

19.11.2012, 20:32 Uhr
Melden 3 Empfehlung 4

@Christen - Lesen Sie bitte richtig, bevor Sie mir antworten. Alle eingewanderten Mittellosen erhalten nunmal Dauergratisferien mit medizinischer und zahnärztlicher Vollversorgung. Und was denken Sie, wer das alles bezahlt? Reiche, KMU und Unternehmer. Ganz sicher nicht der Mittelstand. Fallen die Reichen ganz weg, kämen Menschen wie Sie ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurück!


Barbara Christen

19.11.2012, 18:59 Uhr
Melden 29 Empfehlung 9

@ Daniel Münger: Ihr Kommentar ist völlig haltlos. Die Armen bereichern sich auf Kosten der Reichen, so ein Unsinn! Wenn die Armen überhaupt "profitieren", dann auf Kosten der Mittelschicht. Oder können Sie sich erklären, warum die maximalie AHV-Beitragszahlung CHF 24000 ist, oder ALV Beiträge, bis heute, nur bis zu einem Einkommen von CHF 300000 bezahlt werden müssen!


Daniel Münger

19.11.2012, 18:05 Uhr
Melden 27 Empfehlung 45

@Giger - Sind es nicht auch sehr viele Arme, die in der Schweiz sogar reicher werden? Massenhaft Menschen, die vorher nichts hatten, erhalten bei uns, ohne dafür zu arbeiten, die Möglichkeit an unserem Standard und auf Kosten der Reichen und der Unternehmen zu partizipieren. Wenn das dem blutenden Mittelstand nicht gefällt, soll er eben damit aufhören, Rot/Grün zu wählen! Sozialromantik kostet!


Lahor Jakrlin

19.11.2012, 17:08 Uhr
Melden 55 Empfehlung 147

Bevor nun eine Hetzte auf die "Reichen" beginnt - die Lösung heisst FLAT TAX. Die ersten 3000.00 brutto/Monat steuerfrei, danach auf allem was darüber hinaus geht haargenau gleiche Prozentsatz, sagen wir 12 %.
Und wir werden sehen, dass sich Leistung wieder lohnt.
Antworten


Lukas Huwiler

20.11.2012, 00:14 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Jakrlin: Denkfehler Nr.2: Sie glauben also, wer 1 Mio verdient, leistet 10x mehr, als jemand, der 100'000 verdient. Ihr Ansatz wäre nur dann brauchbar, wenn dies wahr wäre, was es offentsichtlich nicht ist. Ich verdiene vielleicht das Doppelte des Lohns einer Putzfrau, würde aber nicht behaupten, doppelt so hart zu arbeiten. Ich hatte das Glück, einen besseren Beruf wählen zu dürfen.


Barbara Christen

19.11.2012, 19:13 Uhr
Melden 16 Empfehlung 8

@L. Jakrlin: Kleiner Denkfehler. Bei steurpflichtigem Einkommen (= Einkommen nach Abzügen) von CH 60000 sind 12% = CHF 7200. Bei einem steuerpflichtigem Einkommen von CHF 500000 sind 12 % = CHF 60000. Welcher Klasse macht wohl die zu bezahlenden Steuern mehr Kopfschmerzen? Ach ja, mit Abzug von CHF 60000 kann man sich vielleicht keinen Porsche Carrera sondern "nur" noch einen "Boxster" leisten!


Peter Sieber

19.11.2012, 17:34 Uhr
Melden 96 Empfehlung 7

Flat tax bring nichts. Wir haben das hier in Kanada, die Reichen werden immer reicher während der Mittelstand ärmer wird. Progressive Steuern sind durchaus gerecht, liest man das alte Steuergesetz steht dort "Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit". Die Steuern müssen im ganzen Land gleich sein, damit wird das Umziehen unattraktiv und wer hier arbeitet muss hier Steuern zahlen, egal wo er wohnt.


Hans Klarer

19.11.2012, 17:05 Uhr
Melden 47 Empfehlung 13

Unsere Kinder gehen in die Kita, 60%. Meine Frau arbeitet 50%. Die Kitagebühren fressen 64% Ihres Lohnes. Einige Eltern von Kitakindern arbeiten offiziell nicht gehen aber schwarz putzen. Wie bekommen Eltern einen Kitaplatz wenn sie nicht arbeiten? Und dann schwarz putzen gehen! Diese Leute sind die Gewinner des Tarifsystems. Tiefe Kitakosten, Freizeit und Geld nebenbei verdienen, steuerfrei. Antworten


Gion Saram

20.11.2012, 07:24 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

@F. Hofmann, es ist halt einfacher sein Einkommen an der Wahlurne zu verbessern, indem man sich das Geld von anderen Leuten aneignet, anstatt durch mehr Bildung und mehr Arbeit sich finanziell zu verbessern.


Frank Hofmann

19.11.2012, 17:58 Uhr
Melden 22 Empfehlung 28

Frau Wermelinger, da können Sie sich bei unseren Genossen bedanken. Die wollen ja auch die einkommensabhängigen KK-Prämien. Die Staatsgläubigen finden auch hohe Steuern i.O. Umverteilen heisst die Lösung, man sieht es auch in Frankreich.


Nicole Wermelinger

19.11.2012, 17:45 Uhr
Melden 38 Empfehlung 16

@H. Klarer Genau so ist es, Nach Einkommen abgestufte Kitagebühren sind eine Frechheit, wir haben bereits eine Progression bei den Steuern, warum noch eine bei den Gebühren? Wann kommen eigentlich die progressiven Gebühren bei den Strom- und Wassertarifen? Oder den Bahntarifen? Weshalb sollen Mittelschichtseltern für die gleiche Betreuung mehr bezahlen als wenig verdienende Eltern?


Peter Meier

19.11.2012, 17:05 Uhr
Melden 42 Empfehlung 56

Warum unterscheidet dieser Bericht nicht zwischen der Meinung des Autors und des Interviewten? Journalistisch ist das ein absolutes No-Go. Antworten


Johannes Wigger

19.11.2012, 17:04 Uhr
Melden 129 Empfehlung 14

Das Stimmvolk (= grossmehrheitlich Mittel- und Unterschicht) - welches in der CH in der komfortablen Lage ist, über sämtliche Steuerfragen abzustimmen - stimmt ja immer brav für noch mehr Steuersenkungen. Es verschuldet damit die Umverteilung von unten nach oben selbst, denn jede Steuersenkung ist eine solche! Um dies zu kapieren braucht’s keinen Mathematiker. Und doch checken‘s die wenigsten. Antworten


H. Jenni

19.11.2012, 17:26 Uhr
Melden 47 Empfehlung 14

@Wigger: Bin mir da nicht so sicher, dass primär die Mittel- und Unterschicht wählen geht. Sonst würden die linken Parteien viel mehr Wahlen gewinnen. Nein, ich meinte, dass einer der Gründe unserer tiefen Wahlbeteiligung (40%!) ist, dass vor allem die "unteren" Schichten NICHT wählen gehen. Die "obersten" 10% scheinen zu 100% wählen zu gehen. Nur so kann man die Wahlsiege erklären.


