Schweiz

Diskussion

Personenfreizügigkeit: Schneider-Ammann geht in die Offensive

Die jüngsten Fälle von Lohndumping stellen die Personenfreizügigkeit auf die Probe. Jetzt will der Wirtschaftsminister konsequenter durchgreifen – auch mit Blick auf anstehende Abstimmungen. Mehr...


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119 Kommentare

Matthias Bertschinger

16.11.2013, 12:47 Uhr
Melden 0 Empfehlung 1

Den Linken sei ins Buch geschrieben, dass man insbesondere zu wirksamen Rahmenbedingungen eines freien Marktes Ja sagt, wenn man sich für einen solchen stark macht. Die Europhobie von ganz rechts kommt ja nicht von ungefähr. Antworten


Hans Hasler

15.11.2013, 13:14 Uhr
Melden 9 Empfehlung 2

Ich muss zugeben, dass sich bei mir eine gewisse Schandenfreude regt. Seit Jahren besteht die politische Aktivität der FDP darin, sich der SVP anzubiedern und alles zu bekämpfen was von Links kommt.
Dabei hat sie völlig übersehen, dass die wirtschaftspolitischen Grundsätze zwischen FDP und SVP diametral gegensätzlich sind.
Nun kann die FDP sich wundern, dass sie alleine steht..
Antworten


Patrick Tanner

15.11.2013, 11:47 Uhr
Melden 29 Empfehlung 2

Im Abstimmungsbüchlein vor der 1. PFZ-Abstimmung stand O-Ton-mässig:"der BR rechnet mit einer jährlichen Nettoeinwanderung von 15000 PFZ-Zuzügern." Seit Einf. der PFZ ohne Kontingente ab Mai 2007 ist die jährliche Nettozuwanderung aber 5 Mal so hoch. Nehmen wir den BR beim Wort und stimmen Ja bei der ECOPOP-In., die eine jährl. Nettozuwanderung von höchstens 16000 Personen im 3-J-Schnitt verlangt. Antworten


Lena Burren

15.11.2013, 11:17 Uhr
Melden 21 Empfehlung 6

Die vielen Kommentare gegen die PFZ und die Zuwanderung sind beeindruckend.
Man kann aber gewiss sein, dass vor der Abstimmung im Februar täglich in den Medien ein Artikel erscheinen wird, der dem Bürger Himmel und Hölle heiss machen wird, was für ein Schreckszenario bei einem JA die Folge sein würde.
Und das wird Früchte tragen wie bei der Familieninitiative.
Antworten


R. Berger

15.11.2013, 09:36 Uhr
Melden 39 Empfehlung 4

@alle, die Angst haben vor der Guillotine: Studieren Sie, was die Bilateralen bewirken - Sie werden staunen, wie wenig es ist und wieviele Nachteile die CH damit hat. Nichts von Rosinenpicken! Kurz gesagt: Das Freihandelsabkommen mit EG/EU von 1972 ist der Kuchen, die Bilateralen sind die Verzierung. Diese Verzierung besteht nicht nur aus Zucker, sondern hat einen gewaltigen Anteil Salz drin... Antworten


Patrick Tanner

15.11.2013, 16:27 Uhr
Melden 7 Empfehlung 2

@Müller, seit Einführung der Bilateralen 1 hat der Exportanteil in die EU der CH-Gesamtexporte um sage und schreibe 11% abgenommen und die negative Bilanz hat dank einem grösseren Importanteil aus der EU auch massiv zugenommen. M.a.W. exportierte die CH-Wirtschaft prozentual mehr in die EU vor Einführung der Bilateralen 1, was Ihre Aussage ad absurdum führt. Dies bestätigt Ihnen jeder CH-Exporteur


Fritz Müller

15.11.2013, 12:44 Uhr
Melden 4 Empfehlung 21

@Berger Tausende sind direkt von der PFZ abhängig. Die verlieren ohne ganz einfach ihren Job. Das kann man natürlich als lächerliche Angst auf die Seite schieben....
Ohne Bilateralen ist die Exportindustrie vernichtet. Wird Ihnen jeder Exporteur bestätigen.


Anton Keller

15.11.2013, 09:29 Uhr
Melden 50 Empfehlung 2

Der Bundesrat hatte 11 Jahre Zeit geeignete Massnahmen umzusetzen. Wir haben 11 Jahre Erfahrungen sammeln können. Nun ist es zu spät.
Wir wollen keine GAV-Polizei, keine überfüllte Züge, keine zubetonierte Schweiz.
Antworten


Esmeralda Filipi

15.11.2013, 08:04 Uhr
Melden 27 Empfehlung 3

Das Problem JSA ist, dass er weder Politiker noch Clown ist, beides jedoch etwa halb halb. Um das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen, müsste er sich aber entscheiden. So tritt er nur von einem Fettnäpfchen ins nächste. Nebenbei verhindert er, dass sich eine gute Comedy-Szene im Land entwickeln kann, weil er die schrillsten Bonmots immer gleich selber serviert. Antworten


max bernard

15.11.2013, 05:40 Uhr
Melden 39 Empfehlung 1

Das übliche Prozedere: Immer wenn der Bundesrates seine Politik durch eine Volksinitiative ernsthaft bedroht sieht, so startet er seine "Wir-haben-verstanden-Kampagne". Dabei wird mittels scheinbaren Zugeständnissen versucht das Volk von der Zustimmung zur Initiative abzuhalten - in der Hoffnung, dass dieses den Placebo-Effekt seiner Zugeständnisse nicht erkennt. Antworten


Bruno Froehlich

15.11.2013, 01:39 Uhr
Melden 22 Empfehlung 2

War 60er/70er J. Personalvermittler, erlebte Kontingentierung fuer Stellen an Ausl. Arbeitsamt kannte kein Pardon. Dann ungebremst Wachstumstraum, Kontrolle aufgehoben, weiss nicht von wem, sicher von Profiteuren, eigene Firma + Finger in Politik. Egal welche Partei. PFZ Volk als Zukunft mit nur Vorteilen wie Gold angepriesen, Luege Ventil + Kontrolle. Zeit fuer Besinnung, CH geht nicht unter Antworten


f.a. blume

15.11.2013, 01:04 Uhr
Melden 29 Empfehlung 8

dank der PFZ -- (ich bin kein ausländerfeind)
können sich die arbeitgeber rationalisierungsmassnahmen und weiterbildungskosten vom bestehenden personal sparen
.
da nützt diese heuchelerische wenn nicht bewusste falschaussage von J S-A auch nicht
.
die CH-bevölkerung ist mündig geworden
.
jetzt fehlt nur noch das ja zu 1:12
.... damit DIE endlich eisehen dass sich die bevölkerung nicht vera......
Antworten


Ruth Jeker

15.11.2013, 00:33 Uhr
Melden 44 Empfehlung 3

«Wir müssen uns das Vertrauen der Bevölkerung zurückholen», das komischerweise aber erst jetzt, weil Abstimmungen bevorstehen. Die Spatzen pfiffen Lohndumping, Billiglöhner, befristete Arbeitsverträge, Kündigung von CH-Arbeitnehmern etc. wegen der PFZ schon lange von den Dächern, Schneider-Ammann bestritt dies immer. Wer einmal lügt dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht. Antworten


Kurt Graufeld

15.11.2013, 13:59 Uhr
Melden 4 Empfehlung 4

Das waren vor allem die linken Spatzen. Während sich Ihre SVP gegen jegliche griffigen flankierenden Massnahmen wehrte und wehrt - und mit der Einwanderungsinitiative die Kontrolle über die Einwanderung sogar ganz in die Hände der Wirtschaft legen will.


