Schweiz

Diskussion

Neue Ausbildung für Sexualbegleiterinnen

Seit 2004 gibt es in der Schweiz professionell ausgebildete Sexualassistentinnen, auch Berührerinnen genannt. Jetzt soll eine neue Ausbildung die grosse Nachfrage abdecken – inklusive Geschlechtsverkehr. Mehr...

Von Simone Rau.

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102 Kommentare

arnold gasser

02.01.2013, 18:51 Uhr
Melden 14 Empfehlung 7

Ich nehme mal an, dass auch Behinderte sowas wie ein Sackgeld haben, über das sie frei verfügen können. Und dieses können Sie gerne für welche Dienste auch immer ausgeben. Aber wenn das Sackgeld halt für andere schöne Sachen schon draufgegangen ist, dann liegt es sicher nicht an der Allgemeinheit, nochmals draufzulegen. Antworten


Cyrill Steiner

02.01.2013, 17:18 Uhr
Melden 38 Empfehlung 4

Sehr aufschlussreich, die Diskussion hier mit anderen zum Thema Prostitution zu vergleichen. Normalen Prostituierten wird Einfühlungsvermögen und Menschlichkeit einfach mal pauschal abgesprochen. Für Behinderte, die ihre sexuellen Bedürfnisse ausleben wollen, wird Verständnis aufgebracht, während "normale" Freier als triebgesteuert und als Ausbeuter gebrandmarkt werden. Doppelmoral lässt grüssen.. Antworten


Martin Wissler

01.01.2013, 15:58 Uhr
Melden 29 Empfehlung 27

Waren Sie schon mal bei einer Prostituierte? Bei einer Sexualassistentin fühlen sich geborgen, und müssen nicht in fünf Minuten wieder gehen. Es kommt darauf an, wieviel Geld sie ausgeben möchten. Jedoch eine gute Assistenin die sich Zeit nimmt, ist es schön bei Ihr zu sein,, und einfach geniessen, wie jeder Nichtbehindert auch. Warum tut sich die Schweiz so schwer ? In Holland ist es normal. Antworten


Cyrill Steiner

02.01.2013, 17:10 Uhr
Melden 20 Empfehlung 2

Auch eine normale Prostiuierte können Sie eine Stunde oder länger buchen und müssen nicht nach 5 Minuten wieder gehen. Eine gute Prostituierte ist auch in der Lage, auf die Bedürfnisse des Kunden einzugehen, damit sich dieser Wohl fühlt. Ich bezweifle, dass man dieses Einfühlungsvermögen lernen kann, entweder man hat es oder nicht. Es haben ja auch nicht alle Behinderten dieselben Bedürfnisse.


H.U. Siegenthaler

01.01.2013, 14:21 Uhr
Melden 24 Empfehlung 4

Pflichtlektüre zum Thema:
Ein guter Anlass, sich das Buch der 2008 verstorbenen Ursula Eggli "Herz im Korsett" zu besorgen. Liebe Gesunde, wenn schon ohne Korsett, dann bitte mit etwas mehr Herz!
Antworten


Jörg Häcker

01.01.2013, 11:11 Uhr
Melden 39 Empfehlung 65

Ich fass es nicht.
Bei allem Verständnis, dass aber geht zu weit.
Antworten


Marco Schilling

01.01.2013, 10:53 Uhr
Melden 29 Empfehlung 6

Erstaunlich wie viele Behinderte ihre Meinung zu diesem Thema auf dem Tagi gut tun. Auf jeden fall interessant die Meinung derer zu hoeren die dieses Thema betrifft. Antworten


Feldmann Irene

31.12.2012, 20:42 Uhr
Melden 56 Empfehlung 29

ohne jemanden verletzen zu wollen, doch eines ist wohl GLASKLAR, behindert zu sein ist eine lebensform, ein zustand, welcher oft nicht viele alternativen offen lässt, es braucht eine MASSIVE SENSIBILITÄT um diesen menschen nachfühlen zu können, wenn überhaupt möglich, deshalb liebe leute, lasst das geld mal auf der seite und seit EINFACH MAL MENSCHLICH, zur abwechslung....happy new year!!! Antworten


maurena salzmann

31.12.2012, 20:18 Uhr
Melden 6 Empfehlung 12

Toller aktueller Film zum Thema: "Hasta la Vista", unbedingt ansehen! Antworten


Georg Stamm

31.12.2012, 16:31 Uhr
Melden 131 Empfehlung 73

Jetzt kommt dann ein linker Politiker sicher noch auf die Idee, die Dienste dieser eidg. diplomierten Sexualbegleiterinnen von der IV zahlen zu lassen. Antworten


Balthasar Streiff

01.01.2013, 16:28 Uhr
Melden 36 Empfehlung 22

Gute Idee, wär vermutlich günstiger und erfolgsversprechender als manche medikamentöse Behandlung. Oder wollen sie Behinderte wieder sterilisieren lassen?


Martina Siegenthaler

01.01.2013, 16:28 Uhr
Melden 14 Empfehlung 8

Nachtrag: Es braucht also keinen Linken, der einem IV-Bezüger hilft sein Geld auszugeben, höchstens eben der Beistand, wie ein Kommentator bereits erwähnte, der das Geld verwaltet.


