Merz zum umstrittenen Foto mit Ahmadinejad: «Das gehört dazu»

Bundespräsident Hans-Rudolf Merz hat sich in einem Interview zur Kritik an seinem Treffen mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinejad geäussert.

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Interview Teil 3 (Quelle: Radio 1).


Er verstehe die Kritik, aber sie sei unberechtigt, so Hans-Rudolf Merz in einem Interview mit dem Privatsender Radio 1. Die Schweiz spiele eine Rolle in einem Dialog «und dieser Dialog ist nötig». Es dürfe nicht sein, dass sich die Fronten verhärten: «Man muss versuchen, dass die Kulturen und Länder aufeinander zugehen.»

Wenn die Schweiz in einem solchen Dialog einen Beitrag leisten könne, dann sei unser Land dazu prädestiniert: «Wir sind in keinem Bündnis und das gehört zur guten Tradition unseres Landes.»

Zu den Fotos mit Ahmadinejad sagte Bundespräsident Merz, dass solche Bilder wie eine Art Beweisaufnahmen seien und «halt dazu gehören». Wichtig sei aber, was hinter den Kulissen abgelaufen sei: «Wir haben zweieinhalb Stunden teilweise heftig diskutiert.» (bru)

Erstellt: 20.04.2009, 13:46 Uhr

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181 KOMMENTARE

Paul Russak

23.04.2009, 17:38 Uhr

Wenn ich diese Leserbriefe hier lese, wundere ich mich woher die Schreiber der meisten wohl nur ihre Information her haben. Sollten diese nur aus den Medien sein, dann tun diese ihren Job nicht, denn gemesssen an diesen Briefen verbreiten sie Lügen und Missinformationen über Israel und den Rest der Region. z.B. Iraner sind nicht Araber. Oder werden vorwiegend antijüdische Vorurteile widergegeben?


J. Garcia

22.04.2009, 19:21 Uhr

jaja, böser Merz, wie kann er nur... mal sehen wer aufschreit, wenn der liebe Herr Liebermann mit seinen Hassreden vor der Welt auftritt. Bestimmt ist dann alles ok, da das arme Israel sich ja nur verteidigt gegen die bösen Palestinenser/Araber. Israel kann ja schliesslich nichts dafür, dass es seit mehr als 60 Jahren ein anderes Land besetzt hält und alle UN-Resolutionen missachtet. Krank!!


A. Fiechter

22.04.2009, 17:56 Uhr

Das "internationale Parkett" erweist sich fuer Schweizer Moechtegernweltpolitiker zunehmend als Glatteis und die in der Nonkonformitaet, mit Verbrechern an einen Tisch zu sitzen, gesuchte Authentizitaet als Bumerang.


Max Mueller

22.04.2009, 16:24 Uhr

Nur mal so zur Information: Der Iran lässt seine Anlagen seit jahrzehnte von der IEATA Kontrollieren. Israel verfügt über Atomwaffen und diverse Anlagen über deren Existenz zwar die ganze Welt weiss (dimona,negev Wüste) aber Israel streitet es bis heute vehement ab. Diese Anlagen dürfen natürlich auch nicht inspiziert werden...Es geht hier nur ums Gas das durch den Iran soll Alles Schall und Rauch


Henk Yserman

22.04.2009, 15:48 Uhr

Die israelische und sympathisierende Politiker, sollten sich Bewust sein, dass die Juden mit schwerer Unterstuetzung der USA, Palestina fuer sich in Anspruch genommen haben, ohne Genaemigung der Palestiner.


Timotheus Augstburger

22.04.2009, 15:31 Uhr

Mein Kommentar an H.R.Merz gewogen, gewogen, zu leicht empfunden! Die Geschichte lehrt uns, wer Israel antastet, der tastet den Augapfel Gottes an!


Mark Urech

21.04.2009, 13:57 Uhr

Gut gibt es Länder wie die Schweiz oder auch Norwegen, welche 'trotz' aller Kritik ein vermittlerischer Dialog halten können und wollen...ich finde gewisse Reaktionen und Stellungsnahmen in diesem Forum echt unüberlegt. Mir tun die Menschen in dieser Region leid, eine menschliche Tragödie...Macht oder unzulängliche Politik auf dem Buckel der Israelischen, Iranischen und Palestinischen Bevölkerung


Béatrice Bisang

21.04.2009, 13:16 Uhr

Neben vielen andern dummen und unwahren Kommentaren sagt einer: "Ach, ja und dass die Israelis schon seit Jahrzehnten systematisch die palästinensische Bevölkerung ausrottet ." Die Wahrheit ist, dass Israel dafür gesorgt hat, dass die Kindersterblichkeit in den befreiten Gebieten massiv zurückgegangen ist. Die Pali haben zudem die höchste Geburtenrate. Hungern leiden höchstens die Gegner der Hamas


Galit Braun

21.04.2009, 11:26 Uhr

@ Marc Römer: Noch in der Gründungsnacht des Staates Israel 1948, erklärten Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien dem neuen Staat den Krieg. Bis heute wird Israel nicht akzeptiert. Glauben Sie mir, Israel will mehr als alles andere endlich einen Frieden haben. Mit Terroristen kann man kein Dialog führen. Und erst recht nicht mit einem Diktator wie Ahmadinejad.


Emilie Sigg

21.04.2009, 10:54 Uhr

Wie ist das nun letztendlich? Gehört das Bild dazu, oder war es eine Panne, wie anderweitig verlautete?


Galit Braun

21.04.2009, 10:22 Uhr

Ahmadinejad wird auf offiziellem Weg eingeladen, Israel und auch die westlichen Länder an den Pranger zu stellen. Ein Diktator, der sein eigenes Volk unterdrückt und Atombomben baut zur Vernichtung insbesondere von israel. So einem bietet die Schweiz eine Plattform an um so richtig abzulästern!! Was für eine schande für die Schweiz!!!!


Roger Riger

21.04.2009, 10:18 Uhr

@ Mäck Geifer: mit Ihrem Kommentar ist wohl anzunehmen, dass sie noch nie in der Region waren, sonst wüssten sie, wie viele Raketen auf Israel abgeschossen wurden und dass es x Israelis gibt, welche am unteren Existenzminimum leben. Und wie kann man mit einem "Partner" Hamas verhandeln, der Israel nicht mal als Staat anerkennt? Sie sollten mal die Fakten und nicht die medialen Emotionen kennen!


Jens Daniel

21.04.2009, 09:14 Uhr

Die Schweiz ist nicht mehr neutral! Nach diesem Foto kann dort kein Dialog mehr geführt werden! Das ist eindeutige parteinahme zugunstern des IRAN!


siani brigitte

21.04.2009, 07:57 Uhr

Pausenclown oder Chasperli? Ich schäme mich für eine derart naive, undifferenzierte Politik des Bundesrat Merz. Vorgeführt wie ein unmündiges Kind, zu Propagandazwecken missbraucht!


Stephan Bächli

21.04.2009, 06:22 Uhr

Merz muss weg! UBS , Tax Haven-Debatte und Treffen mit Anti-Semit & Rassisten Ahmadinejad, wo lebt der BR eigentlich? Und mit ihm sollen bitte auch gleich die anderen Bundesräte gehen, die länger als eine Amtsdauer im Bundesrat sitzen. Es kommt mir vor, als wüsste der Bundesrat nicht, wie ihm geschieht. Dabei wären proaktives Handeln und gesunder Menschenverstand gefragt und nicht nur reagieren.


christoph scheidegger

20.04.2009, 23:30 Uhr

unsere israelischen freunde leben in einem land, das im krieg ist, also sind die israelischen aktionen richtig und wichtig...! wir schweizer können von den israelis in sachen kriegsführung nur lernen... herr merz ist ja mit seinem land im wirtschaftskrieg, sagt der "finma-haltiner", der steinbrück kann das der oecd bestätigen... aktive neutraliträt heisst : jedermann's freund, hat keine freunde..!


Matti Hoch

20.04.2009, 23:01 Uhr

Dieses widerliche Grinsen unseres Bundespräsidenten gegenüber einem absolut unwürdigen und grässlichen Menschen, der den Holocaust leugnet,Israel von der Weltkarte wegfegen will und Menschen mit geringen Verbrechen oder Homosexuelle foltert und sie anschliessend vor Schaulustigen erhängt.Wo ist eigentlich die Moral in unserer Regierung hingekommen?Energie von Iran?Calmy's Kopftuch? Widerlich!!!


Mike Moretti

20.04.2009, 22:48 Uhr

@ Hr. Nufer: Also ich fände ein Essen mit Ahmadinejad deutlich spannender und würde es demzufolge mehr geniessen als z.B. eins mit einem tausendmal gehörten stereotypen staatsbezahlten Schweizer Gutmenschen wie Georg Kreis oder der Servelatprominenz aus SF-TV "Prix Walo" und all den Schwäzern, die in der Coop Zeitung und in der Schweizer Illustrierten jeweils ihre Phrasen absondern dürfen ... :-)


Severina Noseda

20.04.2009, 22:41 Uhr

Schön, dass sich unser Bundesrat nicht von den üblichen "Denkverboten" in Sachen Israel übertölpeln lässt, sondern mit Offenheit eine echte Vermittlungskultur zu eröffnen bemüht ist! BR Merz ist in meiner Achtung, nach seinen servilen Bücklingen zur USA in Sachen UBS, wieder beträchtlich gestiegen!


Markus Steiner

20.04.2009, 22:28 Uhr

Was ist nur mit unserer Regierung los? Naiv? Haben die Medienmanager der Bundesräte noch nie etwas gehört vom Sprichwort: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!"? BR Merz strahlt Freundlichkeit aus, ebens der iranische Präsident. Die Bilder gehen um die Welt. Schon bei Calmy war es letztes Jahr so:Kopftuch und darunter ein grinsendes Gesicht. Es gibt zu denken, was da abläuft. Der Respekt ist weg!


