Schweiz

«Ein Verbot der Burka finde ich selbstverständlich»

Das Minarett-Verbot macht im Ausland keineswegs bloss Rechtspopulisten hellhörig. Feministin Alice Schwarzer glaubt, dass der Entscheid für Europa Signalwirkung haben wird. Und sie weiss, was noch zu tun ist gegen die Islamisierung.

«Der Kampf beginnt bei der Akzeptanz der Demokratie und ungeschränkter Menschenrechte für alle»: Frauen in Afghanistan.

«Der Kampf beginnt bei der Akzeptanz der Demokratie und ungeschränkter Menschenrechte für alle»: Frauen in Afghanistan.
Bild: Keystone

<b>Alice Schwarzer, </b>66, ist seit über 30 Jahren Deutschlands einflussreichste Feministin. 1975 veröffentlichte sie den Bestseller «Der kleine Unterschied - und seine grosse Folgen». 1977 gründete Schwarzer die feministische Zeitschrift «Emma», deren Chefredaktorin und Verlegerin sie bis heute ist. Schwarzer ist eine frühe und unerschrockene Warnerin vor dem Islamismus, in dem sie den «Faschismus des 21. Jahrhunderts» erkennt.

Alice Schwarzer, 66, ist seit über 30 Jahren Deutschlands einflussreichste Feministin. 1975 veröffentlichte sie den Bestseller «Der kleine Unterschied - und seine grosse Folgen». 1977 gründete Schwarzer die feministische Zeitschrift «Emma», deren Chefredaktorin und Verlegerin sie bis heute ist. Schwarzer ist eine frühe und unerschrockene Warnerin vor dem Islamismus, in dem sie den «Faschismus des 21. Jahrhunderts» erkennt. (Bild: Keystone)

Artikel zum Thema

Frau Schwarzer, das Schweizer Volk entschied am vergangenen Wochenende, den Bau weiterer Minarette zu verbieten. War dieser Entscheid richtig?

Alice Schwarzer: So weit konnte es überhaupt nur kommen, weil alle Parteien in der Schweiz, von links bis rechts, das berechtigte Unbehagen der Menschen über die fortschreitende Islamisierung ignorieren. Ich persönlich finde das Verbot der Minarette heikel – die Debatte über deren Funktion jedoch richtig.

Denken Sie, dass dem Schweizer Verbot eine Signalwirkung zukommt? Dass in weiteren europäischen Ländern ähnliche Schritte zu erwarten sind?

Der politisierte Islam unterscheidet nicht zwischen Staat und Religion, er entrechtet nicht nur die Frauen und agitiert offensiv. Das ist auch und vor allem für die Mehrheit der MuslimInnen ein Problem. Ich gehe also davon aus, dass die Stimmung in Deutschland ganz ähnlich ist wie die in der Schweiz. Doch auch hierzulande ist eine kritische Debatte über diese Entwicklung leider weitgehend tabuisiert. Was sich rächt, wie wir sehen. Denn dann schlägt die Stunde der Populisten.

Sie nennen den Islamismus, also den fundamentalistischen Islam, den «Faschismus des 21. Jahrhunderts». Sollen weitere Verbote erlassen werden: ein Burka-Verbot? Oder ein Verbot von Kopftüchern in Schulen oder am Arbeitsplatz?

Der Kampf beginnt bei der Akzeptanz der Demokratie und ungeschränkter Menschenrechte für alle. Das Verbot der Burka in unseren Ländern finde ich selbstverständlich, es ist schon tragisch genug, dass die Frauen in den islamistischen Ländern sie tragen müssen. Und was das Kopftuch für Schülerinnen angeht: Dessen Verbot, also Freiheit für alle Schülerinnen wenigstens in der Schule, hat die Zeitschrift «Emma» gerade in einer Titelgeschichte gefordert.

Gemäss demoskopischen Analysen waren es vor allem die Frauen, die zu dem deutlichen Ergebnis beitrugen. Muss eine westeuropäische Frau sich tatsächlich durch den Islam bedroht fühlen?

Nein, europäische Frauen müssen sich nicht vom Islam bedroht fühlen. Der ist Glaubenssache. Aber alle Frauen, Europäerinnen wie Frauen aus dem muslimischen Kulturkreis, müssen sich von diesen selbstgerechten, fanatischen Islamisten bedroht fühlen – beziehungsweise sind diese bereits im Iran, in Afghanistan oder manchmal auch mitten unter uns.

Viele Schweizer Muslime, auch sogenannt gut integrierte, fühlen sich durch das Verbot zurückgesetzt, wenn nicht beleidigt. Verstehen Sie diese Muslime?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass aufgeklärte, fortschrittliche muslimische Menschen sich durch die Schweizer Debatte «beleidigt» fühlen – sie werden eher erleichtert sein. Das Beleidigtsein scheint eher Angelegenheit der Fanatiker zu sein. Und die Angst davor ist vor allem eine Sorge der Wirtschaft, weil das die guten Geschäfte mit den islamistischen Unrechtsstaaten belastet. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 02.12.2009, 11:35 Uhr

WRITE A COMMENT







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

217 Kommentare

anna geiger

17.12.2009, 08:44 Uhr
Melden 1 Empfehlung

im gegensatz zu kopftüchern - die tragen schweizer frauen teils als assecoir - sind ganzkörperburkas ebenso ein zeichen mangelnder respekt gegenüber der betreffenden kultur wie bikinis in islamischen ländern und gehören nötigenfalls verboten. es reicht, wenn frauen vielerorts im privaten unterdrückt werden. es muss nicht auch noch öffentlich inszeniert werden. Antworten


Hans Müller

14.12.2009, 12:12 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Super Frau Schwarzer, der Kampf gegen die Diskriminierung der Frau im Islam ist der erste Schritt zu einem toleranten Islam. Wenn man schon christliche Symbole in den Schule verbietet, dann gehören Kopftücher an den Schulen auch verboten. Antworten


Christina Gräfe

04.12.2009, 17:55 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Sehr geehrte Frau Schwarzer. Das sie mich als Muslima immer wieder entrechten, als unmündig darstellen und meinen, in meinem und im Namen aller anderen muslimischen Frauen sich äußern zu müssen, finde ich extrem frauenfeindlich. Sie meinen Sie geben mir die Freiheit, wenn Sie mir verbieten, das Kopftuch zu tragen? Welch Absurdität soll das denn sein? Antworten


Lubomir stavela

03.12.2009, 21:59 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Sehr geerte Frau Schwarzer,ich bin begeistert vom ihren Beitrag.Ich bin kein Rechtpopulist,ich war nie in einer politischen Partei oder Religion.Mit jeder Zeile bin ich einverstanden, bis auf den Ausdruck : "aufgeklärte, fortschlichtliche, muslimische Menschen". Manchmal habe ich gelessen, dass diese Leute bloss auf den Friedhöfen geben. Antworten


Thomas Läubli

03.12.2009, 21:56 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Burka verbieten? Und dann bestimmt der Ehemann, dass die Frau deswegen gleich ganz zuhause bleiben soll? Was ist damit gewonnen? Antworten


lisa filli

03.12.2009, 14:17 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Schweden verbot 2003 das Tragen von ganz deckenden Kopftücher oder Burkas nicht nur an den öffentlichen, sondern auch an muslimischen Privatschulen....! Danke Alice Schwarzeer. Nicht Nachdenken - Vordenken! Antworten


Elvira Bühlmann

03.12.2009, 12:39 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Vielen Dank für den Artikel und die Worte - sachlich und ehrlich! Ich schätze sehr, dass solche Diskussionen nun endlich AUF den Tisch kommen. Im Wissen, dass London die Scharia im Bereich der Familie eingeführt hat und auch Schweizer Professoren antönten, es wäre nun an der Zeit die Scharia einzuführen, da schätze ich es das Schweizer Volk und dessen aufgeklärte und kritische Haltung zu spüren! Antworten


Sacha Sommer

03.12.2009, 03:17 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich fand das Interview recht interessant. Mühe habe ich nur mit dem letzten Satz. Frau Schwarzer kann nicht wissen wie sich aufgeklärte, fortschrittliche Muslime fühlen. Der Satz ist fast eine Entmündigung eben dieser Menschen. Diese können sehr wohl beleidigt sein, schliesslich hat die Propaganda der SVP-Rassisten alle Muslime als schlechte Menschen dargestellt. Antworten


ARTHUR Künzler

02.12.2009, 19:36 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Burka verbieten? Diese wird bis jetzt nur von Touristinnen getragen, dann müssen wir auf sie verzichten, die Tourism.-Branche sagt danke. Das ja zum Minverb. verpflichtet die CH zum Einsatz gegen die Unterdrückung der Kirchen in den musl. Ländern, für die Menschenrechte, gegen den Fundamentalismus und Terrorismus, also international aktiver zu werden und genau das wollen die rechten Kreise ja nich Antworten


Hans Felber

02.12.2009, 19:18 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich hoffe schon sehr, dass in 10 Jahren weniger Kopftuchträgerinnen zu sehen sind. Deshalb sollte man diese Kleidungsstücke möglichst vom Arbeitsplatz verbannen und in öffentlichen Aemtern wie Schulen, Spitälern ganz verbieten. Es braucht diesen Gegendruck (Kopftuch=keine Berufsperspektive) um dem eigentlichen Druck des Ehemannes , Vaters oder Bruders entgegenzutreten. Antworten


Bernhard Utiger

02.12.2009, 18:59 Uhr
Melden

Das ist der beste bisher erschienene Artikel zum Thema Islamisierung. Antworten


Nelly Crameri

02.12.2009, 18:34 Uhr
Melden

Natürlich bin auch ich eine Frau, die JA gestimmt hat und Frau Schwarzer hats besser formulieren können als ich, danke. Ich denke, jede Frau in der Schweiz hat sich schon einmal überlegt, wie es denn wäre, eine Burka tragen zu müssen. Kürzklich in London und vor allem Umgebung London habe ich an Bahnhöfen ganze Gruppen dieser Frauen gesehen und dies war sehr befremdend. Antworten


Hans Müller

02.12.2009, 18:20 Uhr
Melden

Das Minarettverbot ist nicht einfach so zu kippen, sagt der Präsident des Europäischen Menschengerichtshofs: Eine Schwierigkeit liegt nach Darstellung des Präsidenten auch in der Pflicht des Beschwerdeführers nachzuweisen, dass er ganz persönlich in seinen Menschenrechten beeinträchtigt ist. Das liege nicht unbedingt auf der Hand, nur weil eine Moschee nicht mit Minarett ausgestattet werden könne Antworten


Martin Löffel

02.12.2009, 18:20 Uhr
Melden

Mein Rat an ALLE: Lasst die Situation erst etwas abkühlen. Burkas und die Kopftücher können auch zu einem späteren Zeitpunkt noch behandelt werden. Wir Eidgenossen werden ja eh schon als disriminierend abgestempelt. Und der Merz-Freund aus Lybien kann noch mehr Internetseiten aufstarten und über uns toben. Antworten


Bürger Benjamnin

02.12.2009, 18:12 Uhr
Melden

@zia breitschmid: danke. Vertrauen darf man auch in sich selbst haben, in seine eigenen Stärken UND Schwächen. In seine eigene Unvollkommenheit, in seinen eigenen Weg. Muss ich irgendjemandes Order und Ordnung gehorchen, nur weil ich an einen Schöpfer des Lebens glaube? Wozu? Braucht es für meinen Glauben einen Koran oder eine Bibel? Bzw. die Auslegung davon? Nein. Bye, bye Fundis, bye, bye Islam. Antworten


Edgardo Mantovani

02.12.2009, 18:06 Uhr
Melden

Was um Gotteswillen sind den "ungeschränkte Menschenrechte"? uneingeschränkte oder eingeschränkte Menschenrechte? Antworten


Hans Gysin

02.12.2009, 18:02 Uhr
Melden

Auf die Gefahr hin, dass ich etwas wiederhole, was hier schon gesagt wurde, möchte ich folgendes festhalten. In Basel und einigen anderen Kantonen herrscht Vermummungsverbot. Sollte ich an einer Demo vermummt erwischt werden, droht ein Strafverfahren. Letzte Woche ist mir am Claraplatz ein ganzkörperverhülltes Wesen begegnet. Ein Polizist reagierte verdutzt auf angesprochenes Verbot. Was gilt nun? Antworten


Mari Wunderli

02.12.2009, 17:51 Uhr
Melden

hr, Strebel: Perückenpflicht der Jüdinnen? Orthodoxe Juden- streng religiös- nicht zu vergleichen mit liberalen Israelis. Apfel und Birnen vergleichen? Es gibt auch verschiedene Arten von Kopfbedeckung für Muslimas-. Man darf schon einen Unterschied machen zwischen einem Kopftuch und ener Burka. Eine Burka ist Vollbedeckung- auch eine Sicherheitsfrage in vielen Ländern. Antworten


Peter Meier

02.12.2009, 17:47 Uhr
Melden

Als Leser Kommentar in der algerischen Zeitung EL WATAN stand gestern: Die Schweiz ist so intolerant wie ihre Uhren! Die riesige Anzahl an Kommentaren zeigt vor allem, dass in Algerien ein sehr differenziertes, selbstkritisches und facettenreiches Bild an Meinungen vorhanden ist. Als Schweizer stelle ich fest, dass unsere Kommentare diesem Niveau noch lange nicht das Wasser reichen können. Schade. Antworten


