Schweiz
Diskussion
«Eine Militärkarriere muss sich wieder lohnen»
Die Armee will dem Kadermangel entgegenwirken: Sie lockt mit mehr Geld und einem Bildungskonto. Das finden sowohl linke als auch rechte Politiker problematisch. Mehr...
Von Daniel Foppa.
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97 Kommentare
Nun ja, wenn die Führungsausbildung der Offiziere mit ECTS Punkten an ein normales Aus- oder Weiterbildungsstudium angerechnet werden können soll, dann müsste logischerweise auch das Umgekehrte gelten. Die Studenten können ihre erbrachte Studienleistung an die militärischen Diensttage anrechnen lassen.... Das wären ganz neue Perspektiven - aber logisch gedacht! Antworten
Die Schweiz täte gut sich das Verteidigungsystem von Kanada zu studieren. Berufs und Milizsystem gemischt.
Eine Armee wie die Kanadische muss flexible und wirtschaftlich informiert and angepasst sein.
Das Verteidigungssysem von Kanada hat viel mit der Aussenpolitik des Landes zu tun und eine gute Armee stärkt und bring Respekt fürs Vaterland und ist weiterhin eine Notwendigkeit.
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Was für eine Wochenende: Heute wieder mal dem VBS und der Armee eins auswischen zu können. Achtung nicht vergessen: Heute Abend Sportsachen einpacken. Denn Morgen Mittag müssen alle wieder mit dem Chef joggen gehen. Der nächst Marathon wartet schon....;-) Ja,ja, die moderne zivile Führungstechnik...lernt man in vier Wochen (sic!) Antworten
"Eine Militärkarriere muss sich wieder lohnen". Nein, eine Militärkarriere soll sich weltweit nie mehr lohnen. Man stelle sich vor, die weltweiten sinnlosen Militärausgaben von Billionen Dollar pro Jahr würden zugunsten der Menschen eingesetzt und nicht gegen sie !!! Antworten
Das ist wohl die einzige Möglichkeit für die Armee. Sie muss etwas anbieten was auch in der Wirtschaft anerkannt ist. Am besten in Zusammenarbeit mit anerkannten Hochschulen wie der z.B. der ETH. Sonst hat sie langfristig keine Möglichkeit ihren Personalbestand zu halten. Ich finde die Idee gar nicht schlecht. So wird es ja auch in den USA gemacht. Nur das dort keine Wehrpflicht besteht... Antworten
Llinke und wirklich nette, werden als intelektuell gesehen und deshalb beschimpft. Nun stellt man fest, dass mit Deppen in der Armeeführung keine Truppen zu führen sind. Sollen nun jetzt die höchsten und wichtigtsten Führungsposten durch Linke besetzt werden oder erkennt man im bürgerlichen Lager, insbesondere der SVP, dass irgendwie ein paar intelekutelle in Ihren Reihen wünschenswert wäre? Antworten
Den Militärköpfen halte ich bei aller Kritik zugute, dass zu Zeiten der Militärseilschaften in der Privatwirtschaft wenigstens prioritär hiesige Leute eingestellt wurden. Heute ist es leider umgekehrt: Die Chefen in der Bank sind Amerikaner oder Deutsche und die suchen zuerst nach günstiger "Importware" aus dem EU-Raum. Finden sie nur Schweizer, lagern sie einfach die Abteilung nach Polen aus. Antworten
Schon komisch, man redet nur von Akademiker als willkommene Offiziere, wo doch der Armeechef kein Akademiker ist. Gut das er sich um die armen Akademiker kümmert und monetäre Anreize schaffen will. Es gibt ja genügend Handwerker, die für die Akademiker dann für weniger Geld "die Schuhe putzen". Ist das die neue Corporate governance? Und wer bezahlt die Ausbildung und die mehr Diensttage? Antworten
Ohne in die Details zu gehen, kann man schlicht und einfach folgendes Feststellen. Als noch an allen Wirtschaftlichen Schlüsselstellungen und in Firmenleitungen Offiziere tätig waren, konnten merkwürdiger Weise alle diese Posten meistens mit "Schweizerbürger" besetzt werden. Seit dies nicht mehr zum guten Ton gehört, sprechen dieselben Stelleninhaber meistens Hochdeutsch oder Englisch. Warum ? Antworten
Die Antwort ist einfach: früher genügte ein Offiziersrang, um einen guten Job zu erhalten. Mit der Zeit waren fachliche Qualifikation und Kompetenz wichtiger. Es gibt natürlich Schweizer mit diesen Qualifikationen, nur nicht so viele. Bei internationalen Konzernen ist die Nationalitätsfrage sowieso bedeutungslos. Da zählt nicht die Herkunft, sondern das Können.
