Schweiz
Diskussion
Luxemburgerin bringt SP-Nationalrat Andreas Gross in Bedrängnis
Dass Andreas Gross kaum Präsident des Europarats wird, stand schon 2008 fest. Doch der SP-Nationalrat bestreitet weiter, seine Partei getäuscht zu haben. Mehr...
Von Stefan Häne.
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52 Kommentare
Es ist schon verständlich, das A. Gross mit einem Tricklein seinen NR-Sitz retten wollte. Schliesslich gehört er zu den best verdienenden Berufspolitikern der Schweiz. Seine Spesenvergütung für all die Reislein und Beobachtungen in Sachen Demokratie stünde auch einem Generaldirektor gut an. Sowas gibt man nicht ohne Not auf. Die Jusos müssen halt noch ein bisschen dazu lernen. Antworten
Ich war an der Nominationsversammlung dabei und würde bei einem Rücktritt von Andi Gross vom 2. zum 1. Ersatz "befördert". Andi Gross wurde nicht wegen des Begriffs "Europa" wieder nominiert, sondern weil die meisten Delegierten ihm den Karrierehöhepunkt "Europaratspräsident" gönnten, denn er ist ein anerkannter Experte in Demokratiefragen. Die Neuigkeiten aus Strassburg befremden jetzt aber. Antworten
Eins muss man ihm lassen: Er hat das clever gemacht. Er hat genau gewusst, er muss von Europa, international, Solidarität, Frieden reden und schon schaltet bei den SP-lern das Hirn aus und sie stimmen ohne Hinterfragen zu. Dasselbe schafften EWS/Leuthard. Von Atomausstieg reden, schon ist die SP dabei und fragt nicht weiter. Oder wann werden wir wirklich kein Atomstrom mehr produzieren? 2050? 60? Antworten
Wie naiv einem Politiker vorzuwerfen die Unwahrheit gesagt zu haben. Ach wirklich? Ein Politiker wird vom Volk doch nicht gewählt wenn er die Wahrheit sagt. Ebenso kein CEO, oder auch der Arbeitnehmer lügt doch jeden Tag wenn es um Leistungsbeschönigung, Abwehr von Kritik oder Erschleichung von Vergünstigungen geht. Einfach nur Scheinheilig die Diskussion in einer Welt voller Lügen. Antworten
Andreas Gross ist einer der wenigen Parlamentarier, der in Sachen Theorie der Demokratie wirklich was drauf hat und an Hintergrundwissen wohl auch vielen Parteikolleginnen und -kollegen, incl. den Jungen, haushoch überlegen ist, von dem zumindest die eigenen Leute, z.T. auch die anderen, noch was lernen könnten. Dass er aber ein paar Regeln der CH-Umgangspolitik nicht befolgt hat, schadet ihm nun. Antworten
Nun Herr Schaad, wo lernt man denn Demokratie? Gibt es eine Berufslehre? Wo hat denn Toni Brunner, Philippe Müller oder Christian Levrat Demokratie erlernt?
Aber egal, hier im Forum ist ja heute offenbar auch nicht Demokratie gefordert, sondern eher Demagogie.
Was hat er denn so drauf? Was umfasst denn sein Hintergrundwissen? Warum ist anderen dermassen haushoch überlegen? Was können wir von ihm lernen? Brauchen wir überhaupt Theoretiker der Demokratie? Mir jedenfalls sind Praktiker der Demokratie lieber.
Die internen Querelen in der SP sind das eine.
Das andere schmerzt die SP sehrwahrscheinlich mehr.
Dass sie seit den wilden 60/70-er Jahren des vorigen Jahrhunderts,
ihre Rolle als "intellektuelle Deutungshohheit" (zwar eher als gefühlte),
immer mehr abgeben müssen.
Antworten
Bin wahrlich kein Freund von Gross, aber wie jetzt über ihn hergezogen wird, finde ich schon befremdlich. Beim aktuellen Affärchen geht es um eine SP-interne Angelegenheit, und ich kann eine Verärgerung der betroffenen Genossen nachvollziehen. Aber dass jetzt - nach über 20 Jahren - Gross' Tätigkeiten und Spesenbezüge zum Skandal aufgebauscht werden sollen, ist doch eher fragwürdig. Antworten
@ Werner Stocker: Wenn Sie nun noch Ihre Quelle zu den angeblichen 40% Spesen offenlegen, werden Sie vollends glaubwürdig.
