Schweiz

Gratiskarten reissen Löcher in die Kassen der Hersteller

Ein neues Geoportal stellt eine grosse Fülle von qualitativ hochwertigem Kartenmaterial zur Verfügung – gratis. Die Konsumenten dürfte es freuen. Jene, die mit Karten Geld verdienen, üben aber auch harte Kritik an dieser Entwicklung.

Was nichts kostet, ist oft viel wert: Karten sind per sofort kostenlos.

Was nichts kostet, ist oft viel wert: Karten sind per sofort kostenlos.
Bild: Screenshot

Das Kartenportal: Geo.admin.ch.

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Wer einen Kartensatz der schweizerischen Landestopografie (Swisstopo) kaufen wollte, musste bisher rasch mal einige Hundert Franken hinblättern. Ab sofort sind diese Informationen im Internet frei verfügbar. Das neue Informationsangebot bietet aber viel mehr als qualitativ hochwertiges Kartenmaterial für passionierte Wanderer. Es enthält zum Beispiel digitale Luftaufnahmen, Daten über Naturschutzgebiete, über Verkehr, über die Entwicklung von Landschaften. Historische Karten erlauben Rückschlüsse über die Entwicklung von Siedlungen und Landschaften. Zum Beispiel dort, wo sich früher ein Gletscher ausbreitete, findet man heute ein hochalpines Feuchtgebiet. Weiter lassen sich die heutigen Steinbockkolonien auf der gleichen Karte abbilden wie die Jagdbanngebiete: Dieser direkte Vergleich zeigt, dass sich in einigen Regionen die Jagdbannbezirke ausgerechnet auf jene Gebiete beschränken, wo es keine Steinböcke hat.

Viel mehr als Google

Diese und unzählige weitere Möglichkeiten bietet der so genannte Kartenviewer, der in der Benutzung mit dem anderen internationalen Onlinekartenanwendungen vergleichbar ist. Doch innerhalb der Landesgrenzen bietet das Geoportal des Bundes deutlich mehr. Als Vergleich: «Google beispielsweise arbeitet meistens mit 3 Geodatensätzen, bei uns stehen momentan über 60 Datensätze zur Verfügung», sagt Geoportal-Koordinator David Oesch, der bei Swisstopo für den Aufbau des Geoportals Bund geo.admin.ch angestellt ist.

Das Projekt ist Teil der Umsetzung des Geoinformationsgesetzes, das Mitte 2008 in Kraft getreten ist. Einfluss darauf hatten EU-Richtlinien, welche die Schweiz freiwillig berücksichtigt. Das erleichtere die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Geodaten, begründet Oesch den Schritt.

Reibungen

Dem Vernehmen nach führte das Projekt innerhalb der Bundesverwaltung auch zu Reibungen. Mehrere Ämter sind mit diesem Projekt verlinkt und stellen Daten zur Verfügung. Der Löwenanteil stammt von Swisstopo, die mit ihren hochwertigen Geodaten eigentlich Geld verdient. So konnte sie bisher rund die Hälfte ihrer Kosten selber finanzieren. Doch das neue Geoportal führt gemäss Budget 2010 zu einem deutlichen Rückgang der Einnahmen: 2009 beliefen sich die Gebührenerträge aus Geodaten auf 33,5 Millionen Franken, 2010 dürften es noch 23 Millionen Franken sein.

Markus Heilig, Mitarbeiter des Ressorts Marketing und Kommunikation Landestopografie, äusserte sich gestern nur zurückhaltend. Er verwies auf den gesetzlichen Auftrag und auf einen möglichen positiven volkswirtschaftlichen Effekt: So würden die Budgets der Unternehmen weniger stark belastet, was zu höheren Steuereinnahmen führe. Der Einnahmerückgang hat laut Heilig für die Landestopografie kaum Folgen, da die Ausgaben letztlich aus der Bundeskasse finanziert werden.

