Schweiz

«Es geht ihnen um die Eindämmung des Islams»

Die Anti-Minarett-Initiative wolle die Moslems an den Rand der Gesellschaft drängen, sagt der Thurgauer Arzt Hisham Maizar, Präsident der Föderation islamischer Dachverbände der Schweiz. Das SVP-Plakat schüre Hass.

Hisham Maizar, Präsident der Föderation Islamischer Dachorganisationen der Schweiz.

Hisham Maizar, Präsident der Föderation Islamischer Dachorganisationen der Schweiz. (Bild: zvg)

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Vorerst keine Gegenkampagne im Thurgau

Nachdem die Minarett-Plakate der SVP letzte Woche für Wirbel gesorgt haben, beginnen die Parteien auf nationaler Ebene, ihre Bemühungen gegen die Minarett-Initiative zu intensivieren. Von den Thurgauer Parteien überlegt sich einzig die FDP ein stärkeres Engagement. Am Wochenende könnte eine Entscheidung fallen, sagt deren Präsident Bruno Lüscher. Die übrigen Parteien schliessen zusätzliche Bemühungen vorerst aus. Im Thurgau hat sich auch noch kein Komitee gegen die Minarett-Initiative gebildet. Es sei das Ziel der SVP gewesen, mit den Plakaten für Aufsehen zu sorgen, sagt Peter Gubser, Präsident der SP Thurgau. Jetzt speziell dagegen vorzugehen, würde das Gegenteil bewirken. Gleicher Meinung ist Urs Oberholzer, Präsident der Grünen. Man müsse vermehrt von der Sache reden anstatt von den Plakaten. Die EVP werde mit den geplanten Veranstaltungen weitermachen und aktiv bleiben, sagt Präsidentin Regula Streckeisen. So auch die CVP. Man wolle durch Inhalte die Bürger informieren, sagt Präsidentin Cäcilia Bosshard-Galmarini. (dgr)


Hisham Maizar

Präsident der Förderation Islamischer Dachorganisationen der Schweiz

Hisham Maizar wurde 1941 in Jerusalem geboren und lebt seit 40 Jahren in der Schweiz. Er praktiziert als Arzt in Roggwil und ist Schweizer Staatsbürger. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des Schweizer Rates der Religionen. In der Region bekannt geworden ist er als Projektleiter des geplanten islamischen Kulturzentrums in Wil, das allenfalls auch ein Minarett erhält. Maizar ist verwitwet und Vater von drei erwachsenen Kindern. (wid)

In der Schweiz wird heftig über das Anti-Minarett-Plakat der SVP diskutiert. Was sagen Sie als Schweizer Muslim?
Hisham Maizar: Als Muslim fühle ich mich provoziert. Das Plakat verrät drei Aspekte: das wahre Gesicht der Initianten, die wahre Absicht der Initianten und ihr Unvermögen, mit Worten sachlich zu argumentieren.

Was erkennen Sie denn als wahre Absicht der Initianten?
Die Initianten führen eine Art Stellvertreterdebatte. Sie lancieren eine Initiative gegen Minarette. Aber es geht ihnen um die Eindämmung des Islams. Sie warnen immer wieder vor einer schleichenden Islamisierung. In Wahrheit wollen die Initianten die Entfaltung der religiösen Freiheit der Moslems beschneiden. Sie wollen sie an den Rand der Gesellschaft drängen. Dieses Abseitsstehen wollen wir Schweizer Moslems aber gerade beenden. Wir wollen uns transparent zeigen.

Die nichtmoslemische Mehrheit soll also sehen, was die Moslems machen.
Genau das. Nur so kann man den gesellschaftlichen und interreligiösen Frieden aufrecht erhalten.

Tatsache ist aber, dass die Angst vor islamischem Extremismus verbreitet ist. Haben Sie Verständnis dafür?
Glauben Sie, dass nur Nicht-Moslems Angst vor Extremisten und Terroristen haben? Wir Muslime fürchten uns genauso vor Terroristen. Wir sitzen diesbezüglich im selben Boot. Wir nehmen die Ängste ernst. Wir wehren uns aber dagegen, an den Terroristen gemessen zu werden, weil wir keine sind.

Zurück zum SVP-Plakat: Was finden Sie eigentlich schlimm daran? Es zeigt nur Minarette auf einer Schweizer Karte und eine Frau in der Burka.
Über lustige Plakate lacht man. Über informative Plakate denkt man nach. Aber derartige Plakate schüren Hass und führen zu einer Polarisierung, weil sie nicht wahrheitsgemäss informieren. Sie suggerieren, dass alle muslimischen Frauen in der Burka herumlaufen. Im Ernst: Wann haben Sie das letzte Mal hier in der Schweiz eine Frau in der Burka gesehen?

Einige Städte haben es verboten, dieses Plakat aufzuhängen. Ist das richtig?
Die Städte, die es verboten haben, haben ihre Argumente. Die Städte, die es erlauben, haben eine andere Abwägung gemacht. Vor beiden Seiten habe ich eine hohe Achtung.

Also ist die Auseinandersetzung mit dem Plakat auch in Ihrem Sinn?
Insofern, als dass derartig diskriminierende Plakate Gelegenheit geben, über die Absichten der Initianten nachzudenken.

Die Befürworter der Anti-Minarett-Initiative sagen, Minarette verkörperten einen islamischen Herrschaftsanspruch. Wieso wollen Sie Minarette bauen?
Die Moslems, die ihre Rituale und Gebete verrichten, identifizieren sich selbstverständlich mit den Symbolen des Islams. Was für einen Christen der Kirchturm ist, ist für den Muslim das Minarett. Seine Funktion besteht darin, darauf hinzuweisen, dass gerade in diesem Gebäude die Möglichkeit zur Absolvierung eines Gottesdienstes gegeben ist. Der Besuch des Freitagsgottesdienstes ist im Islam für die Männer obligatorisch und hat einen hohen Stellenwert.

Hat sich das Klima in der Schweiz gegenüber den Moslems verschlechtert?
Die Mehrheit hat sich in ihrem Verhalten nicht geändert. Sie sieht, dass derartige Kampagnen übertrieben sind. Wir spüren aber, dass eine kleine Gruppe aggressiver geworden ist.

Wie spüren Sie diese Aggressivität? In Worten oder in Taten?
In Worten. Da braucht man nur die einschlägigen Internet-Bloggs anzuschauen. Und SVP-Nationalrat Oskar Freysinger zieht öffentlich eine Parallele zwischen dem Islam und dem Nationalsozialismus. Das ist eine schwere Entgleisung eines Politikers.

Die Gegner eines Minarett-Verbots warnen davor, dass sich das Image der Schweiz in der islamischen Welt verschlechtern könnte. Würden diese Länder wirklich negativ auf ein Minarett-Verbot reagieren?
Nein. Die Aussage ist folgende: Die Schweiz geniesst in den muslimischen Ländern einen sehr guten Ruf. Auf Unverständnis stösst dort aber, dass ausgerechnet in einem Land, das der Demokratie und den Freiheitsrechten einen so hohen Stellenwert einräumt, eine islamfeindliche Strömung hervortritt.

