Grübel «sticht ins Wespennest»
Von Samuel Reber. Aktualisiert am 27.05.2009 94 Kommentare
Umfrage
Artikel zum Thema
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- Der Bund will rasch bei der UBS aussteigen
Initiativen angekündigt
Wird der Ständerat heute den Lohndeckel für die UBS ablehnen, könnte dieses Thema vors Stimmvolk kommen. SVP-Vizepräsident Christoph Blocher will auf jeden Fall dagegen ankämpfen. «Notfalls mit einer Initiative», sagt er im «Blick». SP-Präsident Christian Levrat im gleichen Blatt zur möglichen Abfuhr heute in der Kleinen Kammer: «Dann müssen wir vors Volk.»
SP-Ständeratin Anita Fetz verlangt in einer Motion, dass UBS-Chefs nur noch so viel verdienen wie Manager der Post oder Swisscom. Dies so lange, wie die Grossbank staatlich unterstützt ist. Der Nationalrat hat dies bereits beschlossen.
Wie entscheidet heute nun die Kleine Kammer? Dies wird wohl erst am späteren Nachmittag bekannt werden (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz berichtet live). Laut Medienberichten wird erwartet, dass die Linke und die SVP geschlossen für den Lohndeckel votieren, während die FDP sicher dagegen ist. Wie stimmt die CVP? Das ist die entscheidende Frage.
«Marktgerecht» entlöhnen
Die UBS hält von einem Lohndeckel gar nichts. Stattdessen hat man in jüngster Zeit von Lohnerhöhungen gesprochen. Es wird vermutet, dass Investmentbanking-Chef Carsten Kengeter zehn Millionen pro Jahr erhält. Dies berichtete auch das Nachrichtenmagazin «10 vor 10» in seiner gestrigen Sendung. Der «Trick» sei, dass man statt üppiger Boni zum Jahresende nun einfach den Fixlohn erhöhe, berichtete das TV-Magazin. Die Bank nahm dazu keine Stellung.
«10 vor 10» berichtet weiter von einem Mail von UBS-Chef Oswald Grübel, in welchem er die hohen Löhne verteidigt. Diese Millionensaläre seien nötig, um Mitarbeiter «marktgerecht» zu entlöhnen. Laut Finews.ch steht da weiter: «Daran halten wir fest, auch wenn uns dies in der emotionalen Debatte über die Gehälter mitunter Kritik einträgt.» Die Lohnerhöhungen der letzten Wochen habe Grübel zudem als «ausserordentlich» bezeichnet.
Grübel scheint unbeirrt an den Millionensalären festhalten zu wollen. «Damit sticht er in ein Wespennest», kommentiert «10 vor 10». Auch sei der Zeitpunkt für Lohnerhöhungen für die Manager zum jetztigen Zeitpunkt «denkbar ungünstig».
Personalverband ist entsetzt
Der Schweizerische Bankpersonalverband (SBPV) hat die Lohnerhöhungen bei der UBS massiv kritisiert. Insbesondere die höheren Saläre bei der krisengeschüttelten Investmentbank in den USA und in Grossbritannien sind dem Verband ein Dorn im Auge.
«Nachdem die Bank ein Rekord-Defizit angekündigt hat, ist äusserste Zurückhaltung auf allen Ebenen und auf der ganzen Welt angebracht», hatte der SBPV in der vergangenen Woche in einer Mitteilung geschrieben.
Die UBS sei mit öffentlichen Geldern gerettet worden. Demzufolge seien von der Finanzmarktaufsicht (Finma) Einschränkungen bei der Lohn- und Bonuspolitik gemacht worden.
«Dass nun jedoch zugunsten des Top-Managements die Bonusreduktion mit einer durchschnittlichen 50-prozentigen Lohnerhöhung wettgemacht werden soll, ist eine Provokation gegenüber der Bevölkerung und den Bankangestellten, welche nicht im Top-Management tätig sind», urteilt der SBPV. (bazonline.ch/Newsnetz)
Erstellt: 27.05.2009, 15:12 Uhr
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94 KOMMENTARE
Herr Grübel meint: "Wir müssen unsere Mitarbeiter (und die Mitarbeiterinnen, Herr Grübel?) marktgerecht entlöhnen." Ich gehe mit Herrn Grübel einig. Bevor aber überhaupt eine 'marktgerechte UBS-Lohnrunde' angesetzt wird, Herr Grübel, zahlt die UBS die Fürsorge-Gelder in Milliardenhöhe dem Staat bzw den Steuerzahlenden zurück.
@Steiner 17:20 und 16:07: ich meine nicht die anderen Banken. Wenn ich will, dass jemand finanzielle Hilfe erhält, dann gebe ich sie nicht einem Dritten (UBS, CS), in der Hoffnung, dass der Adressat sie letztlich erhält, sondern ich gebe dem Adressat das Geld gleich direkt (Industrie, KMU). DAS meine ich, könnte sich gegenüber dem Status Quo ändern.