John Meier

19.11.2012, 17:01 Uhr
Melden 49 Empfehlung 10

Arbeit für ALLE mit fairen Lohn für alle... und ... Kosten-/Preissteigerung (Miete, SBB/ZVV, KK, EWZ etc.) im Binnenmarkt stoppen. Normale Verhältnisse herstellen wie das vor 25 Jahren so in der Schweiz noch war. PFZ stoppen, zuerst hiesige Stellenlose eingliedern etc.
Wetten es wird weniger Armut geben!
Antworten


Markus Weller

19.11.2012, 16:54 Uhr
Melden 104 Empfehlung 10

Solange sich der Mittelstand näher bei den Reichen sieht, als bei den Armen wird sich nichts ändern. Erst wenn die Mitte mal wirklich sieht wie weit weg die Oberen für sie sind und wie nahe sie eigentlich am anderen Ende stehen kann da eine Wende kommen. Antworten


Ruedi ermuth

19.11.2012, 18:08 Uhr
Melden 25 Empfehlung 3

Welche aus dem Mittelstand, würden schon dazu stehen, dass der Stutz hinten und vorne fehlt, es sind alles stolze Schweizer, da verdient angeblich jeder Unmengen. Mal in der Beiz zuhören wenn sich die Leute über den Lohn unterhalten, jeder Mittelständler zählt sich selbst zu den Reichsten, deshalb die vielen reichen Schweizer. Schade würde auch gerne dazu gehören, für mich leider ein Traum.


Mark Müller

19.11.2012, 16:48 Uhr
Melden 24 Empfehlung 91

Was heisst schon reich? Ich meine unter 200'000 Einkommen in einem zwei Personen Haushalt ist dann doch eher arm, ich und meine Partnerin haben soeben das jeweilige Studium abgeschlossen und verdienen zusammen über 200'000 pro Jahr. Trotzdem würde ich uns (im Gegesatz zur Studie, bis 155'000) eher zum Mittelstand zählen, als zu den Reichen, ist natürlich immer eine Frage der Definition. Antworten


Hans Frey

20.11.2012, 05:20 Uhr
Melden 0 Empfehlung 1

"Die subjektive Wahrnehmung von Knappheit und Verzicht ist nicht zuletzt eine Folge der häufig später stattfindenden Familiengründung. Doppelverdienerpaare, die sich alles leisten konnten, müssen mit Kindern plötzlich Verzicht üben." Michael Hermann. Warten Sie nur ein bisschen, und schon werden Sie beim Mittelstand wieder dabei sein.


Marco Affolter

19.11.2012, 20:44 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@ Mark Müller: Witzbold. Aber ich nehme an, dass auch Ihre Eltern diese derart verdrehte Ansicht mitverschulden. Daher habe ich Verständnis. Ein Deutschstudium wars bei Ihnen wohl kaum?! :-)


Roger Rubenzer

19.11.2012, 19:57 Uhr
Melden 1 Empfehlung 4

@Müller
Wenn immer Sie auch als Namensvetter zu glauben wissen wollen, ich meinerseits stehe mit meinem Namen zur Sache!!


Mark Müller

19.11.2012, 18:29 Uhr
Melden 16 Empfehlung 4

Ich als Namesvetter finde Ihre Ausage mehr als peinlich, aber vermutlich wollen Sie nur provozieren, dann machen Sie es doch mit Ihrem richtigen Namen danke.


Roger Rubenzer

19.11.2012, 17:51 Uhr
Melden 30 Empfehlung 2

@Mülle
Vermutlich gehören Sie noch zum Mittelstand, aber wenn sehe ich SIe weit oben angesiedelt!
Und Einkommen unter 200K als arm zu bezeichnen finde ich despektierlich, schliesslich arbeiten auch diese Menschen hart für ihr Geld!
Solange Sie ihrer Putzfrau einen anständigen Lohn bezahlen....


Thomas Hanhart

19.11.2012, 17:38 Uhr
Melden 23 Empfehlung 1

Der Mittelstand definiert sich über eine gewisse Einkommensspanne und da gehören Sie Herr Müller und Ihre Partnerin sicher dazu. Unglücklich vielleicht, dass Sie "doch eher arm" schreiben und wahrscheinlich: "doch eher Mittelstand" meinen. Sicher ist: Passiert Ihnen was (nicht zu hoffen), dann kann ganz schnell fertig sein mit Mittelstand. Dagegen helfen starke Sozialwerke wie ALV und AHV/IV.


Steff Furrer

19.11.2012, 17:23 Uhr
Melden 66 Empfehlung 7

Mir kommen die Tränen. Darf ich sie um ihre Kontonummer bitten, damit ich sie etwas aus der Armut herausholen kann?


glancy mueller

19.11.2012, 16:36 Uhr
Melden 54 Empfehlung 19

zufriedenste menschen auf diesem planeten mit grösstem gesellschaftl. zusammenhalt? dänen & schweden. warum: staatl. krippen, keine extreme einkommensschere, gerechte steuern usw.. und die besseren fussballer. das sollte zu denken geben. Antworten


Beat Horn

19.11.2012, 18:03 Uhr
Melden 18 Empfehlung 12

ich kenn mich zumindest in Schweden etwas aus. Es ist wohl die persönliche Zufriedenheit die zählt. Einerseits finde ich das System recht komfortabel, man kann sich zurücklehnen und geniessen, passieren kann einen (fast) nichts - Leistung hat aber geringen Stellenwert - ich kenne Akademiker, die ihr Pensum auf unter 50% runterfahren, weil es sich nicht lohnt, mehr zu arbeiten. Sehr dumm ...


Ruedi Jauslin

19.11.2012, 17:36 Uhr
Melden 24 Empfehlung 2

@Frau Halder, ich mache die Erfahrung, dass das "Neid"-Argument oft von denen kommt, die selber das Gefühl des Neides kennen. Man macht sich als demokratischer Bürger auch Sorgen um seine Kinder machen, ohne gleich neidisch zu sein (auf was auch).


Andreas Winter

19.11.2012, 17:35 Uhr
Melden 19 Empfehlung 31

@Müller: Skandinavien wird immer mehr zu einer sozial langweiligen Insel für Leute - die möglichst wenig leisten wollen! Gerade Schweden ist in Sachen Überwachungsstaat derzeit kaum noch zu überbieten! Warum wohl sind SAAB und Volvo pleite gegangen und heute in ausländischer Hand? Warum wohl lebt Ingvar Kamprat (IKEA Gründer) in der Schweiz und seine Söhne, meines Wissens, in Monaco? Eben.;-)!


Maria Halder

19.11.2012, 17:17 Uhr
Melden 17 Empfehlung 42

Vielleicht lohnt es sich in diesen Laendern einfach nicht, mehr Leistung zu bringen. Alle sind deshalb gluecklich, weil es auch dem Nachbarn gleicht gut/schlecht geht. In der Schweiz ist es doch der Neid, der die Schweizer unglucklich macht. Die Angst, der Andere koennte ja mehr haben. Ausserdem sind Leute in nordischen Laendern mit Nanny-Staat zufrieden. Ansichtssache halt. Ich moechte es nicht.