In einigen islamischen Ländern sind nicht einmal Kirchen erlaubt. Kritik am Verbot von Minaretten erscheint da fehl am Platz.
Ein Unrecht in einem anderen Land beantwortet man in der Schweiz nicht mit dem gleichen Unrecht. In der Schweiz ist man stolz, das Recht als Vorbild zu präsentieren. (ThurgauerZeitung)

Erstellt: 15.10.2009, 15:23 Uhr

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116 Kommentare

Necdet Ates

19.10.2009, 12:40 Uhr
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Vor über 600 Jahren hat es das ottomanische Reich vorgemacht, was es heisst, Religionen und verschiedene Kulturen zu akzeptieren und frei ausleben zu lassen. Egal welches Gebiet besetzt wurde, die Toleranz und Menschenwürde gegenüber den einheimischen Bevölkerung war gewährleistet. Solang der Islam nicht wirklich erkannt und verstanden werden will, ist's egal, ob Minarette gebaut werden oder nicht Antworten


Kurt Zerzawy

16.10.2009, 12:00 Uhr
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Die Minarett-Gegner haben Angst davor, dass sich die Schweizer Gedanken ueber die Religion an sich machen. Wenn das Christentum nicht die einzige Religion ist, die die Menschen jeden Tag mit den Kirchtuermen zu Gesicht bekommen, fangen sie an nachzudenken, auch ueber die eigene Religiositaet. Und Kirchenaustritte bedeuten Kontroll- und Machtverlust. Antworten


klaus brause

16.10.2009, 11:22 Uhr
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es ist unglaublich welcher Blödsinn hier z.T. geschrieben wird und was für haltlose Behauptungen einige von sich geben.Es geht weder um Frauenrechte,Terroristen oder die Islamisierung der CH sondern ausschliesslich um Wahrzeichen eines Gotteshauses. Alle die sich hier auf christliche Werte berufen; der Prophet Jesus sagte:liebe deinen nächsten wie dich selbst! Antworten


Pat Merz

15.10.2009, 12:11 Uhr
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@Herr Gmünder: Schade, dass sie alle Befürworter als dumm und beeinflussbar darstellen! Man kann auch als intellektueller, gebildeter Mensch gegen die Auswüchse von Religionen aller Art sein! Wie gesagt, wenns um die Abschaffung von nervendem Kirchengeläute oder des Papstes ginge, würde ich auch JA stimmen. Genau so wie ich gegen den Bau von islamisch-religiösen Symbolbauwerken in der Schweiz bin. Antworten


peter gmünder

15.10.2009, 11:40 Uhr
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Es ist krass, wie sich viele Leute von den panikmachenden Parolen der Initianten beeinflussen lassen. Jetzt kann ich mir auch vorstellen, wieso auch die allerdümste Produktwerbung noch erfolg hat. Wie Ueli Maurer einmal sagte: Das dumme Schweizer Volk... Ich kenne einige Muslime, die genau wegen Extremisten in ihren Heimatländern in die Schweiz flüchteten, wieso habt Ihr Angst vor denen? Antworten


Mattia Schmid

15.10.2009, 11:33 Uhr
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@all: hier wird immer wieder der Koran zitiert, ob richtig oder nicht. Schonmal die Bibel gelesen? Wenn wir nach diesen regeln leben würden, müssten wir leute mit siedendem öl übergiessen und steinigen, weil sie dies oder jenes gemacht haben (wäre vielleicht ein gutes mittel gegen jugendgewalt ;) ). aber die bösen moslems nehmen den koran alle wörtlich und wollen uns alle steinigen, überlegt mal Antworten


Eugen Keller

15.10.2009, 11:27 Uhr
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Mich wundert, dass wir (Nation Schweiz) unsere sogenante Meinungs- und Religionsfreiheit hochhalten und dann wegen Türmen auf der einen Seite und Plakaten auf der andern Seite diskutieren ob das jetzt zulässig sei oder nicht. Nu ja.. auch das ist wohl Meinungsfreiheit. Antworten


Mattia Schmid

15.10.2009, 11:26 Uhr
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@Jack Welti: Ihr Beispiel mit dem Zuhause geht leider nicht ganz auf, denn viele Muslime sind hier zuhause, dann sollten sie doch nach Ihrem Beispiel auch einen Teil ihres Lebensraumes mitgestalten dürfen? Ich denke nicht, dass das minarett als machtsymbol dienen soll, genau wie die kirchtürme nicht mehr, weil wir heute einfach grössee sachen bauen können. Antworten


Patricia Galli

15.10.2009, 10:52 Uhr
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@Simon Brenner: Natürlich würde man in Ihrer Paradeplatz-Moschee keine einzige Frau m-i-t Burka antreffen. Man würde dort aber auch keine einzige Frau o-h-n-e Burka antreffen. Nur gläubige moslemische Männer dürfen die Gebetshalle betreten. Frauen beten in separat angebauten Gebetsräumen. So ist das nun mal im islamischen Geschlechter-Zweiklassen-System. Antworten


eugen bissegger

15.10.2009, 10:28 Uhr
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Die Muslime sind nicht erst seit vorgestern auch in der CH. Jetzt entzündet sich eine Gehässigkeit aufgrund einer Minarett - ja oder nein Abstimmung. Irgendwie grotesk ob all der wirklich realen Probleme. "Nichts neues ereignet sich im All, wenn man die unendliche Zeit bedenkt, die schon vergangen ist ( Epikur)". Antworten


Rolf Stalder

15.10.2009, 09:38 Uhr
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Liebe Muslime, es tut mir leid, dass ich gegen Minarette bin. Es tut mir leid für die grosse Mehrheit der Anständigen und netten Mitmenschen unter euch. Die meisten gebildeten und modernen Muslime wissen um die Umstände im eigenen Land - und... dass diese zumindest in loser Verbindung zu der Religion stehen. Wie Schweizer befürchten, dass man den kleinen Finger gibt und die Hand genommen wird. Antworten


Erich Richter

15.10.2009, 09:16 Uhr
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@Christophe Meyer - Krichen mit Kirchtürmen ? Schauen Sie nochmals genau hin wenn (falls je) Sie das nächste Mal dort sind.... Zählen Sie bitte dann die Kirchtürme und lassen Sie uns wissen wieviele Sie gefunden haben. Kirchen, ja, Kirchtürme, nein. Antworten


Stefan Jost

15.10.2009, 09:08 Uhr
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@Denise Krebs: In Ihrer Aufzählung angeblich populistischer SVP-Themen lassen sie interessanterweise zwei Themen aus: a) Die Anti-EU-Beitritts-Kampagne (denn inzwischen sind auch bei den anderen Parteien die EU-Beitritts-Befürworter in der Minderheit), b) die Scheininvaliden (denn inzwischen sind alle froh dass die Zahl der IV-Neurenter endlich leicht abnehmend ist) Antworten


Emil Sauter

15.10.2009, 09:01 Uhr
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Grösse und Glaubwürdigkeit könnten die Islamisten in der Schweiz damit zeigen, indem sie auf Minarette verzichten und mit ihrem Moscheen in der Schweiz zufrieden wären. Sie zeigen selbst, dass sie nie zufrieden sein werden was ihnen in unserem Land gestattet und erlaubt ist. Sie sind Scheinheilige und Lügner wie alle Fanatiker der Religionen. Antworten


Simon Brenner

15.10.2009, 08:48 Uhr
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Wenn ihr alle so viel Angst habt vor der muslimischen Weltherrschaft, dann baut doch eine Moschee auf dem Paradeplatz! Dann könnt ihr jeden Freitag schauen wer da ein und aus geht, wieviele Frauen eine Burka tragen, und euch brav die Autokennzeichen notieren. Und wenn euch jemand nicht passt könnt ihr den gleich ansprechen. Aber ohne Minarette lebt es sich hier natürlich viel sicherer... Antworten


