Schweiz

Diskussion

«Eine Militärkarriere muss sich wieder lohnen»

Die Armee will dem Kadermangel entgegenwirken: Sie lockt mit mehr Geld und einem Bildungskonto. Das finden sowohl linke als auch rechte Politiker problematisch. Mehr...

Von Daniel Foppa.

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97 Kommentare

Marc Dobler

22.10.2012, 13:45 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

Wenn mit Geld gelockt wird, dann wissen wir ja endlich wohin mit den arbeitslosen Bankern... Antworten


Lukas Rohr

22.10.2012, 08:13 Uhr
Melden 3 Empfehlung 2

Nun ja, wenn die Führungsausbildung der Offiziere mit ECTS Punkten an ein normales Aus- oder Weiterbildungsstudium angerechnet werden können soll, dann müsste logischerweise auch das Umgekehrte gelten. Die Studenten können ihre erbrachte Studienleistung an die militärischen Diensttage anrechnen lassen.... Das wären ganz neue Perspektiven - aber logisch gedacht! Antworten


Ernst Hiestand

22.10.2012, 07:05 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Die Schweiz täte gut sich das Verteidigungsystem von Kanada zu studieren. Berufs und Milizsystem gemischt.
Eine Armee wie die Kanadische muss flexible und wirtschaftlich informiert and angepasst sein.
Das Verteidigungssysem von Kanada hat viel mit der Aussenpolitik des Landes zu tun und eine gute Armee stärkt und bring Respekt fürs Vaterland und ist weiterhin eine Notwendigkeit.
Antworten


Stephan Huber

21.10.2012, 19:09 Uhr
Melden 0 Empfehlung 5

Was für eine Wochenende: Heute wieder mal dem VBS und der Armee eins auswischen zu können. Achtung nicht vergessen: Heute Abend Sportsachen einpacken. Denn Morgen Mittag müssen alle wieder mit dem Chef joggen gehen. Der nächst Marathon wartet schon....;-) Ja,ja, die moderne zivile Führungstechnik...lernt man in vier Wochen (sic!) Antworten


Hanspeter Niederer

21.10.2012, 17:31 Uhr
Melden 18 Empfehlung 1

"Eine Militärkarriere muss sich wieder lohnen". Nein, eine Militärkarriere soll sich weltweit nie mehr lohnen. Man stelle sich vor, die weltweiten sinnlosen Militärausgaben von Billionen Dollar pro Jahr würden zugunsten der Menschen eingesetzt und nicht gegen sie !!! Antworten


Reto Stadelman

21.10.2012, 10:59 Uhr
Melden 1 Empfehlung 5

Das ist wohl die einzige Möglichkeit für die Armee. Sie muss etwas anbieten was auch in der Wirtschaft anerkannt ist. Am besten in Zusammenarbeit mit anerkannten Hochschulen wie der z.B. der ETH. Sonst hat sie langfristig keine Möglichkeit ihren Personalbestand zu halten. Ich finde die Idee gar nicht schlecht. So wird es ja auch in den USA gemacht. Nur das dort keine Wehrpflicht besteht... Antworten


Reto Gächter

21.10.2012, 00:56 Uhr
Melden 22 Empfehlung 12

Llinke und wirklich nette, werden als intelektuell gesehen und deshalb beschimpft. Nun stellt man fest, dass mit Deppen in der Armeeführung keine Truppen zu führen sind. Sollen nun jetzt die höchsten und wichtigtsten Führungsposten durch Linke besetzt werden oder erkennt man im bürgerlichen Lager, insbesondere der SVP, dass irgendwie ein paar intelekutelle in Ihren Reihen wünschenswert wäre? Antworten


Roger Balzli

20.10.2012, 23:22 Uhr
Melden 15 Empfehlung 7

Den Militärköpfen halte ich bei aller Kritik zugute, dass zu Zeiten der Militärseilschaften in der Privatwirtschaft wenigstens prioritär hiesige Leute eingestellt wurden. Heute ist es leider umgekehrt: Die Chefen in der Bank sind Amerikaner oder Deutsche und die suchen zuerst nach günstiger "Importware" aus dem EU-Raum. Finden sie nur Schweizer, lagern sie einfach die Abteilung nach Polen aus. Antworten


Othmar Huber

20.10.2012, 23:09 Uhr
Melden 10 Empfehlung 27

Macht Sinn. Die CH Armee ist einer der besten Organisationen die unser Bund noch zustande bringt. Vorallem weil die Armee hauptsächlich aus Milizlern besteht. Mit der CH Armee im Rücken kann ich persönlich besser schlafen. Antworten


beat lohm

20.10.2012, 22:13 Uhr
Melden 17 Empfehlung 6

Schon komisch, man redet nur von Akademiker als willkommene Offiziere, wo doch der Armeechef kein Akademiker ist. Gut das er sich um die armen Akademiker kümmert und monetäre Anreize schaffen will. Es gibt ja genügend Handwerker, die für die Akademiker dann für weniger Geld "die Schuhe putzen". Ist das die neue Corporate governance? Und wer bezahlt die Ausbildung und die mehr Diensttage? Antworten


rolf zeller

20.10.2012, 21:24 Uhr
Melden 22 Empfehlung 10

Ohne in die Details zu gehen, kann man schlicht und einfach folgendes Feststellen. Als noch an allen Wirtschaftlichen Schlüsselstellungen und in Firmenleitungen Offiziere tätig waren, konnten merkwürdiger Weise alle diese Posten meistens mit "Schweizerbürger" besetzt werden. Seit dies nicht mehr zum guten Ton gehört, sprechen dieselben Stelleninhaber meistens Hochdeutsch oder Englisch. Warum ? Antworten