Martina Siegenthaler

01.01.2013, 16:23 Uhr
Melden 19 Empfehlung 15

90 Zustimmungen von wahrscheinlich selber nicht Behinderten, die hier nur das Wort IV in die Tasten hacken. Offensichtlich scheint der Begriff IV vor viele ein Reizwort zu sein.Stellen Sie sich vor, ein IV-Bezüger, der im Rollstuhl sitzt und so Gott will Raucher ist, den bezahlt wahrscheinlich auch die IV, die Sie da retten, während ein Nichtraucher das Geld ev. für eine Streicheleinheit ausgibt.


Feldmann Irene

31.12.2012, 15:30 Uhr
Melden 69 Empfehlung 104

2.teil!!! es ist eine schande von euch allen GESUNDEN, urteile über behinderte abzugeben, ihr steht auf, läuft herum, setzt euch nieder und das alles mit der leichtigkeit des seins!! geld ist nicht das THEMA HIER, es geht um ZWISCHENMENSCHLICHE BEZIEHUNGEN, in welcher form auch immer, hoffendlich hilft das 2013 euch ein wenig, erwachsener zu werden, ich spreche hier die gesunden menschen an!!!! Antworten


arnold gasser

02.01.2013, 18:57 Uhr
Melden 9 Empfehlung 2

Aber es ist keine Schande, wenn jeder Mist von allen bezahlt wird, was?


andreas furrer

31.12.2012, 20:15 Uhr
Melden 45 Empfehlung 7

und die "osteuropäerinnen", sind das keine menschen? von all den afrikanerinnen rede ich schon gar nicht.


Katharina Saluz-Gsell

31.12.2012, 19:40 Uhr
Melden 77 Empfehlung 12

Frau Feldmann, es tut mir leid, wenn Sie sich in Ihrer Integrität womöglich verletzt fühlen! Aber der Ton Ihres Kommentars weckt fast den Eindruck, man müsse wegen Nichtbehinderung Schuldgefühle haben. Damit schiessen Sie für mein Empfinden doch ein ganz klein wenig über das Ziel hinaus. Ich wünsche Ihnen dennoch - ohne jede Polemik - ein erfülltes 2013!


Martin Rombach

31.12.2012, 16:47 Uhr
Melden 115 Empfehlung 19

Niemand urteilt über Behinderte. Da haben Sie etwas komplett falsch verstanden.
Und ja,die Nichtbehinderten haben es alle einfach im Leben. Zwischenmenschliche Beziehungen sind dort ja auch im Ueberfluss vorhanden. Als ob das eine Frage der Behinderung wäre.


Katharina Saluz-Gsell

31.12.2012, 15:20 Uhr
Melden 131 Empfehlung 9

Wie reagiert der Berührer/die Berührerin, wenn aus körperlicher Nähe eine einseitige (vom Behinderten ausgehende) seelische Abhängigkeit entsteht? Antworten


Lukas Dert

31.12.2012, 15:12 Uhr
Melden 52 Empfehlung 24

Wenn kümmerts? Ist ja sein geld (der beistand verwaltet es nur). Diese missgunst und blockwartmentalität bei einigen kommentaren ist bedenklich. Soll doch jeder nach seiner fasson glücklich werden. Antworten


B. Habegger

31.12.2012, 15:07 Uhr
Melden 50 Empfehlung 19

Was kommt als Nächstes?-Bachelor für nicht Betroffene, welche angeblich dann "gelernt" haben wie sich Behinderte "zu fühlen haben"? Gennante Institutionen und Co. täten gut daran sich eher für die Rechte "wieder" einzusetzten, welche mehr und mehr durch die IV und derer Entouragen untergraben werden. Rentenkürzungen, Willkür im Rentenfestsetzungsbereich, bürokratische Schikanen etc. Antworten


Doris Doebeli

31.12.2012, 15:00 Uhr
Melden 84 Empfehlung 82

Das Moralgesülze der ach so guten BürgerInnen ist ekelhaft. Auf der einen Seite immer nur für sich selber schauen, aber wenn dann einer mal ne gute Idee hat, wie man benachteiligten Menschen ein bisschen Freude bereiten kann, kommt sofort die Moralkeule. Schämt Euch Ihr Philister und seit froh, dass Ihr nicht behindert sein! Antworten


Chris Centrella

01.01.2013, 09:36 Uhr
Melden 37 Empfehlung 8

Liebe Frau Doebeli, Sie meinten wohl eher die Pharisäer als die Philister....
Die Idee an sich ist gut, aber die Umsetzung gefällt mir nicht, sie grenzt in der Tat an Prostitution und die Preise für diese Dienstleistung sind schlicht unverschämt. Trotzdem - gestatten Sie bitte - dass ich mich nicht dafür schäme, nicht behindert zu sein! Ich bin aber sehr dankbar dafür!!!!!


Feldmann Irene

31.12.2012, 17:15 Uhr
Melden 28 Empfehlung 48

liebe frau doebeli, sie sprechen mir aus der seele, wort für wort!!! hoffendlich wird das sprichwort: what goes around comes around für viele hier nicht wahr!!