Heinz Oberholzer

15.10.2009, 08:30 Uhr
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Man ist uns auch noch neidisch,weil wir über so etwas abstimmen können und nicht einfach wie bei Ihnen das etwas bestimmt wird und damit basta.Lassen sie unsere Freiheit aus dem Spiel,denn wir haben Meinungs-und Glaubensfreiheit,was in Euren Staaten nie der Fall sein wird. Antworten


Bruno Ilg

15.10.2009, 07:50 Uhr
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Das fehlt noch, die Gebete klingen durch die Gemeinden. Unakzeptabel !! Momentan haben wir Schweizer noch die Wahl auf diesen Einfluss zu verzichten und die Islamischen Länder zu meiden. Doch wenn die Minaretten gebaut sind werden die Gebete durch die Gegend hallen. Gegenteilige Versprechen dürften wohl angezweifelt werden. Antworten


Peter Zgraggen

14.10.2009, 23:25 Uhr
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Ist es eigentlich so schlimm wenn wir unseren Kindern etwas von dem was wir hatten erhalten wollen. Wir müssen klar definieren was wir hier wollen und akzeptiern. Es wird danach für jeden der in unser Land will klar sein wo die Grenzen sind und was wir unseren Kindern übergeben wollen. Wir sind doch nicht irgend und wollen unseren Kindern keinen jekami hinterlasse.! -ist doch klar in die Urne JA!! Antworten


Iwan Meier

14.10.2009, 21:06 Uhr
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@ Dominik Fitze: Das kann ja so bleiben, ich bin auch für Glaubensfreiheit. Moslems können sich zum Gebet treffen, Minarette braucht es dazu keine. Ich wollte mit meinem vorherigen post implizit folgendes betonen: "Je radikaler der Islam, desto höher und lauter die Minarette!" Meiner Meinung nach ist und bleibt das Minarett ein Zeichen für den politischen Machts- und Gebietsanspruch des Islams. Antworten


Rolf Inderbitzin

14.10.2009, 20:37 Uhr
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@ Mario Righetto: Die Mädchenbeschneidung ist kein islamisches Ritual. Antworten


Ursula Ghanem

14.10.2009, 19:03 Uhr
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Mag sein, dass es in Saudiarabien keine Kirchen gibt, aber in Aegypten gibt es sehr sehr viele, alte und neue. Wahrscheinlich auch in anderen islamischen Laendern. Ich finde es nicht wichtig ob es in der Schweiz Minarette gibt, viel wichtiger waere man wuerde versuchen, sich besser zu verstehen. Synagogen, Kirchen und Moscheen sind Haeuser des einen und selben Gottes Antworten


Thomas Dingeldein

14.10.2009, 19:02 Uhr
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"In Wahrheit wollen die Initianten die Entfaltung der religiösen Freiheit der Moslems beschneiden. Sie wollen sie an den Rand der Gesellschaft drängen." Das ist wohl ein schlechter Scherz. In unseren sehr toleranten Nachbarländern kann man mitverfolgen, dass die Muslime von sich aus eine Parallelgesellschaften bilden. Da muss man gar nicht drängen. Antworten


Dominik Fitze

14.10.2009, 19:02 Uhr
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@Iwan Meier: Wo, denken Sie, beten Muslime heute? In unterirdischen Moscheen mit unterirdischen Minaretten oder in einfachen Versammlungslokalen ohne Minarett? Antworten


Roberto Ziegler

14.10.2009, 18:54 Uhr
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@Hisham Maizar sie verkennen etwas ganz Wichtiges, die christlichen, jüdischen und anderen Religionen haben ihre Extremisten unter Kontrolle, die Islamisten NICHT. Sie schreiben selber, dass sie sich ebenfalls vor Terroristen bzw. islamischen Extremisten fürchten. Genau hier liegt das Problem! Sie, die Islamisten müssen Herr ihrer Extremisten werden, sonst verlieren sie die alle. Antworten


Mario Righetto

14.10.2009, 18:41 Uhr
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Warum regt sich eigentlich Herr Hisham Maizer nicht auf, wenn im CH-TV von unicef Spots gegen die Mädchenbeschneidung laufen. Das gehört doch auch zu islamischen Ritualen. Ich möchte gerne wissen, ob dieser Spot auch in muslimischen Ländern geschaltet wurde wie z.B. Saudarabien. Antworten


Jason Hunt

14.10.2009, 18:36 Uhr
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@ tolga erken: In der Bundesverfassung stehen genau 3 Gründe, wann eine Initiative für ungültig zu erklären ist. Verletzung der Einheit der Form, der Materie und die Verletzung von ZWINGENDEM Völkerrecht. Das zwingende Völkerrecht ergibt sich durch das Rechtsverständnis der Völkergemeinschaft und da gehört die Religionsfreiheit (auch diskriminierung nicht) nicht dazu. Antworten


Nils Holgerson

14.10.2009, 18:13 Uhr
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Erschreckend und erstaunlich was Religionen aus Menschen machen. Ob Christ, Muslim oder einer anderen Sekte angehörend solltet ihr doch endlich euer Hirn gebrauchen und einfach austreten. Wenn die Sekten keine Mitglieder mehr haben benötigen wir keine Türme mehr und wir können endlich friedlich zusammen leben. An alle Sektenbrüder und Schwestern, Eure Götter zelebrierten Toleranz, Nächstenliebe. Antworten


maurus candrian

14.10.2009, 18:04 Uhr
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@ st. baumgartner: es mag sie verwundern, aber mit ihren schlussfolgerungen bin ich 100% einverstanden. dennoch, zur ausbreitung des islam in europa: ich bin überzeugt, dass die religionen bei den kindern der immigranten, wie auch bei den kindern der alteingesessenen ch's, tendenzmässig in zukunft an bedeutung verlieren werden. ein grund mehr, nicht wegen religionen aufeinandereinzuprügeln ..... Antworten


Phillipp Frei

14.10.2009, 18:01 Uhr
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Zum Minarett in Wil meinte Hisham Maizar noch vor wenigen Monaten: «Warum sollten wir darauf verzichten, wenn wir eines bauen können?» Weil zur Abwechlung auch mal die Befindlichkeiten der Schweizer berücksichtigt werden können...? Auch nicht-SVP Wähler fragen sich bei solchen Aussagen schon mal, ob manche Leute «Rücksichtnahme» als etwas gegenseitiges verstehen, was man nicht nur einfordern kann. Antworten


Rüdiger Kraus

14.10.2009, 18:01 Uhr
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@tina Stetter. Wie auch immer. Mich dürfte man dann gemäss Ihrer Richtigstellung, dann ohne weiteres anlügen als Agnostiker? Oder finden Sie dies nicht auch ein bisschen Menschenfremd (machen ja die meisten Religionen)? Antworten


Hans Müller

14.10.2009, 18:01 Uhr
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"In Wahrheit wollen die Initianten die Entfaltung der religiösen Freiheit der Moslems beschneiden." Da hat Herr Maizar sicher recht. So wie man die Redefreieheit beschränkt durch Gesetze gegen Verleumdung und Volksverhetzung, so muss auch die Religionsfreiheit begrenzt werden. Ob die Initiative das richtige Mittel ist ist eine andere Frage, aber Begrenzung ist nötig. Antworten


Ben Müller

14.10.2009, 17:50 Uhr
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Herr Maizar hat mich überzeugt, ich werde nun definitiv JA stimmen, diese Anspruchshaltung stört mich. Abgesehen davon bin ich kein Rassist sondern Agnostiker. Ach ja, und falls dereinst darüber abgestimmt werden sollte ob wir die Kirchtürme abschaffen wollen werde ich auch dort JA stimmen. Antworten