Florian Leuthardt

02.12.2009, 17:39 Uhr
Melden

Wir sind hier in der Schweiz, einem christlich geprägten Land mit den entsprechenden Sitten und Gebräuchen. Wer in unserem Land leben will hat das zu akzeptieren. Jegliche Einwanderer, die unsere Gesellschaft hier in der Schweiz ändern wollen, sollen gefälligst woanders hin gehen. Hier ist kein Platz für sie! Noch bestimmen wir hier Recht und Ordnung. Punkt und Basta! Antworten


Markus Hächler

02.12.2009, 17:35 Uhr
Melden

Florim Cuculi hat völlig recht: Wie, bitte schön, soll das Schweizer Minarettverbot unterdrückten Frauen in islamistischen Ländern oder in der westlichen Diaspora helfen? Und ist der Feminismus oder irgend ein anderer -ismus die gute Antwort auf den Islamismus? Mir scheint, hier sage der Esel dem Grautier Langohr. Antworten


Gisela Niedermann

02.12.2009, 17:32 Uhr
Melden

@Staub - und woher nehmen wir die Erde für die toten Muslime? Hört doch endlich auf, unser Recht gilt hier und wer das nicht akzeptiert, soll abreisen. Von wegen Verschleierung der Frauen. Das darf eine Frau im Islam nicht selbst entscheiden. Iran lässt grüssen, wenn sich die Frauen nicht schwarz (!) zudecken, droht Busse oder Gefängnis, nur weil das ein paar verknackte alte Herren so befehlen. Antworten


Bruno Allenspach

02.12.2009, 17:24 Uhr
Melden

Ich denke die VERNUNFT ist der UNVERNUNFT gewichen. Denkt den niemand an die wirtschaft. Folgen dieser Forderungen? Diese sind wesentlich gravierender als sich die nur auf Stimmenfang ausgerichteten Politiker vorstellen. Die goldenen Jahre nach dem 2. Weltkrieg sind def vorbei. Schade für alles was aufgebaut wurde. Genau jene Kreise die sonst soviel von NEUTRALITÄT halten werfen alles über Bord Antworten


Werner N. Staub

02.12.2009, 17:18 Uhr
Melden

Jetzt wird geschrieben , geschrieben und nochmals geschrieben und auch geredet. Viel Gutes und auch Schlechtes! Sollte Darbellay ,wie in einem Tagi-Artikel publiziert, vordern keine Friedhöfe separat für Juden oder Muslime zukünftig zu bewilligen, dann ist er nun wirklich durchgeknallt. Schade dass wir an den Spitzen aller Parteien nur so nichtssagende und ichbezogene Personen haben! Antworten


Florian Leuthardt

02.12.2009, 17:17 Uhr
Melden

Bravo, Frau Schwarzer Sie haben absolut recht. Die Angst vor der Islamisierung ist gegenwärtig und wohl begründet. Nicht nur Islamisten verletzen die Menschenrechte von Frauen, Schwulen und religiösen Minderheiten, auch die meisten "normalen" Moslems sind diesbezüglich eine schweigende Mehrheit, die sich nicht wehrt und nicht belehrt werden will. Leider! Antworten


andreas steiner

02.12.2009, 17:15 Uhr
Melden

Mir kommt es vor, als glaubte man, den Islam von aussen reformieren zu können. Das geht aber bestimmt nicht mit Verboten, und auch nicht, indem man ständig darüber spricht, ohne den Dialog ernsthaft zu suchen. Antworten


Juan Hurtado

02.12.2009, 17:03 Uhr
Melden

Diejenigen, welche sich nun betroffen fühlen, hatten Pech, dass sie in der Schweiz gelandet sind. Ganz besonders jene, welche aus diktatorischen Ländern stammen - Demokratie ist natürlich nicht jedermanns Sache. Es ist mit einer enormen Auswanderungswelle zu rechnen, welche kaum zu stoppen sein wird! Antworten


susanne beerli

02.12.2009, 17:02 Uhr
Melden

Am besten verbieten wir gleich alle Religionen ausser der Christlichen. - - - Nein, verbieten wir diese doch auch gleich, weils so schön ist. Dann sparen wir uns die Kirchensteuern und gewinnen wertvolles Bauland ab den nicht mehr benötigten Kirchen und Pfarreien. Antworten


Zia Breitschmid

02.12.2009, 16:56 Uhr
Melden

@ Bürger Benjamin: Etwas vom Gescheitesten, was ich bis jetzt gelesen habe zu diesen Themen. Ein Sehnsucht nach dem Mittelalter, nach Hexenverbrennungen und Kerker hat diese Gesellschaft erfasst! Was ist nur los? Antworten


Roland Wagner

02.12.2009, 16:46 Uhr
Melden

Frau Schwarzer verbindet Geschäftssinn und Sinn fürs Politische. Emma soll überleben. Schwarzer muss gar nicht gegen ihre politischen Verbündeten reden. Die links-liberalen Frauen haben kehrtum gemacht, siehe Abstimmungsergebnis. Bei allem Verständnis für die Probleme in Holland, Belgien oder UK. Die Abstimmung in der Schweiz war faktisch unnötig. Der Diskurs offenbar nicht. Antworten


Bürger Benjamnin

02.12.2009, 16:34 Uhr
Melden

unser Leben selber entscheiden zu können. Ohne Vorbehalte. Nur einem religionsfreien Grundgesetz und gewissen (notwendigen) Anhängen gehorchend. Wer in die Kirche will, wer sich einer Herde anschliessen will, wer an einen gott glauben will, soll das dürfen. Aber ohne Zwang. Kinder sollen aufgeklärt und nicht eingeschüchtert werden. Die Schule soll frür alle gleich sein. Ohne Religion. Antworten


Pierre A. Sobol

02.12.2009, 16:29 Uhr
Melden

@Strebel+Le. Aufklärung zur Kopfbedeckung einer jüdischen Frau. Diese ist nach der Heirat gültig. Die verheiratete Frau soll nur ihrem Mann die Haarpracht, ihre Schönheit zeigen. Ansonsten soll sie diese bedeckt halten. Dies kann mit Perücke, Kopftuch, Hut, oder ähnlichem geschehen. Längst nicht jede verheiratete Frau rasiert ihre Haare. Also kein Grund zur Aufregung und nichts von schockierend. Antworten


Bürger Benjamnin

02.12.2009, 16:23 Uhr
Melden

Endlich wird diskutiert. Es geht nicht nur um Islam, Minarette und Burkas. Es geht ganz um einen religiös motivierten Backlash, der seit ein paar Jahren eingesetzt hat. Hand-in-Hand lassen sich da der Islam, die katholische Kirche, evangelische Freikirchen (Sekten) und Christlich-Orthodoxe in eine Reihe stellen: Homosexualität, Polyamorie, Sex-ohne-Trauschein usw. Sie fordern ein Verbot der Lust. Antworten


Grazia Annen

02.12.2009, 16:19 Uhr
Melden

@ Anita Fisker - meine Aussage lässt sich auf die meisten Religionen anwenden. Religiös begründete Moralsysteme sind beliebig (egal was Gott oder der Imam oder der Papst stellvertretend befiehlt, es ist richtig?!). Nur zu oft werden unter dem Allerwelts-Label der "Religion" traditionelle bzw. kulturelle Zustände zementiert, die mit den modernen Werten der Aufklärung nicht vereinbar sind. Antworten


Ursula Ghanem

02.12.2009, 16:17 Uhr
Melden

ich bin als praktizierende Muslima auch gegen die Burka. Sie hat nichts mit dem Islam zu tun. Was mich jedoch stoert ist, dass die Feministinnen uns Musliminnen dauernd unterstellen, unterdrueckt zu sein. Das Einzige was uns unterdrueckt ist dieses ewig gleiche Vorurteil. Islam darf nicht verallgemeinert werden mit extremen Sekten, es gibt auch extreme christliche Sekten. Antworten


ursina Rüegg

02.12.2009, 16:13 Uhr
Melden

Unsere "besserwisserische" Art was Leute tun sollen oder nicht ist sehr schweizerisch und beschämend. Schauen wir doch, dass WIR uns menschlich und menschenrechtlich korrekt verhalten und überlassen den Rest anderen. Ich frage mich, ob das Ja vom letzten Sonntag nicht auch fundamentalistisch christliche Züge und viel mit Angst zu tun hat. Das Minarettverbot wird diese Angst nicht verjagen können. Antworten


Roger Unterberger

02.12.2009, 16:05 Uhr
Melden

Hört bitte auf mit einem Burka Verbot. Natürlich bin auch ich gegen Burka. Wenn wir das Gesetz nur auf den Burka verbot anlehnen dann stempeln wir uns als nicht kenner des iSLAM. Wir müssen in der Schweiz ein generelles Gesetz verabschieden das Teil vom Gesicht oder das ganze Gesicht nicht verdeckt werden darf, mit Busse und event. Gefängnis bei Wiederholung. Antworten


Richard Klaus

02.12.2009, 16:02 Uhr
Melden

Wem gehört die Schweiz? Wieso müssen sich eigentlich die Schweizer in ihrem eigenen Land für einen Urnenentscheid rechtfertigen? Die Schweizer Bevölkerung ist sich gewohnt, mit Plebisziten umzugehen. Sie ist durchaus in der Lage, auch heikle Themen vernünftig zu beurteilen. Auch wenn diesmal vielleicht zu viel projizert wurde, wird auch dieser Entscheid Gründe haben und ist zu akzeptieren. Antworten


Franz Wiedemann

02.12.2009, 15:56 Uhr
Melden

Meine Güte, jetzt wird die Burka/Tschador hier schon offiziell als feministisches Produkt verkauft. Die Anhänger des linken "Feminismus" haben damit kein Problem? Da schätze ich Frau Schwarzer mehr und mehr. Die vertritt den Feminismus gegen jede politische Korrektheit. Das ist EHRLICHER Feminismus. Danke Frau Schwarzer! Antworten


stephan schwan

02.12.2009, 15:44 Uhr
Melden

die Diskussion ist gut, das Ergebnis der Kampagne untauglich, will die SVP wirklich die Gleichstellung der Frau und die Menschenrechte fördern. Das durchgesetzte Bauverbot jedoch ist so, als ob man einem Autoraser verbietet, Jeansjacken zu tragen. Oder rettet sich die SVP angesichts der Reaktionen auf ihre diffamierende Kampagnentaktik jetzt in die Scheinheiligkeit? geht es ihr um Menschenrechte? Antworten


eugen bissegger

02.12.2009, 15:41 Uhr
Melden

Eine Unterscheidung zwischen friedlichem Islam und fundamentalistischen sollte vorgenommen werden. Fundamentalistisch z.B. Afghanistan (Taliban), noch vor USA - Krieg, welche in Fussballstadien öffentliche Hinrichtungen vornahmen. Das war ein Terror-Regime und ein solches ist wohl kaum in der CH im Vormarsch. Burka J / N müsste man zuerst auch mit den entsprechenden Diskutieren statt verordnen. Antworten


Luzia Keller

02.12.2009, 15:32 Uhr
Melden

Sehr gut analysiert von der Ur-Feministin und massgebend die Aussage zum besseren Verständnis: 'Der politisierte Islam unterscheidet nicht zwischen Staat und Religion..' Jedoch finde ich es eine gefährliche Entwicklung, wenn sich selbstbewusste gebildetete Frauen bemüsigt fühlen, ein von rechtsradikalen Parteien initiiertes Minarettverbot via Urnengang zu unterstützen. Dies MUSS getrennt werden! Antworten


Michael Sommer

02.12.2009, 15:30 Uhr
Melden

Hatte während meiner Studizeit eine muslimische Komilitone zur Freundin. Plötzlich verbot ihr der Vater den Umgang mit mir, da ich befleckt und unsauber sei. Nach unserer Trennung musste sie Kopftuch tragen. Wo bleibt da Integration und Tolleranz zu dem Islam aussenstehenden. Ich frage mich noch immer auf welcher Seite ist die Intolleranz und Ausgrenzung? Ich liebe sie noch immer!!! Antworten


sandro gasser

02.12.2009, 15:30 Uhr
Melden

wenn hier ein kleine hinweis zum thema erlaubt ist: der kommentar des deutschen humanistischen pressedienst, hpd.de bringt es meines erachtens auf den punkt und die berühmte sicht von aussen. Antworten


Peter Buchmann

02.12.2009, 15:29 Uhr
Melden

Was sich da die linken Medien und auch die linken Parteiführer bieten nach der Abstimmung über die Minarettinitiative übertrifft alle meine Erwartungen. Denn das Stimmvolk als so unkompetent und dumm zu bezeichnen und nur die Politwissenschafter und Linksparteiführer die immer im Schweizer Fernsehen gezeigt werden wissen was Richtig ist, das macht mir richtig Angst. Eidgenossen erwachet!! Antworten


Doris Le

02.12.2009, 15:24 Uhr
Melden

@Strebel, @Sobol Es ist so, mit der Perückenpflicht für orthodoxe Jüdinnen. Ich kenne zwei in Basel persönlich. Von einer Dritten weiss ich durch eine Stagiare (Geschichts-Studentin/Muslemin/Schweizerin), die in der Familie Kindermädchen war. - War total geschockt. Antworten