Kritik der Privatwirtschaft

«Daran haben wir gar keine Freude», sagt Peter Niederhauser, Geschäftsführer des Kartenverlags Hallwag Kümmerly+Frey AG. Auch das in Schönbühl angesiedelte Unternehmen bezog vor Jahren einmal Vermessungsdaten von der Swisstopo. Diese dienen seither als Grundlage für die eigenen Karten, die das Unternehmen seither mit eigenen Recherchen regelmässig aktualisiert. Für alle Karten, die grösser sind als der Massstab 1:300000, muss die Hallwag Kümmerly+Frey AG aber trotzdem weiterhin Gebühren an die Swisstopo bezahlen. Gleichzeitig stellt die Swisstopo ihre eigenen qualitativ hochwertigen Karten der gesamten Bevölkerung im Internet gratis zur Verfügung. Niederhauser reagiert mit Unverständnis auf diese Entwicklung: Punkto Fairness sei dieser Schritt «jenseits von gut und böse», kritisiert er. Das erschwere mit Sicherheit das Geschäft für das 40-Personen-Unternehmen. Doch für sein Geschäft sieht Niederhauser deshalb nicht schwarz. Er lebe längst mit der Konkurrenz aus dem Internet. Niederhauser betont, dass die traditionellen Wanderkarten eine bessere Übersicht böten als ein A4-Ausdruck.

Auch im Buchhandel wird dieser Schritt mit einer gewissen Besorgnis verfolgt. «Der Buchhandel ist ohnehin bereits massiv unter Druck, nun kommt ein weiterer Mosaikstein hinzu, der zweifellos zu weiteren Umsatzrückgängen führt», sagt Dani Landolf, Geschäftsführer des Schweizer Buchhändler und Verlegerverbands (SBVV). Je länger, je mehr Informationen würden im Internet gratis angeboten. (Berner Zeitung)

Erstellt: 20.08.2010, 10:05 Uhr

32 Kommentare

Christian Steiner

20.08.2010, 16:33 Uhr
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Das Hauptproblem ist nicht, dass die Karten gratis im Internet zur Verfügung gestellt werden – das macht z.B. www.GPS-Tracks.com seit Jahren - das Problem ist, dass dies durch SwissTopo erfolgt. SwissTopo ist gleichzeitig monopolistischer Lieferant und staatlich finanzierten Mitbewerber, der mit Steuergeldern Werbung betreibt und durch das bekannte Label «SwissTopo» einfach zu Presseartikel kommt. Antworten


Erich Blaser

20.08.2010, 15:58 Uhr
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Habe mir das Portal eben auch gerade angeschaut. Super. Einziger Nachteil. Die Karten sind relativ sehr alt. Da wo ich jetzt wohne, hat es Häuser seit fast 10 Jahren. Auf der Karte sind sie nicht drauf. Antworten


Aschy Furrer

20.08.2010, 15:51 Uhr
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Digitale Welt hin oder her - wer sich ohne gedruckte Karte bzw. ohne GPS in der Greinagegend verläuft, Pech gehabt - es gibt kein Mobilfunknetz.... und: längst nicht alles was der Bund finanziert, wird von uns Steuerzahlern bezahlt: ein Löwenanteil der Bundeseinnahmen stammt nämlich aus Zöllen, die zum Schutz der CH-Firmen auf Import ausländischen Billigst-Mülls erhoben werden. Und das ist gut so. Antworten


Peter Frei

20.08.2010, 15:43 Uhr
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So viel Gejammer um Geld. Schon mal im Ausland gewandert, Hochtouren versucht? Schon mal nach gutem Kartenmaterial auf anderen Kontinenten gesucht? In diesen Fällen hätte sich jeder auch nur halb so gutes Material gewünscht; egal wer's bezahlt hat. Das Leben ist schön, wir beschweren uns wieder mal auf höchsten Problemebenen. Antworten


