Schweiz
Merz trifft Ahmadinejad
Aktualisiert am 18.04.2009 20 Kommentare
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Ahmadinejad wird an diesem Tag in Genf erwartet, da er an der am Montag beginnenden Uno-Konferenz gegen Rassismus teilnehmen will. Ein Arbeitstreffen zwischen Merz und Ahmadinejad werde am Sonntagabend in Genf stattfinden, sagte eine Sprecherin des Eidgenössischen Finanzdepartements, Delphine Jaccard. Angaben zum Inhalt der Gespräche machte sie nicht; informiert werde im Anschluss an das Treffen.
In einer ersten Reaktion sagte der Präsident der Aussenpolitischen Kommission des Ständerates, der Tessiner Freisinnige Dick Marty: «Man sollte immer miteinander reden - und dabei auch sagen, was man denkt.» Ahmadinejad zu treffen, bedeute nicht, dass man seine Ansichten gutheisse. Der Iran sei von grosser Bedeutung in der Region. Die Schweiz vertritt zudem die diplomatischen Interessen der USA im Iran und jene des Iran in Ägypten. (TA)
Erstellt: 18.04.2009, 07:26 Uhr
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20 Kommentare
Herr merz tut das richtige. Das Gespräch mit Herrn Achmedinetschad ist richtig. Der Iran gehört in die Völkergemeinschaft. Israel sollte endlich mit seinen Kriegsdrohungen aufhören und der Westen sollte endlich anfangen, Israel für seine Kriegsverbrechen zu verurteilen. Hier wird mit unterschiedlichen Ellen gemessen. Dazu kommt, das die Israelis schon im Besitz der A-Bombe sind. Antworten
Achmadinejad war Gastgeber für eine Holocaustleugner-Konferenz, ist Führer der Regierung, die regimkritische Leute einsperren lässt & die Frauen die vergewaltigt worden sind wegen Teilnahme an unzüchtigen Handlungen öffentl. steinigen lässt und in Sachen Hinrichtungen führend ist. Je schlimmer diese Mörder, desto dringender der Dialog mit ihnen??!? Merz sollte ihm sagen, dass er unerwünscht ist! Antworten
Also dieser Herr Merz gibt mir echt zu denken, offensichtlich will er mit diesem Manöver einmal mehr von seinen Unzulänglichkeiten und Unfähigkeiten ablenken! Was will denn der kleinste BR der kleinen Schweiz eigentlich, der soll gescheiter seine Hausaufgaben richtig machen und uns allen mal reinen Wein einschenken bevor er auswärts einen "heben" geht! Antworten
aber natüich, man muss mit allen reden--wann finden erste gespröche mit neonazis statt? oder gilt das nur wenn diese "alle" zufällig an der macht sind? oder muss man etwa mit allen reden weil das konferenzen und damit verbundene reisen und auch arbeitsplätze (zu steuerzahlers last) garantiert? Antworten
Was Ahmadinejad bezw. der Iran von den Menschenrechten hält, hat er mit dem Urteil gegen die US-Journalistin iranischer Abstammung gezeigt (8 J. Haft wegen angebl.Spionage). Derselbe Ahmadinejad vertritt gleichzeitig den Iran an der Menschenrechtskonferenz in Genf. Welch ein Hohn! Antworten
Warum sollte Israel die Ch einladen, wo sie doch eher für die Palästinenser plädiert? Macht kein Sinn. Es bringt auch nichts, an der Feier teilnehmen zu können, um mit dem Unschuldsgeschwafel der Palestinenser anzufangen. Zudem denke ich, dass die CH GANZ ANDERE Probleme als den Iran zu bewältigen hat und sich vielleicht damit befassen sollte, hm? Wäre das was? Ablenkungsmanöver, nichts anderes! Antworten
Warum soll Merz nicht mit einer Regierung reden, die die Atombombe (vielleicht) haben will? Wir reden ja auch mit anderen Regierungen der selben Region, die eine Atombombe schon haben! Iran hat bis heute noch keinen Völkermord begangen und unterdrückt und demütigt bis jetzt auch kein benachbartes Volk. Also? Also! Antworten
