Schweiz
Qadhafi schickt seinen Sohn ans WEF
Aktualisiert am 28.01.2009 8 Kommentare
Diktator Qadhafi lässt seinen Sohn zu Verhandlungen in die Schweiz reisen: Saif al-Islam.
Die Schweiz rollte Libyen den roten Teppich aus: Die Westschweizer Zeitung «Le Matin» schreibt, dass Aussenministerin Micheline Calmy-Rey und Bundespräsident Hans-Rudolf Merz Qadhafi-Sohn Saif al-Islam am WEF treffen werden, um den Streit zwischen den beiden Ländern beizulegen.
Dieser schwelt seit Juli letzten Jahres, als die Genfer Polizei Hannibal Qadhafi und dessen Frau festnahm, weil sie angeblich zwei Hausangestellte misshandelt haben sollen. Diktator Moammar al-Qadhafi verlangt seitdem eine Entschuldigung der Schweizer Regierung: Um diese zu erzwingen, hält er zwei Schweizer in Libyen fest und kappte die Flugverbindungen in die Schweiz.
Doch insgeheim scheint Qadhafi an einer Lösung des Konflikts interessiert zu sein: Er lässt seinen Sohn in die Schweiz reisen, obwohl er dies seinen Landsleuten verboten hat. Was hat den Diktator veranlasst, nachzugeben? Wie die «NZZ am Sonntag» in ihrer letzten Ausgabe schreibt, soll die Schweiz in den Verhandlungen mit Libyen den Ton verschärft und Einreisebeschränkungen gegen libysche Staatsangehörige erlassen haben. (cha)
Erstellt: 28.01.2009, 10:20 Uhr
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8 Kommentare
Wenn ich millionenschwerer Steuerzahler der Schweiz wäre dürfte ich wohl meine Angestellten auch misshandeln ohne Folgen fürchten zu müssen. Schön setzt sich Frau Caly-Rey für Gleichberechtigung und Menschenrechte ein - BRAVO!!!! Ich habe das Vertrauen in unsere Regierung so oder so verloren. Antworten
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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