Heinz Binggeli

14.10.2009, 17:45 Uhr
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@Tolga Erken: Ehrenmorde gibt es in der Türkei seit je. Nebenbei Herr Merz war seit je gegen Ehrenmorde, und heute unser Bundesratspräsident !!!! Antworten


Christoph Meyer

14.10.2009, 17:40 Uhr
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In Ägypten, Syrien, Libanon, Indonesien, und und und... Überall gibt es Kirchen, in denen Glaubige ihre Gottesdienste feiern können. Ich begreife nicht, weshalb wir bei uns die Freiheitsrechte ebenso schwerwiegend einschränken sollen wie in Saudi-Arabien... Antworten


Pat Merz

14.10.2009, 17:31 Uhr
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@Herr Erken: Die "Steinigung" als Strafe praktiziert in vielen islamischen Ländern steht im Widerspruch zu den Artikeln 3 und 5 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und den Artikeln 6 und 7 des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte, die das Recht auf Leben und das Verbot von Folter festschreibt. Ihr Kommentar dazu? Auch nicht unbedingt völkerrechtskonform, oder? Antworten


Rolf Wittwer

14.10.2009, 17:30 Uhr
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Also gut. Konvertieren wir alle zum Islam. Wäre wohl die einfachste (heimlich) gewünschte Lösung Herr Maizar. Das Plakat wäre vor wenigen Jahrzehnten kein Thema gewesen. Wer sich jedoch einigermassen aufmerksam in der Welt (bzw. der Schweiz und Europa) bewegt, dem muss doch die stark zunehmende importierte Islamisierung auch äusserlich auffallen. So oder so: das Unbehagen bleibt. Auch bei mir. Antworten


Fabian Stamm

14.10.2009, 17:28 Uhr
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Bei Allah, was soll das Geschwafel um "Gäste" die sich in einem "fremden" Land nicht benehmen können. Diese Menschen sind Arbeiter, Arbeitgebende und leben z.B. als Secondos mit CH-Pass in der Schweiz. Unser Land hat sich für Religionsfreiheit entschieden. Dieses Recht sollte für die ganze Bevölkerung gelten. Der Islam hat zuwachs in der Schweiz – warum soll er nur halbe Gebetshäuser haben? Antworten


Romy Minder

14.10.2009, 17:24 Uhr
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Ich glaube gerne, dass der Freitag-Gottesdienst bei den Moslems einen hohen Stellenwert besitzt; ich finde das auch in Ordung; nur, wo beten denn die Frauen und die Mädchen der praktizierenden Muslime ? Bei uns in der Schweiz besucht man die Kirche gemeinsam und schafft so eine Gemeinschaft bezüglich Religion. Stehen die Frauen im Islam immer noch im Abseits ? Wie intolerant und traurig ! Antworten


Marian Bondra

14.10.2009, 17:23 Uhr
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Ich sehe nicht ein, was ein Minarettverbot positives bringen soll; werde (wohl) nein stimmen. Aber warum werden die Befürworter pauschal in die rassistische Ecke gestellt? Ihre Einwände sind berechtigt, werden aber von den Linken ignoriert und von den religiösen Muslimen elegant umschifft. Die Dialogbereitschaft fehlt auf der anderen Seite! Antworten


Martin Ebnoether

14.10.2009, 17:22 Uhr
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Die letzten beiden Saetze von Herrn Maizar zeugen von einer Weisheit, die manchen Politikern leider fehlt. Mit gutem Beispiel voranzugehen ist doch auch eine der Grundfeste des Christentums. So verschieden sind die Religionen also gar nicht. Antworten


Beat Meier

14.10.2009, 17:15 Uhr
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Es tut mir richtig weh solch aggressive Kommentare zu lesen. Ich bin Schweizer, hier geboren, Chirurg in einem Kantonsspital in dem ich alle Leute egal welcher Religion oder Herkunft gleich behandle, höheres Kader UNSERER Armee und MOSLEM. Meine Frau trägt kein Kopftuch. ich verabscheue den islamistischen, christlichen(z.B. Nordirland) und jüdischen Extremismus. Und ich möchte meine Rechte ... Antworten


Iwan Meier

14.10.2009, 17:12 Uhr
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"Was für einen Christen der Kirchturm ist, ist für den Muslim das Minarett." Nein, der Kirchturm gehört in erster Linie zur Kulturgeschichte des Christentums in Europa. Es ist eben gerade umgekehrt: tiefgläubige Christen, die ihren Halt im Glauben an Jesus, wie ihn die Bibel bezeugt finden, halten ihre Gottesdienste und Veranstaltungen oft in einfachen Versammlungslokalen ohne Kirchtürme ab. Antworten


Stefan Baumgartner

14.10.2009, 17:12 Uhr
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@maurus candrian Mit dem Unterschied, dass das Christentum hier am verblühen ist und der Islam sich ausbreitet. Religion UND Freiheit ist ansich schon ein Wiederspruch. Demokratie und Religion ist nicht Dekungsgleich. Man muss sich also immer für etwas entscheiden. Ich würde sagen, Minarette erlauben mit ganz klaren Forderungen an die muslimische Gemeinschaft. DEMOKRATIE KOMMT VOR DER RELIGION! Antworten


Tolga Erken

14.10.2009, 17:02 Uhr
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@Herr Pat Merz: diese Volksinitiative ist völkerrechtswidrig, nur liegt das Problem darin, das in der Schweiz dieselbe Behörde (die Bundesversammlung), die sich politisch über eine Initiative äussern soll, vorher noch über deren Gültigkeit entscheidet. Das bedeutet, dass die SVP über die Völkerrechtswidrigkeit einer Initiative urteilen müsste, welche Sie selber lanciert hat. Kann nicht funktionier Antworten


Tobias Kull

14.10.2009, 17:01 Uhr
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@T.Stetter: Allerdings verstehe ich sehr viel davon. Blättern Sie mal etwas mehr nach hinten im Koran! Übringens, Allah und Gott bedeutet dasselbe. Das heisst aber noch lange nicht, dass derjenige Gott, der im Koran beschrieben ist, auch derjenige ist, der in der Bibel beschrieben ist. Dazwischen liegen Welten. Antworten


Tolga Erken

14.10.2009, 16:53 Uhr
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Allgemeinwissen für unsere liebe SVP: Minarette dienten ursprünglich als von Fackeln erhellte Wachtürme. Heute dient das Minarett dagegen weitgehend als Dekorationsmittel (Gebetsrufe erfolgen aus Lautsprechern). nebenbei die Türkei hat das Frauenstimmrecht seit 1934 und die Schweiz erst seit 1971. Übrigens Merz war damals Gegner des Frauenstimmrecht und unser heutiger Bundesratspräsident Antworten


Dieter Wundrak-Gunst

14.10.2009, 16:52 Uhr
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Ein Unrecht in einem anderen Land beantwortet man nicht mit dem gleichen Unrecht, so lese ich es. Vor lauter Stolz auf das Recht kann man jedoch auch untergehen. Auch die Schweizer sind Menschen, die wie andere Menschen Angstgefühle haben. Der Islam hat eine ganz andere Kultur wie wir sie haben. Muss man da zu allem Ja und Amen sagen. Wenn schon, dann sollten auch wir das gleiche Gegenrecht haben Antworten


Mohammed Mustafi

14.10.2009, 16:51 Uhr
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Herr Maizar, behandeln sie in Ihrer Praxis eigentlich auch Frauen? Dürfen Sie das? Antworten