Ach, Herr Haenni, sie haben das Recht zu Wissen, was ein Politiker leistet. Ok, machen wir eine Leistungsvereinbarung. Wie messen wir das jetzt? Anzahl Stunden, die man irgendwo im Parlament sitzt? Anzahl Wörter, die er/sie im Parlament von sich gibt? Anzahl (sinnvolle/sinnlose) Vorstösse? Hören Sie doch auf mit solchen Sachen, Politik ist nicht Betriebswirtschaft.
@Aeschbacher: Die Spesenbezüge des A. Gross sind ein altes Thema. 2008 verursachte Gross 40 % ! der gesamten Kosten der
12 köpfigen Schweizer Europarat Delegation.
Ich wiederhole darum meine " Feststellung "
Auch bei den Linken sitzt das Portemonnaie meistens rechts.
das ist überhaupt nicht fragwürdig,wir haben ein recht zu wissen was ein Politiker leistet und wie viel er uns kostet
Andi Gross war im Europarat immer umstritten. Er wird kaum die breite Unterstützung der russischen und ex-UdSSR-Staaten erhalten und hatte damit nie eine Chance Präsident zu werden. Mit seiner Behauptung, er werde neuer Europarats-Präsident, wollte er wohl überdecken, dass er schon seit langem nicht mehr Zürich als seinen Lebensmittelpunkt hat. Sogar die Motorfahrzeugsteuer bezahlt er im Jura. Antworten
Motivator sollte stets die optimale Vertretung der CH Interessen sein. Präsidialamt (und etwaige Zusatzverzierungen), wie im Bundesrat, nur Beigemüse. Eine Bekenntnis hierzu würde viele Anschuldigungen entschärfen. Wenn sie dann käme... Antworten
Gross hat als CH-Vertreter im EU-Menschenrechtsrat langährige Erfahrung zu Zuständen der Menschenrechte in EU/Ostländern. Medien hätten die Möglichkeit, regelmässig über Gross Info's zum Stiefkind-Thema öffentlich zu machen und so ausser Wissen auch den "Wert" seiner Arbeit zu vermitteln. Ist er ein guter net-worker und daher wichtig an seinem Platz? (Die GSoA z.B. war für die CH ein Riesending) Antworten
ausgerechnet, Frau Blake! Falls Sie das im Ernst meinen, antworte ich mit nur einem Beispiel: Blocher hat mit seiner ProfitOrganisation Asa in Südafrika zur Verlängerung der Apardheitpolitik beigetragen. Die CH(!)wurde von der UNO als jahrelange Hinauszögerin der Apardheitpolitik schuldig gesprochen, die historisch für Schwarze die grausamsten Jahre dieser Zeit waren. Blocher und Menschenrechte...
Was Gross leistet? Er versucht mit der Gesellschaft für eine Schweiz ohne Armee seit Jahrzehnten, der Schweiz ihre seit 700 J. bewährte Selbstverteidigung zu verbieten. Er schafft die bewaffnete Neutralität ab, die uns nebst kluger Politik vor 2 Weltkriegen bewahrt hat. Ohne Selbstverteidigung werden wir vom Schutz des Auslandes abhängig, wir werden zum Vasallenstaat. Das ist das Ziel von Gross. Antworten
Dieser Herr Gross sollte endlich zurücktreten oder zurückgetreten werden. Dieser mann hat uns mit seinen Ansichten und unsinnigen Auslandsreisen mehr Geld gekostet als jeder andere Politiker. Und-, der Schweiz hat er gar rein nichts gebracht. Im Gegenteil, verunglimpft hat er uns. Antworten
Herr Gross hat uns Schweizern sehr viel gebracht und uns sicher nicht verunglimpft, sein Deutsch ist zumindest verständlich.
