Schweiz

«Gross ist der teuerste Parlamentarier aller Zeiten»: SVP wittert Spesenritter

Gibt es nicht nur in England, sondern auch im Schweizer Parlament Spesenfürsten? Die SVP will, dass Bundespolitiker ihre Auslandsreisen rechtfertigen.

Reisen sie zuviel? Parlamentarier am Arbeitsplatz im Bundeshaus.

Reisen sie zuviel? Parlamentarier am Arbeitsplatz im Bundeshaus. (Bild: Keystone)

Sparidee: Nationalrat Walter Wobmann, SVP.

Sparidee: Nationalrat Walter Wobmann, SVP.

Der teuerste Nationalrat aller Zeiten: Nationalrat Andreas Gross, SP.

Der teuerste Nationalrat aller Zeiten: Nationalrat Andreas Gross, SP. (Bild: Keystone)

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Pferdemist für den Garten, Pornofilme und Hundefutter auf Staatskosten – was Parlamentarier als Spesen verrechneten, empört die Bürger in England. Der Skandal hat das ehrwürdige Unterhaus in eine tiefe Krise gestürzt, die bislang im Rücktritt des britischen Parlamentspräsidenten Michael Martin gipfelte.

Das Parlament in der Schweiz ist weit entfernt von solchen Zuständen – die Spesenentschädigungen der National- und Ständeräte werden grösstenteils pauschal abgerechnet, was exzessive Bezüge nach britischer Art praktisch ausschliesst. Schweizer Parlamentarier erhalten pro Sitzungstag 110 Franken für die Verpflegung; wer nicht in Bern wohnt, erhält weitere 170 Franken Spesen für die Übernachtung. Auch die Reisekosten werden fix vergütet – mit einem Erstklass-Generalabonnement oder 3880 Franken in bar, was dem Gegenwert des Abos entspricht.

Spesenmillionäre auch in der Schweiz?

Und doch soll es im Schweizer Parlament Spesenkönige geben; dies jedenfalls behauptet SVP-Nationalrat Walter Wobmann. Er hat im März eine parlamentarische Initiative eingereicht, ihr Titel: «Verhinderung von Reisespesen-Millionären». «Es besteht der akute Verdacht, dass einzelne Parlamentarier Reisen auf Kosten des Steuerzahlers unternehmen, die nicht im Sinn und Geist des Parlaments sind», erklärt der Solothurner Politiker auf Anfrage von baz.ch/Newsnet.

Wobmann ärgert sich darüber, dass sich die Organe des Parlaments seit einigen Jahren weigern, die Reisetätigkeit ihrer Mitglieder offen zu deklarieren. Welches Ratsmitglied welche Auslandsspesen verursacht, wird nicht publiziert. Laut Wobmann ist dies mit dem Öffentlichkeitsprinzip nicht vereinbar. Das war nicht immer so: Noch 2002 bestand eine Liste, die aufführte, wie hoch die Reisespesen der einzelnen Parlamentarier ausfielen. Einsamer Spitzenreiter in Sachen Reisekosten war damals SP-Nationalrat Andreas Gross: Er kassierte für seine Reise-Aktivitäten innert zweieinhalb Jahren 292'719 Franken.

Andreas Gross teuerster Parlamentarier

Heute noch soll Andreas Gross gemäss «Weltwoche» der «teuerste Parlamentarier aller Zeiten» sein. Der SP-Nationalrat, der als Fraktionschef der Sozialdemokraten im Europarat viel im Ausland unterwegs ist, hat gemäss dem Wochenblatt im Jahr 2008 gegen 175'000 Franken für Flugreisen, Hotels, Taxis und andere Entschädigungen bezogen; ein Rekordwert, auf den sich auch Wobmann in seiner parlamentarischen Initiative bezieht. «Der Fall zeigt, dass offensichtlich nicht genügend wirksame Kontrollen vorhanden sind», so der SVP-ler. Er fordert deshalb, dass Reisespesen von Ratsmitgliedern, die 40'000 Franken pro Jahr übersteigen, von der Koordinationskonferenz einzeln bewilligt werden müssen.

Derzeit überarbeitet die Verwaltungsdelegation das Spesenwesen bei Auslandsreisen. SP-Ständerat Alain Berset, welcher der Delegation als Präsident vorsteht, sieht allerdings keinen Bedarf an einer grundsätzlichen Neuregelung: «Das Parlament ist völlig transparent in seiner Reisetätigkeit, wie auch in den Kosten, die daraus entstehen», erklärt er.

Für SP und Verwaltung sind die Reisen wichtig

Er hält die Fokussierung auf seinen Parteikollegen für nicht korrekt: Schliesslich sei es nicht einfach, Parlamentarier zu finden, die bereit sind, sich im Ausland oder in internationalen Organisationen zu engagieren, zumal «diese Aufgabe sehr zeit- und arbeitsintensiv» sei, so Berset. Dass Kontakte mit ausländischen Politikvertretern nicht nur durch die Exekutive, sondern auch durch Parlamentarier stattfinden, sei nötig: «Sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Schweiz.»