Pat Merz

14.10.2009, 16:48 Uhr
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An alle, die von der Schweiz Toleranz für Minarette fordern: Warum tolerieren SIE nicht, dass wir hier in einer Demokratie leben, und das Recht haben, auch mal etwas "nicht haben zu wollen", wenn es uns nicht passt, sondern uns dann gleich als Rassisten zu beschimpfen? Auch nicht wirklich sehr tolerant ... Religionsfreiheit in der CH besteht eben auch darin, ALLE Religionen ablehnen zu dürfen Antworten


Dragan Pilic

14.10.2009, 16:45 Uhr
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@Thomi Horath: Einfach köstlich, Ihr Beitrag, so trefflich ausgedrückt und den lieben Mitbürgern was zu Denken mit auf den Weg gegeben... Antworten


Simon Brenner

14.10.2009, 16:42 Uhr
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@ Jürg Maag: Weit gefehlt! »Genauso entschieden müssen wir Muslime die Verbrechen verurteilen, die irrigerweise im Namen des Islams verübt werden.« Eine Aussage von Dr. Mustafa Ceric, dem Großmufti von Bosnien und Herzegowina. Man kann für oder gegen diese Initiative sein, aber die meisten Wortmeldungen hier sind verletzend und beschämend. Antworten


Stefan Studer

14.10.2009, 16:41 Uhr
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In Berichten über die Stimmung in der Bevölkerung in islamischen Staaten kann man immer wieder lesen, dass die Menschen dort eine grosse Wut gegenüber dem Westen verspüren würden. Ich denke, beim Lesen vieler Kommentare hier, auch die Menschen im Westen verspüren eine grosse Wut gegenüber der muslimischen Welt. Beide Seiten kann ich zu einem gewissen Mass verstehen. Antworten


maurus candrian

14.10.2009, 16:37 Uhr
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es ist erschreckend, wieviel an dummheit und zumindest bräunlichem gedankengut aus vielen kommentaren durchschimmert. vor 70 jahren gings nördlich der ch gegen die juden, jetzt gegen die moslems? wir sollten doch differenzieren. dumme, stupide, menschenverachtende sprüche hat es im koran wie auch in der bibel. es gibt christl. u. mosl. fundis, und die mehrheiten der christen wie moslems sind okay Antworten


jean lauber

14.10.2009, 16:37 Uhr
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ALLE Religionen verbieten, und wir hätten den Frieden auf Erden. Dies sollte schon vor jahrhunderten geschehen sein. Viel Leid wäre den Menschen erspart geblieben. Antworten


jean-pierre neidhart

14.10.2009, 16:34 Uhr
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Die meisten Moslems moegen die Christen nicht. Die meisten Christen moegen die Moslems nicht. Kann eine Regierung die Menschen zwingen, die anderen zu moegen und zu akzeptieren? Ich denke nicht, und so wird das Problem noch lange weiterkoecheln. Die Moslems die in einem christlichgepraegten Staat leben, sollten sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Antworten


Walter Kuhn

14.10.2009, 16:33 Uhr
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Den Islam als Religion eindämmen wollen wohl nicht alle Befürworter der Initiative. Viele geben mit dem "Ja" nur ein Missbehagen gegenüber der Einwanderungspolitik kund, die dem Land Multikulti verschrieben hat. Auf Multikulti pfeift, wer in seiner Heimat von Menschen mit Kopftüchern umgeben ist. Der will nicht auch noch die Landschaft mit Minaretten "verschandelt" sehen. Antworten


tina Stetter

14.10.2009, 16:31 Uhr
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@Tobias Kull: haben Sie den Koran gelesen? Dies erscheint mir definitiv nicht so. Bevor Sie solche unsachlichen und unpräzisen Aussagen machen, sollten Sie sich besser Informieren! Christen, Juden und Moslems glauben alle an denselben Gott und gelten im Koran nicht als Ungläubige. Einfach etwas nachzuplappern was man irgendwo aufgeschnappt hat entspricht noch lange nicht den Tatsachen! Antworten


Rolf Schumacher

14.10.2009, 16:15 Uhr
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@alexandra weber: Aktuell hause ich direkt neben einer Stadkirche, deren Glocken die Gläubigen regelmässig zur Messe locken. Einmal wohnte ich (ohne es zu wissen) am Zubringer einer privaten Freikirche (Bauernhof). Sonntag für Sonntag strömten Kolonnen von Autos an meiner Wohnung vorbei zum Prediger. Ein Minaret in meiner Nachbarschaft würde mich nicht mehr und nicht weniger stören. Antworten


Hans Günter

14.10.2009, 16:07 Uhr
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Ein wesentlicher Unterschied: In der Schweiz haben wir weitgehende Trennung von Kirche und Staat. Religion ist Sache des Einzelnen. Im islamischen Verständnis ist Glaube und Staat dagegen das gleiche! Und damit sind Orte islamischen Glaubens wie Gebiete, Moscheen und Minarette politische Manifestationen, die um keinen Preis mehr aufgegeben werden dürfen oder wiedererobert werden müssen. Antworten


Alexandra Weber

14.10.2009, 16:04 Uhr
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Wie H.Maizar doch Unrecht hat. Es geht nicht um eine Religion, es geht um ds Machtsymbol der Türme. Der Glaube Islam wurde bis heute auch ausgeübt und es funktioniert - auch ohne diese *Schreiertürme*. Die Christen akzeptieren und dulden den Islam - doch mehr geht in der Schweiz nicht. Dies ist zu akzeptieren. aw Antworten


Hans Rüttimann

14.10.2009, 16:04 Uhr
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Der Besuch des Freitagsgottesdienstes ist im Islam für die Männer obligatorisch und hat einen hohen Stellenwert. Da hätte ich als Interviewer aber nachgehakt: Da muss also bald jedem Mohammedaner die Möglichkeit gegeben werden, das Freitagsgebet besuchen zu können? Was heisst das für die Betriebe / die höheren Schulen usw. ? Antworten


Hans-Christian Müller

14.10.2009, 16:04 Uhr
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@Es sind doch vor allem muslimische "Avantgardisten", die nach Minaretten streben und schweizerische Internationalisten oder "Multi-Ethniker", die ein Verbot von solchen als menschenverachtend empfinden. Der allergrösste Teil unserer muslimischen Bevölkerung will hier einfach im Frieden leben, auch wenn dies ohne Minarette sein soll. Antworten


Jan Mauerer

14.10.2009, 16:02 Uhr
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Meine Güte... Eine Diskussion wäre eigentlich, dass jeder seine Meinung vorträgt, die andern sie Lesen, nachdenken, den Standpunkt des Anderen zu verstehen versuchen... Das war mal die Stärke der Schweiz. Wir haben es auf diese Weise weit gebracht. Nun bin ich nicht so ganz sicher,ob nicht diese gehässige Intoleranz von rechts und auch von links die grösste Gefahr für unser Land ist. Antworten


Jörg Maag

14.10.2009, 15:59 Uhr
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@Simon Brenner: So vielfältig aus ihrer Sicht der Islam auch sein mag; noch keiner dieser vielfältigen Gruppen ist es bislang in den Sinn gekommen sich klar von den Greueltaten radikaler Islamisten zu distanzieren. Lieber wird da an die Toleranz der westlichen Bürger appeliert und auf beleidigt gemacht, wenn der Westen mal seine Sichtweise der Werte kundtut. Antworten