Sacha Meier

31.12.2012, 14:10 Uhr
Melden 87 Empfehlung 95

Wer als Behinderter oder Nichtbehinderter nicht über hinreichend sekundäre Geschlechtsmerkmale (Portfolio, Grundbesitz, Jacht, etc.) besitzt, um sich erfolgreich zwischenmenschlich zu binden, soll sich bitteschön ein Haustier anschaffen. ZB. Eine Katze schlägt in Sachen Zärtlichkeit und Suche nach Körperkontakt jeden Menschen. Zudem arbeitet sie Gleitzeit und ist viel billiger als eine BerührerIn. Antworten


Marc Bachmann

31.12.2012, 18:26 Uhr
Melden 21 Empfehlung 29

@ Meier; Ein Tier ist NIE ein "Ersatz" für ZwischenMENSCHLICHES. Man soll die Tiere nicht vermenschlichen. Ich liebe, achte und respektiere Tiere sehr, aber ich würde sie nie auf die gleiche Stufe wie ein Mensch stellen. Deshalb ist kein Tier ein "Ersatz" für fehlendes Zwischenmenschliches. Daran darf nicht gerüttelt werden.


Sonja Maier

31.12.2012, 17:12 Uhr
Melden 41 Empfehlung 10

@Hr. Meier, genau so ist es. Nach meiner Trennung habe ich von meiner Katze die Nähe bekommen, die mich die Trauer ertragen liess. @Tanner, Bachmann: Es wird nicht ein Tier dem Menschen gleichgestellt, sondern darauf hingewiesen, das Nähe und Zärtlichkeit nicht nur bzw. ausschliesslich durch Menschen und durch Sex gestillt werden kann. Davon können auch nicht behinderte Singles ein Lied singen.


Sacha Meier

31.12.2012, 17:09 Uhr
Melden 23 Empfehlung 15

@Marc Bachmann Selbstlose zwischenmenschliche Beziehungen, die nicht geldwerten Vorteile als Angelpunkt haben, können Sie in unserer westlich-globalisierten neofeudalistischen Welt mit der Lupe suchen. So etwas können sich ggf. noch die 1% leisten. Nicht umsonst überaltert der gesamte Westen (inkl. Japan) zunehmends. Ein Haustier bietet immer noch den besten, wenn auch nicht vollwertigen, Ersatz.


Kaspar Tanner

31.12.2012, 16:14 Uhr
Melden 58 Empfehlung 19

Ich befürchte, wenn ich mit meiner Nachbarskatze das tue, was ich mit einer Berührerin gerne täte, kriege ich Probleme mit dem Tierschutz - und wohl mit den Nachbarn.
Ich mag ja Katzen - aber ein vollwertiger Ersatz für Frauen? Ich weiss nicht...
Im Ernst: Soll jemand auf seine Sexualität verzichten, wenn er/sie vom Schicksal mit einer Behinderung versehen wurde?
Sie machen sich's zu einfach.


Marc Bachmann

31.12.2012, 15:26 Uhr
Melden 38 Empfehlung 31

Ein Haustier auf die Stufe eines Menschen zu stellen, bzw. als Ersatz zu betrachten, erachte ich als völliger Unsinn. Jeder kann ein Haustier haben zum kuscheln und streicheln, ob behindert oder nicht. Aber sicher nicht als "Ersatz" für fehlende zwischenmenschliche Berührungen, Beziehungen oder Geschlechtsverkehr.


Martin Rombach

31.12.2012, 15:11 Uhr
Melden 50 Empfehlung 22

Bitterböse, aber im Grunde die Wahrheit.


Lino Viola

31.12.2012, 14:00 Uhr
Melden 171 Empfehlung 48

Verstehe ich das richtig, versucht man hier für eine sehr kleine Minderheit ein staatlich geregeltes Recht auf Sex, Geschlechtsverkehr, Kuscheln, Berührungen usw. zu schaffen?
Das ist ja sowas von abgefahren und total irre?! - Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2013!
Antworten


Ralf Buchmann

31.12.2012, 13:48 Uhr
Melden 93 Empfehlung 38

FORTSETZUNG: ..Ich weiss nicht ob das mit dieser Ausbildung eine gute Idee ist. Was mich aber schockiert, ist mit welcher Leichtigkeit hier das moralische Fallbeil zur Hand genommen wird. Und das von Leuten, die wirklich nicht nur nicht die leiseste Ahnung haben, sondern offenbar auch nicht den Willen mal kurz über die eigenen Vorurteile nachzudenken. Antworten


Ralf Buchmann

31.12.2012, 13:47 Uhr
Melden 78 Empfehlung 25

FORTSETZUNG ...Ausbeutung osteuropäischer Frauen profitieren wenn ich mal kommen will? Will ich eine die das aus wirklich freien Stücken macht, bin ich sofort im vierstelligen Bereich. Manche Hure will mit Behinderten nichts zu tun haben. Kein schönes Gefühl selbst von einer Professionellen abgelehnt zu werden. FORTSETZUNG FOLGT Antworten


Ralf Buchmann

31.12.2012, 13:46 Uhr
Melden 89 Empfehlung 30

Ich habe vor 15 Jahren den Hals gebrochen und kann deshalb meine Hände nicht mehr bewegen. Ohne Hände keine Selbstbefriedigung. Einige schreiben hier vorschnell ich soll ins Puff. Die meisten Bordelle sind in billigen 70er-Jahre Häusern, da ist nix mit Rollstuhlgängigkeit. Eine zu mir ins Heim einladen ist auch nicht gerade problemlos. Muss ich als Krüppel von der Ausbeutung.....FORTSETZUNG FOLGT Antworten


andreas furrer

31.12.2012, 15:42 Uhr
Melden 19 Empfehlung 18

jetzt mal halt ralf buchmann. im vierstelligen bereich ist man noch schnell einmal (nicht nur als tetraplegiker). das mit den freien stücken... wer arbeitet denn schon freiwillig? nicht mal herr thiel - wär aber sicher ein thema für ihn.


