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Neue Rinderseuche erreicht die Schweiz
Aktualisiert am 04.07.2012 27 Kommentare
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Die Rinderseuche Besnoitiose ist in der Schweiz angekommen. Das Bundesamt für Veterinärwesen bestätigt gegenüber «10vor10», dass die Tierkrankheit im Rahmen eines Monitoring bei vier Kühen nachgewiesen wurde. Die Untersuchung wurde von der Universität Zürich geleitet.
Die erkrankten Kühe leiden laut dem Bericht an Oedemen. Das Maul und die Zitzen verhornen, die Tiere haben im akuten Stadium grosse Schmerzen. Die Rinderseuche Besnoitiose führe bei einem betroffenen Rind unweigerlich zum Tod. «Es gibt mehrere Tiere, bei denen man nachweisen konnte, dass sie an Besnoitiose erkrankt sind», sagt Hans Wyss, Direktor des BVET, gegenüber «10vor10».
Durch Importe eingeschleppt
Verantwortlich für die Rinderseuche ist ein einzelliger Parasit. Die Übertragung erfolgt vor allem durch Stechinsekten wie Mücken und Bremsen. Experten vermuteten in den letzten Jahren schon mehrfach Fälle von Besnoitiose in der Schweiz, die sich aber nicht bestätigten. Professor Ueli Braun der Universität Zürich untersuchte deshalb im Rahmen einer Studie bei rund 300 Kühen, ob sich bei den importieren Tieren Besnoitiose nachweisen lässt. Bei vier Rindern fiel sein Test positiv aus.
Die Seuche wird durch Rinder-Importe in die Schweiz eingeschleppt. Die Krankheit, die ursprünglich bei Rindern in Afrika und im Mittelmeerraum auftrat, ist nun via Frankreich in die Schweiz gekommen. «Man musste damit rechnen, dass die Seuche auch in der Schweiz auftreten würde», sagt Hans Wyss zu «10vor10».
Es gibt keine Impfung gegen die Seuche. Besnoitiose ist für den Menschen ungefährlich. (fko)
Erstellt: 04.07.2012, 21:44 Uhr
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27 Kommentare
Höchst interessant, dass ausgerechnet jetzt wo die letzten Stimmen für das Zwangs- Impfreferendum gesammelt und eingegeben werden, eine Rinderseuche ausbricht... Wie seltsam... Die Pharmaindustrie braucht wohl wieder etwas Forschungsgeld .... Antworten
Wiedermal die Rg für den Umgang mit unserem Essen. Massenprod kann zu Qualitätsverlust führen. Das ist nicht nur in der Textilbranche so d.h. es ist bekannt dass man bei einer Massenhaltung seine Tiere niemals mit der gleichen Sorgfalt, Aufmerksamkeit+Zuwendung behandeln, halten geschweige schlachten kann. So entstehen Krankheiten+das nur damit wir das Steak "für nume 2.99" im Aldi kaufen können. Antworten
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