Derselben Meinung ist auch Claudio Fischer vom parlamentarischen Dienst. «Das Spesenwesen bei Auslandsreisen ist heute transparent genug.» Der Beamte überprüft derzeit intern auf Weisung der Verwaltungsdelegation das Genehemigungsverfahren für Reisen von Ratsmitgliedern. Bloss ein kleiner Teil der Parlamentarier sei heute international aktiv. Im Vergleich zum Gesamtbudget von 100 Millionen Franken für das Parlament sei das Budget für internationale Beziehungen ein kleiner Auslageposten: Es beträgt 295'000 Franken. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 20.05.2009, 13:06 Uhr

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82 Kommentare

walter moor

22.05.2009, 16:58 Uhr
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was - um gottes willen - ist falsch, wenn spesenbezüge offengelegt werden? wenn klarheit verlangt wird, zieht das offenlegung nach sich. Antworten


Urs Ruf

22.05.2009, 09:40 Uhr
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Mir macht es weniger Sorgen, was Gross oder Blocher für Spesenauslagen haben, als das vielmehr in unserem Parlament Leute aus FDP und SVP sitzen, die ohne Probleme Milliarden von Steuergeldern den habgierigen Banken verschenken und irgendwie davon profitieren. Wer hat jahrelang Spenden von den Banken erhalten? Jetzt "helfen" die beiden "Musterparteien" halt wieder mal, wenn die UBS in Nöten ist! Antworten


Moritz Ulli

22.05.2009, 09:19 Uhr
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Für mich war das immer so. Es wird durch alle Parteien so auch durch die Kantone Spesen vergütet, die nicht oder zum Teil nicht gerechtfertigt sind. Es gibt mir auch zum Denken, dass bei Wahlen immer mehr Bewerber kandidieren. Das Interesse ist gross, dabei einen Sitz zu ergattern und dabei Vergütungen und Posten in den Verwaltungsräten zu bekommen. Der Mensch ist gierig auf Moneten . Antworten


Werner Fürst

21.05.2009, 22:08 Uhr
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Der Kampf um eine bessere Welt hat seinen Preis. Darum sind wir dankbar, dass Herr Andreas Gross unser Land immer wieder auch dort vertritt, wo andere schon gar nicht hingehen. Und lieber eine Jurawanderung absolvieren. Aber es braucht ihn. Und er weiss es - und er hat nun mal seinen Preis. Er macht das ja schliesslich alles für uns! Antworten


jürgh Schmid

21.05.2009, 17:25 Uhr
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@P. Camenzind: Die SVP kassiert die gleichen Taggelder und Spesen gemäss Reglement. Was Sie behaupten ist Biertischpolitik in Reinkultur. Typisch SVP. Antworten


Eric Räber

21.05.2009, 16:45 Uhr
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Bin immer wieder höchst erstaunt über die Wortmeldungen hier. Die Mehrheit hat scheinbar noch nicht begriffen, dass es ihr Geld ist (und vorallem auch meines), dass Leute wie Gross ausgeben. Darum ist es höchst vernünftig, die Verwendung zu kontrollieren. Was hat er bis heute ausser heisse Luft hervorgebracht? Sonst möchte ich bitte auch meine Reisen vom Staat bezahlt haben. Antworten


Hugo Reichmuth

21.05.2009, 09:09 Uhr
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Es ist Herrn Gross gutes Recht, für seine Aktivitäten herumzureisen. Nur: Ist der NR-Job so läppisch, dass da einer zwei ähnliche Mandate übernehmen kann? Es wirft kein gutes Licht auf die Parlamentsarbeit, wenn einer seinen Job mit links erledigen kann. Ich werde mir das merken, wenn es um Parlamentsreformen gehen wird. Antworten


Roland Moser

21.05.2009, 07:04 Uhr
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Wenn alles in Ordnung ist, dann spricht auch alles dafür, die detailierten Spesenabrechnungen öffentlich zugänglich zu machen. Antworten


Renate Traber

20.05.2009, 23:47 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Abzocker ohne Schonung an den Pranger. Allerdings erstaunt es ja nicht, aus welcher politischen Ecke dieser Gross kommt. Ein ganzes politisches Leben nur blabbern und abkassieren. Ein typisches 68-er Produkt. Antworten


Rene Wetter

20.05.2009, 22:37 Uhr
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Intessant, dass sich soviele von der SVP manipulieren lassen. Natürlich wollen die alles kürzen, nicht nur die Spesen sondern auch die anderen Bezüge. Das Ziel ist, dass nur noch die oberen Zehntausend ins Parlament ziehen können. Warum werden nicht die Verwaltungsmandate und die Einladungen und Reisen durch Lobbyisten thematisiert? Oder warum reden wir nicht über schwänzende Parlamentarier? Antworten


Fritz Schaer

20.05.2009, 22:24 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Armin Schaller: Das hat mit Lachnummer überhaupt nichts zu tun. Man muss sich endlich vor Augen halten, dass hier zum Beispiel das Geld verschleudert wird, das über die Steuern von Leuten mit drei Jobs (Briefträger am Morgen, Koch am Mittag und Reiniger am Abend - gibts tatsächlich) verdient wird. Jeder vergeudete Franken ist einer zu viel. Typisch, dass das bei den reichen Sozis vergessen wird. Antworten