Mark Urech

20.04.2009, 22:13 Uhr

...Die Worte sind zu verurteilen und sind alles andere als produktiv, aber solange gewisse Mächte konsequent eine Null-Dialog Schiene fahren, geben sie Sauerstoff zum Feuer. Israels Landesregierung fährt eine sehr harte Linie in der Region und seine Diplomatie ist faktisch nicht-existent, es ist erstaunlich wie dünnhäutig sie derweilen reagieren. Mit Gewalt ist dieser Konflikt nicht zu lösen!!


Mark Urech

20.04.2009, 22:05 Uhr

Es ist falsch die Schweiz zu verurteilen, nur weil Sie ihrer Rolle als neutraler Vermittler gerecht werden will. Es geht hier nicht um den exzentrischen Iranischen Präsidenten oder um seine provokativen Monologe, an welche er höchstwahrscheinlich selbst nicht zu dem Grad glaubt wie er sie äussert, es geht vielmehr darum das ein Minimum an Diplomatischen Dialogkanäle offen bleiben...


Ernst Kamm

20.04.2009, 21:47 Uhr

Es ist eine Frechheit sondergleichen, dass Israel der Schweiz die Aussenpolitik vorschreiben will. Israel tritt seit jahrzehnten die Menschenrechte mit Füssen. Israel hat anscheinend die A-Waffe; warum sollte Iran nicht das gleiche wollen?


Werner Fürst

20.04.2009, 21:12 Uhr

Prügelknaben sind in der Regel eher klein, ungefährlich, schüchtern. Siehe Pausenhof. Auf einem Nebenschauplatz (Genf) unter der Aegide der UN, wird nun tüchtig auf den Kleinen - einmal mehr - eingeprügelt. Einfach so, weil er ein Forum bietet, weil ja - so lernen wir - die Meinungsfreiheit ein Menschenrecht sei. Die Hauptakteure verziehen sich vornehm - beleidigt. Wie arrogant. Wie heuchlerisch!


Harry Wyder

20.04.2009, 21:02 Uhr

Wenn man heute Abend die traurigen Bilder am Fernseher gesehen hat, muss man den abziehenden Teilnehmer gratulieren. Sie haben Mut, im Gegensatz von Bundesrat Merz, der einem solchen Tyrann noch die Hand schüttelt.


Eva Ledgley

20.04.2009, 20:52 Uhr

Zur Erinnerung : Am 12.9.2005 verliess der letzte Israeli den Gaza-Streifen, um den Palaestinensern das Vertrauen und die Hoffnung zu schenken, einen friedlichen und wirtschaftlich bluehenden Staat zu erschaffen. 12 Tage spaeter schossend die Palaestinenser 40 Raketen auf Israel, und die Zahl wuchs bis in den Sommer 2008 in die Tausende.Die Israelis hofften 3 Jahre lang vergeblich auf den Frieden.


Peter Abegg

20.04.2009, 20:49 Uhr

Kritik an Israel respektive Juden ist tabu. Meine Generation versteht dies nicht mehr und die nächste Generation wird noch weniger Verständnis dafür aufbringen. Vielleicht bekommen die Hinterbliebenen von 1,3 Millionen Toten ehemals US-unterstützten Iraker den nächsten Persilschein...


Peter Fehlmann

20.04.2009, 20:26 Uhr

Ist unser Bundesrat Merz ein kleiner "Fettnäpfchenhüpfer"? Es ist erstaunlich mit welcher Leichtigkeit er sich immer wieder in Schieflage begibt...


Thomas Schardt

20.04.2009, 19:59 Uhr

Soso, da bliebt also die Schweizer Delegation im Saal sitzen waehrend der Globi auf dem Podest seine Show abzieht. Wie lange wird's dauern bis man sich offiziell auf unsere Neutralitaet beruft? Nun sind wir Schweizer, bzw. unsere diplomatischen Vertreter, wiederum ueberrascht ueber die Reaktionen befreundeter Nationen wie zuvor beim OECD-Eklat. Wiederum die Zeichen nicht erkannt und nix gelernt!


Armin B Schweizer

20.04.2009, 19:57 Uhr

@ Emrah Erken: Wer sich von Israel keiene Vorschriften machen lassen will, ist noch lange kein Israel-Hasser! Und was meinen Sie zu den "Cartoons", die den Islam verhoehnen?


Renato Morosoli

20.04.2009, 19:54 Uhr

Mich irritiert in dieser Debatte der Versuch, Unrecht mit Unrecht zu verrechnen. Sind Justizmorde im Iran weniger schlimm, weil Israel Palästinenserfamilien tötet? Lassen sich solche Massaker durch den Beschuss israelischer Schulen durch Hamas-Raketen rechtfertigen? Schande bleibt Schande, und eine solche ist der Auftritt eines Judenhassers an einer Rassismuskonferenz (an Hitlers Geburtstag)!


Mustafa Colak

20.04.2009, 19:44 Uhr

Nur weil vor tausenden Jahren die Juden dort in Israel gelebt haben, sind die Kolonialmächte auf die Idee gekommen in Palästina den Judenstaat zu gründen. Dann müssten alle Europäer ihr Staatsgebilde aufgeben denn vor 2000 Jahren gab es ja auch nur das römische Reich. Was für eine Frechheit was sich die Kolonialmächte erlauben, allen voran die USA


Gil Paz

20.04.2009, 19:40 Uhr

Kongratulation an Herrn Merz und an die mutige Schweiz- der Dialog mit Iran ist geglueckt- Ahmadi nejad hat nach seiner Unterredung mit den Schweizer Praesident seine Rede zu Gunsten des humanen Denkens abgeaendert und will nun sofort auch sein Atomprogramm stoppen- Wer kann schon dem Charme eines Bundesrates widerstehen...


Joe Weiss

20.04.2009, 19:29 Uhr

Es ist unmöglich, in dieser Sache etwas zu verlautbaren, was nicht in irgend einer Art und Weise für irgend eine Partei die Lanze bricht. Die Situation im Nahen Osten ist so gelagert, wie es z.B. diejenige in Nordirland über Jahrzehnte war. Die Toten regieren über die Lebenden. Aug um Auge, Zahn um Zahn. Dies seit Jahrhunderten. Wann... so fragt man sich kläglich... wann wird Friede herrschen...?


Egon Stein

20.04.2009, 19:08 Uhr

Warum soll nur dem US-Hoffnungsträger Obama mit seiner Annäherung an den Iran erlaubt sein Zukunft-Politik zu diskutieren. Das ausserordentliche Israelische Ansehen in der Welt und seine enorme Machtfülle, gegründet auf die Holocaustopfer unserer Vorfahren, soll das bewundert oder beklagt werden? Sie haben nicht die Chance genutzt zu unterlassen was sie selbst durchlitten haben,Egon Stein


Suzette Preiswerk da Mota Veiga

20.04.2009, 19:07 Uhr

Lieber BR Maerz, Dialog OK, wenn es dazu fuehren koennte, die iranische Atombombe zu verhindern. Aber Vorsicht, M.Ahmadinejad (Iran) hat ganz andere Absichten als wir uns vorstellen koennen. Er hat es gerade jetzt mit aller Deutlichkeit wieder einmal gezeigt und klar ausgedrueckt. Der Iran wird seine Absichten nicht so einfach aendern, weil wir neutral sind. Da braucht es andere Druckmittel.


Christian Weissen

20.04.2009, 19:00 Uhr

Ich finde es besser mit dem Gegner zu reden, statt auf ihn zu schiessen


stephan gafner

20.04.2009, 18:43 Uhr

Nach BR Calmy macht nun auch noch BR Merz den Bückling. Ich schäme mich für unsere Landesregierung.


Breli Brigel

20.04.2009, 18:31 Uhr

Wer kann schon beurteilen, ob Merz richtig oder falsch gehandelt hat. Tatsache ist doch, dass - egal was man tut - es immer Pro und Contra gibt. Tatsache ist doch aber, dass Israel sich immer nur als Opfer und nie als Täter sieht, leider wird dies überall in der Welt stark unterstütz, warum wohl? Die vielen Juden weltweit lassen grüssen.... aber wir müssen uns von diesen nichts vorschreiben lassen


René Wüst

20.04.2009, 18:24 Uhr

Endlich hat Merz den Mut das zu tun was er für richtig hält und schon melden sich dijenigen, welche ihm vorhielten dass er nur vorauseilenden gehorsam kenne und greifen ihn an. Lasst doch diese Israeli die selber viel Dreck am Stecken haben pläuderle, das hätte man auch mit Steinbrück machen sollen. Herr Merz ab jetzt nur noch was wir wollen. Man kann uns bitten aber nicht befehlen.


marianne yaron

20.04.2009, 18:03 Uhr

Wann haben Vermittlungsversuche zwischen verfeindeten Dialogpartnern in der Vergangenheit geholfen, Kriege zu vermeiden? Im Spielkampf zwischen verwässertem Christentum im Abendland und morgenländischem Islam im Radikalisierungsprozess ist das liebe Öl der Preis und Israel der Joker, der je nach Belieben eingesetzt wird. Unsere Schweizer Neutralität ist verblendend selbstgerecht.


Annemarie Richard

20.04.2009, 17:42 Uhr

Die Schweiz hat alles richtig gemacht. Ein Kulturwandel kann nur durch einen vernünftigen Dialog und über Generationen gelingen. Deutschland, Israel und wie die sogenannten "Guten" alle heissen erreichen mit ihrem Verhalten das pure Gegenteil. Die "Bösen" werden noch böser. Herr Obama wollte doch mit allen Ländern den Dialog. Schon vergessen.


PJM Meier

20.04.2009, 17:40 Uhr

Ahmadinejad ist Befürworter von Terror, Rassismus und für die Vernichtung Israels. So sehr, dass man ihn als krank bezeichnen müsste. Er ist aber Staatsoberhaupt und der Dialog muss gepflegt werden. Was mangelnde Dialogpflege bewirkt, beweist Israel. Dort sprechen seit zig Jahren nur die Waffen! Ob die Waffen im Namen des Herrn sprechen (auf den man sich beruft), bezweifle ich. Schäme Dich Israel!