Roman Loser

14.11.2013, 22:53 Uhr
Melden 42 Empfehlung 1

Wers glaubt wird selig! Vor jeder diesbezüglichen Abstimmung wurde gelogen und das Blaue vom Himmel versprochen vonwegen Probleme ernst nehmen! Die Gewerkschaften haben immer tüchtig mitgeholfen die Anliegen zu bodigen ,je mehr Zuzüger umso mehr Solidaritätsbeiträge fliessen in ihre Taschen und dann haben die Funktionäre wieder einen Job um die lächerlichen Begleitenden Massnahmen zu kontrollieren Antworten


P. Sauter

14.11.2013, 22:53 Uhr
Melden 49 Empfehlung 2

Der Zug ist schon lange abgefahren. Abgefahren ist auch seine späte Erkenntnis. Ich bin peinlich berührt, nehme die Ecopop aber trotz allem Mitleid an :)
Gezeichnet: Ein junger Akademiker, der sich dank dem Überangebot an Arbeitskräften beruflich nicht mehr weiterentwickeln kann...
Antworten


Roger Mettler

14.11.2013, 22:45 Uhr
Melden 45 Empfehlung 1

Die PFZ dient hauptsächlich den grossen Multis. Eine schier unbegrenzte Auswahl an jungen, teilweise verzweifelten (da in der Heimat keine Jobs) Arbeitnehmern, die Möglichkeiten der Ich-AG (manchmal wird einer erwischt, wow...) und Desweiteren führen zu einem Verdrängungskampf. Dazu steigende Mieten, vermehrtem Stau, vollen Zügen. Nein, wir können es auch ohne PFZ, dank Freihandelsabkommen! Besser Antworten


Ernst Dittmar

14.11.2013, 22:35 Uhr
Melden 41 Empfehlung 2

2012 hatte das Volk voller Vertrauen das Staatsvertragsreferendum abgelehnt. Seither wird die Zukunft der Schweiz ohne das Stimmvolk mittels Staatsverträgen geregelt, wobei der Bundesrat nicht davor zurückschreckt, geltendes Schweizer Recht zu missachten und die Rechtssicherheit in unserem Land zu untergraben. Das ist Verrat am Volk und ruft nach strengen Kontrollmechanismen. Das Vertrauen ist weg Antworten


turi meyer

14.11.2013, 22:27 Uhr
Melden 0 Empfehlung 40

Weshalb kann nicht der freie Markt all die Fragen regeln? Der macht das erstens unfehlbar und zweitens ohne einen einzigen Beamten oder Gesetzestext. Antworten


Diego Braun

14.11.2013, 21:35 Uhr
Melden 21 Empfehlung 2

Die ganze Tragödie auf dem Arbeitsmarkt ist und bleibt das BVG,eines der Haupthindernisse bei der Stellensuche,an das sich scheinbar kein einziger Politiker-keiner-an eine Reform heranwagt.Eine weitere ist die Tatsache,dass jahrelang Ausgesteuerte auch bei der AHV Einbussen hinnehmen müssen inf.verlorener AN-Jahre.Doch ohne Erhöhung der AHV ist man wieder abhängig von Ergänzungsleistg.=Sozfürsorg Antworten


Peter Frick

14.11.2013, 21:29 Uhr
Melden 32 Empfehlung 1

Kurz vor der Abstimmung schnell das Vertrauen der Bevölkerung zurückholen wollen ist ein durchsichtiges Manöver. Nachdem bisher von JSA auf Verzögerung gemacht wurde sind diese schönen Worte nicht glaubhaft. Antworten


Stefan Sollberger

14.11.2013, 20:51 Uhr
Melden 92 Empfehlung 3

Herr Schneider Ammann ist nicht glaubenswürdig. Die PFZ wird sowieso bald fallen…auch in Europa gibt es Kräfte..die wieder zurück zu den Nationalstaaten gehen möchten….EU adieu Antworten


Peter Wüthrich

14.11.2013, 20:38 Uhr
Melden 95 Empfehlung 2

Dass uns der Bundesrat bei der Personenfreizügigkeit brandheiss angelogen hat, ist zwar ein Skandal, aber nachvollziehbar. Dass aber so viele Stimmbürger dem Bundesrat geglaubt haben, das ist wirklich erschreckend! Antworten


John Meier

14.11.2013, 20:34 Uhr
Melden 68 Empfehlung 2

Kein einziges Land ausser die CH hat eine so starke Einwanderung, darum muss sie selber wieder wie früher gesteuert werden können. Wegen der Guillotine sind nur 6 Verträge der Bilateralen I bei einer Kündigung der PFZ gefährdet. Die anderen 125 mit der EU bleiben bestehen inkl. das Freihandelabkommen zw. der EU u. d. CH von 1972, das d. freien Warenhandel in d. EU garantiert. Antworten


Andreas Meister

15.11.2013, 06:40 Uhr
Melden 1 Empfehlung 28

@Meier: Das Freihandelsabkommen ist ein Witz. Darin wird nur festgehalten, dass keine neuen! Handelshemmnisse und Zölle aufgebaut werden dürfen; alte Zölle und Hemmnisse vor 1972 bleiben gültig. Haben Sie den Text davon jemals gelesen?
Aber warten wir es ab was passiert, wenn die BI fallen.
PS: Luxemburg hat eine höhere Einwanderung, ist erfolgreicher als CH + in der EU mit dem Euro.


Roger Bieri

14.11.2013, 20:22 Uhr
Melden 54 Empfehlung 2

Das Theater um die 1:12-Initiative ist nur ein Vorgeschmack auf das was kommen wird, wenn's den bilateralen Gaunerverträgen an den Kragen gehen wird - und das ist nur eine Frage der Zeit! Antworten


Hans Meier

14.11.2013, 20:11 Uhr
Melden 84 Empfehlung 8

Ich vertraue der SVP viel mehr als unserem EU-hörigen Bundesrat. Deshalb ein klares JA zur Initiative «gegen die Masseneinwanderung». Antworten


R. Berger

15.11.2013, 22:35 Uhr
Melden 3 Empfehlung 1

@Graufeld: Welche anderen Bedürfnisse als die der Wirtschaft gibt's denn, um Einwanderer reinzulassen? Die Wirtschaft soll die Leute holen dürfen, die sie braucht - aber nur wenn keine Einheimischen dafür findbar sind = System vor der PFZ mit Inländervorrang. USA, Japan, Australien etc. machen's auch so: Die lassen nicht jeden rein, sondern stellen hohe Anforderungen und wählen aus.


