Merz trifft Ahmadinejad

Bundespräsident Hans-Rudolf Merz wird morgen Sonntag mit dem iranischen Präsidenten Ahmadinejad zusammenkommen. «Man sollte immer miteinander reden», meinte etwa Dick Marty dazu.

Ahmadinejad wird an diesem Tag in Genf erwartet, da er an der am Montag beginnenden Uno-Konferenz gegen Rassismus teilnehmen will. Ein Arbeitstreffen zwischen Merz und Ahmadinejad werde am Sonntagabend in Genf stattfinden, sagte eine Sprecherin des Eidgenössischen Finanzdepartements, Delphine Jaccard. Angaben zum Inhalt der Gespräche machte sie nicht; informiert werde im Anschluss an das Treffen.

In einer ersten Reaktion sagte der Präsident der Aussenpolitischen Kommission des Ständerates, der Tessiner Freisinnige Dick Marty: «Man sollte immer miteinander reden - und dabei auch sagen, was man denkt.» Ahmadinejad zu treffen, bedeute nicht, dass man seine Ansichten gutheisse. Der Iran sei von grosser Bedeutung in der Region. Die Schweiz vertritt zudem die diplomatischen Interessen der USA im Iran und jene des Iran in Ägypten. (TA)

Erstellt: 18.04.2009, 07:26 Uhr

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20 KOMMENTARE

Aron Sandström

21.04.2009, 10:51 Uhr

Herr Merz hat richtig gehandelt.Die Schweiz ist Neutral und muss Neutral handeln! Der Iranische President hat Israel wegen Menschenrechtsverletzungen massiv Kritisiert! Sein Ausdruck Israel ist Rassistisch hat die Konforenz gespalten! Wenn mann aber sieht was im letzten GAZA Krieg vorfiel Phosporbomben gegen Zivilisten! Ist diese Aussage angebracht! USA Europa Israel machen eben nie Fehler!


Joachim Daners

19.04.2009, 12:31 Uhr

Herr merz tut das richtige. Das Gespräch mit Herrn Achmedinetschad ist richtig. Der Iran gehört in die Völkergemeinschaft. Israel sollte endlich mit seinen Kriegsdrohungen aufhören und der Westen sollte endlich anfangen, Israel für seine Kriegsverbrechen zu verurteilen. Hier wird mit unterschiedlichen Ellen gemessen. Dazu kommt, das die Israelis schon im Besitz der A-Bombe sind.


Eduard Wettstein

19.04.2009, 09:54 Uhr

Es geht Israel niche an mit wem sich BR Merz trifft oder nicht trifft. Es nimmt mich wunder wie lange Israel noch braucht bis es endlich endlich etwas gescheiter wird. Merke: Wer zu lange nichts lernt wird von der zeit überrollt.


Uri Liebeskind

18.04.2009, 18:31 Uhr

Achmadinejad war Gastgeber für eine Holocaustleugner-Konferenz, ist Führer der Regierung, die regimkritische Leute einsperren lässt & die Frauen die vergewaltigt worden sind wegen Teilnahme an unzüchtigen Handlungen öffentl. steinigen lässt und in Sachen Hinrichtungen führend ist. Je schlimmer diese Mörder, desto dringender der Dialog mit ihnen??!? Merz sollte ihm sagen, dass er unerwünscht ist!


adolf wolf

18.04.2009, 18:14 Uhr

Also dieser Herr Merz gibt mir echt zu denken, offensichtlich will er mit diesem Manöver einmal mehr von seinen Unzulänglichkeiten und Unfähigkeiten ablenken! Was will denn der kleinste BR der kleinen Schweiz eigentlich, der soll gescheiter seine Hausaufgaben richtig machen und uns allen mal reinen Wein einschenken bevor er auswärts einen "heben" geht!


Franz Brunner

18.04.2009, 16:00 Uhr

aber natüich, man muss mit allen reden--wann finden erste gespröche mit neonazis statt? oder gilt das nur wenn diese "alle" zufällig an der macht sind? oder muss man etwa mit allen reden weil das konferenzen und damit verbundene reisen und auch arbeitsplätze (zu steuerzahlers last) garantiert?


W. Ammonn

18.04.2009, 15:25 Uhr

Was Ahmadinejad bezw. der Iran von den Menschenrechten hält, hat er mit dem Urteil gegen die US-Journalistin iranischer Abstammung gezeigt (8 J. Haft wegen angebl.Spionage). Derselbe Ahmadinejad vertritt gleichzeitig den Iran an der Menschenrechtskonferenz in Genf. Welch ein Hohn!


Sibylle Weiss

18.04.2009, 13:55 Uhr

Warum sollte Israel die Ch einladen, wo sie doch eher für die Palästinenser plädiert? Macht kein Sinn. Es bringt auch nichts, an der Feier teilnehmen zu können, um mit dem Unschuldsgeschwafel der Palestinenser anzufangen. Zudem denke ich, dass die CH GANZ ANDERE Probleme als den Iran zu bewältigen hat und sich vielleicht damit befassen sollte, hm? Wäre das was? Ablenkungsmanöver, nichts anderes!


