Schweiz

Radioaktive Wolke auf dem Weg in die Schweiz

Eine aus Japan nach Westen strömende radioaktiv verschmutzte Wolke wird morgen voraussichtlich auch über die Schweiz fliegen. Gefahr für die Bevölkerung besteht aber nicht.

Der Meteorologe von Meteoschweiz Ludwig Z'graggen zeigt anhand von Berechnungen, wie die radioaktive Wolke in die Schweiz kommt und warum diese Wolke ungefährlich ist. (Video: Keystone )

Die Idylle könnte morgen etwas gestört werden, eine radioaktive Wolke steuert auf die Schweiz zu: Frühlingsbeginn in Küssnacht am Rigi, 20. März 2011. (Bild: Keystone )

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Radioaktive Partikel erreichen morgen höchstwahrscheinlich die Schweiz: Die Meteorologen und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gehen allerdings davon aus, dass die Radioaktivität so gering ist, dass sie für die Schweiz keine Gefahr darstellt.

In welcher Höhe die radioaktive Wolke die Schweiz erreiche, sei derzeit offen, sagte Ludwig Zgraggen, Meteorologe bei Meteo Schweiz, am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Über 100 Stationen messen die Werte in der Atmosphäre. Für den Fall, dass die Messdaten die Schwelle von einem Mikrosievert pro Stunde überschreiten, geht bei der Nationalen Alarmzentrale (NAZ) automatisch ein Alarm ein.

Im Moment geht die NAZ davon aus, dass sich die Verschmutzung aufgrund der grossen Distanz zwischen der Schweiz und Japan ausreichend verdünnt und keine Gefahr mehr darstellt. «Wir rechnen damit, dass keine besonderen Schutzmassnahmen nötig sind», sagte Christian Fuchs, Informationschef der NAZ.

BAG führt Messflüge durch

Auch das für den Strahlenschutz zuständige Bundesamt für Gesundheit (BAG) rechnet nicht mit gefährlichen Werten. Das Bild von der «radioaktiven Wolke» müsse etwas korrigiert werden, sagte Werner Zeller, Leiter der Abteilung Strahlenschutz beim BAG, am Dienstag vor den Medien.

Das BAG misst die Radioaktivität in der Schweiz laufend, rund sechs Mal pro Jahr auch in grösseren Höhen mit Flugzeugen. Wegen der Katastrophe in Japan sind nun ab Mittwoch solche Messflüge geplant. Resultate sind jeweils einen Tag nach den Messungen zu erwarten.

Kleinste Spuren nachweisbar

Für Messungen am Boden stehen - neben den über 100 Messgeräten für schnelle Resultate - fünf hochempfindliche Geräte zur Verfügung, die Resultate mit etwas Verzögerung liefern, dafür aber kleinste Spuren erfassen.

Derzeit werden mit diesen Geräten in der Schweiz Spuren von Cäsium 137 und Jod 131 gemessen, wobei dies laut Zeller nichts mit der Katastrophe in Japan zu tun hat: Das Cäsium 137 ist noch eine Folge der Katastrophe von Tschernobyl, das Jod 131 ist auf medizinische Anwendungen zurückzuführen.

Prognosen schwierig

In den nächsten Tagen und Wochen dürften laut Zeller die Folgen der Katastrophe in Japan in der Schweiz messbar sein. Mit hohen Werten wie damals nach Tschernobyl rechnen die Behörden aber nach wie vor nicht. Die Lage in Japan sei «sehr ernst» und «äusserst gefährlich», sagte Zeller. Im Unterschied zu Tschernobyl sei aber eher mit lokalen Auswirkungen zu rechnen.

Zeller räumte allerdings ein, dass es schwierig sei, Prognosen zu erstellen: «Wir wissen nicht, wie viel Radioaktivität in Japan in die Umwelt gelangt.» Nach Tschernobyl waren in der Schweiz Werte gemessen worden, die rund 1000 Mal über den normalen Werten lagen.

Lebensmittel aus Japan im Visier

Was die Lebensmittel aus Japan betrifft, sieht das BAG weiterhin keine Gefahr. Es hat aber die Oberzolldirektion mit «schwerpunktmässigen Kontrollen» beauftragt. BAG-Sprecher Daniel Dauwalder bestätigte einen Bericht von Tagesanzeiger.ch/Newsnetz.

Normalerweise werden importierte Lebensmittel stichprobenartig untersucht, ab sofort liegt der Fokus auf Lieferungen aus Japan. Laut dem BAG importiert die Schweiz nur wenige Lebensmittel aus Japan. (bru/sda)

Erstellt: 22.03.2011, 13:07 Uhr

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89 Kommentare

Elisabeth Klemm-Voigt

23.03.2011, 09:26 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Kurzzeitige Belastung durch Strahlung ist nur eine Seite der Problematik.Im Petkau-Effekt wird beschrieben,dass lang anhaltende Niedrigdosis-Strahlung sehr wohl zu relevanten Gesundheitseffekten führt. Vor diesem Hintergrund sollte man Belastungen wie durch Tschernobyl und der,nun durch den japanischen GAU entstanden, wesentlich kritischer Betrachten. Antworten


Stefan Füglister

23.03.2011, 08:54 Uhr
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@ Primke. Mit dem Begriff GAU umschrieben die Atomkontrollbehörden den grösssten anzunehmenden Unfall. Weil die Katastrophe in Tschernobyl alles Berechnete und Modellierte weit übertraf waren die Behörden gezwungen, eine zusätzliche Kategorie zu schaffen, die Stufe 7 auf der INES Skala - den sogenannten Super-GAU. An diesem Begriff tragen die Medien ausnahmsweise keine Schuld. Antworten