Leo Klaus

19.11.2012, 16:32 Uhr
Melden 37 Empfehlung 15

Was frueher die Kirche tat, tun nun diese Thinktanks. Die Reichen sind nicht Schuld fuer die Misere der Armen. Je nach Religion sind letztere entweder zu faul (Reformierte), vom Gott geliebt weil arm (Katholische), usw. Als der Marxismus kam, haben die Reichen den Mittelstand von damals auch auf ihre Seite geholt, mit aehnlichen Argumenten - "die nehmen euch alles weg!" Antworten


Urs Jordi

19.11.2012, 16:24 Uhr
Melden 90 Empfehlung 15

Sehr guter Artikel. Es ist eine Schande, wie Avenir Suisse ihre Studie zugunsten der Reichen auslegt. Avenir Suisse hat zusammen mit den bürgerlichen Parteien (hauptsächl. FDP und SVP) und Economiesuisse das Ziel die mittleren und unteren Schichten zu schwächen. Dieser Plan geht für die diese neoliberalen Kräfte nur dann nicht auf, wenn sich die Gesellschaft auf ihre Werte und Qualität besinnt. Antworten


glancy mueller

19.11.2012, 16:22 Uhr
Melden 74 Empfehlung 15

der leidensdruck der mittel-/unterschicht war bis anhin nicht gross genug, um die bürgerlichen aus bundesbern zu vertreiben. das volk hat es alle vier jahre in der hand, den kurs zu ändern - jammern bringt nix, geht abstimmen! Antworten


Konrad Schläpfer

19.11.2012, 17:39 Uhr
Melden 31 Empfehlung 36

So ein Unsinn,die Bürgerlichen aus Bundesbern vertreiben? Glauben sie tatsächlich dass sich die Linken für den Mittelstand einsetzen würden? Mit Steuererhöhungen um Wirtschaftsflüchtlinge zu verwöhnen oder die Entwicklungshilfe weiter aus zu bauen? Mit Kuscheljustiz die Verbrecher direkt anzieht? mit Strafanstalten die mehr 4 Sterne Hotels sind? Nein Danke!


Steff Furrer

19.11.2012, 17:34 Uhr
Melden 29 Empfehlung 27

Die Bürgerlichen aus Bern vertreiben, damit noch mehr Verstaatlichung stattfindet (=mehr Steuern, Gebühren, Einschränkungen, Papierkrieg), die Linken unter dem Vorwand von Umweltschutz und Sicherheit die Freiheit des Einzelnen noch mehr einschränken und sich 10+ mio Einwohner wünschen? Nein, Danke, dann doch lieber bürgerlich, auch wenns die Wahl zw. Cholera und Pest ist.


Paul Weder

19.11.2012, 16:21 Uhr
Melden 22 Empfehlung 18

Das sage ich ja. Das Problem der Umverteilung ist politisch nicht lösbar. Und es wird der Demokratie früher oder später den Todesstoss versetzen. Ob man dies nun gut findet oder nicht, wird dann einerlei sein, weil es in der Gesellschafts-Zerfallsdynamik und der kommenden Notzeit niemanden mehr interessieren wird. Schaut man in die Geschichte, so wird alles dies bestätigt. Antworten


Urs Amann

19.11.2012, 16:14 Uhr
Melden 41 Empfehlung 8

"Das duale Bildungssystem wird durch die neue Zuwanderung zurückgedrängt. " ... Stichwort Inflation im Bildungssystem. - "Insgesamt sind die gut gemeinten Verbilligungen und Zuschüsse für den Mittelstand ein Nullsummenspiel, weil er sie zu einem grossen Teil selbst bezahlt." Ich rufe an dieser Stelle alle Neo-Proletarier aus dem ehemaligen Mittelstand zum Aufstand auf. Antworten


Klara Haslimeier

19.11.2012, 16:14 Uhr
Melden 52 Empfehlung 149

Auch wenn es einige nicht gerne hören. Der Mittelstand verarmt weil er immer höhrere Steurern und Sozialabgaben bezahlen muss. Diese Sozialabgaben werden dazu gebraucht um Leute die nichts arbeiten wollen zu bezahlen. Reiche bekommen bekommen kein Geld vom Staat (Steuerzahler), sie finanzieren ihr Leben selber. Daher habe ich (Mittelständlerin) kein Problem mit Reichen. Antworten


Sebastian Grosskreutz

19.11.2012, 18:42 Uhr
Melden 39 Empfehlung 5

Frau Haslimeier, die Reichen finanzieren sich selbst? Nein, sie finanzieren die Reichen, indem sie immer höhere Mieten bezahlen, immer mehr fürs Benzin ausgeben, kurz alles wird teurer. Die Löhne bleiben aber gleich (inflationsbereinigt). Was passiert mit dem höheren Gewinn? Er fliesst in Form von höheren Dividenden und steigenden Aktienkursen STEUERFREI (USR II) den Reichen zu. Na? Hats klick ge?


Hanspeter Tanner

19.11.2012, 17:23 Uhr
Melden 68 Empfehlung 10

Genau wegen Leuten wie Ihnen funktioniert das Umverteilungssystem perfekt, Frau Haslimeier. Es braucht eben den Teil des Stimmvolkes, der den Humbug glaubt, den Sie schreiben. An der Urne könnte eine Wende erzwungen werden, aber dazu braucht es eben einen aufgeklärten Souverän, und nicht einen, der zum Beispiel Kapitalgewinnsteuern abschafft. Ein vollkommener Unsinn.


Hannes Bretscher

19.11.2012, 16:59 Uhr
Melden 76 Empfehlung 11

Frau Haslimeier, leider ist die Welt nicht so einfach. Studieren Sie die Sache, dann sehen Sie plötzlich, wie Sie finanziell den Reichen zudienen, bis Sie verarmen.


markus mueller

19.11.2012, 16:58 Uhr
Melden 63 Empfehlung 12

Reiche zahlen relativ weniger Steuern als der Mittelstand. Mit weiteren Steuererleichterungen (Stichwort USR II) können sie weiter ihr Vermögen vergrössern. Das geht dann zu Lasten der Steuerzahler im Mittelstand und der Unterschicht.


Markus Sennheiser

19.11.2012, 16:46 Uhr
Melden 32 Empfehlung 1

Zuerst brauchte es eine geeignete bifunktionale Biomasse um reich zu werden. ( Produktion und Konsum ) Diese wurde jergenwann als Mitteschicht umbenannt. Der Staat hat mittlerweile diese Masse auch entdeckt. :-)


Hans Willi

19.11.2012, 16:13 Uhr
Melden 95 Empfehlung 13

Die Kommentare zeigen, dass diese "Studie" doch super Wirkung hat.
Da sind sofort wieder die "Steigbügelhalter", welche brav eine Bresche für die Superreichen schlagen, womit sich diese vornehm und mit einem Lachen zurück lehnen können.
Die "Hoffnungs-Reichen" werden schon sorge tragen, dass Unten auch Unten bleibt. Und nicht merken, dass sie selbst immer näher an Unten heran kommen...
Antworten


Alfred Siffert

19.11.2012, 16:12 Uhr
Melden 59 Empfehlung 7

Die maximale Steuerbelastung, die hier oft genannt wurde, ist nur auf dem Papier über 50%. Mein erster Job war bei einer Grossbank: schon 1968 haben wir Vermögensberatung gemacht und Tabellen erstellt, wann z.B. Liegenschaften kaufen/verkaufen/sanieren etc. damit die Reichen nur minimale Steuern zahlen. Wer relativ reich ist und mehr als 25% Steuern zahlt, der sollte den Steuerberater wechseln. Antworten


Beat Reuteler

19.11.2012, 22:04 Uhr
Melden 0 Empfehlung 5

Dieser Tip ist total Nutzlos
Es kommt immer darauf an 25% von was?
Scheint fast als arbeitet Hr. Siffert nicht mehr bei einer Bank


Marc Goldinger

19.11.2012, 16:38 Uhr
Melden 20 Empfehlung 7

Diesen Steuertipp finden Sie immer Ende Jahr auch im 20Minuten. Dafür brauchen Sie weder einen Bankberater noch nutzen nur die Reichen diese Möglichkeiten.