Dieter Wundrig

02.12.2009, 15:21 Uhr
Melden

@ Susanne Kim-Drehen wir mal die Sache um.Wie laufen denn viele Männer und Frauen in Gastländern ausserhalb der Hotels umher, wo wir ja so gerne unsere Ferien verbringen?Nur mit wenig Tuch bekleidet oder oben ohne,selbst in islam./muslemischen Ländern.Wird dort der Respekt des Gastlandes gewahrt?Oder dürfen wir das,weil wir Devisen bringen?Es ist ein Kreuz mit dem verhüllen oder nicht verhüllen. Antworten


oliver keller

02.12.2009, 15:19 Uhr
Melden

Tja, scheinbar haben wir also ein Problem und bemerken nun allmählich, dass uns diese Abstimmung irgendwie nicht weitergebracht hat. Aber immerhin beginnen sich einzelne Forenschreiber differenzierter mit dem Thema auseinanderzusetzen, ich stelle auch erfreut fest, das der Grad der Information sich etwas verbessert hat. Es tut sich also ein wenig etwas, und das ist doch schon viel für uns alle. Antworten


Hedon Zweifel

02.12.2009, 15:19 Uhr
Melden

@ majo naef: Nein - ich bin eher prüde und laufe nicht nackt herum. Im Gegenteil, sobald es die Umstände (Sonne, Schneesport, etc.) erlauben, verberge ich mich in der Öffentlichkeit sehr gerne hinter coolen Sonnenbrillen. Zum Glück fällt das noch nicht unter das Vermummungsverbot. Ich bin ein ganz normaler Mann. Nicht das Sie jetzt meinen ich hätte einen Knacks. Antworten


Su Studer

02.12.2009, 15:18 Uhr
Melden

Walter Heinrlich: Natürlich tragen die Fauen das Kopftuch "freiwillig" weil sie sonst von den gläubigen Männern als ungläubige Schlampen angesehen werden, die nichts wert sind, wie westliche Frauen eben. Die Frauen verschleiern sich damit sie ihre Ruhe von den Männern haben und nicht als Freiwild gelten. Mann sollte eher den Männer die Augen zubinden, als die Frauen sich verschleiern lassen. Antworten


Magi Zimmermann

02.12.2009, 15:08 Uhr
Melden

Hier scheinen einige Schreiber nicht begriffen zu haben, dass Burka, Tschador, Hidschab, etc. nicht einfach modische Accessoirs sind, die Frau tragen oder ablehnen kann. Frauen werden in islamischen Ländern in diese Stoffgefängnisse gezwungen, damit Ihre Bewegungsfreiheit eingeschränkt, die Sicht auf die Welt minimiert und sie als Frauen unsichtbar sind. Und die die Menschenrechte? Antworten


Edy Gerber

02.12.2009, 15:04 Uhr
Melden

@Jan Holler: Künstlich aufgeblasenes Problem ? Feindbilder ? Wenn die Muslime von Langenthal den Entscheid des Souveräns nicht akzeptieren und die Schweiz sogar in Strassburg verklagen wollen, so zeigen sie damit, dass ihnen unsere demokratischen Werte egal sind, dass sie lieber in ihrer Parallelwelt leben wollen. Dann sollen sie sich auch nicht wundern, wenn ihnen mit Misstrauen begegnet wird. Antworten


Tino Etter

02.12.2009, 15:03 Uhr
Melden

Entscheidend ist immer der Unterschied zwischen Ursache und Wirkung. Was wir wahrnehmen ist lediglich die Wirkung. Die Ursachen liegen viel tiefer begründet; auch im Islam. Der Islam ist mit unserem westlichen Kulturverständnis grundsätzlich unvereinbar. Es ist ein grundsätzlich anderer Lebensentwurf. Wer dies nicht wahrhaben will ist selber schuld und soll sich dann nicht wundern. Antworten


Alimi Agron

02.12.2009, 15:01 Uhr
Melden

@Res zaug: Auf das will ich hinaus. Es gibt nur einen Islamischen Republik und das ist Iran. Die anderen sind entweder arabische Monarchien, oder durch USA/EU unterstützte Diktatoren wie z.B. Karzai-Afghanistan, vorher CIA unterstütze Taliban usw. In diesen Staaten werden Menschenrechte mit Füssen getreten, genau wie Israel, USA, China. Was hat das mit Islam zu tun? Um das geht es mir.. Antworten


Hans Müller

02.12.2009, 14:55 Uhr
Melden

Solange man nicht wahrnimmt, was im weltweiten Konsens der Islamgelehrten steht, solange wird man über Türme und Tücher reden. Den Konsens kann man nachlesen in der Kairoer Erklärung der Menschenrechte, insbesondere Artikel 24. Antworten


Peter Gutknecht

02.12.2009, 14:50 Uhr
Melden

endlich eine anständig gekleidete Frau, im Bild oben, und Alice Schwarzer will es verbieten ;-) Nein, im Ernst: öffentliche Angestellte, insbesondere LehrerInnen, sollten unsere Kultur mittragen und vermitteln, auch äusserlich. Aber alle andern Frauen sollten herumlaufen dürfen wie *sie* wollen. Wenn ihr religiöser Mann sie auspeitscht, weil ihm ihr Sehschlitz zu gross ist, gehört er ins Gefängnis Antworten


Walter Heinrich

02.12.2009, 14:40 Uhr
Melden

Alice Schwarzer argumentiert widerspüchlich.Sie will ein Burka-Verbot und begründet dies mit den Rechten der Frau.Aber wer hat hier die Frau gefragt die Burka trägt,ob sie damit einverstanden ist wenn man sie dazu ZWNGT ihre Burka auszuziehen????Alica Schwarzer jedenfalls nicht.Umfragen ergaben,dass 99% der kopftuchtragenden Frauen ,dies freiwillig tun( in Deutschland). Antworten


Dieter Wundrig

02.12.2009, 14:36 Uhr
Melden

Man muss sich doch eingestehen,hier wurde doch nicht über Minarette abgestimmt,das wäre doch sicher mit einer Raum/Bauordnung zu regeln.Es wurde über Muslime,welche unter uns und mit uns leben,abgestimmt.Wir Weltverbesserer wollen also die Burka,Beschneidungen und Kopftücher verbieten und auch noch den Krieg in Afghanistan gewinnen.Da träumen selbst die Rechten,welche nun die Oberhand haben. Antworten


Alain Mohler

02.12.2009, 14:35 Uhr
Melden

Wir müssen Religionsfreiheit deffinieren, unterscheiden zwischen privater Religionsfreiheit und öffentlicher Religionsfreiheit. Die meisten Kriege (auch Massenvernichtungen) haben nähmlich einen religiösen Hintergrund. Die unachtsame Vermischung der Religionen ist darum zu hinterfragen, ohne klare Regeln funktioniert ein friedliches Miteinader sowieso nicht. Antworten


majo naef

02.12.2009, 14:30 Uhr
Melden

@Hedon Zwiefel Burka - Nackt Sie laufen auch nicht nacktherum nur weil es keine Kleidervorschriften gibt. Sorry, es ist schlimm genug, dass wir hier in der Schweiz überhaupt über so etwas nachdenken, geschweige denn reden müssen. Wer hier in der Schweiz Asyl sucht, sollte darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Burka hier nicht erwünscht ist. Es steht ihnen frei wieder zu gehen. Antworten


adrian strebel

02.12.2009, 14:29 Uhr
Melden

Pierre A. Sobol, genau eine solche differenzierte Haltung sollte bei allen Gruppen, Religionsgemeinschaften etc. angewendet werden! Ich möchte nicht von "Wissen" sondern mehr aus pers. "Erfahrung" sprechen, und ja: aus der eigenen Familie. Antworten


Susanna Kim

02.12.2009, 14:28 Uhr
Melden

@Sara Mian: Das ist ein schwachsinniges und undifferenziertes Argument. Ich habe noch kein einziges Mal eine nackte afrikanische Stammesfrau in Zürich (oder anderswo in der Schweiz) auf der Strasse gesehen. Und wenn es so wäre, würde man hier ebenfalls einschreiten. Es geht schliesslich darum, der Gastkultur des Landes, in dem man sich niederlässt Respekt zu erweisen, indem man sich anpasst. Antworten


Anita Fisker

02.12.2009, 14:17 Uhr
Melden

@Grazia Annen: Na, dann betrachten Sie mal die grösste christliche Gemeinschaft nach diesen Gesichtspunkten!! Umgang mit Frauen, Kindern, Minderheiten wie Homosexuelle oder Andersgläubigen.. Keine Kommunion für Nicht-katholiken/Geschiedene/Ungetaufte, Frauen nicht als Priester zugelassen, Homo-Ehe/Liebe ist "krank", Nonnen sind auch vermummt... was man nie hinterfragt, ist trotzdem nicht richtig. Antworten


Res Zaugg

02.12.2009, 14:17 Uhr
Melden

@ A.Agron: bitte um Angabe von islamischen Rechtstaaten, d.h. Staaten, welche die Verträge nicht nur unterschrieben haben, sonderen die Menschenrechte auch umfänglich umsetzen, und zwar im eigene Land. Antworten


manuela schulte

02.12.2009, 14:16 Uhr
Melden

Mir ist nicht klar, welche Debatte Schwarzer meint. 90% der Befürworter wissen nicht mal, wo sich die nächste Moschee befindet. Es ist eher so, dass eine unbekannte religiöse Minderheit als Sündenbock für den persönichen Frust und diffuse Ängste herhalten muss. Das hat mit einer sachlichen Diskussion nichts zu tun. Erst recht nicht, wenn dabei Intoleranz und Rassismus wieder salonfähig werden. Antworten


Edy Gerber

02.12.2009, 14:16 Uhr
Melden

Endlich haben auch die Gutmenschen gemerkt, dass vom Islam ernste Probleme auf uns zukommen. Der Warnschuss vom Souverän ist gefallen. Auch in Sachen Burka, Zwangsheiraten, patriarchalischer Familienhierarchie usw. wird sich einiges bewegen müssen. Die unmenschliche Gefangenhaltung von Frauen hinter Schleiern darf bei uns nicht geduldet werden. Wir werden den Politikern auf die Finger sehen. Antworten


Tobias Blaser

02.12.2009, 14:14 Uhr
Melden

@Dominik Baumgartner: Danke! Ich hatte schon langsam Kopfweh vom lesen... :D Antworten


Jan Holler

02.12.2009, 14:14 Uhr
Melden

Was hier am meisten ärgert, ist dieses künstliche Aufblasen des Burkatragens zum Problem. Dieser politische Opportunismus (Widmer-Schlumpf, CVP) auf Kosten anderer ist unanständig, als ob eine/r in der Schweiz dauernd Burkaträgerinnen begegnet. Feministen haben neben rechts Gerichteten sich ein Feindbild kreiert. Es kommem ungute Erinnerungen an längst überwunden gedachte Zeiten hoch. Antworten


Rolf Schumacher

02.12.2009, 14:11 Uhr
Melden

@Habermacher. Anpassen? Was ist mit den barbusigen Schönheiten am Strand von Agadir. Was mit den Sextouristen aus Europa in Marokko, Algerien, Aegypten? Wer schmeisst mit Dollarnoten um sich, wer lebt im Dreck? Die CH lässt sich vor den Karren dreckiger Machtmenschen spannen. Ospel und Kurer haben in der CH mehr zerstört als ein paar stille Minartte es jemals tun könnten. Antworten


Beat Wermelinger

02.12.2009, 14:05 Uhr
Melden

Die zunehmende Islamisierung der Gesellschaft ist mir auch nicht geheuer. Ich habe einige Jahre im Ausland in einem Quartier mit vielen pakistanischen Moslems gelebt. Dort sagten mir Frauen, und es schien mir sehr glaubhaft und wurde ausführlich erklärt, dass sie freiwillig die Burka anziehen, andere wiederum liessen durchblicken, dass dies auf Druck hin geschehen sei. Antworten


oliver keller

02.12.2009, 14:00 Uhr
Melden

@Monica Trachsel: der Vergleich hinkt ein wenig, da die Aleviten ein Nomadenvolk waren und demzufolge keine Moscheen haben. Zudem sind viele Aleviten auch Kurden, da geht es um mehr als nur um religiöse Fragen. Antworten


Alimi Agron

02.12.2009, 13:56 Uhr
Melden

Was haben die schweizer Muslime mit den afghanisch kulturellen Wüsten-Burkas zu tun? Was habe ich als Muslim mit den nomadischen Genitalverstümmelung der Mädchen im Sudan zu tun? Es gibt extra eine Fatwa (Islamisches Gesetz) das die Genitalverstümmelung der Mädchen mit Mord gleichsetzt und verboten ist! Sie spricht von Islamistischen Unrechtsstaaten, welche sind diese? Bitte beispiele angeben... Antworten


Monica Trachsel

02.12.2009, 13:48 Uhr
Melden

Ich habe die Initiative, die ich äusserst unschön und völlig überflüssig fand abgelehnt. Hingegen halte ich es wie Alice Schwarzer für möglich, dass aufgeklärte Muslime mit dem Resultat gut leben können. So berichtet man es mir jedenfalls aus alevitischen Kreisen. Antworten