Man kann von Gross halten was man will, aber: Die von der Juso aufgedrückte Altersguillotine ist einfach lächerlich und undemokratisch. Die WählerInnen entscheiden. Ein Beispiel mehr, wie sich die Partei von ein paar Möchtegern-Aufsteigern vorführen lässt. Antworten
Wer hat Andreas Gross gewählt? Schauen wir doch mal nach: 2011 haben die Kantonszürcher
410'976 gültige Wahlzettel abgegeben mit insgesamt 13'860'834 Stimmen; davon entfielen 2'558'074 Parteistimmen auf die SP, womit ihr sieben Mandate zuteil wurden. Gross erhielt 94'463 Stimmen und erhielt das vierte dieser sieben Mandate. Von 410'976 Wählern haben ihn also mindestens 47'232 gewählt.
Antworten
Könnte man zu Ihrer Rechnung ev.noch einen Dechriffier-Schlüssel erhalten?
Herr Gross pflegte in seiner arroganten Art bei "Ungenauigkeiten" der politischen Gegner diese als "Lügner" zu bezeichnen. Allerdings ist auch nach seiner eigener Aussage in der Sozialdemokratischen Partei mehr Moral und Anstand vorhanden, es kann ja dann fast nicht sein, das ein Sozialdemokrat lügt.. Antworten
Andreas Gross wurde bei den Nationalratswahlen auf dem 4. Listenplatz mit 94463 Stimmen gewählt. Meine Stimme hat er nicht erhalten, aber jene von vielen anderen. Diese schätzen anscheinend seinen Einsatz für die Direkte Demokratie. Die Bevölkerung hat gewählt und das sollte man akzeptieren. Wenn Fabian Molina auf der Liste der JUSO nur 6649 Stimmen macht, dann fehlen ihm noch 87'815 Stimmmen. Antworten
Also wenn es nur nach den Stimmen geht, so müssten ja noch ein paar SVP ler vor dem netten Gross dran sein, z.B. Schlüer als 12 der SVP Liste kam auf 119'000 Stimmen- gell
Man sieht wieso CH Politiker in die EU wollen,der Europarat gefällt einigen,sie kriegen sicher auch einen guten lohn dort,das hat den geschmack für die EU unter denen erhöht,nicht wegen der CH sondern wegen dem Geld und die Ämter die dort auf sie warten,Markwalder,Fiala und CO sollen einfach wissen das wir dem niemals zustimmen werden,wir sind nicht bereit unsere Direkte Demokratie und Frieheit aufzugeben damit ihr ein EU amt haben könnt,KAPPIERT. Antworten
@Weigand
Das sind Unterstellungen, die sie nie und nimmer beweisen können.
Menschen zu verdächtigen, ohne Beweise vorzulegen sollte man nicht, Frau Weigand......
Im übrigen vergessen sie, dass auch SVP-ler im Europarat sitzen.
Was wollen sie diesen unterstellen??
@Weigand
Lesen sie bitte mal auf Wikipedia die Beudetung des Europarates nach.
Ueber das Thema EU-Beitritt wird überall pro und contra diskutiert, sogar am Mittagstisch in Familie Schweizer's Küche. Was ist daran falsch??!!
Darf man ihrer Ansicht nach das Thema "EU-Beitritt" nicht diskutieren?
Und ja, auch ich bin ein Gegner des EU-Beitrittes, hat aber mit dem Artikel überhaupt nichts gemeinsames.
Klingt auf den ersten Blick gut, aber im Grunde gibt es noch eine bessere Methode: Politiker sollen einfach nicht mehr wiedergewählt werden. Wenn doch, ist es der Wille des Stimmvolkes, auch jemanden wieder ins Parlament zu schicken, der dort schon 12 Jahre war. Lassen wir dem Stimmvolk doch diese Möglichkeit (genauso, wie man jemanden nach 4 Jahren wieder abwählen kann...).
Weshalb soll mich meine Kollegin Brasseur in "Bedrängnis bringen" ? Sie sagt ja genau das gleiche wie ich. Stichelt der TA mit einem unangemessenen Titel nicht wieder Emotionen, die anderswo besser investiert würden ? Andi Gross aus Strassburg Antworten
@Füglistaller: Ich bekomme einen Schreikrampf. Sie glauben wohl selbst nicht,was Sie hier schreiben! ... Schweiz würdevoll vertreten!! :-((! Gross ist einer der SPler und Grünen,welche die Schweiz hauptsächlich in Deutschland und der restlichen EU nur schlecht redet und die Armee abschaffen will! Der sollte blitzartig in ein EU-Land auswandern.