Mari Wunderli

20.04.2009, 17:38 Uhr

wie man sich bettet..... jedes Land darf sich seine Freunde aussuchen- eben- ausgerechnet Ahmadinejad ,der grösste Rassist seit Jahrzehnten, der jedes Menschenrecht ignoriert , wird in der neutralen Schweiz. als Ehrengast gefetet- er lacht sich krank, dass er ganz Dumme gefunden hat....es geht nicht nur um Israel - der Herr hat uns alle im Visir: lesen Sie sein website!


Andreas Osswald

20.04.2009, 17:35 Uhr

Herr Merz ist wirklich eine erbärmliche Gestalt. Meint er wirklich, mit diesem menschenverachtenden Volksverhetzer "diskutieren" zu können? Der Typ führt doch nur die UNO vor und zeigt, wie hilflos und ohnmächtig diese Organisation ist. Und Merz leistet lächelnd Schützenhilfe. Wie heisst es so schön? Jedes Volk hat die Politiker, die es verdient....


Sepp Blatter

20.04.2009, 17:35 Uhr

Ja, Bravo! Schon wieder eine diplomatische Meisterleistung unserer achso konkordanten, harmonischen Landesregierung. Was müssen diese sieben Gestalten in Bern eigentlich noch alles verbocken, bis wir endlich die Kraft haben, das gesamte Parlament mitsamt diesem Bundesgeschmeiss abzuwählen bzw. zum Teufel zu jagen. Es ist einfach nur noch unerträglich...


dalo michaelis

20.04.2009, 17:35 Uhr

@ ronald rüegg, ich frage Sie: wer schoss während 8 jahren tag-täglich raketen auf die zivilbevölkerung in israelischen städten und dörfern? stellen sie sich vor, dass dies in der schweiz geschehen wäre. mit recht wäre schlussendlich der kragen geplatzt, und die schweizer armee hätte mit recht eingegriffen um damit ein ende zu machen und die bevölkerung zu schützen.


claude Heman

20.04.2009, 17:34 Uhr

Und jetzt das! : Merz mit einem Diktator, einem Holocaust Leugner! Unsere Schweizer Bundesräte schimpfen über die OECD und andere G20 Staaten, schmollen und verweigern den Dialog punkto Bankgeheimnis, aber Zeit für Geschäfte mit dem iran haben sie immer. Der Bundesrat gibt ein jämmerliches Bild ab. Wie sagt man schon: Mitgegangen mitgefangen...


René Grütter

20.04.2009, 17:29 Uhr

lieber maurus candrian, man stelle sich vor jeden tag fliegt ein stein in ihren garten, durch die scheibe ihres wohnzimmer oder in die küche,trifft eines ihrer im garten spielenden kinder....sie lassen das zu und geben die steine selbstvertändlich geputzt zurück! es ist traurig nach dem kopftuch-auftritt folgt der nächste schritt durch unseren bundespräsidenten...ein botschafter hätte gereicht.


Daniel de Lieme

20.04.2009, 17:23 Uhr

Hat die Schweizer Delegation auch den Saal verlassen oder hat sie gute Miene zu übler Rede gemacht? Ist Herr Bundespräsident H.R. Merz mit dem voraussehbaren Ergebnis seiner "konstruktiven" Unterredung mit Aj. zufrieden? Oder braucht die Schweiz weitere Beweise für die Problematik ihrer "freundschaftlichen Beziehungen" mit dem iranischen Regime? Oder geht es der Schweiz nur ums Geschäfte machen?


maurus candrian

20.04.2009, 17:08 Uhr

@ jürg bühler: wieder beweisen sie ihre wahrheitsblindheit. wie viele juden sind durch selbstgebastelte raketen aus dem gazastreifen, dessen bewohnern nur noch verzweiflung übrigbleibt, umgekommen? grössenordnung 10 - 20. wieviele libanesische zivilisten und wieviele palästinensische zivilisten wurden innerhalb des letzten jahres durch den judenstaat ermordet? je über 1000. was ist wohl schlimmer?


peter angerer

20.04.2009, 17:05 Uhr

bis vor rund 20 jahren gingen miglieder des bundesratesv kaum ins ausland. nac dem krieg war BR kobelt der erst fremdgaenger - nach liechtenstein ! jetzt haeufen sich auslandreisen , unkontrolliert und wohl auch unkoordiniert. schwatzbuden international. der BR-Praesident sollte grundsaetzlich zu hause bleiben - was bringt uns und deer welt dasc geschaetz ?


dalo michaelis

20.04.2009, 17:05 Uhr

rudy eisenring nicht die jüdische presse verdreht ,sondern er leugnet ausdrücklich den holocaust.haben sie mal daran gedacht,dass die nachbarn 8 jahre lang israelische städte/dörfer mit raketen bombardierten? wenn zivilisten betroffen wurden ist es die schuld des hamas, weil sie aus diesen besiedelten gebieten die raketen abschossen. was hätte die schweiz getan wenn basel so bombardiert wäre


Marc Römer

20.04.2009, 17:00 Uhr

Was die Juden im 2. Weltkrieg durchmachen mussten ist schrecklich und unverzeihbar. In Afrika werden noch heute ganze Völker gejagt und zu vernichten versucht. Darüber spricht aber niemand. Allerdings sollten diese Jammertanten aus Israel langsam aber sicher versuchen ihre aktuellen Probleme zu lösen anstelle ihrer ständigen Leier über vergangene schlimme Zeiten.


Eric Greney

20.04.2009, 16:57 Uhr

Jürg Bühler >< Richtig über 2450 Angriffe in 2008! Aber sie sollten die Zahl auch aufschlüsseln! >>Raketen + Mörser : Januar bis Juni:1075 R.+ 1203 M. Am 19 Juni tratt Waffenstillstand in Kraft, Juli bis Oktober:12 R + 14 M., - Hamas war bemüht das Abkommen einzuhalten. Aber am 04 Nov brach Israel den Waffenstillstand, und der Raketenhagel fing wieder an!!!!


Heinrich Baur

20.04.2009, 16:54 Uhr

Niederlande, Kanada, Australien, Neuseeland etc. sind erst gar nicht erschienen. Jetzt Ahmadinejad hat in seiner Rede gezeigt warum! Merz empfängt einen Staatsmann der Hamas mit Terrorraketen und Sprengstoffen gegen Zivilisten versorgt und expizit ein ganzes Land von der Landkarte tilgen will. Ein Gas-und Ölboykott wäre angesagter, als ein Mercedes-Boykott! Verhältnismässigkeit und Ansehen wahren!


René Korolnik

20.04.2009, 16:25 Uhr

Ich möchte den ganz wenigen Schweizern der letzten 117 Kommentare ganz herzlich danken die nicht antisemitisch sind. Leider konstatiere ich dass die Menschen mit Herz und Verstand nicht mehr in der Mehrzahl sind. Jetzt nach 16.00h hat der Auftritt des Iraners es doch wieder neu bewiesen. Aber ab sofort geht es doch uns alle an, schafft's Israel rechtzeitig die iranischen Atomanlagen zu eliminieren


Frederik Nothalm

20.04.2009, 16:19 Uhr

Ich habe grad den Wortlaut des Ahmadinejad gelesen. bravo, ihr u. Herr Merz könnt euch auf die Schulter klopfen. Ganz toll gemacht. Hier schreibt ein Heer von Nichtwissenden.


Mäck Geifer

20.04.2009, 16:15 Uhr

@Roger Riger - genau, reisen Sie mal in die Region und sehen Sie selber, wie das palästinensische Volk dahinvegetiert, während sich eine Hand voll Israelis auf fremdem Land den Bauch vollfrisst. Das ist Menschenverachtung par exellence! Und zudem, wie ist es möglich, dass mit dem neuen israelischen Aussenminister (Liebermann) ein bekennender Rassist und Araberhasser mitregieren darf?


hansjackob keller

20.04.2009, 16:15 Uhr

Unsere 'Regierung' ist nur noch peinlich! Wer von den vielen Antisemiten hier im Forum erninnert sich noch an einen Adolf Hitler? Nicht mehr viele, befürchte ich! Sonst würden sie nicht solch einfältige Dinge über Israel schreiben! Und es auch nicht so toll finden, dass sich unser 'Präsident' mit einem Mörder trifft!!!


Volker Seer

20.04.2009, 16:09 Uhr

Nachdem was gerade Mahmud Ahmadinejad in Genf gesagt hat, sind woll alle Verteidigungen des sogenannten Dialogs mit ihm ein Witz. Es mag sein, dass Israel nicht der hehre Hort der Menschlichkeit, aber es wollte noch nie seine Nachbar von der Karte auslöschen. Hoffentlich schämt sich Merz jetzt nach der Rede....


Quasimodo Braun

20.04.2009, 16:07 Uhr

Der eben bekannt gewordene Eclat an der Durban 2 Konferenz bestätigt sämtliche Vorbehalte gegenüber der Konforenz und deren vorsitzenden Länder. Es geht einzig um eine einsitzige Verurteilung Israels. Und zwar durch Länder für die Menschrechte, Meinungsfreiheit und Individualität Fremdworte sind.


Jürg Bühler

20.04.2009, 16:04 Uhr

@maurus candrian P.S. Israel hat in unzähligen Verteidigungskriegen selbst hohe Opfer gebracht aber auch auf der anderen Seite verursacht. Israel möchte in Frieden auf ihrem Land leben und ist sogar zu territorialen Konzessionen bereit. Sinai wurde zurückgegeben, wohl auch Golan obwohl hist. jüdisches Gebiet. Die Araber auf der anderen Seite möchten ganz Israel (7 Mio Menschen) ins Meer drängen.


Jürg Bühler

20.04.2009, 15:59 Uhr

@maurus candrian Sie verdrehen da die Fakten, leider haben viele Leute dies falsche Vorstellung.. Nachdem 1000e von Raketen auf Israel abgefeuert worden sind, hat Israel letztes Jahr keine andere Wahl mehr gehabt als endlich in den Gaza Streifen einzudringen und gegen die Hamas vorzugehen, Situation betr. Libanonkrieg war ähnlich provoziert durch Entführung der Soldaten und Raketenbeschuss.