der groesste teil der miliz fuehrungskraefte taugt sowieso nichts, ausser spesen nichts gewesen, ob mit geld oder ohne, in der heutigen zeit noch solche gedanken auszusprechen, wo immer weniger leute ein krieg wollen, ausnahme in den fernost staaten, ist für die allgemeinheit eine gefahr, wie kann man nur so dumm sein Antworten
Ich wusste nicht, dass das Militär zu einer soliden Ausbildung in Ökonomie gehört. Oder liefert das Exerzieren vielleicht Anschauungsmaterial zur Spieltheorie? Oder erhält man in der Offiziersschule praktische Anleitungen für den Machiavellismus in der Privatwirtschaft? Antworten
In der Armee ist durchaus Geld zu verdienen! Die einzig logische Erklärung dafür, dass Gripen koste es was es wolle der preisgleichen Rafale vorgezogen wird ist die Annahme, dass da gewisse Leute hübsche Summen eingestrichen haben oder zumindest von Gegengeschäften profitieren. Antworten
Mit ein bisschen mehr geld findet die Armee bestimmt ein paar talente die wirklich Gerufen sind etwas Gutes fuer unser Land zu leisten. Das ist eben das Problem, wenn die zuwenig verdienen, dann sind sie naemlich eben ziemlich schnell weg und abberufen und man sieht, wer wirklich Herzblut an den Haenden hat und nicht nur Muenz im Sack. Antworten
Wie wollen die Erfinder von «Stabilo Due», identisch mit den Befuerwortern von Gripen, dem ungeeignetste Mittel zur Bewaeltigung der Probleme wie in der Uebungsanlag simuliert, Fuehrungskompetenz vermitteln, das Desinteresse junger Maenner in Begeisterung verwandeln ? Mit Geld ? Weiterer Beweis der Ideenlosigkeit der Armeefuehrung, die nicht mal faehig das Leitbild Armee 2020 zu formulieren. Antworten
Der Staatsapparat wird noch mehr aufgepumpt, er soll grösser und grösser werden! Schön wenn man nichts erwirtschaften muss. Ich in der Privatwirtschaft muss mich nach dem Kunden richten, wenn er meine Produkte nicht will, muss ich innovativ sein, werden meine Erzeugnisse trotzdem nicht gekauft hafte ich dafür, was dies bedeutet wird das Staatspersonal nie verstehen. Antworten
Der «Diplom-Zugführer» kann nur ein Witz sein! Eine militärische Organisation funktioniert eben genau deshalb, weil es dort klare Kommando-Strukturen und eben keine Diskussionen oder gr eine Kultur der Meinungsfindung gibt (ausser, man ist im Generalstab). Antworten
Nochmals 100 Tage mehr Dienst? Und die denken tatsächlich, dass sie so noch genügend Freiwillige finden? Das ist genau der wunde Punkt. 700 Tage entsprechen fast zwei Lebensjahren im besten Alter. Die sollen erstmal die Anzahl der Soldaten reduzieren, dann braucht's auch nicht ganz so viele Offs, welche die gelangweilten Soldaten in den sinnlosen WKs beschäftigen müssen. Ist ein offenes Geheimnis! Antworten
Erstaunlich was hier zu lesen ist. Die meisten bewirtschaften sich alter Vorurteile, wie's heute ist weiss nur wer dabei ist. Gruss von einem der soeben die Unteroffiziersschule absolviert hat, und positiv überrascht war was ich alles profitieren konnte.. Antworten
Bestenfalls lernt man, Situationen klar und verständlich beschreiben zu können. In jedem Studium lernt man komplexe Situation klar und verständlich beschreiben zu können. Alles andere, was zum erfolgreichen Führen nötig ist, lernt man auch im Militär nicht. Oder kkann man in der Privatwirtschaft neuerdings Folgeunwilligen mit 'Kerker' drohen? Antworten
Nunja, man lernt mit dreissig "Rötzlöffeln", die meistens unmotiviert und unfreiwillig "im Verein" sind, Ziele zu erreichen, meist mit zuwenig Nahrung und zuwenig Schlaf, in eisiger Kälte, im Regen oder in brennender Hitze.