Marcus Ballmer

21.10.2012, 00:14 Uhr
Melden 21 Empfehlung 5

Die Antwort ist einfach: früher genügte ein Offiziersrang, um einen guten Job zu erhalten. Mit der Zeit waren fachliche Qualifikation und Kompetenz wichtiger. Es gibt natürlich Schweizer mit diesen Qualifikationen, nur nicht so viele. Bei internationalen Konzernen ist die Nationalitätsfrage sowieso bedeutungslos. Da zählt nicht die Herkunft, sondern das Können.


bruno muster

20.10.2012, 21:16 Uhr
Melden 18 Empfehlung 7

der groesste teil der miliz fuehrungskraefte taugt sowieso nichts, ausser spesen nichts gewesen, ob mit geld oder ohne, in der heutigen zeit noch solche gedanken auszusprechen, wo immer weniger leute ein krieg wollen, ausnahme in den fernost staaten, ist für die allgemeinheit eine gefahr, wie kann man nur so dumm sein Antworten


sandra liechti

20.10.2012, 20:42 Uhr
Melden 17 Empfehlung 4

Lohnen kann sich nur Leistung!
Das Grip(p)envirus scheint sich festgebissen zu haben.
Nudelträger macht halt was!
Antworten


Thomas Läubli

20.10.2012, 19:55 Uhr
Melden 36 Empfehlung 10

Ich wusste nicht, dass das Militär zu einer soliden Ausbildung in Ökonomie gehört. Oder liefert das Exerzieren vielleicht Anschauungsmaterial zur Spieltheorie? Oder erhält man in der Offiziersschule praktische Anleitungen für den Machiavellismus in der Privatwirtschaft? Antworten


Thomas Schwarz

20.10.2012, 19:52 Uhr
Melden 14 Empfehlung 5

"... muss sich wieder lohnen": schon aus diesem Satz spricht die Geringschätzung dieser Herren gegenüber demokratischen Grundsätzen. Was bei uns "muss" oder eben nicht, wird im demokratischen Entscheidungsprozess entschieden. Antworten


Jürg Bühler

20.10.2012, 19:07 Uhr
Melden 41 Empfehlung 9

Ein Armutszeugnis für die HSG wenn sie Weitermachen im Militär an die Ausbildung dort anrechnet, ich denke die sollten doch bessere Führungslehre anbieten können als das Militär. Antworten


André Gasser

20.10.2012, 19:06 Uhr
Melden 19 Empfehlung 13

In der Armee ist durchaus Geld zu verdienen! Die einzig logische Erklärung dafür, dass Gripen koste es was es wolle der preisgleichen Rafale vorgezogen wird ist die Annahme, dass da gewisse Leute hübsche Summen eingestrichen haben oder zumindest von Gegengeschäften profitieren. Antworten


Frank Zuffnik

20.10.2012, 17:54 Uhr
Melden 10 Empfehlung 7

Mit ein bisschen mehr geld findet die Armee bestimmt ein paar talente die wirklich Gerufen sind etwas Gutes fuer unser Land zu leisten. Das ist eben das Problem, wenn die zuwenig verdienen, dann sind sie naemlich eben ziemlich schnell weg und abberufen und man sieht, wer wirklich Herzblut an den Haenden hat und nicht nur Muenz im Sack. Antworten


Pierre Meier

20.10.2012, 16:46 Uhr
Melden 48 Empfehlung 17

völlig absurd, und genauso die HSG, welche sich wiedermal zum Gespött macht. Antworten


Alexander Müller

20.10.2012, 16:26 Uhr
Melden 69 Empfehlung 35

Eine Karriere in dieser lächerlichen Sonntagstruppe lohnt sich mit Sicherheit nicht. Wir sollten die Armee abschaffen, sie ist ihr Geld nicht wert. Antworten


Bruno Froehlich

20.10.2012, 16:23 Uhr
Melden 35 Empfehlung 20

Wie wollen die Erfinder von «Stabilo Due», identisch mit den Befuerwortern von Gripen, dem ungeeignetste Mittel zur Bewaeltigung der Probleme wie in der Uebungsanlag simuliert, Fuehrungskompetenz vermitteln, das Desinteresse junger Maenner in Begeisterung verwandeln ? Mit Geld ? Weiterer Beweis der Ideenlosigkeit der Armeefuehrung, die nicht mal faehig das Leitbild Armee 2020 zu formulieren. Antworten


L. Müller

20.10.2012, 16:12 Uhr
Melden 20 Empfehlung 15

Der Staatsapparat wird noch mehr aufgepumpt, er soll grösser und grösser werden! Schön wenn man nichts erwirtschaften muss. Ich in der Privatwirtschaft muss mich nach dem Kunden richten, wenn er meine Produkte nicht will, muss ich innovativ sein, werden meine Erzeugnisse trotzdem nicht gekauft hafte ich dafür, was dies bedeutet wird das Staatspersonal nie verstehen. Antworten


Sacha Meier

20.10.2012, 16:11 Uhr
Melden 34 Empfehlung 17

Der «Diplom-Zugführer» kann nur ein Witz sein! Eine militärische Organisation funktioniert eben genau deshalb, weil es dort klare Kommando-Strukturen und eben keine Diskussionen oder gr eine Kultur der Meinungsfindung gibt (ausser, man ist im Generalstab). Antworten