Fritz Kubli

20.05.2009, 22:10 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Es ist gut dass es Herr Blocher gibt. So haben wir wenigstens für alles was in der Schweiz schief läuft einen Sündenbock. Aber NR Gross ist ungefähr dasselbe unter den Parlamentariern, wie früher Herr Ospelt unter den Bankern. Ob seine grosszügig bezahlten Reisen der Eidgenossenschaft etwas bringt, wage ich zu bezweifeln! Antworten


Kurt Bucher

20.05.2009, 21:43 Uhr
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@Ch Sabour. Darf man wissen, warum Herr Gross "einer den günstigsten und effizientesten Parlamentarier" ist ? - @ T Müller, "Wer im Interesse der Schweiz Politik betreiben will, muss Personen treffen, Kommunizieren, Reisen, sich bilden und weiterentwickeln." Was wurde da im Interesse Schweiz betrieben ? Wann vernahm man etwas davon in den Medien ? Transparenz ? Antworten


Heinz Gfeller

20.05.2009, 21:08 Uhr
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Herr Gross nimmt sich allzu oft ein Beispiel an der EU und deren Mitgliedstaaten! Antworten


Paul Thürig

20.05.2009, 19:20 Uhr
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Es ist zwar viel ruhiger um den prominenten Vorzeige-Sozialdemokraten geworden,aber offenbar "krampft" NR Andreas Gross trotzdem im stillen Kämmerlein fast Tag und Nacht.Anders kann man sich doch seine überdurchschnitlich hohen Spesen gar nicht erklären? Antworten


Dieter Wundrak

20.05.2009, 18:56 Uhr
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Wenn es ums Geld geht, da gibt es keine Parteien mehr. Egal, in welchem Land. Nicht jetzt den Zeigerfinger auf England richten, die Verfilzung gab es und wird es immer geben. Dort, wo Menschen wirken, da passieren solche Sachen. Und auch da spricht doch eine Partei immer von der Eigenverantwortung. Und da sage ich, ja die gibt es immer zu Lasten der anderen. Hoffen wir einfach, dass es besser wird Antworten


Michael Marty

20.05.2009, 18:48 Uhr
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Das NR Gross der teuerste Parlamentarier ist würde ich doch sehr bezweifeln. Auf meinen geschäftlichen In- und Auslandsreisen ist mir auf jeden Fall aufgefallen, dass NR Gross oft ein bekannter Name ist, und dies auch noch immer in einem sehr positiven Zusammenhang. Die politische Arbeit der Schweiz wird bemerkt und geschätzt. Für dieses positive Echo gebe ich gerne ein paar Steuerfranken aus. Antworten


Paul Jegerlehner

20.05.2009, 18:34 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Sozialdemokraten sind nur Sozialdemokraten bis es an den eigenen Geldbeutel geht, dann legen sie den Sozialdemokraten schnell bei Seite. Antworten


Alois Brandenberg

20.05.2009, 18:28 Uhr
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Was die SVP alles aufdeckt. Nur in der eigenen Partei waere vieles aufzudecken ! Die Schweizer haben es immer noch nicht begriffen, dass diese Partei immer wieder Schlagzeilen machen will. Antworten


David Zehnder

20.05.2009, 18:19 Uhr
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Nur nebenbei: Christoph Blocher verzichtet nicht auf die Bundesratsrente! Er hätte diese Rente nicht nötig, er ist wohlhabend genug und im Gegensatz zu Gross, der einen aktiven Einsatz für die Schweiz leistet ist Christoph Blocher ein abgewählter Bundesrat, Politrentner und Milliardär... Antworten


Aschi Oiram

20.05.2009, 18:18 Uhr
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Da lohnt es sich wieder einmal Gotthelf zu lesen. Er sagte (frei formuliert): wenige sind zum Regieren geboren, aber diese werden nicht gewählt. Jene die geboren sind gewählt zu werden, eignen sich zum Regieren nicht. Für viele Berufe sind Fähigkeiten erforderlich mit Ausnahme jenes zum Regieren, könnte man meinen, wo die einzige Fähigkeit im Maul angelegt sein muss. Eine offene Abrechnung tut Not Antworten


Maximilian Blöchlinger

20.05.2009, 17:48 Uhr
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Die SVP macht aus jedem Ereignis einer anderen Partei (rsp eines Parteimitgliedes) eine Staatsaffaire und will damit zusätzliche Kommissionssitzungen, PUK und ausserordentliche Sessionen und damit Spesen erzwingen. Antworten


Sabrina Meier

20.05.2009, 17:39 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Schlimm ist, wenn Personen wie der Genosse Gross in der Welt herum fliegt und viel Gelöd kostet (unser Steuergeld), aber dann keine Zeit für die Schweiz mehr hat... und öfters durch Abwesenheit glänzt... Antworten


Alfredo Garcia

20.05.2009, 17:36 Uhr
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Wesentlich spannender wäre die Frage an Hrn. Wobmann, wer die Nutzniesser des 100 Mio Budgets für das Parlament sind? Antworten