Koni Tschudi

14.10.2009, 15:58 Uhr
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Genau, Herr Maizar, Sie haben es erfasst. Es geht richtigerweise darum, den Islam einzudämmen, diese fundamentalistische Religion, der Toleranz ein Fremdwort ist. Wer fordert eigentlich so vehement diese Türme? Es sind fundamentale Anhänger des Islam und die sind noch zu ganz anderem fähig. Da braucht man nur mal den Blick etwas über die Landesgrenzen schweifen zu lassen... Antworten


Alain Burlet

14.10.2009, 15:56 Uhr
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Soll nun ein Minarett-Verbot eine religiöse und kulturelle Entwicklung verhindern? Das ist unrealistisch. Es ist ein natürlicher Wandel im Gange. Menschen siedlen sich in der Schweiz an und bringen ihre Kultur mit. Will man nicht von fremden Kulturen überrumpelt werden, muss man seeine eigene eben fördern. Aber tun das alle Schweizer Bürger, die der Vorlage zustimmen wollen? Ich glaube kaum. Antworten


Bojan Antonovic

14.10.2009, 15:56 Uhr
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Gratulation an Herr Maizar für diese weisen und intelligenten Worte! Nur Mut, obwohl ihnen eisiger Wind entgegenbläst: Der eine seit 9-11, und der andere durch integrationsunwillige Moslems, welche man durch rüpelhaftes Benehmen in den Trams sieht, oder deren Kinder absichtlich absondern durch Schwimmverbote. Meine Erfahrung: Integrationsunwillige sind auch in ihrer Heimat integrationsunwillig! Antworten


Marcel Frey

14.10.2009, 15:53 Uhr
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Es war einmal eine Schweiz die weltoffen, neugierig, herzlich und tolerant war. Damals war sie auch innovativ, kreativ, erfindungsreich, erfolgreich und eigenverantwortlich. Das heutige Bild macht mich traurig und wütend zugleich. Für mich ist es höchste Zeit, zu unseren ursprünglichen Werten zurückzufinden. All unser materieller und ideologischer Reichtum gründet in der erfolgreichen Integration. Antworten


Bakar Abu

14.10.2009, 15:53 Uhr
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@Daniel Münger: Was wissen Sie überhaupt über die Muslimen? Gehe davon aus, dass Sie nicht einmal über Ihre Religion Bescheid wiesen, sonst wären Sie eben nicht so intolerant. Überhaupt bin ich erstaunt, wie intolerant die Leute sind. Antworten


Falk Fischer

14.10.2009, 15:51 Uhr
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Im Ausland stellen Muslime Ansprüche die weit über das Minarett hinausgehen. Beispiele hierfür sind Kanada, UK oder auch Holland. Wieso sollten derlei Forderungen nicht auch in der Schweiz laut werden? Die echte Gefahr liegt in der Naivität des Glaubens, dass man bestehende Freiheiten unmöglich auch wieder verlieren kann. Insbesondere sind hier auch Muslimische Mitbürger traktiert. Antworten


andi fellmann

14.10.2009, 15:41 Uhr
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es tut mir leid aber frauen in der burka oder mit kopftuch vermitteln den eindruck völliger unterwerfung und zwar nicht etwa dem glauben sondern dem patriarchat... wieso haben wir eine freie gesellschaft in der wir diese unterdrückung / unterordnung der frau immer mehr überwunden haben? wollen wir das alles auf's spiel setzen? mehr u. mehr hier geborene musliminnen tragen leider kopftücher! Antworten


Jack Welti

14.10.2009, 15:38 Uhr
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Wer gerne rein muslimisch leben möchte, mit allem was dazugehört, Steinigen, den Mädchen die Clit rausschneiden, Muezzin-Türmchen und so, der kann das in einem östlichen Land alles haben. Aber nicht hier bei uns. Habe ich mich klar und verständlich für alle ausgedrückt? Antworten


Dieter Kuhn

14.10.2009, 15:38 Uhr
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Ich schliesse mich Pat Merz an, im 2100 Jahrhundert sollte sich die Menschheit langsam von dem aberglauben der religionen verabschieden. Antworten


Khadija Zarrouk

14.10.2009, 15:36 Uhr
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Ich sage nur eins an diejenige, die noch nie etwas Vernünftiges über den Islam gelesen haben, noch sich tatsächlich für die Probleme ausserhalb der CH interessieren. Die Medien (allerart) tun gut daran, tagtäglich mit euch Hirnwäsche zu praktizieren. Antworten


Peter Rutz

14.10.2009, 15:33 Uhr
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Ich finde die Haltung der Gegner inkonsequent.Nicht jede Moschee hat ein Minarett, jedes Minarett im arab. Raum hat aber einen Muezzin.Wenn also jemand das Minarett als Teil der Religionsfreiheit ansieht,warum dann nicht auch den Muezzin?Selbst bei Befürwortern des Minarettes scheint es klar,dass kein Muezzin zum Gebet rufen soll?Warum-geht da plötzlich das Ruhebedürfnis vor der Religionsfreiheit? Antworten


Erich Richter

14.10.2009, 15:31 Uhr
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Unrecht nicht mit Unrecht beantworten. Das ist ein sehr billige Entschuldigung, Herr Maizar. Sie kennen ja den Spruch: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Gerade der Islam sollte sich mit dem Spruch doch auskennen, oder ? Antworten


Dragan Pilic

14.10.2009, 15:31 Uhr
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@Daniel Münger: GENAU, Sie bringen es in einem Satz auf den Punkt. Zero tolerance for an intolerant religion! Antworten


Michael Schneider

14.10.2009, 15:28 Uhr
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Wo Herr Maizar recht hat, hat er recht und teile der geschätzten Kommentatoren eben nicht. Wir haben nicht 200 Jahre Religionskriege hinter uns gebracht um endlich in der Aufklärung anzukommen nur das wir wieder sagen: Wenn wir nicht bei Euch, dann Ihr nicht bei uns. NEIN. Es macht eben unsere moderen und reichte Gesellschaft aus, dass wir NICHT so handeln. Ein Minaret hat nichts mit Burka zu tun Antworten


Josef Kunz

14.10.2009, 15:27 Uhr
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Der Islam soll erst mal vor der eigenen Tür kehren bevor sie uns eine Lehrstunde über Rassismus und Religonsfreiheit erteilen. Absolut lächerlich was hier von der muslimen Seite an Kommentaren daherkommt. Hätten wir ein Problem wenn der Islam eine schweizer Frau in Heidi-Tracht abbildet ? Wir wissen, dass nicht alle schweizer Frauen so herumlaufen. Hat der Islam ein Problem mit der Burka ? Antworten


Heinz Frey

14.10.2009, 15:24 Uhr
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1970 lebten 16400 Muslime in der Schweiz ,heute ca. 400'000.Wir brauchen also unsere "Toleranz" nicht mehr zu beweisen.In Saudiarabien wird mir der Pass überklebt,da ein Kreuz darauf abgebildet ist.Im einzigen demokratischen muslimisch dominierten Land (Türkei) ist der Bau von Kirchen verboten!Die hier entstehenden Minarette wurden meist von fundamentalistischen Kreisen initiiert - z.B.graue Wölfe Antworten


Roger Nufer

14.10.2009, 15:21 Uhr
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Es ist meiner Meinung nach unwesentlich wie eine Kirche aussieht. Ein Gotteshaus ist nicht auf Kirchtürme angewiesen. Viel wesentlicher ist das, was in den Kirchen und anderswo gepredigt wird. Die Bibel sagt, dass Gott Äusserlichkeiten ablehnt. Und welches Verhältnis ER zu Türmen hatte kann man in der Geschichte des Turmbaus zu Babel nachlesen: 1. Mose Kapitel 11, Verse 1-9. Antworten