Christian Müller

20.10.2012, 16:08 Uhr
Melden 52 Empfehlung 15

Nochmals 100 Tage mehr Dienst? Und die denken tatsächlich, dass sie so noch genügend Freiwillige finden? Das ist genau der wunde Punkt. 700 Tage entsprechen fast zwei Lebensjahren im besten Alter. Die sollen erstmal die Anzahl der Soldaten reduzieren, dann braucht's auch nicht ganz so viele Offs, welche die gelangweilten Soldaten in den sinnlosen WKs beschäftigen müssen. Ist ein offenes Geheimnis! Antworten


Benjamin Gautschi

20.10.2012, 16:06 Uhr
Melden 39 Empfehlung 61

Erstaunlich was hier zu lesen ist. Die meisten bewirtschaften sich alter Vorurteile, wie's heute ist weiss nur wer dabei ist. Gruss von einem der soeben die Unteroffiziersschule absolviert hat, und positiv überrascht war was ich alles profitieren konnte.. Antworten


Adi Zimmermann

20.10.2012, 15:31 Uhr
Melden 43 Empfehlung 19

Bestenfalls lernt man, Situationen klar und verständlich beschreiben zu können. In jedem Studium lernt man komplexe Situation klar und verständlich beschreiben zu können. Alles andere, was zum erfolgreichen Führen nötig ist, lernt man auch im Militär nicht. Oder kkann man in der Privatwirtschaft neuerdings Folgeunwilligen mit 'Kerker' drohen? Antworten


Manuel First

20.10.2012, 16:49 Uhr
Melden 36 Empfehlung 27

Nunja, man lernt mit dreissig "Rötzlöffeln", die meistens unmotiviert und unfreiwillig "im Verein" sind, Ziele zu erreichen, meist mit zuwenig Nahrung und zuwenig Schlaf, in eisiger Kälte, im Regen oder in brennender Hitze.
Und: Praktische Führungserfahrung bietet kein Studium.


maurus candrian

20.10.2012, 15:21 Uhr
Melden 84 Empfehlung 27

dass immer weniger junge männer bereit sind, eine offizierslaufbahn einzuschlagen, könnte ja vielleicht auch damit zusammenhängen, dass sie immer weniger den sinn von maurer's milliardenverschlingenden folkloretruppe sehen Antworten


Manfred Stierli

21.10.2012, 18:10 Uhr
Melden 2 Empfehlung 2

Noch ein Versuch und ich wüsste nicht, warum man das zensurieren sollte... @Candrian: Kennen Sie Langstreckenracketen? Ohne Armee kann man da nur zuschauen, wenn man es überhaupt bemerken würde.


rolf zeller

20.10.2012, 23:25 Uhr
Melden 5 Empfehlung 7

Candrian,kennen Sie den alten Spruch,es kann der frömmste nicht in Frieden leben,wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.Auch wenn mein Beispiel natürlich nicht vergleichbar ist,so zeigt es doch,keine Generation weiss was kommt.Glauben Sie mir,ich hätte mir vor 35 Jahren nie vorstellen können,dass man in Basel, breite Strassen wieder zurück bauen würde und mit 30Km/h über Schwellen fährt.


Manfred Stierli

20.10.2012, 18:17 Uhr
Melden 8 Empfehlung 28

Weshalb soviele Daumen runter? Ist doch wahr, man sieht es schon heute. Die Armee wird geschröpft und klein gehalten und jeder spotet darüber. Ich wünsche der Schweiz wirklich keinen Konflikt aber wenn es soweit wäre, würde ich gerne die Leute hören, die heute darüber lachen...


Manfred Stierli

20.10.2012, 16:49 Uhr
Melden 17 Empfehlung 43

...und den Sinn sieht man nicht, weil man keine Gefahren sieht. Sind diese allerdings da, wird alles danach schreien und man wird über die Unfähigkeit frustriert sein, ohne zu begreiffen, was die Gründe dafür sind.


Eric Schmid

20.10.2012, 15:02 Uhr
Melden 69 Empfehlung 25

Im Militär soll man scheins lernen, was man nicht lernen kann. Führung. Entweder ist einem die Mischung aus Sozialkompetenz und natürlicher Autorität gegeben oder man lässt es lieber bleiben. Die militärische Art der Führung ist weder geschäftlich noch im Vereinsleben brauchbar. Antworten


Rolli Rallo

20.10.2012, 17:45 Uhr
Melden 26 Empfehlung 10

@ Stierli: Ich war auch im Militär und habe dort nur eins gelernt: Wie man am besten wartet und wie man am Ende des WK sinnlos Sprit verfährt. Und ich muss sagen, mir hat das alles nicht sehr gut getan.


Manfred Stierli

20.10.2012, 16:52 Uhr
Melden 21 Empfehlung 46

Wer sagt das? Ich glaube Ihnen würde das Militär auch gut tun. Sie würden wenigstens erkennen - wenn Sie denn dafür bereit wären - was einem der Militärdienst fürs Leben bringt. Wer aber nicht will, der wirds nie verstehen.


