Schweiz

Diskussion

Fall Nagra weitet sich aus

Der Bundesanwalt klärt ab, ob der Vizedirektor des Bundesamts für Energie eine Amtsgeheimnisverletzung begangen hat. Nagra-Chef Thomas Ernst entschuldigt sich für die «unsensible» Darstellung im Dokument. Mehr...


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14 Kommentare

A. Bürki

15.10.2012, 07:23 Uhr
Melden 4 Empfehlung 5

Wir wollen sowieso keine AKW's mehr, Gelder sollen ENDLICH mal in grossen Mengen in die Alternativ-Energie-Forschung gesteckt werden, in Endgeräte, die weniger Strom brauchen, usw. usf. Statt dass man dauernd radioaktive Fässer vergraben muss. Soo hirnlos und soo total daneben und so was von kurzsichtig. Der NAGRA vertrauen? Wieso. Das ist doch denen egal, wenn was schiefgeht in 100 Jahren. Antworten


Lucien Michel

14.10.2012, 13:47 Uhr
Melden 14 Empfehlung 7

Ist die Nagra nur Teil eines Filzes oder schon Teil einer Mafia? Und wenn, wider erwarten, nicht die Verflechtungen das Problem sein sollten, so ist es doch die Dinosaurierideologie der Nuklearaltherren (und ein paar weniger -damen) in deren Gehirne einfach keine Welt ohne Atomkraftwerke platz hat. In den Gremien fehlen eben gerade Leute wie Buser, Wildi etc. Antworten


Ernst Baumann

14.10.2012, 12:18 Uhr
Melden 26 Empfehlung 7

Wir brauchen weder gutbezahlte Pöstchen in diesen Institutionen noch Entschuldigungen deren Exponenten - sondern Lösungen für dieses Problem! Und wenn es dafür keine gibt - dann ist das Problem an der Wurzel zu lösen - heisst "Finito AKW"! Antworten


roger muehlemann

14.10.2012, 23:11 Uhr
Melden 5 Empfehlung 5

Könnte es sein dass Sie sich selbst betrügen ? Selbst wenn wir sofort alle AKW abschalten, wird es Lösungen für den schon bestehenden Abfall brauchen. Also auch entsprechende Pöstchen und Exponenten, wie gut sie auch immer bezahlt sind. Vom weiter anfallenden Abfall aus Forschung und Medizin ganz zu schweigen.


Eugen Fischer

14.10.2012, 11:35 Uhr
Melden 25 Empfehlung 3

Ist es nicht die Scheinheiligkeit in der Sache, dass den Bedürfnissen der Bevölkerung in keinster Weise offen und transparent klargestellt werden soll, wie es für die Zukunft aussehen sollte. Haben nicht alle einen Mundkorb auf, um ja nichts Preis zu geben, um ja schön alles unter den Teppich zu wischen. Nennt man dies nicht Vetternwirtschaft mit geschlossener Informationspolitik? Antworten


Hans J. Rohrer

14.10.2012, 11:04 Uhr
Melden 9 Empfehlung 6

Wie lange wird dieses absurde Theater noch gespielt? Statt auf die NAGRA einzudreschen, wäre es ehrlicher, schlicht und einfach festzustellen, dass niemand (und schon gar nicht die dafür am besten geeignete Region) ein Endlager will. Am Ende wird ohnehin die Politik - und damit wahrscheinlich auch Baden-Württemberg - und nicht die Geologie über den Standort entscheiden. Antworten


Deggi Mooltha

14.10.2012, 21:07 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

Grundsätzlich muss geologisch der beste Ort definiert werden. Basierend auf dieser Erkenntnis muss dann der BR das ok geben. Wenn aber jede Region (Volk) dazu auch noch ihre Haltung abgeben darf, ja dann kann man auf alle Ewigkeit darüber streiten und diskutieren.


willi haenni

14.10.2012, 10:59 Uhr
Melden 7 Empfehlung 6

Nun kann man auf diesem nun leider veröffentlichtem Papier basieren und weiterarbeiten. 10 Jahre Hick Hack und einige Millionen sind uns erspart. Kümmern wir und um die Ausgestaltung der Anlagen, die Entschädigung der Gemeinde und das Ersetzen, Abschalten und Rückbau der AKW Antworten


robert mueller

14.10.2012, 10:45 Uhr
Melden 21 Empfehlung 2

Hier wird medial wieder etwas hochgepauscht, was eigentlich nüchtern betrachtet überhaupt kein Problem ist, und nichts zur Sache beiträgt, was relevant wäre. Tatsache ist, dass wir ein Endlager benötigen.Wichtig ist, dass offen komuniziert wird, dann gibt kann es auch keine Amtsgeheimnisverletzungen geben. Was war hier wohl das Amtsgeheimnis...? Medienspektakel pur..! Antworten


Werner Voegeli

14.10.2012, 09:17 Uhr
Melden 9 Empfehlung 18

Mit Marcos Buser hatte die Nagra ja einen Wolf im Schafs-Pelz: Buser war schon vor 20 Jahren für Greenpeace Schweiz tätig..... Antworten


Andreas Fink

14.10.2012, 08:25 Uhr
Melden 23 Empfehlung 9

Die beiden sind doch die Geheimnisherren und nicht die Geheimnisdiener. Eine weitergehende Geheimhaltung (wie etwa bei Bundesrat, oder Kommissionen) steht in keinem Gesetz. Und - die Wahrheit (2 Bohrorte) dürfen sie doch formulieren. Jetzt stehen sie in Strafuntersuchung. Was für eine Unordnung im Land. Antworten


Maria Baumann

14.10.2012, 07:26 Uhr
Melden 9 Empfehlung 21

Das ganze ist der "berühmte Sturm im Wasserglas". Die Nagra wird weiter - wie bisher - ergebnisoffen technisch-wissenschaftlich zu arbeiten haben. Der Bund wird letztlich über die potentiellen Standorte entscheiden. Und die Herren Buser und Wildi werden sich fragen müssen, ob sie ihrer Funktion als kritische Sachverständige mit solchen Aktionen wirklich dienen und schliesslich gerecht werden. Antworten


Daniel Elsener

14.10.2012, 00:59 Uhr
Melden 53 Empfehlung 14

Das scheinbare interne "Geheimpapier" AN 11-711 , Explorationsplanung(alle Tätigkeiten, die mit der Erkundung von Lagerstätten zusammenhängen), ist gar nicht klassifiziert, einzig auf der Seite 13 des Foliensatzes erscheint ein vertraulich, da es eben genau zu solchen Missverständnissen führen kann.Für mich ist das interne Papier der Nagra völlig nachvollziehbar. Antworten


Alfred Kuster

13.10.2012, 23:36 Uhr
Melden 123 Empfehlung 28

Das grosse Problem war also das Informationsleck und nicht der Umstand, dass der Inhalt der Dokumente einmal mehr aufzeigen, dass unser AKW Regulierungs- und Überwachungssystem nicht funktioniert (Nagra, ENSI, UVEK, Betreiber, PSI, KNS, etc)? In Fukushima würde man sich heute wünschen, dass man die Zeichen der Zeit ein paar Jahre früher bemerkt hätte! Hoffentlich sind wir dazu in der Lage... Antworten



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