Andre Primke

23.03.2011, 07:31 Uhr
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@Urs Leutwiler
Da ein "GAU" schon der "größte anzunehmende Unfall" ist, denke ich dass die Steigerung "Super-GAU" nur eine reine Erfindung der Medien ist, die alles einfach nochmal übertreffen wollen.
Man hört und ließt ja oft genug "super", "mega", "ultra", und so weiter.
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Urs Leutwiler

23.03.2011, 02:45 Uhr
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@ M. Zürcher. Manchmal lohnt es sich, sich zu informieren, bevor man einen Kommentar abgibt. Die Begriffe "GAU" und "Super-GAU" existieren sehr wohl, werden aber heute nicht mehr eingesetzt. Der "GAU" ist der Auslegungsstörfall, bei welchem die Sicherheitssysteme den Unfall gerade noch auffangen können. Tschernobyl und Fukushima sind Super-GAUs. Die Begriffe wurden durch die INES-Skala abgelöst Antworten


Heinz Halter

23.03.2011, 00:18 Uhr
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Ich bin nun nach durchlesen vorgenannter Meldung zum definitiven Schlus gekommen, diese Nachricht Ihre komplette Gesundheit dauerhaft schädigt, und generell solche Meldungen führen zur kompletten Verblödung der Bewohner dieses aussterbenden Planeten. Antworten


Dominik Valentin

22.03.2011, 23:24 Uhr
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Können wir diese Wolke nicht umgehend wieder ausschaffen? Ansonste müssen wir aufpassen, dass unseren weissen Schafe nicht plötzlich zu schwarzen mutieren...
Während die Schweiz wegen einer ungefährlichen Wolke in Panik verfällt, kämpfen in Japan Menschen unter grösster Strahlung gegen die Katastrophe. Klüger wäre es, alles Notwendige zu unternehmen, so dass dieser Fall bei uns nie eintreten kann.
Antworten


Kaspar Tanner

22.03.2011, 23:07 Uhr
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@ Michael Frei: Dass die A-Bomben in der Luft hochgegangen sind, ist mir bewusst. Trotzdem sind Tausende nach kurzer Zeit an der Strahlenkrankheit gestorben. Die Radioaktivität hat sich aber verflüchtigt, sonst wären die beiden Städte heute kaum bewohnt. Wenn selbst Hiroshima ein netter Platz zum Leben ist, dann dürfte die Schweiz wg. Fukushima kaum echten Schaden nehmen. Antworten


Marcel Zürcher

22.03.2011, 22:41 Uhr
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@Dr. Thomas Balmer, sie scheinen Wert auf den Titel zu legen. Natürlich haben sie im Grunde Recht. Es empfiehlt sich jedoch auch mal gewisse Berichte bezüglich Tschernobyl und deren ständiger Bewohner (ja die gibts) nachzulesen. Daraus kann man doch schliessen, dass gewisse Organismen sich doch daran gewöhnen konnten. @Friedrich Müller, 10 Minuten,,,ja klar, Sihlsee kennen sie? Antworten


Irina Brokowsky

22.03.2011, 22:11 Uhr
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Dass Radioaktivität für Mensch und Umwelt schädlich ist, wurde schon tausendfach bewiesen. Dass CO2 schädlich schlecht für das Klima sein soll ist eine unbewiesene These. Denkt mal darüber nach... Antworten


Romina Seiler

22.03.2011, 22:02 Uhr
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Jawohl jetzt ist es soweit.
Hoffentlich seid Ihr ehrlich zu uns und sagt und die Wahrheit bitte.
Antworten


Ruedi Hagger

22.03.2011, 21:50 Uhr
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Radioaktive Wolke auf dem Weg in die Schweiz, dem Nabel der Welt! Wie schrecklich! Leute, das Leben ist lebensgefährlich, sterben müssen wir alle, das ist das Einzige, was wir sicher wissen. Aber ich möchte wetten, wegen dieser Wolke stirbt in der CH höchstens jemand an einem Herzinfarkt vor Angst. Entspannt euch und drückt den Japaneren die Daumen, die unter Einsatz ihres Lebens kämpfen. Antworten


Ignaz Schweizer

22.03.2011, 21:37 Uhr
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Machen die Menschen mit der Erde weiter wie bisher, darf man ein Exil für die Menschheit suchen. Es geht nicht an, dass Geldinteressen und Rücksichtslosigkeit die Erde unbewohnbar machen. Es gilt einzugreifen, nicht nur bei der Atomenergie. Weil das lange dauert, greife jeder zunächst bei sich selbst ein. Energie so wenig wie möglich. Profitieren sollen aber nicht die Rücksichtslosen. Besteuern! Antworten


Ignaz Schweizer

22.03.2011, 21:19 Uhr
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Bei Strahlenschäden besonders gefährlich ist die Veränderung von Keimzellen. Sind diese verändert, führt das zu Unfruchtbarkeit, zum Tod des Kindes im Mutterleib oder zu Erbschäden, die an dann an die Nachkommen dieser Kinder weiter gegeben werden. Wie die Radioaktivität sind Schädigungen der Keimzellen nicht auf den ersten Blick erkennbar. Antworten


Beat Merkli

22.03.2011, 20:50 Uhr
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@Dr.Balmer:danke! Antworten


Dr. Thomas Balmer

22.03.2011, 19:52 Uhr
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@ Herr Stierli: Strahlungsschäden führen immer zu irreparablen Zellschädigungen, kein Organismus kann sich daran gewöhnen, da der Genträger, wie Sie es vermuten, einfach stirbt. Es kann somit zu keiner Vererbung 'strahlungsresistenter Gene' führen! Antworten