Bernhard Kneuss

20.10.2012, 15:02 Uhr
Melden 27 Empfehlung 19

Ich hätte nichts dagegen, wenn ein Teil den ich als Militärpflichtersatz bezahlt habe
(obwohl zivildienstleistend), für eine bessere Ausbildung der Offiziere verwendet würde.
Antworten


kurt vanossi

20.10.2012, 14:47 Uhr
Melden 29 Empfehlung 12

Für eine Berufsarmee würde die Lösung Sinn machen, siehe zum Beispiel das ROTC Programm in den USA. Aber in einem Milizsystem wäre ein solches Programm widersprüchlich und wahrscheinlich auch verfassungswidrig. Antworten


Rolli Rallo

20.10.2012, 13:54 Uhr
Melden 43 Empfehlung 22

In der guten alten Zeit war die Wirtschaft durchsetzt mit Offizieren und ihren Seilschaften. In der guten neuen Zeit ist die Wirtschaft durchsetzt mit Karriereopportunisten und ihren Zuträgern. Gut, dass die Armee die Zeichen der Zeit erkennt, und den Karriereopportunisten dabei helfen will, sich auch noch ein sozialromantisches Mäntelchen umzuhängen: Den Dienst am Vaterland. Antworten


roman Maurer

20.10.2012, 13:50 Uhr
Melden 32 Empfehlung 55

Wenn man sich nur mal die letzten beiden Jahre vor Augen führt so sieht man a.) zunehmende Spannungen in Nahen Osten, zunehmende Spannungen in Asien die sehr wohl sehr schnell zu uns überschwappen können. Und b.) massiv zunehmende soziale Spannungen in Europe welche ebenfall zu noch hässlicherem Streit ausarten können. Der ewige Friede in Europa ist ein Illusion wir sollten uns da nichts vormachen Antworten


Marco Webber

20.10.2012, 16:23 Uhr
Melden 40 Empfehlung 15

@roman Maurer: Und Sie glauben, dass ein paar Milizsoldaten zusammen mit HSG-diplomierten Offizieren an unserer Grenze den undurchdringlichen Igel bilden und Ihren Schlaf beschützen können? Dann träumen Sie was Schönes.
Die Schlagkraft unserer Armee ist und war schon immer eine Illusion. Sie sollten sich da nichts vormachen. Ich war über 20 Jahre lang dabei, ich weiss es.


Thomas Müller

20.10.2012, 13:48 Uhr
Melden 52 Empfehlung 25

Da hats einfach tausende Armeeangehörige im Land, die nicht begriffen haben, dass das militärische Verständnis von Führung und "Innovation" etwa gleich alt und brüchig ist wie die Berliner Mauer. Etz hört mal auf euren Subventionsbetrieb mittels Lobbying mehr und mehr aufzublähen. Geht in die Privatwirtschaft, gründet eine Unternehmung, geht eigenes Risiko ein oder sucht euch einen richtigen JOB!! Antworten


Titus Meier

20.10.2012, 13:34 Uhr
Melden 22 Empfehlung 38

Ein Ansatz wäre es, wenn die Firmen statt nur 80% des Lohne 100% des Lohnes der abwesenden Soldaten entschädigt erhielten. Antworten


Titus Meier

20.10.2012, 13:29 Uhr
Melden 28 Empfehlung 12

Es ist schon viel erreicht, wenn Schweizer Bürger, die Militärdienst leisten bei der Stellensuche nicht benachteiligt werden.Es sind nämlich längst nicht mehr nur die multinationalen Firmen,die keine Dienstleistenden mehr einstellen wollen, sondern auch der Staat.Die finanzielle Entschädigung sollte so bemessen sein, dass der Tageslohn in etwa der eines einfachen studentischen Nebenjobs entspricht Antworten


Andreas Hasler

20.10.2012, 16:10 Uhr
Melden 17 Empfehlung 6

Warum soll ein ausgelernter junger Mann vom Staat nicht eine anständige volle Entschädigung erhalten?
Ist z.B. Gefechtsausbildung, allgemein ADF oder Bewachung einer Botschaft so wenig wert? Mit einem Nebenjob vergleichbar?
Nein, daher soll ihn die Eidgenossenschaft anständig entschädigen (bzw. seinen Arbeitgeber).


Richard Marti

20.10.2012, 13:10 Uhr
Melden 63 Empfehlung 14

Hab' die sogenannte Kaderausbildung der Armee auch mitgemacht, aber dass die gleich ECTS-Kreditpunkte an der Uni St. Gallen wert sein soll, spricht irgendwie nicht wirklich für das Niveau der Bildungsinstitution HSG. Antworten


René Wider

20.10.2012, 12:43 Uhr
Melden 27 Empfehlung 10

Wenn wir wirklich eine Armee brauchen und wollen, muss die Ausbildung ALLER Armeeangehörigen auch auf die Privatwirschaft ausgerichtet sein! Wir sollten den Mut haben, das Volk zu befragen: 1. Wollt Ihr eine Armee? 2: Was darfs kosten?. Dann hätten wir eine klare Ausgansbasis und sollten für die nächsten 20 Jahre die Armeeprofis machen lassen im Rahmen des Budgets und erteilten Auftrags des Bundes Antworten


Yves Küng

20.10.2012, 14:53 Uhr
Melden 20 Empfehlung 18

Wie oft haben wir den das Volk dazu befragt. Das letzte Mal vor der Einführung der Armee XXI.
Nur das Geld, dass das Volk der Armee zusprach, hat die Armee vom Parlament nie bekommen.