B. Habegger

31.12.2012, 13:45 Uhr
Melden 39 Empfehlung 17

Die zutändigen Behörden/Institutionen täten gut daran, sich einzusetzen, dass Behinderte endlich als solche wahrgenommen werden und diese gegen z. B. IV-Bürokratienwilkür etc. zu unterstützen, statt wieder so einen "Gugus" zu nutzen um Eigenwerbung zu betreiben. Antworten


B. Habegger

31.12.2012, 13:38 Uhr
Melden 62 Empfehlung 36

Immer wieder erstaunlich zu sehen (lesen), wie Nichtbetroffene alles besser wissen und vor allem daraus noch Kapital darus schlagen. Antworten


Richard Roth

31.12.2012, 13:02 Uhr
Melden 56 Empfehlung 35

Hier wird wieder geschrieben, ohne das der Artikel gelesen wird. Es ist ja keine staatliche Stelle, die diese Ausbildung anbietet, sondern ein priv. Institut, und eine Übernahme durch KK steht auch nicht zur Debatte.
Und zur Selbstbestimmung gehört eben auch, dass man Berührung und Sexualität geniessen kann, wenn man den Wunsch verspürt. Normale Prostituierte sind da weniger geeignet, glaube ich.
Antworten


Richard Roth

31.12.2012, 17:55 Uhr
Melden 16 Empfehlung 9

Sie können ja gerne die Sihlquai-Frauen fragen, ob die auch geistig Behinderte Klienten nehmen, oder handkehrum Betroffene fragen, ob die sich mit solchen Frauen rumschlagen wollen.
Und ich hab nichts gegen Prostitution, aber die Möglichkeit, für Berührung bezahlen zu können, find ich jetzt kein riesen Privileg, das der normale Bürger nicht hätte ...


Martin Rombach

31.12.2012, 14:23 Uhr
Melden 70 Empfehlung 28

Und das gilt selbstverständlich nur für Behinderte, oder wie muss man das verstehen?
Wenn Nichtbehinderte also selbstbestimmt leben und Berührungen und Sex geniessen wollen, dann gehen sie... wohin genau?
Normale Prostituierte seien ja weniger geeignet dafür, glauben Sie.
Diese Röhrenblick-Menschlichkeit geht mir auf den Senkel.
In unserem Land ist bald jede Minderheit privilegiert.


Christoph Geiser

31.12.2012, 12:58 Uhr
Melden 41 Empfehlung 43

In den USA gibt es seit mind. 30 Jahren Sextherapeuten. Die verfügen über ein abgeschlossenes Psychologiestudium und üben mit den Klienten auch Berührungen und Sex. Ziel ist es, dass der Patient ein gesundes Verhältnis zum Sex aufbaut.
Was ist eigentlich mit behinderten Frauen? Können die auch Männer mieten und Homosexuelle Behinderte? Ziemlich unausgegoren und deshalb fällts in die Prostitution.
Antworten


Feldmann Irene

31.12.2012, 12:54 Uhr
Melden 29 Empfehlung 43

1. finde ich wunderbar das man sexualität so offen und natürlich anspricht, ob es nun moralisch korrekt ist oder ob behinderte nichts über sexualität wissen oder wie man damit umgeht, ist eine andere sache! sexualbegleiter/in oder prostituierte, da gibts schon einen unterschied, die ersten aus überzeugung von der richtikeit der handlung, die zweiten um sich finanziell halten zu können. 2. smile! Antworten


Feldmann Irene

31.12.2012, 15:19 Uhr
Melden 9 Empfehlung 20

herr rombach, lesen sie was ich geschrieben habe nochmals, ich bemerke bei ihnen einen KLEINEN denkfehler, smile 2!!!


Martin Rombach

31.12.2012, 13:59 Uhr
Melden 48 Empfehlung 13

Das wird die Prostituierten aber freuen! Ab jetzt sind sie alle Sexualbegleiterinnen oder -therapeutinnen, sie brauchen nur von ihrer Arbeit überzeugt zu sein.
Zum Glück haben Sie noch einen smile hinten angestellt!


Max Untreu

31.12.2012, 12:34 Uhr
Melden 61 Empfehlung 22

Interessant (und teilweise bedenklich) in welcher Art sich sogenannte Nicht-Behinderte über das Bedürfnis von Behindeten nach gelebter Sexualität äussern! Und natürlich gibt es ein solches Angebot auch für behinderte Frauen. Richtig und wichtig für beide Seiten, dass ein "geschützter Rahmen" geboten wird. Warum kommen keine Behinderten zu Wort? Antworten


James Lehmann

31.12.2012, 12:12 Uhr
Melden 123 Empfehlung 34

wenn man Prostitution definiert als sexuelle Dienstleistung gegen Entgelt. So fällt der Geschlechtsakt für Behinderte klar in diese Sparte. Einfach Berührungen, welche intime Handlungen darstellen, müssen nicht unbedingt da reinfallen. Auf alle Fälle plädiere ich klar dagegen, dass dies mit öffentlichen Geldern mitfinanziert wird. Es gibt kein Grundrecht auf Sex. Antworten


Lars Krapf

02.01.2013, 22:20 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Roski:
Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit. (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen
- Art. 23)


Alexander Roski

31.12.2012, 14:17 Uhr
Melden 31 Empfehlung 5

Herr Rothenbühler, das Recht auf Arbeit war mal in der Diskussion; es ist aber verworfen worden. Können Sie einen Paragrafen in der Verfassung oder in der Menschenrechtsdeklaration nennen, wo das festgelegt ist?