Sam Gerber

22.03.2011, 19:52 Uhr
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@ Martina. Es ist auf jeden Fall nicht intelligent, die Ohren nur in eine Richtung offen zu halten und sich für die Argumente der anderen Seite taub zu stellen. Ich kann Ihnen versprechen: es gibt für JEDE Art von Technologie eine Schattenseite - wenn man sie sucht! Dass diejenigen, welche man am wenigsten begreift am meisten Angst machen, ist logisch aber eben - nicht besonders intelligent. Antworten


Friedrich Müller

22.03.2011, 19:40 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Chris Meier: So apokalyptisch ein Staudammbruch in der Schweiz wäre, 10 Minuten nach dem Unglück könnte mit dem Wiederaufbau begonnen werden! (Ausnahme wäre Wohlensee, dort käme es zur radioaktiven Verseuchung, da man damals ein AKW unter einer Staumauer i.O. fand!) Dies ist in den verstrahlten Gebieten nicht der Fall! Im Beispiel von Tschernobyl werden Gegenden über 600 Jahre unbewohnbar sein! Antworten


Manfred Stierli

22.03.2011, 19:36 Uhr
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@Beat Merkli: Und schon wieder falsch. Der Mensch bzw. die Lebewesen sind Gewohnheitstiere. Sie würden sich auch an eine überhöhte Strahlung gewöhnen. Würde man einen Dinosaurier in unsere Welt setzen, würde dieser ebenfalls an der gesamten Luftverschmutzung, die wir produzieren, sterben. Die Natur regelts immer, gestern wie heute wie morgen.... Antworten


Thomas Schnyder

22.03.2011, 19:30 Uhr
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Nach der Katastrophe von Tschernobyl hat das AC-Zentrum in Spiez in der Schweiz auch Plutonium aus Tschernobyl nachgewiesen. Darüber wurde nur privat vom damaligen Mitarbeiter Herrn Anet informiert. Nie ging das an die Presse. Werden wir diesmal genauer infornmiert werden, welche Isotope bei uns gefunden werden? Oder sind auch bei uns solche Resultate geheim? Antworten


Peter Ringger

22.03.2011, 19:26 Uhr
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@Marcel Zürcher: Harrisburg war schon als GAU bezeichnet worden, dann kam Tschernobyl. Theoretisch natürlich wieder ein GAU, aber im technischen Vergleich mit Harrisburg eben ein Super-GAU, da man einen solchen Unfall damals für unmöglich hielt und man dieses Ereignis als "über" oder eben "super" dem Grössten Anzunehmenden Unfall eintufen musste. Hoffentlich wird Fukushima kein Hyper-GAU. Antworten


Chris Meier

22.03.2011, 19:25 Uhr
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@Friedrich Müller: In der Schweiz wären bei einem Staudammbruch auch Hunderttausende auf Jahrzehnte betroffen, Zehntausende kämen ums Leben, die Schäden an Landschaft, Infrastruktur und Flora+Fauna wären apokalyptisch. Der Tagi-Artikel ist an sich nicht korrekt. Es treibt keine radioaktive Wolke auf die Schweiz zu, vielmehr sind es einzelne radioktive Partikel. Antworten


Martina Puls

22.03.2011, 19:19 Uhr
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@Sam: bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl in Bezug auf Intelligenz. Die darf bei allen zuständigen Augenwischern angezweifelt werden. In der letzten Sendung "beckmann.de" kam eine Wissenschaftlerin zu Wort, welche Tschernobyl-Opfer u ihre Folgeschäden untersucht. Sie war mehrmals vor Ort u hat dies ganz klar dargelegt: es sei unverantwortlich, dies zu verheimlichen, besonders da Kinder betroffen!! Antworten


Beat Merkli

22.03.2011, 19:09 Uhr
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@Hans Zumbühl:Sie machen da ein Überlegungsfehler:Die Erde wird wegen dem CO2 nicht hops gehen,nur die Menschen und einige andere Arten werden stark dezimiert.Bei atomarer Verseuchung wird die Erde zwar auch nicht hops gehen,dann müsste allerdings die Ersatz-Erde ihren Einsatz beginnen...kleiner Unterschied! Antworten


Daniel Reinders

22.03.2011, 19:05 Uhr
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Hans Zumbühl
18:42 Uhr @ achwas guter Herr, das was Sie schreiben ist unwahr. Der CO2 Anteil in d Luft liegt bei 0.035 % u CO2 baut sich weitershin ab, im Gegensatz zu dem was uns viele Lügenexperten u scheinbare Wissenschafter, die etablierte skrupellose Lobbyarbeit für den Emissionszertifikate-Börsenhandel (Verschmutzungsrechte, was für eine Perversion da eingeführt wurde) betreiben vorgaukeln.
Antworten


Friedrich Müller

22.03.2011, 19:02 Uhr
Melden 1 Empfehlung

An alle, die meinen sich hier über die Besorgten einfach lustig machen zu können: Bei einem Unglück in einem Kohlebergwerk oder -kraftwerk, Bruch einer Staumauer, Flugzeugabsturz etc. sind (so tragisch dies ist) immer nur eine lokal begrenzte Anzahl Menschen betroffen! Bei einem Supergau sind auf Jahrzehnte Hundertausende betroffen! Übrigens: wo kommt nun ein Endlager hin? Etwa bei Euch im Garten? Antworten


