Schweiz

Junge Grüne legen bei Offroader-Initiative den Rückwärtsgang ein

Aktualisiert am 24.06.2011 126 Kommentare

Für Bastien Girod ist ein Etappenziel erreicht: Halter von automobilen Dreckschleudern müssen künftig hohe Abgaben bezahlen. Die Jungen Grünen ziehen ihre Initiative gegen Offroader deshalb zurück.

Wichtiges Anliegen der Jungen Grünen erfüllt: Der Gegenvorschlag zu ihrer Initiative sieht vor, den Ausstoss von CO<sub>2</sub> bei Neuwagen bis 2015 auf 130 Gramm/Kilometer zur reduzieren.

Wichtiges Anliegen der Jungen Grünen erfüllt: Der Gegenvorschlag zu ihrer Initiative sieht vor, den Ausstoss von CO2 bei Neuwagen bis 2015 auf 130 Gramm/Kilometer zur reduzieren.
Bild: Keystone

Erhielt mit der Offroader-Initiative viel Aufmerksamkeit: Bastien Girod. (Bild: Keystone )

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Die Jungen Grünen ziehen ihre Volksinitiative für ein Verbot von Offroadern und anderen Autos mit hohem Schadstoffausstoss zurück. Das sagte der Zürcher Nationalrat Bastien Girod (Grüne) in der Sendung «10 vor 10».

Er hätte zwar gerne einen Abstimmungskampf geführt, sagte Girod. Doch die Initiative habe insofern einen Etappenerfolg erreicht, als in der Schweiz für Fahrzeuge mit sehr hohem CO2-Ausstoss erstmals in der Geschichte Abgaben bezahlt werden müssten.

Gegenvorschlag als Bedingung

In einem Communiqué präzisierten die Jungen Grünen am späten Donnerstagabend allerdings: Es handle sich um einen bedingten Rückzug. Die Initiative werde erst dann effektiv zurückgezogen, wenn der Gegenvorschlag definitiv sei und umgesetzt werden könne. Mit dem derzeitigen bedingten Rückzug könnten die Initianten erreichen, dass der Gegenvorschlag ein Jahr früher (2012 statt 2013) umgesetzt werde.

Die eidgenössischen Räte und auch der Bundesrat hatten die Initiative zur Ablehnung empfohlen. National- und Ständerat hatten aber einen indirekten Gegenvorschlag des Bundesrates gutgeheissen.

Dieser Gegenvorschlag sieht vor, den CO2-Ausstoss von Neuwagen bis 2015 auf 130 Gramm/Kilometer zur reduzieren. Für Autos, die diese Vorgabe nicht erfüllen, müssen Hersteller und Importeure eine Abgabe bezahlen. Er nimmt damit ein wesentliches Anliegen der Initianten auf. (rub/sda)

Erstellt: 24.06.2011, 00:05 Uhr

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126 Kommentare

Hans Schmid

24.06.2011, 06:45 Uhr
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Wir müssen aufhören, wegen dem CO2-Wahn unseren Lebensstandard und Wohlstand zu ruinieren. Wenn man sich in der Welt umsieht, dann merkt man, dass ausser der EU und den übereifrigen Schweizern kaum mehr jemand den CO2-Schwindel ernst nimmt. Ein Nachfolgeabkommen zu Kyoto wird es kaum geben.
Immer mehr Leute informieren sich und entlarven die Lüge, aber Medien und Politik schlafen noch. Aufwachen!
Antworten


Urs Ruegg

24.06.2011, 04:02 Uhr
Melden 52 Empfehlung 0

Hoffentlich bleibt diese Initiative bestehen. Ein Preisaufschlag wegen des hohen Ausstosses an CO2 wird nur wenige vom Anschaffen und Fahren dieser Strassenmoster abhalten, die andere Verkehrteilnehmer um einen Faktor drei mal mehr gefährden als normale Autos. Offroad Haltern wäre wohl eher ein Psychiater zu empfehlen zwecks Behandlung von Minderwertigkeitsgefühlen. Antworten



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