Peter Krebs

20.04.2009, 15:52 Uhr

sich treffen heisst noch lange nicht, die ansichten seines gegenübers zu teilen.. es wäre nett von den amerikanern, den israelis (und einigen voreiligen kritikern hierzulande) in zukunft einen kleinen hinweis zu geben, wenn die schweiz - wieder mal - versucht, den amerikanern die kastanien aus dem feuer zu holen. die usa wollen schliesslich ihre journalistin frei haben und kritisieren uns nicht.


Ulrich Kaiser

20.04.2009, 15:36 Uhr

Die Schweiz muss lernen, dass sie es nicht allen recht machen kann. Und die Schweiz muss auch lernen, dass es viele Judenhasser in der Schweiz gibt, da kann man ja nur die Kommentare lesen. Die Schweiz wäre gut daran getan, endlich klare Stellungen zu beziehen. Herr Ahmadinejad ist wohl nicht die Person, der man schmeicheln sollte. Wenn man dem Steinbrück einen Korb geben kann, dann erst recht ...


maurus candrian

20.04.2009, 15:36 Uhr

@ jürg bühler: wie bitte, israel soll kein land angegriffen haben? wie ist das mit dem krieg letztes jahr gegen libanon, mit dem krieg gegen das palästinensische volk im gaza-steifen? lieber herr bühler, sie sind wahrheitsblind. fakt ist, dass israel während der letzten 60 jahre über 100'000 araber ermordet hat. die ch-juden würden sich besser von den israelischen verbrechen deutlich distanzieren


Roger Riger

20.04.2009, 15:33 Uhr

Eine Hamas akzeptiert den Staat Israel nicht und hat in ihren Grundsätzen verankert Israel zu vernichten und da wird von X Lesern geschrieben, dass Israel der Bösewicht sei. Liebe Leute, reist mal in die Region und schaut Euch das an, bevor ihr Statements abgebt, ohne die live Facts zu kennen. Herr Merz: Jetzt gibt es nur noch eines: Rücktritt und zwar ganz schnell, denn jetzt ist das Fass voll!


Heinz Gfeller

20.04.2009, 15:33 Uhr

@Roland wiprächtiger: Dies trifft zu. Damit hat die Schweiz indes nichts zu tun. Mit Ihrem Argumentationsmuster müsste man auch folgendes sagen: Israel hat der Schweiz nicht geholfen, als der JWC und andere aus den USA die Schweiz angegriffen haben, wieso sollte also die Schweiz Israel helfen? Das geht doch nicht.


frank sido

20.04.2009, 15:32 Uhr

Na bitte, soll doch der IL-Botschafter wieder nach Isreal. Ich finde es gut, dass ein Herr Merz Anstand und Grösse beweist. Die Staaten die nicht an der Rass.Konferenz teilnehmen möchten/wollen stellen sich ja selber ins Abseits. Leider habe ich immer öfters das Gefühl, Isreal möchte lieber Krieg führen als den Frieden in Ihrer Region. Liegt dass an der US-Waffenindustrie? Pres.Obama shame on you


Stefan Koller

20.04.2009, 15:23 Uhr

1. Vertritt die CH (auch) die Interessen der USA betreffend Iran, demzufolge hat sich der BR auch mit Irans (rechtmässig gewählten) Präsident zu treffen. Ahmadinejad hat nie wirklich den Holocost geleugnet, das wurde nur von westlichen Medien so übersetzt. Er ist der Meinung, das wenn der Holocost in Europa stattgefunden hat, dies ein europäisches Problem ist! (womit er sogar Recht hat)


Roland wiprächtiger

20.04.2009, 15:18 Uhr

Das jüdische Volk hat durch Europa unermessliches Leid erfahren. Dies gestattet es Israel aber nicht, seinerseits die Palästinenser täglich zu demütigen (Schikanen an Kontrollposten) und zu entrechten (Landnahme, Zertstörung von Kulturland) sowie mit Krieg in die Verzweiflung zu treiben. Bei dieser Vorgabe ist es mehr als dreist, den Empfang des iranischen Präsidenten als erbärmlich zu bezeichnen


Hugo Müller

20.04.2009, 15:11 Uhr

Wir sind ein neutrales Land und bestimmen immer noch selbst mit wem wir sprechen wollen und mit wem nicht! Die erpresserischen Versuche auf unser Land, aus verschiedenen Ecken sind unhaltbar!


Peter Winkler

20.04.2009, 14:57 Uhr

Ich staune immer wieder, dass sich soviele Bürger unseres Landes einseitig für Israel stark machen. Ein Staat, welcher x-UNO-Resulution missachtet hat, fast 10'000 Palästinenser - grösstenteils als politische Gefangene - inhaftiert hält, Atomwaffen entwickelt hat etc. etc. gerade Vertreter eines solchen Staates wollen der Schweiz vorschreiben, mit wem sie sprechen. Einfach nur empörend.


Roland Urech

20.04.2009, 14:55 Uhr

KORRIGENDA: es sollte natürlich heissen, dass die Schweiz die Interessen der USA im Iran vertritt, nicht umgekehrt.


Dieter Wundrig

20.04.2009, 14:53 Uhr

@Karlheinz Grüb- Ihre Meinung teile ich vollkommen, nur so kann man etwas erreichen,lieber mehr Zeit beanspruchen als einen Krieg anzetteln.Wir sollten das zumindest in Europa verstanden haben! Eine Demokratie ist eben verletzlich und eine bessere Alternative gibt es nicht.Deshalb sollte man auch nicht immer die EU verteufeln, die Vorteile überwiegen dennoch, nur viele wollen es nicht verstehen.


Claude Perrier

20.04.2009, 14:53 Uhr

@Herr Baptista 1. Ist Frau Calmy-Rey dort auf Besuch und ist nicht in dieses Land eingewandert. Dies ist ein gewichtiger Unterschied. 2. Kleinkinder nehmen Lehrer als Vorbilder, wollen sie das ein Kopftuch ein Modetrend in der westlichen Welt wird? 3. Würde ein iranischer Minister sich niemals an die Sitten in den westlichen Ländern anpassen, warum sollten wir es tun? Sind wir ein minderes Volk?


Hans Indermaur

20.04.2009, 14:53 Uhr

Die einen wollen nicht mit uns reden, mit denen die das wollen, dürfen wir nicht, vermutlich werden wir irgendwann, irgendwelche Stellen fragen müssen wenn ein Bundesrat mit dem Fürsten von Liechtenstein persönlich sprechen möchte.


Roland Urech

20.04.2009, 14:52 Uhr

Die Schweiz vertritt nicht nur die Interessen Irans in den USA sondern zum Beispiel auch diejeningen der USA in Cuba. Daher ist es ja normal, dass wir mit diesen Staaten Beziehungen unterhalten. Alles andere wären lächerliche Aktionen. Denn Agression schürt Agressionen und der Dialog ist das einzig richtige Mittel, um Lösungen zu finden.


Alain Huweiler

20.04.2009, 14:42 Uhr

Dass Israelkritik immer gleich mit Antisemitismus gleichgesetzt wird... Dadurch dass israelfreundlich eingestellte diese Kritik immer darauf reduzieren, konstruieren Sie gerade die Realität, gegen welche sie kämpfen.


Jürg Bühler

20.04.2009, 14:36 Uhr

Offenbar zensiert der Tagi wieder Kommentare und v.a. anti-Israel wird durchgelassen. Israel hat kein Land angegriffen, wurde aber von den Arabern seit Gründung mehrfach angegriffen. Nun erwartet die Welt, dass sie in ihrem Land PLO und Hamas Terroristen einen neuen Staat schaffen, obwohl klar ist, dass dieser weiter Israel angreifen wird (Hamas Charta) und Israel macht das sogar mit, unglaublich.


Hans Zumstein

20.04.2009, 14:36 Uhr

@Bernard Berner: "Der souveräne, israelische Staat muss sich tagtäglich gegen terroristische, hinterhältige und feige Attentate aus den Palästinensergebieten wehren.". Dies könnte auch eine Reaktion auf die terroristischen, hinterhältigen und feigen Attacken der illegalen Siedler im besetzten Westjordanland sein! Würden Sie sich nicht wehren, wenn Ihre Lebensgrundlage zerstört bzw. gestohlen wird?


Stefan Jungo

20.04.2009, 14:31 Uhr

Die Antirassismuskonferenz, an der ein Holocaust-Leugner sprechen wird, diskreditiert sich bereits zum Voraus und hat mit Rassismus viel, mit Antirassismus hingegen nichts zu tun. Merz' Treffen und die Dialogbereitschaft wird an Achmachmirdendschihads Positionen nichts ändern, auch wenn das hier viele glauben möchten. Das Treffen diente wohl v.a. zur Legitimation vom Iraner und war daher falsch.


FARDIN FARDIN

20.04.2009, 14:25 Uhr

Die Schweiz ist ein selbständiges, neutrales und Land. Es ist absolut legitim, dass sie sein wirtschaftliches, energetisches und politisches Interesse wahrnimmt. Herr Dr. Ahmadinjad ist ein frei und demokratisch gewählter President, der gegen die ungerechte und auf Lügenbasierende Weltordnung mit Erfolg kämpft. Vive la Suisse Libre, Neutre et Indépendant.


Bettina Kant

20.04.2009, 14:25 Uhr

Der Antisemtismus bricht sich hier wiedermal ungestraft Bahn. Erschreckend wieviel Schweizer hier Partei für einen Holocaust-Leugner ergreifen.


Z.E. Lokan

20.04.2009, 14:23 Uhr

Merkt den hier keiner um was es wirklich geht??? Es geht nur am Rande um diese"Konferenz"!!! Die wichtige Gespräche finden zwischen den USA und Iran statt!!!!! Und genau da probiert Israel mit allen möglichen Mitteln einen Keil dazwischen zutreiben.....Wo bitte gibt es da einen Unterschied zwischen Iranische und Israelische Führung???? Fundamentalisten, da und dort.


