Schweiz

Diskussion

Rassismus: SVP-Lokalpolitiker müssen vor Gericht

Die Staatsanwaltschaft Baden hat wegen rassendiskriminierender Slogans auf der Webseite der SVP Widen Strafbefehle erlassen. Dagegen wehren sich nun zwei Vorstandsmitglieder der Aargauer SVP-Ortspartei. Mehr...

Von Vincenzo Capodici.

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80 Kommentare

Paul Giger

07.03.2013, 09:32 Uhr
Melden 11 Empfehlung 7

Muss den eine vernünftige CH Partei wirklich popolistisch und radikal sei? Ich erwarte von den anständigen Wähler-innen, dass sie auch unterscheiden können von gut und böse und den Anstand gegenüber der Allgemeinheit nicht in Frage stellen. Wenn eine CH Partei keine Vernünftige Arrgumente hat, sollte sie besser schweigen als mit solch primitiven Auftritten sich in Szene setzen. Antworten


Josef Blocher

06.03.2013, 22:38 Uhr
Melden 16 Empfehlung 13

Diese Slogans sind rassendiskriminierend.Der typische SVP-Sauglattismus:Tiefstes Niveau, unterschwellig menschenverachtend und das fehlen jeglicher Sachlichkeit.Das momentane politische Klima in der Schweiz ist der SVP zu verdanken.Dass sich deren Exponenten gegen den Strafbefehl wehren,ist klar,denn,wer solchen Schwachsinn publiziert,ist intellektuell nicht i.d. Lage, die Konsequenz abzuschätzen. Antworten


Sven Zimmermann

07.03.2013, 10:49 Uhr
Melden 5 Empfehlung 9

Danke dass Sie genau die selben Fehler machen wie einige der SVP: Pauschalierung ist das Ding der ungebildeten. Sie kritisieren an anderen genau das, was sie selber auch machen.


Heinz Kremsner

06.03.2013, 19:41 Uhr
Melden 32 Empfehlung 20

Das versteh ich nicht:die verwendeten Zeichnungen u. Karikaturen wurden von deutschen Satire-Zeitschrift"Titanic"gemacht.SVP Widen hat diese verwendet(mit Abdruckrecht?).Die Zeichnungen sind ganz klar Satire.In Deutschland hat niemand geklagt.Was soll dieser Gugus mit einem Gerichtsverfahren mit humoristischen Zeichnungen?Hier muss ich als SP-Mitglied die SVP in Schutz nehmen.Verfahren ist Blödsin Antworten


Fabian Käser

07.03.2013, 08:05 Uhr
Melden 6 Empfehlung 3

Das habe ich mich auch gefragt. Diese Slogans sind nämlich ganz klar ANTI-SVP. In welchem Zusammenhang die SVP Widen diese Bilder aufs Web geladen hat ist mir aber auch nicht klar. Wollte man auf die Satire der "Titanic" hinweisen und nahm es mit Galgenhumor, oder nimmt man diese dumme Sprüche etwa ernst?


Lucas Kunz

06.03.2013, 20:48 Uhr
Melden 7 Empfehlung 13

Wenn die Satire als solche auch rüber gekommen wäre.... ja, aber das ist sie nicht!
Und haben Sie jemals erlebt, dass aus der rechten Ecke sich um Abrdruckrechte kümmere?
Angefangen mit Köppel und dem widerrechtl. verwendeten Romakind mit Pistole bis über etliche geklaute Bilder durch div. SVPs bis hin zum Glarner mit den gestohlenen weinenden Kinder auf seinen Lügenplakaten im Aargau.


Michael Rüegg

06.03.2013, 20:43 Uhr
Melden 11 Empfehlung 7

Ihr Unverständnis hat mit Unwissen zu tun! Die Satire setzt einen erkennbaren Kontext voraus. Wenn die SVP auf ihre Parteiwebseite Bilder hochlädt, erklärt sie das Hochgeladene zu ihrem Partei- und Gedankengut, also gibt sie den Bildern eine völlig neue (= politische) Bedeutung. Als juristischer Laie sollten Sie nicht komplexe Strafprozesse disqualifizieren, die sie im Fundament nicht verstehen.


