Schweiz
Olympia-Kandidatur: 410 Millionen Franken für Sicherheit
Aktualisiert am 28.10.2012 136 Kommentare
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Die Gesamtkosten für die Sicherheit an den Olympischen Winterspielen 2022 würden sich laut Informationen der «SonntagsZeitung» auf 410 Millionen Franken belaufen. Davon müsste die öffentliche Hand 249,6 Millionen Franken bezahlen. Besonders teuer wäre es für den Kanton Graubünden. Die potenziellen Kosten: 182,5 Millionen Franken. Das zeigt ein Bericht, der bisher in der Öffentlichkeit keine Beachtung gefunden hat.
Das Schweizer Volk wird jedoch nie über Olympia abstimmen, wie Bundesrat Maurer im Interview mit der «SonntagsZeitung» erklärt. Sagen die Bündner am 3. März Ja zu Olympia, entscheide die Bundesversammlung nächsten Sommer über eine Kreditvorlage, welche nicht dem Referendum untersteht. Jetzt formiert sich gegen das Vorgehen von Bundesrat Ueli Maurer politischer Widerstand – auch bei Olympia-Befürwortern.
Schweizer für Olympia-Kandidatur
Trotzdem: Die Mehrheit der Schweizer will Olympia 2022 in Graubünden. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage, welche das Meinungsforschungsinstitut Gallup im Auftrag des «SonntagsBlick» durchgeführt hat. Gallup hat 1033 Personen befragt, ob die Schweiz beim Internationalen Olympischen Komitee (IOK) eine Kandidatur einreichen soll. 54,6 Prozent der Befragten aus der ganzen Schweiz sagen Ja. 45,4 Prozent sind dagegen. Je jünger die Schweizer, desto olympiafreundlicher: 74 Prozent der unter 35-Jährigen wollen die Winterspiele nach 1928 und 1948 zum dritten Mal in die Schweiz holen.
(ses)
Erstellt: 27.10.2012, 23:50 Uhr
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136 Kommentare
Es fragt sich, ob Gallup den Befragten auch gesagt hat, was der ganze Irrwitz den Steuerzahler, nebst den 250 Mio. Sicherheitskosten kosten wird. Pisten in den Wald schlägern, teure Eishallen bauen, welche nachher niemand mehr auslastet, neue Strassen und Infrastrukturen und zu allem Übel wird man dann noch 25 Stunden am Tag vom Fernsehen mit Übertragungen und läppischen Kommentaren überhäuft. Antworten
Wann hoert dieser Olympia Wahnsinn endlich auf? Wir haben in Suedafrika ca. 4 Mia. fuer die WM 2010 investiert. Jetzt stehen diese Stadien leer und werden wahrscheinlich abgerissen.
Die Strassen sind nach wie vor voller Schlagloecher und die Schueler haben keine Lesebuecher. Die Mehrheit lebt in Wellblechhuetten ohne Toiletten und Strom aber die Politiker schauffeln sich die Taschen voll.
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