Michael Frei

22.03.2011, 18:59 Uhr
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@Kaspar Tanner: Nagasaki und Hiroshima sind deswegen nicht verstahlt, weil die A-Bombe über dem Erdreich detonierte. Hiroshima ist heute eine prospierende Stadt. Bei den Aufräumarbeiten in Tschernobyl sind sehr viele Menschen den Radioaktivität zum Opfer gefallen... Ihr Kommentar entbietet jeglicher Pietät! Antworten


anna weber

22.03.2011, 18:58 Uhr
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Herr Schatz/ Dann muss auch die Medizin umdenken.obwohl dosiert und gezielt angewandt, Röntgenstrahlen, Strahlentherapien, Nuklearmedizin....... Antworten


Sam Gerber

22.03.2011, 18:58 Uhr
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@Martina: Sehr intelligent, Ihr Beitrag. Ich bin mir sicher, sie können Ihre Aussagen belegen oder berufen Sie sich, wie viele der Anti-Atom-Kommentare, auf diese "wolkige" Gefährlichkeit, welche uns in unserem emotionalen, diffusen Grusel-Bedürfnis so wohlig erschauern lässt? Paradoxer Fakt: wir werden immer panischer und ängstlicher und trotzdem leben wir immer länger. Komisch, nicht? Antworten


Abdul R. Furrer

22.03.2011, 18:51 Uhr
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Nach Tschernobyl wurde in der Schweiz das 1000-fache der "normalen Werte" gemessen. Und ? Hat's jemandem geschadet ? Hört doch auf mit der Hysterie um eine Wolke, welche - wenn überhaupt - stark verdünnt hier ankommen wird. Die ewigen Panikmacher, allen voran Ober-Atom"experte" Ruedi Rechsteiner und die Medien sollten wegen Volksverhetzung und schüren von Panik vor Gericht gestellt werden ! Antworten


Martina Puls

22.03.2011, 18:49 Uhr
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Hier noch etwas zu der Gefährlichkeit von Bestrahlungen: für erwachsene Menschen ist die Wolke oder sonstige Strahlenmenge weniger schädlich als für Säuglinge und Kinder. Diese haben noch eine Zellteilung und die radioaktiven Stoffe nisten sich dort ein und zerstören langsam wichtige Funktionen. Es kommt erst als Erwachsener zu Impotenz, Krebsarten etc. u niemand kann genau eruieren, von wo, ok? Antworten


Oliver van der Waerden

22.03.2011, 18:47 Uhr
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Ab jetzt müsste eine ständig aktualisierte Weltkarte der Strahlenbelastung veröffentlicht werden, wie die Wetterkarten. Es wird ja vermutlich noch mehr solche Unfälle geben, und auch die Lagerstätten mit dem Abfall werden regelmässig leckschlagen. Die Regierungen werden i.d.R. natürlich die Hand auf diesen Daten haben wollen. Bitte trotzdem, Danke. Antworten


Hans Zumbühl

22.03.2011, 18:42 Uhr
Melden

Hahaha! Danke, Sam Gerber. Ich bin mir auch sicher, dass in den letzten 50 Jahren krebserregende Produkte von verbrenntem Öl/Kohle/Benzin/Kerosin mehr Krebskranke verschuldet hat als die Radioaktivität von AKWs.
Und einzig die übermässige CO2 Produktion wird die Erde endgültig zum Erliegen bringen; sämtliche Radioaktivität der Welt kann da nicht mithalten.
Antworten


Roger Schatz

22.03.2011, 18:39 Uhr
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@Marcel Zürcher: Ihr Kommentar ist unangebracht. Wenn Sie mit den anderen Kommentaren nicht umgehen können, empfehle ich Ihnen diese nicht zu lesen. Fest steht: Kernkraft ist und bleibt extrem gefährlich und ist daher ein Auslaufmodell ... Antworten


Mike Keller

22.03.2011, 18:32 Uhr
Melden

Die Wolke kommt ja indirekt aus den USA und dort wurden unschädliche Werte gemessen - die Konzentration wird ja kaum auf einmal ansteigen. In Kalifornien ist die Japan-Radioaktivität um 100'000 mal geringer als die natürliche Bestrahlung durch Sonne, Gestein etc. Also wirklich locker bleiben und hoffen, dass die Japaner selber das ganze gut überstehen. Antworten


Marcel Zürcher

22.03.2011, 18:17 Uhr
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@Ruedi Jauslin,,es gibt keinen Super-GAU,,,kann es gar nicht geben. Schreiben Sie GAU mal aus....@Uli Pulver, Nein!!!!!!!!! reichen die Ausrufezeichen für sie? Und für den REst, geht und kauft Euch Jodtabletten, aber genügend, wir haben 200 AKW's in Europa, mal sehen was es bringt unsere abzustellen. Vielleicht hält sich bis dann die Luft an die LAndesgrenzen, der japanischen scheints egal zu sein Antworten


eric bergo

22.03.2011, 18:07 Uhr
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ich esse nie wieder irgend eatwas aus japan,nie wieder! Antworten


Kaspar Tanner

22.03.2011, 18:06 Uhr
Melden

Jetzt mache ich mir gleich in die Hosen vor Angst...bbrrrr!
Frage: Wie viele Menschen sind in der Todeszone von Tschernobyl geblieben und leben immer noch?
Wie viele Menschen leben - in Hiroshima und Nagasaki?
Als Radfahrer muss ich sagen, dass meine Sterbewahrscheinlichkeit im täglichen Verkehr grösser ist als wegen der strahlenden Wolken aus Japan...Nur so, um die Relationen zu bewahren.
Antworten


Akira Kazar

22.03.2011, 18:05 Uhr
Melden

Radioaktive Wolke auf dem Weg in die Schweiz
Dieser Titel ist nicht wohlgeformt.
AK
Antworten