Martin Rombach

31.12.2012, 14:02 Uhr
Melden 56 Empfehlung 22

Quatsch, Rothenbühler. Wenn es ein Recht auf Arbeit gäbe, hätten wir nicht soviele Arbeitslose im Land.
Muss ich erst behindert werden,um Rechte zu erhalten?
Fangen SIE erst einmal an mit denken, bevor Sie andere kritisieren.
Hier soll wieder einmal eine Minderheit privilegiert werden, damit sich deren Betreuer auf Staatskosten eine goldene Nase verdienen können. So nicht!


Agnes Juillerat

31.12.2012, 13:52 Uhr
Melden 57 Empfehlung 11

@Felix Rothenbühler "Es gibt ein Recht auf Arbeit". Sagen Sie das den Langzeitarbeitslosen. Es gibt auch kein Recht auf Gesundheit; nur ein Recht - zumindest was die Schweiz betrifft - auf eine genügende und umfassende Krankenpflege. Eine sexuelle Versorgung ist nicht inbegriffen.


Felix Rothenbühler

31.12.2012, 12:55 Uhr
Melden 39 Empfehlung 54

Es gibt ein Recht auf Arbeit. Sorgen Sie bitte dafür, dass Behinderte Arbeit finden, arbeiten können, dann stellt sich die Frage der öffentlichen Gelder gar nicht.
(Bitte denken Sie die Dinge zu Ende, bevor Sie urteilen.)


Udo Kilchherr

31.12.2012, 12:10 Uhr
Melden 105 Empfehlung 14

Na, ich weiss nicht. Nun haben also auch Menschen mit einer Behinderung dieses schwierige Dilemma, ob sie bezahlen wollen, um Sex zu haben. Ob sie Sex haben wollen, obwohl man sich persönlich gar nicht nahesteht. Oder ob man dann halt verzichtet. Die Tarifierung von Nähe und Zärtlichkeit bereitet mir Mühe. Der Einzelfall kann ganz genau richtig sein, das System aber stösst mich ab. Antworten


Anton Albers

31.12.2012, 12:06 Uhr
Melden 66 Empfehlung 24

Wenn dieser Beruf offiziel ist, sollte es dann auch eine höhere Fachprüfung geben müssen, damit diese quasi Prostituierten/Sexarbeiter/innen sich eidg. dipl. Sexualbegleiter/innen (mit schönem in Gold eingerahmten Diplom im Arbeitszimmer) nennen dürfen? In dem Fall würde ich meinen Eidg. Meistertitel wohl zurückschicken müssen. Antworten


Josef Stalder

31.12.2012, 12:04 Uhr
Melden 78 Empfehlung 29

Prima idee. Aber Begleiterinnen müssen unbedingt einen Hochschulabschluss vorweisen können.
Selbstverständlich sollen die Krankenkassen die Kosten übernehmen. Fr. 250- 300.- ist doch billig.Oder etwa nicht?
Antworten


Agnes Juillerat

31.12.2012, 11:16 Uhr
Melden 83 Empfehlung 48

Mit dieser Art von Sexualbegleitung wird vor allem eine betimmte, männliche Spezie bedient. Wer um die Feinnervigkeit und Verletzbarkeit von Behinderten weiss, kommt nicht darumherum, ein Fragezeichen hinter diese Art von Dienstleistung zu setzen. Antworten


Claudia Egger

31.12.2012, 11:10 Uhr
Melden 103 Empfehlung 52

Können auch geistig und körperlich behinderte Frauen einen Begleiter buchen? Oder ist das ein Privileg für behinderte Männer? Bei körperlicher Behinderten habe ich ein gewisses Verständnis für den Service. Aber die Vorstellung, einen geistig behinderten Menschen sexuell gegen Geld zu befriedigen - einfach nur abartig und abstossend. Antworten


Margot Helmers

31.12.2012, 13:26 Uhr
Melden 46 Empfehlung 19

Und beweisen mit Ihrem Kommentar genau das was ISBB-Leiter Hassler als Problem erkannt hat: Es komme leider noch immer häufig vor, dass die gesetzlichen Vertreter der Behinderten die eigenen moralischen Vorbehalte über deren Bedürfnisse stellen würden.
Damit missachten sie das Recht der Behinderten auf Selbstbestimmung.


Tom Huber

31.12.2012, 12:34 Uhr
Melden 49 Empfehlung 17

@Egger: Wenn Sie den Artikel lesen können Sie sich Ihre Frage selber beantworten. Bevor Mann oder Frau einen Kommentar schreibt sollte unbedingt der ganze Artikel gelesen werden. Alles andere ist unseriös.