Patricia Galli

02.12.2009, 13:46 Uhr
Melden

Ein Burkaverbot wäre für muslimische Immigrantinnen eine wichtige Stütze für deren Selbstbestimmungsrecht. Aus ihrer Kultur heraus können sie sich der Burka auch in der Schweiz nicht entledigen ohne unsere rechtliche Rückendeckung. In der Burka sind sie auch in der Schweiz nicht freier als im Heimatland, sind automatisch ausgegrenzt, ohne Integrationschancen, schon das Kopftuch ist ein Problem. Antworten


Betty Kant

02.12.2009, 13:45 Uhr
Melden

Ich lebe im Zürcher Kreis 5 und habe hier schon mehrfach voll verschleierte Frauen gesehen, deren Umhang nur gerade noch einen winzigen Sehschlitz freigibt. Die sie begleitenden Männer sind hingegen in Poloshirts und Jeans unterwegs. Soweit mir bekannt ist, handelt es sich bei den voll verschleierten Frauen um Sudanesinnen, die hier leben. Antworten


Jacqueline Lanz

02.12.2009, 13:37 Uhr
Melden

@Lisa Zürcher: Alice Schwarzer hat alles Wichtige gesagt, auch sie differenziert klar zwischen Glaubensfreiheit und dem Terror der Fundamentalisten, aller Fundamentalisten, nicht nur den islamischen. Lesen Sie die EMMA, Lisa Zürcher, lesen bildet! Noch was, auch das Etikett "Feministin" muss frau sich verdienen. Antworten


Stephan Schwan

02.12.2009, 13:21 Uhr
Melden

Durchsetzung Menschenrechte, Verbot Frauenunterdückung: Ja. Aber Verbot von Türmen? ist auch Unterdrückung. Tragisch, wie die Angst vor einem Konflikt mit dem Islam genau diesen Konflikt produziert. Anstatt die eigene Schädigung anzuschauen, nehmen die Initianten eine Schädigung der Gesellschaft in Kauf. In Deutschland wäre die Minarettkampagne wohl als Volksverhetzung verboten worden. MFG Stephan Antworten


Pierre A. Sobol

02.12.2009, 13:19 Uhr
Melden

@a. Strebel. Sie scheinen ein Experte im orthodoxen Judentum zu sein?! Leider haben Sie, so schliesse ich aus Ihren Worten, keine orthodoxen juden in Ihrem Bekanntenkreis und entnehmen Ihr Wissen aus dem Internet. Leider ist das was Sie dort zu lesen bekommen nicht die Wirklichkeit. Also versuchen Sie uns mit Ihrem "Wissen" zu verschonen. Es ist falsch und löst nur Vorurteile aus. Antworten


mischa haller

02.12.2009, 13:14 Uhr
Melden

Die fuerchterliche Politik der Furcht hat wieder einmal gewonnen. Das Problem ist, dass die Schweizer emotional und nicht rational gestimmt haben. Es geht nicht um die Facts, nur Schlagwoerter wie Burka,Steinigung, usw werden rumgeschleudert. Ich wohne in East London, 60% der Bevoelkerung sind Muslims, aber eine Steinigung hab ich noch nie gesehen. Feminismus ist der neue Kolonialismus! Antworten


Kurt Aegeri

02.12.2009, 13:14 Uhr
Melden

Danke Frau Schwarzer. Dem ist nichts hinzuzufügen. Und danke dem Tagi, dass er Frau Schwarzer hier zu Wort kommen lässt. Das ist eminent wichtig. Antworten


Keller Patrick

02.12.2009, 13:11 Uhr
Melden

Nur weil die Schweiz aufgrund hohem Lebenstandard und naiven Sozialsystem eines der beliebtesten Migrationsländer ist, stehen wir nicht in der Pflicht nach anderen Kulturen leben zu müssen. Es wird niemand dazu gezwungen in die Schweiz zu reisen um unsere Identiät anzunehmen. Dies sollte endlich mal respektiert werden. Antworten


Jürg Thurnheer

02.12.2009, 13:08 Uhr
Melden

Ich bin der gleichen Meinung wie Frau Schwarzer. Obwohl ich es dumm finde, ein Bauverbot in der Verfassung festzuschreiben, verstehe ich die Befürworter bestens. Den schlechten "Verlieren" sei deutlich gesagt, Aerger bestimmte die Entscheidung, grossen Aerger über viele Vorkommnisse mit islamischen Mitmensc hen (und Staaten), und nicht Angst. Bitte keine Beleidigungen auf die andere Seite. Antworten


Gerhard Schreiter

02.12.2009, 13:07 Uhr
Melden

Verehrte Eidgenossen, ein so klares Zeichen zu setzen ehrt Euch! Wir befürchten nur, die kleine Schweiz könnte da ein zu großes Rad drehen. Denn es gibt doch sicherlich auch andere Lösungen, um den Bau von Minaretten zu vermeiden! Hoffentlich endet diese Profilierungsaktion eines Politikers nicht in einem Notbeitritt in die EU! Von der NATO ganz zu schweigen. mfg Antworten


Stefan Studer

02.12.2009, 12:55 Uhr
Melden

@Ismail Kan, 11:50: Danke für diesen Hinweis. Leider sind oft die Menschen am lautesten in solchen Diskussionen, die sich am wenigsten Zeit und Mühe nehmen, die Zusammenhänge genauer anzuschauen und objektiv zu recherchieren. Ich würde Sie gerne fragen, wie Sie über die Frage einer weiblichen Gesichts- Körperverhüllung in der Schweiz und Europa denken. Sollte der Staat hier eingreifen? Antworten


Angelica Winzenried

02.12.2009, 12:54 Uhr
Melden

Eine Burka-Verbot kann ich sehr gut verstehen, da dies auch eine klare Einschneidung in das öffentliche Leben der Trägerin darstellt. Durch die Verhüllung verschwindet auch die Identität der Frau unter einem Tücherhaufen. Sie existiert in der Öffentlichkeit nicht. Das Kopftuch hingegen finde ich weniger schlimm und es gibt auch Musliminnen, die Ihr Kopftuch gerne Tragen. Antworten


Pauline Overath

02.12.2009, 12:52 Uhr
Melden

Leider ist der islamismus von Alice Schwarzer kein Phantom. In den Niederlanden ist das tägliche Leben in manche Städte schon eingeschränkt durch die Muslimen. Da werden keine Hände mehr gegeben, Kunstwerke, die etwas freizügig sind, werden nicht mehr in öffentliche Gebäude aufgehängt, Samichlaus darf nicht mehr mit einem Kreuz auf seinem Hut erscheinen etc. Antworten


Ulrich Raumer

02.12.2009, 12:48 Uhr
Melden

Wer immer nachgibt wird verlieren. Kuscheln mit Fundametalisten ohne Respekt für Andersgläubige führt zum Untergang der eigenen Kultur und vielleicht nicht nur der Kultur. Das Volk hat mit der Annahme der Minarettinitiative klar ausgedrückt. Die Politik muss das akzeptieren und umsetzten. Es gilt die gemässigten Muslime zu integrieren wobei Zwang zu vermeiden ist. Den andern steht die Welt offen Antworten


peter brogle

02.12.2009, 12:45 Uhr
Melden

Dankeschön Frau Schwarzer für diesen artikel Antworten


Rudolf Zeltner

02.12.2009, 12:45 Uhr
Melden

lieber herr bommer, wenn wir die islamisierung nicht stoppen koennen, werden sie bald 5 mal taeglich richtung mekka beten und abstimmungen koennen sie dann auch vergessen. so unwichtig ist diese diskussion. Antworten


oliver keller

02.12.2009, 12:43 Uhr
Melden

@Kuno Germann: Sie haben doch abgestimmt, Sie müssen sich doch überlegen, warum Sie so abgestimmt haben, nicht diejenigen, die nicht abstimmen durften! Uebernehmen Sie diese Verantwortung! Die nächsten Abstimmungen sind auch schon programmiert und sicher auch nicht lösungsorientiert. Solche Abstimmungen kosten den Steuerzahler eine Menge Geld, auch all jene, die immer nach sparen schreien. Antworten


Peter Kaderli

02.12.2009, 12:38 Uhr
Melden

Weshalb jetzt explizit über die Burka diskutiert wird, verstehe ich nicht ganz. Es GIBT bereits ein Vermummungsverbot in der Schweiz. Die Burka fällt da ganz einfach auch darunter. Also: Vermummunsverbot durchsetzen! Oder hat man eventuell Angst, die Demonstranten könnten Steine schmeissen? Klar, da sind weibliche Personen die aus Religiösen Grunden vermummt sind viel einfacher einzufangen. Antworten


eugen bissegger

02.12.2009, 12:34 Uhr
Melden

Kaum ist die Minarettabstimmung vorbei, wird gleich sofort noch ein Brikett nachgeschoben, mit der Diskussion Burka Verbot. Ob das gut ankommt? Antworten


Dominik Baumgartner

02.12.2009, 12:32 Uhr
Melden

Ich habe keine grosse Ahnung, was im Koran dazu steht, die Bibel aber lässt sich googeln: Epheser 5: Die Weiber seien Untertan ihren Männern... Das Weib aber fürchte den Mann. Timotheus 2: ...daß sie die jungen Weiber lehren züchtig sein, ihre Männer lieben, ... keusch, häuslich, gütig, ihren Männern Untertan. Es geht nicht um Islam gegen Christentum sondern um Aufklärung gegen Dummheit! Antworten


Lisa Zürcher

02.12.2009, 12:28 Uhr
Melden

Bitte Frau Schwarzer, machen Sie sich zuerst ein vertieftes Bild des Islam, bilden Sie sich danach eine Meinung und streuen Sie diese zuallerletzt, wenn Sie wirklich wissen, von was Sie reden! Denn genau dieses unreflektierte Bild, welches Sie verbreiten, schürt Angst und Hass. Der "Islamismus" wie sie ihn sehen (möchten), ist in Tatsache ein Phantom. Eine Feministin der jüngeren Generation Antworten


Mario Monaro

02.12.2009, 12:28 Uhr
Melden

Kleidervorschriften kommen für mich nicht in Frage. Vielmehr müssen wir die Ursachen dafür beseitigen, dass Frauen ungewollt Burkas oder Schleier tragen MÜSSEN. Das bedeutet kulturelle Veränderung und geht nicht von heute auf morgen. Aber bitteschön: warum hat man nicht schon vor 40 Jahren damit angefangen, als man politische und wirtschaftliche Beziehungen mit arabischen Staaten aufgenommen hat? Antworten


Kuno Germann

02.12.2009, 12:26 Uhr
Melden

Eigentlich kann ich sich betroffen fühlenden Moslems nur empfehlen, sich in einmal in eine Ecke zu setzen und darüber nachzudenken WARUM es zu diesem Abstimmungsresultat gekommen ist. Antworten


Ruedi Meyer

02.12.2009, 12:25 Uhr
Melden

Ich weiss nicht, was das soll. Ich habe im Gegensatz zu London und Berlin in der Schweiz noch nie eine vollverschleierte Frau gesehen ausser an der Fasnacht. ... Wenn solche Frauen in der Schweiz auftauchen sollten, dann sind es eh Touristinnen. Wollen wir diese verhaften, in Auslieferung stecken und dann ausschaffen. Da lassen sich doch einige demokratische Parteien von der SVP vereinnahmen. Antworten


ruth leemann

02.12.2009, 12:24 Uhr
Melden

Gute Wortwahl getroffen Frau Schwarzer, bravo Antworten


René Müller

02.12.2009, 12:24 Uhr
Melden

Eigentlich ist es komisch. Habe drei muslimische Angestellete, zwei sehr gute muslimische Freunde. Drei durften als Schweizer abstimmen. Schon lange vor der Abstimmung haben sie versucht viele Wähler zu einem JA zu bewegen. Warum wohl? Auch sie haben Angst vor den Radikalmuslimen. Sie KENNEN das Radikale. Sie sind sicher, dass wenn in andern Länder auch Wahlen wären, gäbe es dieselben Resultate. Antworten


Ronald Rüegg

02.12.2009, 12:23 Uhr
Melden

Wie tolerant gewisse in unserem Land lebende Muslime sind, haben wir nach der Abstimmung bitter zur Kenntnis nehmen müssen! Mir reichts! Alle hier lebenden Menschen haben unsere Rechtsordnung und unsere direkte Demokratie zu respektieren. Unsere Gesetze gelten für alle und jeden hier. Es schockiert mich, dass für "internationale" Muslime in der CH Sondergesetze gelten sollen! Antworten


Hedon Zwiefel

02.12.2009, 12:22 Uhr
Melden

Ist es nicht auch Unterdrückung der Frau, wenn man Ihr verbietet gewisse Kleidungsstücke anzuziehen. Der Zwang zu gewissen Kleidern ist doch genauso repressiv wie deren Verbot. Wollen wir nun - nachdem wir auf Strömungen des Zeitgeistes reitend Bauvorschriften in der Verfassung verankert haben, auch noch Kleidervorschriften für Frauen darin festhalten!? Antworten


Reto Barandun

02.12.2009, 12:21 Uhr
Melden

@ Daniel Fontana 11.26 Es geht mir auch so. @ Erna Rothenbühler 11.35 Ihr Lohnvergleich stimmt nicht. Eine Person kann unterschiedlich verfügbar sein. Eine Arbeit kann schneller, besser (weniger Fehler), initiativer usw. erledigt werden.Solche Vergleiche sind schwierig. Der Leistungsfaktor wird nicht eliminiert, wenn man nur die Funktion bezahlt. Wer am wenigsten macht, verdient dann am meisten. Antworten