Roger Nufer

20.04.2009, 14:20 Uhr

Auch in der Politik gilt es, zumindest ein Minimum an ethischen Massstäben einzuhalten. Es ist schlicht indiskutabel mit einer Person wie M. Ahmadinejad, ein Essen zu "geniessen". Welche Verbrechen braucht es denn noch, dass sich die Schweiz nicht nur darüber "besorgt" zeigt, sondern sich auch ganz klar davon distanziert? Haben wir denn gar nichts aus den bitteren Lektionen der Geschichte gelernt?


Gerardo Raffa

20.04.2009, 14:20 Uhr

Während Israel heute der Opfer des Holocausts gedenkt, ist in der Schweiz der Ehrengast ein Rassist und Holocaust-Leugner, der seine Absicht nicht verbirgt, Israel von der Landkarte zu tilgen. Was für eine Schande!


Andres Benguerel

20.04.2009, 14:19 Uhr

Unsere Regierung zeigt wieder einmal dass sie kein politisches Gespuehr hat. Nach dem Schleierauftritt Calmy - Reys schuettelt nun Merz einem Rassisten wie Ahmedinejad die Hand. Es ist eine Schande dass sich Merz zueberhaupt an dieser sog. Antirassismus Konferenz begibt die wohl eher als Auftrittsplattform fuer Despoten dient! Dass sich Obama von dieser Konferenz fernhaelt sagt ja schon viel


Salo Kotti

20.04.2009, 14:18 Uhr

Dass nun "Gegner" Israel's hier im Baz Kommentarbereich sich wieder endlich austoben dürfen, ist normal. That's life. Und die die Israel wirklich verstehen, werden sich hier kaum verirren, darum liest man hier nun mehrheitlich die Hasser. Würde man anstelle Israel, Oesterreich als Kritiker nehmen, wären hier wohl andere Menschen vorzufinden, und auch mit gemächlicheren Antworten... ;-)


Peter Broger

20.04.2009, 14:14 Uhr

Warum unternimmt nicht Israel endlich einmal die Führerrolle und versucht mit diesen Staaten einen direkten Kontakt herzustellen. Immer nur oponieren, wenn ein anderer Staat einen Kontakt zu einem sogenannten Feind Israels aufnimmt. Ausserdem vertreten wir schon seit Jahren, im Rahmen der guten Dienste, mehrere Länder im Iran? Die sollen unsere Souveränität gefälligst in Ruhe lassen.


Salo Kotti

20.04.2009, 14:13 Uhr

@Giovanni Baptista nö, wieso? Calmy Ray hat ihren Wohnsitz doch nicht in Iran, oder?


Geri Dietrich

20.04.2009, 14:12 Uhr

Bravo Schweiz! Zur Neutralität gehört auch mit allen Parteien zu verhandeln und nicht den Kopf in den Sand zu stecken.


Roman Maurer

20.04.2009, 14:10 Uhr

"Der souveräne, israelische Staat muss sich tagtäglich gegen terroristische, hinterhältige und feige Attentate aus den Palästinensergebieten wehren." Eine noch gröbere Verfälschung der Wahrheit kann ich mir nicht mehr vorstellen! WER SIEDELT in bereits besiedeltem Land! -> Israel und die Palästinenser dürfen sich nicht wehren, nein, sie müssen ja noch dankbar sein! Bezahlte pro Israel Blogger???


David Isler

20.04.2009, 14:09 Uhr

@B.Berner:Israel ist nicht an einer Lösung im Palistinäser Konflikt bereit.Sollte man dann also genau so reagieren,wenn jemand mit dem Israelischen Oberhaupt trifft?Israel annerkannt Palestina auch nicht,gehen ziemlich extrem gegen Sie vor.Die Siedlungspolitik ist auch zum davonlaufen.Aber da sagt ja niemand etwas.Israel redet sich immer mit dem Holocaust raus.Schaut in die Zunkunft und ned retour


Bernard Berner

20.04.2009, 13:56 Uhr

Der souveräne, israelische Staat muss sich tagtäglich gegen terroristische, hinterhältige und feige Attentate aus den Palästinensergebieten wehren. Diese Terroristen und Terroristinnen werden vom Staat Iran mit Geld und Waffen unterstützt. Zudem stellt Iran das Existenzrech Israels in Abrede. Verständlich wenn Israel da sensibel reagiert!


Giovanni Baptista

20.04.2009, 13:48 Uhr

Wir zwingen muslimische Mädchen zum Schwimmunterricht und verbieten muslimischen Lehrerinnen das Tragen des Kopftuchs beim Unterricht - weil das unser Land und unsere Sitten sind. Ist es da nicht politisch korrekt, wenn unsere Aussenministerin in der anderen Welt ebenfalls den verlangten Respekt vor den dortigen Sitten zeigt und das Kopftuch trägt?


Karlheinz Grüb

20.04.2009, 13:43 Uhr

Es gibt keine Alternative zum Gespräch auch mit Leuten, die eine radikale und gefährliche Politik betreiben. Der Boykott ist die falsche Antwort. Der Ost-West-Konflikt konnte nur durch Leute wie Willy Brandt aufgelockert werden, die das Gespräch mit Diktatoren suchten und sich nicht entmutigen ließen.


Anneliese Lewy

20.04.2009, 13:42 Uhr

Haben auch sehr viele Angehörige im 2. Weltkrieg verloren. Israel soll doch bitte zuerst vor der eigenen Türe für Recht sorgen. Was ist mit den Palestinenser? Haben die Menschen kein Recht auf ein anständiges Leben?


Rita Engel

20.04.2009, 13:40 Uhr

Und gleich nochwas: wozu soll eine Konferenz gut sein, wenn es den Teilnehmern nicht gestattet ist, miteinander zu reden? Miteinander befreundete Länder kommunizieren ja auch so.


Ronnie König

20.04.2009, 13:38 Uhr

Israel manövriert sich ins Abseits. Trötzelig wie ein Goof. Und mitschuldig an der Misere. Zudem gibt es auch dort eine Wirschaftskrise. Und die USA äussern sich auch kritischer als auch schon. Nun werden die Israelis halt nervös. Viele Freunde haben und hatten sie ja nie. Warum? Mich haben sie noch nie gebissen!


Wilhelm Entenmann

20.04.2009, 13:32 Uhr

Liebe SchweizerInnen, merkt Ihr eigentlich nicht, WEM und WAS ihr da laut frohlockend die Türe weit öffnet? Was ist Euer Tell noch wert, wenn Ihr Euch den Gesslers der heutigen Welt freiwillig unterwerft?


Urs Huber

20.04.2009, 13:28 Uhr

Ich empfehle allen, die sich hier über Herrn Ahmadinejad als Rassisten aufregen sich mal mit den Israelischen Regierungspersönlichkeiten und deren Klientel zu beschäftigen von wegen Rassisten und so...


Graf Werner

20.04.2009, 13:27 Uhr

Herr Hunglinger, Ahmedinejad hat nicht die "Vernichtung eines anderen Volkes zum Ziel erklärt", er hat erklärt, der Staat Israel (nicht das Volk) sollte von der Landkarte verschwinden. ( Zit. Tim Guldimann). Seine Rhetorik gilt dem zionistischen Gebilde, nicht dem Volk der Juden. Im Iran leben auch heute noch Juden, sogar mit einem Vertreter im Parlament. Die Synagoge in Teheran ist offen


Dominic B

20.04.2009, 13:26 Uhr

UNO, Genf ist ein neutrales Gebiet, Ein Ort für Aussprachen, Kompromisse, Frieden und Lösungen. Wer nicht Teilnehmen will ist nicht bereit für den Frieden.


Rita Engel

20.04.2009, 13:24 Uhr

Wenn Barack Obama den Dialog mit Iran und den gemässigten Taliban sucht, finden das alle grossartig und ein Zeichen von seiner grossen Offenheit und Menschenliebe. Wenn der schweizer Präsident dasselbe macht, hacken alle auf ihm rum - es ist wohl einfach chic, gegen die Schweiz zu sein.


Carlo Weismann

20.04.2009, 13:20 Uhr

Ich verstehe die ganze Aufregung um Merz nicht. Er hat nur das gemacht, was jeder anstaendige Politiker auch machen wuerde. Es ist nun Tatsache, dass die Palaestinenser von Israel enteignet , die Grenzen abgeschottet wurden und heute ein miserables Dasein ohne Perspektiven fuehren muessen. Mal sehen wie die Amerikaner oder Deutschen reagieren wuerden, wenn man das Gleiche mit ihnen machen wuerde.


Eugen Senn

20.04.2009, 13:15 Uhr

@Peter Hunglinger Sie haben mir aus dem Herzen gesprochen. Auch ich schäme mich Schweizer zu sein. Ich finde es unsäglich, dass die Schweiz ihre wirtschaftlichen Interessen vor die Menschenwürde stellt. Darauf kann kein Segen liegen! Eugen Senn


widmer peter

20.04.2009, 13:13 Uhr

Richtig gemacht; BR Merz. Die Schweiz tut gut daran, sich die bisherigen "Freunde" genau unter die Lupe zu nehmen ( DE, USA und Israel) Neutral bleiben, Linie halten und dazu gehört eben auch Kontakt mit Staaten wie Iran; notabene mit einem demokratisch gewählten Präsidenten. Wirtschaftlich, und nur das zählt, bringt der Iran mehr als ein israelischer Botschafter in Bern.


Marcel Zürcher

20.04.2009, 13:09 Uhr

Ich schäm mich manchmal Schweizer zu sein. ABer nicht für die Handlungen des Landes sonderf für die Ignoranz der Bevölkerung. Einfach mal zur Erinnerung. Die Schweiz ist der offizielle Repräsentant der USA im Iran. Heisst also, man trifft sich öfter und das ist auch Recht so. Übrigens hat der Iran bis jetzt niemanden was getan, Israel tut das jeden Tag mit menschenverachtender Brutalität.


hans scholl

20.04.2009, 13:08 Uhr

israel sollte sich bewusst sein, dass wenn die schweiz wegen politischer differenzen nicht mit iran reden sollte, dann auch kein gespräch mit israel stattfinden dürfte. als demokratisches land sollte israel die politische souveränität der schweiz - zudem mit langer diplomatischer erfahrungen - anerkennen und besser zuerst selbst einmal in den spiegel blicken. es kann mit iran nur besser werden.