Der Staat hatte sich - im eigenen Interesse - bereit erklärt, der UBS über eine schwere Krise hinwegzuhelfen. Er (der Staat) ist für das Unternehmen, das in den letzten Jahren für Milliarden-Steuereinnahmen gesorgt hatte, aus Steuergeldern finanzielle Risiken eingegangen. Woraus Politiker ableiten, dass sie deswegen von Lohnpolitik in Banken mehr verstehen als die Banken selbst, ist schleierhaft!
Die Mär von den marktgerechten Millionengagen ist reiner Selbstschutz. Es gibt sicher genügend Banker, die den gleichen Job mit dem fraglichen Lohndeckel machen würden. Und sie würden den Job sogar gewissenhafter machen, weil ihr goldener Falschirm nicht so unverschämt gross wäre. Damit wäre letztlich allen gedient: Der Reputation der Bank und ihren Aktionären, die mehr Gewinn zu verteilen hätten.
Wo sind denn überhaupt die guten LEUTE! Die, die jetzt schon wieder mehr Geld bekommen (nicht verdienen) haben doch den ganzen Schlamassel ausgelöst! Mit meinem gesunden Menschenverstand sollen die doch gehen! Das sind nicht die wirklich guten Leute! Der ganze Stellenabbau könnte so ja über die normale Fluktuation von sich gehen! Aber eben, man hält mit aller Kraft am alten System fest! SCHADE!
Wenn ich in einer guten Firma mit gutem Arbeitsklima angestellt bin und eine andere gute Firma bietet 20 % mehr Lohn dann wechsle ich den Job. Angestellt bei einer schlechten Firma mit unsicheren Zukunft und momentan schlechten Ruf und eine gute Firma bietet mir einen guten Job mit etwa gleichviel Lohn wechsle ich den Job sicher ob Manager oder nicht. Zudem die guten Leute gehen zuerst.
Selbst für gewisse Kunden ist es nicht so einfach,die Gelder bei der UBS abzuziehen,vor allem, wenn diese Kunden Hypokredite mit längeren Laufzeiten haben.Sie müssen warten,bis die Frist abgelaufen ist und werden erst dann handlungsfähig.Es stimmt schon,dass man die UBS nicht einfach hops gehen lassen kann;zu viele KMU und evtl. auch grössere Firmen hängen dran;bei Konkurs mehr AL vorprogrammiert!
Das Kader der UBS ist arrogant wie eh und je. Die Leute haben aus der Finanzkrise überhaupt nichts gelernt. Zudem ist das eine Zumutung dem übrigen Personal gegenüber. Ich weiss nicht, was noch passieren muss, dass Vernunft einkehrt. Hansruedi Burkhard, Zürich
Diese Bank soll nur so weitermachen. Ich bin sicher früher oder später wird die UBS untergehen. Markgerechte Löhne zahlen... ha ha da lachen ja die Hühner!! Die UBS soll sich nicht mehr als "Global Player" versuchen denn scheitern wird sie bestimmt- Milliarden werden wieder verloren gehen - alles eine Frage der Zeit... Herr Grübel , Sie machen einen super Job...
@Marco Gehring Sicher wird die UBS sterben, da jeder weiss was gut ist für die Bank. So kann keine Bank überleben, wenn all die hirnrissigen Parlentarier dem Volk nach dem Munde reden. Das Boulevardblatt tut sein übriges. Fakt ist wenn die UBS pleite geht, werden tausende von KMUs auch pleite gehen. Vielleicht gehts dann all den Neidhammeln besser
@Binsberger: Natürlich muss nicht immer alles so bleiben, wie es ist. Meines Wissens haben sich die anderen Banken aber bis jetzt noch nicht um einen grösseren Anteil an der Exportfinanzierung geprügelt. Und wenn Sie glauben, dass andere Wirtschaftszweige besser sind träumen sie weiter - oder lesen den Wirtschaftsteil (und zurzeit die Berichte betr. Krankenkassen) in den Zeitungen gründlich.
in ubs-kreisenc zirkuliert der bericht ueber die pensionskasse. da staunt man. weiterhin zeichnet als verantwortlicher praesiden ein gewisser stefan haeringer, der praktisch doch mitsamt ospel und suter hat entlassen werden muessen. selbstverstaendlich sprach man kurzerhand von ruecktrtitt. doch wer hat getreten. haeringer und co moechten doch einen teuil ihrer weit ueberzogenen millionenloehne
Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob es nicht besser gewesen wäre, die UBS einfach sterben zu lassen. Ich weiss, ich weiss... die Auswirkungen auf unsere Realwirtschaft! Vielleicht wird meine Frage ja dann beantwortet, wenn die UBS doch noch stirbt. Die Frage ist nur... braucht es vorher noch eine Finanzspritze? Oder zwei? Oder drei?
@Steiner 16:07: nur weil es so ist, wie es ist, heisst das noch lange nicht, dass es so bleiben muss. Warum sollte man dem B. Geld geben, damit er es - hoffentlich - dem A. weitergibt, dem man es EIGENTLICH geben will? Vor allem wenn der B. und seine Kollegen jahrzehntelang eindrücklich demonstriert haben, dass sie sich selbst am allernächsten stehen?