Daniel Münger

14.10.2009, 15:13 Uhr
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Keine Toleranz für intolerante Muslime. Antworten


Rene Meier

14.10.2009, 15:08 Uhr
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Diese Initiative gibt die Schweiz der Lächerlichkeit preis. Antworten


Jack Welti

14.10.2009, 15:04 Uhr
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Also wenn sich ein Gast bei mir zu Hause nicht zu benehmen weiss oder irgendwas einfordert, was ihm nicht zusteht, dann versuche ich es erstmal mit einer Klarstellung. Falls er sich dann noch immer als Begriffsstutzig und renitent erweist, dann zeige ich ihm den Weg an die frische Luft. In seinem Zuhause kann er dann alles gerne so haben, wie es ihm gefällt. Alles klar? Antworten


Roger Neiger

14.10.2009, 15:03 Uhr
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Mit Verlaub Hr.Maurer es gibt kein islamisches Land wo man sich für das Volk interessiert oder Volksentscheide möglich sind. Denken, dann schreiben.Herr Merz Gratulation und Danke für Ihren Beitrag. Genau.Man hört nie wie die islamische Welt die Greueltaten verurteilen oder zumindest die menschenverachtende Behandlung in diesen Ländern. Aber die CH sofort kritiseren für ein Plakat; widersprüchlich Antworten


Simon Brenner

14.10.2009, 15:02 Uhr
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@Falk Fischer: Was daran rassistisch sein soll? Lesen Sie doch nur untenstehende Kommentare! "Der Islam" existiert genausowenig wie "die Christenheit" oder "der Atheismus" - alle sind unendlich vielfältig. Alle Muslime mit den Taliban gleichzusetzten ist wie alle atheisten als stalinisten zu bezeichnen. Wer von den Schreibenden hat eigentlich schon mal in einem islamisch geprägten Land gelebt? Antworten


Kathrin Schröder

14.10.2009, 15:02 Uhr
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@flemming: was oberblöd betrifft: haben sie einen spiegel, dann bitte hineinschauen und nochmals wiederholen was sie über andere kommentare hier gesagt haben. und nochwas, herr gaddaffi und herr ahmadinejad haben sicher freude an ihnen, wie wärs mit auswandern? Antworten


Tom Müller

14.10.2009, 14:58 Uhr
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Ich finde es ist eine Schande, dass Moslems ihre Gottesdienste in schnöden Gewerbegebäuden in schmuddligen Industriegebieten feiern müssen. DAS frustriert und radikalisiert! Man würde lieber in den Innenstädten eine der vielen ungenutzen Kirchen zu Moscheen umwandeln und die Moslems auf diese Weise integrieren und ihnen so Respekt zollen. Antworten


Rösli Kaderlin

14.10.2009, 14:58 Uhr
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Herr Maizar. Lieber mit Plakaten seiner Meinung kundtun, als Andersgläubige zu steinigen oder ihnen gar die Religionsfreiheit zu nehmen, wie dies in islamischen Ländern geschieht. Antworten


simon sieber

14.10.2009, 14:58 Uhr
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von einer "Entfaltung der religiösen Freiheit der Moslems" wird hier gesprochen. Schöne Worte, aber in Tat und Wahrheit ist es eben eine Islamisierung der Schweiz. Wollen wir ein zweites Berlin werden? siehe "Islam in der Schweiz" auf Wikipedia. Erster Absatz - das genügt. Die Entfaltung der Moslems in der Schweiz ist beängstigend. Antworten


peter zuppinger

14.10.2009, 14:57 Uhr
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Ich habe nichts gegen Muslimen aber je älter ich werde und mehr Muslimen in der Schweiz sind und immer mehr Rechten wollen, habe ich jegliche Sympathie verloren. Zuerst das Eine und später Alles Antworten


Roger Nufer

14.10.2009, 14:57 Uhr
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Klar provoziert das Anti-Minarett-Plakat. Das will aber jedes politische Plakat. Es hingen auch in der Vergangenheit Plakate von Links bis Rechts aus, die man durchaus hätte verbieten müssen, wenn man denselben Massstab angewendet hätte wie jetzt. Nach diesem Dammbruch bezüglich Behörden-Zensur, bin ich sehr gespannt, wie die Entwicklung in Zukunft sein wird. Antworten


caan jaggi

14.10.2009, 14:57 Uhr
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Es ist bedauerlich wie viele Leute sich zu diesem Thema äussern und dennoch so wenig über uns Muslime und unseren Glauben wissen. Was mich erstaunt ist die Tatsache wie ausländerfeindlich die meisten Kommentare rüberkommen. Antworten


Felice Walter

14.10.2009, 14:56 Uhr
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Ich bin es leid, dass ständig an meine Toleranz und Gerechtigkeit appelliert wird, und zwar von Gruppen, die genau dazu nicht willens sind. Deshalb will ich keine Minarette, weil sie den Anspruch verkörpern, im Namen einer Religion alle Ungläubige (sämtliche Nicht-Muslime) zu diskriminieren. Ich lehne Minarette ab, weil sie ein Symbol sind gegen die Trennung von Staat und Religion. Antworten


michael haug

14.10.2009, 14:56 Uhr
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@jan maurer... die schweit ist das einzige land weltweit, dass über solche sachvorlagen abstimmen darf. ich bitte sie diesen umstand in ihren ausführungen angemessen zu berücksichtigen. Antworten


Pat Merz

14.10.2009, 14:56 Uhr
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Ich werde übrigens JA stimmen. Bin aber deswegen kein Rassist, denn sollte eine Initiative zur Abschaffung von christlichen Kirchtürmen (zur Eindämmung des unzeitgemässen Glocken-Krachs) vors Volk kommen, würde ich ebenfalls JA stimmen. Antworten


Osman Erdogan

14.10.2009, 14:55 Uhr
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Für alle Möchtegern Auslands-integrations-willige, die sich schnell in die Sitten und Gebräuche des Fremdlandes anpassen würden, wenn sie sich dort niederlassen würden: Genau! Sie würden in Saudi-Arabien Moslem werden, in Tibet Buddist und in China Atheist! -- Wie beschränkt ist Ihre Menschenanschauung eigentlich? Antworten


Andrin Caviezel

14.10.2009, 14:55 Uhr
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Lieber Herr Maizar, der 'Hass' , wie sie behaupten, oder besser gesagt ein negativer Eindruck schüren ihre Religionsbrüdern und -schwestern und nicht das Plakat. Da pocht man(frau) in einem Land mit abendländischer Kultur auf das tragen von Kopftüchern, Verbot im Schwimmunterricht, liebäugelt mit der Scharia, etc. So kommen ihre Leute bei Gastgebern nicht gut an. Auch schon in Betracht gezogen? Antworten


jan flemming

14.10.2009, 14:47 Uhr
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oberpeinlich die meisten kommentare bis jetzt. hier scheint eine art wohlstandsverblödung eingetreten zu sein. ich danke herrn maizar für seine weisen worte. das einzig gute an diesen ekelhaften plakaten ist tatsächlich, dass mal wieder über die extremistischen ideologien und gruppen gesprochen wird. seien sie nun muslimisch, christlich oder sonst irgendwas. Antworten


Franz Meier

14.10.2009, 14:42 Uhr
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Anstatt sich über die Schweiz und dieser Initiative auszulassen sollten sich Muslime überlegen warum sie auf diese Sicht reduziert werden ? Ich wünsche mir von Muslimen eine aktive Auseinandersetzung wie man Religionsfreiheit in den Muslimisch geprägten Ländern umsetzen kann. Auch sollte jeder Muslim das Recht haben, ohne Todesdrohungen oder Ausgrenzung, zu konvertieren. Antworten