Roger Fehr

20.04.2009, 13:07 Uhr

Der Iran akzeptiert das Judentum? Toll, er liebt die Juden sogar so stark, dass er sie nicht einmal ausreisen lässt. Und wenn mal einem die Ausreise gelingt, geht es den verbliebenen Familienmitgliedern an den Kragen! Die Schweiz verbeugt sich offiziell vor dem Iran, was zumindest einem Tolerieren deren Israelpolitik gleichkommt!


Ernst Pauli

20.04.2009, 13:05 Uhr

Es scheint, dass hier öfter die gleichen Personen unter verschiedenen Namen schreiben. Zu sehr gleichen sich bestimmte Beiträge (...ich schäme mich etc.). Zudem haben unsere Banken sich schon mit weit grösseren "Diktatoren" eingelassen und da hat sich kaum jemand darum gekümmert. Menschenrechte werden sowohl in Israel wie auch im Iran nicht hochgehalten.


Jules Wohlmann

20.04.2009, 13:00 Uhr

Unser Bundespräsident ist frei in seiner Entscheidung, wen er trifft und wen nicht. Aber in diesem heiklen Fall hat er anschliessend seine Bürger genau ins Bild zu setzen, ob und wie viel Mut er gezeigt hat und was er wirklich angesprochen hat. Es ist zu befürchten, dass die Schweiz hier recht kleinlaut vertreten worden ist. Nach der Genfer Rede des iranischen Präsidenten wird man mehr wissen.


Stefan Gubbser

20.04.2009, 12:59 Uhr

Ob sich der Bundesrat mit der israelischen, der palästinensischen, der saudischen oder der iranischen Regierung trifft ist eins. Isreael eralubt es sich auch den Libanon Jahrzehnte zurückzubomben und die EU wird dann noch aufegefordert Geld für den Aufbau zu spenden. Die Regierungen jeder kriegstreibenden Nation zu empfangen müsste dann verpönt sein......


leo spescha

20.04.2009, 12:58 Uhr

@peter hunglinger: die israeli missachten die menschenrechte der palestinenser, wo bitte ist da der unterschied zum iran. die lobby der israeli ist schon gross genug. etwas gleichgewicht kann nicht schaden. herr hunglinger erhält sicher das bürgerrrecht israels. dann braucht er sich nicht mehr zu schämen.


roland rawyler

20.04.2009, 12:57 Uhr

Was wollen die Israelis ? Weltherrschaft ?


Heinz Gfeller

20.04.2009, 12:55 Uhr

Es ist an der Zeit, dass Israel in der Gegenwart ankommt und sich seiner diesbezüglichen Verantwortung stellt. Das Unrecht im 2. Weltkrieg kann das Unrecht der Gegenwart nicht aufwiegen.


Hugo Ferrari

20.04.2009, 12:54 Uhr

Israel soll zuerst im eigenen Land für Ordnung sorgen. Iran droht nur, wie viele andere Staaten es auch tun. Israel droht nicht nur, es führt einen Krieg gegen die Palestinenser. Was will Israel, der Staat ist jetzt schon viel besser bewaffnet als es der Iran vielleicht einmal sein wird?


Heinz Keller

20.04.2009, 12:53 Uhr

Ich finde, wir dürfen uns treffen mit wem und wann wir wollen. Niemand hat uns diesbezüglich etwas vorzuschreiben, auch die Israelis (Juden) nicht. Die würden sich besser auf ihre eigenen grossen Probleme konzentrieren, die sie seit Jahren nicht in den Griff bekommen!


Marius Teiler

20.04.2009, 12:53 Uhr

@P. Hunglinger Ach, ja und dass die Israelis schon seit Jahrzehnten systematisch die palästinensische Bevölkerung ausrottet ist gar kein Problem für Sie?


Hans Hunziker

20.04.2009, 12:53 Uhr

Gut gemacht, BR Merz! Reden miteinander, nur damit werden Kriege verhindert. Wer denn sonst, wenn nicht die neutrale Schweiz?


Roman Maurer

20.04.2009, 12:51 Uhr

@Herrn Peter Hunglinger Im Gegensatz zu anderen Ländern hat die Schweiz offenbar doch noch so etwas wie ein Rückgrat! Wir verweigern keinen Dialog! Nur noch eins zu "Menschenrechtsverachtern"; wie war das doch gleich mit den Phosphorbomben der Israelis und den über tausend zivilen Opfern unter den Palästinensern, mehrheitlich Frauen und KINDER?? Korkodilstränen betr. CH GOV sind unglaubwürdig.


Rolf Schumacher

20.04.2009, 12:51 Uhr

@Hunglinger. Der Iran ist keine Diktatur. Präsident Ahmadinejad ist dem Wächterrat unterstellt. Er ist Repräsentant der iranischen Politik, macht sie aber nicht. Ich bitte sie die neuere persisch/iranische Geschichte zu studieren. Der Iran hat sich gegen den GB und US Imperialismus gewehrt und nicht nur 80-88 teuer bezahlt. Der Iran akzeptiert das Judentum, nicht aber Israel. Niemand will Genozid.


Giovanni Baptista

20.04.2009, 12:49 Uhr

Eine bewährte Doktrin der Schweizer Aussenpolitik besagt, dass man grundsätzlich Staaten (und nicht die jeweils aktuellen Regierungen) anerkennt. Auf dieser Basis werden auch Staatschefs emfpangen, wenn sie nicht gerade wegen Kriegsverbrechen international ausgeschrieben sind. Der Iran hatte keine Phosphorgranaten im Einsatz und er anerkennt das Existenzrecht Palästinas. Also was soll's?


Rolandine Linder

20.04.2009, 12:48 Uhr

Lassen wir Israel doch protestieren und quengeln und stämpfeln. Wir sollten beginnen, über Israels Verlautbarungen, Bemerkungen und Wünsche einfach hinwegzuhören. Nicht mehr Ernst nehmen, ehe das Land mit seinen Menschenrechtsverletzungen aufhört.


Kurt Gsell

20.04.2009, 12:47 Uhr

Bei diesem Bild wird mir übel! BR Merz strahlt Ahmadinejad so begeistert an wie vor kurzem Gordon Brown. Wenn das Gespräch so war wie dieses Bild - dann gute Nacht! Der einzige Grund der dieses Treffen rechtfertigt ist, dass wir den Druckversuchen der Israelis nicht nachgeben dürfen - jetzt ziehen die noch ihren Botschafter vorübergehend ab.


Walter Tagmann

20.04.2009, 12:46 Uhr

Herr Hunglinger sollte zuvor ein bisschen mehr dazu überlegen...: Das ist eine billige Stimmungsmache. Iran ist ein theokratischer Staat. Präsident Ahmadinejad ist wenigstens so mutig ohne sich einen Maulkorb auflegen lassen muss. Jeder Mensch oder Staat der sich betroffen fühlen will,hat etwas zu verbergen. Es gibt da eine Regierung zwischen Jordan und Mittelmeer, die .....


Yves Mundorff

20.04.2009, 12:44 Uhr

Die Beziehungen zum Iran müssen verstärkt werden! Falls die Schweiz einen guten Draht zum Iran entwickeln kann, werden wir hier ein wichtiger Partner nicht zuletzt von den USA werden. Wichtig dabei ist, dass sich die unsere Politiker klar abgrenzen und die Misstände im Iran nicht schönreden. Ausgrenzen von Staaten, wie der Iran wird uns in den kommenden Jahren nicht weiter bringen.


Romano Bigi

20.04.2009, 12:42 Uhr

Ich stehe voll hinter dem Treffen, denn nur Reden und Verhandeln bringt die Weltpolitik weiter. Dasselbe macht ja Obama auch in Südamerika mit Chaves. Und wer weiss eventuell steht ja sogar die USA hinter dem Treffen, da ja die Schweiz die Interessen der USA vertritt. Obama braucht für seine Politik auch eine Annäherung an den Iran.


Franz Freier

20.04.2009, 12:42 Uhr

Ich bin erschüttert und schäme mich zutiefst. Das ganze Schauspiel ist eines aufgeklärten Rechtsstaates unwürdig. Dieser Bundesrat ist eine Schande ohne Ende.


andi müller

20.04.2009, 12:42 Uhr

ist schon klar, dass es israel nicht gefällt! aber wenn wir und andere länder nur noch machen, was israel gefällt und andere ansichten und bedürfnisse ignorieren, wird der nahe osten garantiert nie friedlich! und dass frieden mit bomben und raketen nicht zu holen ist, müssten doch die israelis mittlerweile auch gemerkt haben!


Christian Tschachtli

20.04.2009, 12:39 Uhr

Warten wir nur bis der Iraner dereinst seine Atomraketen auf europäische Stätde richtet und Bedingugen stellt. Vielleicht werden wir dann die Israelis begreifen.


Ronald Rueegg

20.04.2009, 12:39 Uhr

Gibt es etwas Besseres als Dialog? Wer ist denn extremer: die Iraner oder die Israeli? Wer hat denn in den letzten Jahren immer wieder blutige Kriege geführt und seine Nachbarn mit brutalsten Waffen angegriffen? Wer hängt denn am Geld-Tropf der ganzen Welt und hält sich trotzdem nicht an internationale Vereinbarungen? Etc....


Rolf Nussbaumer

20.04.2009, 12:38 Uhr

Wenn Obama sich gegenüber dem Iran öffnet und mit ihnen reden will, dann finden es alle toll. Wenn die Schweiz das Selbe macht, dann zieht Israel den Botschafter ab....Lächerlich! Man soll das Regime im Iran nicht unterstützen, aber boykottieren bringt noch viel weniger, was tausendmal bewiesen wurde. Zudem ist Israel auch nicht gerade ein viel besseres politisches Land!


Ali Sh

20.04.2009, 12:38 Uhr

Super interviewt, genau so stelle ich mich die Schweiz als ein neutrales Land vor und freue mich als ein Schweizer-Iraner, der in der Schweiz lebt.


heinz moser

20.04.2009, 12:38 Uhr

Wenn sich schon das Geld von Diktatoren nicht mehr so schön diskret anlegen lässt in der Schweiz, will man ihnen jetzt zumindest eine Kommunikationsplattform bieten.