Hans Sommer

31.12.2012, 10:57 Uhr
Melden 41 Empfehlung 66

Ich empfinde es für Behinderte, die auf normalem Weg keine Chancen für ein befriedigendes Sexualleben haben, diskriminierend, für solche Dienstleistungen bezahlen müssen. Behinderteninstitutionen sollten Tantraseminare anbieten, an denen sich die Teilnehmer selber entdecken und sich gegenseitig auch mal auf eine andere Art kennenlenrnen könnten. Antworten


Agnes Juillerat

31.12.2012, 10:13 Uhr
Melden 131 Empfehlung 58

"Anleitung zur Selbstbefriedigung?" Wer sich in Sache Sexualität derart unbegabt anstellt, kann auf eine Sexualbegleitung wohl gut und gerne verzichten. Auch unter Nichtbehinderten klaffen Welten zwischen Wünschen, Ansprüchen und realen Möglichkeiten. Welche Organisation verhilft dieser Kategorie zum Glück? Antworten


Yasha Bostic

31.12.2012, 13:53 Uhr
Melden 43 Empfehlung 37

@Juillerat: Sie machen es sich ja reichlich einfach. Behinderte sollen es sich halt im Kopf selbst machen. Wenn sie dafür zu "unbegabt" sind sind, sind sie halt selbst schuld. Soviel zum Thema selbstgerechte Ignoranz.


Agnes Juillerat

31.12.2012, 12:43 Uhr
Melden 34 Empfehlung 30

@Yasha Bostic Selbstgerechte Ignoranz? Bekanntlich läuft ja Sexualität auch im Kopf ab und den Fantasien und dem Erfindergeist sind keine Grenzen gesetzt. Ausser, es handle sich um eine schwere, mentale Behinderung. Ob dann in einem solchen Fall eine Sexualbegleitung das Richtige wäre, ist sehr fragwürdig.


Martin Rombach

31.12.2012, 12:17 Uhr
Melden 72 Empfehlung 23

Bostic. Haben Behinderte ein spezielles Recht auf sexuelle Befriedigung und "Berührungen durch Sexualassistentinnen"?
Verstehe ich nicht ganz, woraus sich das ableitet. Ich kenne alleine dutzende unglücklicher Frauen und Männer,die werden auch nicht von staatlich ausgebildeten Assistenten/-innen begleitet.
Was bieten wir denen an?


Yasha Bostic

31.12.2012, 11:13 Uhr
Melden 76 Empfehlung 68

Wenn jemand mit Behinderung nicht weiss wie das läuft, ist er nicht unbegabt, sondern konnte das aufgrund seiner Defizite nie für sich im stillen Kämmerlein ausprobieren. Unglaublich wieviel selbstgerechte Ignoranz einem hier in der Kommentarspalte entgegen schlägt. Sie sollten sich schämen.


Martin Rombach

31.12.2012, 10:41 Uhr
Melden 56 Empfehlung 22

Ehrlich gesagt, genau DAS habe ich mir beim Lesen des Artikels auch gedacht.
Alle anderen sind ja schliesslich glücklich.


Vinxi Joy

31.12.2012, 09:46 Uhr
Melden 171 Empfehlung 29

Aha, so wenn Mann sie als Therapeutin gemietet hat ist es nicht mehr Prostitution? Na bitteschön, hört auf mit dieser Doppelmoral!!! Viele Männer wollen Frischfleisch, das ist normal. Also, dann wieso haben die Betreuer Probleme damit? Warum braucht es eine neue Art "tiefgründige" Prostitution? Liebe kann man nicht kaufen, auch nicht mit einem IV-Ausweis... deshalb, bleiben wir beim sinnlosen Sex! Antworten


Peter Gut

31.12.2012, 09:46 Uhr
Melden 112 Empfehlung 50

Das dient einzig und alleine der Wirtschaft. Eine weitere Dienstleistung, welche das Bruttoinlandsprodukt wachsen lässt! Intimität gegen Geld für eine Minderheit - das empört mich! Antworten


Hubert Brumm

31.12.2012, 09:37 Uhr
Melden 77 Empfehlung 37

Oft werden Behinderte vergewaltigt? Wie hoch ist die Zahl? Man schweigt darüber. Sie suchen die Geborgenheit und Befriedigung. Ist es verboten?
Daher ist es gut, dass Sexualbebgleiter/innen helfen. Es ist gut, dass Behinderten dafür zahlen, wie alle, denn die Krankenkasse hat nicht die Aufgabe zu zahlen. Der Grund ist, weniger Gewalttätigkeit und weniger Aggressivität und weniger Beruhigungstabletten, wenn Behinderten freies Leben wünschen, aber ohne Druck.
Antworten


Marius Sprecher

31.12.2012, 09:30 Uhr
Melden 53 Empfehlung 21

Eine Behinderung im Denken mit gesundem Menschenverstand ist weder dem ISBB noch der Pro Infirmis nicht abzusprechen. Antworten


Adriano Granello

31.12.2012, 09:22 Uhr
Melden 219 Empfehlung 30

Und wie viele Nichtbehinderte verbringen ihr Leben ebenso "berührungslos"? Und zwar einfach, weil sie über Jahre Single sind und Berührungen Frau-Mann und Mann-Mann (nicht aber Frau-Frau) in unserer Kultur ganz klar der Erotik zugeschrieben und deshalb wo immer möglich von jederfrau und jedermann vermieden werden.
.
In diesem Sinn steht die Idee völlig quer zur gesellschaftlichen Realität.
Antworten