Sepp Hofer

19.11.2012, 16:12 Uhr
Melden 94 Empfehlung 13

Es ist schon lange bekannt dass das was Avenir Suisse und Economiesuisse "denken" eine total verzerrte Welt darstellt, aus der Sicht der oberen Etage notabene. Das eigentliche Problem ist dass den beiden "Institutionen" immer noch so etwas wie ein Label mit der Aufschrift "Denkfabrik" anhaftet, und dass man meint es habe etwas mit unserer Gesellschaft als Ganzes zu tun. Antworten


Tobias Bernet

19.11.2012, 16:09 Uhr
Melden 83 Empfehlung 17

Es ist zu hoffen, dass das Gedächtnis all der braven Schweizer Mittelschichtler/innen, die hier so fleissig gegen OligarchieSuisse ankommentieren, bis zu den nächsten Wahlen reicht... Wie viele von ihnen werden sich dann dank Drohungen mit dem bösen Bölimann "Ausländer" etc. doch wieder auf die Seite der Herren von Herrliberg etc. stellen? Antworten


Paul Weder

19.11.2012, 16:44 Uhr
Melden 30 Empfehlung 5

Diese Probleme sind politisch nicht mehr lösbar. Sie können irgend eine Partei nehmen, es ist bereits zu spät. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie eine solche Partei aussehen müsste, welche dies noch zustande bringen wollte.


Heinrich Breitenmoser

19.11.2012, 16:07 Uhr
Melden 48 Empfehlung 12

Dieser Artikel hat voellig recht. Aber warum hat der Tagi-Online noch vor wenigen Tagen die Studie noch voellig unkritisch auf der Titelseite praesentiert? Antworten


georg guntern

19.11.2012, 16:07 Uhr
Melden 18 Empfehlung 8

Das Problem liegt wohl daran, dass die Mittelschicht von den Reichen Geld genommen hat, aber auch die Unabhängigkeit verkauft hat. So wahr vor 20Jahren Genossenschaftswohnungen oft vorhanden und Pensionskassen hatten eigene Häuser. Heute wird es von den Grossen und Reichen verwaltet, auch wenn diese nur 1-2% abschröpfen, aber es sumiert sich. Antworten


Peter Wyss

19.11.2012, 16:06 Uhr
Melden 34 Empfehlung 15

Funktioniert wie ein Bauernhof:
-Der Bauer, die Oberschicht. Er schaut, dass die Angesellten arbeiten und dass der Laden läuft, dann geht es ihm am besten.
-Die Kuh, der Mittelstand. Von denen benötigt man am meisten. So lange die Kuh ihre Leistung erbringt, kriegt sie gerade genug, um zu leben, aber nicht mehr.
-Die Katze, die Unterschicht. Lebt von dem was man ihr lässt und jagt wann sie will
Antworten


Thomas Hanhart

19.11.2012, 17:20 Uhr
Melden 27 Empfehlung 1

Im Gegensatz zu Economiesuisse liebe ich aber meine "Unterschicht" so sehr, dass sie jeden morgen - trotz demonstrativem Gähnen auf dem Sofa - noch einen Schmutz aufs pelzige Köpfchen kriegt.
Ernsthaft: Wir sollten uns als Volk nicht auseinander dividieren lassen und unsere bewährten Sozialwerke im Gegenteil noch stärken, dort wo sie uns Versicherungen für alle Fälle sind. Also AHV/IV und ALV!


andreas stettler

19.11.2012, 16:05 Uhr
Melden 37 Empfehlung 11

Niedriglohn Arbeitnehmer und reiche die wenig Steuern zahlen sind in der Summe verheerend für jeden Sozialstaat.Heisst dass die reichen ihr Provit vorbei am Staat in die eigene Kasse schleusen und die niedriglohnempfänger keine,bis nur wenig Steuern zahlen.Logisch daher dass, der Mittelstandsbürger gerupft wird! Wer ist denn sonnst noch da? Ein Gieriger-egoisten Tanz der Industrie mit der Politik! Antworten


thommy gohl

19.11.2012, 17:13 Uhr
Melden 30 Empfehlung 3

Ohne gesundem Mittelstand ist jeder Staat am Ende!


adi stein

19.11.2012, 16:37 Uhr
Melden 41 Empfehlung 3

...genau! warum wohl besitzen 1% der Bevölkerung gleichviel Vermögen wie 99 % der Bevolkerung?


Max Meier

19.11.2012, 16:04 Uhr
Melden 36 Empfehlung 110

Mein Gott sind wir dekadent. Es geht uns allen gut, wir sind staatlich behütet und wir jammern und neiden trotzdem auf höchstem Niveau. Wenn ich die Kommentare hier so anschaue wäre eine 3. Weltkrieg mit Neustart für alle auf wirklich unterster Stufe schon lange überfällig. Blöderweise wären dann nach ein paar Jahren wieder dieselben Leute erfolgreich und das Neiderspiel könnte von Neuem beginnen Antworten


Ursula Brock

19.11.2012, 17:01 Uhr
Melden 67 Empfehlung 15

Hier wird nicht gejammert sondern kritisiert. Von Neid kann bei den unverständlichen extremen zwischen arm und reich auch keine Rede sein. Dekadent war Gott noch nie, aber seine Anbeter durchaus... Man kann auch ein Wirtschaftssystem anbeten...


marius weber

19.11.2012, 16:04 Uhr
Melden 94 Empfehlung 23

Die Schweiz ist das Familienfeindlichste Land Europas. Am besten gehts kinderlosen Leuten welche eine Arbeit haben und wennmöglich mit einer Hypo verschuldet sind. Seit 20 Jahren verpennt dieses Land den eigenen Nachwuchs. Das Resultat: Die AHV wird quer subventioniert und Arbeitskräfte importiert. Die Löhne werden gedrückt, der Mittelstand blutet aus. Und Kinder führen noch schneller zur Armut. Antworten


Sven Ledermann

19.11.2012, 20:18 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Gut zusammengefasst Sie sprechen mir aus der Seele.


Salber Peter

19.11.2012, 16:02 Uhr
Melden 67 Empfehlung 5

Viele Steuerprivilegien werden gar nicht als solche wahrgenommen, oder sind gar nicht bekannt: Bei genügend Lohn kann man sich immer noch mit fast 10 Mio Fr. in eine Pensionskasse einkaufen und damit etwa 3 Mio Steuern sparen. Wer von Zinsen und Dividenden lebt, muss darauf keine AHV zahlen, auf Lohn schon. Mit dem Eigenmietwert werden die Banken subventioniert zu Lasten der Steuereinnahmen und .. Antworten


Markus Schüpbach

19.11.2012, 16:02 Uhr
Melden 33 Empfehlung 17

Aber ich erwarte von der Politik, dass diese sich auch mal für meine Anliegen (eben Mittelstand) stark macht, und nicht nur für die "Unterschicht". Denn die beschriebene Problematik ist tatsächlich ein reelles Problem! Frage: Wissen die Politiker wie sich der Mittelstand fühlt? Ich behaupte nein, da diese doch auch eher zur Oberschicht gehören. Wohl auch die SP und Co. Oder nicht? Antworten


pat plüss

19.11.2012, 15:59 Uhr
Melden 70 Empfehlung 5

ich empfehle zu diesem thema die aufschlussreiche lektüre "Hurra, wir dürfen zahlen: Der Selbstbetrug der Mittelschicht" von Ulrike Herrmann. zwar schildert das buch den niedergang des mittelstands in deutschland. es ist aber lediglich eine frage der zeit, bis wir auch hier solche zustände haben - wenn wir uns nicht wehren. Antworten


