Schweiz

Heisst der neue Postpräsident Peter Hasler?

Von Hubert Mooser. Aktualisiert am 20.01.2010 19 Kommentare

Nach dem Rücktritt von Claude Béglé wird Moritz Leuenbeger wahrscheinlich schon heute einen neuen Postpräsidenten zur Wahl vorschlagen. Die besten Chancen hat Peter Hasler.

1/5 Peter Hasler
Immer wieder sorgte Peter Hasler als Direktor des Arbeitgeberverbands für Aufsehen – weil er Positionen vertrat, die teils auch von den Gewerkschaften geteilt werden. Darum wurde er weitherum geachtet. Heute arbeitet er für verschiedene Organisationen, so etwa den WWF, daneben ist er Präsident der Reka und des Spitalrates des USZ. Er hätte durchaus Kapazitäten.
Bild: Keystone

   

Läuft alles normal, dann wird Bundesrat Moritz Leuenberger an der Sitzung von heute einen Antrag zur Wahl eines neuen Postpräsidenten stellen. Die Rücktrittserklärung von Claude Béglé am Vorabend der Bundesratssitzung deuten Politbeobachter als Zeichen dafür, dass der Postminister schon einen geeigneten Nachfolger gefunden hat. Wer wird der neue Postpräsident?

In Frage kommen eine ganze Reihe von Anwärtern: Gerold Bührer, Präsident von Economiesuisse, Jens Alder, der frühere Chef der Swisscom, Peter Hasler, der frühere Direktor des Arbeitgeberverbandes, SBB-Verwaltungsratspräsident Ulrich Gygi sowie Benedikt Weibel, der ehemalige Konzernchef der SBB.

Die besten Chancen haben allerdings Weibel und Hasler. Beide sind mit ihren jetzigen Mandaten nicht ausgelastet. Und beide sind im Unterschied zu Claude Béglé Sympathieträger.

Ist Hasler der neue Postmann von Leuenberger?

Recherchen von baz.ch/Newsnet deuten darauf hin, dass der Favorit von Moritz Leuenberger wahrscheinlich Peter Hasler heissen wird. Dieser Name wurde schon gestern Mittag in Postkreisen als Béglé-Nachfolger herumgeboten. Darüber befinden muss aber der Gesamtbundesrat. Leuenberger-Sprecher Daniel Bach wollte dazu nichts sagen.

Mit Peter Hasler käme bei der Post ein Mann an die Macht, der von 1993 bis 2006 als Direktor den Arbeitgeberverband leitete.

Die NZZ attestierte ihm bei seiner Pensionierung eine «ausgeprägte Geradlinigkeit und Ehrlichkeit». Hasler habe sich in seiner Funktion beim Arbeitgeberverband immer als Anwalt der praktizierten Sozialpartnerschaft verstanden. Er kennt zudem die besondere Mechanik der Bundespolitik sehr gut und hat ein Gespür für das politisch Machbare. Dies ist für das Amt des Postpräsidenten sicher von Vorteil. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 20.01.2010, 09:47 Uhr

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19 Kommentare

ruth leemann

19.01.2010, 19:39 Uhr
Melden

Der neue grosse Favorit wäre Peter Hasler, - Gerold Bührer (FDP) sollte sich selbst aus dem Rennen nehmen Antworten


Balz Ehrensperger

20.01.2010, 08:36 Uhr
Melden

@ Res von Gunten: Das ist auch mein Motto! Antworten



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