Martina Puls

22.03.2011, 18:00 Uhr
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Es besteht absolut keine Gefahr (für Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker...). Im Ernst: wir können einfach nur daraus lernen und JETZT im eigenen Bereich den Konsum drosseln um Energie zu sparen. Wir sind das Volk und wir bestimmen, was aus der Steckdose kommt oder wollen wir das lieber dem Parlament überlassen?? Wir können etwas tun und sind nicht machtlos. Augen auf und durch! ;- Antworten


silvie kuemmin

22.03.2011, 17:59 Uhr
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Es gäbe im Leben noch manche Gefahr. Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss. Diese Panikmache nervt lang-
sam seit dem Geschehnis in Japan.Vorher hatte es fast niemanden interessiert, was wäre wenn unsere AKWs mal!
Auch die Medien peitschen vieles auf! Finde ich nicht gut, für leicht beeinflussbare ängstliche Menschen.
Antworten


Peter Salto

22.03.2011, 17:50 Uhr
Melden

Die Gefahr wächst parallel mit der zunehmenden Genauigkeit der Messinstrumente. Antworten


Ruedi Jauslin

22.03.2011, 17:45 Uhr
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@ Sam Gerber und viele andere: Natürlich ist das Leben gefährlich; man kann jeden Tag überfahren werden. Aber ein solches Drama betrifft nur einen einzelnen Menschen. Bei einem Super-GAU in einem Schweizer Kernkraftwerk wären grosse Teile der Schweiz anschliessend auf Jahrhunderte unbewohnbar, und zwar für Millionen von Schweizern. Ich habe Kinder. Schon der Atommüll ist ein unlösbares Problem. Antworten


Rich Reich

22.03.2011, 17:35 Uhr
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@Franz Bucher und Leonie Berger: Natürlich ist das Leben lebensgefährlich. Hier kommt keiner lebend raus. Darum geht es nicht. Es geht um das nicht kalkulierbare Risiko. Ein AKW lässt sich nun mal nicht einfach abstellen, Restspaltung usw. Und für den Müll gibt es bis heute keine einigermassen vernünftige Lösung. Restrisiko? Nein: Übervollrisiko! Antworten


Werner Löschenkohl

22.03.2011, 17:28 Uhr
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Sensationslüstern möchten täglich alle Medien von Nordafrika und von Japan berichten. Die Auslandkorrespondenten werden immer wieder auf das allerschlimmste Cenario angesprochen. Der Zuschauer wird enttäuscht und schaltet aus Langeweile das mit Werbung bestückte TV-Programm um oder ab. Jetzt der Hy!. Die die Atomwolke in die Schweiz. Wo liegt sie jetzt? Die Verkaufsregale werden leer gekauft.. Antworten


Daniel Meier

22.03.2011, 17:26 Uhr
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Sehr richtig Herr Gerber. Dabei handelt es sich beim CO2-Ausstoss nicht bloss um ein Restrisiko. Kohle und im allgemeinen fossile (Brenn)stoffe sind viel zu kostbar um weiterhin im grossen Stil als Energietrager missbraucht zu werden. Antworten


Marco Keller

22.03.2011, 17:22 Uhr
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Und? Wenn interssierts? Wieder ein weiterer nichtiger Artikel um die Ängste zu schüren. Antworten


m.f. salomon

22.03.2011, 17:21 Uhr
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also halt mal, bitte nicht auf Panik machen! Als seriöse Zeitung, das will das Tagi ja sein, sollte man bei den Fakten bleiben. Es reicht schon das ein paar viele Jodtabletten kaufen und mit Geigerzählern sich ausrüsten! Antworten


Chris Meier

22.03.2011, 17:20 Uhr
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@ Holger Ohnmacht: Könnten Sie spezifizieren, worin - Ihrer Meinung nach - eine Gefahr für die Schweiz besteht? Und wieso und woher haben Sie genauere Erkenntnisse als alle Fachleute dieser Welt? Bin interessiert. Antworten


uli pulfer

22.03.2011, 17:16 Uhr
Melden

Muss man gleich alles glauben nur weils in der Zeitung (TAGI) steht ??????????????? Antworten


Sam Gerber

22.03.2011, 17:10 Uhr
Melden

Präzision: Der CO2-Ausstoss eines Kohlekraftwerkes beläuft sich auf 4.3 Mio Tonnen - PRO JAHR!!! Ein einziges Kohlekraftwerk, welches theoretisch ein Atomkraftwerk ersetzen könnte, bläst soviel Dreck in die Atmosphäre wie 1.8 Mio Autos. In der Schweiz sind aktuell ca. 4.1 Mio Autos zugelassen, d.h. auf einen Schlag würde die Zahl um 1/3 erhöht. DAS wäre eine Schweinerei! Antworten


Sam Gerber

22.03.2011, 17:04 Uhr
Melden

@ Blocher: nur ein kleines Beispiel: der Ruhrpot in Deutschland ist wie ein Käse durch den Kohleabbau durchlöchert und das Verheizen von Kohle aus meiner Sicht weitaus gefährlicher! Die Grünen in D haben den CO2-Ausstoss eines NEUEN Kohlekraftwerkes auf 4.3 Mio t veranschlagt. Das entspricht einem Ausstoss von 1.8 Mio (!) PKW's!!! Antworten


Holger Ohnmacht

22.03.2011, 16:55 Uhr
Melden

Wie immer: Für die Bevölkerung besteht absolut keine Gefahr... Für wie dumm werden wir verkauft? Antworten


Florian Meier

22.03.2011, 16:46 Uhr
Melden

Da machen mir doch mehr das Ozonloch und die Sonnenwinde Angst, als so eine kleine Atomwolke. Was sagen denn die Staaten, über die die Wolke schon gezogen ist. Sind dort schon Mutationen wie Schafe mit zwei Köpfen oder meterlange Regenwürmer aufgetaucht? Kann man die Wolke nicht nach Libyen umleiten? Antworten


