Schweiz
Hunde ohne Steuermarke sollen sterben
Aktualisiert am 10.01.2011 25 Kommentare
Hundebesitzer in einem kleinen Schweizer Dorf müssen bei Steuerflucht künftig womöglich um das Leben ihrer Hunde bangen. Die Verwaltung von Reconvilier plant, Hunde einschläfern zu lassen, deren Halter nicht die jährliche Hundesteuer von 50 Franken begleichen. Mit dieser drastischen Massnahme sollten unter anderem Hunderttausende Franken ausstehender Steuergelder eingetrieben werden, erklärte Behördenvertreter Pierre-Alain Nemitz.
Nemitz berief sich dabei auf ein Gesetz aus dem Jahr 1904. Das erlaube der Dorfgemeinschaft, Hunde zu töten, wenn ihre Herrchen nicht zahlten. In Behörden seien nach Bekanntgabe der Pläne Todesdrohungen eingegangen, sagte Nemitz der Nachrichtenagentur AP. «Das soll doch keine Massenhinrichtung von Hunden sein,» sagte er zur Verteidigung. «Damit soll nur Druck auf unwillige Bürger ausgeübt werden.»
(oku/dapd)
Erstellt: 10.01.2011, 21:27 Uhr
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25 Kommentare
Sofort wegziehen, ob mit oder ohne Hund! Wer will schon in einer Hinterwäldergemeinde wohnen, die mit Gesetzen anno 1904 daherkommt? Ganz generell ist die Hysterie um Hundekot und Robidog in diesem Land einfach nur lächerlich. Abgase, Landschaft verschandelnde Bauern und Bauwahn: alles toleriert und ok, aber ein Hundehaufen...iiii, da kann sich der Spiessbürger so richtig schön echauffieren! Antworten
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