Thomas Meier

06.03.2013, 18:08 Uhr
Melden 36 Empfehlung 44

Eine Partei wie die SVP, die vorallem mit ihrem unterschwelligen Rassismus Politik macht, wäre in den meisten anderen europäischen Ländern undenkbar, würden vermutlich sogar verboten (Deutschland). Das mag daran liegen, dass die meisten Länder in Europa in den 2.Weltkrieg involviert waren und ihre Lehren daraus zogen.
Das Mahnmal von Dachau "NIE WIEDER" ist der SVP jedenfalls völlig unbekannt.....
Antworten


Dieter Sprenger

06.03.2013, 22:06 Uhr
Melden 10 Empfehlung 13

Wenn die SVP als bedeutende politische Kraft Glaubwürdig bleiben möchte , muss sich diese von solchen Rechtsextremen Aussenseitern stärker abgrenzen und von der Partei ausschliessen ! Dasselbe bei den linken politischen Kräften wo einige extreme Aussenseiter jede Sachliche Diskussionen zum Thema Ausländer , Asyl usw. verunmöglichen und folglich dadurch den Rechtsextemen noch Argumente liefern !


Tom Morgen

06.03.2013, 18:57 Uhr
Melden 19 Empfehlung 20

Genau, viele hier konnten sich nicht weiterentwickeln, da sie wegen zufälligen und glücklichen Gegebenheiten nicht involviert wurden. Mit wenigen Ausnahmen würde ein Deutscher oder Italiener… sich schämen dafür, sich so rassistisch zu äussern. Das sogar die grösste Partei des Landes sich so äussert wie in der CH ist einmalig nach dem Krieg. Dies könnte auch die guten Länder wieder anstecken.


Steffen Schmidt

06.03.2013, 18:41 Uhr
Melden 35 Empfehlung 34

@Schäpfler: Wo werden den bitte Opfer beleidigt und verniedlicht?
Herr Meier hat recht. So eine Partei ist eine Schande. Sie sollten lieber aufpassen das Sie die SVP nicht verhamlosen. Man denke nur mal die Plakate.


Konrade Schläpfer

06.03.2013, 18:31 Uhr
Melden 30 Empfehlung 37

Thomas Meier
Wieder ein so kruder Geschichtvergleich,studieren sie erst mal die Geschichte bevor sie die Opfer des 2 WK derart beleidigen und verniedlichen.


Paul Ernst

06.03.2013, 17:30 Uhr
Melden 19 Empfehlung 23

Die Volksparteiler müssen nicht sondern wollen vor Gericht. Deshalb stellt sich die Frage, wer ein Interesse an diesem Weiterzug hat und wer die Kosten übernehmen wird. Diese Kosten sind weit höher, als die bisher verhängten Strafen, die ja teilweise sogar akzeptiert wurden. Wer hat also hier ein interesse daran, den Fall am Kochen zu halten??? Antworten


Paul Dremmel

06.03.2013, 17:23 Uhr
Melden 40 Empfehlung 43

Wird von der SVP "Marketing" betrieben (solche Texte sind Eye-Catcher, aber erfüllen die Strafnorm nicht) sind gleich ein paar scheinheilige hier die anklagen müssen. Unterstützt aber ein linker/grüner öffentlich und wiederholt terroristische Organisationen wird das als nebensächlich abgetan, und man wählt ihn noch zum Stadtamman.
Schweiz - wohin gehst du?
Antworten


Paul Dremmel

07.03.2013, 09:41 Uhr
Melden 9 Empfehlung 4

@Steiner: Die Hamas - welche z.B. Bombenanschläge verübt und sich die Eliminierung des Staates Israel als Doktrin auferlegt hat - ist eine Terrororganisation. Und diese wird von Müller gehöffelt.
Aber hier ist man ja so blind. Die Gleichheit vor dem Gesetz in der Schweiz ist nur noch furchtbar. Sautürk ist rassistisch, Sauschweizer nicht.