Und: Praktische Führungserfahrung bietet kein Studium.
Noch ein Versuch und ich wüsste nicht, warum man das zensurieren sollte... @Candrian: Kennen Sie Langstreckenracketen? Ohne Armee kann man da nur zuschauen, wenn man es überhaupt bemerken würde.
Candrian,kennen Sie den alten Spruch,es kann der frömmste nicht in Frieden leben,wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.Auch wenn mein Beispiel natürlich nicht vergleichbar ist,so zeigt es doch,keine Generation weiss was kommt.Glauben Sie mir,ich hätte mir vor 35 Jahren nie vorstellen können,dass man in Basel, breite Strassen wieder zurück bauen würde und mit 30Km/h über Schwellen fährt.
Weshalb soviele Daumen runter? Ist doch wahr, man sieht es schon heute. Die Armee wird geschröpft und klein gehalten und jeder spotet darüber. Ich wünsche der Schweiz wirklich keinen Konflikt aber wenn es soweit wäre, würde ich gerne die Leute hören, die heute darüber lachen...
...und den Sinn sieht man nicht, weil man keine Gefahren sieht. Sind diese allerdings da, wird alles danach schreien und man wird über die Unfähigkeit frustriert sein, ohne zu begreiffen, was die Gründe dafür sind.
Im Militär soll man scheins lernen, was man nicht lernen kann. Führung. Entweder ist einem die Mischung aus Sozialkompetenz und natürlicher Autorität gegeben oder man lässt es lieber bleiben. Die militärische Art der Führung ist weder geschäftlich noch im Vereinsleben brauchbar. Antworten
@ Stierli: Ich war auch im Militär und habe dort nur eins gelernt: Wie man am besten wartet und wie man am Ende des WK sinnlos Sprit verfährt. Und ich muss sagen, mir hat das alles nicht sehr gut getan.
Wer sagt das? Ich glaube Ihnen würde das Militär auch gut tun. Sie würden wenigstens erkennen - wenn Sie denn dafür bereit wären - was einem der Militärdienst fürs Leben bringt. Wer aber nicht will, der wirds nie verstehen.
In der guten alten Zeit war die Wirtschaft durchsetzt mit Offizieren und ihren Seilschaften. In der guten neuen Zeit ist die Wirtschaft durchsetzt mit Karriereopportunisten und ihren Zuträgern. Gut, dass die Armee die Zeichen der Zeit erkennt, und den Karriereopportunisten dabei helfen will, sich auch noch ein sozialromantisches Mäntelchen umzuhängen: Den Dienst am Vaterland. Antworten
Wenn man sich nur mal die letzten beiden Jahre vor Augen führt so sieht man a.) zunehmende Spannungen in Nahen Osten, zunehmende Spannungen in Asien die sehr wohl sehr schnell zu uns überschwappen können. Und b.) massiv zunehmende soziale Spannungen in Europe welche ebenfall zu noch hässlicherem Streit ausarten können. Der ewige Friede in Europa ist ein Illusion wir sollten uns da nichts vormachen Antworten
@roman Maurer: Und Sie glauben, dass ein paar Milizsoldaten zusammen mit HSG-diplomierten Offizieren an unserer Grenze den undurchdringlichen Igel bilden und Ihren Schlaf beschützen können? Dann träumen Sie was Schönes.
Die Schlagkraft unserer Armee ist und war schon immer eine Illusion. Sie sollten sich da nichts vormachen. Ich war über 20 Jahre lang dabei, ich weiss es.
