Polanski-Entscheid: Frühestens Anfang Dezember

Das Bundesstrafgericht wird wohl erst in zwei bis drei Wochen darüber befinden, ob Roman Polanski aus der Auslieferungshaft entlassen wird.

1/29 Ihm drohte immer bei Einreise in die USA Gefängnis: Roman Polanski. Jetzt wurde er in der Schweiz verhaftet. Der Regisseur erschuf internationale Leinwand-Klassiker, darunter «Ekel» (1965 mit Catherine Deneuve), «Tanz der Vampire» (1967), «Rosemary's Baby» (1968), «Chinatown» (1974), «Frantic» (1988) und 2002 der Alterserfolg «Der Pianist».
Bild: KEYSTONE/AP

Dies gab das Gericht am Dienstag in Bellinzona bekannt. Eine erste Beschwerde des 76-jährigen Starregisseurs gegen einen ablehnenden Entscheid des Bundesamtes für Justiz (BJ) hatte das Bundesstrafgericht bereits am vergangenen 20. Oktober abgewiesen.

Der damalige Entscheid wurde mit der hohen Fluchtgefahr und der Fluchtkaution begründet, die dem Gesetz nicht genüge. Polanski war am vergangenen 26. September aufgrund eines US-Haftbefehls in der Schweiz festgenommen worden.

Die Vereinigten Staaten werfen ihm vor, 1977 eine 13-Jährige sexuell missbraucht zu haben. Noch vor der Urteilsverkündung war er damals nach Europa ausgereist. Am 22. Oktober übermittelten die USA das formelle Auslieferungsgesuch an die Schweiz. (raa/ap)

Erstellt: 17.11.2009, 17:58 Uhr

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1 KOMMENTAR

Paul Meier

20.11.2009, 12:56 Uhr

Ist keines Berichtes würdig. Erbarmen haben ja, mit jedem Sünder sollen wir Erbarmen haben. Aber Handlung löst Folge aus immer, das ist ein Naturgesetz. Genau das wird nun hoffentlich gut und verträglich vorbereitet. Traurig, dass ein so begabter, begn adeter Mann, solche unnötigen Empfindungen hat und sie offenbar auslebte.




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