Ulrich Forster

02.12.2009, 12:20 Uhr
Melden

Man hat immer noch nicht bemerkt, dass Verbote nichts nützen. Wir müssen endlich einen konstruktiven Dialog mit den anderen Kulturen aufnehmen, aber dafür auch Gelder sprechen. Und es befremdet sehr, dass augerechnet Feministinnen das Ansinnen der SVP, welche jede Art von Gleichstellung und Intergration, wann immer möglich, torpedieren. So etwas nennt man unheilige Allianz! Antworten


Stefan Meier

02.12.2009, 12:18 Uhr
Melden

Ich finde das Minarettverbot gut. Das Minarett gefährdet nämlich den Religionsfrieden hier in der Schweiz - den Frieden mit den Christen. Und dass alle islamischen Staaten ausgerechnet jetzt die Menschenrechte bemühen, um gegen die Schweiz zu argumentieren, ist das verlogenste von allem. Wie viele Kirchenneubauten inkl. Kirchturm gibt es in der Türkei? Na? Die kann man an einem Armstumpf abzählen. Antworten


Paul Linder

02.12.2009, 12:18 Uhr
Melden

Es gilt das Vermummungsverbot! Aufgekllärte halten sich eh an Naturwissenschaften und nicht an Religionsmärchen und selbsternannte „Führer“. Zudem braucht Religion weder Kirche noch Moschee. Sie wird wenn schon im Alltag gelebt. Viele Schweizer haben absolut genug von diesem importierten religiösen Geschwätz. Hier ist demokratischer Rechtsstaat und nicht diktatorischer Gottesstaat gewachsen. Antworten


Hans Müller

02.12.2009, 12:14 Uhr
Melden

Mir scheint das Minarettverbot etws hilflos. Aber: Die Mehrheit der Schweizer stuft offensichtlich den Islam als politische Ideologie ein, und nicht als eine spirituelle Religion. So sehe ich das Ergebnis. Das hat nichts mit dummen Landeiern zu tun, sondern mit einem gut trainierten politischen Instinkt. Antworten


Lucien Michel

02.12.2009, 12:13 Uhr
Melden

Frauen werden nicht mit Minaretten bedrängt, zur Heirat gezwungen, unterdrückt, vergewaltigt, versteckt, beschnitten oder gar ermordet - aber wenn sie unsichtbar werden, wenn ihr 'Biotop' von der Öffentlichkeit, von der Bildfläche verschwindet, dann werden diese Gefahren grösser! Baut Minarette - so wissen wir wo hinschauen - verbietet Minarette - und alles spielt sich 'im Untergrund' ab. Antworten


David Arjuna

02.12.2009, 12:07 Uhr
Melden

Liebe Frau Schwarzer, welch eigenartige Entwicklung, die Sie und andere Alt-Feministinnen wie Frau Onken ins ultraheimatschützerische Lager von Herrn Schlür und an die Seite fundamentalistischer Christen spült! Statt selbstbewusste Aufgeklärtheit, ängstliche Verbotskultur! Was wird das nächste sein? Antworten


Florim Cuculi

02.12.2009, 12:07 Uhr
Melden

@ Res Zaugg:Sie wollen mich einfach falsch verstehen. Vielleicht ist mein Satz grammatikalisch nicht korrekt, aber wie soll er auch korrekt sein, wenn ich laut Ihrem Klischee ein ungebildeter Moslem sein muss, weil es ja nur solche gibt. Bedenklich wie Sie und Ihre Gleichgesinnten die Gefuehle anderer Menschen mit Fuessen treten.Ich appelliere an die Vernunft und das gemeinsame Loesen der Probleme Antworten


Gisela Niedermann

02.12.2009, 12:07 Uhr
Melden

Tipp: ARD heute Abend, 21.45h Hart aber fair - Schock-Entscheidung zum Minarettverbot: Wie tief sitzt die Angst von dem Islam? Dank uns beginnt Europa zu diskutieren. Antworten


Ralf Hartwig

02.12.2009, 12:06 Uhr
Melden

Gratulation. Frau Schwarzer fällt nicht auf die undifferenzierte Kampagne der linken Presse rein und erkennt klar, was zur Annahme der Minarett-Initiative geführt hat: Ignoranz und Arroganz unserer politischen Kaste. Wer im Alltag mit Islam zu tun hat, sieht halt nicht alles durch die rosa Brille... Antworten


joe walz

02.12.2009, 12:06 Uhr
Melden

ich frage mich ernsthaft, wo sind all die lieben moslems geblieben und wo sind die demos gegen den fast täglichen terror aus ihren, radikalen reihen??? wann seh ich mal ein demo gegen den terror aus dem islam? Antworten


oliver keller

02.12.2009, 12:06 Uhr
Melden

Frau Schwarzer hat sich zum Glück eine ruhige Gegend für ihren Kampf ausgesucht. Wäre sie in Talibanistan auch so bekannt geworden? Wir wollen schnelle Lösungen und es gibt keine, wir wollen andern sagen, was zu tun ist, und wir behandeln die Frauen hier auch nicht gut.Jeder ist irgendwo mal neu: im Verein, in einer Partei. Und genau diese Menschen behandeln wir erst mal mit Abstand und Misstrauen Antworten


Andi Mattmann

02.12.2009, 12:01 Uhr
Melden

Danke für diesen Beitrag und die Aufklärung vieler Missverständnisse. Die Minarett-Initiative scheint es nun zu ermöglichen den Islam genauer zu betrachten und die Leute aufzuklären. Antworten


Daniel Moser

02.12.2009, 12:01 Uhr
Melden

Hans Ulrich Suter: Weder die Jesuiten noch die Insassen der (widerrechtlich) aufgehobenen Aargauer Klöster gehörten einer "terroristischen Religionsgemeinschaft" an, sowenig wie die in der Schweiz ansässigen Muslime. Das verlangte Moscheenverbot zeigt, woher die Gefahr für die Schweiz droht: Nicht von Islamistens, sondern von den Totengräbern der liberalen Demokratie. Bin Protestant. Antworten


annina marti

02.12.2009, 12:01 Uhr
Melden

Danke für die Ausführungen Herr Frey. Und das Frauenstimmrecht? 51 Jahre nach Albanien und 36 Jahre nach der Türkei... Und Rechte Parteien, die sich mit Händen und Füssen gewehrt haben, werfen heute diesen Ländern Rückständigkeit bezüglich Frauenrechten vor. Wer im Glashaus sitzt... Antworten


Saulo Petersen

02.12.2009, 11:58 Uhr
Melden

Es ist tatsächlich so: "kulturelle" oder "religiöse" Gepflogenheiten aus anderen Ländern sollten in der Schweiz definitiv nach menschenrechtlichen Kriterien beurteilt werden. Wer sich in der Schweiz aufhalten will, muss sich anpassen. Punkt. Antworten


Olga Schneider

02.12.2009, 11:57 Uhr
Melden

@roland ulirch. Genau die gleiche Erfahrung mache ich auch tagtäglich in der Türkei. Die fortschrittlichen Muslime haben es gemäss ihren eigenen Aussagen nicht geschaft die Extremisten unter Kontrolle zu bringen. Sie haben selber Angst, wissen aber nicht wie sie sich wehren sollen. Deshalb sind viele sogar froh, dass der Westen jetzt hoffentlich hilft bein Kampf gegen Rückständige. Antworten


adrian strebel

02.12.2009, 11:55 Uhr
Melden

Pierre A. Sobol, "diese Info" erklärt ihnen jeder orthodoxe Jude, aber schauen sie z.B. bei liberale-juden.de Stellt man die Unterdrückung der Frau in den Vordergrund dann bitte konsequent handeln. Rechtsgleichheit scheint offenbar kein zentraler Pfeiler unserer abendländischer Rechtsordnung zu sein. Antworten


Sara Mian

02.12.2009, 11:54 Uhr
Melden

Ich frage mich, wieso so "intelligente" Leute nicht merken, dass das Burka kulturell bedingt ist, und mit dem Glauben nichts direkt zu tun hat. Wir verlangen ja auch nicht von den Frauen der Urstämme in Afrika sie sollen was anziehen, wieso sollten wir dann jemandem sagen er solle was abziehen? Antworten


Peter Züllig

02.12.2009, 11:51 Uhr
Melden

@P.A. Sobol: orthodoxe Juden finden sie eher in Grossbasel, nicht Kleinbasel. Dass man nicht von einer Pflicht sprechen kann, da mögen sie recht haben. Trotzdem rasieren sich unter dem Druck der Tradition sehr viele orthodoxe Jüdinnen den Kopf. Dass dies in der Schweiz wohl kaum ein Problem darstellt, ist ja klar. Ähnlich verhält es sich aber auch mit der Burka (in der Schweiz). Antworten


Barbara Zimmermann

02.12.2009, 11:50 Uhr
Melden

Sie sollten Feministinnen lieber sonst mal zu Wort kommen lassen, wenn es um Themen geht, die uns Schweizer Frauen etwas angehen, wie Lohn(un)gleichheit, gerechte Aufteilung der Hausarbeit etc. Ich finde es völlig daneben den Feminismuns für rassistische Zwecke, Diskriminierung und Ausgrenzug zu missbrauchen. Antworten


Ismail Kan

02.12.2009, 11:50 Uhr
Melden

Liebe Leser und Leserinnen. Immer wenn sie von Burka sprechen, meinen sie eigentlich den Tschador oder Hidschab. Die Burka kommt aus afghanistanischen und pakistanischen Region und ist in der schweizer Öffentlichkeit inexistent. bitte google sie Burka, Tschador und Hidschab um mehr über (pre-) islamische Kopfbedeckung zu erfahren. Ich bitte um die Verwendung der richtigen Begrifflichkeit ! Antworten


Ben Strebel

02.12.2009, 11:44 Uhr
Melden

Woerter wie "unsere Gesetze" oder "muss erkennen koennen" kommen von persoenlicher innerlicher Angst - das klein Burgerliche Syndrom! Aber was mich am traurigsten macht an dieser Debatte ist, dass man ueber haupt so oeffentlich eine Religion kritisieren darf in einem Land das von anderen Europaeischen Staten als immer noch ziehmlich rechts radikal betrachtet wird. Liegt es an der Swiss Ausbildung? Antworten


Andreas D. Meier

02.12.2009, 11:44 Uhr
Melden

@stefan Die Damen Schwarzer und Onken wären nur glaubwürdig wenn sie sich wirklich für alle unterdrückten Frauen einsetzen würden. Es ist verdächtig, wenn sie dieses Problem nur im Islam orten! Tatsache ist aber, dass wir hier im Westen immer mehr fundamentalistische christliche Sekten haben. Wer diese Problematik zu verhamlosen sucht, ist auf dem rechten Auge blind! Menschenrechte sind unteilbar! Antworten


Bommer Bastian

02.12.2009, 11:44 Uhr
Melden

Unglaublich, da hätte die Schweiz viel wichtigere Probleme zu lösen (Klimawandel, Bahn- und Strasseninfrastruktur, Raumplanung, Verhältnis zu Europa usw.); nun wird aber auf Monate hinaus die Zeit verplempert mit Nebensächlichkeiten wie der Islamisierung, Kopftuch und Burka. Bravo!!! Antworten


Heinz Frey

02.12.2009, 11:40 Uhr
Melden

@annina marti:maurer hat nie gefordert,frauen müssten an den herd.er will aber,dass wer kinder will,sich auch prioritär selber darum kümmert.ob mann oder frau,hat maurer offengelassen.der grund für die abschaffung der gleichstellungsbüros liegt darin,dass sich diese das ziel der gleichberechtigung (wo bleiben die Pflicht) der frau setzen und nicht die gleichstellung von FrauUND Mann inkl Pflichten Antworten


Erna Rothenbühler

02.12.2009, 11:35 Uhr
Melden

Solange Bischöfe und der Papst Frauen unterdrücken, solange mag ich nicht mit dem Finger auf andere zeigen. Räumt zuerst einmal die Unterdrückung der Frauen hier ab, dann sehen wir weiter. Auch in der CH verdienen Frauen für gleiche Arbeit 20% weniger Lohn. Die SVP kann sich hier mal stark machen, wenn ihr langweilig ist. Antworten


Stefan Meier

02.12.2009, 11:35 Uhr
Melden

Wenn ich lese, dass junge Muslime nach dem Besuch der Moschee junge Mädchen als "ungläubige Schlampen" titulieren, nur weil diese auf einem Sportplatz im Turntenü sich ertüchtigen (so geschehen in Genf vor ein paar Monaten), wo war DA der Aufschrei all der sogenannt gemässigten Muslime? Man hätte die Moschee schliessen und durchsuchen lassen sollen wegen Verdacht auf antischweizerischer Agitation. Antworten


Heinz Frey

02.12.2009, 11:35 Uhr
Melden

@andi meyer. als jurist kann ich ihnen versichern, dass es die scharia in der schweiz schon gibt - und zwar bei internationalen sachverhalten. z.b. wenn ein iranisches paar in der schweiz lebt (dies ist schon ein internationaler sachverhalt) und sich scheiden lassen will. Antworten


Ursula Schüpbach

02.12.2009, 11:32 Uhr
Melden

Schwarzer: "Ich persönlich finde das Verbot der Minarette heikel – ..." Vor allem wüsste ich nicht, was an einer Person feministisch sein solle, wenn sie religiöses Machtkampfgetue in die Verfassung schreiben will wie "Minarette sind verboten". Onken und Co. haben wieder mal ein Eigentor erzielt und machen ja noch mit bei diesem Spiel. Antworten