Peter Keller

20.04.2009, 12:37 Uhr

Warum demonstrieren den die Linken nicht auch gegen den Iran wie sie es gegen Israel, China, USA etc. tun ? Dieses Land lässt einfach alle Systemkritiker verschwinden und unterstützt ganz gezielt den Terrorismus. Ganz zu schweigen, von der öffentlichen Hetze für eine Zerstörung eines souverärenen Staates. UNGLAUBLICH auf was sich die Spitze der Schweizer Regierung wieder einlässt.


Dominik Grimm

20.04.2009, 12:36 Uhr

Vergesst doch einmal Israel. Bei dieser Konferenz geht es darum Kritik am Islam per Gesetz zu verbieten. Ist dieses Ziel so edel das die Schweiz dies Unterstützen muss? Israel hat uns als souveränen Staat natürich nichts zu sagen, aber wer ist wohl das nächste Ziel der Islamisten wenn Israel gefallen ist?


Yves Schneider

20.04.2009, 12:33 Uhr

Es ist schon beschämend, dass der BR einem Diktator wie Ahmadinejad hofiert. Ebenso schlimm finde ich, dass die Schweiz einer sog. Rassismuskonferenz, angeführt durch die schlimmsten Despoten dieser Welt, Platz gibt und noch teilnimmt. Die Reaktienen die hier zu lesen sind macht mir Angst. Israel wird einmal mehr indirekt als ursache und Täter hingestellt. Antijudaismus ist halt wieder in


Werner Recher

20.04.2009, 12:32 Uhr

Und wo, Herr Merz, bleibt der Dialog mit Israel?


W. Ammonn

20.04.2009, 12:32 Uhr

Bekanntlich vertritt die Schweiz seit dreissig Jahren im Iran auch die Interessen der USA. Nachdem sich in letzter Zeit dank Obama ein politisches Tauwetter zwischen dem Iran und den USA abzeichnet ist es wichtig, dass die Schweiz ihre Rolle als Vermittlerin zwischen beiden Staaten aktiv gestaltet. Schliesslich dient sie mit ihrem Engagament auch der Förderung des Friedens auf der Welt.


Rudy Eisenring

20.04.2009, 12:32 Uhr

Klar dieser iranische Präsident macht missverständliche Kommentare, die von der jüdischen Presse postwendend als Holocaust Leugner und Israel-Vernichter verdreht und verbreitet wurden. Mir ist aber unbekannt wo und wann Iran irgend welche Nachbarn oder unschuldige Leute bombardiert, beschossen und ermordet hat, was ja von Israel dauernd gemacht wird und der Welt sogar mit einem Atomkrieg droht.


Eltreo Mathias

20.04.2009, 12:29 Uhr

Solange man Krieg und Waffengewalt nicht als Möglichkeit sieht, die Welt zum Besseren zu verändern, bleibt einem nur der Dialog. Wer kennt denn eine bessere Möglichkeit als auch mit Leuten wie dem iranischen Präsidenten zu reden um vielleicht die Vernunft siegen zu lassen? Ich stehe voll hinter Merz und der Bundesregierung.


Marc Hanslin

20.04.2009, 12:29 Uhr

Daran, dass in Kairo sogar Taxifahrer den Namen Calmy-Rey kennen (obwohl er im arabischen wohl noch schwieriger zum Ausprechen ist), sieht man, welche Bedeutung solche Treffen für die arabische Welt haben. Der arabische Selbstwert ist angeschlagen; nur wenn wir Länder wie den Iran ernst nehmen, können wir von ihnen auch ernsthaftes, verantwortungsvolles Verhalten erwarten.


Marc Leber

20.04.2009, 12:29 Uhr

Mich stört einzig und alleine immer dieser Sonderfall Schweiz, dieses ewige "Wir sind halt ein Sonderfall". Wir müssen uns ja nicht wundern, wenn wir wegen solchen diplomatischen Fauxpas derat unter Beschuss geraten. Mir kommt Merz vor wie ein Politiker aus einer SVP-Schweiz der 50er und 60er. Schändlich.


Jürg Greiff

20.04.2009, 12:28 Uhr

Herrs Erken, Sie sprechen von den unverbesserlichen Israel-Hasser. Ist es aber nicht verständlich, wenn Israel sich das Image eines Staates angeeignet hat, welches den Hass vieler Menschen herovrruft. Hat nicht Israel fremdes Staatsgebiet durch ihre Okupationspolitik in ein Licht gerückt, welches von sehr vielen Menschen nicht verstanden wird. Denken Sie mal daran und was die Folgen sein können.


Jürgen Warmbrunn

20.04.2009, 12:28 Uhr

Jeden Land hat das Recht andere Länder zu besuchen auch wenn es anderen nicht passt und unangenehm ist. Sofern sich das Land Israel daran stört soll und kann sie Ihren Botschafter ja dauerhaft abziehen ? so einen Posten findet er sicherlich schwer wieder. Mir persönlich bin ich darüber nicht unglücklich, man kann ja mal eine andere Meinung als die jüdische haben oder..


Reto Grieder

20.04.2009, 12:27 Uhr

@ Sven Grossenbacher ,Mal sehn was passiert wenn nun Obama den Iranischen Präsidenten Ahmadinejad trifft - und ob die Israelis dann auch ihren Botschafter abziehen...' . Kann mich Ihrer Meinung nur vollends anschliessen!


Ivan Malaschkewitsch

20.04.2009, 12:27 Uhr

@Peter Gubler Glauben Sie dass KEINE Gespräche zu einer Verbesserung der iranischen Einstellung führen??? Es darf nichts damit zu tun haben, ob man Isreal mag oder nicht. Jeder hat das Recht sich mit jedem zu treffen, egal was andere davon halten. Ausserdem bin ich als Gastgeber ja schon fast verpflichtet meine Gäste (und das ist der iranische Präsident jetzt nun mal) zu begrüssen.


Mathias Zopfi

20.04.2009, 12:25 Uhr

Mit jemandem zu reden heisst ja nicht, mit ihm einverstanden zu sein. Man kann auch mit weniger geliebten Personen kommunizieren, ohne als Schleimbeutel und Kriecher zu gelten. Um jemandem die Meinung und seine Haltung zu ihm zu demonstieren, sollte man ihm ins Auge schauen. Nein, von Israel, das eigentlich nur Feinde auf der Welt zu haben scheint, sollten wir uns schon gar nicht dreinreden lassen


Sandra Gubser

20.04.2009, 12:25 Uhr

Wenn dann der Iran, resp. Ahmadinejad der Welt soviel schlechtes getan haben, wie Israel, dann können wir darüber sprechen, ob es angebracht ist, das ein BR Ahmadinejad trifft. Vorher nicht. Israel ist nicht ein Teil der Lösung, Israel ist (Haupt-)teil des Problems.


Martin Lopez

20.04.2009, 12:24 Uhr

Bei all dem Schockiertsein vergessen die Menschrecht-Schützer wohl, dass im Iran die CH Botschaft als Stellvertretung der USA fungiert. Anstatt die Augen zu verschliessen und die bösen Buben (ich bin wirklich kein Fan von Ahmadinejad) zu ignorieren (die Welt bessert sich nicht von selber), sollte man wenigstens miteinander streiten können. Reden geht über die Faust im Sack.


Peter Hunglinger

20.04.2009, 12:21 Uhr

Wie weit will die Schweizer Regierung noch gehen in ihrer Verbrüderung mit den schlimmsten Diktatoren und Menschenrechtsverachtern dieser Welt? Einen Staatspräsidenten zu empfangen, der die Vernichtung eines anderen Volkes zu seinem erklärten Ziel gemacht hat, ist unverzeihlich! Das sind Momente, wo ich mich echt schäme, ein Schweizerbürger zu sein.


Ivan Malaschkewitsch

20.04.2009, 12:20 Uhr

Ich verstehe das ganze TAMTAM der Medien und von Israel nicht. Was bitte ist das für eine Strategie, wenn man einen Präsidenten der in seinem Land die drittgössten Ölreserven hat und auch politisch im nahen Osten ein Wörtchen mitzureden hat??? Klar disqualifiziert sich der Iran mit antisemitischen Äusserungen, aber das Problem ist durch fernbleiben und ignorieren nicht gelöst!


Ernst PAULI

20.04.2009, 12:16 Uhr

Herr Gubler - Sie meinen, Iran wegen Hinrichtung von Jugendlichen angreiffen zu müssen. Das ist Ihr Recht. Dann sollten Sie aber ebenso auf die Tötungen von Jugendlichen durch israelische Kräfte hinweisen. In meinen Augen sind beide Systeme nicht zu vertreten.


Christine An

20.04.2009, 12:16 Uhr

Ich verstehe nicht, warum immer wieder das Thema Calmy-Rey mit Kopftuch im Iran aufkommt. Was soll das Theater? Es ist immerhin Gesetz in diesem Land!! Hier sollen die hiesigen Gesetze auch befolgt werden oder nicht? Wart Ihr schon mal in einer iranschen Botschaft ausserhalb Iran? Auch da sind Frauen zum Tragen eines Kopftuches verpflichtet. Da kommt keine auf die Idee, das zu provozieren...


Benno Fässler

20.04.2009, 12:13 Uhr

Vertritt die Schweiz nicht im Auftrag der Vereinigten Staaten von Nordamerika als "Botschafter-Satz"? Findet in Genf nicht eine Konferenz unter dem Schutzschirm der UNO? Dann ist es durchaus üblich, wenn die Schweizer Regierung einigen Teilnehmern persönlich die Hände schüttelt und vielleicht auch im Auftrag und Interesse der USA einen Dialog beginnt.


Fritz Hurni

20.04.2009, 12:10 Uhr

@ Peter Gubler: Wieso soll sich Merz denn bitte NICHT mit einem anderen Präsidenten treffen? Sowas nennt man "Politik". Billigen muss man ja die Handlungen eines Landes nicht einfach so, aber wenn es keine Treffen zwischen Politikern mehr gäbe, würde man Konflikte oder Unstimmigkeiten ja NUR NOCH auf dem Schlachtfeld austragen. Wollen sie DAS etwa?