Peter Steiner

06.03.2013, 18:00 Uhr
Melden 25 Empfehlung 24

@Paul Dremmel: Ich wüsste nicht wann Geri Müller eine terroristische Organisation unterstützt hätte.
Oder haben Sie auch ein Problem damit, wenn er mit einem israelischen Politiker spricht?
Da sie offenbar ganz toll gut draus kommen bei Gesetzen. Wieso konnte die Staatsanwaltschaft Strafbefehle ausstellen, wenn sie dem Gesetz nicht genügen?


Paul Ernst

06.03.2013, 17:54 Uhr
Melden 24 Empfehlung 17

Aber Herr Dremmel, überlegen Sie sich mal, wie viele Klagen die SVP schon eingereicht hat. Sind das alles Scheinheilige?


Paul Ernst

06.03.2013, 17:39 Uhr
Melden 26 Empfehlung 22

Meinen Sie Freysinger, Herr Dremmel? Der ist doch noch gar nicht gewählt.


David Herger

06.03.2013, 16:45 Uhr
Melden 51 Empfehlung 27

Was ich sehr schön an diesem Artikel finde: Mit keinem Wort wird erwähnt, dass diese Bilder nicht von der SVP selber stammen!
Ich habe kein Problem damit, dass diese SVP-ler eine Busse kriegen, aber die Urheber dieser Bilder sollte man dann gefälligst auch bestrafen! Oder ist es nur Rassistisch wenn es von der SVP kommt?
Antworten


Felix Rothenbühler

06.03.2013, 17:16 Uhr
Melden 29 Empfehlung 27

Im ursprünglichen Kontext - eine Satire-Webseite - sind diese Sprüche völlig legal.
Es geht in diesem Artikel weniger um die Slogans und Bilder als vielmehr um die Haltung und Uneinsichtigkeit der Betroffenen SVPler.


Petra Russo

06.03.2013, 16:14 Uhr
Melden 23 Empfehlung 21

solche penible Anmache ist unnötig. Angesichts des Desasters in Europa darf man rechts polititisieren, auf Sparsamkeit achten, Eigeninitiative fordern, darauf aufmerksam machen, dass die von uns gemachten Schulden unsere Kinder einmal abtragen müssen, usw. Aber dumme Sprüche finden selbst viele Rechte nicht in Ordnung. Antworten


Rene Wetter

06.03.2013, 16:04 Uhr
Melden 36 Empfehlung 27

Hat die SVP den Grundkurs für die Nutzung der sozialen Medien und Web im Allgemeinen immer noch nicht durchgeführt? Nach diversen Zwischenfällen in verschiedenen Sektionen ist es nun höchste Eisenbahn. Antworten


Marc Fessler

06.03.2013, 16:04 Uhr
Melden 73 Empfehlung 67

Ich finde es wieder faszinierend: Ich und jeder andere (gem Bundesgericht) darf Kuhschweizer oder Drecksschweizer sagen (wir sind keine Ethnie) aber wir dürfen ja nicht einen Staatsbürger einer anderen Nation als z.B. Dreckstürcke bezeichnen. Dann machen wir uns des Rassismus bzw. der Beleidigung einer anderen Ethnie schuldig. Wo bleibt die Logik? Antworten


Nicholas Fliess

06.03.2013, 20:51 Uhr
Melden 4 Empfehlung 3

@Bader: wie unterscheiden sich Angehörige eines Volkes von den Staatsbürgern?


Max Bader

06.03.2013, 19:26 Uhr
Melden 9 Empfehlung 10

Man kann nur rassistische gegen eine Ethnie sein. Weder Schweizer, Jugoslawen noch Türken (als Nation) sind eine Ethnie. Da 99% der Schweizer wenn sie von Türken reden, die Staatsbürger und nicht das Volk meinen, dürfte dieses Verfahren abgewiesen werden.