Kurt Graufeld

15.11.2013, 14:01 Uhr
Melden 1 Empfehlung 3

Die Initiative will die Kontrolle der Zuwanderung ausschliesslich der Wirtschaft überlassen, Meier. Vielleicht sollten Sie erst den Text lesen, bevor Sie sich derart in die Bresche werfen.


Dimitri Hauri

15.11.2013, 06:58 Uhr
Melden 5 Empfehlung 29

Das Mittelland war bereits vor Einführung der PFZ eine der am dichtesten besiedelten Gebiete Europas, dies aufgrund mangelhafter Raumplanung. Die bürgerlichen Parteien, darunter die SVP , haben sich immer gegen restriktive Massnahmen diesbezüglich gewehrt. SVP Bauherren beschäftigen zudem ja gerne viele Ausländer auf dem Bau. In der Frage der Massenzuwanderung ist für mich die SVP unglaubwürdig


Johann Bauer

14.11.2013, 20:09 Uhr
Melden 63 Empfehlung 3

Der Bundesrat hat das Vertrauen definitiv verspielt, zumindest bis zu Neuwahlen! Antworten


Walter Meile

14.11.2013, 20:08 Uhr
Melden 71 Empfehlung 2

Die flankierenden Massnahmen sind ein Witz. Die einzigen die sich daran noch ein goldenes Näschen verdienen sind die Gewerkschaften. Mit einem Überhang an Arbeitskräften rutscht die Mehrheit auf den Mindestlohn, die teuren Alten fliegen raus und die unerfahrenen Jungen kommen gar nicht in die Arbeit rein. Die PFZ funktioniert aus den gleichen Gründen nicht, wie die Einheitswährung EURO. Antworten


Tanja Gelb

14.11.2013, 20:04 Uhr
Melden 216 Empfehlung 12

Die PFZ hat nur den Bonzen und Global Players was gebracht. Aber ich leide darunter und zwar grauenhaft. Die Initiativen sind unsere allerletzte Chance dieses schoene Land wieder in die Hand zu nehmen. Geht alle Ja stimmen bevor wir komplett ausverkauft sind. Antworten


John Meier

15.11.2013, 07:30 Uhr
Melden 21 Empfehlung 2

Man kann ein Volk mehrmals täuschen und enttäuschen, aber man kann es nicht ein Leben lang an der Nase herumführen. Ich hoffe, das sehen die Regierungen und die Ego-Wirtschaftslobbyisten endlich ein in allen Ländern inkl. der Schweiz, und zwar bevor da gewaltig ... Ich hoffe doch, hier auf Erden noch ....


Marcel Zufferey

14.11.2013, 19:44 Uhr
Melden 169 Empfehlung 11

Dass die PFZ diesem Land und der Wirtschaft viel gebracht hat, steht ausser Zweifel. Nur hat man dabei leider die hier ansässige Bevölkerung vergessen. Das noch schnell nachholen zu wollen, ist ein äusserst ambitioniertes Unterfangen- und scheinheilig obendrein! Wenn jetzt Angst- und Panikkampagnen gefahren werden, haben Wirtschaft und Politik verloren! Antworten


max bernard

15.11.2013, 05:57 Uhr
Melden 25 Empfehlung 3

Dass die PFZ der Wirtschaft "viel gebracht hat" steht ausser Frage - doch trifft dies ganz bestimmt nicht auf unser Land und die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung zu! Im Gegenteil - haben diese doch wie so oft den Preis für den Nutzen einiger tausend Unternehmer zu bezahlen. Der SP, dieser PFZ-Mehrheitsbeschaffer-Partei sei Dank!


George Nail

14.11.2013, 19:37 Uhr
Melden 156 Empfehlung 8

Die PFZ ist für die Schweiz schon deswegen kein "Königsweg", weil wir eine Demokratie sind. Zudem werden die flankierenden Massnahmen bei der vom BR beabsichtigten Unterstellung unter die Rechtsprechung des EuGH fallen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Antworten


Daniel Münger

14.11.2013, 19:19 Uhr
Melden 217 Empfehlung 5

Schneider-Ammann, bzw. der BR soll endlich die Ungerechtigkeit beim BVG angehen. Ältere Arbeitnehmer verlieren dank progressiv mit dem Alter ansteigenden BVG-Abgaben + werden sukzessive durch jüngere AN ersetzt. Haben wir dafür ein Leben lang geschuftet? Dass wir Ü45 unsere Jobs verlieren + mit heruntergelassenen Hosen und bis dannzumal mittellos SoHi beziehen dürfen? Mir graut vor wegsehenden BR! Antworten


Daniel Münger

15.11.2013, 12:47 Uhr
Melden 8 Empfehlung 2

Da habe ich doch glattwegs noch das Wichtigste vergessen: Mit diesen, unseren Pensionskassenbeiträgen, werfen wir uns auch noch gleich selber aus unseren günstigen Mietwohnungen, damit die Kassen für die Zuwanderer teuren Wohnraum erstellen können. Ouroboros wohin man sieht!


max bernard

15.11.2013, 06:04 Uhr
Melden 12 Empfehlung 1

D. Münger: Der Bundesrat schaut nicht weg, vielmehr steht er für die Politik, welche die Ihnen angeprangerten Folgen zeitigt!
Das Schicksal der davon Betroffenen ist ihm hierbei völlig egal - anderenfalls würde er diese Politik nicht weiterhin verteidigen.


Michael Höchli

15.11.2013, 05:27 Uhr
Melden 13 Empfehlung 1

Mit der BVG-Gesetzgebung (stufenweiser Anstieg der Altersgutschriften) vor 40 Jahren hatte das Parlament für die Banken-/Versicherungslobby die eierlegende Wollmilchsau auf Dauer erschaffen, notabene mit unseren Lohngeldern! In Anpassung an die aktuelle Lage wären heute altersunabhängige Sozialabzüge, steuerliche Anreize f. Unternehmen, subventionierte Reintegrationsschritte für 50plus angebracht!


Marc Hubertus

15.11.2013, 01:27 Uhr
Melden 13 Empfehlung 1

Hinzu zu fügen ist noch, dass die Beträge bei Kündigung auf ein Sperrkonto gehen, wo uns die Banken mit minimal Zinsen, welche nicht mal die Inflation decken, ausnehmen. Nicht jeder wagt die z.T. doch recht unsicheren Anlagestrategien der jeweiligen Banken zu fahren, da man ja kein Profi ist!