Ueli Koch

20.05.2009, 17:28 Uhr
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Spesen sollten offengelegt werden. Dadurch erledigt sich die Diskussion. Kann SP & Konsorten wegen ihrer Trotzreaktion nicht ernst nehmen. Diese Summen sind aber ein Witz, für die Wirtschaft völlig unbedeutend - SVP ist undemokratisch und versucht das Volk zu täuschen. Die wenigen Bauern in der CH und Steuerhinterziehung kosten uns weit mehr, als wenn A. Gross täglich zum Mond fliegen würde. Antworten


Jonas Müller

20.05.2009, 17:15 Uhr
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Die privilegierten bürgerlichen Politiker erhalt Korruptionsgelder von Banken und Chemie-Firmen. Antworten


Daniel Caduff

20.05.2009, 17:00 Uhr
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Entscheidend ist nicht, wie hoch die Spesen eines Parlamentariers sind, sondern nur, ob sie im Einklang mit dem Spesenreglement stehen, oder nicht. Aus diesem Grund ist eine Offenlegung wünschenswert. Eine Vorverurteilung wie nun auf Kosten von NR Gross ist jedoch sowohl bei den Medien (Tagi), als auch bei der Bevölkerung (Kommentarschreiber) abzulehnen. Antworten


Enrico Coveri

20.05.2009, 16:59 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Gemäss Claudio Fischer vom parlamentarischen Dienst beträgt das Budget für internationale Beziehungen insgesamt 295'000 Franken. Und davon bezieht Herr Gross gemäss Kommentar anscheinend gegen 175'000 Franken... 1. Frage: Verstehe ich da etwas grundsätzlich falsch? 2. Frage: Was macht (erreicht, bringt) Herr Gross eigentlich effektiv? Antworten


rolf berner

20.05.2009, 16:44 Uhr
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@ chr.berger: absolut absurd! das swissair debakel hat der freisinn zu verantworten, denn die verwaltungsräte unisono freisinnig, sowie die überheblichkeit und selbstüberschätzung bruggissers. unglaublich was herr blocher alles in die schuhe geschoben wird von den linken, um von ihrer eigenen unfähigkeit abzulenken! Antworten


Jürg Schmid

20.05.2009, 16:38 Uhr
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Ronnie König hat recht. Im Oktober hat man sich eine Sitzung der OECD geschenkt (und Spesen gespart). Dort wurde das Bankgeheimnis diskutiert. Ohne Schweiz. Das Resultat kennen wir. Jene die nur zu Haus am Biertisch politisieren sind die teuersten Parlamentarier. Aber sie stehen der SVP halt am nächsten. Antworten


Rolf Weber

20.05.2009, 16:25 Uhr
Melden 1 Empfehlung

In jeder Firma müssen Reisen bewilligt und Spesenabrechnungen begründet werden. Ich zweifle, dass dies im Parlament geschieht. Herr Gross philosophiert gerne über seine Auffassung der Demokratie und vetritt die Schweiz im Ausland mit seinen linken Positionen, notabene für die EU, gegen das Bankgeheimnis etc. Wo ist da der Mehrwert ? Die Aussenpolit.Komm. sollte ihm besser auf die Finger schauen. Antworten


Hans Schenk

20.05.2009, 16:06 Uhr
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Sogenante "Spesenritter" gibt es VIELE! Ob Verwaltung, Parlament und Private Firmen. Kenne einige dieser "Kandiaten". Nachfragen bei Meeting-Organisationen. Antworten


julian gerber

20.05.2009, 15:59 Uhr
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was ist so falsch an dem vorschlag? wer normal reist, hat ja nichts zu verbergen. und sonst bitte - wie alle anderen - selber zahlen. Antworten


Sandro Hofstetter

20.05.2009, 15:53 Uhr
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Man sollte die volkswirtschaftlichen Kosten von Parlamentariern ausweisen, z.B. was uns die Lobbyisten der Pharmaindustrie für unnötige Kosten im Gesundheitswsen bescheren. Die paar Reisli von Andreas Gros sind mir da bedeutend sympatischer! Antworten


Ruben Delgado

20.05.2009, 15:47 Uhr
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@Herr Berger 1. Sie habe recht: "Der teuerste Parlamentarier aller Zeit ist wohl Ch. Blocher: Dank EWR-Nein". 2.Es ist unglaublich, wieviel Milliarden den einfachen Leuten und das Land selbst "das EWR-Nein" gekostet hat. 3.nach dem EWR-Nein, sind wir auf den bilateralen Weg näher zur EU als mit einem EWR-Weg. Ein sinnloser Weg. www.euroandes.net Antworten


Rudolf Gähler

20.05.2009, 15:47 Uhr
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Die Spesenabrechnungen der schweizer Parlamentarier offenlegen? Warum nicht? Wer nichts zu verheimlichen hat, kann seine Spesenabrechnungen offenlegen! Und überhaupt, der Staat welcher sich für die Spesenreglemente der einzelnen Firmen in der Privatwirtschaft bis ins letzte Detail interessiert und Spesenabrechnungen über das Steueramt fleissig kontrolliert, sollte mit gutem Beispiel vorangehen. Antworten