Da hats einfach tausende Armeeangehörige im Land, die nicht begriffen haben, dass das militärische Verständnis von Führung und "Innovation" etwa gleich alt und brüchig ist wie die Berliner Mauer. Etz hört mal auf euren Subventionsbetrieb mittels Lobbying mehr und mehr aufzublähen. Geht in die Privatwirtschaft, gründet eine Unternehmung, geht eigenes Risiko ein oder sucht euch einen richtigen JOB!! Antworten
Es ist schon viel erreicht, wenn Schweizer Bürger, die Militärdienst leisten bei der Stellensuche nicht benachteiligt werden.Es sind nämlich längst nicht mehr nur die multinationalen Firmen,die keine Dienstleistenden mehr einstellen wollen, sondern auch der Staat.Die finanzielle Entschädigung sollte so bemessen sein, dass der Tageslohn in etwa der eines einfachen studentischen Nebenjobs entspricht Antworten
Warum soll ein ausgelernter junger Mann vom Staat nicht eine anständige volle Entschädigung erhalten?
Ist z.B. Gefechtsausbildung, allgemein ADF oder Bewachung einer Botschaft so wenig wert? Mit einem Nebenjob vergleichbar?
Nein, daher soll ihn die Eidgenossenschaft anständig entschädigen (bzw. seinen Arbeitgeber).
Wenn wir wirklich eine Armee brauchen und wollen, muss die Ausbildung ALLER Armeeangehörigen auch auf die Privatwirschaft ausgerichtet sein! Wir sollten den Mut haben, das Volk zu befragen: 1. Wollt Ihr eine Armee? 2: Was darfs kosten?. Dann hätten wir eine klare Ausgansbasis und sollten für die nächsten 20 Jahre die Armeeprofis machen lassen im Rahmen des Budgets und erteilten Auftrags des Bundes Antworten
Wie oft haben wir den das Volk dazu befragt. Das letzte Mal vor der Einführung der Armee XXI.
Nur das Geld, dass das Volk der Armee zusprach, hat die Armee vom Parlament nie bekommen.
Off. zu sein ist ein Hobby. Ist gleich zu setzen wie zur K.u.K. Zeit. Man ist unter sich, auch die Meinungsbildung ist im Gleichschritt zur FDP. Tauglich auch für den Off. Ball im Bern zu sein. Auch schön zum ansehen, das gehört sich so. Bahnreisen in der 1. Klasse, dazu die NZZ, oder einer Militärzeitschrit. Mehr erwartet? Antworten
Da muss ich ihnen allerdings wiedersprechen. Offizier zu sein ist alles andere als ein Hobby, viel mehr hat es etwas damit zu tun ob man bereit ist, mehr zu leisten als von einem verlangt wird um der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Ich bin Offizier, studiere Biologie und bin überzeugter SP wähler. Es ist mir nichts fremder als die NZZ zu lesen oder die FDP zu wählen.
Auf Stufe VBS, Berufsmilitär sollte folgende Überlegung Einzug erhalten:
Nicht nur muss die Privatwirtschaft den Nutzen erkennen, welche sie von ausgebildeten Milizkader erhält.
Sondern die Berufsmilitär müssen auf irgendeine Weise die Bedürfnisse und die Sorgen usw. von der Privatwirtschaft erkennen können, um ihres Auftreten den Milizkader gegenüber und die Schwergewichte anzupassen.
Antworten
Falls die Berufskomponente ausgebaut werden sollte, müssen Sie entweder bereit sein, mehr Geld in die Armee zu investieren oder aber die Aufträge massiv reduzieren. Andernfalls müsste die Schweiz der NATO beitreten. Im Übrigen glaube ich nicht, dass die Bürger bereit sind, nur schnell als Soldaten Dienst zu leisten.
Wir sind eine Milizarmee, es sollte daher so wenig "Offiziere" und Diensttage geben wie nur immer möglich. Was man aber tun muss, ist durch Strafsteuern die Firmen zu ermutigen auch Leute einzustellen, die Dienst leisten. Das heisst konkret, eine Firma die deren Personal unterdurchschnittlich zum Gemeinwesen beiträgt, sollte pro gespartem Diensttag über 100 sFr. zahlen. Antworten
Ein Schritt in die richtige Richtung.
Da ein Krieg auf weit absehbare Zeit völlig unrealistisch ist und man die Armee trotzdem nicht abschaffen kann, sollten alle Lehrgänge auf die Privatwirtschaft ausgerichtet sein und mit einem entsprechenden Diplom belohnt werden.