Marc Goldinger

19.11.2012, 16:15 Uhr
Melden 23 Empfehlung 4

Zu empfehlen ist auch das Buch "Rich Dad, Poor Dad" von Robert Kyiosaki. Er beschreibt darin, was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen und in welche Fallen die "Armen" immer wieder tappen. So ist eine seiner Kernaussagen: "your house is not an asset" weil es dir Geld aus der Tasche zieht anstatt diese füllt. Bei steigenden Zinsen wird das manch einer auf die harte Tour lernen!


enver cakici

19.11.2012, 15:49 Uhr
Melden 49 Empfehlung 8

Gerade weil Kapital kein knappes Gut mehr ist, würde es Sinn machen, einen Teil der Steuer auf Arbeit auf das Kapital zu verlegen. Somit würde sich das Arbeiten mehr lohnen und es bliebe für jeden Arbeitenden mehr übrig. Verlierer wären die Kapitaleigner, die aber nicht wirklich viel für ihr Einkommen leisten.... Antworten


Hanspeter Mathys

19.11.2012, 15:48 Uhr
Melden 73 Empfehlung 7

Es lohnt sich, den schwerreichen Stiftungsratsprädienten von Avenir Suisse, Rolf Soiron, etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Das öffnet einem die Augen. Das Sprichtwort "wes Brot ich ess, des Lied ich sing", gilt auch für die Stiftung Avenir Suisse. "Passé Suisse" passt besser zu dieser Ideologiefabrik. Antworten


Alex Meier

19.11.2012, 15:46 Uhr
Melden 55 Empfehlung 11

Wow... so einen Artikel hätte ich nicht erwartet. Nicht hier jedenfalls. Ergo bin ich positiv überrascht. Antworten


Stefan Lanz

19.11.2012, 15:43 Uhr
Melden 42 Empfehlung 5

irgendwie erinnere ich mich da an eine alte Regel: "Gutachten heissen Gutachten, weil man gut darauf achten muss, wer sie finanziert hat". Und Studien sind auch Gutachten ... Antworten


Rolf Bombach

19.11.2012, 22:04 Uhr
Melden 0 Empfehlung 1

Gutachten heissen Gutachten, weil es eben Gutachten sind. Schlechtachten verkaufen sich schlecht.


Edith Leibundgut

19.11.2012, 15:42 Uhr
Melden 73 Empfehlung 4

Eine erstarkende Elite in Politik und Wirtschaft dient zunehmend den eigenen Reihen und bedient sich selbst - heil ist unsere Schweiz längst nicht mehr. Wir müssen aufwachen, wenn uns der soziale Friede etwas wert ist - wir alle! Antworten


Reto Gächter

19.11.2012, 15:41 Uhr
Melden 40 Empfehlung 5

Wollte man nicht mal die kalte Progression ausgleichen, also Kaufkraftbereinigen, damit der Mittelstand wenigstens nicht immer mehr als zahlt als vor 20 Jahren? Das ging wohl bei AS, wegen dauerender Steuergeschenke an Reiche und Unternehmen, und reiche Unternehmer, irgendwie ein bisschen vergessen, nicht wahr? Antworten


Daniel Munkerl

19.11.2012, 15:38 Uhr
Melden 57 Empfehlung 12

Avenir Suisse = Avenir Suisse perdu !!!
$1 : Die Reichen kriegen immer recht
$2 : Falls die Reichen nicht recht bekommen, tritt automatisch $1 in Kraft
So ist es und wird es LEIDER immer bleiben oder kann man sie zwingen ? Vermögenszuwachs entsteht vorallem, wenn man keine entsprechende Unterstützung dieser Spezien erhält ;-D
Antworten


Peter Meier

19.11.2012, 15:38 Uhr
Melden 58 Empfehlung 7

Die Umverteilung von oben nach unten ist offensichtlich! Wie hoch ist die Lohndifferenz zwischen dem billigsten (Reinigungskraft) und dem teuersten Mitarbeiter (CEO) eines Grossunternehmens heute und wie hoch war diese Differenz früher? Oder anders ausgedrückt: Wenn ein CEO einer Grossbank 40 Millionen verdient, dass muss dieses Geld ja auch irgendwo bzw von irgendjemanden herkommen.... Antworten


petra kaiser

19.11.2012, 15:34 Uhr
Melden 59 Empfehlung 20

Danke für den Artikel. Antworten


paul rohner

19.11.2012, 15:28 Uhr
Melden 115 Empfehlung 29

Als Mittelständler knapp an der Schwelle der sozialbetreuten Unterschicht,vergleiche ich meinen Lebensstandart ungern.Da steigt nähmlich Wut in mir auf. Ich zahle Steuern,den Zahnarzt,die Krankenkasse,Unfallkasse den Selbstbehalt,meinen 10%igen Anteil an Medikamente und Arztkosten selbst.Hätte ich etwas weniger,könnte ich mir mehr leisten und müsste den Briefkasten mit weniger Bedenken öffnen. Antworten


paul rohner

19.11.2012, 19:31 Uhr
Melden 7 Empfehlung 1

@Karin Müller,sorry da bin ich offensichtlich jemandem hart auf die Füsse getreten.@Patrick E.Eyholzer,Briefe mit solchem Inhalt wie Sie meinen, nein sowas habe ich bis jetzt noch nicht erhalten.Nur Ferien und holderie und holdera liegen einfach seit Jahren nicht drin.Darum und mit viel Glück hat es bis heute gereicht.Uebrigens mit Geld hat Avenier Suisse bei mir noch keine Abstimmung beeinflusst.


Markus Schüpbach

19.11.2012, 17:00 Uhr
Melden 22 Empfehlung 15

@Paul Rohner: Genau so ist es. Da mögen sich die unten aufgeführten Kommentatoren, warum auch immer, noch so echauffieren. Nebenbei geht es ja nicht darum, der Unterschicht wieder etwas wegzunehmen, sondern den Mittelstand fair zu behandeln. Denn wer finanziert schlussendlich die Unterschicht? Genau...


Patrick E. Eyholzer

19.11.2012, 16:05 Uhr
Melden 20 Empfehlung 21

@Rohner. Ich schätze, da sollten Sie sich einfach mal beim Sozialamt anmelden. Ich bin ganz sicher, da kommen dann keine unangenehmen Briefe mit noch unangenehmeren Forderungen.


Karin Müller

19.11.2012, 16:01 Uhr
Melden 120 Empfehlung 24

bei solchen kommentaren kommt mir die galle hoch. das ist doch genau das, was dieser grosskonzern-lobby-verein "avenir suisse" erreichen will: den mittelstand gegen die armen aufhetzen, damit man die kürzung der sozialleistungen noch einfacher durchbringt und den reichen noch mehr steuergeschenke machen kann!!!