@Thinh Zeller: Es waren keine Kundenberater, sondern ca. 300 Investment Banker in New York, die diese Katastrophe verursacht haben. Und diese Herren haben die UBS schon lange verlassen.
Die LeserkommentatorInnen werfen einander mangelndes Wissen vor. Ich bin Laie, wenn ich die Steuerrechnung erhalte und bezahlen soll. Wofür die Steuer-Gelder eingesetzt werden, bestimme ich mit als Abstimmender und Wählender. Solange die UBS die Bundesmittel nicht zurückbezahlt hat: "Mänätschr-Löhne "deckeln". Wem's nicht passt, soll gehen - Qualifizierte hat's genug, Euer MARKTGOTT regelt's doch.
Oft wird die Staatsbeteiligung angesprochen. Wer ist denn der "Staat"? Wir!! Klugerweise müsste nun der Grundsatz, den „eigenen Einsatz zu schützen", bedacht werden. Das leuchtet offenbar vielen Leuten nicht ein. Heute steht im TA, dass der Export leidet. Wer finanziert denn diesen u. somit dessen Arbeitsplätze? Hauptsächl. die UBS u. d. CS, und NICHT die Raiffeisen und die KBs. Bitte nachdenken!
Es geht hier nicht nur um ungerechtfertigte UBS-Entlöhnungen - auch die meisten anderen Grosskonzerne haben jeglichen Realitätssinn verloren. Aber um auf die UBS zurück zu kommen: Im Vergleich zur Konkurrenz hat die UBS in den letzten Jahren die mit Abstand schlechtesten Renditen in der Vermögensverwaltung auszuweisen. Wir haben die Konsequanzen gezogen und CHF 60 Mio. abgezogen.
@ hans Hirt. Ihr Wissen scheint aber auch sehr mangelhaft zu sein. Haben sie schon mal von "to big to fail", oder Redimensionierung gehört ? Tatsache ist, wie die meisten heute verstanden haben, eine UBS darf nicht so gross sein, dass sie die CH Volkswirtschaft gefährden kann. Das Beste wäre die UBS würde das USA Geschäft abhängen, um nicht noch mehr Verlust einzufahren.
Schliesse mich P. Hafner an. Das Klumpenrisiko einer so grossen Bank ist hoch. Fragt sich auch, ob unsere Unis so schlecht sind oder es zuwenig Abgänger hat, damit der Markt bei den Bankern besser spielt und so die Löhne sinken. Vermutlich steht dahinter eher Protektionismus und Vetterliwirtschaft, weniger dass die Besten diese Sälare kassieren, was kaum im Sinne einer Privatwirtschaft sein kann.
@Hans Hirt: Sie reden in Ihren Grundlagen von "guten und besseren Kundenberater". Wenn diese Kundenberater so gut sind, weshalb haben sie die UBS dann zu Grunde treiben können? Oder wie definieren Sie einen guten Kundenberater? Was und wen will der in solch schwierigen Zeiten beraten, wo Aktienkurse verrückt spielen und alles von einem Tag zum anderen ändern kann?
Wer sagt denn, dass diejenigen Investment-Banker, die jetzt eine Erhöhung bekamen, die gleichen sind wie diejenigen, die blind ins Fiasko rannten? Ospel ist zB meines Wissens nicht mehr bei UBS.
Herr Grübel spricht von "marktgerechten" Löhnen. Die Entlassungen an der Basis sind wohl auch "marktgerecht", und Entlassungen aussprechen ist "geil" (siehe Magazin 18/09). Wählen wir also die Bankanbeter der FDP, sie garantiert ein "marktgerechtes" System, sie garantiert Bankunterstützung aus Steuermitteln, gleichzeitig zahlen wir auch mehr für unsere "Gesundheit", ist auch "marktgerecht"....
1. sehe hier sehr viele namen von ubs-mitarbeitern. 2. wenn der staat nicht 2 mal eingegriffen hätte, dann adieu liebe ubs. 3. solange u.a. meine steuergelder in der ubs liegen (6 mrd chf) und bei der snb papiere der ubs "lagern", ist jede lohnerhöhung resp. bonizahlung ein skandal für jeden anständigen schweizer steuerzahler
Welche Löhne sollen hier reglementiert werden? Die der Manager in Zürich oder diejenigen in London, New York, Singapur, Honk Kong etc. Das ist doch einfach wieder einmal eine populistische Politiker Aktion ohne realen Hintergrund. Zudem, überlegt euch einfach mal, wer in den letzten Jahren diese riesigen Mengen Geld zu Tiefstzinsen in die Kapitalmärkte gepumpt hat?? Wer hatte die Aufsicht? Staaten
Wie sagte schon Friedrich Dürrenmatt: In der Wirtschaft geht es nicht gnädiger zu als in der Schlacht im Teutoburger Wald
@Hans-Ulrich Senn : Wenn der FC Barcelona so schlecht spielen würde wie zu viele dieser UBS - Spitzenbänker, dann hätte er in der Championsleague sogar vom FC Basel 10 : 0 auf die Kappe bekommen. Also die Saläre sind solange zu plafonieren, bis wieder genügend Gewinn erzielt wird und die Schulden bei uns Steuerzahlern getilgt sind, BASTA !
