Schweiz

Libyen-Affäre: Ghadhafi ist bereit für eine Lösung

Libyen hat von der Schweiz erneut ein Ende der Visa-Sperre gefordert. Muammar Ghadhafi wolle eine Lösung der Krise, beteuert Libyens Uno-Botschafter Abdurrahman Mohamed Shalgham in New York.

Die Schweiz solle die Schwarze Liste aufheben. Uno-Botschafter Shalgam sprach von 188 Libyern, welchen die Schweiz kein Schengen- Visum erteile. In früheren Berichten war von 150 hochrangigen Persönlichkeiten die Rede.

Neben Machthaber Muammar Ghadhafi seien auch der derzeitige Vorsitzende der Uno-Vollversammlung, Ali Abdussalam Treki, sowie er selber und sein Sohn auf der Liste, sagte der libysche Diplomat gemäss Berichten der Nachrichtenagenturen AFP und Reuters weiter.

Schiedsgericht

Libyen appelliere an die Schweiz, wieder auf das bereits früher vorgesehen Schiedsgericht zurückzukommen. «Wir wollen eine Lösung. Wir sind bereit, jedes Urteil einer Schiedskommission zu akzeptieren», sagte Shalgam vor den Medien weiter.

Die Einsetzung eines Schiedsgerichts war in dem Abkommen geregelt, welches der letztjährige Bundespräsident Hans-Rudolf Merz im August in Tripolis unterzeichnet hatte. Die Frist zur Benennung eines Gerichtsvorsitzenden verlief dann aber im September ungenutzt.

Bei den Schlichtungsbemühungen der EU in den vergangenen Wochen war die Idee eines Schiedsgerichts wieder aufgetaucht. Sie war Gegenstand einer Absichtserklärung, die allerdings nicht unterzeichnet wurde. Libyens Aussenminister Moussa Koussa hatte noch vor einer Woche ein solches Gericht angesprochen.

Hintergründe klären

Das Schiedsgericht sollte die Umstände der vorübergehenden Festnahme von Hannibal Ghadhafi und dessen Gattin in Genf wegen mutmasslicher Misshandlung von Bediensteten untersuchen und beurteilen.

Die Festnahme des Sohnes von Muammar Ghadhafi im Juli 2008 hatte eine schwere Krise ausgelöst zwischen der Schweiz und Libyen. In der Folge wurden zwei Schweizer, Max Göldi und Rachid Hamdani, an der Ausreise aus Libyen gehindert.

In Strafverfahren waren sie zu Haftstrafen verurteilt worden. Hamdani wurde später freigesprochen und kehrte Ende Februar in die Schweiz zurück. Göldi, der eine viermonatige Haftstrafe wegen illegalem Aufenthalt absitzt, legte Berufung ein. Jüngste Eskalation in der Krise war vergangene Woche die Verhängung eines Wirtschaftsembargos Libyens gegen die Schweiz (bru/sda/)

Erstellt: 11.03.2010, 08:20 Uhr

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49 Kommentare

Mike Studer

12.03.2010, 12:09 Uhr
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@hans maag: Super, genau das wäre doch eine Lösung wo allen geholfen ist. Ich denke aber nicht - entgegen des Beitrages hier - dass Ghadhafi wirklich für eine solche Lösung zu haben wäre. Für ihn ist es doch so, dass wir die Übeltäter sind und er das Engelchen, welches sich immer korrekt verhalten hat. Ein Indiz dazu: Lybien hat das Zustandekommen eines Schiedsgerichtes verhindert... Antworten


Olga Baumgartner

12.03.2010, 10:30 Uhr
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Dieses ewige " HIN UND HER " im Zusammenleben ist wahrscheinlich nicht aus der Welt zu schaffen, Aug um Aug, Zahn um Zahn. Das Gleiche Spiel, was eher eine Tragödie ist, passiert auch immer wieder im engsten Familienkreis. Keiner ist sich einer Schuld bewusst und Jeder übergibt dem Kontrahenten seine eigene Schuld. - So zerbrechen Ehen und Familienbande. Das Herz bleibt kalt!! TRAURIG!!! Antworten


Armin Schaller

11.03.2010, 18:46 Uhr
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Wie wir ja im letzten Jahr beim unglücklichen Lybien-Besuch von BR Merz lernen durften, sind Versprechungen und Zusicherungen von Ghadhafis Hofnarren ohnehin nichts wert. Wenn es Herr Ghadhafi ernst meint, dann muss er schon selber hinstehen und sagen, dass er jedes Urteil eines Schiedsgerichts akzeptiert. Und dann - bevor ein solches einberufen wird - muss er Max Göldi freilassen. Antworten