Tina Siegenthaler

20.08.2010, 14:52 Uhr
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Habe mir das Portal gerade angeschaut - echt Spitze gemacht, wirklich toll - da sage noch jemand, mit Steuergeldern würde nichts Gescheites gemacht! Trotzdem: Eine Papierkarte 1:25'000 oder auch die DVDs (mit Möglichkeit, GPS-Tracks einzublenden usw.) wird es nicht ersetzen. Plus, da es übers Internet geht, könnte es auf Dauer auch etwas langwierig werden wegen der Wartezeiten beim Bildaufbau. Antworten


urs berger

20.08.2010, 14:39 Uhr
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nachdem beispielsweise Wanderkarten von K&F in Deutschland für 13€ erhältlich waren (online, ohne Versandkosten... ab Versand in der Schweiz) und diese in der Schweiz für 26.80 CHF verkauft wurden (auch online), denke ich, dass Herr Niederhauser selber auch jenseits von gut und böse agiert hat. Antworten


Digi Work

20.08.2010, 13:20 Uhr
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Die Total Cost of Ownership (TCO) für eine vollbedruckte, mit einem Farblaser bedruckte A4 Seite beträgt rund 2.- Franken. Auf die Dauer sind Karten eindeutig billiger als PDFs von map.geo.admin.ch auszudrucken. Der Service ist gut als Retter in der Not. Danke admin.ch, gut gemacht. Antworten


Lukas Schuler

20.08.2010, 13:05 Uhr
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Es tritt offen zu Tage, dass die Schweiz ein Abgrenzungsproblem Staat / Privatwirtschaft hat. Die Lösung kann nur lauten: Gleich lange Spiesse für alle Bezüger von staatlich erfassten Daten - die auch von allen Einwohnern und Firmen mit Steuergeldern vorfinanziert wurden. Dass der Staat jetzt Daten freigibt, ist zu begrüssen. Die Bezugsrechte sollen für alle gleich sein, die Volkswirtschaft dankt. Antworten


Herbert Peters

20.08.2010, 13:00 Uhr
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Es ist schön dass man diese Karten gratis benutzen kann. Aber bitte mit Mass. Es gibt Studien die aufzeigen, dass Papier weitaus umweltschonender ist als digitalisierte Daten die übers Internet laufen. Die Studie berücksichtigt die ganzen Infrakstrukturen die benötigt werden, Speziell beim CO2 Ausstoss ist Papier der elektronischen Version weitaus überlegen. Antworten


Otto Kunz-Torres

20.08.2010, 12:34 Uhr
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Gratis ist nicht kostenlos, wenn über Steuern statt über Gebühren finanziert wird. Der Selbstfinanzierungsgrad von Swisstopo sinkt. Der Kostendruck wächst, mit Konsequenzen für das Personal, die Qualität und das Angebot der Produkte. Gesetz hin oder her, ist offen, wie lange die politischen Behörden die Kostendeckung tragen. Abstrus und konstruiert sind die erhofften volkswirtschaftlichen Effekte. Antworten


Marco Lardi

20.08.2010, 12:32 Uhr
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An geo.admin.ch kommt keine Karte ran. Und um zu Wandern, empfiehlt es sich, eine Karte in den Händen zu halten. Und viel Glück an die Wanderer, die sich auf das Handykartenmaterial verlassen, kein Akku = keine Karte = kein Anruf an die REGA! Antworten


Bruno Moser

20.08.2010, 11:41 Uhr
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Der Staat übernimmt immer mehr Arbeit der Privatwirtschaft. Wieso braucht der Staat bald in jeder Bundesabteilung, Uni. ETH usw. eine eigene Grafikabteilung und Druckerei? Diese Leute wurden durch die graf. Industrie ausgebildet. Leider ist die Lobby der grafischen Branche nirgends zu finden. Genau so gut könnte der Staat auch eine eigene Krankenkasse, Baufirma oder Pharmaindustrie aufbauen. Antworten


Issey Schnyder

20.08.2010, 11:31 Uhr
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@Sven Gross, gejammert hat dieser Manager nicht, sondern auf sein verändertes, schwieriges Umfeld hingewiesen. und zudem ist von den Investitionskosten her ein evidenter Unterschied, ob sie als Google eine neue Idee umsetzen oder als Firma mit 40 Angestellten. An Risikokapital zu gelangen ist äusserst schwehr. Falls Sie genügend Kapital haben, so ca. 3 Mio, hätte ich eine äusserst innovative Idee. Antworten