Dieses Treffen von Merz mit dem Präsidenten Irans finde ich gut. Man soll mit dem Iran sprechen und nicht nur über ihn urteilen. Die Schweizer wissen ja, wie es ist, wenn man über ein Land spricht und Forderungen an selbiges richtet (Steuerstreit/G20), indes nicht bereit ist, den Respekt aufzubringen, um auch mit dem betroffenen Land zu sprechen und es anzuhören. Antworten
Wenn der Präsident eines Landes in die Schweiz kommt ist es logisch, dass ihn unser Präsident empfängt, ob wir ihn nun schätzen oder nicht. Andererseits ist es fraglich, was an einer Konferenz beraten wird, wenn das Schlussprotokoll schon erstellt ist. Trotzdem wünsche ich allen Teilnehmern einen guten Appetit bei der Hauptbeschäftigung. Antworten
Schon lustig, mit welchen Banalitäten man als Politiker Schulterklopfen einheimsen kann. "Man sollte immer miteinander reden." und "das bedeutet nicht, dass man mit ihm einverstanden ist". Dick, wenn Du schon nichts zu sagen hast, dann lass es doch einfach sein. Antworten
Da kann Merz der Schweiz wenigstens nicht viel schaden, sondern vielleicht die Rolle der Schweiz als neutralen Vermittler stärken (wenn er nicht die gleichen Fehler begeht wie Micheline Calmy-Rey). Ansonsten bin ich aber froh, wenn er möglichst oft untätig im Bundeshaus bleibt, denn bisher brachte Merz von Verhandlungen immer nur Niederlagen heim. Antworten
Das Schlussdokument der UNO-Konferenz gegen den Rassismus ist am 17.April 2009 verabschiedet worden. Am 20, April beginnt die Konferenz. Kann mir jemand plausibel erklären, was die teilnehmenden Touristen (Staatsdiener) eigentlich noch zu sagen haben und wer diese unnötigen Reisli und die zusätzlichen Kosten übernimmt. Erwa wir Schweizer Steuerzahler? Antworten
Unser BR werden reiselustig. Frau Calmy Rey ist in Westafrika, Hr. Leuenberger schaut sich einen Staudamm in China an und jetzt Hr. Merz verweilt im Iran. Ich weiss aus verlässlichen Leuten in Bern, dass eine Europareis v. Fr. Calmy Rey inkl. den ganzen Tross rund CHF 100'000 kostet, geschweige den Reisen in den Fernen Osten. Was erbringen alle diese Reisen dem Schweizer Volk??????????? Antworten
Wer Frieden anbieten will, muss auch bereit sein mit schwierigen Staatschefs zu reden. Das heisst noch lange nicht, dass man diese Regierung in allen Belangen unterstützt und verteidigt. Man muss die Menschenrechte ansprechen und sie verteidigen. Israel wirft aber der Schweiz oft sofort Verräterschaft vor und hat die Schweiz letztes Jahr zur 60 Jahrfeier des Staates Israels ausgeladen. Shalom Antworten
Grundsätzlich hätte Herr Merz momentan auch Wichtigeres zu tun, aber wenn er schon mit dem iranischen Präsidenten spricht, sollte er öffentlich, das heisst vor der Presse und in Anwesenheit Ahmadinejads, sämtliche heiklen Themen ansprechen: Das Atomprogramm Irans wäre zu verurteilen, Vernichtungsdrohungen gegen andere Staaten und Konferenzen mit Holocaust-Leugnern zu brandmarken. Mut ist gefragt! Antworten
Merz wird immer mehr zu einem Auslaufmodel ; seine Entscheidungen in der Finanzkrise sind ganz klar für unseren Staat aschädigend und auch nicht gut für den Rechtsstaat, nur trifft er sich mit diesem Diktator und Holocaut Leugner, ein weiterer Indiz der Unfähigkeit , die Schweiz sollte sich en Beispiel nehmen wie USA, Kanada, Israel Italien diese Konferenz boykotieren! Antworten
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Aron Sandström
Herr Merz hat richtig gehandelt.Die Schweiz ist Neutral und muss Neutral handeln! Der Iranische President hat Israel wegen Menschenrechtsverletzungen massiv Kritisiert! Sein Ausdruck Israel ist Rassistisch hat die Konforenz gespalten! Wenn mann aber sieht was im letzten GAZA Krieg vorfiel Phosporbomben gegen Zivilisten! Ist diese Aussage angebracht! USA Europa Israel machen eben nie Fehler! Antworten