Christoph Geiser

11.03.2010, 17:04 Uhr
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Ganz einfach, Göldi kommt zurück, wir beenden sie Beziehungen mit Libyen und lassen es der EU frei, selbst über Einreisesperren zu befinden. Keine Beziehung, keine Probleme. Antworten


Jules Wohlmann

11.03.2010, 17:03 Uhr
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Jetzt hart bleiben und nicht vom Weg abweichen! Zuerst soll der Göldi zurück kommen und dann kann man mit den Libyern sprechen, was sie noch zu tun haben um die Lockerung der VISA-Sperre zu erreichen, beispielsweise eine Garantie, dass sich ein Fall Göldi nie mehr wiederholt sowie Regeln betreffend des Verhaltens von Bodyguards von libyschen Gästen in der Schweiz. Antworten


Mari Wunderli

11.03.2010, 16:41 Uhr
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so, die Visasperre geht ans Lebendige bei den reichen Libyern die sich Reisen leisten können? Gut- jetzt kann die Schweiz Forderungen stellen. Solche Leute müssen lernen dass man mit brutaler Gewalt und Geld halt doch nicht alles haben kann- zum Beispiel einen guten Namen, Respekt. Ich hoffe die Regierung zeigt Rückgrat und bleibt fest. Antworten


Tobias TÖBELI

11.03.2010, 16:12 Uhr
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Ghadhafi ist bereit für eine Lösung - schön, wann landet denn Herr Göldi in Kloten? Antworten


Kurt Aegeri

11.03.2010, 14:45 Uhr
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Die Sperre muss allein schon deshalb aufrecht erhalten bleiben, damit die Schweiz nicht alleine da steht. So muss sich auch die EU immer mal wieder damit befassen. Und: wir müssen ganz einfach froh sein um Amnesty International. Im übrigen gibt es in Libyen Kräfte in vermögenden Kreisen, welche je länger je mehr Zweifel an Herrn Ghadafi selbst haben. Antworten


Georg Porti

11.03.2010, 14:43 Uhr
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Ghadafi wird sich sicher etwas einfallen lassen, um einen Grund zu haben Göldi nach seiner Haftzeit nicht ausreisen zu lassen! Ich hoffe nur, dass Göldi fristgerecht und lebend in die Schweiz zurück kommt. Lybien ist für Göldis Leben verantwortlich und nichts darf passieren, inszeniert oder nicht! Antworten


Tobias Blaser

11.03.2010, 13:45 Uhr
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Kein Nachgeben in dieser Position. Weitere Verhandlungen oder Reaktionen gibt es erst, wenn Herr Göldi Schweizer Boden betreten hat. Alles andere würde mich schwer entäuschen. Antworten


Hans Rudolf Trachsel

11.03.2010, 13:04 Uhr
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Mit Diktatoren kann man nur mit Härte verhandeln. BR Hans Rudolf Merz hat es anders versucht und wurde durch Ghadhafi vorgeführt und verhöhnt. Die Schweiz wollte er mit verschiedenen Massnahme noch mehr demütigen, damit diese nach seiner Pfeiffe tanzen. Interessant wäre einen Boykot gegen Libyen zu verhängen, dann würden seine Firmen in der Schweiz schwerstens getroffen. (Tamoil, usw.) Antworten


Ernst Boller

11.03.2010, 13:00 Uhr
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Es zeigt sich, dass mit der Visa-Sperre Ghadhafi und sein Clan am richtigen Nerv getroffen wurden. Es ist jetzt an Libyen, den nächsten Schritt zu tun, denn die Bestellung des Schiedsgerichts ist von Libyen torpediert worden. Also: Göldi frei lassen und erst dann kann der Clan wieder ins Ausland. Antworten


rudolf thoma

11.03.2010, 12:50 Uhr
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...und das Cabaret geht munter weiter...wie lange wohl noch? Antworten


Thomas Mayer

11.03.2010, 12:44 Uhr
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Ich bin erstaunt, dass man in der Libyenaffaire immer noch so rational denkt. Glaubt wirklich noch jemand nach all den Ereignissen in der Vergangenheit (Versprochene Freilassung der Geiseln, Aufteilungsantrag bei der UNO, Erklärung des heiligen Krieges, Drohung der Botschaftserstürmung, Verschleppung der Geiseln, Merzvertrag etc.) man könne Schritt X abmachen, damit Liben Handlung Y vollzieht? Antworten