Frau Fetz sollte sich doch bei Dieter Behring mal informieren wie so was läuft... Tip an die UBS Manager. Lässt euch das Geld nicht als Boni oder Lohnerhöhung auszahlen sondern in die Pensionkasse abspeisen - schaut euch mal bei ABB um.
Der Tagi macht hier eine Umfrage und ich sehe dass 2/3 für einen Lohndeckel sind. Das stimmt mich sehr nachdenklich. Früher dachte ich, in der Schweiz hätten wir noch eine vernünftige Einstellung. Das scheint nicht mehr der Fall zu sein. Das lässt für die Debatte zum Thema Postbank in der dritten Sessionswoche nichts gutes verheissen. Dabei wäre das der grösste Fehler, den man aktuell begehen kann
Es handelt sich hier ja grossmehrheitlich um IB Leute. Wenn die so gut sind, warum noch niemand einen Management Buyout machen wollte und die IB kaufen, verstehe ich nicht. Ausser man will kein Risiko eingehen oder glaubt nicht an die Firma...... Auch mittleres Kader bei der UBS IB bekommt 250' - 350'000 nur um zu "arbeiten". PS Boni werden dann wieder im Feb. bezahlt, ohne Lohnkürzungen.
Zitat: Banken sind gefährlicher als stehende Armeen
Ein Lohndeckel macht nur Sinn wenn er überall auf der Welt gilt. Sondern findet einfach eine Abwanderung statt. Und das ist genau auch der Grund warum nichts am Kapitalismus vorbeiführt. Und warum es völlig falsch ist, den Finanzplatz zu vermischen mit einer staatlichen Bank ala Postbank. Freie Marktwirtschaft heisst gleich lange Spiesse für alle. Staateingriffe führen zu Ineffizenz.
Fällt eigentlich niemandem auf, dass die UBS trotz Grösse noch lebt und wieder auf dem aufstrebenden Ast ist? IN anderen Ländern sind Banken, aber auch andere Konzerne, trotz Staatsunterstützung (höhere) schon längst hopps! Also durchatmen und sich wieder um die eigenen Geschäfte kümmern...dort herrscht hoffentlich mehr Sachverstand, als hier im Forum!
@Ernst Boller; Recht haben sie, einen Leistunslohn, das wäre die richtige Richtung. Aber solang sich das Management selbst den Lohn bestimmt, solange haben diese Exorbitante Löhne.
@hans hirt: Mit Verlaub: Sie haben offenbar null Sachverstand. Die UBS hat hochqualifizierte Private Banker, die sehr wohl viele Kunden aufgrund der Treuebeziehung betreuen. Die verschwinden, wenn die banker verschwinden. Letztere gehen, wenn sie mehr kriegen. So ists! Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen! Ihre Zeit scheint abgelaufen...
Das Parlament soll mit der Revision des Aktienrechtes, die ebenfalls in dieser Session anfällt, den Eigentümern endlich die Möglichkeit geben, die UBS zu führen! Das heisst, volle Transparenz, GV per Internet, kein Depot- oder Organstimmrecht, freie Wahl der Penisonskassen. Pierre Rappazzo, Präsident SORGIM
Wenn Politiker sich in wirtschaftliche Angelegenheit mischen, kommt es nie gut. Bsp? Die Bundespensionskassen und viele kantonale Kassen mussten mehrfach mit Steuermilliarden alimentiert werden, weil die Politiker nichts von Finanzen verstehen. Ein UBS-Lohndeckel ist teuer, weil (i) die Topkader ins Ausland dislozieren und (ii) in der Schweiz weniger Steuern anfallen. Populismus pur, Frau Fetz!
Der Vergleich von Hans-Ulrich Senn ist nahezu perfekt. So würde es auch in der Praxis aussehen. Die guten, qualifizierten Topmitarbeiter gehen verloren, da sie zu einer anderen Bank wechseln, die keine Beschränkung der Löhne hat. Es darf nicht vergessen werden, dass Angestellte im Banksektor eine vergleichsweise überdurchschnittliche Ausbildung (Fachhochschule, Matura usw.) absolviert haben.
Ich lese ständig "marktgerecht". Besser würde mir der Ausdruck "Leistungslohn" gefallen.
@Mirko Kunz Bestimmt mehr vom Fach als sie. Sonst wüssten sie, dass die UBS derzeit keine Leute einstellt (bzw. wer will schon derzeit freiwillig zur UBS?!) und somit bringt auch niemand Kunden mit wie sie hier sagten: "Der neue Banker der angestellt wird bringt Kunden, unter dem Strich fast Null." Wer will eine kleiner UBS? Der Bundesrat? Die Linken? Das sind meist Leute die keine Ahnung haben.
Ich höre immer, wir müssen die Löhne anpassen, damit uns die besten Leute nicht davonlaufen. Wenn das bis jetzt die Besten waren, (sie sind immerhin für die Krise verantwortlich) dann möchte ich einmal die schlechten sehen, die dort arbeiten. Die müssen absolute Katastrophe sein. Diesem arroganten Management der UBS müsste doch auch langsam klar sein, dass bei ihnen die Besten ganz unten sitzen.