Würde endlich auch die unsinnig lange DIenstzeit für alle Ada's reduziert, dann bräuchte es auch viel weniger Kader.
Antworten
Ein Krieg völlig unrealistisch? Erstens ist die Armee nicht nur für den Kriegsfall da. Zweitens war der Jugoslawienkrieg vor nicht mal 15 Jahren und in diesem Moment rumort es in Griechenland, Portugal und Spanien. Die Situation ist nicht ganz unähnlich jener des arabischen Frühlings mit dem Unterschied, dass es vor unserer Haustüre ist.
@Bolliger: der Irrglaube über die militärische "Führungserfahrung" steckt leider noch in vielen Köpfen von Militärköpfen ihres Zuschnitts. Erfolg haben nur Unternehmungen, die ein Management haben, welches durch einen innovativen, motivierenden Führungsstil den grösstmöglichen Nutzen aus dem Wissensschatz der Mitarbeitenden zieht. Kadavergehorsam führt zu Rückständigkeit. Beispiel: VBS und Heer !!
@peter ess: 270 warens bei mir, wenn ich mich recht erinnere... was schon genug zeitverschwendung war - im artikel, auf den sich mein kommentar bezieht, gehts aber um offiziere die 600 tage dienst leisten müssen... also um mehr als da doppelte an sinnlos verschwendeter arbeitskraft unserer volkswirtschaft... mir hat schon weniger als die hälfte mehr als genung gereicht...
600 Diensttage als Soldat ?.... seit ich mich erinnern kann. dh. 80er hat ein Sdt resp Uof sicher weniger als 600 DT beim CH Militär ... möglicherweise als höh Uof liegen 600 DT drin. Aber also 0815 Sdt - ca 350 DT max ...
@ruedi bolliger: ich hab meinen militärdienst als soldat komplett absolviert und viele offiziere erlebt in der zeit - dazu arbeite ich als ing. mit mehreren ehem. offizieren zusammen - merk ich einen unterschied in der führungsqualität? nein - ergo verschwendete lebenszeit...
@Meier,"verschwendete Lebenszeit".Ein Jahr meines Lebens in der Armee machten mich zum überzeugten Antimilitaristen.Meine Erfahrungen waren in pazifistischen Kreisen durchaus gefragt.An der HSG hingegen hätte ich kaum damit brilliert.
@alexander meier: Was Sie hier behaupten, glauben Sie wohl selber nicht? Es zählen Fakten, nicht Gerüchte. Bringen Sie die Fakten!
@roland moser: blah, blah, blah. Auch heute noch sind bei sämtlichen Umfragen zur Armee- und Sicherheitspolitik 70-80% Befürworter festzustellen. Da können Sie soviele "Sofort" hinkritzeln wie Sie wollen.
Da die SP die Armee ohnehin abschaffen will, kritisieren deren Vertreter fadenscheinig jeden Vorschlag aus dem VBS. Sicherheit gibt es nicht gratis und die SP als Regierungspartei soll sich zur Armee bekennen. Dann kann man die Sachprobleme konstruktiv lösen. Antworten
Wie sich die Zeiten ändern! Meine Offizierslaufbahn und die Berufsausbildung musste ich, , selber finanzieren. Nun soll als Anreiz zur militärischen Weiterbildung die Kasse klingeln. Somit wird die Überzeugung gegenüber finanziellen Überlegungen abgewertet. Leider ist aber bei vielen jungen, motivierte Leuten die Lust am Weitermachen durch die z.T. chaotischen Zustände seit Armee XXI vergangen Antworten
Endlich jemand, der es auf den Punkt bringt und das Chaos nennt! Kommt dazu, dass immer mehr Kommandantenstellen durch Berufsmilitärs besetzt werden, da die Armee kleiner wird, diese Leute aber eingeteilt bleiben. Die Milizkarriere endet dann häufig als zutragender Führungsgehilfe eines mehr oder weniger motivierten Berufsmilitärs, der gerne die unliebsamen Arbeiten an die Milizkader abgibt.