Werner Hebeisen

11.03.2010, 12:36 Uhr
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Ghadhafi hat schon einiges ausgedrückt und oft Rückzieher gemacht, wie es der Mentalität auch entspricht und was wir bestimmt inzwischen auch gemerkt haben. Solange dieser Mann und nur der, nicht genügend Druck von unserer Seite zu spüren bekommt, wird Göldi nicht frei. Ghadhafi entscheidet allein egal was alle andern reden. Antworten


rolf kienast

11.03.2010, 12:24 Uhr
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Jetzt ist der Moment wo CH reagieren kann. Die Worte wie "akzeptieren, einverstanden, angesprochen, sind bereit... " haben im arab. Raum nicht unbedingt dieselbe Bedeutung wie bei uns. Nachgeben wird als Schwäche ausgelegt, es sei denn man verhandle mit Druckmitteln die die Gegenseite kennt und dass CH klarmacht, dass diese Mittel unmittelbar eingesetzt werden falls nicht mitgezogen wird. Antworten


Martin Waeber

11.03.2010, 12:06 Uhr
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Die Lösung liegt doch auf der Hand: Herr Ghadhafi lässt umgehend Max Göldi frei. Antworten


Gianin May

11.03.2010, 11:51 Uhr
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Die Welt betrachtet den Ghaddafi doch nur nicht mehr als Terroristen und sagt nichts zu seiner Diktatur, weil sie ihm nicht beikommen konnten, als er andere Terroristen noch unterstützte, diese Politik ist es auch, welche der Iranische Präsident dem Westen vorhält und er hat RECHT! Gerade die CH sollte mit gutem Bsp. vorangehen und Schluss machen mit Lybien. Antworten


Heinz Frey

11.03.2010, 11:49 Uhr
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Göldi wird in 12 Wochen zurückkommen - ein Vertrag mit Libyen ist nicht mehr notwendig. Ich will keine Beziehungen mit Tripolis. Erst recht ist kein Vertrag notwendig, der sämtliche Verfehlungen der Libyen schlicht ausblendet - vom Aufteilungsantrag bei der UNO bis zum Kriegsaufruf oder den Taten des frauenprügelnden Sohnes. Antworten


Walter Kunz

11.03.2010, 11:47 Uhr
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Ohne ein eindeutiges unwiderrufliches Entgegenkommen (Ausreise Herr Göldi) von Herrn Ghadhafi besteht für die Schweiz absolut keine Veranlassungen ihre Haltung gegenüber Libyen zu ändern im Gegenteil ein unmiss- verständliches Zeichen muss gesetzt bleiben dass der Herr endlich begreift das mit uns nicht länger, auf die Dauer nur schlecht zu spielen ist. Antworten


Jan Sutter

11.03.2010, 11:43 Uhr
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Na gut, es war Libyen, welches seinen Schiedsrichter zu spät ernannte und es war ebenso Libyen, welches keinen Hauptschiedsrichter bestellen wollte und es war Libyen, welches trotz Versprechen des Aussenministers Göldi nicht heimliess (sein Gepäck aber schon). Die Visasperre ist auch kein Grund für die Krise, denn die Sperre traf erst 16 Monate nach der Verhaftung Göldis in Kraft. Antworten


Gianin May

11.03.2010, 11:36 Uhr
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Wer hat die Firsten für das Schiedsgericht verstreichen lassen? Bei wem liegt der Pug? Antworten


Urs P. Mueller

11.03.2010, 11:32 Uhr
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@ Hans Maag @ Bravo fuer diesen versoehnlichen und richtigen Vorschlag ! Antworten


hans maag

11.03.2010, 11:13 Uhr
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Solange der Schweizer als Geisel nicht freigelassen wird, wird wohl nichts gehen. Eine Lösung wäre: Hannibal bringt Göldi nach Genf, beide hätten einen offiziellen Empfang bei dem sich die Genfer Behörden bei Hannibal entschuldigen könnte. Die ganze Sache würde dann rasch zu einem Normalzustand zwischen Libyen und der Schweiz führen. Antworten


Rudolf Kunz

11.03.2010, 11:00 Uhr
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@Röösli: bin einverstanden, hoffe nur, dass der BR auf seiner jetzigen Linie bleibt und nicht nachgibt wie z.B. die USA !!! Antworten


Hans Meier

11.03.2010, 10:49 Uhr
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Ja, lieber Ghadafi, jetzt merkst Du, dass Dir wegen der Visasperre der Zugang zu unseren guten psychiatrischen Kliniken zurzeit verwehrt bleibt. Da hättest Du vorher daran denken müssen; vielleicht wäre dann Deine Macht-Psychose bereits wieder am Abschwellen. Antworten