Peter Fürst

20.05.2009, 15:43 Uhr
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Für mich macht die SVP die teuerste Politik! All die völlig übrflüssigen Querulanten-Volksinitiativen. Wer bezahlt die Millionenkosten für unnötige Urnengänge - noch und noch! Wer im Glashaus sitzt.... Antworten


jonas graf

20.05.2009, 15:15 Uhr
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raffael gutzwiller: ...ausser die eigenen ungereimtheiten. vor jahren sass ich in einer svp-dominierten behörde. die herrschaften hatten kein problem sich die eigenen sitzungsgelder durch die gemeindeversammlung erhöhen zu lassen. andererseits wurde dafür beim reinigungs- und weiterem hilfspersonal gespart... also: solange die svp nicht auch vom spesentopf profitieren kann macht sie theater!! Antworten


Arthur Brunner

20.05.2009, 15:10 Uhr
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gross war immer schon ein spesen - ritter und es ist nicht das erste mal, dass er deswegen angegangen wird. Antworten


André Joly

20.05.2009, 15:07 Uhr
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Es ist Zeit dass die Kosten unsere Politiker transparent sind, auch retroaktiv! Der Bürger will wissen. Warum gibt es kein Jahrez Bilanz mit aktivitäten, Spesen, Verwaltungs kosten, alles was sie bekommen au Gemeinde, Kanton und Bund kumuliert. Der Bürger darf wissen was die Politiker produzieren. Etwas mehr Demokratie bitte Antworten


walter daub

20.05.2009, 14:56 Uhr
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Warum sollte es ausgerechnet in der Schweiz besser sein als im Ausland? Unser Land ist ja keine Insel. Etwas daneben finde ich, den abgewählten BR Blocher als Spesenritter zu bezeichnen, hat er doch den Anstand auf seine ihm wohl zustehende Rente zu verzichten wie dies ja auch Altbundesrat Friedrich seit Jahren tut. Dies sind löbliche Ausnahmen in den heutigen Zeiten. Antworten


adrian huber

20.05.2009, 14:46 Uhr
Melden 2 Empfehlung

HUNDERTFÜNFUNDSIEBZIGTAUSEND! das sind rund 15'000 im monat. da bleibt einem schlicht die spucke weg. shame on you! Antworten


Andreas D. Meier

20.05.2009, 14:39 Uhr
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Die SVP schlägt den Sack und meint den Esel! Es gehr nicht um die Spesen, es geht darum, dass Parlamentarier Kontakte zu ausländischen Kollegen aus dem eigenen Sack zahlen sollen, d.h. es soll möglichst wenige solcher Kontakte geben. A. Gross unternimmt diese Reisen nicht zu seinem Vergnügen, sondern in seiner Funktion als Mitglied des Europarates, was soll daran falsch sein? Effekthascherei! Antworten


Bruno Bänninger

20.05.2009, 14:34 Uhr
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Es wäre vertrauensbildend, wenn unsere National- und Ständeräte beschliessen könnten, dass ihre Spesenabrechnungen einsehbar würden. Wenn alles korrekt verläuft gibt es keine Gründe, warum die Räte Offenheit bekämpfen sollen. Offenheit ist klüger als abwarten, bis die Presse die Daten zugespielt bekommt. Der Fall Nef lässt grüssen. Zu A. Gross (SP-NR) Typisch, war nicht anders zu erwarten! Antworten


Tom Gerber

20.05.2009, 14:33 Uhr
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Fragt mal jemand was das für Reisen waren? Wen Herr gross jeweils Reisen in einer Delegation machen musste dann war das kein Staatbezahlter Urlaub, sondern Arbeit. wie wenn ein Angestellter für seine Firma verreisen muss, soll er dann selbst bezahlen? Es ist jedenfalls günstiger als immer Vorstösse zu machen um dauernd in der Zeitung zu stehen... SVP lasst den Dauerwahlkampf sein Antworten


Chiristoph Brönnimann

20.05.2009, 14:28 Uhr
Melden

Ich bin kein SP Wähler und danke Parlamentarieren wie Andreas Gross für das grosse Engagement, internationale Beziehungen mit viel Fronarbeit zu pflegen und mitzubestimmen. Dass dabei Spesen im genannten Umfang enstehen können ist jedem klar, welcher sich häufig im Ausland zu bewegen hat. Wann stellt die SVP die ewigen Personenattacken endlich ein? Diese sind teuer! Wählt Sachpolitiker! Antworten


Hans Meier

20.05.2009, 14:21 Uhr
Melden

Politiker wie Herrn Gross, die sich für die Schweiz und nicht nur für die eigene Brieftasche einsetzen, müsste die CH mehr haben. Diese Politker sind mir lieber, auch wen ich ihre Politik nicht meinen Ansichten entspricht. SVP Politiker die Subventionen kassieren, die sie sich selbst bewilligt haben, kosten den Staat ein mehrfaches. Antworten


Peter Broger

20.05.2009, 14:20 Uhr
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Klar das die Spesen wieder kontrolliert werden müssen, nur leider ist Gross hier eine Aussnahme. Weil er durch den Europarat in Strassburg in einer Stadt ist, wo die Fluggesellschaften massiv überteurerte Flüge anbieten, die Hotels orbitant teuer sind. Kommen noch seine Reisen zur Wahlüberwachung, denke es ist Okay. Auch für mich als Liberaler ist er ein kluger Kopf und begrenzt die Spesen. Antworten