Fred Baumann

06.03.2013, 16:27 Uhr
Melden 43 Empfehlung 26

Erkennen Sie ernsthaft keinen Unterschied zwischen einer unbedarften Äusserung einer Einzelperson und einer Publikation einer offiziellen politischen Organisation?
Des Weiteren bestätigte das BG 2009 ein Urteil gegen einen Mann, der pauschal Deutschschweizer als Rassisten betitelte.
Es geht um Pauschalisierung, nicht um Schimpfwörter.


pablo mueler

06.03.2013, 15:52 Uhr
Melden 50 Empfehlung 71

muss ich nun als it-spezialist jeden auftrag vor dem upload durch einen rechtskonsulenten ueberpruefen lassen um nicht gebuesst oder sogar in der kiste zu landen. Die schweizer richter richten immer seltsamer. Antworten


Roland Stuber

06.03.2013, 18:31 Uhr
Melden 16 Empfehlung 9

JA, denn SIE sind verantwortlich!
Werden Sie Politiker oder Verwaltungsrat oder Manager, wenn Sie lieber nur von Verantwortung schwafeln aber NICHT hinstehen müssen wollen...
P.S. Bin IT-Spezialist


Maria Sah

06.03.2013, 17:35 Uhr
Melden 21 Empfehlung 10

Es versteht sich für mich als Administrator von selbst, dass ich keine potentiell illegalen oder rufschädigenden etc. Aktionen durchführen oder unterstützen darf.
Für begründete Ausnahmen muss eine Bewilligung der Rechtsabteilung vorliegen.
so geht das.


Paul Ernst

06.03.2013, 16:08 Uhr
Melden 44 Empfehlung 25

Pablo Mueler - sie müssen nur den gesunden Menschenverstand und den Anstand berücksichtigen, dann passiert Ihnen nichts. Wenn sie bewusst provozieren, sollten Sie zuerst sich erkundigen. Aber mit Anstand und Respekt sollten sie gut durchkommen. Der Präsi der SVP-Widen,Aldo Patriarca, kann Ihnen vielleicht jetzt weiterhelfen.


MIke Hinterwalder

06.03.2013, 15:48 Uhr
Melden 56 Empfehlung 45

Wie sagte Maurer als Parteichef grinsend? "Wenn ich 'Neger' sage, bleibt die Kamera bei mir." Vielleicht sollte die SVP endlich einsehen, dass der ganze Rabautz einer so grossen Partei nicht mehr gut ansteht - die Zeit der ewigen Provokationen ist vorbei.
Nur: Wer erklärt das der radikalisierten Anhängerschaft?
Antworten


Urs Hofer

06.03.2013, 16:04 Uhr
Melden 31 Empfehlung 25

@Hinterwaldler: Das hätten Sie mal besser vorige Woche den Walliser Stimmbürgerinnen und Stimmbürger gesagt! Bevor diese der SVP neun zusätzliche Sitze im Staatsrat beschert haben. Notabene fast samt und sonders zu Lasten von CVP/CSP.


Nadine Binsberger

06.03.2013, 15:27 Uhr
Melden 58 Empfehlung 76

Ein Mensch kommt zur Welt. Von da an hat er das Recht, sich auf diesem Planeten zu bewegen, niederzulassen, zu arbeiten, zu singen und zu tanzen wie es ihm beliebt. Alles andere ist sinnlose Selbstbeschränkung. Antworten


Nicholas Fliess

07.03.2013, 09:16 Uhr
Melden 2 Empfehlung 3

@Bannier: und darum haben sich die meisten Hochkulturen ja auch in südlichen Gefilden entwickelt: Sumer, Akkade, Babylon, Ägypten, die Olmeken und Maya...


Beat Bannier

06.03.2013, 19:10 Uhr
Melden 14 Empfehlung 9

Herr Keller,Die Menschen in den Mittleren Breiten sind schon seit über zweitausend Jahren sesshaft , anders ist es gar nicht möglich genug Vorräte für den langen harten Winter anzulegen. Da es sich in diesem nicht so gut tanzen lässt, haben die Menschen ein anderes Verhältniss zur Arbeit entwickelt als zb. Menschen im Süden,