Sabrina Meier

02.12.2009, 11:29 Uhr
Melden

Ein Verbot der Burka muss das selbstverständlichste der Welt sein. Eine grössere Diskriminierung und Demütigung kann es für eine Frau gar nicht geben. Antworten


Daniel Fontana

02.12.2009, 11:26 Uhr
Melden

Die Aeusserungen von Herrn Samir und auch die Reaktionen des Auslands würden mich heute dazu bewegen ja zu stimmen. Die Initiative war wirklich nicht intelligent. Wie sich jedoch jetzt Menschen aus islamischen Ländern, welche noch lernen müssen, wie man Demokratie buchstabiert, lebt und akzeptiert mit diesem Entscheid umgehen ist, wäre für mich heute Grund politische Vernunft aufzugeben. Antworten


David Wiederkehr

02.12.2009, 11:25 Uhr
Melden

Das Argument vieler (insb. männlicher) Befürworter, primär gegen die Unterdrückung der Frau im Islam gewesen zu sein, ist das verlogenste von allen. Jegliche Unterdrückung ist die Macht des Stärkeren ausagiert aus eigener Verunsicherung heraus. Also genau, was am Sonntag an der Urne geschah. Wenn ihr was ändern wollt, beginnt bei euch selbst. Antworten


roland ulirch

02.12.2009, 11:25 Uhr
Melden

Ich habe oft mit Muslimen zu tun, auch unter ihnen herrscht Angst, nicht vor dem Westen, vor dem radikalen Islam. Es gilt wach zu bleiben und Freiheiten nicht leichtgläubig zu verspielen. Das Minarettverbot ist der ungeeignete Weg, populistisch, pubertär. Es ist an der Zeit zu diskutieren, wie lange humanistische Werte noch der Religionsfreiheit geopfert werden dürfen? Antworten


Grazia Annen

02.12.2009, 11:18 Uhr
Melden

Am Umgang einer "Kultur" mit ihren schwächeren Mitgliedern (Frauen, Kindern, Minderheiten wie Homosexuelle oder Andersgläubige) erkennt man den Grad der Zivilisation. Dass der Islamismus faschistoide Züge trägt, davor warnen kritische Zeitgenossen schon lange, und darunter befinden sich beileibe nicht nur sogenannte "Populisten". Antworten


Marlies Zuber

02.12.2009, 11:17 Uhr
Melden

Ich lebe hier, in einer Schweiz, wo Religion und Staat so gut wie möglich getrennt werden. Wo sich jeder zu respektieren hat, notfalls mit Hilfe des Gesetzes. Ob Kirchtürme oder Minarette ist mir egal. Kirchtürme sind schon hier und darüber kann ich momentan nicht abstimmen. Minarette schon und die will ich nicht. Punkt! Kein Minarett schränkt keinen Gläubigen ein! Antworten


Carsten Michels

02.12.2009, 11:17 Uhr
Melden

Frau Schwarzer hat völlig Recht - bis auf zwei Punkte: 1. Es gibt im Grunde keinen Unterschied zwischen fanatischen und moderaten Moslems, denn die bisher moderaten werden keinen einzigen Ungläubigen vor ihren fanatischen Glaubensbrüdern retten. 2. Europäische Frauen sind vom Islam ebenso bedroht wie arabische - nämlich durch sog. Ehrenmorde. Antworten


Ignaz Hemmerlin

02.12.2009, 11:12 Uhr
Melden

Es braucht eine deutsche Intellektuelle, um endlich Sachverstand abrufen zu können. In der Schweiz übt sich eine verblendete Elite im Wehklagen. Alle gehen in Deckung, weil das Minarett-Verbot ja so "unwürdig" ist. Die Medien bieten sich gar als Lautsprecher für türkische Bonzen an, die einen demokratischen Mehrheitsentscheid "Faschismus" nennen dürfen. Ich vermisse Rückgrat und Selbstbewusstheit. Antworten


Herbert Frei

02.12.2009, 11:10 Uhr
Melden

Wollte man in der Schweiz muslimischen Schülerinnen das Kopftuch verbieten, müsste man aber auch alle anderen, bei Schülern und Schülerinnen oft sehr beliebten Kopfbedeckungen innerhalb des Schulareals verbieten. Für viele ist die Kopfbedeckung ein Teil ihrer Identität, eine Form der Selbstdarstellung. Das könne man aber auch vom Kopftuch behaupten. Sind Verbote wirklich liberal? Antworten


Pierre A. Sobol

02.12.2009, 11:09 Uhr
Melden

@ adrian strebel. Zitiere wörtlich: "Die jüische Perückenpflicht für Frauen getraut sich natürlich niemand anzusprechen." Was genau wollen Sie mit Ihrer Andeutung ausdrücken? Und wo genau haben Sie Ihre Info betreffend "Perückenpflicht " her? Wann haben Sie eine jüische Frau mit, wie Sie es auszudrücken pflegen, pflichttragender Perücke im Kleinbasel gesehen? Und wer kreiert hier ein Probleme? Antworten


Remo Aegerter

02.12.2009, 11:05 Uhr
Melden

ich bin elektrisiert. obwohl nein gestimmt, bin ich hoch erfreut, dass intensiv über das thema diskutiert wird. ich lese im moment bücher über das mittelalter, Luther, Zwingli, Reformation. Absolut spannend. Und eine tolle auseinandersetzung mit politischer religion, und die angst davor. Antworten


Giuseppe Dell Oro

02.12.2009, 11:02 Uhr
Melden

Ahnungslose Frau Schwarzer - damit ist den Frauen nicht geholfen. Sie würden nur noch mehr isoliert und diskriminiert werden. Die Grundverständnis müsste sich ändern - nur so kann man den Frauen tatsächlich helfen. Antworten


Roland Habermacher

02.12.2009, 10:56 Uhr
Melden

Wer hier in der Schweiz mit uns leben will, muss zwingend unsere Gesetze respektieren. Keine Religion, keine Weltanschauung erlaubt bei uns die Verletzung der Menschenrechte und des Gleichheitsrechts. Wer das nicht will oder nicht wahrhaben will, der soll unser Land verlassen, und zwar sofort! Er hat hier nichts verloren! Die Minarett-Abstimmung beweist die Weltfremdheit unseres Bundesrates. Antworten


annina marti

02.12.2009, 10:55 Uhr
Melden

Klingt doch irgendwie nach Dopperlmoral Herr Meier: denn gerade die unterstützende Seite kämpfte GEGEN das Frauenstimmrecht, für die Abschaffung der Gleichstellungsbüros und für Frauen am Herd (U. Maurer). Und nun interessiert einem plötzlich das Recht der Frau in Zentralanatolien? Antworten


Hans-Peter Krähenbühl

02.12.2009, 10:53 Uhr
Melden

Richtig Frau Schwarzer und als westlichen Kulturträgern ist es selbstverständlich unser angestammtes Recht, dass wir unsere verfetteten Bierbäuche und silikonbewehrten Sekundärgeschlechtsmerkmale in den Sughs von Hurghada oder an den Stränden von Manavgat, möglichst unverhüllt, der einheimischen Bevölkerung zur Besichtigung freigeben dürfen. Antworten


Andreas Hirschi

02.12.2009, 10:52 Uhr
Melden

Jede getragene Burka in der Schweiz ist eine zuviel. Ich will im öffentlichen Raum ein Gesicht erkennen können, will wissen mit wem ich spreche und Kommunikation unter Menschen hat auch sehr viel mit Mimik zu tun. Jemand mit Burka respektiere ich nicht und wird ausgegrenzt! Selbst von Touristinen sollte man sowas verlangen dürfen. Als Tourist in entsprechenden Ländern muss man sich auch anpassen. Antworten


andi meyer

02.12.2009, 10:51 Uhr
Melden

und wo seht ihr ja-stimmer denn die "fortschreittende islamisierung europas" konkret? beim znüni? @egon freuler: scharia kanns nicht geben, aus den hundertfach wiederholten gründen, zb unsere (bisherige!) trennung von staat und kirche... aber angst haben, können sie auch so weiterhin.. Antworten


Franz Brunner

02.12.2009, 10:50 Uhr
Melden

@Pilic--äusserst erfreulich dass noch andere leute genau hinschauen und zuhören--auch Amira Hafner's freundlichkeit etc scheint mit teilweise (fast) zu gut gespielt--der Club leistet natürlich auch seinen Beitrag, indem er keine Islamwissenschaftlerin (zb Frau Schirrmacher) einlädt, die dann bei sachfragen "kontern" kann Antworten


Gisela Niedermann

02.12.2009, 10:47 Uhr
Melden

Es ist ja schon unwahrscheinlich, dass man heute über Burka ja oder nein diskutiert. Warum eigentlich habe noch nie Menschenrechtsfanatiker oder die UNO selbst dieses Thema aufgenommen? Es ist doch nicht normal, wenn sich eine Frau verstecken muss, nur weil sie weiblich ist. Wenn jetzt die Muslime wieder beleidigt sind, tun die mir einfach noch mehr leid! Wir sind bald im 2010! Antworten


Hans Moser

02.12.2009, 10:47 Uhr
Melden

@Dragan Pilic: Sie bringen es auf den Punkt... Und gestern im Club war Frau Hasler eine ganz schlechtes Vorbild für die Muslime... So geht es doch nicht , wo ist Ihre Toleranz ? Und dieser Mister Schweiz und Arzt , war ja schlimm in der Arena.. Und dies wollen die moderaten und toleranten Muslime sein.. Wie sind dann erst die Fanatiker.. Bravo Frau Schwarzer, und Frau Onken..... Antworten


roger handermann

02.12.2009, 10:44 Uhr
Melden

aus vernunftgründen habe ich zähneknirschend ein nein in die urne geworfen, weil ich finde es geht nicht um minarette, aber meine erfahrung als schwuler ist, das auch von moderaten muslimen mir nur verachtung entgegenschlägt. Antworten


Walter Sahli

02.12.2009, 10:40 Uhr
Melden

@E.Freuler: nach dem Abstimmungsresultat bzgl. Kriegsmaterialexport vom letzten Sonntag kann wohl kaum nur den Wirtschaftskapitänen vorgeworfen werden, das Fressen komme vor der Moral! Antworten


Peter Züllig

02.12.2009, 10:38 Uhr
Melden

@Martin Schuler: sie müssen wohl immer dieselben Personen sehen, oder zumindest die Burka regelrecht suchen; ich wohne in Kleinbasel und sehe eher selten völlig verhüllte Frauen. Ebenso werden sie im arabischen Raum vorwiegend in Saudi Arabien und Iran total verhüllte Frauen antreffen. Jordanien, Ägypten, Syrien, etc. gehören diese jedoch zur Minderheit. Völlig an den Haaren herbeigezogenes Thema! Antworten


Paul Thürig

02.12.2009, 10:38 Uhr
Melden

Man(n)kann übers Alice Schwarzers Ansichten geteilter Meinung sein.Aber hier hat sie völlig recht! Antworten


Schnider Michael

02.12.2009, 10:37 Uhr
Melden

Diejenigen, die jetzt plötzlich ein Burka -oder gar ein Kopftuchverbot fordern schiessen weit über das Ziel hinaus. Denn dies verstösst definitiv gegen die Individuelle -und Glaubensfreiheit. Die meisten Frauen, die ein Kopftuch tragen, tragen dies aus Stolz ihren Glauben zu zeigen. Daran sollte man sich weiss Gott nicht stören. Warum sollte man einer Touristin die Burka verbieten. Also bitte! Antworten


Tino Etter

02.12.2009, 10:36 Uhr
Melden

Danke Frau Schwarzer für diese deutlichen Worte. Antworten


Marcel Meier

02.12.2009, 10:35 Uhr
Melden

Ich habe gegen die Initiative gestimmt, würde sie aber nach den aktuellen Reaktionen annehmen. Hier wurde in keiner Weise die Glaubensfreiheit eingeschränkt. Es können weiterhin Moscheen gebaut werden. Die Frage die sich mir stellt, was ist die Motivation hinter Aussagen von z.B. einem Regisseur Samir? Ist das Minarett doch eine politische Aussage? Antworten


Lucien Michel

02.12.2009, 10:35 Uhr
Melden

Verliererinnen sind in erster Linie die muslimischen Frauen hier! Wo eine Gruppe unter Druck gesetzt wird, bekommen sie den Druck am stärksten zu spüren. Viele Muslime in der Schweiz werden sich jetzt zurückziehen, sich 'gettoisieren' und das wird die Frauen am meisten treffen, ihr Leben wird sich noch weiter weg von der sozialen Kontrolle abspielen, sie werden unsichtbar und damit verletzlicher. Antworten


Stefan Vogler

02.12.2009, 10:33 Uhr
Melden

Glaube hin oder her - in einigen Kantonen der Schweiz gibt es ein Vermummungsverbot und das nicht ohne Grund. Eine Burka diskriminiert nicht nur die Frau darunter - auch ihr visavis. Der Hintergrund, um eine Burka tragen zu müssen, finde ich noch viel abstossender als dieser Fahnen selber. Antworten