Franz Brunner

14.10.2009, 14:39 Uhr
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lesen sie im TAonline mal den artikel UNO MENSCHENRECHTSRAT RÜGT CH--dieser rat (sicher alle in genf und ny als diplomaten akkreditiert, von uns überproportional mitfinanziert), leute aus senegal, syrien, kuba etc erdreisten sich kleinste dinge bei uns zu kritisieren, während in ihren ländern nicht mal grundsätzlichstes einigermassen fünktioniert--perverser gehts wohl nicht Antworten


Willi Meier

14.10.2009, 14:32 Uhr
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@Basler: Nur weil die Andern böse sind muss man ja selber nicht dasselbe tun. Gesetze respektieren die Muslime ja. Wie christlich sind Sie selber? Versuchen Sie mal eine Woche nach den 10 Geboten zu leben. Sie schaffen es nicht, oder Sie leben schon im Kloster. Warum der Terz um die Minarette? Ich wünschte mir statt der Hinterhofmoscheen lieber prunkvolle, golden verzierte Moscheen. 1001 Nacht! Antworten


Beatrice Aeschimann

14.10.2009, 14:32 Uhr
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Falls das Wachstum der Muslime in der Schweiz in dem Tempo weitergeht wie in den letzten Jahren, wird diese Völkergruppe im Jahr 2050 die Mehrheit der Bürgen in der Schweiz bilden. Wohl verständlich, wenn wir Angst davor haben & auch einmal über das Ziel hinausschiessen mit politische Vorderungen & Verboten. In Somalia hat ein Gericht 2 Verurteilten 1 Hand & 1 Fuss abgehackt. Muslimisches Urteil! Antworten


Rolf Stalder

14.10.2009, 14:29 Uhr
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Meine Freundin ist Türkin und rät mir gegen die Minarette zu stimmen. Sie sieht die Minarette vor allem als Anliegen der tendenziell traditionellen bis fundamentalistischen Gläubigen. Wenn wir Minarette verbieten und es daraufhin zu Terroranschlägen kommen sollte, wissen wir wenigstens, dass unsere Entscheidung korrekt war. Also lassen wir's auf uns zukommen! Antworten


Denise Krebs

14.10.2009, 14:27 Uhr
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Die rechtspopulistischen Hasstiraden der SVP, die Messerstecher- und Stiefelinserate, die rechtsextreme Propaganda von Schlür, Segert und Freysinger und die oft ungeniert fremdenfeindlichen Blogschreiber machen mir sehr viel mehr Angst. Antworten


Jonas Kolb

14.10.2009, 14:27 Uhr
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Die Einträge hier zeugen vom gleichen üblen Denken wie der Judenhass der zum Holocaust geführt hat. Wer sagt euch, dass der Islam die Schweiz erobern will? Wohl nur die SVP und der rechtsextreme Rand! Und was erzählen die sonst noch? Glaubt ihr alles, liebe Schweizer? Ich wünsche mir die weltoffene, moderne, fortschrittliche Schweiz von früher zurück! Antworten


silvio steiger

14.10.2009, 14:26 Uhr
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1980 betrug der Anteil Muslime in der CH an der Gesamtbevölkerung 0,8 %. Im Jahr 2000 waren es 4% und heute sind es über 5%. Es wird in diesem Tempo weitergehen und da versteht man gewisse Kreise von CH-Nationalisten und Patrioten, die diesem fremden Wachstum Einhalt gebieten möchten. Vor allem weil viele Anschläge in den letzten Jahren aus diesen Kreisen geplant und durchgeführt wurden. Antworten


Viktor Troska

14.10.2009, 14:25 Uhr
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Ich glaube, dass die Schweizer sehr wohl Terroristen und Nicht-Terroristen auseinanderhalten können. Was mich stört sind praktizierte Zwangsheiraten, das Verbieten der Teilnahme am Schwimmunterrricht und im Klassenlager usw also keine terroristischen Akte. Die Moslems sind gefordert sich in diesen Punkten den schweizer Werten zu verpflichten. Dann wird auch das Image der Moslem automatisch besser Antworten


maurus candrian

14.10.2009, 14:24 Uhr
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gratulation an herrn maizar für das hervorragende interview. der svp und ihrem umfeld geht es einzig darum, mit schürung fremdenfeindlicher stimmung stimmen zu sammeln. in der schweiz haben wir null probleme mit dem islam als religion. wenn eine partei unfähig oder zumindest nicht willig ist, beiträge zur lösung der echten probleme zu leisten, dann müssen eben künstliche probleme kultiviert werden Antworten


Jan Maurer

14.10.2009, 14:24 Uhr
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Es gibt wohl kein islamisches Land, in dem Kirchen per Volksentscheid verboten sind. Wir hingegen sind drauf und dran,Mitbewohner unseres Landes in Sippenhaft zu nehmen und für das Verhalten einiger Kleriker und Diktatoren im mittleren Osten abzustrafen. Antworten


marki Basler

14.10.2009, 14:23 Uhr
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Eigentlich ist es ganz einfach. Einander achten und Anstand bewahren. Dazu braucht es keine "Türme". Zudem... Wir sind ein Christlich aufgebautes Land und das soll es auch bleiben. Fremde Gäste haben sich in unserem Lande anzupassen und unsere Gesetze zu respektieren. Wir dürfen ja auch keine Kirchen in Muslimischen Länder bauen. Zudem werden Christen in diesen Länder verfolgt und sogar getötet. Antworten


Falk Fischer

14.10.2009, 14:20 Uhr
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"Sie lancieren eine Initiative gegen Minarette. Aber es geht ihnen um die Eindämmung des Islams." Korrekt, genau um das geht's. Finde ich auch gut. Als überzeugter Atheist unterstütze ich die Eindämmung jeglicher Religion; da haben (neue) Status- oder Machtsymbole gar keinen Platz. Das gilt auch für sichtbare goldene Tempeldächer und dergleichen. Was ist jetzt daran nur ansatzweise rassistisch? Antworten


Nils Holgerson

14.10.2009, 14:18 Uhr
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Es ist doch so einfach, weg mit den Türmen, egal welcher Religion. Freiheit, Demokratie, Menschenrechte sind nicht mit Religionen vereinbar, egal welcher. Lieber Gottlos Glücklich, als mit Gott in den Krieg. Gruss Antworten


Florian Leuthardt

14.10.2009, 14:07 Uhr
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Jawohl, Herr Maizar. Es geht um die Eindämmung des Islams, der sich in unseren demokratischen Ländern bedrohlich und bedrohend breitmacht. Wir wollen kein islamisches Land werden. Nennen Sie mir ein islamisches Land, das in Bezug auf Rechtssicherheit, Demokratie und Wohlstand ein Vorbild für unsere schweizerische Gesellschaft sein könnte. Mein Umfeld und ich wüssten keines. Antworten


Harald Hohner

14.10.2009, 13:55 Uhr
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Der Glaube braucht keine Türme. Antworten


Rüdiger Kraus

14.10.2009, 13:51 Uhr
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Nicht das ich die Initiative befürworte, aber als Agnostiker könnte ich noch viel mehr "usriäfä" und mich beklagen, wie die Nicht-Gläubigen in der christlichen als auch islamischen Welt mich Ungläubigen sehen/beurteilen. Aber wo käme die Welt hin, wenn sie sich noch um die Probleme von Leuten ohne Religion kümmern müsste...(oder um die hungerenden Kinder in Afrika) Antworten



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