Ein militärisches Führungsdiplom für die Berufswelt? Blödsinn. Führung in der Armee, die letztlich als Führung im Kriegseinsatz funktionieren sollte, folgt ganz anderen Grundsätzen als die zeitgemässe Führung am Arbeitsplatz. Im Beruf wollen wir keine gehorsamen, geistig uniformierten Soldaten, sondern motivierte und eigenverantwortlich denkende und handelnde Mitarbeitende. Beruf ist nicht Dienst. Antworten
Die Schweiz täte gut sich das Verteidigungsystem von Kanada zu studieren. Berufs und Milizsystem gemischt.
Auch eine Armee wie die Kanadische muss flexible sein und wirtschaftlich informiert and angepasst sein.
Das Verteidigungssysem von Kanada hat viel mit der Aussenpolitik des Landes zu tun und eine gute Armee stärkt und bring Respekt fürs Vaterland und ist weiterhin eine Notwendigkeit.
Sehe ich auch so. Flexibilität ist für die Armee-Führung ein Fremdwort, in der Wirtschaft aber gefragter denn je, wo es keine Tagesbefehle und Anleitungen für jeden noch so kleinen Handgriff gibt. Die Ausbildung in der Armee ist wirklich reine Zeitverschwendung, hilft jedoch Manchem, der sonst keine Perspektiven hat, beim Weiterkommen.
Genau das hab ich mir auch gedacht. Hinzu kommt, dass jemand der dann immer noch jedes Jahr 4 Wochen ins Militär muss bei der Einstellungsentscheidung in der Wirtschaft sicher nicht bevorzugt wird - ausser der Vorgesetzte ist vollkommen besch....
Sie haben offensichtlich keine militaerische Weiterbildung genossen. Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung sagen dass diese mir sehr viel gebracht hat und die Denk- und Fuehrungsmodelle sehr gut sind und es viele Unternehmen gut tun wuerde diese, etwas angepasst, anzuwenden
Die Führungsgrundsätze, die einem in der OS beigebracht werden, sind genauso im Zivilen anwendbar. Ebenso die Problemlösungs- oder Befehlsgebungsstrategien... (AUGEZ, KKK-Prinzip, 5-Punkte-Befehl etc) Das Geheimnis ist, die erlernten Mechaniken aus der militärischen in die zivile Welt zu übertragen. Wenn die militärische Ausbildung das stärker betont, steht einem zivilen Zeugnis nichts entgegen.
@Luchs
Sind Sie da sicher Herr Luchs? Ich nicht... Auch wenn wir heute eher einen "antiautoritären" Führungsstil pflegen, mache ich immer wieder die Erfahrung das vor allem Firmen mit einer strammen Führung erfolg haben... Bei Hightechfirmen etc. mag dies nicht der Fall sein. Aber in anderen Bereichen ist "eine harte Hand" oft gar nicht so schlecht damit die Leute auch wirklich arbeiten. Leider...
Unfassbar, welchen Käse sich diese Herren ausdenken, um dieses Relikt aus vergangenen Zeiten künstlich am Leben zu erhalten. Berispiel Anrechnung der militärischen Ausbildung ans HSG-Studium: geht's eigentlich noch? Oder: der Wirtschaft Kosten verursachen durch Abwesenheit und dafür vom Staat (dem Steuerzahler) noch finanziell belohnt werden? Schafft diesen Klub ab, dann sind diese Probleme weg. Antworten
Generell finde ich die Idee von Credits nicht schlecht. Wird in anderen Ländern wie z.B. in den USA auch so gemacht und zudem bietet die Armee solide Fachausbildung an. Dies würde der Armee zu mehr Glaubwürdigkeit bei der eigenen Bevölkerung verhelfen und den Rückhalt stärken. Dass das vorallem linke Exponenten nicht wollen, liegt auf der Hand! Antworten
Knecht 11:46: Vorteile für Militärköpfe bei der Stellensuche? Nein danke, in der Armee lernt man Kadaver-Gehorsam und stures Denken, völlig unbrauchbare Qualifikationen in der heutigen Zeit. Armee abschaffen und eine wirklich professionelle Eingreiftruppe aufbauen. Dort kann man dann ungestört eine Militärkarriere machen ohne Privilegien in der Zivilgesellschaft zu fordern.