Ist nicht der sogenannte marktgerechte Lohn - in der genannten Grössenordnung wohlverstanden - nicht Ausdruck jener verdrehten Lebenseinstellung, welche zum groben Missmanagement im globalen Finanzwesen geführt hat? Die Menschheit ist unbelehrbar.
Die UBS hat Fehler gemacht, die UBS braucht Defizitgarantie. Die UBS wird Staatsbank, deshalb werden auch die Löhne und Ambitionen herunterkommen auf Kantonalbank-Niveau. Basta. Das müssen die UBSler noch verdauen, ist ja klar. So oder so.
@Manuel sCHAUB: von der Idee her absolut gut. aber leider in der praxis nicht durchführbar. es würden die unteren löhne einfach in eine separate firma ausgegliedert, vermehrt auf freelancer gesetzt oder einfach eine management ag gegründet werden. und alles bliebe beim alten. um solche machenschaften zu verhindern müsste ein grossteil der bestehenden gesetze geändert werden.
Die Finanzkrise hat bereits bestens gezeigt, welch kompetente Manager dank marktgerechten Löhnen bei den Banken arbeiten. Mit diesen Salären werden doch nur jene Leute angezogen, denen es nur um sich selbst und nicht um die UBS oder die Schweizer Volkswirtschaft geht. Auf die kann die UBS verzichten!
UBS hat in der Champions League der globalen Banken gespielt und tut es vorläufig immer noch. Die Löhne richten sich nach Angebot und Nachfrage. Wenn z.B der FC Barcelona beschlösse, die Spielergehälter auf 300'000 EUR zu deckeln, dann muss er konsequenterweise auf Top-Spieler verzichten. In der Champions League ist er dann bald aus dem Geschäft. Kann das ein erstrebenswertes Ziel für UBS sein?
Diese ganzen Lohnerhöhungsrundengespräche sollten vom Bund solange blockiert werden bis die ganze Hilfe samt Zinsen zurückbezahlt wird. Erst dann darf die UBS wieder Blödsinn anstellen. Beim nächsten Fastkollaps muss die Bank dann kaputt geschlagen werden.
Wie ein paar mal gelesen,handelt es sich eben um Manager und nicht um Patrons.Und da liegt das Problem.Aber ob die Logik auf den Banksektor übertragen werden kann,weiss ich nicht genau.Ich bin auf alle Fälle froh und stolz bei einem Patron angestellt zu sein,der Seine Firma selber aufgebaut hat.Geht Seine Firma bachab,bin ich zwar meinen Job los,er Seine Firma, aber die CH blutet nicht so stark.
Es gibt viel zu viele Menschen die schauen zurück und nicht vorwärts. Lasst doch die neue Crew mal arbeiten. Aus meiner Sicht wurde die Kurskorrektur eingeleitet. Die UBS scheint den Weg zu kennen. Ein Turnaround benötigt mehr Zeit! Jeder 'Prügel' zwischen die Beine geworfen reduziert die Erfolgschancen!
@ Peter Hafner. Sie haben recht!! Ich werde so schnell wie möglich das Geld abziehen und bei der HBSC in Hong Kong in CHF anlegen. So bin ich sicher, dass der Staat keine Lohnvorschriften macht und mein Geld genau so sicher ist wie in der Schweiz. Die UBS Kaderleute ziehen schon dorthin. Und die 20000 Schweizer die arbeitslos werden soll Frau Fetz bezahlen. Dort ist noch Bankgeheimnis.
Ich bin dafür, dass jeder das macht, was er am besten kann und nicht alle meinen, sie hätten die Wirtschaftskrise verhinsern können. Wer die Geschichte der Menschheit kennt, der realisiert, dass die Gesellschaft untauglich ist zu lernen! Der fehler liegt in uns, nicht in den ANDERN! Ich arbeite jetzt wieder, ohne mit dem Finger zu zeigen....es tut gut und bringt hoffentlich jemandem etwas!
@ Herbert Jon, Thomas Späni und Stefan Werner: Wer beim Rettungspaket für die UBS immer noch von 60 - 66 Milliarden Franken spricht ist nicht richtig informiert und sollte seine Kenntnisse auf den neuesten Stand bringen, und das BEVOR der Kommentar geschrieben wird.
@Stephan Frehner: Diese "Tatsache" dürfte mehr als fragwürdig sein, weil 98% der Einnahmen (Kundengelder) auf den Golfplätzen realisiert werden. Das sind Facts - leider werden "Normalsterbliche" auf diesen Golfplätzen (deren Mitgliederbeitrag übrigens auch wieder die Bank übernimmt) weniger gerne gesehen ...
@ hans hirt: sie sind kaum vom fach. der UBS Banker der geht, nimmt etwa 20 % seiner Kunden mit (dies ist der Schnitt). Der neue Banker der angestellt wird bringt Kunden, unter dem Strich fast Null. Und wenn der Abzug etwas grösser ist als der Zuzug, auch gut. Man will ja eine kleinere UBS und nicht eine noch grössere, oder habe ich da was falsch verstanden
@Markus Christen. Meinen Sie das ernst? Sie wissen schon, dass man ihr ganzes Votum sehr ironisch verstehen kann?