Christian Wiedmer

20.08.2010, 11:30 Uhr
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Von "Gratiskarten" kann nicht dir Rede sein. Wie schon erwähnt, wurde das Material mit Steuergeldern finanziert. Das ist nur für die gratis, die keine Steuern zahlen. Die von swisstopo herausgegebenen, völlig überteuerten und technisch nicht befriedigenden DVD-Karten werden damit in den Schatten gestellt. Dass die kommerziellen Kartenhersteller nun ein Problem haben, müssen die selber lösen. Antworten


Hans Walder

20.08.2010, 11:23 Uhr
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Lieber Herr Baumgartner, und wenn einmal das Handynetz ausfällt ist man aufgeschmissen und die Angehörigen mobilisieren irgendwann einmal die REGA... Antworten


Wolfgang Erschwil

20.08.2010, 11:22 Uhr
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eingentlich sollte ich mich ärgern, da kauft man die elektronischen Karten für die Schweiz und bezahlt für den Masstab 1:25000 8x179 CHF fast 1500 CHF, Aber wenn man sehr viel unterwegs ist und eine Wanderung plant, dann ist die Gratiskarte viel zu umständlich und fast nicht zu gebrauchen. Eine schöne Wanderkarte ist eigentlich immer noch das beste. Antworten


Urs Herr Thüring Urs

20.08.2010, 11:15 Uhr
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Das ist die Innovation der Zeit; staatlich generierte Informationen werden zum Allgemeingut. Die Privaten werden zur Innovation gezwungen, sonst haben sie keine Daseinsberechtigung. Sonderbar ist nur, wenn kommerzielle Anbieter zahlen müssen, was dem Bürger kostenlos zur Verfügung steht. Dieser Schritt ist im Bereich der Gesetzesinformationen und der Rechtsprechung schon längst vollzogen. Welcome! Antworten


Peter Weierstrass

20.08.2010, 11:14 Uhr
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"Meines Wissens werden diese Karten ja auf Kosten des Steuerzahler erstellt. Warum soll das bereits Bezahlte denn nicht im Internet nutzen dürfen?" Wir müssten bloss einen Teil des amerikanischen Urheberrechtes kopieren. Dieses sagt: Was während der Arbeitszeit eines Regierungsangestellten erstellt wurde, kann von jedermann/jederfrau kostenlos und frei verwendet werden. Antworten


peter ess

20.08.2010, 11:09 Uhr
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Ich schnupperte bei der O+F als Kartograph und das in den 70er und wir alle wussten nicht, dass der Job einmal durch Satelitten und Computer verändert wird. Später ging ich ins Ausland und stellte fest, dass andere Kartographische Anstalten längst die neue Entwicklungen vorhersahen und sich entsprechend anpassten. Antworten


Emil Manser

20.08.2010, 11:04 Uhr
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Das ist das Beste was die Landestopographie im modernen elektronischen Zeitalter machen konnte. Sich öffnen. Ein Bravo an die staatliche Institution. Das die Händler und die weitere Konkurrenz keine Freude hat versteht sich von selbst. Diese müssen Kreativität zeigen, dann werden sie wieder ein Stück des Kuchens erhalten. Antworten


hans zumstein

20.08.2010, 11:02 Uhr
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Gratulation und Chapeau für diese höchst informative Website! An alle die jetzt reklamieren, dass das Kartenangebot umsonst aus dem Internet bezogen werden kann: Wer bezahlt SWISSTOPO und alle anderen Datenlieferanten (Aemter)? Es sind wir, die Steuerzahler. Ist es deshalb so vermessen, mal eine Leistung von einem Amt beziehen zu können, ohne zusätzlich den Griff in's Portemnonnaie tun zu müssen? Antworten