Diether Pfändler

31.12.2012, 09:10 Uhr
Melden 14 Empfehlung 82

Dann halt ein Fall für die Krankenkasse oder das Sozialamt Antworten


Eddy Legstrong

31.12.2012, 08:54 Uhr
Melden 102 Empfehlung 115

Der Staat sollte das ganze Sexgewerbe kontrollieren, um es zu entschmudelisieren und allen Beteiligten einen sicheren, würdevollen Umgang zu garantieren.
Bezahlter Sex sollte nur noch in überprüften Etablissements und von angemeldeten Dienstleistern angeboten werden, welche auch anständig Steuern und Versicherungsbeiträge bezahlen.
Ein Jobprofil als BerührerIn ist ein Anfang.
Antworten


Nic Schwengeler

31.12.2012, 13:23 Uhr
Melden 22 Empfehlung 21

Bin der gleichen Meinung und fragte mich auch, warum so viele Daumen nach unten drücken. Vielleicht weil die Männer nicht wollen, dass dieses Gewerbe besser kontrolliert wird. Den Prostituierten würde u.a. mit dieser Ausbildung der nötige Respekt entgegengebracht . Die Doppelmoral existiert genau wegen dieser Verlogenheit.


Adriano Granello

31.12.2012, 11:04 Uhr
Melden 32 Empfehlung 7

@Lisa Halter: wohl eher das völlig realitätsfremd anmutende Ansinnen, das von Fantasien und ehelicher Untreue geprägte horizontale Gewerbe regulatorisch erfassen und durchgängig kontrollieren zu wollen...


Lisa Halter

31.12.2012, 10:13 Uhr
Melden 62 Empfehlung 30

Da bin ich der gleichen Meinung. Seltsam, dass so viele hier den Daumen nach unten drücken. Was ist denn das Problem? Dass dann keine Zuhälter mehr Profit machen können, weil Prostitution ausserhalb verboten ist? Dass Frauenhandel sich deshalb nicht mehr lohnt? Oder sind antiquierte Moralvorstellungen (Sex nur in der Ehe/Beziehung) das Problem? Nähme mich ehrlich wunder.


Monica Ruoff

31.12.2012, 10:05 Uhr
Melden 39 Empfehlung 10

Wer anständig Steuern und Versicherungsbeiträge bezahlt, hat im Gegenzug auch Anspruch auf eine entsprechende Rente und Kostenübernahme im Krankheitsfall, auf - wenn nötig - Polizeischutz, Arbeitslosengeld usw. Und genau das dürften die Gründe sein, weshalb SexualassistentIn nicht schon längst ein staatlich anerkannter Beruf ist. Was sich in der Grauzone bewegt, kostet unter dem Strich weniger.


Susi Weber

31.12.2012, 08:52 Uhr
Melden 191 Empfehlung 61

Ausbildung für Sexualbegleiterinnen? Nennen sich Prostituierte jetzt so? Bieten sie die genannten Dienste nicht längst schon alle Prosdtituirten auf Wunsch an? Antworten


Marcel Sutter

31.12.2012, 10:38 Uhr
Melden 57 Empfehlung 48

Frau Weber, hatten Sie schon einmal mit Behinderten Menschen zu tun? Für diese braucht es wirklich eine spezielle Schulung damit der oder die Behinderte sich auch wohl fühlt (jetzt nicht auf Sex bezogen sondern allgemein). Jetzt stellen Sie sich vor wie sensible dieses Thema bei sexuellen Fragen ist. Da kann man nicht einfach ans Sihlquai fahren und jemanden mitnehmen das geht bestimmt schief.


Kaspar Tanner

31.12.2012, 09:57 Uhr
Melden 154 Empfehlung 24

Das Coole daran ist, dass der Staat aus der ganzen Sache einen neuen, regulierten Beruf mit möglichst viel Weiterbildungspflicht und möglichst sinnlosen, aber teuren Kursen machen kann. Eigentlich ist diese Karikatur eines Berufs mustergültig für etwas, das sich im Berufsleben beängstigend breit macht:
Keine gute Arbeit mehr - dafür aber möglichst viele Zertifikate und "Qualitätsmanagement".


lucius mayer

31.12.2012, 08:25 Uhr
Melden 69 Empfehlung 109

Zum Jahresausklang eine sehr erfreuliche Meldung! Hoffentlich wird sich die Welt insgesamt und Europa insbesondere immer mehr von einigen Jahrtausenden abrahamischer, patriarchalischer, lustfeindlicher Herrschaft befreien und erholen, vor allem auch die Frauen, aber ohne in ein strenges Matriarchat zu kippen. Antworten


Sandra Bühler

31.12.2012, 08:14 Uhr
Melden 659 Empfehlung 71

Wenn die Behinderten 250.- bis 350.- pro Stunde zahlen müssen, wäre doch eine Prostituierte sinnvoller, ehrlicher und effizienter. Auch diese könnte nur kuscheln, wenn das erwünscht ist. Antworten


Caroline Meyer

09.01.2013, 11:15 Uhr
Melden

Sexworker, welche ihre Kunden besuchen, sind oft mindestens gleich teuer. Mein Honorar zb. ist 400/Stunde. Die Menschen mit Behinderung bekommen also jemand, der speziell auf ihre Bedürfnisse eingehen kann, und das noch zu einem relativ günstigen Preis. Eine gute Prostituierte könnte das wohl auch, aber das ist in vielen Berufen so dass man doch jemanden mit einem Diplom möchte.