Nick Schott

19.11.2012, 15:27 Uhr
Melden 95 Empfehlung 10

Es ist doch ganz simpel. Der Einkommens- und Vermögenszuwachs der Reichen, der Mittelschicht und der Armen sollte sich in etwa die Waage halten, alles andere ist früher oder später zum Niedergang verurteilt. Ein funktionierendes System muss sich selbst stabilisieren können. Unser Wirtschaftssystem ist dazu irgendwie nicht in der Lage. Antworten


Daniel Altenburger

19.11.2012, 15:26 Uhr
Melden 118 Empfehlung 11

Es ist überall das selbe, die Wirtschaftsvertreter, welche die Interessen der sehr Vermögenden vertreten, verstecken sich hinter dem Mittelstand. Sie schlagen Massnahmen vor, welche angeblich dem Mittelstand zugutekommen. In der Realität wollen sie bloss ihre eigenen Interessen durchsetzen. Aber die Wahrheit, Umverteilung vom MIttelstand und den Armen zu den Reichen, lässt sich schlecht verkaufen. Antworten


martin meyer

19.11.2012, 15:35 Uhr
Melden 114 Empfehlung 6

Dieselbe Strategie wurde ja bei der Unternehmenssteuerreform II gefahren: 'Die mittelständischen KMU würden entlastet'. In Tat und Wahrheit verdienen sich jetzt aber ein paar wenige globale Multis Milliarden. Reingefallen, ätsch.


Simon Schenker

19.11.2012, 15:20 Uhr
Melden 105 Empfehlung 14

Das ist doch klar, wir sollten ja wissen, dass Avenir Suisse nur das Beste für die Reichen will und alles andere ist ja nur schlecht und schlagen Dinge vor, die ja nicht die Reichsten betreffen soll. Die CH wird von allen Seiten als ein wunderbares Land angesehen, also sollen auch die Reichsten der Reichen gefälligst mehr dafür zahlen um hier Leben zu dürfen. Antworten


Reto Stadelman

19.11.2012, 15:19 Uhr
Melden 135 Empfehlung 14

Die Studie von Avenir Suisse ist sehr interessant. Nicht alles was darin steht ist falsch. Ihre Fazit aber ist mehr als frustrierend. Man löst die Probleme nicht in dem man die Staatsausgaben in der Schweiz zurückfährt! Man löst sie in dem man die Reichen endlich vernünftig besteuert. Nicht so wie in Frankreich, einfach vernünftig! Natürlich sagt Avenir Suisse das nicht... Peinlich peinlich... Antworten


Michael Grützner

19.11.2012, 15:12 Uhr
Melden 72 Empfehlung 27

Die armen,bleiben arm. die reichen immer reicher. wir zahlen die zeche für die reichen,oder es soll mir jemand mal sagen, arme werden vom staat Subventioniert.. Antworten


Andreas Winter

19.11.2012, 15:11 Uhr
Melden 83 Empfehlung 251

Die Reichen müssen rein gar nichts einflüstern - ohne die Reichen, wären die anderen 99% bald genau so arm, wie die armen in Bangladesch - das ist schlicht und einfach eine Tatsache! Unsere Gesellschaft muss wieder lernen - jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und selber verantwortlich für sein Leben! Nicht die "soziale Hängematte" muss sich lohnen - sondern Fleiss und Arbeit des tüchtigen! Antworten


Rolf Bombach

19.11.2012, 21:59 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Je ärmer ein Land, desto reicher die Superreichen dort. Hoffentlich gibt es da keinen Zusammenhang.


Peter Steiner

19.11.2012, 17:23 Uhr
Melden 41 Empfehlung 4

@Andreas Winter: Schöne Aussage von Ihnen :-)
Sie sind daran ihr Geld vor dem Fiskus zu verstecken, ich glaube irgendwie nicht, dass sie Reich sind ;-)
Ich vermute sie gehören zu denen die es gerne wären, und gerne schon mal so tun als ob.
Aber selbst wenn sie Vermögend sind, wenn sie dafür gearbeitet haben schön, wenn nicht, sollten sie nicht über "Leistung" und "Arbeit" reden ;-)


Ruedi Jauslin

19.11.2012, 17:08 Uhr
Melden 46 Empfehlung 6

Herr Winter, schön, dass Sie langsam der Einzige sind, der noch auf die Märchen aus Neoliberalistan reinfällt. Eine funktionierende Marktwirtschaft braucht Kunden, eine breite Kundschaft, die konsumiert. Und es braucht Unternehmer, keine Reichen in einer Marktwirtschaft.


Reto Stadelman

19.11.2012, 17:08 Uhr
Melden 42 Empfehlung 7

@Winter
Es sind genau diese von Beruf Sohn/Tochter Typen die völlig losgelöst von der Realität leben und dem Rest der Gesellschaft schaden. Aber gut, für etwas haben wir ja noch die Guillotine. Im schlimmsten Falle befreit die von jeglicher Habsucht und Gier. Hat in Frankreich super funktioniert! :-)


Mark Messier

19.11.2012, 16:58 Uhr
Melden 46 Empfehlung 2

@Winter, die Schweiz ist vielfach in den Toprängen was Leistung, Qualität, Innovation usw. ist und Sie kommen mit einem arroganten die Gesellschaft muss wieder lernen.....begeben Sie sich mal wieder ins reale Leben. In praktisch allen Ländern ist der gleiche Trend ersichtlich weil juristische Personen und Reiche ein Heer an Beratern und Politikern zur Verfügung steht und massiv begünstigt werden.


Andreas Winter

19.11.2012, 16:39 Uhr
Melden 8 Empfehlung 57

@Steiner+Gfeller: Unsere Vorstellungen von sozialer Hängematte sind offenbar grundverschieden.;-)! Sie dürfen versichert sein, dass meine Kinder dereinst alles erben werden - dafür werde ich sorgen! Ich wüsste nicht, weshalb meine Kinder Erbschaftssteuer zahlen sollen, für Geld welches der Vater schon x-fach versteuert hat? Wer reich geboren wurde, hat nunmal sein Leben lang Vorteile.;-)!


Peter Widmer

19.11.2012, 16:18 Uhr
Melden 52 Empfehlung 3

@Herr Winter: Sie sagen also, dass ein guter Unternehmer egal wo, also z.B. auch im Kongo oder im Gaza-Streifen gleichviel Erfolg haben könnten wie hier? Dass die Rahmenbedingungen, welche alle hier mittragen überhaupt gar keine Rolle spielen...?


Markus Döbeli

19.11.2012, 16:04 Uhr
Melden 56 Empfehlung 5

Herr Winter, immer wieder schön ihre Kommentare zu lesen. Und immer wieder fällt mir derselbe Gedanken ein: Sie haben gut reden. Wenn man schon genug hat, dann kann man locker über die Anderen herziehen. Ich gehöre auch zu denen, die mehr als genug zum Leben haben, aber genau eine solche Haltung von oben herab erspare ich mir, denn es geht um die Zukunft der Schweiz, nicht um die des Einzelnen.


Andy Konrad

19.11.2012, 15:56 Uhr
Melden 50 Empfehlung 5

Glauben sie wirklich, dass ein Grossteil der Bevölkerung in der „sozialen Hängematte“ lebt? Haben sie wirklich das Gefühl, die „Reichen“ hätten sich ihren Reichtum „erwirtschaftet“ ohne finanzielle Ausbeutung des Staates und der Arbeitnehmer. Unsere Wirtschaft muss wieder lernen, dass sie der Gesellschaft dienen muss und nicht umgekehrt. Weder Avenir Suisse noch Economiesuisse haben das begriffen!


