Schweiz
Diskussion
Lob den Anfängern, Ignoranten und Generalisten
Soll in der Schweiz Politiker ein Beruf werden? Um Himmels willen. Nein. Ein Plädoyer für das Milizsystem. Mehr...
Von Markus Somm.
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20 Kommentare
Milizpolitiker in Bern können die neuen Herausforderungen, nicht mehr gut lösen. Entweder vom Beruf her völlig überfordert, hilflos und oft auch faul.Oder dann reine Lobbysten für Industrie/Banken/Handel etc. völlig überflüssig! Heute braucht es gute Berufspolitiker, anständig bezahlt,- keine schwarz finanzierten Interessenvertreter wie heute, die als ferngesteuerte Marionetten fungieren. Antworten
auch ist klar wer für berufspolitik weibelt. die bereits staatsangestellten bis hin von rot über grün zu scheinliberal. blitzartig wird der beruf zu gunsten der poltik verlassen, zumal die wirtschaft stagniert und dort eine garantie. nur wie wird die professionalität gelehrt, anders wie pro-verwaltung !? eben! ohne diese geht "nix" wird leidspruch und man sieht das elend ringsherum in europa! Antworten
Schaut nach Deutschland und Ihr werdet erkennen wie weltfremd und abgehoben jeglicher Buerger Wahrnehmung Berufspolitiker sind. In Deutschland sind viel Berufspolitiker niemals im Erwerbsleben gewesen entgegen ihren Gruendungsvaeter die alle gearbeitet haben. Nein, niemals Berufspolitiker ist jetzt schon schwer zu ertragen durch all die Lobbyisten! Antworten
Die Eigenverantwortung sollte jedes Ratsmitglied vor gesundheitlichen Problemen schützen. Die Sucht, vor jedem Mikrophon und jeder Kamera schlangestehen zu müssen, oder mit unnötigen Parlamentsvorstössen ständig beweisen zu wollen, wie politisch aktiv man sei, bedeutet unnötigen Stress. Früher oder später lernt es jede(r), hoffentlich bevor gesundheitliche Probleme auftreten. Berufsparlament Nein Antworten
Peter Müller: Es wäre neu und gegen jede Erfahrung, wenn ausgerechnet Leute mit hochdotierten Anstellungen, resistent gegen zusätzliche Einnahmen aller Art wären. :-)
Ich bin eher dafür..dass nur solche personen in die politik dürfen..die auch wissen was arbeiten heisst. Gewisse kreise politisieren mir zu fest für den faulen teil der bevölkerung..ich möchte jedoch nicht noch mehr steuern zahlen müssen! Antworten
Berufspolitiker 'pur' sind sehr gefährlich, da sie für 'ihren Job' alles machen um ihn nicht zu verlieren. Wir sehen im Ausland, wie die Volksvertreter dann zu Parteimarionetten verkommen und der Parteileitung höhrig sind. Die gewonnene Energie gegenüber den Milizparlamentariern verpufft dann für Parteitätigkeiten und vorallem sind sie so weit weg vom Volk und der realen Welt und dem Leben im Land Antworten
"wenn Politiker allein vom Staat leben..., haben sie einen hohen Anreiz..., dass der Staat wächst". Die meisten von Ihnen sind in allererster Linie von der Wirtschaft bezahlte Lobbyisten, und müssen dafür sorgen, dass der Staat wächst. Denn nur so ist gewährleistet, dass ihre Klientel weiterhin profitiert. Siehe Krankenkassen. Antworten
@ r. rallo + e. hummel "der staat" sind wir alle, die wir das geld in form der steuern bezahlen, welches sich die politiker/innen schamlos unter ihre giehrigen nägel reissen. meines wissens, hat sich nur eine partei konsequent gegen diesen raubzug an unserem geld in die eigenen taschen gewehrt.
@Rolli Rallo
Also soviel mir bekannt ist, sind es vor allem Linke die Berufspolitiker sind. Auf Kosten der Oeffentlichkeit leben wollen, das passt zu denen. Scheinbar studieren sie immer daran herum wie sie sich an den Staatstropf hängen können.
Ein Nationalrat erhält eine Entschädigung die höher ist als manches Einkommen eines Facharbeiters. Dazu GA 1. Klasse. Wer will kann also daraus einen mittelmässig bezahlten Job machen. Manche im Parlament haben keine Mühe neben ihrer "Belastung" auch noch ein halbes dutzend Verwaltungsratsmandate zu bewältigen, oder ein Museum verlottern zu lassen. Antworten
Diese "Belastung" ist nur eine Frage der Delegationsfähigkeit.Wenn die Leute Arbeit delegieren würden, könnte man die "Belastung" um einiges schrumpfen lassen.Nachdem dies aber vermutlich gezielt nicht stattfindet, kommt man in Zugzwang zu denken, dass sich diese "Ueberlasteten" unersetzlich machen wollen;dies ist das ganze Geheimnis!Das sieht man ja schon bereits in der Arbeitswelt!
Ich bin für diese Lösung: Jeder National- und Ständerat sollte einen guten Lohn erhalten. Er erhält ein Büro in seinem Wohnkanton. Wenn keine Sessionen stattfinden, dann hat er dort für die Bevölkerung präsent zu sein. Bezahlte Nebentätigkeiten sind verboten. Antworten
Man kann es sehen wie man will, denn beides hat Vor- und Nachteile. Unbestritten. Ein anderes Beispiel zeigt, dass es ähnlich ist wie bei Krankheiten: Hausarzt oder Spezialist? Von Fall zu Fall eben. Vielleicht liegt die beste Lösung in einem Mix aus allem. So etwas gibts in Ansätzen eigentlich die letzten Jahre in Bern schon. Auf Gemeinde Ebene eher nicht. Man vergleiche die Konsequenzen. Antworten
Ein Widerspruch in sich selbst. Ein Millionär oder Milliardär ist auf den Lohn nicht angewiesen. Wie sollen denn junge und, oder "äermere" Politiker ins Bundeshaus? Wollen wir denn die Diktatur der Wohlhabenden einführen? Nein Danke. Wir brauchen fähige Leute und keine Lobbyisten. Ein Berufsparlament, dass sich ohne Burnout, um die Anliegen des gemeinen Volkes kümmert. Antworten
Was heisst schon "ärmere" Politiker bei einem garantierten Einkommen von CHF 100'000.- bis CHF 150'000.-? Das sollte ja eigentlich reichen, um ein "bescheidenes" Leben zu führen und sich "nebenbei" der Politik widmen zu können.
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