Ich muss immer wieder lachen wenn ich das Wort "Top Management" im Zusammenhang mit der UBS höre... Die Top Leute haben die UBS schon vor Monaten verlassen....
@ sandro consoli. je schneller sie ihr geld abziehen, je besser. dann wird die ubs klein und die anderen banken grösser. dies ist doch unser aller ziel. lieber 100 bankern ja 1 mio als lohn geben, als 10 bankern ja 10 mio. die konsumankurbelung durch die 100 ist grösser, kein bulkrisk für schweiz, etc etc etc
Hier mal kurz ein paar Grundlagen... 1) Ein vermögender Kunde hat eine Vertrauensbeziehung zu seinem Bankberater wie zu seinem Arzt 2) Je besser der Bankberater, desto mehr Kunden (= mehr Gewinn für die Bank) 3) Wenn ein guter Bankberarter geht - z.B. zur CS - dann nimmt er seine Kunden und die Gewinne für die Bank zu 80-90% mit. Fazit: Wenn die UBS nicht ordentliche zahlt wird sie unter gehen.
Herr Grübel hat recht. Stellt Euch vor wie tief die Wirtschafts- und Finanzkrise wäre, wenn nicht die besten Leute im Finanzsektor beschäftigt gewesen wären. Das Risiko diese Leute mit einem Minimallohn zu vergrämen und damit die Krise zu verschärfen, ist zu gross. Oder vielleicht ist einfach niemand mehr bereit ohne 7-stelligen 'Schadenersatz' seinen Namen mit der UBS in Verbindung zu bringen.
Ich bin für gute Löhne, wenn Mitarbeiter das Geschäft zum Erfolg führen. Wie kann eine Firma wie die UBS jemandem 10'000'000.- Fr Jahres-Salär (= 833'333 Fr. Monatslohn!) geben, bevor nicht einmal ein kleiner Erfolg zu sehen ist? Manager sind doch keine Firmeninhaber. Ein Firmeninhaber würde seine Firma nie so aushöhlen wollen und Privatbezüge solche unverantwortlicher Höhe tätigen.
In keinem Unternehmen sollte die Lohnspanne grösser als 1 zu 12 sein, weil kein Mitarbeiter in einem Monat mehr verdienen sollte als ein anderer in einem Jahr!
Keine Spitzenlöhne bei Versagen auf breiter Linie! Die Boni sind beizubehalten, aber eben auch als solche zu behandeln. Bei Erfolg gibt werden Sie ausbezahlt, bei Misserfolg - des Unternehmens, denn wozu sonst ist die Bank integriert?! Alle im gleichen Boot! - werden sie gestrichen. Das ist eine Selbstverständlichkeit. Dass nun Mitarbeiter abspringen werden, muss in Kauf genommen werden.
Marktgerecht entlöhnen können alle Unternehmen die sich im Markt behaupten können. Das ist bei der UBS ganz offensichtlich nicht mehr der Fall. Wenn überhaupt sollte sie vielleicht in Zukunft besser in der Liga der Provinzbanken mitspielen.
Die Schweizer Banken erwirtschaften nur 8% des BIP. Wir KMUs können weder Bonis noch hohe Fixgehälter auszahlen, wenn wir nicht entsprechende Gewinne aufweisen. Zudem ist praktischerweise der Präsident der Finma Herr Haltinger ein ex UBS Manager und gesteht sich selber einen Lohn von 450.000,00 CHF plus 100.000,00 CHF Boni zu.Da muss sich der Steuerzahler nicht wundern.
CHF 10'000'000 für eine Einzelperson: Mit diesem Geld hätte man 100 andere Angestellte finanziert, die inzwischen entlassen wurden. Vor diesem Hintergrund ist jeder weitere Kommentar überflüssig.
@Rolf Iseli: Das würde nichts nützen. Auch wenn sie vorher 100Mio/Jahr verdient und alles hätten einschiessen müssen, hätten die Katastrophen.Banker ja nie die 66 Milliarden nicht aufbringen können, die der Staat für die Rettung der UBS aufbrachte. Die einzige sinnvolle Lösung ist eine Aufteilung der UBS in kleinere Banken,deren Scheitern den Staat nicht mehr gefährden kann.
Dass Mitarbeiter, die Millionendeals generieren, auch Millionen verdienen müssen, ist nicht nachvollziehbar. Es ist schlicht ihr Job. Ich arbeite im Sozialversicherungsbereich und urteile täglich (!) über Leistungen in Millionenhöhe. Je nachdem, wie streng ich es auslege, könnte ich der Versicherung viele Millionen sparen helfen. Mein Salär ist von der Millionen aber dennoch sehr weit entfernt.
Ich würde gern wissen, wer nach Ansicht von Frau Fetz die UBS aus dem Schlamassel führen sollte, falls Oswald Grübel den Bettel hinwirft. Etwa sie selbst oder gar Filippo Lombardi? Ich hoffe, die Damen und Herren des Ständerates haben für diesen Fall sicherheitshalber einen fähigen Kandidaten zur Hand, der diesen Job gerne haben möchte und sofort verfügbar wäre.