Heinrich Tischhauser

20.08.2010, 10:56 Uhr
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Der Zugang zum Geoportal des Bundes ist nur zu begrüssen. Was nun den einen zum Nutzen gereicht, könnte anderen zu Schaden sein? Ich sehe es nicht so schwarz - weiss. Ich kann die Zugangsdaten am PC statisch nutzen, auf die Wanderung aber nehme ich die Karte mit. Noch sehe ich keine Wanderer mit dem Tablet herumirren, das Wetter und das Klima würde und wird hier Grenzen setzen. Die Karte bleibt. Antworten


Matthias Heim

20.08.2010, 10:53 Uhr
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Diese Daten werden seit jeher vom Bürger bezahlt, es ist also höchste Zeit, dass sie auch öffentlich zugänglich sind. Andernorts (etwa USA) ist dies schon lange üblich. Kartenhersteller sind ja schon lange wegen GPS im Zugzwang, aber bisher waren die Wanderer mit GPS halt doch eher selten anzutreffen - die Wanderkarte wird schon nicht sterben, dafür sind sie einfach zu überlegen in der Übersicht. Antworten


Urs Gautschi

20.08.2010, 10:52 Uhr
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Schon mal darüber nachgedacht, dass SWISSTOPO mit Steuergeldern aufgebaut wurde? Ergo sollten wir diese Karten doch alle Gratis haben dürfen, anstelle so überteuerte Preis zu bezahlen! Antworten


rene a. meier

20.08.2010, 10:51 Uhr
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wie komme ich ins verzeichnis der toponyme? Antworten


Markus F. Baumgartner

20.08.2010, 10:36 Uhr
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Gratiskarten ??! Das ist doch alles Schnee von gestern ! In der heutigen Zeit der Technologie haben wir doch Internet mit Wanderrouten, sogar Handy`s mit integrierten GPS zur Verfügung. Der elektronische "Wanderführer" ist mit dabei und inbegriffen ! Antworten


Rolf Löber

20.08.2010, 10:24 Uhr
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Dass der Bund nach und nach mehr Sachen an sich reisst ist schon Tradition. Dass erstklassige Landkarten nun gratis sind trifft gewisse Branchen nun auch - seit 1.3.2010 trifft es beispielsweise das Fotografengewerbe auch, indem CH-Passbilder für Pässe durch die Erfassungszentren der Kantone gegen Entgelt und nicht mehr durch die Fotobranche gemacht werden dürfen/können. Antworten


Flurin Schwerzmann

20.08.2010, 10:24 Uhr
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Die Digitalisierung schreitet ungebremst voran und kann nicht mehr aufgehalten werden. Das ist gut so, da sie unser Leben sehr stark vereinfacht. Das Zeitalter des Papier ist bald vorüber! Antworten


Sven Gross

20.08.2010, 10:20 Uhr
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Fairness im Business - da jammert ein Manager über Fairness - wenn er alles richtig gemacht hätte und innovativ genug gewesen wäre würde er auch nicht jammern. In unserem System muss man schnell und innovative sein. Google macht das vor bietet seine Karten gratis an und finanziert dies über Werbung und verdient damit im über 7 Milliarden USD im Jahr...erfinden und nicht jammern! Antworten


Matthias Steiner

20.08.2010, 10:19 Uhr
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Meines Wissens werden diese Karten ja auf Kosten des Steuerzahler erstellt. Warum soll das bereits Bezahlte denn nicht im Internet nutzen dürfen? Man wird in der Praxis auch in Zukunft noch eine Wanderkarte seines Lieblingsgebietes besitzen wollen. Die neue Quelle ergänzt eher die alte, als sie zu konkuzrrenzieren. Ausserdem gibts ja auch Navigationsgeräte zu Billigpreisen, ohne negative Folge Antworten


Olaf Gunnarsson

20.08.2010, 10:18 Uhr
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Dieses Portal ist Weltklasse! Vor allem die stufenlose Ueberblendung Karte <-> Luftbild. Antworten


Peter Meier

20.08.2010, 10:16 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Wieso gratis? Ich bezahle das Material von Swiss-Topo jedes Jahr mit meinen Steuern. Ich habe noch nie eingesehen, wieso ich die Karten nochmals kaufen muss. Dieser Schritt ist richtig und längst überfällig! Antworten



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