Schweiz
Diskussion
«Es macht traurig, wenn Kunden leiden müssen»
Paul Nyffeler, Ex-Präsident des Verbands Schweizer Kantonalbanken, erklärt, wieso er an die Institution glaubt – und wie er damit umgeht, dass viele Kunden ihr Geld verloren haben. Mehr...
Von Silvana Guanziroli, Patrick Giesser.
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17 Kommentare
Dieser Paul Nyffeler ist entweder ein Heuchler oder eine ganz rare Spezies Banker wenn es ihn traurig macht wenn Kunden Geld verlieren. Die Kantonalbanken haben die absurdesten Strukis konstruiert und verkauft, mit denen viele Anleger insbesondere 2009/10 Geld verloren haben. Der Reaktion der Banker nach war dies alles "business as usual". Antworten
Der Präsident des Verbandes Schweizer Kantonalbanken... welche Bedeutung hat eigentlich der Vereinspräsident? Ach ja.... der ist angestellt für Public Relation.
UBS und Credit Suisse waren auch mal kleine Banken. Jetzt sind sie gross. Die meisten Kantonalbanken sind noch immer klein...jaja...die Grossbanken - das ist so - haben in der nahen Vergangenheit viele Fehler gemacht.
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Warum wird immer auf die Banken losgegangen ? Sind es denn nicht die Kunden, welche den Hals nicht voll genug kriegen ? wenn einer 18 % Zins versprochen kriegt, und dann mehrere Hunderttausend Franken anlegt, ja ist er dann nicht selber schuld, wenn er sie verliert ?
So einer tut mir nicht leid, im Gegenteil, schade, das er nicht 5 Millionen angelegt hat !!!
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Es braucht viel Selbstbeherrschung sich gegen den Mainstream zu stellen. Ich erinnere an die AHV, die nur sehr konservative Anlagen machte und dafür Kritik erntete. Dann wurde die Anlagestrategie geändert und sie machte Milliardenverluste. Vor Jahren wurde konservative Anlagepolitik verhöhnt, heute nach den Schäden wir sie wieder geschätzt. Siehe auch die Rentenanstalt heute SwissLife. Antworten
Herr Nyffeler mag Recht haben, dass KB's wichtige hiesige Finanzinstitute sind, aber die Geschichte lehrt auch, dass sie sich im Einzelfall nicht weniger schurkisch - (ZKB - Sulzer) und absolut dumm und unprofessionell (BKB - Rey) - verhielten als die unsäglichste Bank im Lande. Dazwischen lagen noch viele weitere Episoden des Versagens von KB's. Zwei Worte von Nyffeler hätten genügt: Mea culpa. Antworten
Es kann doch nicht sein, dass immer schönste Worte gesprochen werden, die nie der Realitäten entsprechen. Welch ein Unding der Verantwortung gegenüber den Kunden. Demokratie heisst doch auch Transparenz und rechtliche Verantwortung. Doch bei 779 VR-mandaten im Bern sprechen immer eine andere Sprache! Wo bleibt die Ehrlichkeit in einem verantwortungsvollen rechtlichen Land? Antworten
..Kantonalbank? Da hatte ich auch schon ein Konto. Ein ''Berater'' hat mich eines Tages angerufen und wollte mir Zurich-Aktien unterjubeln zu 350.- . Ich habe ihn auf die Absturzgefahr hingewiesen zu den Zeiten und gefragt , was das soll. Nach drei Monaten waren die Titel auch mal für hundert zu haben. Wenn sie mich fragen, war er für die Oberen unterwegs, B. war schon in der AKB. Antworten
Herr Nyffeler weist darauf hin, dass die Geschlechter angemessen im Aufsichtgremium vertreten sind.Im Bankrat der Basler Kantonalbank sind 12 Männer und eine Frau.Entspricht diese Verteilung dem Gewicht der Frau in der Politik? Antworten
Aber Herr Nyffeler war ja Präsident des Verbandes. Die haben erstaunlicherweise einen Verwaltungsrat (was eigentlich im Normalfall nur Aktiengesellschaften haben). Und dort sind 0 Frauen vertreten.
Krokodilstränen! Außer einer Galionsfigur hat anscheinend noch kein beteiligter Bankster seine Anstellung verloren. Die erforderliche strenge Überwachung im Voraus würde viel kosten und ist unbeliebt. Gefragt sind nach wie vor Geschäfte machende Sunnyboys. Die Verluste tragen Andere: Kunden und SteuerzahlerInnen. Gegen Schadensersatzansprüche werden sich auch die Kantonalbankster verbissen wehren. Antworten
Die primäre Schuld trägt ja nicht die KB Basel, sondern der EAM AES! Als Depotbank (KB Basel) hat das 'screening' der Assets des EAMs jedoch versagt oder existierte dies eventuell gar nicht? Unabhängig davon ist es m.E. auch sehr fragwürdig wenn Kantonalbanken ausserhalb ihres Kantons Niederlassungen betreiben und diese ev. an einer 'zu langen Leine' gehalten werden! Antworten
Macht traurig - Kunden leiden. Gehe ich recht in der Annahme - sehr traurig wenn Banken leiden. Basler Kantonalbank in aller Munde. Der Mensch neigt dazu dass er etwas schlechtes nicht nach oben trägt weil er Angst hat ein schlechtes Licht auf sich zu werfen. @Nyffeler - andere K Banken auch erwischt ? Ein zu allgemein gehaltenes Gespräch - lässt Kunden oft zwischen den Zeilen lesen. Falsch ? Antworten
Es gab in der Vergangenheit schon so viele Pleiten, weil die Bank, um im mainstream mitzuschwimmen, sich verspekuliert hat.Das könnte man wissen. Anderseits eben, die erwünschte Rendite misst sich an der Hüllkurve, also an jeweils jenem Marktteilnehmer der am meisten Glück hat. Eine solid aufgestellte Bank, welche sich nicht daran orientiert - das ist Vertrauen. Antworten
War ja vorauszusehen, die Gesetze waren und bleiben so lasch um auf kosten der Sparer zocken zu können. Welche Bank es war und es sein wird spielt keine Rolle. Man könnte den Kleinanleger ja auch mal mehr Gewinne zukommen lassen statt das sie nur alles Risiko tragen. Antworten
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