John Meier

14.11.2013, 20:30 Uhr
Melden 47 Empfehlung 2

D. Münger/19:19: Im Sinne der PK-Lobby hat der Ständerat letztes Jahr wieder einmal Gefallen erteilt anstatt endlich für diejenige Gruppe, nämlich das Volk, das veraltete PK-Gesetz umändern zu lassen. Man sollte eigentlich alle in Bern innert 6 Monaten abwählen können, die nicht mehr im Sinne der Gesamtbevölkerung im Inland handeln. PFZ stoppen!


Michael Höchli

14.11.2013, 20:10 Uhr
Melden 60 Empfehlung 2

@Hr. Münger: Sie sprechen mir ausnahmslos aus der Seele. Die systematische Diskriminierung von 50plus auf dem CH-Arbeitsmarkt (nicht nur aufgrund der vom Gesetz diktierten BVG-Altersgutschriften) ist nachgerade täglich evident. Nett formulierte Absagen bleiben dann letztlich ein schwacher Trost für langjährige Berufserfahrung. Leider gibt es in Wirtschaft und Politik noch allzuviele Ignoranten!!


Beni Klarer

14.11.2013, 19:08 Uhr
Melden 154 Empfehlung 13

Es ist ganz einfach. Ausländer die hier arbeiten lässt welche hier und nicht vernünfig leben, zudem noch viel Geld ins Ausland schicken schaden unserer Wirtschaft. Die Inländer haben keine Jobs, die welche die Jobs machen geben ihr Geld nicht aus, dadurch ist nicht nur einer arbeitslos, sondern auch noch andere ohne Einnahmen. Wer nicht hier wohnt, soll hier nicht arbeiten. Basta. Antworten


John Meier

14.11.2013, 21:06 Uhr
Melden 28 Empfehlung 2

@Beni Klarer: Das würde heissen, dass die Stellenvermittlungsbüro und Unternehmen keine Grenzgänger mehr rekrutieren dürfen. Wäre eigentlich recht: Denn jeder dieser Rosinenpicker nimmt dem hier Ansässigen mit den viel teureren Kosten im Inland dazu noch den Job weg und so oder so muss ein Gesetz her, dass Unternehmen gezwungen werden müssen hier Lebende anzustellen, ansonsten wird Busse verhängt.


Ronnie König

14.11.2013, 19:21 Uhr
Melden 138 Empfehlung 7

Ja, das ist schon ein Problem. Darum will die EU auch, dass nicht an der PFZ gerüttelt wird, denn so können sie Arbeitslose an die Schweiz loswerden. Aber finanzieren nicht die hier erzeugten Verlierer. Grenzgänger sind sicher glatte Kollegen, aber auch eine Konkurrenz, Profiteure. Gehen sie mal ennt der Grenze wohnen, es sind nicht alle begeistert dort. Und verlangen viel. Hier dürfens wir nicht!


Thomas Plüss

14.11.2013, 19:06 Uhr
Melden 202 Empfehlung 5

"Trotz der Herausforderungen erachtet Schneider-Ammann das heutige Instrumentarium als ausreichend". Sprich, es wird sich überhaupt gar nichts ändern und genau so weiter gehen wie bisher. Einmal mehr versucht man, die Bevölkerung mit leeren Versprechungen über den Tisch zu ziehen. Antworten


Kurt Graufeld

15.11.2013, 14:03 Uhr
Melden 3 Empfehlung 5

Ich denke nicht, dass das Abstimmungsresultat egal ist, Herr Meier. Die SVP will die Zuwanderung allein an den Bedürfnissen der Wirtschaft ausrichten - es wäre dann noch weniger Kontrolle möglich.


Sacha Meier

15.11.2013, 00:34 Uhr
Melden 8 Empfehlung 1

Herr Plüss, das so nicht ganz richtig. Herr BR Schneider-Ammann hat uns, dem Stimmvieh immerhin eine therapeutisch wirksame Dosis an verbalem Valium verabreicht. Erfahrungsgemäss überkommt uns kurz vor der Abstimmung die grosse Angst und dann wird gegen unsere eigenen Ineressen gestimmt. Im Prinzip ist das Ergebnis völlig egal. Umgesetzt werden ohnehin die Wünsche des System-Geldadels.


Walter Kunz

14.11.2013, 19:01 Uhr
Melden 168 Empfehlung 5

Herr Bundesrat, in wessen Interessen setzen sie sich denn so vehement ein, etwa für
all jenen der Arbeitnehmer..?
Antworten


Alex Wetter

14.11.2013, 18:57 Uhr
Melden 186 Empfehlung 7

das Vertrauen hat er eben schon seit langer Zeit verspielt Antworten


Ronnie König

14.11.2013, 19:08 Uhr
Melden 95 Empfehlung 7

Zumal der BR ja nicht einfach selber bestimmt. Er wird beraten. Da gibts Parteien die drohen. Lobbyisten weibeln. Druck aus anderen Ländern. Was weltweit fehlt, ist, dass Konzepte fehlen, wie wir die Probleme, die als wie mehr zunehmen, angegangen werden. Man redet vom Markt. Der kann vieles nur begrenzt regeln. Die Politik auch nur bedingt. Und das missing Link kümmert zu wenige. Noch.


Gabor Balazs

14.11.2013, 18:53 Uhr
Melden 193 Empfehlung 4

Jetzt plötzlich! Sorry, aber wers glaubt. Jetzt liebe Bundesräte heisst es, die wirklichen Werte in Brüssel zu verkaufen wenn wir zu allen Vorlagen gegen die PFZ "JA" stimmen. Jetzt sehen wir dann, was IHR WERT seit. Dieses Gekusche muss mal ein ENDE haben. Antworten


Peter Kaegi

14.11.2013, 18:40 Uhr
Melden 180 Empfehlung 4

Leider wirkt sich die PFZ nicht auf die Stellen der Politiker aus, denn dazu muss man Schweizer Bürger sein. Sonst wäre das Thema längst erledigt. Antworten


Christoph Stadler

14.11.2013, 18:39 Uhr
Melden 165 Empfehlung 7

Eigentlich wäre es ganz einfach bei Abstimmungen richtig zu entscheiden – so auch bei der damaligen Personenfreizügigkeit-Vorlage: Man schaue was der Bundesrat und die Arbeitgeberlobby empfehlen und entscheidet dann anders. Wieso der Stimmbürger noch immer das glaubt was die "Obrigkeit" von sich gibt, ist mir ein Rätsel. Der Schweizer scheint leider lernresistent zu sein. Selber schuld. Antworten


Thomas Moser

14.11.2013, 22:07 Uhr
Melden 9 Empfehlung 2

Demographie. Die Stimmrentner interessiert nur noch, das die AHV nicht zu ihren Lebenszeiten implodiert, also moeglichst viel Einzahler in's Land lassen, wen interessiert schon die aktuelle Generation. Wenn's dann in 15, 20 Jahren kracht, sind die Rentner tot und begraben, nach ihnen die Sintflut...


w. vogt

14.11.2013, 20:08 Uhr
Melden 30 Empfehlung 2

Nicht nur BR und Arbeitgeberlobby waren dafür sondern auch die Linke! Würde aber eine Wette eingehen, dass mit AHV- Arbeitsplatz- Export-Problemen ev. sogar mit Rentenkürzungen für Pensionierte, Steuererhöhungen für Bürger gedroht wird falls irgendwie die PFZ eingeschränkt / gekündigt werden müsste. Diese Drohungen sind ja immer so erfolgreich!