Wir wollen doch nicht alle paar Jahre darüber grübeln, wie wir aus der nächsten Krise herauskommen. Es braucht einen Lohndeckel. Mit Bedacht gesetzt. Da darf sich Bern nicht von Herrn Grübel deckeln lassen.
Mit dem Lohndeckel werden die fähigsten Kaderleute die UBS verlassen und eine Anstellung bei der Konkurrenz mit dem sogenannten überzahlten Salär erhalten. Die schlechten, unfähigen Angestellten bleiben weil sie niemand will. Sollte der Lohndeckel kommen bin ich leider gezwungen mein Konto und die Anlagen bei der UBS zu künden und eine Bank ohne Deckel zu suchen!!!!!
Viele sind sich nicht bewusst, welche Konsequenzen für die gesamte Schweizer Wirtschaft ein Ende der UBS (oder auch CS) hätte. So lange die Grossbanken international agieren, müssen sie sich international orientieren können - auch bei der Entlöhnung. Eine nationale Einengung trägt nicht zur langfristigen Gesundung bei.
ich denke auch die lohndeckeldebatte sollte motivation sein so schnell als möglich aus den vorgaben des staates zu entfliehen, darum ist das durchaus ein probates mittel zum zweck. wie sich die ubs aber hinsichtlich auch dieser frage öffentlich verhält (ist sie absolut unbeweglich), muss wohl angenommen werden das sie immer noch viel grössere probleme im tresor hat als es uns allen lieb ist.
Ich höre immer "marktgerecht" ! Der Markt ist für Manager wie ein Götze. Ihm ordnet man alles unter, solange man davon profitieren kann. Wenn aber der Markt versagt.......ja was dann ? Die Weltwirtschaftskrise wurde eben genau durch freie, unreglementierte Finanzmärkte und von gierigen Managern, welche immer mehr verdienen wollten, ausgelöst. Das "marktgerecht" ist nur eine faule Sprechblase !
Zuerst will man Gruebel, da er wahrscheinlich einer der wenigen ist, der die angeschlagene UBS ueberhaupt wieder auf Trab bringen kann. Nun will man ihm und seinen Team den Lohn kuerzen. Herr Gruebel muss den Job ja nicht machen, er kann weiterhin Golf spielen und seinen Ruhestand geniessen. Wenn man also schon einen hochkaraetigen Sanierer benoetigt, sollte man ihn gebuehrend gut bezahlen.
Was mich einmal interessieren würde: auf welcher Rechtsgrundlage soll dieser Lohndeckel eigentlich beschlossen werden? Merke: "Grundlage und Schranke allen staatlichen Handelns ist das Recht."
Neben dem Ständerat haben wir jetzt auch noch 10vor10 als Experten. Aber warum werden diese Experten denn nicht von der UBS und anderen Banken hurtig eingestellt? Wo sie doch alles wissen!
Dass Grübel die Arroganz derjenigen, welche die ganze Katastrophe mit ihrer Gier verursacht haben, unterstützt wundert mich nicht, hat doch auch er immer gerne garniert. Es ist zu hoffen, dass die Politik ihm den Marsch bläst. Die Konkurrenz der Bankangestellten auf dem Arbeitsmarkt isollte eigentlich für tiefe Arbeitslöhne sorgen, man hat ja vor Tausende auf die Strasse zu stellen.
Eine Tatsache: Die meisten Bürger können die Situation einfach nicht richtig einschätzen. Es gibt Mitarbeiter die jedes Jahr Deals reinbringen welche der Bank Millionen Einnahmen generieren. Wenn diese MA nicht entsprechend entlöhnt werden, gehen sie zur Konkurrenz und mit ihnen auch die Einnahmen. Was ist daran schwierig zu verstehen??? Schaut die Sache doch etwas differenziert an bitte...
Ohne Lohndeckel gibt es keinen Franken. Es sind ja nicht nur 6 Milliarden die der Bund der UBS ausgeliehen (Wandelanleihe) hat, sondern auch die über 60 Milliarden mit Garantie der Nationalbank an eine bad bank ausgegliedert worden sind. Wenn diese Beträge zürückbezahlt sind, können die Aktionäre wieder frei entscheiden, aber erst dann. Wer zahlt befiehlt, also das Volk.
die börsenwelt verläuft zyklisch, die banker haben drauf keinen einfluss. somit kann kein banker millionen wert sein.
Herr Grübel sollte den Lohndeckel als Motivation so schnell wie möglich aus den Fesseln des Staates zu kommen hinnehmen. Vertrauen und Kunden würde er damit auch gewinnen. Ist das nicht seine Aufgabe?
Ich bin gegen jegliche staatliche Einmischung in die Privatwirtschaft. Die Banken sind nun aber so wichtig für den Wirtschaftsstandort Schweiz geworden, dass der Staat ja schon massiv eingreifen musste, im Falle der UBS. Die bisherigen, astronomischen Saläre der UBS-Manager konnten die grosse Katastrophe keinesweges verhindern! Also muss ein Manager nicht so viel verdienen, um gut zu sein!