Peter Moser

20.10.2012, 12:09 Uhr
Melden 58 Empfehlung 32

Off. zu sein ist ein Hobby. Ist gleich zu setzen wie zur K.u.K. Zeit. Man ist unter sich, auch die Meinungsbildung ist im Gleichschritt zur FDP. Tauglich auch für den Off. Ball im Bern zu sein. Auch schön zum ansehen, das gehört sich so. Bahnreisen in der 1. Klasse, dazu die NZZ, oder einer Militärzeitschrit. Mehr erwartet? Antworten


Harzenmoser Ueli

20.10.2012, 12:57 Uhr
Melden 38 Empfehlung 37

Da muss ich ihnen allerdings wiedersprechen. Offizier zu sein ist alles andere als ein Hobby, viel mehr hat es etwas damit zu tun ob man bereit ist, mehr zu leisten als von einem verlangt wird um der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Ich bin Offizier, studiere Biologie und bin überzeugter SP wähler. Es ist mir nichts fremder als die NZZ zu lesen oder die FDP zu wählen.


Yves Küng

20.10.2012, 11:59 Uhr
Melden 21 Empfehlung 8

Auf Stufe VBS, Berufsmilitär sollte folgende Überlegung Einzug erhalten:
Nicht nur muss die Privatwirtschaft den Nutzen erkennen, welche sie von ausgebildeten Milizkader erhält.
Sondern die Berufsmilitär müssen auf irgendeine Weise die Bedürfnisse und die Sorgen usw. von der Privatwirtschaft erkennen können, um ihres Auftreten den Milizkader gegenüber und die Schwergewichte anzupassen.
Antworten


Fritz Müller

20.10.2012, 11:53 Uhr
Melden 54 Empfehlung 33

Die einzige Lösung wäre Berufsmilitär ab Stufe Leutnant, darunter nur noch Durchdiener. Das Milizsystem mit Wiederholungskursen ist tot, kein Unternehmen stellt Leute ein die so oft abwesend sind. Antworten


Titus Meier

20.10.2012, 13:33 Uhr
Melden 10 Empfehlung 11

Falls die Berufskomponente ausgebaut werden sollte, müssen Sie entweder bereit sein, mehr Geld in die Armee zu investieren oder aber die Aufträge massiv reduzieren. Andernfalls müsste die Schweiz der NATO beitreten. Im Übrigen glaube ich nicht, dass die Bürger bereit sind, nur schnell als Soldaten Dienst zu leisten.


H.U. Suter

20.10.2012, 11:53 Uhr
Melden 20 Empfehlung 46

Wir sind eine Milizarmee, es sollte daher so wenig "Offiziere" und Diensttage geben wie nur immer möglich. Was man aber tun muss, ist durch Strafsteuern die Firmen zu ermutigen auch Leute einzustellen, die Dienst leisten. Das heisst konkret, eine Firma die deren Personal unterdurchschnittlich zum Gemeinwesen beiträgt, sollte pro gespartem Diensttag über 100 sFr. zahlen. Antworten


Peter Matter

20.10.2012, 11:36 Uhr
Melden 20 Empfehlung 26

Ein Schritt in die richtige Richtung.
Da ein Krieg auf weit absehbare Zeit völlig unrealistisch ist und man die Armee trotzdem nicht abschaffen kann, sollten alle Lehrgänge auf die Privatwirtschaft ausgerichtet sein und mit einem entsprechenden Diplom belohnt werden.
Würde endlich auch die unsinnig lange DIenstzeit für alle Ada's reduziert, dann bräuchte es auch viel weniger Kader.
Antworten


Manfred Stierli

20.10.2012, 16:59 Uhr
Melden 16 Empfehlung 12

Ein Krieg völlig unrealistisch? Erstens ist die Armee nicht nur für den Kriegsfall da. Zweitens war der Jugoslawienkrieg vor nicht mal 15 Jahren und in diesem Moment rumort es in Griechenland, Portugal und Spanien. Die Situation ist nicht ganz unähnlich jener des arabischen Frühlings mit dem Unterschied, dass es vor unserer Haustüre ist.


Peter Kaegi

20.10.2012, 11:35 Uhr
Melden 20 Empfehlung 57

Das ist der Einstieg in die Berufsarmee. Das wollen wir nicht. Antworten


Michae Brunner

20.10.2012, 11:33 Uhr
Melden 26 Empfehlung 45

Warum soll ein untauglicher von einem Bildungskonto profitieren? Und das Leben ist ungerecht, das sollte für Leute die keinen Miltärdienst leisten auch so bleiben. Aber es gibt eben auch untaugliche und untaugliche. Antworten


alexander meier

20.10.2012, 11:30 Uhr
Melden 261 Empfehlung 113

600 diensttage verschwendete lebenszeit... und was man als offizier an "führungserfahrung" und "militärischer orgsnisation" in der zeit lernt, lernt man in der industrie in ein paar wochen... Antworten


Markus Berner

20.10.2012, 21:17 Uhr
Melden 9 Empfehlung 3

@Bolliger: der Irrglaube über die militärische "Führungserfahrung" steckt leider noch in vielen Köpfen von Militärköpfen ihres Zuschnitts. Erfolg haben nur Unternehmungen, die ein Management haben, welches durch einen innovativen, motivierenden Führungsstil den grösstmöglichen Nutzen aus dem Wissensschatz der Mitarbeitenden zieht. Kadavergehorsam führt zu Rückständigkeit. Beispiel: VBS und Heer !!