Thomas Bächler

14.11.2013, 19:27 Uhr
Melden 97 Empfehlung 6

stimmt, nur die Stimmen der Profiteure und der ideologisch Verblendeten reichen nicht. Es muss noch eine grosse Anzahl Angsthasen geben, die auf die Einschüchertungsversuche von BR und Arbeitgeberverbänden hören.


walter bossert

14.11.2013, 18:37 Uhr
Melden 156 Empfehlung 7

Herr Bundesrat Schneider Ammann hat nicht verstanden, bzw. will nicht verstehen was wirklich läuft. Die Abmachungen mit der EU wurden nie eingehalten, es latschte ein jeder über die Grenze wie es im passte. Zudem kommen Tausende aus nicht EU- Ländern in unser Land, welche nichts anderes suchen als die aus den EU- Staaten, das wird einfach abgestritten und mit falschen Bezeichnungen vernebelt! Antworten


Gerry tschiemer

14.11.2013, 18:30 Uhr
Melden 41 Empfehlung 71

Gutes Zeichen für die Gegner der Personenfreizügikeit, dass der Bundesrat das Volk beruhigen will.Ich werde dieses mal auch nein stimmen und kenne etliche die ihre Meinungen auch geändert haben.Bei der ersten Abstimmung wird es knapp (wegen SVP Still) bei der 2 Abstimmung wird es klappen. Antworten


Kurt Graufeld

15.11.2013, 16:45 Uhr
Melden 0 Empfehlung 1

Und diese Initiative bewirkt, dass einzig die Bedürfnisse der Wirtschaft als Grundlage für die Zuwanderung dienen. Das wird ganz sicher helfen ...


Jonni Murxirer

14.11.2013, 18:40 Uhr
Melden 118 Empfehlung 6

Ich finde es wichtiger was eine Initiative bewirkt als von wem sie kommt. Dies deshalb weil mir die Wirkung wichtiger ist als der Hersteller.
Bei einem Krebsmedikament kommt ist es für mich wichtig dass der Krebs bekämpft wirt. Welches Pharmaunternehmen es herstellte ist mir egal.


Michael Bloom

14.11.2013, 18:19 Uhr
Melden 156 Empfehlung 8

PFZ und bilat. Verträge werden der Bevölkerung mit Angst-Stimmungsmache angedroht. Die CH muss in ihre Stärken u in Innovation investieren. Handelsverträge sind keine Garantie für Erfolg. Erfolgreiche Produkte (Samsung, Apple, Microsoft, Mercedes, BMW, Nestle, Swatch..) verkaufen sich nicht wegen Handelsverträgen, sondern weil sie gut sind. Nur nutzlose Sesselpupser hoffen auf vertragliche Hilfe. Antworten


Mark Keller

14.11.2013, 18:30 Uhr
Melden 47 Empfehlung 33

Dass sich bestimmte Appleprodukte wie warme Semmeln verkaufen hat weniger mit guten Produkten, aber umsomehr mit gutem Marketing zu tun. Nestlé und Microsoft machen es mit ihrer schieren Macht durch Monopole. Auch Swatch ist nur Marketing.


Christian Knecht, Birr

14.11.2013, 18:15 Uhr
Melden 164 Empfehlung 5

@Noser, Sie wissen nicht wie es ist, vom Arbeitsplatz gegemobt zu werden und durch einen anderen ersetzt zu werden. Statt Elektromonteur als Kehrichtmann oder Wagenreiniger den Schmutz der überbordenden Wohnbevölkerung wegzuräumen. Antworten


Zet Winter

14.11.2013, 18:10 Uhr
Melden 191 Empfehlung 8

Ist ja putzig, jetzt - kurz vor ultimo - noch ein wenig Aktivismus. Wenn das wirklich ernst gemeint wäre, hätte der BR schon vor 2 Jahren etwas unternommen. Bye bye pfz, auch wenns Konsequenzen hat. C'est la vie... Antworten


R. Noser

14.11.2013, 17:56 Uhr
Melden 19 Empfehlung 316

Bin ich denn der einzige, der die Personenfreizügigkeit sehr vorteilhaft findet? So bekommt man auf dem Arbeitsmarkt jeweils die beste und passende Person. Jeder der auch älter ist und keinen Job hat, der muss sich eben weiterbilden oder den angestammten Bereich verlassen und sich mehr flexibel zeigen. Wir brauchen heute die besten Leute am richtigen Ort und einen offenen Arbeitsmarkt weltweit. Antworten


Leo Ullmann

14.11.2013, 18:54 Uhr
Melden 105 Empfehlung 11

Vieleicht sollten älltere auch ihr angestmmtes Land verlassen - nach
Afrika oder so. Vieleicht hätten die dort noch was zu bieten - wer weiss?
Die Kinder sind doch auch schon ausgeflogen?
PFZ ist keine Einbahnstrasse!
Wirlich kreativ Noser - Gratulation!


H.P. Hagnauer

14.11.2013, 18:42 Uhr
Melden 129 Empfehlung 4

@ Noser: Als Vertreter der Globalisierung, die nur dem Kapital dient und alle anderen nichts davon haben, sicher verständlich. Die ausgerottete Mittelschicht wird ja dann von den Sozialämtern usw. bezahlt.


Daniel Münger

14.11.2013, 18:14 Uhr
Melden 157 Empfehlung 4

@Noser - Quatsch. Dann heisst's einfach Überqualifiziert! Ü45. Ich weiss aus eigener Erfahrung, was es heisst, immer wieder dazuzulernen und sich mit jeder weiteren Ausbildung den Zugang zum Arbeitsmarkt noch mehr zu verbauen. Einzige machbare Lösung: Im Lebenslauf nur noch jobrelevante Ausbildungen angeben und den ganzen anderen Rest ''vergessen'', bzw. mit Weltreise nach Erbschaft kaschieren!


Eugen Schuster

14.11.2013, 18:06 Uhr
Melden 183 Empfehlung 7

Ist das Satire. oder einfach totale Verkennung der Realitäten?