Herbert Frei

20.05.2009, 14:19 Uhr
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Andreas Gross ist häufig als internationaler Beobachter des Europarates in Krisengebieten, z.B. in ex-sowjetischen Republiken, unterwegs. Diese Tätigkeit ist sinnvoll und nützlich. Es handelt sich dabei um alles andere als Vergnügungsreisen, im Gegenteil, solche Reisen sind anstrengend und oft gefährlich. Die SVP versucht sich wieder mal mit unqualifizierten Pauschalverdächtigungen zu profilieren. Antworten


Gustav Kunz

20.05.2009, 14:05 Uhr
Melden

1. @ Hr. E. Pauli: Wer Mio. von Franken an Steuern bezahlt, muss als abgewählter Bundesrat auch die Rente und zugehörige Spesen kassieren. Beschweren Sie sich bei NR A. Hämmerli! 2. Eine Untersuchung der Spesen von Hr. Gross ist dringlich; aber nicht durch die eidg. Finanzverwaltung. Sind da etwa Pauschalen drin? Hr. Gross kann auch abgewählt werden. Dann bezahlen ev. die intern. Organisationen nur noch die nötigen Spesen. Antworten


urs schneider

20.05.2009, 14:03 Uhr
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auf Anzahl Tage umgerechnet bezieht der SP Politiker knapp CHF 500.00 Spesen pro Tag (nicht nur Arbeitstag). Aber es immer die alte Leiher: Wasser predigen und Wein trinken. Die Linke findet dies - in diesem speziellen Fall - natürlich voll in Ordnung. Denken die Wähler nächstes mal daran? Nein, schon vergessen.... Antworten


Raffael gutzwiller

20.05.2009, 13:57 Uhr
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Bin ich froh, dass es die SVP gibt, die decken doch immer und immer wieder Ungereimtheiten auf! BRAVO! Antworten


Peter Camenzind

20.05.2009, 13:54 Uhr
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Linke sind Spesenritter par excellence, denn das ist deren Haupteinnahmequelle. Doch wenn dies mit Steuergeldern finanziert werden muss, ist dies ein Skandal. Sesselkleber wie Gross - was kann er denn anderes? - reizen dies bis zum Exzess aus. Kommissionssitzungen werden künstlich verlängert und verdoppelt, damit mehrfach kassiert werden kann. Die Europarlamentarier machen es vor. Gross macht nach Antworten


Armin Schaller

20.05.2009, 13:54 Uhr
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Wow... es ist noch nicht mal Juni und schon geht's los mit dem Sommerloch. Der Vorschlag der SVP ist eine Lachnummer (Wer diskutiert denn über Reisespesen? - Sollen wir im Auslang sagen, dass wir uns an internationalen Aktivitäten nicht mehr beteiligen, wegen den Reisespesen?) - Dass der Tagi das Thema in einem so langen Artikel verarbeitet ist peinlich, und die Leserkommentare sind kleingeistig. Antworten


Hans-Rudolf Ott

20.05.2009, 13:52 Uhr
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@ E.Pauli soviel ich aus Zeitungsberichten gelesen habe, beansprucht Herr Blocher die Rente nicht. Sicher gibt es NR welche aufgrund ihrer Kommissionszugehörigkeit mehr reisen müssen, aber es gibt Grenzen und eine Offenlegung würde nichts schaden. Antworten


Herbert Berger

20.05.2009, 13:49 Uhr
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Der teuerste Parlamentarier aller Zeit ist wohl Ch. Blocher: Dank EWR-Nein und seiner separatistischen Politik gingen u.a. die Swissair zugrunde, der Wirtschaftsaufschwung in der Schweiz hat sich nach der Kriese enorm verzögert und "dank" verschleppter Freizügigkeit konnten im Aufschwung nicht genügend Fachkräfte aus dem Ausland engagiert werden. Soviel zu teuer. Antworten


Christoph Keller

20.05.2009, 13:46 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Ich arbeite von früh bis spät und habe ein Jahresgehalt, welches nur unwesentlich höher ist als die Hälfte dessen was Herr Gross für Spesen ausgibt. Ich bezahle aber jeden Monat für 65 Mitarbeiter den Lohn. Herr Gross ist ein echter Sozi: Gleichviel Wasser für alle (anderen) fordern, und selber Wein auf Spesen (bezahlt von allen anderen) trinken. Herr Blocher hat keine Rente. Er verdient zu viel. Antworten


Beat Keller

20.05.2009, 13:42 Uhr
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Ach Hr. Meier. Die Zahlen werden immer blödsinniger. Hauptsache UBS. Das ewig gleiche Thema langweilt langsam. Antworten


Ruedi Lais

20.05.2009, 13:41 Uhr
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Als Kantonsparlamentarier erhalte ich auch mehrere 1000 Fr./Jahr für Spesen und Repräsentationstermine. Ein Parlament muss mit Leuten und Dingen persönlich Kontakt haben, um realistisch entscheiden zu können. Mangelnde Vernetzung des Politpersonals kann den Staat sehr teuer zu stehen kommen. Von Bundespolitikern erwarte ich deshalb das Pflegen (ohne jede Prasserei!) von Auslandkontakten. Antworten


