Schweiz
In Ausserrhoden gibt es wieder Schulnoten
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Die Ausserrhoderinnen und Ausserrhoder nahmen die Initiative mit 10'339 Ja- bei 5022 Nein-Stimmen klar an. Der Kantonsrat hatte die Noten-Initiative mit 47 zu 16 Stimmen abgelehnt. Auch der Regierungsrat und der Lehrerverband hatten sich gegen das Begehren der SVP ausgesprochen.
Ausserrhoden hatte im Jahr 2000 als einziger Ostschweizer Kanton die Zeugnisnoten auf der Primarstufe (1. bis 6. Klasse) abgeschafft. Statt Noten erhalten die Primarschulkinder seither sogenannte lernziel- und förderorientierte Leistungsbeurteilungen.
Pisa-Studie war ausschlaggebend
Die SVP verlangte mit ihrer Initiative die Wiedereinführung von Zeugnisnoten ab der 4. Klasse. Begründet wurde das Volksbegehren mit dem schlechten Abschneiden von Schweizer Schülerinnen und Schülern in der Pisa-Studie. Die Initiative wurde von 1200 Stimmberechtigten unterzeichnet; 300 Unterschriften hätten genügt.
Mit 11'874 Ja- zu 3109 Nein-Stimmen bewilligten die Ausserrhoder einen Kredit über 5,1 Millionen Franken als Beteiligung an die Erneuerung der bisherigen Funknetze der Kanton St. Gallen und beider Appenzell durch das Sicherheitsfunknetz «Polycom». (bru/sda/)
Erstellt: 17.05.2009, 16:45 Uhr
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