Ronnie König

14.11.2013, 18:04 Uhr
Melden 178 Empfehlung 7

Ja sicher, aber wer dann sich umschulen lässt, zB zum Pflegehelfer bei den Älteren, der bekommt dann Billikonkurrenz aus Osteuropa, man redet gar von Chinesen! Es seien Männer gefragt. Und die älteren Männer suchen dann fast vergebens eine Stelle. Zu 100%, denn die Kosten im Leben werden ja nicht billiger. Das ist die Realität für sehr viele ältere Schweizer. Man kann nicht einfach alles umschulen


Jonni Murxirer

14.11.2013, 18:02 Uhr
Melden 176 Empfehlung 9

@Noser: Nein sie sind bedauerlicherweise nicht der/die Einzige.
Vorallem die SP, Gewerkschaften und FDP sind für die PFZ.


roger meier

14.11.2013, 17:52 Uhr
Melden 203 Empfehlung 9

wass die pfz betrifft,,hat uns der bundesrat von anfang an,angelogen,allein schon mit der ventilklausel,die man anwenden könnte,nun will ausgerechnet br schneider,der schweizer wirtschaftsboss in die offensive gehen,sorry,einem märchenerzähler kann ich kaum glauben,und einem happy-end sowieso nicht Antworten


Ivan CAsale

14.11.2013, 17:49 Uhr
Melden 168 Empfehlung 5

Ein Politiker sollte einfach wissen, wann er seine Glaubwürdigkeit gespielt und verloren hat. Weiter sollte er auch eine Person sein, die konsequent handelt. Konsequenz bei einem Politiker ist es bei verlorener Glaubwürdigkeit den Rücktritt einzureichen. Unsere Milizler sitzen in Bern wegen dem Geld oder Beziehungen (auch wieder Geld). Niemand ist dort aus dem Dienst zum Vaterland. Antworten


Ronnie König

14.11.2013, 17:45 Uhr
Melden 152 Empfehlung 3

Der BR fühlt sich dem Kapital verpflichtet, aber die Menschen hier im Land sollte er nicht vergessen. Die haben ihn indirekt gewählt. Der Job des BR ist es ua für die Menschen, die Natur und eine vernünftige Zukunft zu sorgen. Allzu oft wird im Bundeshaus das vergessen. Nicht nur vom BR. Man redet gerne über ein Erfolgsmodell Schweiz, aber dies scheint als wie mehr in die Jahre gekommen zu sein. Antworten


Andreas Keller

14.11.2013, 17:43 Uhr
Melden 202 Empfehlung 6

"Der bilaterale Weg hat Erfolge gebracht." Ja, die Reichen haben ihren Reichtum erfolgreich vermehrt.
Im übrigen, Herr Bundesrat, müsste die Aussage vollständig heissen: "Der bilaterale Weg hat Erfolge und Probleme gebracht." Wobei dann noch zu klären wäre, ob allenfalls die Probleme gar grösser als die Erfolge waren...
Antworten


Stefan Jost

14.11.2013, 17:39 Uhr
Melden 208 Empfehlung 6

Um die Stimmenden abzulenken, hat der Bundesrat jetzt plötzlich Pläne, um die negativen Auswirkungen der PFZ zu mindern. Je näher Zuwanderungs-Abstimmung kommt, umso mehr versprochen.
Wenn das Volk auf den Leim kriecht und Nein stimmt, dann sind dann aber alle Versprechen schnell wieder vergessen.
Antworten


Urs Bühler

14.11.2013, 17:35 Uhr
Melden 37 Empfehlung 135

Die Unia hätte am liebsten, wenn sie bei jeder Kleinigkeit einen Generalstreik einberufen könnte. Im Moment ist sie in den Medien omnipräsent. Sie ergreift die Gunst der Stunde und nützt die Schwächen der Personenfreizügigkeit schamlos und geschickt für die eigenen Interessen aus.
Die flankierenden Massnahmen schaden der CH Wirtschaft mehr, als ihr die Personenfreizügigkeit nützt.
Antworten


Urs Bühler

14.11.2013, 23:16 Uhr
Melden 14 Empfehlung 1

Herr Plüss. Insofern gebe ich Ihnen recht, dass die Schwächen teilweise auch von Arbeitgeberseite ausgenützt werden. Hierbei stellt sich bei mir dann eifach die Frage, welchen Zweck denn die PFZ erfüllt, wenn sie von Gewerkschaften UND Wirtschaft missbraucht wird. Vor allem aus Ihrer Warte aus, aus Arbeitnehmer- und Mietersicht. Welche Vorteile bringt die PFZ? Ich sehe keinen. @Meili: 100% agree!


Thomas Plüss

14.11.2013, 19:30 Uhr
Melden 48 Empfehlung 5

"Sie ergreift die Gunst der Stunde und nützt die Schwächen der Personenfreizügigkeit schamlos und geschickt für die eigenen Interessen aus." Sie sprechen von den Arbeitgeber- und Vermieterschaft, oder?


Roberto Meili

14.11.2013, 17:58 Uhr
Melden 104 Empfehlung 16

Es ist eine unheilige Allianz zwischen Wirtschaft und Gewerkschaften, die beide ihre Interessen verfolgen: Profit die einen, Macht die andern. Wäre die Unia glaubwürdig und nicht ein linksideologischer Stosstrupp, müsste sie die PFZ ablehnen, was Machtverlust bedeuten würde.


Hubert Weise

14.11.2013, 17:34 Uhr
Melden 203 Empfehlung 8

Der Bundesrat täte gut daran, auf die Stimmung in der Bevölkerung zu hören. Und diese hat die Personenfreizügigkeit wegen ihrer mehrheitlich negativen Erscheinungen satt. Antworten


Thomas Moser

14.11.2013, 18:56 Uhr
Melden 67 Empfehlung 4

Warum? Ist ja nicht so dass das Stimmvolk einen unfähigen Bundesrat absetzen koennte. Vor den entsprechenden Abstimmungen wird man einfach wieder das sende des Abendlandes heraufbeschwöhren, es hat bei Schengen, PFZ und Biometrischen Pässen auch funktioniert.


Ronnie König

14.11.2013, 18:10 Uhr
Melden 83 Empfehlung 6

@Keller: Schön wärs! Ich vertraue da aber auf die Angst, die vorher von Wirtschaft und Kapital geschürt wird, der Erpressung aus Brüssel, und dem Einknicken derer die dann doch im Sinne des BR stimmen. So ist und war bis jetzt die Realität hier! Wir werden es leider genau so erleben nächstes Jahr. Auch das Freihandelsabkommen mit China kostet hier mehr, als es bringt. Und es kommt noch dicker.


Andreas Keller

14.11.2013, 17:51 Uhr
Melden 116 Empfehlung 6

Die Lobbyisten und Profiteure-Seilschaften bestimmen das tun des Bundesrats. Die Stimmung in der Bevölkerung hat dort kein Gewicht.
Die Bevölkerung kann nur bei den Abstimmungen Einfluss nehmen. Ich hoffe, die PFZ-Kritiker strömen dann auch zahlreich zu den Abstimmungsurnen, wenn die PFZ mit dem Stimmzettel gestoppt werden kann.


