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Der Kauf neuer Kampfflugzeuge für die Schweizer Armee verlief bisher alles andere als gradlinig. Drei Anbieter von Kampfjets sind einst zum Wettbewerb eingeladen worden. Nach der abgeschlossenen Evaluation wurde der Beschaffungsentscheid allerdings um Jahre vertagt. Nun steht aber der Entscheid an – und Recherchen der Basler Zeitung zeigen, dass zwei der getesteten Flugzeugtypen bezüglich technischer Leistungsfähigkeit die Nase vorn haben.
Der preislich günstigste Jet hat demnach den Wettbewerb deutlich verloren. Der französische Anbieter Dassault hat mit seinem Rafale das Verfahren gewonnen. Knapp dahinter, auf Platz zwei, folgt der Eurofighter des Rüstungskonzerns EADS, an dem die Länder Deutschland, Grossbritannien, Italien und Spanien beteiligt sind.
Beschleunigte Beschaffung
Die Tester von Armasuisse haben Noten zwischen eins und zehn vergeben. Der schwedische Gripen hat nur halb so viele Punkte erhalten wie der Eurofighter und der Rafale. Die genauen Noten bleiben geheim. Im Hinblick auf die Nationalratsdebatte vom kommenden Mittwoch über die beschleunigte Beschaffung von Kampfflugzeugen intensivieren die drei Anbieter nun ihre Werbebemühungen. Der schwedische Rüstungskonzern Saab streicht den günstigsten Preis heraus, der deutlich unter jenen rund hundert Millionen Franken liegt, die EADS und Dassault pro Flugzeug verlangen. Die Franzosen öffnen ein Verbindungsbüro in Bern wieder, das sie vor einem Jahr geschlossen hatten. Und EADS hat sich kurzfristig für die Teilnahme an einer Flugshow im Wallis entschieden.
Dem Vernehmen nach will der Bundesrat bereits im Herbst den Entscheid fällen, welcher Flugzeugtyp im Rüstungsprogramm 2012 dem Parlament präsentiert werden soll. (Basler Zeitung)
Erstellt: 10.09.2011, 17:48 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.