Susanne Bachmann

02.12.2009, 10:33 Uhr
Melden

"keineswegs bloss Rechtspopulisten"?! Bei allem, was wir Alice Schwarzer verdanken - inzwischen ist sie nichts anderes als eine Rechtspopulistin. Nicht erst seit ihrem Jubeln über den Ausgang letzten Schweizer Abstimmung. Antworten


Esther Schudel

02.12.2009, 10:32 Uhr
Melden

Frau Schwarzer hat mit ihrem ersten Satz absolut recht. Alle Parteien ignorieren die Empfindlichkeiten der Bevölkerung, deren Vertreter sie ja sein sollten. Solange der Islam mit der Politik eng verknüpft ist (siehe Iran, Türkei, Indonesien, etc.) solange ist dieser Glaube eine echte Gefahr für die restliche Welt. Von den partiakalischen Zügen des Islams müssen wir schon gar nicht reden! Antworten


peter ess

02.12.2009, 10:31 Uhr
Melden

"Vermummungsverbot" - Hr Schuler v. 0947. Wahrscheinlich nebengleisig aber ich bin so oft in islamischen Staaten und fühle mich v. der dortigen 'Vermummung' nicht wirklich bedroht. Wieso soll ich mich hier dann v.d. gleichen Leuten 'bedroht' fühlen? Die feministische Seite ist natürlich etwas anderes. Meine Bedrohung hier in der CH ist nicht v. dieser Burka sondern v. Fussballrowdies u. Laueries Antworten


peter keller

02.12.2009, 10:30 Uhr
Melden

Treffend was Frau Schwarzer hier aussagt. Endlich melden sich mal die Frauen, welche unter der fortschreitenden radikalen Religions - Entwicklung zuerst zu leiden hätten. Antworten


Tom Kuhn

02.12.2009, 10:29 Uhr
Melden

Frau Schwarzer schreibt anderen vor, wie diese zu denken und sich anzukleiden haben. Das ist purer Fundamentalismus und setzt die moderne Schweiz ins Mittelalter zurück. So werden keine Probleme gelöst, sondern Menschen aus anderen Kulturen diskriminiert. Die CH sinkt auf das Niveau von Iran etc., indem dieses und jenes verboten wird, damit die Menschen keine Denkfreiheiten haben sollen. Toll!! Antworten


Res Zaugg

02.12.2009, 10:28 Uhr
Melden

@FF Cuculi: Die Aussage: "Selbstverständlich sollen keine unterdrückte Frauen in der CH toleriert werden" sagt deutlich, wessen Geistes Kind sie sind. Das Unterdrücken von Frauen aus religösen Gründen ist zu ächten! Aber da scheiden sich offenbar die Geister. Oder? Antworten


Res Bühlmann

02.12.2009, 10:28 Uhr
Melden

Frau Schwarzer spricht weise Worte in ihrem Interview, ...jedoch die Menschenrechtsfrage in die Minarett - Baustopp - Abstimmung zu bringen , war alles andere als klug, Und damit meine ich unsere lieben linken Frauen, welche wieder einmal nur "ihr Thema" sahen. Man weiss ja, wie sensibel dies ist weltweit und dass vielerorts muslimische Gruppen nur darauf warten um ihr Feuerchen zu schüren ! Antworten


karl stöcklin

02.12.2009, 10:25 Uhr
Melden

@adrian strebel aus nostalgischen gründe habe ich einen spaziergang gemacht im kleinbasel letzthin und sah 5 Burkasträgerinnen .vielleicht sind sie den ganzen tag in ihrem stuben , da würde ich auch keine burkas sehen . Antworten


Stefan Meier

02.12.2009, 10:24 Uhr
Melden

Ein Burkaverbot würde ich sehr begrüssen. Eine Burka verstösst gegen Geschmack und Anstand. Genau wie es gegen Geschmack und Anstand verstösst, wenn eine in Reizwäsche durch die Strassen läuft. Antworten


Susann Kim

02.12.2009, 10:21 Uhr
Melden

@Simon Schmid: Da verdrehen sie leider die Tatsachen und scheinen auch die Details nicht zu kennen. Das von ihnen zitierte Vermummungsverbot gilt NUR für Teilnehmer an Demonstrationen und ist auch nur in einigen Schweizer Kantonen, nicht aber in der ganzen Schweiz in Kraft. Bitte das nächste Mal etwas genauer recherchieren, bevor sie solche Un- und Halbwahrheiten in den Umlauf bringen. Antworten


Rudolf Zeltner

02.12.2009, 10:21 Uhr
Melden

Ich finde, dass auch die europaeische frau von der islamisierung bedroht ist. in gewissen europaeischen staedten werden nicht verschleierte Frauen von nicht religieusen jungen muslimen beschimpft. In Bruessel zum beispiel, spricht man schon vom anti-weissen rassismus der jungen maghrebiner. und hier haben sie ihre minarette bekommen! Antworten


Peter Meier

02.12.2009, 10:21 Uhr
Melden

Gratulation an Frau Schwarzer. Sie laesst sich nicht von linken Verbaenden davon abhalten ihre Meinung zu sagen. Frau Leutenegger (SP/BL) z.B. scheint ja wegen ihrem blinden Hass auf die SVP deren Anstrengungen zur Gleichberechtigung von Mann und Frau bekaempfen zu wollen (die SP hat aber kein Monopol darauf). Antworten


Gustav Kunz

02.12.2009, 10:20 Uhr
Melden

Alle Subventionen an die UNO und die EU-Länder streichen. Muslime, die in der Schweiz leben, wollen ja gar keine Minarette; die wollen nur in Ruhe gelassen werden. Alle Mädchen in den Schwimmunterricht, alle Muslime-Kinder in die Klassenlager, kein Vermummungrecht (Burka). Muslime sind in der Schweiz unsere Gäste; für die meisten zahlen wir Schweizer Steuerzahler auch Unterstützungsgelder. Antworten


Philipp Strahm

02.12.2009, 10:19 Uhr
Melden

@Hans Ulrich Suter: Ich muss Sie leider enttäuschen: Ein Verbot von Moscheen wäre verfassungsrechtlich glücklicherweise nicht durchsetzbar, weil es die in der Verfassung garantierte Religionsfreiheit aushebeln würde. Und ihre Bemerkung, Burkas seien etwas Individuelles und deshalb zu erlauben, kann nur noch als zynisch und weltfremd bezeichnet werden. Musliminnen verschleiern sich nicht freiwillig Antworten


Benedict Giger

02.12.2009, 10:18 Uhr
Melden

Dass sich Frauen vom fanatischen Islam bedroht fühlen sollten ist ja wohl doch relativ offensichtlich. Es ist allerdings interessant, dass dieser als primäres Feindbild bzw. problematisch hingestellt wird, wenn erst gerade publiziert wurde, dass CH Frauen 20% weniger verdienen. Das sich nur Radikale "beleidigt" fühlen ist schlicht falsch, man beachte die Artikel von gestern... Antworten


Rolf Schumacher

02.12.2009, 10:17 Uhr
Melden

A propos Frauenrechte, Weshalb darf eine Frau nicht katholische Priesterin werden? A propos Menschenrechte, weshalb akzeptiert man das Zwansgzölibat der kath. Pfarrer? A propos Burka: warum ärgern wir uns nicht über verhüllte Nonnen? Sorry Schweiz, DU machst Dich lächerlich. Antworten


Hedvika Post

02.12.2009, 10:16 Uhr
Melden

Ganz klar muss man und frau gegen Burkas und Körperverletzung wie Genitalverstümmelung sein! Das hat nun wirklich nichts mit dem Islam und Religion zu tun! Doch ich muss auch sagen, dass ich es bedauere, dass eine Religionsgruppe, die Muslime in der Schweiz diskriminiert werden, falls eine Antiminarettregel in die Verfassung kommt, es täte mir leid, wenn die Schweizer Verfassung rassistisch wäre. Antworten


peter zimmermann

02.12.2009, 10:15 Uhr
Melden

Grundsätzlich gehe ich mit Frau Schwarzer einig! Nur...Unterdrückung von Frauen kennt man nicht nur im Islam. Wie steht es eigentlich mit der Unterdrückung von Frauen in der katholischen Kirche? Zwar haben viele Frauen Orden ihre 'Tracht' an den Nagel gehängt und kleiden sich so quasi 'weltlich'....die Unterdrückung insbesondere von Frauen ist damit aber noch lange nicht aus der Welt. Antworten


Stefan Meier

02.12.2009, 10:14 Uhr
Melden

@ Andreas D Meyer: Nur weil es "auch christliche Sekten gibt, die Frauen unterdrücken" (sorry, was für ein abgekautes Argument) entbindet das Frauenrechtsorganisationen noch lange nicht vor der Verantwortung, für Unterdrückte Frauen auch im Islam einzutreten. Antworten


Rolf Schumacher

02.12.2009, 10:13 Uhr
Melden

@ D. Meier. Danke für den Einwand. Wenn ich die Verkleidung der Vreikichler (Brüdervreine) sehe. Und die Freiheiten der Frauen betrachte. Habe ich das Gefühl, da müsste man logischerweise auch gegen Bürzis und lange Röcke entschieden ankämpfen. Wenn die Burka fällt, sollen alle Zeichen extremer Kirchenuntergruppen fallen. Alles ander ist scheinheilige unfaire Hatz. Antworten


adrian strebel

02.12.2009, 10:12 Uhr
Melden

Herr Schuler, erstens besteht ein Vermummungsverbot nur an Versammlungen oder Kundgebungen (was zB bei FCB Spiele der Fall wäre...). Vieleicht bin ich 40 Jahre blind durchs Kleinbasel gestapft, mag sein. By the Way: eine Burka ist das was man auf dem Bild oben sieht, und nichts anderes. Antworten


Beatrice Schellenberg

02.12.2009, 10:10 Uhr
Melden

Gestern, 1930, war es das Judentum. Heute ist es der Islam. Frau Schwarzer! Was wird es morgen sein? Der aufmüpfige Rocktragende Mann?! Antworten


Rolf Günther

02.12.2009, 10:09 Uhr
Melden

Genau darum geht es. Alice Schwarzer bringt es auf den Punkt. Der fundamentale Islam erkennt weder die durch Aufklärung und Humanismus etablierten westlichen Werte an, noch will er seine mittelalterlichen Dogmen infragestellen.Deshalb ist das Verbot über Minarette der wichtige Anfang eines kritischen Dialogs. Mit allen Mitteln müssen die Menschenrechte und freie Meinungsäusserung verteidigt werden Antworten


Hans Vogt

02.12.2009, 10:08 Uhr
Melden

Dass die Muslime und die selbsternannten Intellektuellen von fehlender Toleranz und missachteter Menschenrechte reden, zeigt schön, wie sie es mit denselbigen halten. Frau Schwarzer wird mir immer sympathischer. Antworten


Patricia Galli

02.12.2009, 10:07 Uhr
Melden

@Adrian Strebel: Sie haben recht, dass ich ausser in Genf auch kaum je eine Burka in der Schweiz gesehen habe. ABER: Regeln sollte man aufstellen, bevor das Problem da. Das Minarett-Verbot hätte man auch schon früher erlassen sollen, damit die Zuwanderungs-Willigen Muslime von Beginn weg klar informiert gewesen wären. Antworten


Boris Nork

02.12.2009, 10:06 Uhr
Melden

@Emrah Erken: Guter Beitrag, da bin ich 100% einverstanden. Antworten


Monika Keller

02.12.2009, 10:04 Uhr
Melden

Es geht wohl eher um Fortsetzung der rassistischen Kampagne als um Menschenrechte und Freiheit. Es ist wohl eher das Gegenteil von Freiheit, wenn man per Gesetz den Frauen einer Gruppe vorschreibt, was sie tragen dürfen. Selbstbestimmung ist was anderes. Warum immer nur die Muslime? Schon mal was von christlichen Fundamentalisten gehört? Von den Menschenrechten z.B. der Palästinenser? Antworten


rolf kienast

02.12.2009, 10:02 Uhr
Melden

Völlig richtig, dass das Verbot aufweckt, denn es bestätigt die Denkrichtung vieler Schweizer, dass Minarette, Burkas, verschleierte Frauen, getrennte Sportvereine usw. n i c h t in unserer kulturellen Umgebung zu dulden sind. Die europäische weibliche Bevölkerung geht ja auch nicht oben ohne baden in Moslemländern! Es ist dort nicht der Brauch. Die Nichtmoslems sind nicht besser aber anders. Antworten


Kurt Bachmann

02.12.2009, 10:02 Uhr
Melden

@Matthias Vogelsanger, obwohl ich gegen die Initiative gestimmt habe, finde ich die ewigen Nazi-Vergleiche äusserst unsorgfältig und für die Diskussion eher hinderlich. Im Namen des Judentums wurden z.B. Anfang 20. Jh. keine Selbstmordattentate und Steinigungen verannlasst. Wenn wir etwas ändern wollen, tun wir gut daran, vom hohen Ross herunterzusteigen und das Unbehagen ernst zu nehmen. Antworten


Andreas Keller

02.12.2009, 10:00 Uhr
Melden

@Matthias Vogelsanger: Definieren Sie "fortschrittliche Muslime". Keine einflussreiche islamische Strömung distanziert sich z.B. vollumfänglich von der Scharia welche so drastische Konsequenzen wie Todesstrafe beim Abfall vom Islam und vielen anderen Brutalstrafen regelt, die quer zu allen modernen Menschenrechten stehen. Antworten