Stephan Fehlmann

20.05.2009, 13:40 Uhr
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Es ist einmal mehr typisch für linke Politiker. Auf Kosten des Staates lässt es sich in Saus und Braus leben. Die Kosten trägt die Allgemeinheit, so wie sie es am liebsten überall gern hätten. Wasser predigen und Wein trinken...ja, es passt doch irgendwie wieder einmal alles. Antworten


jonas graf

20.05.2009, 13:40 Uhr
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solange nicht die svp direkt auch in grösserem stil mit profitiert ist es die class politique und es sind abzocker. sobald selbige damen und herren auch "dabei" sind, schaut die welt anders aus. eine der grössten kostenverursacher im parlament ist übrigens die svp mit ihrem dauerwahlkampf und ihren unnötigen vorstössen aller art im parlament. Antworten


Chris Sabour

20.05.2009, 13:34 Uhr
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Gross ist buchhalterisch möglicherweise der teuerste Parlamentarier, politisch ist er aber einer den günstigsten und effizientesten Parlamentarier. Bei den SVPlern ist das nicht nur wahrscheinlich, sondern ziemlich sicher umgekehrt. Langfristig sind billige Parlamentarier daher nicht tragbar. Antworten


Alois Leimgruber

20.05.2009, 13:32 Uhr
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Wenn die Parlamentarier die Reisen aus eigner Tasche zahlem müssten würde sicher sparsamer mit den Spesen umgegangen werden. Es ist eine Frage des Charakters und der Ehrlichkeit wie mit den Sreuergeldern umgegangen wird. Antworten


Toni Müller

20.05.2009, 13:31 Uhr
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Parlamentarier, die sich im Kuhstall eine Meinung bilden, sind kurzfristig billig, langfristig aber exakt jene, die dem Parlament und dem Staat unheimlich viel Geld kosten. Weil sie im Endeffekt nicht dem Staat, sondern nur ihren eigenen primitiven Interessen dienen. Wer im Interesse der Schweiz Politik betreiben will, muss Personen treffen, Kommunizieren, Reisen, sich bilden und weiterentwickeln. Antworten


Roger Riger

20.05.2009, 13:30 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Vor knapp 10 Jahren war ich per Zufall auf dem gleichen Flug wie Herr Gross von HEL nach ZRH. Er nahm 1 Woche an einer Europ. Konferenz (oder so was in der Art) in einem der Baltischen Staaten teilnahm. Als ich ihn höflich fragte, was denn der zusätzliche Wert für die Schweiz sei, weil hier über CHF 10000 Steuergelder ausgegeben werden, wechselte er den Sitz und ich verstehe nichts von Demokratie! Antworten


Roli Meier

20.05.2009, 13:30 Uhr
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Die Frage ist doch nicht, ob die Spesen von NR Gross zu üppig sind oder nicht, sondern was dafür an Gegenwert für die Schweiz erwirkt wird. Alles andere ist billige Effekthascherei. Komisch auch, dass die Zustände bei uns vor dem Skandal in Grossbritannien kein Mensch interessiert hat. Antworten


Albert Zimmermann

20.05.2009, 13:21 Uhr
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Alles nur Einzelfälle. Und dann lässt der lieben Gross sich ja auch noch sein „Institut“ hihi vom netten Staat vergolden. Lieber Pauli, noch immer auf dem Anti-Blochertrip? Wies steht’s denn bei den Dreifuss Stich, Schlumpf Deiss Koller etc oder ist das bloss ein versteckter Vorwurf an Blocher, dass er vor seiner Zeit als Bundesrat erfolgreich war und nicht wie all Lieben und Netten sich ein Leben lang im Staatsspeckgürten tummelte? Antworten


Andreas Mock

20.05.2009, 13:15 Uhr
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Herr Wobmann fällt mal wieder mehr durch verbale Attacken auf statt mit seiner Arbeit. Wer international tätig ist, hat folglich auch höhere Auslagen. Es ist richtig, das korrekte Mass einzufordern - bei allen Parteien. Möchte aber mal wissen, was Herr Wobmann alles abrechnet. Das Thema bietet sich herrlich an für polemische Auswüchse. Antworten


Edi Kuster

20.05.2009, 13:14 Uhr
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Sehr gute Idee. Ich bin auch dafür, dass die (Reise-)Spesen von Funktionäre der Verbände, die durch den Bund (speziell BA für Landwirtschaft) subventioniert werden, nächer unter die Lupe genommen werden. Da sind auch viel Parlamentskollegen aus der Partei von Herrn Wobmann dabei, die regelmässig ins Ausland reisen. Könnte man diese Subventionen nicht auch um diese (Reise-)Beträge kürzen? Antworten


Ellen Braun

20.05.2009, 13:08 Uhr
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Unsere Behörde, Politiker sind durch ihre Mandate in der Wirtschaft eigentlich gekaufte Wirtschaftsvertreter und die Interessen des Volkes interessiert schon lange nicht mehr. Der Filz ist bei uns genauso gross wie weltweit. Schön das die Fasaden immer schneller bröckeln. Das manipulative Spiel wurde möglich durch die gekauften Medien. Der Unrat wird jetzt hochgespühlt durch die Lichtkraft. Antworten