Marlisa Schmid

14.11.2013, 17:27 Uhr
Melden 273 Empfehlung 14

Die Personenfreizügigkeit hat uns - abgesehen von einigen Vorteilen für die Wirtschaft - nur Nachteile gebracht. Angefangen bei der nicht mehr kontrollierbaren Massenzuwanderung, der Zubetonierung unseres Landes, verstopfte Strassen und unzumutbar überfüllte Züge, Lohndumping etc.. Die Lebensqualität in der Schweiz hat spürbar abgenommen. Daher JA zu Masseneinwanderungs- und zur ECOPOP-Initiativen Antworten


Ronnie König

14.11.2013, 18:54 Uhr
Melden 52 Empfehlung 8

@Keller: Sie haben nicht unrecht! Viele Stellen gingen auch verloren, weil der technische Fortschritt sie ersetzt hat. Nur, wie soll das weiter gehen, wenn es immer weniger Arbeit für einfache Angestellte oder Arbeiter hat? Diese Menschen wollen nicht einfach ausgesteuert rumsitzen!Da hat mir weder die Wirtschaft noch die Politik eine Antwort darauf. Und ein Grundeinkommen sei zu teuer.Wie weiter?


marco pfiffner

14.11.2013, 18:46 Uhr
Melden 84 Empfehlung 4

Herr Keller, natürlich hat dat der PFZ mit der Einwanderung etwas zu tun, denn mit der Erleichterung ist es den Firmen möglich günstigere Personen zu rekrutieren. Oder können Sie mir sagen, warum seit der Einführung die Einwanderung massiv zugenommen hat ?


Mark Keller

14.11.2013, 18:38 Uhr
Melden 7 Empfehlung 107

Schmid + Pfiffner, niemand kann einfach so in die Schweiz einwandern! Alle die Einwandern und sich hier niederlassen dürfen brauchen einen Arbeitsvertrag. Es wurden in der Schweiz bewusst Arbeitsplätze geschaffen. Dies braucht Arbeitnehmer, welche in der Schweiz nicht rekrutiert werden können. Das Ganze hat mit der PFZ sehr wenig zu tun, die PFZ gilt in der ganzen EU. Warum kommen Firmen in die CH


marco pfiffner

14.11.2013, 17:40 Uhr
Melden 156 Empfehlung 6

Ich hätte es nicht besser schreiben können. Aber vielleicht sehen es ja mit der Zeit immer mehr Schweizer ein, dass mehr Geld noch lange nicht mehr Lebensqualität bedeutet und dass es nicht mehr so weiter gehen kann.


Urs Egli

14.11.2013, 17:21 Uhr
Melden 203 Empfehlung 4

Ist ja wohl klar, dass sich die Loehne nach unten (EU) und nicht nach oben anpassen. Antworten


Alois Leimgruber

14.11.2013, 17:21 Uhr
Melden 251 Empfehlung 8

Er soll mir noch erklären für wen die PFZ Vorteile gebracht hat, ich kann seine Aussagen schon gar nicht mehr hören ! Antworten


Loser Roman

14.11.2013, 23:13 Uhr
Melden 17 Empfehlung 1

Herr Keller, scheinbar sind Sie noch sehr jung und haben noch dementsprechend wenig Lebenserfahrung und glauben das Leben bestehe ausschliesslich aus Arbeitssucht! NORMAL gehören auch Familie ,Freunde und Nachbarn dazu und die opfert man nicht einfach so der holden Globalität! Man sieht ja wie verbissen und einsam die entwurzelten "Topleute" sich durch den Alltag quälen! Trauriges mieses Leben!


marco pfiffner

14.11.2013, 18:58 Uhr
Melden 104 Empfehlung 4

Wenn das die einzigen Vorteile sind....dafür mehr verbetonierung, mehr Zuwanderung, mehr kriminalität, mehr verstopfte Strassen,Lohndruck, etc....


Mark Keller

14.11.2013, 18:07 Uhr
Melden 10 Empfehlung 156

Wer nicht aus seinem Garten raus will und wem eine geschütze Werklstatt wichtig ist, dem hat die PFZ nichts gebracht und wird ihm auch nichts bringen. Wer sienen Garten auch mal will verlassen können, für den ist die PFZ unerlässlich, da diese ja keine Einbahnstrasse ist.


André Gerber

14.11.2013, 17:18 Uhr
Melden 143 Empfehlung 10

Herrn Schneider-Ammann als typischem Wirtschaftsvertreter nehme ich das vor allem ab..... Antworten


peter wolfensperger

14.11.2013, 17:16 Uhr
Melden 209 Empfehlung 9

Verträge, die 350 Mio Europäern dieselben Rechte wie 8 Mio Schweizern garantieren, sind auf Zeit nicht haltbar. Unser Land ist einfach zu klein. Die Ueberflutung durch Einwanderer kann nicht so weiter gehen. Wann sehen das auch die Regierenden in Bern ein. Was nützt der Mamon, wenn die Wohnqualität geopfert wird? Warum nicht Arbeitsplätze im EU Raum schaffen? PFZ ist doch keine Einbahnstrasse! Antworten


Stef Burgmüller

14.11.2013, 22:29 Uhr
Melden 15 Empfehlung 1

Werter Keller, sehen sie's nicht, oder begreifen sie's nicht?


R. E. Schaub

14.11.2013, 19:24 Uhr
Melden 55 Empfehlung 0

@ M. Keller:1.Kantone mit relativ tiefen Einkommen haben meist relativ wenig Einwohner. Die starken Wirtschaftszentren wie z.B.der Grossraum Zürich od.die Nordwestschweiz haben viele Einwohner (über 1/2 Milliarde zu ca.8 Mio.Einw. ist ein ganz anderes Grössenverhältnis). 2.Für die ganze Schweiz besteht eine einheitliche Arbeitslosenkasse. Warum wohl hat das die EU nicht...?


Jonni Murxirer

14.11.2013, 18:31 Uhr
Melden 85 Empfehlung 2

@Keller: 506,82Mio v.s. 8Mio Menschen sind ein ziemlicher Unterschid zu den in CH üblichen Verhältnissen.
Es sind einfach zu viele!


Mark Keller

14.11.2013, 18:14 Uhr
Melden 8 Empfehlung 127

Innerhalb der Schweiz haben wir die Personenfreizügigkeit schon lange... Auch in der Schweiz gibt es wirtschaftliches Gefälle. Es käme aber niemandem in den Sinn die innerschweizerische PFZ in Frage zu stellen. Wieso ist es so schwierig dieses Modell in einem grösseren Staatenverbund zu akzeptieren?


Fritz Müller

14.11.2013, 17:16 Uhr
Melden 16 Empfehlung 178

Anzufügen ist, wie immer Fälle von Lohndumping in der Baubranche. Das ist kein Problem der PFZ, das ist ein spezifisches Problem der Baubranche. Niemand würde wegen ein paar Rasern die Autobahn schliessen. In etwa so ist die Lösung der PFZ Gegener. Antworten


roger muehlemann

15.11.2013, 01:05 Uhr
Melden 1 Empfehlung 6

Sie haben vollkommen recht ! Bauen in der Schweiz ist ja dermassen günstig, dass es kein Problem sein sollte, in Zukünft nur noch die höchsten Offerten zu berücksichtigen. Notfalls kann man ja die finanzschwachen Mieter und Höislebauer subventionieren ..