Luciano Müller

19.11.2012, 15:49 Uhr
Melden 59 Empfehlung 7

Ohne den Schweiss von hiesigen und zugewanderten Arbeitern und ohne Ressourcen und Absatzmärkte aus Ländern, in denen die Leute so arm sind wie in Bangladesch, würde keine Firma ihre Manager und Aktionäre reich machen. Die Reichen als Wohltäter der Gesellschaft... das ist in altes Ammenmärchen


Alfred Waser

19.11.2012, 15:47 Uhr
Melden 52 Empfehlung 5

Sind sicher die Linken und Kommunisten schuld an der einseitigen Verteilung, gelle... Wie Sie wieder mit traumwandlerischer Sicherheit wissen, was Fakten sind,... das würde ich gern auch können, bin aber nur ein verantwortungsvoller, sozial denkender Unternehmer mit KMU und der Fleiss will sich einfach nicht so recht auszahlen, während andere Boni abschöpfen. Was mach ich bloss falsch?


Samuel Koch

19.11.2012, 15:44 Uhr
Melden 52 Empfehlung 7

Dann erklären Sie mir bitte wie ein Hedgefond Mehrwert schafft? Wie eine Investgesellschaft Firmen aufkauft um diese Gewinnbringend verscherbelt nach Osteuropa und Asien? Erklären Sie bitte wie sich hier Fleiss und Arbeit lohnen. Einzige profiteuere sind die, die UNS bei der Steuerreform II über den Tisch gezogen haben.


Alfred Gfeller

19.11.2012, 15:42 Uhr
Melden 31 Empfehlung 6

Einverstanden Herr Winter, dann muss aber sofort das Erbrecht abgeschafft werden.


Ralph Geh

19.11.2012, 15:40 Uhr
Melden 88 Empfehlung 8

Genau dieser Hirnwäsche versucht uns die Studie von Avenir Suisse zu unterziehen.


Peter Steiner

19.11.2012, 15:38 Uhr
Melden 104 Empfehlung 17

@Andreas Winter: Endlich sind wir uns mal einig.
Ich gehe mal davon aus, dass ihr Statement ernst gemeint ist. Dann kann aus Ihrer Sicht auch die Erbschaftssteuer eingeführt werden?
Erbschaften sind heute die grösste soziale Hängematte überhaupt, und zwar eine die langfristig immer grösser wird auf Kosten der Gesellschaft.


Pawel Silberring

19.11.2012, 15:34 Uhr
Melden 125 Empfehlung 9

Aha, die Hedgefondsmanager und andere Profiteure der Finanzmarktexzesse sind also dank Fleiss und Arbeit der Tüchtigen so reich, dass sie bei einem Gang aufs WC mehr verdienen als andere in einem Jahr? Und die Steuervermeidungsangebote für diese Leute sind auch super, der Mittelstand soll gefälligst nach unten treten? Ok, auch das ist eine Sicht der Dinge.


Ursula Brock

19.11.2012, 15:26 Uhr
Melden 78 Empfehlung 22

..darum nehmen sich die Reichen die Hilfe des Staates der Lobbyisten, Anwälte, Treuhänder um eben genau nicht alles selber machen zu müssen... weil, das kann niemand... das ist die Kapitalistische Megaillusion... die Arbeiter Weltweit der Konkurrenz aussetzen und dann noch höhnisch fordern !


Ruedi Freiaemter

19.11.2012, 15:25 Uhr
Melden 107 Empfehlung 18

Ja genau, Fleiss und Arbeit sollen sich lohnen. Was aber wenn Arbeit sich nicht lohnt? Bsp. bei Doppelverdienern mit 2 Kindern, wenn das 2. Einkommen von Steuern und Krippen komplett weggefressen wird? Ihr Kommentar widerspricht sich in sich selbst.


André Gerber

19.11.2012, 15:24 Uhr
Melden 137 Empfehlung 20

Herr Winter, leider hat die ungerechte Verteilung der Vermögen und Güter auf der Welt sehr wenig mit Leistung zu tun, sondern vielmehr mit Schmarotzertum auf Seiten der Habenden!


Andreas Dietrich

19.11.2012, 15:24 Uhr
Melden 104 Empfehlung 19

"Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute" die Märchenerzähler, die gewissenhaft alle Einkommensstatistiken ignorieren!


Ralph Geh

19.11.2012, 15:10 Uhr
Melden 96 Empfehlung 14

Ein Aspekt zum letzten Abschnitt: Anscheinend wagen es immer weniger Reiche (ausser natürlich die Bellers), ihren Luxus offen zur Schau zu stellen. Gefragt sind zudem Luxusprodukte, die sich kaum vom Kaufhaus-Ramsch unterscheidet, aber für Insider als Statussymbol zu erkennen ist. Tarnkappen-Luxus nennt sich dieses neue Phänomen. Ansonsten: Mit dieser "Studie" hat sich AS vollends diskreditiert. Antworten


martin meyer

19.11.2012, 15:08 Uhr
Melden 92 Empfehlung 27

Ein notwendiger Kommentar von Thomas Ley.
Danke Tagi.
Antworten


H. Jenni

19.11.2012, 15:08 Uhr
Melden 50 Empfehlung 143

Solange 78% der Bundessteuern von nur 10% der Bevölkerung stammen und die 50% mit den tiefsten Einkommen nur 2% zahlen (gemäss Statistik Eidg. Steuerverwaltung) - die gleichen Prozentsätze gelten auch in etwa auf kantonaler und Gemeinde Ebene - dann kann man doch nicht von massiven Steuergeschenke an die Einkommensstärksten sprechen. Im Gegenteil. Antworten


Thomas Kuner

20.11.2012, 13:57 Uhr
Melden 2 Empfehlung 3

@Stadelman. Warum muss das die Gemeinschaft? Wer ist die Gemeinschaft? Eine Kopfsteuer ist nicht per se undemokratisch. Vergessen Sie nicht: In der Schweiz war während Jahrhunderten das Zensus-Wahlrecht Brauch, d.h. "wer zahlt, befiehlt". Wir jammern auf höchstem Niveau: Wo auf der Welt können Transferzahlungsbezüger Ferien machen und ein Auto besitzen? Da stimmt doch definitiv was nicht mehr!


Reto Stadelman

19.11.2012, 16:59 Uhr
Melden 8 Empfehlung 3

@Kuner
Eine Kopfsteuer lehne ich entschieden ab. Die Gemeinschaft muss ja von der Leistungsfähigkeit der Mitglieder profitieren. Wenn sie das nicht tut verliert der Kapitalismus der ja genau diese Leistungsfähigkeit steigern soll seine Bedeutung für die Gesellschaft und vor allem ist durch eine Kopfsteuer die Demokratie in höchster Gefahr! Der Feudalismus würde bald zurückkehren bei Kopfsteuern...


Reto Stadelman

19.11.2012, 16:52 Uhr
Melden 4 Empfehlung 3

@Brock
Was die MwSt angeht, das ist meiner Meinung nach eine "Sondersteuer" und müsste auch als Sondersteuer vermerkt werden da sie nicht alle gleich belastet. Unternehmen wären selbstverständlich NICHT von dieser Flattax ausgeschlossen! Naja, Illusion das so ein Umbau des Steuersystems jemals vorkommt. Und da die Thematik enorm komplex ist dürfte mir da noch so einiges entgangen sein.


Reto Stadelman

19.11.2012, 16:42 Uhr
Melden 9 Empfehlung 6

@Brock
Kapitalgewinne müssten selbstverständlich wieder besteuert werden keine Frage! Warum man das überhaupt abgeschaft hat (augenommen für Pensionskassen etc.) ist mir schleierhaft. Wie auch immer, dass faire daran ist die unbestechliche Mathematik. Jeder zahlt 30% seiner Leistungsfähigkeit, keine Diksussionen. Die Ärmsten könnte man davon natürlich ausschliessen.