Peter Zurbrügg

20.05.2009, 13:07 Uhr
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Das ist bestimmt kein Wunder, dass Herr Gross sich für seine Reisen fürstlich entschädigen lässt. Das ist die Sozialdemokratische Mentalität, sich alles vom Staat zu bezahlen. Antworten


Hans Graf

20.05.2009, 13:05 Uhr
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Gemäss SR Alain Berset ist es "nicht einfach, Parlamentarier zu finden, die sich im Ausland (!) oder internationalen Organisation engagieren" zu finden. Wenn diese Reisen im Interesse der Schweiz und vor allem der Steuerzahler sind, haben diese Parlamentarier auch nichts zu befürchten. Es ist bezeichnend, dass gerade die SP sich gegen Transparenz bei den Spesen sperrt. Antworten


Hugo Ferrari

20.05.2009, 13:03 Uhr
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Und wie geht das mit den privaten Flugreisen der Bundesräte? Onkel Samuel war doch einmal zu seiner neuen Partei ins Glarnerland geflogen. Solche Reisen sind privat, also eine private Angelegenheit. Auch für den Arbeitsweg wird anscheinend geflogen, obwohl diese Personen offiziell in Bern wohnen. Antworten


Ronnie König

20.05.2009, 13:01 Uhr
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Gute Kommentare unter dem Strich. Einwe Anmerkung aber fehlt! Wer hat massgeblich dazu beigetragen, dass das Bankgeheimnis für ausländische Kunden (die so wichtig sind), so schnell fiel? Genau! Es ist jenen Schlafmützen mit den niederen Reisespesen zu verdanken!!! Die SP war schon immer für eine Lockerung desselben. Die Bürgerlichen haben bei diesem Thema eine verbogene Optik! Antworten


Rüdiger Kraus

20.05.2009, 13:00 Uhr
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@Ernst Pauli.Der Vergleich mit Blocher und Gross zieht nicht.Blocher steht dies zu, sowie jedem ehem.BR auch. Dass aber einem Ch. Gross auf die Finger geschaut werden soll, finde ich nur Recht. Antworten


Thomas Widmer

20.05.2009, 12:55 Uhr
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@Ernst Pauli, Christoph Blocher würde uns noch keinen Rappen kosten und unserem Land dienen wenn er nicht von Politikern aus dem Andreas Gross-Lager abgewählt worden wäre ! Auch andere Alt-Bundesräte/Innen haben Vermögen oder haben lukrative Verwaltungsratsmandate inne und beziehen trotzdem die Rente die Ihnen zusteht ! Antworten


hans peter

20.05.2009, 12:46 Uhr
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@Erich Deiss Sind sie auch sicher das das stimmt... Ich arbeite schon lange beim Bund, und eine solche Praxis wurde nie angewendet. Zudem bekommt man mit den Bonusmeilen meist nicht die Flüge die man dann tatsächlich braucht. Antworten


Ernst Pauli

20.05.2009, 12:36 Uhr
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Der teuerste Politiker zur heutigen Zeit dürfte Christoph Blocher von der SVP sein. Trotz Milliardenvermögen und entsprechender Rendite bezieht er immer noch eine Bundesratsrente und Gratis GA der SBB etc. Im Gegensatz zu Gross ohne irgendwelche Gegenleistung. Antworten


Erich Deiss

20.05.2009, 12:29 Uhr
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Was die vielfliegenden Parlamentarier mit den erhaltenen Bonusmeilen machen, ist nicht publik. Als ich beim Bund gearbeitet habe, wurden die geschäftlich erhaltenen Bonusmeilen für private Zwecke verwendet. Das ist eigentlich dasselbe wie Eigenbedarf auf Geschäftsspesen zu nehmen. Antworten


Hans Abächerli

20.05.2009, 12:12 Uhr
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Mich würde nicht wundern, wenn bei uns ähnliche Zustände wie in England zutage kommen würden! Besonders die Spesenabrechnung von Herrn A.Gross sollte dringend untersucht werden! Man stelle sich vor mehr als 175 kCHF Spesen IM JAHR!!! Da würde mich schon mal wunder nehmen, WAS das für SPESEN auf dem Buckel des Steuerzahlers sind? Da KANN nicht alles rechtens sein...!!! Antworten


Gill Seiler

20.05.2009, 12:11 Uhr
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was Herr Gross sich da wieder leistet. !! mit dem Geld könnte einige minderbemitelte unterstützt werden.. und die Schwachen gestärkt werden .. das ist doch der Codex der linken .. Herr Gross lebt diesen jedoch nicht... Antworten


Carlo Meier

20.05.2009, 11:57 Uhr
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Wer 700 Milliarden für die UBS verschenken lässt, darf moralisch nie mehr über Geldbeträge diskutieren. Das ist das Problem unseres Parlaments und unseres Bundesrats. Ab- und Neuwahlen hängen also weniger von allfälligen (vergleichbar verschwindend kleinen) Spesentricks, als vielmehr vom Super-GAU der Schweizer Demokratie, der ungebundenen Bundeshilfe an die Haie am Zürcher Paradeplatz ab. Antworten



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