Markus F. Baumgartner

11.03.2010, 10:45 Uhr
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» Jede Woche die Max Göldi einsitzen muss, sollte die Visasperre um einen Monat verlängert werden. Was Shalgam aussagt, ist nicht unbedingt die Meinung von Gaddafi. Von Versprechen halten wir überhaupt nichts mehr (BR Merz lässt grüssen)! ..wer hier zu forden hat, sind nun mittlerweilen wir !!! Antworten


alois wechsler

11.03.2010, 10:40 Uhr
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Andere Laender, andere Sitten Es ist klar dass Ghadhafi nur diese harte Sprache versteht. Er kennt nichts anderes. Was da in Genf ablief ist schlichtweg idiotisch. Da musste Ghadhafi einfach hart reagieren. So laeuft es nun mal in diesen Laendern. Er hat sein Gesicht verloren und das ist fatal fuer den Fuehrer. Baut ihm eine Bruecke und er wird sie benutzen. Alois Wechsler, Philippinen Antworten


Paul Thürig

11.03.2010, 10:28 Uhr
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Ghadhafi versteht nur eine Sprache,nämlich die der Härte! Solange der unschuldige Schweizer Max Göldi nicht frei ist, muss die Einreisesperre für libyschens Oberschicht aufrecht erhalten bleiben! Antworten


Kurt Röösli

11.03.2010, 09:54 Uhr
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Dem Ghadhafi gleich klarmachen, dass die Visasperre erst aufgelöst wird, wenn Herr Göldi auf Schweizer Boden gelandet ist! Antworten


Theo Zuber

11.03.2010, 09:42 Uhr
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Zuerst mal Max Göldi freilassen (und ausreisen lassen) und dann kann dann weiter diskutiert werden. Schon interessant, dass Libyen plötzlich wieder ein Schiedsgericht will, und vor rund einem halben Jahr die Ernennung ihres Verantwortlichen sang- und klanglos versanden liess. Fazit: Würde Max Göldi von Libyen nicht festgehalten, könnte man über Libyen und seinen Führer nur lachen. Antworten


willi aerne

11.03.2010, 09:34 Uhr
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Die Schweiz sollte weiter hart bleiben und für die zu Unrecht Inhaftierten Geiseln eine Genugtuung verlangen. Die Aufhebung der Visumsperre vor einer verbindlichen Regelung wäre unklug. Antworten


Stef Baumann

11.03.2010, 09:11 Uhr
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"Ghadhafi ist bereit für eine Lösung" Selten so gelacht. Antworten


marc michel

11.03.2010, 09:06 Uhr
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@rené merten: bin genau ihrer meinung... und natürlich auch der meinung der anderen!!! jetzt nur keine schwäche zeigen!!! diese leute verstehen nur die harte hand!!! Antworten


Herbert Berger

11.03.2010, 08:58 Uhr
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Solange die Geisel nicht zurück in der Schweiz ist und Herr Ghadhafi sen. sich nicht öffentlich von seinem Auffruf zum Jihad distanziert und sich dafür entschuldigt hat, glaube ich diesem Diktator kein Wort. Und nachdem die Kriese durchgestanden sein sollte, muss sich die Schweizer Wirtschaft ernsthaft überlegen, überhaupt noch irgendwelche Geschäfte mit Libyen zu machen. Antworten


Roland Peter

11.03.2010, 08:57 Uhr
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@christian mueller: Ja, man könnte meinen alle wären noch Kinder. Jedoch möchte ich eines klarstellen: Ghadhafi ist unberechenbar, äusserst infantil und liebt Spielchen. Kurz gesagt eben doch noch ein Kind. Unter diesen Voraussetzungen und wie es die letzten Monate gezeigt haben, kennen solche "Leute" nur Drohungen, Erpressungen und Gewalt. Und das ist deren Basis für Verhandlungen. Antworten


Liliane Schlatter

11.03.2010, 08:55 Uhr
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Merten R: träumen darf man zum Glück ja...Müller Chr: schliesse mich dieser Meinung an auch wenn es eben doch schwierig sein dürfte, die Drahtzieher an einen Tisch zu bringen aber doch ein Versuch wert. Antworten


Jon Semadeni

11.03.2010, 08:44 Uhr
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Ja,was soll man dazu sagen! Jetzt plötzlich soll dieses Schiedsgericht eingesetzt werden. Wenn mich nicht alles täuscht hat Lybien letztes Jahr die Vereinbarungen mit BR Merz nicht eingehalten. Wer glaubt noch im ernst daran dass Lybien jetztige Zusagen wirklich einhalten würde. Das System der Lybier, Zuckerbrot und Peitsche,hat sich selber ad absurdum geführt. Belassen wir es dabei so wie es ist. Antworten