Josef Blocher

22.03.2011, 16:34 Uhr
Melden

@Gerber. Meinen sie mit Nüchternheit und zynisch, zu ignorieren, dass bei einem AKW GAU nicht nur Menschen sterben, sondern die Umgebung weiträumig auf Jahrzehnte, Jahrhunderte etc. nicht mehr bewohnbar ist? Das ist genau das Problem mit den AKWs; Restrisiko ist eben nicht Restrisiko. Lassen sie sich weiter von der Atomlobby einlullen mit Propaganda! Finanziert durch uns Stromkonsumenten. Antworten


Manfred Stierli

22.03.2011, 16:30 Uhr
Melden

@Unwichtig: Klar doch. Man sollte Atom zur Fahndung ausschreiben, ggf die Nato aufbieten und einbuchten... Gegenfrage: Die Massenhysterie rund um AKWs haben bei mir panische Angstzustände verursacht weshalb ich mir das Leben nahm.
Kann die Person oder Angehörige diesen nachweisbaren Folgetod aufgrund der Auswirkungen rechtlich vorgehen?
Liegt hier Fahrlässigkeit, Vorsätzlichkeit vor?
Antworten


Sam Gerber

22.03.2011, 16:16 Uhr
Melden

ich kann das Thema nicht mehr hören. Diese Gruppen-Panik und einseitige Information ist extrem einseitig und sogar zynisch. Es gibt keine sichere Energie. Vorgestern sind mehr Leute in einem Kohlebergwerk ums Leben gekommen als im sogenannten "Super-GAU". Mehr Sachlichkeit und Nüchternheit wäre angesagt und würde helfen, richtige Lösungen und Alternativen zu finden. Antworten


Beat Merkli

22.03.2011, 16:12 Uhr
Melden

@Johann Kirchner:Ich weiss was Sie meinen,wo Kohle im Spiel ist,gibs keine Moral,und bei den AKW Heinis gehts eben um Milliarden.......die würden alles sagen,die stehen ja nicht unter Eid.....auch dann noch! Antworten


Elmar Bertschinger

22.03.2011, 16:12 Uhr
Melden

Sorgt euch nicht, seid gläubig: Es besteht und bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung. Antworten


tim wald

22.03.2011, 16:01 Uhr
Melden

eine radioaktive wolke! an alle akw liebhaber seht ihr jetzt endlich was die konsequenzen sind,die gefahr ist nicht nur im land mit akw sonder eine weltweite und die gafahr ist zu gross.man kann radioaktive partikel nicht einfach weg putzen um die konsequenzen zu entfernen wir reden hier nicht von staub im teppich! Antworten


Unwichtig Unwichtig

22.03.2011, 15:52 Uhr
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Eine Frage mal an Experten:
Theoretisch:
Nehmen wir mal an, die Auswirkungen aus Japan trägt nachweisbaren Schaden auf die Bevölkerung in der Schweiz. (Person wird nachweisbar verstrahlt, wird krank, ggf. sogar Krebs und stirbt).
Kann die Person oder Angehörige diesen nachweisbaren Folgetod aufgrund der Auswirkungen rechtlich vorgehen?
Liegt hier Fahrlässigkeit, Vorsätzlichkeit vor?
Antworten


Peter G.

22.03.2011, 15:50 Uhr
Melden

Checkliste: Notvorräte, habe ich, frische Filter im Schutzkeller:gemacht, Geigerzähler:frische Batterien, Blei-Jacke liegt parat, na also, lass kommen diese 'Wolke'. Ich denke das 1x in die Ferien fliegen mehr Strahlung abgibt als das Wölkchen. Tages-Anzeiger: ich hatte seriousere Berichterstattung erwartet statt diese Mühl(eberg) Antworten


Robert Nebel

22.03.2011, 15:42 Uhr
Melden

@ G. Keller: Genau, am signifikantesten sieht mans bei Abstimmungen wenn es um Endlager (als ob das Problem damit gelöst wäre) geht. Niemand will das, weshalb wohl? Und weshalb sind die pro KKW-Kommentatoren nicht bereit, in Pripyat zu leben, wenns doch so unschädlich ist? 1 Mikrogramm Plutonium reicht völlig aus, um einen Menschen umzubringen, wir haben genug mit dem Schicksal anderer gespielt! Antworten


Manfred Stierli

22.03.2011, 15:32 Uhr
Melden

Hilfe! Jetzt haben wir den Schlamassel! Sofort mit Lebensmittel für mind. 10 Jahre eindecken und ab ins Reduit und überhaupt, wo bleibt der Sirenenalarm, der Zivilschutz und die Armee? PANIK.... @Daniel Ordás, Franz Bucher: You made my day, Danke! Antworten


Franz Bucher

22.03.2011, 15:30 Uhr
Melden

@ Keller - gemäss Greenpeace sind seit der Tschenobyl Katastrophe 30'000 Menschen in der Umgebung an Krebs erkrankt/gestorben. In der gleichen Zeit starben 750 Mio Menschen an Krebs. Leukämiekranke Kinder in AKW-Nähe - das stimmt nicht, Herr Keller ! Antworten


Leonie Berger

22.03.2011, 15:27 Uhr
Melden

@ Rich Reich: keiner sagt Ihnen das. Gilt für jedes andere Unglück und/oder Katastrophe. Das Leben ist lebensgefährlich. Der einzige Weg, sich vor atomarer Verstrahlung (aus AKWs...) zu schützen ist der Abschied von dieser Energiequelle. Und der ist möglich, allerdings lang und nicht einfach - und entstehen dann wohl neue (Rest)Risiken... Antworten