Christian Krieg

31.12.2012, 19:38 Uhr
Melden 7 Empfehlung 17

Einige könnte das schon, aber die meisten sind nicht so einfühlsam, wie das hier gewünscht wird. Man darf ja nicht vergessen, hier ist offensichtlich eine persönliche Verbindung, ein emotionaler Moment gefragt, bei einer Prostituierten kaum. Selber habe ich ähnliches gemacht, also Streicheleinheiten etc. auf Verlangen, ohne dass ich die Frau gewählt hätte, einfach um Freude zu bereiten. Darumgehts


Karl Linder

31.12.2012, 11:59 Uhr
Melden 52 Empfehlung 15

Das ist sicher korrekt. In jeder Branche wird halt versucht, mit Zusatz-Ausbildungs-Attest oder Uni-Abschluss sich eine gesicherte Werkstatt zu schaffen mit Hilfe von Bestimmungen, um damit der realen Konkurrenz zu entgehen und höhere Preise zu generieren. Sprich: Subventionitis.


Emil Roduner

31.12.2012, 11:43 Uhr
Melden 50 Empfehlung 17

Die Prostituierte würde möglicherweise nicht von der IV bezahlt.


Andreas Zbinden

31.12.2012, 09:41 Uhr
Melden 101 Empfehlung 22

Irgendwie merkwürdig die Geschichte, der Behinderte hat Anrecht auf eine Berührerin, von mir aus - dem Unbehinderten verbleiben nur die Prostituierten, deren (regelmässiger) Besuch in der Gesellschaft mit absoluter Akzeptanz, bis totaler Ablehnung gewertet wird.. was ist den an den Behinderten sexuell anders, als bei den Validen? Ich habe ein komisches Gefühl bei der Sache, riecht nach Segregation


Mikel Traut

31.12.2012, 08:13 Uhr
Melden 102 Empfehlung 54

Hoffentlich kann man auch als nicht Behinderter diesen Service buchen.
Da ist die Qualität sicher menschlicher als im Rotlicht Milieu.
Antworten


Cyrill Steiner

02.01.2013, 16:33 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Auch im normalen Rotlicht Milieu können Sie einen sehr menschlichen Service erhalten, wenn Sie bereit sind, etwas mehr Geld dafür in die Hand zu nehmen.


Martin Buchmann

31.12.2012, 07:45 Uhr
Melden 532 Empfehlung 99

Wo ist der Unterschied zur Prostitution? Antworten


Urs Gautschi

01.01.2013, 02:11 Uhr
Melden 16 Empfehlung 9

Wo ist der Unterschied zu normaler Arbeit wie in jedem anderem Beruf? Niergends... Die Mehrheit unserer Bevölkerung sieht eben vieles noch viel zu eng!


Emil Frei

31.12.2012, 20:14 Uhr
Melden 23 Empfehlung 2

Vermutlich kostet es mehr, als bei einer gewöhnlichen Prostituierten.


Heidi Müller

31.12.2012, 14:00 Uhr
Melden 24 Empfehlung 33

Evtl. folgende Unterschiede:
* die qualitätssichernde Ausbildung,
* der Arbeitsvertrag,
* die Arbeitnehmerrechte,
* dass die Leistung nicht im Akkord sondern im Stundentarif bezahlt wird,
* die Spezialisierung auf "behinderte" Kunden


Kurt Müller

31.12.2012, 12:50 Uhr
Melden 29 Empfehlung 5

Im Preis und im 'Leistungsbeschrieb'. Ein edle Verpackung kostet eben.


Mario Monaro

31.12.2012, 12:37 Uhr
Melden 30 Empfehlung 18

Es verdient kein Zuhälter mit.


Kurt Seiler

31.12.2012, 09:41 Uhr
Melden 155 Empfehlung 12

Die nettere Berufsbezeichnung.


Jochen Lembke

31.12.2012, 07:32 Uhr
Melden 117 Empfehlung 38

Ich find das ganz toll. Aber was ich bei der ganzen Sache ein wenig vermisse ist die Anbahnung von wirklichen Beziehungen unter Behinderten selber. Sicher will auch ein Behinderter einen attraktiven Körper genießen, aber wer zahlt mir als Nichtbehinderter einen Bordellbesuch? Antworten


Philippe Calle

02.01.2013, 14:58 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

Wieso einen Bordell besuchen? Gibt es keine andere Möglichkeiten fröhlich Sex zu betreiben? Es gibt eine Unzahl attraktiver Frauen und Männer, die nicht (nur) auf dem Sexmarkt zu finden sind.


Heidi Müller

31.12.2012, 14:29 Uhr
Melden 32 Empfehlung 21

@ Jochen Lambke + Fans: Als Nichtbehinderte(r) sind Sie arbeitsfähig und können sich somit die Kosten für den Bordellbesuch selbst erarbeiten. Genauso wie für den Besuch im Kino oder im Restaurant.


Stefan Weise

31.12.2012, 06:46 Uhr
Melden 107 Empfehlung 31

Was fuer eine gestoerte Gesellschaft! Lasst doch einfach dem natuerlichem Trieb ihren Lauf und macht nicht immer aus allem ein Tabu! Antworten


Astrid Meier

31.12.2012, 11:22 Uhr
Melden 59 Empfehlung 11

Dem natürlichen Trieb seinen Lauf zu lassen ist aus dem Rollstuhl eben nicht so einfach.


Susi Weber

31.12.2012, 10:10 Uhr
Melden 78 Empfehlung 11

und vor allen zu einem einträglichen Geschäft (Ausbildung zur .......)!



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