Mit begleitender Ausbildung an unseren Universitäten und Fachhochschulen! Leute die in der Armee gedient haben sollen dann auch Vorteile haben, wenn es um Stellen beim Bund, Kanton und Gemeinde geht. Karriereplanung ist auch hier machbar! Ich warte schon lange bis die Politik und die Betonköpfe in der Armee erwachen.
Ich verstehe bis heute nicht wieso sich das Militär immernoch mit der Privatwirtschaft für das geeignete Kader konkurrenziert. Die Welt hat sich seit dem Kalten Krieg verändert. Arbeitgeber auch. Die Anforderungen an einem Inf-Of sind heute anders als in the 80er. Wir haben doch alle Bedenken, dass sich die mit den demographischen Veränderungen der CH 'mit-verändert'. Antworten
wenn ich vom Artikel zitiere: "zahlt die Armee wöchentlich Geld auf dieses virtuelle Konto ein" und diese Zahlen dann lese, so kommt man auf ein Jahresgehalt von 750'000. Das ist mehr als überrissen!
Es wäre um einiges besser, mehr für die Bildung in wissenschaftlicher Richtung zu investieren als für militärische "idées fixes". Wenn wir weiterhin nur Soziologen, Beamte und Militärköpfe ausbilden und von Steuergeldern weiterbezahlen, werden wir noch mehr Professoren, Ärzte, Ingenieure, Informatiker etc. aus Deutschland rekrutieren müssen. Antworten
Als Ing.HTL diente ich 50 Jahre der Industrie, im Anschluss daran hatte ich den Auftrag eine am Boden liegende AG in hartem 10-jährigem Einsatz zu neuer Blüte zu wecken.
Das Rüstzeug für meine Aufträge holte ich mir im Militär, besonders die OS die ich vor bald 60 Jahren absolvierte formte mich(kleine Klase nur 15 Aspiranten, hervorragender Kommandant, Oberst i.Gst. Ernst Furrer).
Antworten
@Friedli: gratuliere zu Ihrer Leistung. Nicht jedem ist vergönnt, nach einer Ausbildung zum Ing. HTL und anschliessenden 50 Jahren Industrietätigkeit, also schätzungsweise 7 Jahre nach Erreichen des Pensionsalters noch 10 Jahre harten Einsatz in einer serbelnden AG zu leisten und diese im welken Alter von ca. 82-85 Jahren zur Blüte zu wecken. Hat Oberst Ernst Furrer das auch noch erleben dürfen?
Die Unternehmen bilden heute besser und effizienter aus als die Armee. Vor 60 Jahren konnte der autoritäre Führungsstil der Armee 1:1 in den Betrieb mitgenommen werden, heute laufen Ihnen die Leute davon
Glückwunsch. Leider sind mittlerweile 60 Jahre vergangen ...
Wie der T-A heute wieder bestätigt (Bankeninformatik ins Ausland), ist die Eidgenossenschaft zu einer Kolonie der finanzkräftigen anglophonen «Ex-Patriates» einerseits und der armen Einwanderer andrerseits verkommen. Leider brauchen viele Eidgenossinnen und -genossen sehr lange, dies zu merken. Eine CH-Militärlaufbahn ist bei «internationalen» Firmen der zivilen Beförderung tatsächlich hinderlich. Antworten
Eine Militärkarriere kann sich nie lohnen. Wenn die Leute in der Armee statt im Betrieb sind, kommen sie dort aufs Abstellgeleis. Kurzfristig höhrere Entschädigungen in der Armee können eine langfristige Karriere in einem Betrieb selten kompensieren. Antworten
Wir die im Militär waren wissen doch genau um den Umstand der Armee. Die Geschichten die wir alle gehört haben und selber erzählen sind eben mehr als nur Geschichte. Geradezu haarsträubend geht es zu und her. Unsere so fleissigen Berufsoffiziere mögen unregelmässige Arbeitszeiten haben, das haben andere auch, doch Arbeit ist das sicher nicht. Nur darüber ehrlich reden will man nicht! Antworten
Ist ja das wichtigste, als gibt es nichts anderes als Armee! Mal Gedanken gemacht wie viel für die Armee aus gegeben wird, nur das man dem Nachbarländer zeigen kann wir können auch mit den Säbeln Rasseln. Mal alles andere in Ordnung bringen, Asylwesen die Leute wo am verarmen sind! Antworten
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