Heidi Pflugi

06.03.2013, 16:27 Uhr
Melden 49 Empfehlung 17

Toll, da such ich mir gleich singend und tanzend in Florida Arbeit, mir ist es nähmlich hier zu kalt. Bitte rosa Brille von Zeit zu Zeit absetzen!


oliver keller

06.03.2013, 16:21 Uhr
Melden 30 Empfehlung 23

@ Wagner: Wenn Sie es sich selber verbieten irgendwo hinzugehen, irgendwo zu arbeiten, zu singen, tanzen oder zu lachen, dann sei Ihnen das unbenommen. Ihre Vorfahren habens schon richtig gemacht: die zogen umher, wo es sich gut lebte und haben sich untereinander vermischt... zu Ihrem Glück, sonst könnten Sie sich heute kaum hier über andere Meinungen ärgern ;-)


Konrad Schläpfer

06.03.2013, 16:11 Uhr
Melden 47 Empfehlung 38

Binsberger
Gott sei Dank sind wir " noch" nicht soweit dass sich Jeder niederlassen kann wo er will, und es ist unsere grösste Aufgabe dafür zu sorgen dass es so bleibt. Sonst hätten wir schnell 15 Millionnen Einwohner und unsere Sozialwerke am Ende.


Dominik Wagner

06.03.2013, 16:06 Uhr
Melden 53 Empfehlung 29

Ach Frau Binsberger, was Sie nicht alles sagen. Offenbar leben Sie nicht auf der Erde, kaum zu glauben, Ihr krudes Weltbild.


Urs Hofer

06.03.2013, 15:23 Uhr
Melden 37 Empfehlung 45

Eigentlich ein Thema zum abhaken. Diese Vorkommnisse werden die zur Zeit ausländerkritische Stimmung in der Mehrheit der Bevölkerung weder verschärfen noch abmildern. Weder links noch rechts werden aus dieser Geschichte punkten können. Allzu offensichtlich ist es lediglich ein kleiner Ausrutscher einer kleinen Sektion. Antworten


Martin Schmid

06.03.2013, 14:51 Uhr
Melden 47 Empfehlung 30

Ich finde die Selbstironie in diesen Slogans einfach köstlich, das gehört eigentlich in ein Satiremagazin. Ich fürchte nur leider, dass sich die Autoren dessen nicht bewusst waren... Antworten


Martin Cesna

06.03.2013, 19:46 Uhr
Melden 7 Empfehlung 5

Ich hoffe, dass bei solchen Sprüchen klar beschrieben war, dass es sich um Satire handelte. Bei der SVP stand das nicht und damit haben sich die Urheber auch für die Wirkung des ersten Eindrucks zu verantworten. Das Logo daneben der SVP impiziert auch keine Satire-Organisation, sondern aus deren Vorpublikationen sind leider ähnliche Gedankengänge zu bekannt, zB. Schafs-Plakate etc..


Felix Rothenbühler

06.03.2013, 15:42 Uhr
Melden 40 Empfehlung 10

Die Slogans stammen ursprünglich von einer Satire-Webseite. Nur haben das die SVPler in Widen nicht gemerkt und haben sie - frech und unter Missachtung des Copyrights - auf ihre Homepage kopiert. Etwas besseres hätte den Autoren der Slogans - also den Satirikern - nicht passieren können.


Max Bader

06.03.2013, 14:26 Uhr
Melden 72 Empfehlung 108

Spätestens das Bundesgericht wird diesen Entscheid aufheben, da zwar das Volk den Anti-Rassismus-Artikel angenommen hat, aber nach Art. 10 der EMRK hat man das Recht auf freie Meinungsäusserung. Nach der Praxis des Bundesgerichts hat das Völkerrecht Vorrang vor der Schweizerischen Verfassung, deshalb ist der Anti-Rassismus-Artikel nicht anwendbar. Antworten


Marc Meier

06.03.2013, 16:54 Uhr
Melden 7 Empfehlung 4

@Eugster: Die Erde dreht sich in Richtung Ost, also nach rechts, d.h. Die Schweiz wandert von links nach rechts. Sorry, aber das war ein Fail... :-)
Mit dem Rest ihrer Aussage haben Sie jedoch recht.