alexander meier

20.10.2012, 18:30 Uhr
Melden 10 Empfehlung 4

@peter ess: 270 warens bei mir, wenn ich mich recht erinnere... was schon genug zeitverschwendung war - im artikel, auf den sich mein kommentar bezieht, gehts aber um offiziere die 600 tage dienst leisten müssen... also um mehr als da doppelte an sinnlos verschwendeter arbeitskraft unserer volkswirtschaft... mir hat schon weniger als die hälfte mehr als genung gereicht...


peter ess

20.10.2012, 13:31 Uhr
Melden 14 Empfehlung 8

600 Diensttage als Soldat ?.... seit ich mich erinnern kann. dh. 80er hat ein Sdt resp Uof sicher weniger als 600 DT beim CH Militär ... möglicherweise als höh Uof liegen 600 DT drin. Aber also 0815 Sdt - ca 350 DT max ...


alexander meier

20.10.2012, 12:07 Uhr
Melden 67 Empfehlung 22

@ruedi bolliger: ich hab meinen militärdienst als soldat komplett absolviert und viele offiziere erlebt in der zeit - dazu arbeite ich als ing. mit mehreren ehem. offizieren zusammen - merk ich einen unterschied in der führungsqualität? nein - ergo verschwendete lebenszeit...


Andreas Willy Rothenbühler

20.10.2012, 12:07 Uhr
Melden 61 Empfehlung 18

@Meier,"verschwendete Lebenszeit".Ein Jahr meines Lebens in der Armee machten mich zum überzeugten Antimilitaristen.Meine Erfahrungen waren in pazifistischen Kreisen durchaus gefragt.An der HSG hingegen hätte ich kaum damit brilliert.


Ruedi Bolliger

20.10.2012, 11:38 Uhr
Melden 31 Empfehlung 80

@alexander meier: Was Sie hier behaupten, glauben Sie wohl selber nicht? Es zählen Fakten, nicht Gerüchte. Bringen Sie die Fakten!


Emil Roduner

20.10.2012, 11:19 Uhr
Melden 22 Empfehlung 8

Ich würde eher vorschlagen, dass ein Teil der Offiziersausbildung in einer professionellen, zivilen Führungsausbildung besteht. Dabei sollten dieselben Ausbildner zum Einsatz kommen, die auch durch Firmen eingesetzt werden. Antworten


roland moser

20.10.2012, 10:45 Uhr
Melden 106 Empfehlung 50

Diesen Laden abschaffen! Sofort. (Es ist die teuerste Tradition der Schweiz. Wir haben genug bessere Taditionen). Antworten


Ruedi Bolliger

20.10.2012, 12:04 Uhr
Melden 41 Empfehlung 82

@roland moser: blah, blah, blah. Auch heute noch sind bei sämtlichen Umfragen zur Armee- und Sicherheitspolitik 70-80% Befürworter festzustellen. Da können Sie soviele "Sofort" hinkritzeln wie Sie wollen.


Fred Stahl

20.10.2012, 10:36 Uhr
Melden 38 Empfehlung 58

Da die SP die Armee ohnehin abschaffen will, kritisieren deren Vertreter fadenscheinig jeden Vorschlag aus dem VBS. Sicherheit gibt es nicht gratis und die SP als Regierungspartei soll sich zur Armee bekennen. Dann kann man die Sachprobleme konstruktiv lösen. Antworten


Hans-Beat Henke

20.10.2012, 10:32 Uhr
Melden 52 Empfehlung 4

Wie sich die Zeiten ändern! Meine Offizierslaufbahn und die Berufsausbildung musste ich, , selber finanzieren. Nun soll als Anreiz zur militärischen Weiterbildung die Kasse klingeln. Somit wird die Überzeugung gegenüber finanziellen Überlegungen abgewertet. Leider ist aber bei vielen jungen, motivierte Leuten die Lust am Weitermachen durch die z.T. chaotischen Zustände seit Armee XXI vergangen Antworten


Patrick Meier

20.10.2012, 15:57 Uhr
Melden 12 Empfehlung 2

Endlich jemand, der es auf den Punkt bringt und das Chaos nennt! Kommt dazu, dass immer mehr Kommandantenstellen durch Berufsmilitärs besetzt werden, da die Armee kleiner wird, diese Leute aber eingeteilt bleiben. Die Milizkarriere endet dann häufig als zutragender Führungsgehilfe eines mehr oder weniger motivierten Berufsmilitärs, der gerne die unliebsamen Arbeiten an die Milizkader abgibt.


Linus Luchs

20.10.2012, 10:23 Uhr
Melden 301 Empfehlung 94

Ein militärisches Führungsdiplom für die Berufswelt? Blödsinn. Führung in der Armee, die letztlich als Führung im Kriegseinsatz funktionieren sollte, folgt ganz anderen Grundsätzen als die zeitgemässe Führung am Arbeitsplatz. Im Beruf wollen wir keine gehorsamen, geistig uniformierten Soldaten, sondern motivierte und eigenverantwortlich denkende und handelnde Mitarbeitende. Beruf ist nicht Dienst. Antworten


Ernst Hiestand

22.10.2012, 07:04 Uhr
Melden

Die Schweiz täte gut sich das Verteidigungsystem von Kanada zu studieren. Berufs und Milizsystem gemischt.
Auch eine Armee wie die Kanadische muss flexible sein und wirtschaftlich informiert and angepasst sein.
Das Verteidigungssysem von Kanada hat viel mit der Aussenpolitik des Landes zu tun und eine gute Armee stärkt und bring Respekt fürs Vaterland und ist weiterhin eine Notwendigkeit.


