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Hängepartie für die Schweizer Geiseln
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Dies bestätigte ein Sprecher des EDA. Offenbar war Hamdani wieder nicht vor Gericht erschienen. Der Prozess wegen angeblicher Visavergehen soll nun am 24. Januar fortgesetzt werden. Sollte auch Max Göldi, der zweite in Libyen festgehaltene Schweizer, am Donnerstag nicht vor Gericht erscheinen, dürfte auch dieser Prozess vertagt werden: Bis anhin hatte die libysche Justiz in den Verfahren gegen die beiden Schweizer jeweils dieselben Entscheide gefällt.
Hamdani und Göldi waren Anfang Dezember in Abwesenheit zu 16 Monaten Gefängnis und einer Busse verurteilt worden, weil sie gegen Aufenthaltsbestimmungen verstossen haben sollen. Die beiden fochten das Urteil an. Weil sie sich dem Gericht im anschliessenden Berufungsprozess nicht persönlich stellten, wurden die Anhörungen auf Januar verschoben.
Ein zweiter Prozess wegen angeblicher illegaler wirtschaftlicher Tätigkeiten wurde ebenfalls verschoben. Auch in dem Verfahren erschienen Hamdani und Göldi nicht vor Gericht, sondern blieben in der Schweizer Botschaft in Tripolis. In dieser Angelegenheit soll Göldi nun am 16. Januar angehört werden, Hamdani einen Tag später. Der Richter stellte dabei die Bedingung, dass die beiden persönlich erscheinen müssen. (raa/sda)
Erstellt: 10.01.2010, 17:05 Uhr
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