Thomas Kuner

19.11.2012, 16:14 Uhr
Melden 5 Empfehlung 12

@Brock. Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen als Hr. Stadelmann. Die theoretisch gerechteste Steuer wäre gar keine Steuer. Am zweitgerechtesten wäre die Kopfsteuer, oder Poll Tax.


H. Jenni

19.11.2012, 15:57 Uhr
Melden 5 Empfehlung 16

@Arnold: Nun, die Zahlen stammen nicht von mir sondern vom Bund (Eidg.Stv.) Die meisten Kantone haben ebenfalls sehr gute Auswertungen. Ihre Frage, ob es fair sei, dass so wenige so viel mehr verdienen als andere, ist für mich eine philosophische. Aerzte, Chemiker, KMU Besitzer, Top Manager verdienen halt einfach mehr, als Angestellte oder Arbeiter. Vielleicht haben diese auch mehr Verantwortung..


H. Jenni

19.11.2012, 15:47 Uhr
Melden 13 Empfehlung 3

@Stadelmann: Mit einer Flattax für alle sieht es dann aber noch viel schlimmer aus für die untersten 50%. Nehmen Sie jemanden mit einem steuerbaren Einkommen von CHF 1 Mio. Heute zahlt diese Person (VT) in ZH rund CHF 276'000.00 pro Jahr (exkl. BuSt). Gehen wir von einer Flattax von 20% aus, zahlt er CHF 76K weniger. Derjenige mit einem steuerb. Einkommen von 60K zahlt dann 12K pro Jahr.....


Ursula Brock

19.11.2012, 15:36 Uhr
Melden 31 Empfehlung 13

@Stadelmann; Erklären Sie das fair der FlatRateTax Schemas? Erklären Sie warum nur Einkommen a us Arbeit aber nicht aus Kapitaleinsatz besteuert wird? Warum sollen Unternehmen keine Steuern mehr bezahlen wo doch die Aktionär auch keine mehr bezahlen? Sind indirekte Steuern wie die MWSt. fair und gleichwertig für alle Einkommen oder doch besser direkte?


Erwin Arnold

19.11.2012, 15:31 Uhr
Melden 47 Empfehlung 9

Finden sie das gerecht, dass Einkommen und Vermögen nach ihren Zahlen so einseitig auf eine kleine Bevölkerungsschicht verteilt ist?


Reto Stadelman

19.11.2012, 15:23 Uhr
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Diese Zahlen sagen überhaupt nichts aus Jenni. Was zählt ist was nach der Steuerrechnung bleibt. Und da haben die Reichen massiv zugelegt während der Mittelstand verlohren hat. In den letzten Jahren hat die Wirtschaft denn auch massiv bessere Bedingungen für das Kapital geschaffen als für den "Büezer". Wie auch immer, ich plädiere jetzt für eine für Alle gleiche Flattax. Das ist fair.


John Peer

19.11.2012, 15:03 Uhr
Melden 40 Empfehlung 128

Mehr Arbeitsplätze bedeuten mehr bessere Bedingungen für Arbeitnehmer, da sich mehr Stellen um gleich viel Arbeitnehmer "streiten". Wie schafft man mehr Arbeitsplätze? In dem man Regulierungen abbaut und die Unternehmenssteuern senkt. Wenn man etwas besteuert, kriegt man weniger davon. Höhere Unternehmenssteuern sind also sehr ungeschickt, wenn man das Wohl der Arbeitnehmer im Auge hat. Antworten


christian steinegger

19.11.2012, 15:43 Uhr
Melden 32 Empfehlung 3

Jeder Arbeitsplatz wirft einen Gewinn ab. Denn man merke, sobald ein Arbeitsplatz keinen Gewinn mehr erzielt, wird er abgebaut.


John Peer

19.11.2012, 15:39 Uhr
Melden 3 Empfehlung 19

Das stimmt, Herr Stadelmann, aber der Platz hier ist nunmal beschränkt. Man müsste die Bewegungsfreiheit für Menschen auch einfacher machen. Ich schätze im Übrigen stets Ihre ausgewogenen, bedachten Kommentare, auch wenn ich oft anderer Meinung bin.
Frau Brock, bitte mehr Argumente, weniger ausgelatschte Parolen.


John Peer

19.11.2012, 15:33 Uhr
Melden 14 Empfehlung 11

Die Reichen WERDEN ungerechterweise bevorzugt behandelt, aber nicht so wie Sie denken, sondern: Stichworte Fiat Money, Teilreservesystem, implizite Staatsgarantien, Tiefzinsumgebung, Cantilloneffekt, für kleine Unternehmen nicht verkraftbare Regulierungen, Zölle, staatlich garantierte Monopole, Geistiges Eigentum, etc. etc.


Reto Stadelman

19.11.2012, 15:24 Uhr
Melden 30 Empfehlung 7

Das ganze ist viel viel komplexer Herr Peer. Und ich denke das wissen Sie auch. In dem man einfach Regeln abschaft und die Steuern senkt schafft man langfristig keine Arbeitsplätze. Vor allem deswegen nicht, weil sich das Kapital im Gegensatz zur Bevölkerung frei bewegen kann. In einigen Punkten haben Sie natürlich recht. Aber gerade so einfach ist es jetzt auch wieder nicht.


Ursula Brock

19.11.2012, 15:17 Uhr
Melden 60 Empfehlung 13

Lassen Sie sich was anderes Einfallen... das Argument wird seit Jahren gezückt... ärmer sind die meisten denoch geworden und Reicher ein paar, sehr viel Reicher. Wenn man die Löhne kürzt haben die Menschen weniger Geld... ommer öfter so wenig das dies mti Sozialhilfe ausgegliche werden muss. Mit Steuergeldern welche die Mittelklasse zum grössten Teil selber bezahlt...


Thomas Kuner

19.11.2012, 15:01 Uhr
Melden 85 Empfehlung 19

Die Avenir Suisse-Studie ist nicht so falsch, wie sie dieser Artikel darzustellen versucht. Tatsache ist: Die Zahl der Rent Seekers hat massiv zugenommen und die bezahlten Leistungen ermöglichen manchen ein bequemes Leben. Eine Kassiererin im Supermarkt hat auch bei 100% Arbeitstätigkeit kaum finanzielle Vorteile gegenüber einem Sozialhilfebezüger. Das kann es ja wohl nicht sein! Antworten


Marco Casutt

21.11.2012, 12:20 Uhr
Melden 0 Empfehlung 1

"Es wird niemand gezwungen ein Arbeitsverhältnis gegen seinen Willen einzugehen."
Richtig, man kann auch auf das Sozialamt. Aber genau das ist Ihnen ja auch wieder nicht recht, oder?


Peter Steiner

19.11.2012, 16:08 Uhr
Melden 23 Empfehlung 5

@Thomas Kuner: Man wird sehr wohl gezwungen ein Arbeitsverhältnis gegen seinen Willen einzugehen. Sei es die wirtschaftliche Not oder irgend ein Amt das ihnen sonst mit Abzügen droht bis unter die Existenz-Schwelle droht und es auch umsetzt.


Thomas Kuner

19.11.2012, 16:01 Uhr
Melden 8 Empfehlung 5