Peter Hübner

21.10.2012, 09:59 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Sehe ich auch so. Flexibilität ist für die Armee-Führung ein Fremdwort, in der Wirtschaft aber gefragter denn je, wo es keine Tagesbefehle und Anleitungen für jeden noch so kleinen Handgriff gibt. Die Ausbildung in der Armee ist wirklich reine Zeitverschwendung, hilft jedoch Manchem, der sonst keine Perspektiven hat, beim Weiterkommen.


Sven Müller

20.10.2012, 21:30 Uhr
Melden 3 Empfehlung 4

Genau das hab ich mir auch gedacht. Hinzu kommt, dass jemand der dann immer noch jedes Jahr 4 Wochen ins Militär muss bei der Einstellungsentscheidung in der Wirtschaft sicher nicht bevorzugt wird - ausser der Vorgesetzte ist vollkommen besch....


Walter Hasler

20.10.2012, 17:55 Uhr
Melden 1 Empfehlung 9

Sie haben offensichtlich keine militaerische Weiterbildung genossen. Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung sagen dass diese mir sehr viel gebracht hat und die Denk- und Fuehrungsmodelle sehr gut sind und es viele Unternehmen gut tun wuerde diese, etwas angepasst, anzuwenden


Daniel Frank

20.10.2012, 13:38 Uhr
Melden 16 Empfehlung 22

Die Führungsgrundsätze, die einem in der OS beigebracht werden, sind genauso im Zivilen anwendbar. Ebenso die Problemlösungs- oder Befehlsgebungsstrategien... (AUGEZ, KKK-Prinzip, 5-Punkte-Befehl etc) Das Geheimnis ist, die erlernten Mechaniken aus der militärischen in die zivile Welt zu übertragen. Wenn die militärische Ausbildung das stärker betont, steht einem zivilen Zeugnis nichts entgegen.


Reto Stadelman

20.10.2012, 12:16 Uhr
Melden 14 Empfehlung 32

@Luchs
Sind Sie da sicher Herr Luchs? Ich nicht... Auch wenn wir heute eher einen "antiautoritären" Führungsstil pflegen, mache ich immer wieder die Erfahrung das vor allem Firmen mit einer strammen Führung erfolg haben... Bei Hightechfirmen etc. mag dies nicht der Fall sein. Aber in anderen Bereichen ist "eine harte Hand" oft gar nicht so schlecht damit die Leute auch wirklich arbeiten. Leider...


Hanspeter Niederer

20.10.2012, 10:20 Uhr
Melden 67 Empfehlung 24

Unfassbar, welchen Käse sich diese Herren ausdenken, um dieses Relikt aus vergangenen Zeiten künstlich am Leben zu erhalten. Berispiel Anrechnung der militärischen Ausbildung ans HSG-Studium: geht's eigentlich noch? Oder: der Wirtschaft Kosten verursachen durch Abwesenheit und dafür vom Staat (dem Steuerzahler) noch finanziell belohnt werden? Schafft diesen Klub ab, dann sind diese Probleme weg. Antworten


Sam Gerber

20.10.2012, 10:15 Uhr
Melden 25 Empfehlung 46

Generell finde ich die Idee von Credits nicht schlecht. Wird in anderen Ländern wie z.B. in den USA auch so gemacht und zudem bietet die Armee solide Fachausbildung an. Dies würde der Armee zu mehr Glaubwürdigkeit bei der eigenen Bevölkerung verhelfen und den Rückhalt stärken. Dass das vorallem linke Exponenten nicht wollen, liegt auf der Hand! Antworten


Patrik leimgruber

20.10.2012, 10:14 Uhr
Melden 48 Empfehlung 18

Dann macht doch endlich eine Berufsarmee! So kann man einen "Beruf" lernen, hier Soldat, und kann mit Weiterbildungen zum "Offizier" aufsteigen.. Antworten


Hanspeter Niederer

20.10.2012, 12:27 Uhr
Melden 27 Empfehlung 14

Knecht 11:46: Vorteile für Militärköpfe bei der Stellensuche? Nein danke, in der Armee lernt man Kadaver-Gehorsam und stures Denken, völlig unbrauchbare Qualifikationen in der heutigen Zeit. Armee abschaffen und eine wirklich professionelle Eingreiftruppe aufbauen. Dort kann man dann ungestört eine Militärkarriere machen ohne Privilegien in der Zivilgesellschaft zu fordern.


Hans Rudolf Knecht

20.10.2012, 11:46 Uhr
Melden 15 Empfehlung 24

Mit begleitender Ausbildung an unseren Universitäten und Fachhochschulen! Leute die in der Armee gedient haben sollen dann auch Vorteile haben, wenn es um Stellen beim Bund, Kanton und Gemeinde geht. Karriereplanung ist auch hier machbar! Ich warte schon lange bis die Politik und die Betonköpfe in der Armee erwachen.


peter ess

20.10.2012, 10:06 Uhr
Melden 23 Empfehlung 4

Ich verstehe bis heute nicht wieso sich das Militär immernoch mit der Privatwirtschaft für das geeignete Kader konkurrenziert. Die Welt hat sich seit dem Kalten Krieg verändert. Arbeitgeber auch. Die Anforderungen an einem Inf-Of sind heute anders als in the 80er. Wir haben doch alle Bedenken, dass sich die mit den demographischen Veränderungen der CH 'mit-verändert'. Antworten


Matt Huber

20.10.2012, 10:00 Uhr
Melden 52 Empfehlung 22

Entschuldigung, aber CHF 14'400 fuer einen Hauptmann sind wohl doch sehr ueberrissen!!! MfG Antworten


Peter Manser

20.10.2012, 12:36 Uhr
Melden 22 Empfehlung 8

wenn ich vom Artikel zitiere: "zahlt die Armee wöchentlich Geld auf dieses virtuelle Konto ein" und diese Zahlen dann lese, so kommt man auf ein Jahresgehalt von 750'000. Das ist mehr als überrissen!