Spannend, dass die die den Karren in den Dreck gefahren haben jetzt einen farb- und rückgratlosen VR-Präsident haben der nur eines kennt, die Umverteilung getreu der Marxschen Erkenntnis, dass das Kapital sich da konzentrieren muss wo es (ungerechtbertigterweise) bereits im Übermass vorhanden ist. Es wird Zeit diese Raubritter in die Schranken zu weisen und in die Verantwortung zu nehmen.
Das ist doch alt bekannt, dass man in Zeiten schlechten Geschäftsganges mit erhöhtem Fixlohn viel mehr verdienen kann mit an den Boni. Oswald Grübel ist ja nicht dumm. Die Frage ist nur, ob am Ende die Bank genug Geld verdient, um das zu zahlen, oder ob am Ende die Schweiz blechen muss. Normale Bürger können nämlich höchstens soviel ausgeben wie sie einnehmen, ohne dass es zu Kalamitäten kommt.
Solange die UBS den CH Steuerzahlern noch 68 Milliarden CHF schuldet und zudem dabei insgesamt über 50 Milliarden CHF Verlust macht, sollten für die 40’000 UBS-Investmentbanker in USA nicht noch Millionenlöhne pro Person bereit gestellt werden. Man sollte zuerst das Gerichtsurteil in Florida abwarten
Statt sich um die Gesundung der UBS zu kümmern verteilt Grübi weiterhin Geld unter seinesgleichen. Die Ausrede mit dem "Markt" ist eine faule: Wenn anderswo mehr bezahlt wird sollen sie doch dorthin gehen. UBS mit seiner Grösse könnte locker sagen: bis hierher und nicht weiter. Aber die Herren Bänkler haben eben keine Ahnung von Volkswirtschaft.
Kasper Villiger, Präsident der UBS, hat es mit dem Niedergang der Swissair und Swiss Re deutlich gemacht, zu was Spitzenmanager fähig sind. Gerade jetzt in der mehr als schwierigen Finanz- und Wirtschaftskrise mit diesen horrenden Lohnzahlungen aufzuwarten grenzt schon an die Grenze der Kriminalität. Es wird Zeit das sich das Volk zu wehren beginnt und diesem Treiben ein Ende setzt.
Wenn nicht in allen Ländern mit grossen Banken gemeinsam einen solchen Lohndeckel beschlossen wird, dann wird sich an diesen unsäglichen Millionengehältern und Einstellungen gewisser Banken nichts ändern. Aber bekanntlich hört ja beim Geld jede Freundschaft auf. Die Front wird mit Gold bezahlt während die Backoffice Mitarbeiter mit Brosamen vorlieb nehmen müssen.
Gestaltet doch mal ein Lohn/Bonus System bei dem die sog. Topshots auch für Verluste hinstehen. Dann können Sie von mir aus auch 50 Mio verdienen. Das wäre ebenfalls marktgerechet, statt den Staat anzupumpen um zu überleben.
Keiner ist gegen eine marktgerechte Entlöhung, vorausgesetzt die Klausel bei "marktgerechtem Versagen" ist die marktgerechte Entlöhnung um ein x-faches kleiner und übersteigt die Grenze von 500'000 inkl. nicht.
Der Herr Grübel verkennt 2 Tatsachen: die UBS steht unter Staatshilfe, ohne diese gäbe es die Bank bereits nicht mehr, Punkt! Und wenn es keine Regeln von Seiten Bern geben soll (also quasi Freipass für alles) dann kommt das Ganze vors Volk. Spätestens dann kommt die Bremse für wahnwitige Löhne, die UBS gewinnt also nur Zeit, um sog. Manager noch ein wenig länger zu überzahlen.
Ich frage mich je länger je mehr,weshalb ich eigentlich noch arbeite.Wenn ich als Akademiker mit hoher Verantwortungslast bei einem gravierenden Fehler die Kündigung ohne Abgangsentschädigung erhielte und feststelle,dass Ex-Banker für ein Jahr Däumchendrehen soviel Geld nachgeschmissen wird,wie ich in meinem ganzen Leben durch harte Arbeit nie verdiene,bleibt nur die Hoffnung auf soziale Unruhen.
Mit einem Lohndeckel sind die Probleme nicht gelöst. Die Politik rennt dauernd alten Problemen nach. Sie macht Dauerpropaganda und schiest am Ziel vorbei. Die UBS ist frei und muss frei bleiben, in ihrer Lohgestaltung. Es ist Aufgabe der GV Saläre in Frage zu stellen, nicht der Parlamentarier. Die Politik muss dafür sorgen, dass die FINMA und die Kommissionen neutral und transparent agieren.
Diese gierigen Bänkler lernen es wohl nie. Wenn man solchen Menschen mehr Lohn gibt, nur damit sie bei UBS bleiben, dann bleiben genau DIE Leute, welche man in die Wüste schicken sollte.
Schweiz
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Der BodyCoach hilft Ihnen, gesund und nachhaltig abzunehmen. Er stellt einen individuellen Ernährungsplan zusammen, erstellt Einkaufslisten, schlägt Rezepte vor und unterstützt Sie beim Training.
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