Emil Eugster

06.03.2013, 16:12 Uhr
Melden 32 Empfehlung 10

Herr Hoehler in der Angestammten Sichtweide mit Norden oben dreht sich die Welt tatsächlich links herum.
Für Rassisten nahezu unmöglich ist es Rassismus zu erkennen, da diese Menschensicht für sie ja das Normale ist.
Deshalb wird das nicht das letze Mal gewesen sein, dass die Partei zu diesem Thema negativ auffallen wird.


Yves Hoehler

06.03.2013, 15:20 Uhr
Melden 23 Empfehlung 45

@Steiner: was auch immer das schon wieder mit den Linken zu tun haben soll. Hören sie auf mit dem Kindergarten. Es dreht nicht die ganze Welt links rum und vorallem sind die Linken nicht das Zentrum der Welt! Für einmal hat dies genau nichts mit Links zu tun.


Thomas Kunz

06.03.2013, 14:56 Uhr
Melden 62 Empfehlung 34

In keinem aufgeklärten europäischen Land deckt das Recht auf freie Meinungsäußerung Volksverhetzung und Rassismus. Ansonsten wäre die Holocaustleugnung ja auch straffrei. Glücklicherweise leben wir in Europa und nicht in den USA.


Peter Steiner

06.03.2013, 14:49 Uhr
Melden 80 Empfehlung 30

@Max Bader: Da kommen wieder die Stammtischjuristen, die das Gefühl haben es den "Linken" jetzt mal so richtig zeigen zu können :-)
Rassistische Äusserungen sind nicht durch das Recht auf freie Meinungsäusserungen gedeckt, auch nicht durch Artikel 10 EMRK, der Abschnitt zwei dieses Artikels ist noch ganz interessant.
Tipp von mir: enfach das nächte mal zu Ende lesen :-)


Florian Zellweger

06.03.2013, 14:46 Uhr
Melden 77 Empfehlung 25

Sie irren, Herr Bader: Abs. 2 von Art. 10 EMRK verbindet das Recht auf freie Meinungsäusserung ausdrücklich auch mit der Pflicht, die anderen Grundrechte ebenfalls zu berücksichtigen und lässt, deshalb explizit «Formvorschriften, Einschränkungen oder Strafandrohungen» zum Schutz dieser Rechtsgüter zu. Und genau das macht die Anti-Rassismus-Strafnorm, weshalb sie nicht gegen die EMRK verstösst.


Bernard Black

06.03.2013, 14:26 Uhr
Melden 61 Empfehlung 30

..und das ist jetzt echt kein Witz? Hatte die SVP nicht mal einen Kurs zum Verhalten im www machen wollen? Die sollten langsam wissen, dass was öffentlich zugänglich ist von Freund und Feind besucht werden kann.. Antworten


Auguste Dubois

06.03.2013, 14:23 Uhr
Melden 77 Empfehlung 37

Der Fortschritt wird für die Rückwärtsgewandten zum Albtraum. Für SVPler sind Twitter, Facebook und Web-Sites oft genug existenzbedrohend. Warum spielen die trotzdem immer noch damit rum, wenn sie es bewiesenermassen nicht können, und es sie arbeitslos oder krank macht? Aber was kann man schon von einer Partei erwarten, die Geissböcke an der Delegierten-Versammlung auf dem Podium begrüsst. Antworten


Ingrid Wessheimer

06.03.2013, 14:22 Uhr
Melden 23 Empfehlung 66

Nun werden die Einträge nochmals würdig erwähnt, obwohl politisch nicht korrekt. Aber einfach Strafbefehle ausstellen ist auch nicht korrekt. Denn solche müssten, wenn man's genau nimmt, an alle 5 oder 6 Mio. Einwohner im Land ausgestellt werden, die sich nicht pointiert von diesen Äusserungen distanziert haben. Gleiches wird ja auch von AL-Stadtrats Kandidat Wolff bei Familie Schoch verlangt. Antworten


Paul Dremmel

07.03.2013, 09:45 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Meier: Sie verdrehen wieder mal alles, aber das ist man ja gewohnt. Ich kann es ja ganz knapp formulieren.
ca. 80% der Schweizer lehnen die SP Politik ab. Ergo, mehr Schweizer lehnen die SP Politik ab als die SVP Politik.
Kuscheljustiz: Die Gesetze lassen Freiraum.
Rassismus: Was Sie und die Ihrigen alles als solches auslegen ist pervers und dient nur der Auferlegung eines Maulkorbes.