Werner Meier

02.12.2009, 09:57 Uhr
Melden

@Markus Niederberger: Ihr Postulat tönt interessant, bitte führen Sie weiter aus. Antworten


Yves Alexandre Mundorff

02.12.2009, 09:57 Uhr
Melden

Ich frage mich, wäre eine solche Diskussion auch möglich, wenn die Minarette ein jüdisches oder frei-kirchliches Symbol wären? Ich glaube kaum. Die Doppelmoral in dieser Diskussion finde ich stossend. Ich danke der Frau Schwarzer für die differenzierten Worte und hoffe doch, dass sich eine Frau Onken etwas davon abkuckt. Druck von Aussen auf den Islam bewirkt leider keine Reformation.Im Gegentei Antworten


Christoph Flückiger

02.12.2009, 09:56 Uhr
Melden

Endlich können wir offen und sachlich über ein Problem diskutieren, das die Bevölkerung beschäftigt. Frau Schwarzer sagt es schön: Fortschrittliche Moslems dürfen durchaus froh sein, dass der politische Islam in der Schweiz keinen Platz hat. Der Entscheid war denn auch mehr prophylaktisch: Die weltoffenen Schweizer wissen um die Probleme in den Nachbarländern. So weit soll es nicht kommen. Antworten


Andreas Zimmermann

02.12.2009, 09:53 Uhr
Melden

Frau Schwarzer fordert, dass Muslime an der europäischen Staatsgrenze ihre Identität abgeben, wenn sie hierziehen wollen. So zu tun, dass der fundamentalistische Islam, a la Bin-Laden, bei den Muslimen Mehrheitsfähhig wäre, ist schlichtweg absurd. Evangelikale Strömungen mit ähnlichen Vorstellung für die Rolle der Frauen, als Vertreter der Christen hinzustellen kommt auch niemanden in den Sinn. Antworten


Roli Meier

02.12.2009, 09:53 Uhr
Melden

Burkas gehören klar verboten, da sie mit unserer freiheitlichden Rechtsordung nichts zu tun haben und auch eine gelungene Integration verhindern, zum. aber erschweren. Wir sollten wieder stolzer und selbstbewusster zu unserer Kultur stehen und nicht aus dümmlicher 'politischen Korrektheit' allesallen und jedem gestatten. Die Schweiz ist christlich und muss alles unternehmen um es auch zu bleiben. Antworten


Stefan Studer

02.12.2009, 09:52 Uhr
Melden

Einige der Kommentarschreiber schiessen bei ihrem Eifer, gegen das Abstimmungsgergebniss anzukämpfen, weit über das Ziel hinaus und bringen Einwände gegen Frau Schwarzer, die nicht nachvollziehbar sind. Es sollte doch eine Selbstverständlichkeit sein, für die Menschen- und die Frauenrechte, also gegen totalitäre religiöse Ideologien anzukämpfen. Nur das fordert sie, sonst nichts. Antworten


Emrah Erken

02.12.2009, 09:50 Uhr
Melden

Als Atheist empfand ich es schon immer als eine Zumutung, dass Religionen sich in unser Privatleben einmischen und eingemischt haben (Bsp. das bis vor Kurzem geltende Verbot, am Karfreitag ins Kino zu gehen od. Parties zu feiern). Deshalb begrüsse ich jeden Schritt, der das Totalitäre, welches in jeder Religion vorhanden ist, in die Schranken weist. Ein Minarettbaustopp ist kein solcher Schritt. Antworten


Martin Schuler

02.12.2009, 09:47 Uhr
Melden

Herr Adrian Strebel - Sie müssen blind sein - ich arbeite im Kleinbasel und sehe täglich Frauen in Burkas - trotz Vermummungsverbot - Antworten


Dragan Pilic

02.12.2009, 09:46 Uhr
Melden

"Beleidigtsein scheint eher Angelegenheit der Fanatiker zu sein": Sehr trefflich formuliert Frau Schwarzer, genauso ist es. Wer an der Richtigkeit dieser Aussage zweifelt, dem empfehle ich nochmal den "Club" auf SF1 vor der Abstimmung, mit diesem Ex-Mister Schweiz / Arzt Latif. Noch Fragen? Antworten


Manuel Bär

02.12.2009, 09:45 Uhr
Melden

Gut gebrüllt, Löwin. Unbesehen Frau Schwarzers sonstiger radikalfeministischen Thesen, muss man ihr zugestehen, dass sie es in diesem Interview wirklich auf den Punkt bringt, Chapeau. Und dem Tagi ist hier auch einmal ein Kränzchen zu winden: Danke für die ausgewogene Berichterstattung, Sie bewegen sich weg vom linken Mainstream hin zu lesenswerter Information aus diversen Perspektiven. Weiter so! Antworten


Hans Ulrich Suter

02.12.2009, 09:44 Uhr
Melden

Wie seinerzeit beim Jesuitenverbot, aber auch beim zeitweiligen Verbot der Klöster (z.B. im Aargau) geht es um die Einschränkung ev. krimineller oder terroristischer Religionsgemeinschaften. Dies kann man auch beim Minaretteverbot, man sollte eigentlich Moscheen mitverbieten. Bei der Burkha handelt es sich um etwas individuelles und sind deshalb zu erlauben. Antworten


Charles Dupond

02.12.2009, 09:34 Uhr
Melden

@ Paul Meyer: Selbstverstaendlich haben die auch disziplinarisch unterworfenen Staatsdiener die Kleiderordnung strickte zu befolgen. In der Schweiz wird auch privaten Lohnsklavenhaltern eine weit ueber die zur Optimierung der Ausbeutung der Arbeitskraft noetige Befehlsgewalt eingereumt. In der Oeffentlichkeit eines saeckularen Staates ist aber nur das Verbot einer Gesichtsvermummung haltbar. Antworten


Reto Lippold

02.12.2009, 09:34 Uhr
Melden

Wer hätte das vor Jahren gedacht: ausgerechnet Frau Schwarzer wird einmal zur argumentativen Gewährsfrau für eine massgebliche schweizer Position. So ändern sich die Zeiten... Aber Frau Schwarzer hat recht: aufgeklärte muslimische Menschen dürften sich kaum beleidigt fühlen. Würden sich diese klarer von den radikalen islamistischen Positionen distanzieren, gäbe es viele Missverständnisse nicht. Antworten


Markus Niederberger

02.12.2009, 09:29 Uhr
Melden

"Das Beleidigtsein scheint eher Angelegenheit der Fanatiker zu sein." Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass Frau Schwarzer in einem Elfenbeinturm lebt, hier ist er. Schön war auch der Vorwurf der Selbstgerechtigkeit an die Islamisten. It takes one to know one. Antworten


Rolf Löber

02.12.2009, 09:29 Uhr
Melden

Dem ersten Votum füge ich an, dass die Ausbildung der hier tätigen Imame westeuropäischem Empfinden und Denken entsprechen muss. Dazu gehört auch, dass die hier tätigen Imame entsprechende hier übliche Landessprachen verstehen und sprechen. Im Weiteren wünsche ich mir, dass Angehörige des islamischen Glaubens sich öfters zum Verhalten radikalischer Glaubensbrüder (u -Schwestern!) kritisch äussern. Antworten


Jack Welti

02.12.2009, 09:28 Uhr
Melden

Selbstverständlich gehört die Burka bei uns verboten. Sie ist ein weiteres Symbol der Unterdrückung. Der Islam ist eine menschenverachtende Doktrin die gerne im Religions-Mäntelchen auftritt. Gott sei Dank ist die Mehrheit der Schweizer nicht drauf hereingefallen. Anscheinend ist das Volk klüger als die Regierenden in ihrem volksfremden Raumschiff. Antworten


Res Zaugg

02.12.2009, 09:27 Uhr
Melden

Man kann für oder gegen A. Schwarzer sein. Aber eines muss man ihr belassen: Sie kämpft an forderster Front für die Frauenrechte und hat Mut, auch unbequeme Aussagen zu machen. Unsere Frauenorganisationen pflegen Schöngeist und Multikulti, was auch die entsprechenden Wahlempfehlungen bezüglich Minarette-Initiative zeigten. Antworten


adrian strebel

02.12.2009, 09:25 Uhr
Melden

Wohne im "berüchtigten" Kleinbasel, und hab selbst dort noch nie eine Burka gesehen. Müssen wir Probleme kreieren? Die jüische Perückenpflicht für Frauen getraut sich natürlich niemand anzusprechen. Antworten


Simon Schmid

02.12.2009, 09:24 Uhr
Melden

Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Die Schweiz ist ein Christliches Land und die Muslime eine Minderheit. Wir haben eine christliche Kultur und das darf auch so bleiben. Versuchen sie mal eine Kirche im Iran aufzubauen. Dann gibt es keine Abstimmung, sondern die Peitsche. Wir haben in der Schweiz Gesetze, und dazu gehört auch das Vermummungsverbot, d.h die Burka ist bereits verboten.Umsetzen! Antworten


Erna Kupper

02.12.2009, 09:20 Uhr
Melden

Wir haben 3 Jahre in einem Moslemischen Land gelebt. Was ich nicht verstehe, warum die ganze Welt auf uns rum hackt. Die Moscheen sind ja nicht verboten, wir haben neben einer Mosche gewohnt, schon 5 Uhr morgens wurde zum Gebet ausgerufen, das 5x am Tag. Heute werden starke Lautsprecher auf das Minatett gesetzt, dass ist viel lauter und unpersönlich. Medien/ Politiker sollten das einsehen. Antworten


Alain Mohler

02.12.2009, 09:18 Uhr
Melden

Die letzte Antwort von Frau Schwarzer ist bezeichnend. Es scheint mir aber, dass die gemäsigten Muslimen gar nicht so aufgeschlossen sind wie sie uns glauben machen wollen. Ansonsten wäre der Aufschrei nicht so gross. Ob der Islam unsere Werte überhaupt akzeptieren will, sollte geprüft werden bevor man 400'000 ins Land lässt. Die Trennung vom politischen Islam muss dringend vollzogen werden. Antworten


Egon Freuler

02.12.2009, 09:15 Uhr
Melden

Recht hat sie, mit der Aussage, dass die Wirtschaft aus Sorge wegen der guten Geschäfte heftig am speichel-lecken ist. Wenn in der Schweiz dann mal die Scharia angesagt ist, können die reichen Wirtschaftskapitäne, die all diese fremdartigen Kulturen zu uns geholt haben, ins Ausland abhauen. Wir bleiben zurück und können selber zusehen was aus uns wird. Antworten


Florim Florim Cuculi

02.12.2009, 09:14 Uhr
Melden

Das Phänomen der Unterdrückung (das ich scharf verurteile) ist in der Schweiz nicht weit verbreitet. Bei uns zu Hause hat die Mutter die Hosen an und das ist bei allen meinen Bekannten moslemischen Glaubens so. Leute, die von Unterdrückung reden, kennen die Situation zu wenig. Selbstverständlich sollen keine unterdrückte Frauen in der CH toleriert werden, aber Minarettverbot bringt da nichts! Antworten


Kurt Schmid

02.12.2009, 09:06 Uhr
Melden

Ich war einer der Nein stimmender, kann aber das Unbehagen verstehen. Zu lange wurde es geduldet, dass an Schulen Mädchen zum Teil sich nicht frei entfalten konnten. Zu lange haben wir bei der Unterdrückung der Frauen weggeschaut. Nicht nur beim Islam, sonder auch bei fundamentalen Christen bei uns. Damit muss Schluss sein. Antworten


Andreas D. Meier

02.12.2009, 09:06 Uhr
Melden

Es gibt auch unterdrückte Christinnen meine Damen, man denke da nur an die immer zahlreicheren fundamentalistischen christlichen Sekten in Europa und in den USA ! Zu diesem Thema schweigen die beiden Frauen! Es entbehrt nicht der Ironie, dass sie sich, um islamische Frauen zu befreien, ausgerechnet mit reaktionären Gruppierungen ins Lotterbett legen, die ein rückständiges Frauenbild vertreten! Antworten


Paul Meyer

02.12.2009, 09:04 Uhr
Melden

Frau Schwarzer ist für ihre mutigen Worte zu danken. Der Entscheid vom vergangenen Sonntag ist rein zahlenmässig nur möglich gewesen, weil die "Ja"-Front quer durch die Parteien, aber entlang dem Einsatz für Gleichberechtigung verlaufen ist. Das gilt wohl auch für das Burka- und Kopftuchverbot an Schulen und in staatlichen Verwaltungen, das längst fällig ist. Antworten


Matthias Vogelsanger

02.12.2009, 09:03 Uhr
Melden

Schwarzer fordert ungeschränkte Menschenrechte für alle und kann sich nicht vorstellen, dass es aufgeklärte, fortschrittliche muslimische Menschen stören könnte, wenn ihnen ein Mehrheitsdiktat diese einschränkt. Die Frau hätte in der Staatskunde besser aufpassen sollen. Man darf erwähnen, dass auch die Nazis vor "Verjudung" gewarnt hatten, die den angeblich gesunden deutschen Volkskörper gefährde Antworten



Schweiz

Populär auf Facebook Privatsphäre

Umfrage

Erst Metropolitanregion dann Kantonslobbyist – und nun eine parlamentarische Gruppe: Die Region Basel will in Bern besser gehört werden. Braucht es diese neue Organisation?