Eugen Meier

20.10.2012, 09:46 Uhr
Melden 44 Empfehlung 12

Es wäre um einiges besser, mehr für die Bildung in wissenschaftlicher Richtung zu investieren als für militärische "idées fixes". Wenn wir weiterhin nur Soziologen, Beamte und Militärköpfe ausbilden und von Steuergeldern weiterbezahlen, werden wir noch mehr Professoren, Ärzte, Ingenieure, Informatiker etc. aus Deutschland rekrutieren müssen. Antworten


Paul FRIEDLI

20.10.2012, 09:46 Uhr
Melden 36 Empfehlung 68

Als Ing.HTL diente ich 50 Jahre der Industrie, im Anschluss daran hatte ich den Auftrag eine am Boden liegende AG in hartem 10-jährigem Einsatz zu neuer Blüte zu wecken.
Das Rüstzeug für meine Aufträge holte ich mir im Militär, besonders die OS die ich vor bald 60 Jahren absolvierte formte mich(kleine Klase nur 15 Aspiranten, hervorragender Kommandant, Oberst i.Gst. Ernst Furrer).
Antworten


Eugen Meier

20.10.2012, 21:25 Uhr
Melden 11 Empfehlung 4

@Friedli: gratuliere zu Ihrer Leistung. Nicht jedem ist vergönnt, nach einer Ausbildung zum Ing. HTL und anschliessenden 50 Jahren Industrietätigkeit, also schätzungsweise 7 Jahre nach Erreichen des Pensionsalters noch 10 Jahre harten Einsatz in einer serbelnden AG zu leisten und diese im welken Alter von ca. 82-85 Jahren zur Blüte zu wecken. Hat Oberst Ernst Furrer das auch noch erleben dürfen?


Serge Jacometti

20.10.2012, 17:12 Uhr
Melden 26 Empfehlung 7

Die Unternehmen bilden heute besser und effizienter aus als die Armee. Vor 60 Jahren konnte der autoritäre Führungsstil der Armee 1:1 in den Betrieb mitgenommen werden, heute laufen Ihnen die Leute davon


Timo Graber

20.10.2012, 12:29 Uhr
Melden 81 Empfehlung 17

Glückwunsch. Leider sind mittlerweile 60 Jahre vergangen ...


lucius mayer

20.10.2012, 09:42 Uhr
Melden 41 Empfehlung 9

Wie der T-A heute wieder bestätigt (Bankeninformatik ins Ausland), ist die Eidgenossenschaft zu einer Kolonie der finanzkräftigen anglophonen «Ex-Patriates» einerseits und der armen Einwanderer andrerseits verkommen. Leider brauchen viele Eidgenossinnen und -genossen sehr lange, dies zu merken. Eine CH-Militärlaufbahn ist bei «internationalen» Firmen der zivilen Beförderung tatsächlich hinderlich. Antworten


Andreas Willy Rothenbühler

20.10.2012, 09:38 Uhr
Melden 44 Empfehlung 34

Kleine Berufsarmee um internationale Verpflichtungen zu erfüllen.Restmüll inklusive ganze EO subito abschaffen. Antworten


Peter Schaltegger

20.10.2012, 09:25 Uhr
Melden 42 Empfehlung 13

Eine Militärkarriere kann sich nie lohnen. Wenn die Leute in der Armee statt im Betrieb sind, kommen sie dort aufs Abstellgeleis. Kurzfristig höhrere Entschädigungen in der Armee können eine langfristige Karriere in einem Betrieb selten kompensieren. Antworten


Peter Anliker

20.10.2012, 09:23 Uhr
Melden 57 Empfehlung 19

Wir die im Militär waren wissen doch genau um den Umstand der Armee. Die Geschichten die wir alle gehört haben und selber erzählen sind eben mehr als nur Geschichte. Geradezu haarsträubend geht es zu und her. Unsere so fleissigen Berufsoffiziere mögen unregelmässige Arbeitszeiten haben, das haben andere auch, doch Arbeit ist das sicher nicht. Nur darüber ehrlich reden will man nicht! Antworten


Kurt Dubach

20.10.2012, 09:19 Uhr
Melden 25 Empfehlung 28

Ist ja das wichtigste, als gibt es nichts anderes als Armee! Mal Gedanken gemacht wie viel für die Armee aus gegeben wird, nur das man dem Nachbarländer zeigen kann wir können auch mit den Säbeln Rasseln. Mal alles andere in Ordnung bringen, Asylwesen die Leute wo am verarmen sind! Antworten


Armin Bühler

20.10.2012, 09:17 Uhr
Melden 49 Empfehlung 17

Wenn sie weniger Führungspersonen rekrutieren können, sollen sie halt weniger Soldaten rekrutieren oder den Soldaten etwas mehr Verantwortung geben - es handelt sich ja hier nicht um kleine Kinder. Antworten



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