@ Haenni, Meier, von Ah,
Warum haben die bestimmenden CH-Medien diese Fragen A. Gross noch nie gestellt?
Für tägliches SVP-Bashing gibt es immer sehr viel Raum, z.B. im TA.
Die Politkarriere von A. Gross wäre ohne das Wohlwollen von Medien nicht möglich gewesen!
Fliegt A. Gross wirklich First Class ???
Herr Gross mag offensichtlich keine fragen über seine leistung,oder ist es das die ehrliche antwort darauf ihn in blamieren würde und das er deswegen keine antwort gibt?
Ich will wissen was sie dort geleistet haben,ihr aufenthalt dort ist nicht billig,sie kosten uns viel Geld,als Schweizer habe ich das recht zu wissen ob sie ihren Job gut machen oder nicht,sie sitzen schon lange im Sessel sie müssen doch irgend ein erfolg nennen können.
Ich denke, dass Herr Gross bessers zu tun, als einem nichtsbedeutenden Kommentarschreiber wie Ihnen, Herr Haenni, hier zu antworten. Danke, dass Sie die Schweiz würdevoll vertreten, Herr Gross.
Möchte gerne wissen, Herr Gross, mit welchen Beträgen Sie für das Europaratsmandat entschädigt werden und was Sie als Präsident erhalten würden. Inkl. Spesen.
''aus Strassburg'',denken sie sind sind was besseres weil sie in Strassburg sitzen,was tun sie überhaupt für die CH dort?
was haben sie dort je für die Schweiz erreicht?
sind sie das Geld das man ihnen zahlt überhaupt wert?
und was bringt es der CH wenn sie im Europarat sitzen?
man merkt das sie von einer gewissen gier getrieben sind,die frage ist nur ist es die gier nach Geld oder die gier seinem Land zu dienen.
Er habe die ''Unwahrheit'' gesagt,hey medien und politiker nennt es so wie wir normal Bürger es nennen ''Lügen'',er hat gelogen,eine unwahrheit ist eine Lüge,und wenn man in betracht zieht das er hätte wissen müssen das was er sagt nicht stimmen kann dann bestätigt das das er gelogen hat. Antworten
«Bevor ein Jungsozialist eine gestandene Politikerpersönlichkeit wie Gross unter der Gürtellinie angreift, sollte er zuvor selber etwas geleistet haben.» (Zitat Frau Fiala) hat natürlich keine Aussagekraft. Vielleicht ist gerade dieser "Angriff" eines Jungbürgers der erste grosse Wurf in einer verheissungsvollen Karriere! Antworten
Jemanden anzugreifen ist also beim besten Willen noch kein grosser Wurf. Man soll lieber eigene Taten sprechen lassen. Aber die Stunde des Jungsozis wird schon noch kommen...
Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass die Katze dem Steuerzahler nicht auf der Tasche liegt!
Ob Gross seine Partei getäuscht hat, kann ich nicht beurteilen. Letztlich hat es sich die SP selber zuzuschreiben, wenn sie jemanden aufstellt, der eventuell, unter Umständen, wenn alles gut geht möglicherweise ein Mandat in Aussicht hat, das in der Schweiz kaum einen Wähler interessiert. Sorry, liebe SP, stützt euch nicht auf vage Hoffnungen. Und als Zürcher wähle ich keinen NR, der im Jura wohnt Antworten
Herr Gross mussste in den Nationalrat von was soll er den Leben er braucht das Geld
ca CHF 120000.00 in einem Jahr, darum wollte er noch einmal gewählt werden. Was Frau Fiala sagt sie muss sich eben immer in Szene setzen. FDP politiker meinen sowieso nur ihre Meinungen seien gut und haben erfahrung zeigt auf wie sie mit der Abzocker Iniziative umgehen seit Jahren kein Resultat was für eine Parte
Antworten
@ Hans Bader
Es geht um sehr viel mehr Geld. Ich habe Herrn Gross vor einigen Jahren im Flieger von Helsinki nach Zürich getroffen und als ich nachrechnete, was sein einwöchiger Ausflug nach Estland den Steuerzahler kostete, nur um über die Demokratie zu diskutieren, musste ich ihn mal nachfragen. Keine 20 Min später hat er den Platz gewechselt, weil ich seine Demokratiegedanke nicht teilte :-)
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