Markus Altdorfer

11.03.2010, 08:36 Uhr
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Ich muss schunzeln über die Kommentare die meinen "werdet endlich erwachsen" usw. Wer ist den hier das Problem? Die CH würde ja schon längst Hand bieten für Verhandlungen und Lösungen. Aber der kranke Diktator in Tripolis meint er müsse Leute die unschuldig sind einsperren und Embargos aussprechen sowie Leute demütigen und anlügen (siehe Merz Reise letzten Herbst). Bleiben wir bei den Fakten! Antworten


Roger Sigrist

11.03.2010, 08:28 Uhr
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Der Familie Ghadhafi ist nicht zu trauen, bevor Herr Göldi nicht zurück in der Schweiz ist sollte die Schweiz gar nicht reagieren. Danach sollte die Schweiz jeglichen Kontakt mit Libyen abbrechen und Geschäfte Schweizer Firmen mit diesem Land verbieten. Antworten


Urs Mühlebach

11.03.2010, 08:24 Uhr
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Herr Ghadafi ist für eine Lösung bereit! wir sind es schon lange. Wenn Herr Göldi in der Schweiz gelandet ist, kann man über eine Auflösung der schwarzen Liste diskutieren, wie wir von Herr Ghadhafi gewohnt sind. Wir können es uns nicht erlauben weiterhin naiv zu sein, sonst wird die Schweiz von der ganzen Welt belächelt, wenn Sie Wissen was ich meine. Antworten


Peter Stähli

11.03.2010, 08:14 Uhr
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Jetzt geht's dem Ghadhafi und seiner Entourage doch langsam ans Eingemachte, sprich es geht ums Geld und darum, dass sie nicht mehr hinreisen können, wo sie wollen. Man darf gespannt sein, wie lange es noch dauert, bis Max Göldi heimreisen kann. Antworten


albert bänziger

11.03.2010, 08:08 Uhr
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wer ghadhafi traut der glaubt auch an den storch Antworten


cristiano safado

11.03.2010, 08:04 Uhr
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"Ghadhafi ist bereit für eine Lösung". Wir auch. Die richtige Antwort wäre: "Zuerst Göldi frei, danach sehen wir weiter". Die Schweiz hat genug lange die Hosen heruntergelassen. Jetzt ist es an der Zeit, dass Ghadhafi nackt durch die Wüste rennt. Antworten


Mari Wunderli

11.03.2010, 07:59 Uhr
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erst Göldi freilassen- dann reden. Ich würde dieser Diktatorenfamilie nicht trauen- sie werden sich nicht daran halten. Diesmal muss die Schweiz das Ultimatum stellen. Und Schadenersatz für die illegale Haft verlangen. Hannibal ist zu oft freigelassen worden obwohl er ein psychopathischer Schläger ist. Antworten


christian mueller

11.03.2010, 07:53 Uhr
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Beide Staaten haben einander Verschiedenes vorzuwerfen: Verhaftung und Veroffentlichung von Hannibals Fotos, sowie die Einreisesperre einerseits; Goldi's Verhaftung, sowohl die offentlichen Drohungen, Beleidigungen und die Ausrufung zum Jihad andererseits. Ist es denn wirklich so schwierig, sich an einen Tisch zu setzen und einen umfangreichen Frieden zu schliessen? Werdet erwachsen! Antworten


René Merten

11.03.2010, 07:45 Uhr
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Teile die Meinung von D.Schaeffleretzt hat die Schweiz die Trumpfkarte in der Hand- Göldi setzt die kurze Zeit noch ab und die Schweiz fordert von Libyen eine grosse finanzielle Entschädigung für die Verletzung der Menschenrechte und die Umtriebe- vorher wird das Embargo nicht aufgehoben. Das Einreiseverbot in die Schweiz wird aber nicht aufgehoben! Antworten


Daniel Schäffler

11.03.2010, 07:30 Uhr
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Sorry, aber es reicht endgültig. Einmal dies, dann jenes. Ende fertig, Schluss. Der (wahrscheinlich auch nicht ganz unbescholtene -> Arbeiten mit Turistenvisa) Göldi soll die 4 Monate absitzen, dann kann er ja, laut Ghadaffi, zurück in die Schweiz. Und dann wir nichts aufgehoben. Die Lybier (und nicht nur die) sollen dort bleiben, wo sie herkommen, zuhause. Dort können Sie plagen, foltern etc. Antworten


jean-pierre neidhart

11.03.2010, 07:29 Uhr
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Die Loesung fuer Ghadhafi ist doch ganz einfach. Max Goeldi freilassen und die Visumsperre wird aufgehoben. Antworten



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