Alwin Brem

18.04.2009, 13:31 Uhr

Warum soll Merz nicht mit einer Regierung reden, die die Atombombe (vielleicht) haben will? Wir reden ja auch mit anderen Regierungen der selben Region, die eine Atombombe schon haben! Iran hat bis heute noch keinen Völkermord begangen und unterdrückt und demütigt bis jetzt auch kein benachbartes Volk. Also? Also!


Heinz Gfeller

18.04.2009, 13:02 Uhr

Dieses Treffen von Merz mit dem Präsidenten Irans finde ich gut. Man soll mit dem Iran sprechen und nicht nur über ihn urteilen. Die Schweizer wissen ja, wie es ist, wenn man über ein Land spricht und Forderungen an selbiges richtet (Steuerstreit/G20), indes nicht bereit ist, den Respekt aufzubringen, um auch mit dem betroffenen Land zu sprechen und es anzuhören.


hans maag

18.04.2009, 12:22 Uhr

Wenn der Präsident eines Landes in die Schweiz kommt ist es logisch, dass ihn unser Präsident empfängt, ob wir ihn nun schätzen oder nicht. Andererseits ist es fraglich, was an einer Konferenz beraten wird, wenn das Schlussprotokoll schon erstellt ist. Trotzdem wünsche ich allen Teilnehmern einen guten Appetit bei der Hauptbeschäftigung.


Patrick Tigri

18.04.2009, 10:03 Uhr

Schon lustig, mit welchen Banalitäten man als Politiker Schulterklopfen einheimsen kann. "Man sollte immer miteinander reden." und "das bedeutet nicht, dass man mit ihm einverstanden ist". Dick, wenn Du schon nichts zu sagen hast, dann lass es doch einfach sein.


Hans Walter

18.04.2009, 10:02 Uhr

Da kann Merz der Schweiz wenigstens nicht viel schaden, sondern vielleicht die Rolle der Schweiz als neutralen Vermittler stärken (wenn er nicht die gleichen Fehler begeht wie Micheline Calmy-Rey). Ansonsten bin ich aber froh, wenn er möglichst oft untätig im Bundeshaus bleibt, denn bisher brachte Merz von Verhandlungen immer nur Niederlagen heim.


Heinz Butz

18.04.2009, 09:06 Uhr

Das Schlussdokument der UNO-Konferenz gegen den Rassismus ist am 17.April 2009 verabschiedet worden. Am 20, April beginnt die Konferenz. Kann mir jemand plausibel erklären, was die teilnehmenden Touristen (Staatsdiener) eigentlich noch zu sagen haben und wer diese unnötigen Reisli und die zusätzlichen Kosten übernimmt. Erwa wir Schweizer Steuerzahler?


Bönheim Niklaus

18.04.2009, 09:01 Uhr

Unser BR werden reiselustig. Frau Calmy Rey ist in Westafrika, Hr. Leuenberger schaut sich einen Staudamm in China an und jetzt Hr. Merz verweilt im Iran. Ich weiss aus verlässlichen Leuten in Bern, dass eine Europareis v. Fr. Calmy Rey inkl. den ganzen Tross rund CHF 100'000 kostet, geschweige den Reisen in den Fernen Osten. Was erbringen alle diese Reisen dem Schweizer Volk???????????


Hans Zimmerli

18.04.2009, 08:25 Uhr

Wer Frieden anbieten will, muss auch bereit sein mit schwierigen Staatschefs zu reden. Das heisst noch lange nicht, dass man diese Regierung in allen Belangen unterstützt und verteidigt. Man muss die Menschenrechte ansprechen und sie verteidigen. Israel wirft aber der Schweiz oft sofort Verräterschaft vor und hat die Schweiz letztes Jahr zur 60 Jahrfeier des Staates Israels ausgeladen. Shalom


Stefan Werner

18.04.2009, 08:21 Uhr

Hoffentlich fällt er dann nicht wieder um und führt in der Schweiz per Notrecht die Scharia ein.


Jules Wohlmann

18.04.2009, 08:15 Uhr

Grundsätzlich hätte Herr Merz momentan auch Wichtigeres zu tun, aber wenn er schon mit dem iranischen Präsidenten spricht, sollte er öffentlich, das heisst vor der Presse und in Anwesenheit Ahmadinejads, sämtliche heiklen Themen ansprechen: Das Atomprogramm Irans wäre zu verurteilen, Vernichtungsdrohungen gegen andere Staaten und Konferenzen mit Holocaust-Leugnern zu brandmarken. Mut ist gefragt!


Giuliano bamberger

18.04.2009, 07:53 Uhr

Merz wird immer mehr zu einem Auslaufmodel ; seine Entscheidungen in der Finanzkrise sind ganz klar für unseren Staat aschädigend und auch nicht gut für den Rechtsstaat, nur trifft er sich mit diesem Diktator und Holocaut Leugner, ein weiterer Indiz der Unfähigkeit , die Schweiz sollte sich en Beispiel nehmen wie USA, Kanada, Israel Italien diese Konferenz boykotieren!


Stefan Meier

18.04.2009, 07:45 Uhr

Irgenwann, wenn der Iran die Bombe dann hat, wird er sogar in seinen Schulbüchern damit rumprahlen, wie er den dummen Westen mit "Gesprächen" so lange hinhielt, bis es zu spät war.



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