Lucien Michel

22.03.2011, 15:25 Uhr
Melden

Wir brauchen ja gar keine Wolke aus Japan, schliesslich haben wir Mühleberg und andere alte Kästen und auch ohne Tsunamis haben wir «menschliches Versagen», hie und da technisches Versagen und dann noch ein «Restrisiko» (das heisst : Risiko!) und dann auch noch das «unbekannte Unvorhergesehene» (Frei nach D. Rumsfeld) und dann haben wir auch noch die Betonköpfe und Weltfremden bei uns. Antworten


Gerhard Keller

22.03.2011, 15:23 Uhr
Melden

@overath: und dass seither die Zahl der an Krebs Erkrankten steigt ist auch nur natürlich.Experten sind auch diejenigen die behauptet haben,Fukushima sei sicher. Eigentlich besteht und bestand ja nie eine Gefahr für die Bevölkerung, weder nach den Tests, Harrisburg, Tschernobyl noch jetzt.Und die abnorme Zahl leukämiekranker Kinder und Mutationen in Umgebung von AKW'S ist wohl Anti-AKW-Propaganda. Antworten


Ignaz Schweizer

22.03.2011, 15:00 Uhr
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Flugreisen macht man nicht 24 Std. täglich, man lässt sich nicht dauerröntgen, wenn man wandern geht, tut man das nicht 24 Std. täglich. Wenn ohne Unterbruch 0,001 mSv/h einwirken, sind das 0,024 mSv pro Tag, 8,76 mSv pro Jahr und 87,6 mSV auf 10 Jahre. 250 mSv wären nach 28,5 Jahren erreicht. Mehr Strahlung braucht es nicht. Halbwertszeiten sind kein Freipass, die Umwelt zu verschmutzen. Antworten


Dan Horber

22.03.2011, 14:49 Uhr
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Die radioaktive Wolke ist der ultimative Killer und zieht eine Spur der Verwüstung hinter sich her. Auf dem Weg von Japan in die Schweiz hat sie bereits Millionen Menschen verstrahlt, verseucht und getötet. Oder zog die Wolke von Japan übers Meer direkt in die Schweiz (wusste gar nicht, dass die Meeranstoss hat)???
Habe ich irgend etwas verpasst? Oder macht da 'mal wieder wer auf Panik?
Antworten


Bea Borner

22.03.2011, 14:40 Uhr
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Die Medien sollten von der Angstmacherei Abstand nehmen. Schliesslich sind noch keine Wahlen... Antworten


Müller Astrid

22.03.2011, 14:37 Uhr
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Ich finde es sehr traurig und erschreckend was in Japan passiert ist. Ebenso was gerade noch in Libyen geschieht.
Jedoch könnte morgen auch hier bei uns was verherrendes geschehen.
Für alle die sich schon von der ankommenden Wolke verseucht fühlen. Geht jetzt schon hamstern und verbunkert euch.
Wir sollten uns nicht von den Medien blenden lassen!
Antworten


Martin Stähli

22.03.2011, 14:33 Uhr
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Die insbesondere von den Medien verbreitete Panikmache ohne belegbare Datengrundlage läuft in letzter Zeit etwas aus dem Ruder. Ganz konkret: Wie ist die aktuelle gesundheitliche Bedrohungslage dieser Wolke für die Menschen in der Schweiz? Nicht existent, schön das darüber so schwammig berichtet wird. Goethes Zauberlehrling ist wieder unterwegs und er weiss immer noch nicht was er macht. Antworten


Ulrich Kaiser

22.03.2011, 14:25 Uhr
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AKWs, Radioaktivität, sind rein emotionale Angelegenheiten für die meisten Menschen. Den Gegnern kann man mit Fakten beweisen, dass es nicht gefährlich wird in der CH, dass es im Flugzeug gefährlicher ist, und unter der Röngenmaschine ebenso. Diese Versuche, von wem auch immer, Panik zu erzeugen, sind unverantwortlich, weil viele Leute Angst kriegen, und das verstehe ich sehr gut, diese Angst. Antworten


Kasper Ketzer

22.03.2011, 14:25 Uhr
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@F. Bucher: ich erwarte, Sie bei der nächsten Armeeabschaffungsinitiative an vorderster Front der Befürworter zu sehen! Antworten


Franz Bucher

22.03.2011, 14:20 Uhr
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Die Medien machen das super - gerade als die Nachricht kam, dass die Reaktoren stabil sind, wird verkündet, dass eine böse radioaktive Wolke Richtung Schweiz unterwegs ist. Immer schön das Panikfeuerchen am lodern halten - es läuft ja (ausser Libyen) sonst nichts in der Welt. @ Ordas - genau - ich schlage vor wir schicken ein paar FA18 rauf um das Visum der Wolke zu kontrollieren......lol Antworten


Peter Neubauer

22.03.2011, 14:20 Uhr
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Wenn bei gewisse Leuten das Wort Atom fällt, verfallen sie in eine Starre wie das Kaninchen vor der Schlange. Es gibt auch natürliche Strahlung, die an gewissen Orten höher oder tiefer ist, zudem, wir alle, auch die überzeugtesten Gegner haben direkt oder indirekt von den Atomkraftwerken profitiert. Machen können wir eh nicht - kühlen Kopf und für die Zukunft handeln. Antworten


Franz Bucher

22.03.2011, 14:16 Uhr
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@ Reich - nennen Sie mir irgend etwas in unserem Leben das ohne Risiko ist . Antworten