Emrah Erken

20.04.2009, 12:08 Uhr

Die unverbesserlichen Israel-Hasser, die hier ihre Kommentare zum besten geben, scheinen vergessen zu haben, dass Ahmedinejad nicht nur einem völkerrechtlich anerkannten Staat immer wieder mit Zerstörung droht. Er hat im Jahre 2006 einen internationalen Holocaust-Cartoon-Wettbewerb organisiert. BR Merz hat ausgerechnet am Holocaust-Gedenktag diesem Antisemiten die Hand geschüttelt. SCHANDE!


Rolf Meier

20.04.2009, 12:07 Uhr

Bitte Herr Botschafter bleiben Sie doch in Israel !! Berichten Sie auch Ihrer feinen Regierung, dass nicht alle nach Ihnen tanzen, oder wollen Sie uns event. noch unter Druck setzen wir sind nicht Palästina wir sind die Schweiz !!


Ruth Bättig

20.04.2009, 12:06 Uhr

Ahmadinejad gehört definitiv nicht auf die Agenda eines Bundesrates, erst recht nicht auf diejenige des Bundespräsidenten. Kaum jemand hier im Forum scheint sich an der menschenverachtenden Haltung des iranischen Präsidenten zu stören, dafür reitet man unermüdlich auf Israel rum. Fragwürdig - genauso wie diese sog. Antirassismuskonferenz!


Beat Gerola

20.04.2009, 12:06 Uhr

Positiv finde ich, dass die Schweiz bemüht ist, mit allen Präsidenten der Welt zu disktutieren. Hätte Israel endlich den Mut, einen echten Palestinensischen Staat zuzulassen, könnten wir heute mehr Frieden haben. Aber wo kein Wille da ist, wird es keine Veränderungen geben.


Ralf Henger

20.04.2009, 12:02 Uhr

Ahmadinejad ist ein demokratisch gewähler Präsident. Es ist selbstverständlich, das sich die CH, resp. dessen BR ihre gesprächspartner selber aussucht. Wenn wir vorhher die Israelische Regierung fragen müssen, ob ihnen Gesprächspartner XY genehm ist, können wir uns grad der Israelischen Regierung unterwerfen.


Jürg Bühler

20.04.2009, 11:59 Uhr

@Roman Maurer Wenn man sieht, dass an dieser Konferenz Venezuela, Lybien und Iran federführend ist, dann sieht man, dass es keine "UNO konferenz" ist, sondern, dass einmal mehr eine Agentur der UNO von gewissen Ländern für ihre Zwecke missbraucht wird. Anti-Rassismus Konferenz die offen Anti-Semitisch ist, ist in sich selbst schon ein Witz. Ziel diesmal ist Kritik an Islam weltweit zu verbieten..


martin frossard

20.04.2009, 11:57 Uhr

Die Israelis sollen machen was sie sonst immer tun, nämlich was sie wollen. Wir tun es auch! Trotzdem: Wie hirnlos ist man in Bern? Nach dem Debakel Calmy mit Kopftuch hätte man doch lernen sollen. Sorry - Die in Bern sind UNFÄHIG !!!


Sven Grossenbacher

20.04.2009, 11:57 Uhr

Mal sehn was passiert wenn nun Obama den Iranischen Präsidenten Ahmadinejad trifft - und ob die Israelis dann auch ihren Botschafter abziehen... einfach nur Kindergarten.


Peter Gubler

20.04.2009, 11:57 Uhr

Interessant ist, wie die meisten Leser das Treffen von Bundesrat Merz mit Ahmadinejad verteidigen. Dem Präsidenten eines Landes, das den Terrorismus weltweit fördert (Hizbullah, Hamas, irakische Milizen), in dessen Land Menschen gesteinigt und Jugendliche hingerichtet werden etc. Aber solange es gegen Israel geht, ist man offenbar auf beiden Augen blind.


Hans Gysin

20.04.2009, 11:56 Uhr

Für einmal geht es hier einfach nicht darum, wie gut oder schlecht Israel mit den Arabern im eigenen Land umgeht. Ahmadinejad ist ein Diktator welcher notorisch die Shoa leuget und zur Vernichtung des Staates Israel aufruft. Mit so jemandem setzt man sich nicht zum Nachtessen an einen Tisch. Ich schäme mich für diese, ihre Schandtat, mit diesem Unmenschen auf einer Ebene zu kommunizieren Hr. Merz.


hans scholl

20.04.2009, 11:15 Uhr

so so, israel beruft den botschafter für "konsultationen" ab?! will die israelische regierung ihre unzähligen menschenrechtsverletzungen im ghetto "palästina" mit ihm besprechen. ach nein, ganz (schein)heilig wird nur über die "vergehen" anderer diskutiert. und da wundern sich unsere jüdischen mitbürger, wenn wir nicht nur begeistert sind ob deren (einseitiger) haltung.


Sibylle Weiss

20.04.2009, 11:13 Uhr

Einerseits hat jedes Land das Recht seine Freunde auszusuchen. Andererseits hat auch im Gegenzug jedes Land das Recht, an dieser Konferenz NICHT dabei zu sein, so einfach ist das! DIe Länder die absagten, haben keinerlei Verpflichtung dabei zu sein.Könnte mir auch denken, dass diese Länder z.Zt. wichtigere Probleme zu lösen haben (z.B. Wirtschaftskrise), als das Selbstmitleid der Palästinenser!


Mark Gabe

20.04.2009, 11:08 Uhr

Warum sollen wir ausgerechnet auf die Israeli hören? Weil sie die absoluten Hüter der Menschenrechte in Palästina sind?


Manfred Humbel

20.04.2009, 11:08 Uhr

Das Mass sollte nun definitv voll sein!!! Unser Bundesrat erlaubt sich unerhörliche Ausrutscher, ungeachtet dem Druck der ganzen zivilisierten Welt. Wir Schweizer müssen uns mittlerweile schämen und werden immer weiter ins Abseits gedrängt. Dem Holocaust-Leugner und Israel Feind Nummer 1, Achmadinedschad, die Hand zu reichen ist ein unglaublicher Faux-Pas.


Martin Müller

20.04.2009, 11:05 Uhr

Bravo, dass die Schweiz sich nicht einschüchtern lässt von Israel. Sie hat offenbar mehr Mut und Rückgrat als die USA und Deutschland. Denn Israels Kritik an dem Treffen ist ein Affront unserem Land gegenüber und vor allem heuchlerisch. Nach ihrem Gaza-Gemetzel steht es ihnen schlecht an, den Iran wegen seiner Politik zu kritisieren.


Hans Zimmerli

20.04.2009, 11:01 Uhr

Gerade Israel/USA/Deutschland/Italien kommen nicht an die UNO-Antirassismus-Konferenz nach Genf. Es sind ja genau diese Länder, die eine schwere Vergangenheit haben mit dem Rassismus. Israel rächt sich am Volk Palästina mit seinem Grossisrael und mit dem religiösen Machtanspruch auf die ganze Stadt Jerusalem und Golan mit ihrer Siedlungspolitik zusammen mit Amerika. Ich verurteile auch Iran/Hamas.


John Neuss

20.04.2009, 11:00 Uhr

Das gebetsmühlenhaft in den Medien geforderte "Existenzrecht" Israels basiert militärisch auf 200 nirgends deklarierten atomaren Sprengköpfen und Jericho III - Raketen mit einer Reichweite von 5000 - 7000 km. Von einem wirklichen Dialog mit seinen Nachbarn nah und fern ist Israel weit entfernt.


Thomas Müller

20.04.2009, 10:55 Uhr

Die Schweiz kann isch ihre eigenen Freunde aussuchen, auch Länder wie Iran. Nur sollte wir Schweizer uns dann nicht wundern, wenn sich die Zahl unserer übrigen Freunde auf der Welt sehr in Grenzen hält und wir uns international immer weiter isolieren. Die Schweiz zeigt gerne mit dem Moral-Finger auf andere Länder, dabei gehören wir zu den grössten Heuchler überhaupt. Ich schäme mich diesen B.-Rat.


Hans Graf

20.04.2009, 10:43 Uhr

Personen oder Staaten, die anderen das Gespräch verweigern, disqualifizieren sich selber. Zudem entsteht der Eindruck, dass sie keine guten Argumente haben (im Falle Israels ist es offensichtlich) und dass sie mit ungleichen Ellen messen.


Daniel de Lieme

20.04.2009, 09:44 Uhr

Wir warten jetzt gespannt darauf, wie sich die von der Schweiz verfolgte Linie des "konstruktiven Dialogs" in der Rede von Ahmadinejad an der Anti-Rassismus-Konferenz niederschlagen wird. Doch ich wage schon jetzt zu behaupten, dass sich ganz und gar nichts an der Linie der "Konfrontation und Unversöhnlichkeit" des iranischen Präsidenten ändern wird. Wozu also der "Knicks" vor dem Despoten?


Roman Maurer

20.04.2009, 09:39 Uhr

Die UNO hält eine Konferenz gegen Rassismus ab und gerade die großen Hüter der Menschenrechte, die USA, gehen nicht hin. Die UNO hat vor, ein eindeutiges Bekenntnis gegen Rassismus abzulegen, an der Schlußerklärung wird ja längst gefeilt. Auf diese Konferenz möchten einige Regierung jedoch nicht, weil sie befürchtet, daß sich diese Resolution auch gegen Rassismus in Israel ausspricht. Sonderbar !?


Amiel Piwko

20.04.2009, 09:37 Uhr

Natuerlich stehen beim Treffen Merz mit dem iran.Praesidenten wirtschaftliche Interessen im Vordergrund. Es ist jedoch symtomatisch fuer Schweizer Politiker, dass sie Menschenrechtsprobleme nur da akzentuiert zur Sprache bringen, wo wir anscheinend nichts zu verlieren haben. Der Israelkritiker Geri Mueller sollte lieber nichts sagen, ist er doch in der aussenpol.Komm. eine Fehlbesetzung.






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