Matti Hoch

14.11.2013, 17:16 Uhr
Melden 478 Empfehlung 20

Glaubt doch im Ernst nicht, dass dieser BR durchgreifen wird...nun schwimmen ihnen die Felle davon und endlich gehen ihnen, langsam zwar, aber hoffentlich klar, die Augen auf! Nein, diese BR-Spielchen wurden immer wieder vor brisanten Abstimmungen gespielt. Es ist genug! Ecopop Initiative unbedingt Ja!! Antworten


Philipp Brunner

14.11.2013, 17:15 Uhr
Melden 17 Empfehlung 209

Natürlich hat die PFZ auch negative Aspekte. Aber leider haben wir keine Wahl, wir haben den bilateralen Weg gewollt. Eine Kündigung der PFZ mit der EU würde erst recht Probleme mit sich bringen. Daher kann man zufrieden sein mit dem was man hat. Antworten


Martin Kreidel

14.11.2013, 20:41 Uhr
Melden 1 Empfehlung 22

@Aufdermaur: Daß Sie glauben, der Vorteil der PFZ bestünde nur in etwas weniger Papierkram, kommt wohl davon, daß der Schweizer in jahre- oder jahrzehntelangen Abstimmungen, falls er denn überhaupt hinging, sich auch bei komplexen Zusammenhängen nur für "ja" oder "nein" entscheiden mußte, ohne wirklich den Durchblick zu haben, was das bedeutet. Na dann, lernen sie´s halt auf die unbequeme Art.


Peter Aufdermaur

14.11.2013, 17:29 Uhr
Melden 132 Empfehlung 11

"Wir" haben den bilateralen Weg gewählt, ja. Aber nur eine kleine, einflussreiche Lobby hat sich für die PFZ stark gemacht. Die PFZ war ein Traktandum der Schweizer Delegation, die unbedingt Mitglied dieses toten "Binnenmarkts" sein wollte. Ohne diesen gäbe es lediglich etwas mehr Papierkram für Schweizer Unternehmen. Für diesen kleinen Vorteil lassen sie uns mit ausländischen AN überschwemmen.


Hans Ernst

14.11.2013, 17:10 Uhr
Melden 148 Empfehlung 7

Herr Schneider-Ammann sollte nun beim Lohndumping mit aller Härte durchgreifen, wenn er die Personenfreizügigkeit und die bilateralen Verträge noch retten will. Es ist wohl schon fünf nach zwölf! Hart durchgreifen heisst: Entsprechende Firmen bei Wiederholung schliessen, ihnen die Erlaubnis in der Schweiz tätig zu sein entziehen und Gefängnisstrafen für die Verantwortlichen. Antworten


Alain Iseli

14.11.2013, 17:08 Uhr
Melden 533 Empfehlung 14

Das Vertrauen ist weg, der Schaden angerichtet. Wenn die Wirtschaft brummt, werden Fachleute rar und die Löhne steigen (Angebot/Nachfrage). Die PFZ jedoch hat den Arbeitsmarkt (faktisch) einseitig auf Seiten der Arbeitgeber erweitert. Sprich die Fachleute sind nicht mehr rar und schweizer Angestellte können sich die Lohnerhöhung ans Bein streichen u, dafür die steigenden Infrastrukturkosten zahlen Antworten


Ronnie König

14.11.2013, 19:00 Uhr
Melden 26 Empfehlung 4

@Keller: Da haben sie recht mit ihrem Kommentar. Ich sehe das nicht anders so gesehen. Trotzdem kann man nicht einfach die Leute sich selbst überlassen, von Eigenverantwortung reden, dann Gesetze erlassen oder schon haben, die es manchem nicht mehr erlauben etwas selbstständig auf die Beine zu stellen. Schauen sie mal die Gesetze, Verordnungen, Normen etc. an. Dann fehlts an Kapital etc. schwierig


Mark Keller

14.11.2013, 18:21 Uhr
Melden 49 Empfehlung 7

Ronnie König, in gewissen Branchen gibt es zuwenig qualifiziertes Fachpersonal. Wenn eine Firma einen Software- oder Elektroingenieur sucht, kann sie nicht einfach einen 50jährigen Gärtner vom RAV anstellen. mal ganz abgesehen davon, dass das RAV die Arbeitslosen bloss verwaltet und kaum was dafür tut, dass diese auch wirklich eine Chance auf dem Arbeitsmarkt erhalten.


Jonni Murxirer

14.11.2013, 18:19 Uhr
Melden 84 Empfehlung 2

@Hong: Eine Eier legende Wollmilchsau die 20 Jahre alt ist und einen Abschluss an der ETH/TU hat sowie 5 Jahre Berufserfahrung mitbringt und für 4000.- arbeitet ist hald schwer zu finden.


Han Hong

14.11.2013, 17:23 Uhr
Melden 14 Empfehlung 115

Sehr geehrter Herr Iseli, "...die Fachleute sind nicht mehr rar...". Im meinem Umfeld haben die Unternehmen die grössten Probleme Fachleute zu finden - egal ob CHer- oder Nicht-CHer-Fachleute.


Ronnie König

14.11.2013, 17:17 Uhr
Melden 156 Empfehlung 7

Oder sich immer mehr dem RAV zuwenden! Speziell ältere Mitarbeiter. Es heisst ständig, dass es zu wenig Personal gäbe. Alles nicht wahr! Man hat zu wenig günstige junge Mitarbeiter, denn es lassen sich offensichtlich die Gewinne nur noch mit Temporären oder Billigangestellten realisieren. Nur ganz oben, da siehts anders aus. Wie das aber enden soll, das weiss keiner. Auch der BR nicht.


Fritz Müller

14.11.2013, 17:13 Uhr
Melden 14 Empfehlung 106

@Iseli Die andere Variante wäre auslagern. Alle Produkte die auf dem Weltmarkt verkauft werden, müssen entsprechend konkurrenzfähig sein. Sobald die Löhne hier zu hoch sind, wird ausgelagert.


Thomas Moser

14.11.2013, 17:04 Uhr
Melden 126 Empfehlung 19

Einfach wie bei den Wohnungsmarkt zu einem nicht-problem erklären, solange nicht die Rentner vom Lohndumping betroffen sind, interessiert es das Stimm(ende)-Volk sowiso nicht... Antworten


E. Huber

14.11.2013, 20:50 Uhr
Melden 10 Empfehlung 4

Es ist wirklich ein Problem, dass wir zu viele Leute haben, die über Sachen abstimmen können, welche sie gar nicht mehr betreffen.
Rentner haben natürlich oft ihre Schäfchen im Trockenen, ein Häuschen und könne so schon alles toll finden.
Zur Arbeit fahren müssen sie auch nicht mehr, keine Hektik, keine Staus, kein Gedränge in den Läden, da sie tagsüber einkaufen können.



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