Louis Lippuner

22.03.2011, 14:15 Uhr
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Ich emfpehle jedem sich eine Edelkastanie in die Hosentasche zu stecken. Ist ein bewährtes Hausmittel gegen radioaktiven Fallout. Wahlweise hilft auch ein Hämatit oder anderer Edelstein und natürlich auch eine Beratung bei Mike Shiva's Hotline. Die Ignoranten und Lebensverachter unter uns sollten hingegen einfach weiterleben und sich nicht darum kümmern. Antworten


tom weibel

22.03.2011, 14:13 Uhr
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sicher ist nur der Tod... Aber all denjenigen die bereits vor der kurzfristigen Gefahr welche eine "radioaktive Wolke" für die Schweiz bringen könnte zittern - denen empfehle ich dringend sich in näherer Zukunft komplett abzuschotten. Denn - diejenigen Auswirkungen, die uns alle betreffen, kommen weder in einer radioaktiven Wolke um den halben Erdball gesegelt noch werden sie jetzt ersichtlich... Antworten


Daniel Ordás

22.03.2011, 14:07 Uhr
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Kann sich denn diese Radioaktivität nicht an die vorgeschiebenen 30 Kilometer halten? Was will die bei uns? Wann werden die ersten Rufe nach der Grenzwache laut? Antworten


Peter Müller

22.03.2011, 14:06 Uhr
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Frau Overath hat absolut recht. In den 50/60er Jahren war die gemessene Strahlenbelastung in der Atmosphäre über Deutschland mehr als doppelt so hoch wie nach Tschernobyl 1986. Wir sprechen hier von einem ninimalen Wert, den die Messgeräte erfassen werden. Wer davor Angst hat sollte niemals Flugreisen unternehmen oder auf einen Alpengipfel steigen. Hier wird mit der Unwissenheit Panik gemacht. Antworten


Marco Weber

22.03.2011, 14:04 Uhr
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Bin kein Experte, aber soviel ich weiss besteht in der Nordhalbkugel eine Westwindlage (Jetstream). Sobald die
Wolke eine gewisse Höhe erreicht hat würde sie zuerst Richtung USA, Atlantik und erst dann und wahrscheinlich
recht verdünnt gegen Europa ziehen. So wie es im Artikel geschildert wird müsste eine extreme aussergewöhnl. Ostwindlage herrschen und dies über eine längere Distanz. Weiss nicht.
Antworten


Rich Reich

22.03.2011, 14:02 Uhr
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Apropos Lügen: Man muss nur genau hinhören. Die Atomlobby spricht schon seit Jahrzehnten vom Restrisiko. Da klingelten bei mir schon immer die Alarmglocken: Restrisiko. Dazu kommt dann meistens eine Erklärung etwa wie: Einmal in tausend Jahren könnte etwas passieren. Nur: Wer sagt mir, dass dies nicht gerade morgen passiert? Antworten


Johann Kirchner

22.03.2011, 14:01 Uhr
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Tja, meine Herren Marauder, Merkli und Wehrli, und was wollen Sie dagegen tun? Sich in die Erde einbudeln? Den Schutzkeller aufsuchen? Die Gasmaske aufsetzen? Ab sofort auf Atomstrom verzichen? Das Elektroauto wieder verkaufen, da es mit Atomstrom aufgeladen wird? Antworten


pauline overath

22.03.2011, 14:01 Uhr
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In den 50er und 60er Jahren gab es sehr viele Atomtest überirdisch, die mehr Radioaktivität freigesetzt haben als jetz entweicht ist. Ich möchte alle Leute in Erinnerung rufen, dass die Weltbevölkerung sich seither um mehrere Milliarden vermehrt hat und die Menschen noch nie so alt waren geworden sind wie jetzt. Hysterie ist Fehl am Platz. Antworten


Christian Wehrli

22.03.2011, 13:55 Uhr
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@Beat Merkli; gut erkannt! Wenn viel Geld im Spiel ist, scheint Gefahr zu einem Fremdwort zu mutieren. Wir werden seit Jahren angelogen. Immer und immer wieder. Was mich betroffen macht ist, dass die Lügner doch nicht verschont bleiben, weshalb legen sie trotzdem ein solches Verhalten an den Tag? Antworten


Hanpeter Krüsi

22.03.2011, 13:54 Uhr
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Ich finde auch die Bemerkung " stellt keine Gefahr dar " etwas ungenau bzw. es lässt darauf schliessen, dass man eigentlich auch nicht genau weiss, was einem da erwartet. Vermutlich stimmt es schon, dass es ungefährlich ist, aber trotzdem muss man auch nicht so tun, als könnte man jetzt einfach wieder zur Tagesordnung übergehen. Das gilt für Japen und generell alle. Antworten


Beat Merkli

22.03.2011, 13:28 Uhr
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Es ist immer das selbe,es kommen haufenweise Meldungen über radioaktivität rein,und immer heisst es,nein nein das ist absolut ungefährlich oder "Wir rechnen damit dass keine besonderen Schutzmassnahmen nötig sind.Wir werden Tag für Tag,Stunde für Stunde einfach brandschwarz angelogen. Antworten


Merill Marauder

22.03.2011, 13:22 Uhr
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Gerade liess ein Regierungsmitglied in Japan verlauten, radioaktiv verseuchte Lebensmittel könne man bedenkenlos verzehren. Bedenkenlos von wem? Von dem, der sie essen muss, weils nichts anderes zu futtern gibt oder von dem, der sie gottseidank nicht essen muss? Na, die Leute werden sich bestimmt daran gewöhnen und einer starken Schweiz machen nicht einmal radioaktive Wolken etwas aus! Antworten



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