Thomas Meier

06.03.2013, 18:02 Uhr
Melden 14 Empfehlung 10

@Dremmel
Es ist ein Armutszeugnis, wenn sie die angebliche Kuscheljustiz mit Rassismus vergleichen.
Aber in ihren Kreisen ist Rassismus ja nicht so schlimm, gälled sie Herr Dremmel.
Betr. Kuscheljustiz: Die Richter müssen sich an die Gesetze halten, die der Gesetzgeber (Parlament) vorgibt, und dort spricht die wählerstärkste Partei ein gewichtiges Wort mit. Es sei denn, die SVP wäre abwesend.....


Maria Sah

06.03.2013, 17:50 Uhr
Melden 6 Empfehlung 4

Also wenn sie uns schon vorrechnen dann bitte richtig.
50% von 5 Millionen: 2.5 Millionen Abgegebene Stimmen
25% von 2.5Millionen: 0.625 Millionen Stimmen für die SVP
Somit: 2.5-0.625=1.875 Millionen abgegebene Stimmen nicht für die SVP
die 2.5 Millionen nicht abgegebenen Stimmen können keiner Partei zugeordnet werden.
total nicht für die SVP: 2.5+1.875=4.375 Millionen


Paul Dremmel

06.03.2013, 17:29 Uhr
Melden 15 Empfehlung 13

@Meier+Steiner: Da müssten sie aber mit gleichem Atemzug erwähnen, dass 80% der Schweizer die Kuschelpolitik der SP ablehnt.
Oder stimmt für sie hier dann die Rechnung nicht???


Alex Meier

06.03.2013, 16:08 Uhr
Melden 23 Empfehlung 11

Herr Schärer und plötzlich geht es nicht mehr um Rassismus sondern um Aritmethik... netter Ablenkungsversuch.


Paul Ernst

06.03.2013, 16:02 Uhr
Melden 21 Empfehlung 21

Ouh Herr Schaerer, da lehnen Sie sich aber aus dem Fenster raus. Wenn es jemand mit den Zahlen nicht so genau nimmt, dann ist das Ihre SVP.Da verändern sich Kurven bei der Uebermittlung etc. etc. Herr Steiner meint natürlich die Familien der Wähler. Aber wenn Sie umgekehrt sagen wollen, dass nur 600'000 die SVP wählen ist das ok. Warum immer diese pers. Angriffe auf Kommentatoren?


Beni Schärer

06.03.2013, 15:32 Uhr
Melden 16 Empfehlung 31

@P. Steiner: Offensichtlich haben Sie es nicht so mit Zahlen. War schon in anderen Diskussionen ersichtlich. Die CH hat 8 Mio. Einwohner. Davon dürften ca. 5 Millionen wahlberechtigt sein. Die Stimmbeteiligung liegt bei 50%. (Was zu hoch ist). Ergo sind das 2,5 Mio. die wählen gehen. Davon wählen 25% SVP. Das sind dann noch 1,9 Mio. die nicht SVP wählen. Woher zaubern Sie zusätzlich ihre 3,1 Mio?


Thomas Meier

06.03.2013, 15:28 Uhr
Melden 37 Empfehlung 29

@Wessheimer
75% der Schweizer Bevölkerung lehnen die SVP und ihre menschenverachtende Politik ab. Wieso sollen diese verantwortlich sein für den täglichen Rassismus der Sünneli-Partei?


Peter Steiner

06.03.2013, 14:52 Uhr
Melden 54 Empfehlung 41

@Ingrid Wessheimer: Rund 5 Millionen Einwohner lehnen die Politik und die Aussagen der $VP explizit an der Wahlurne ab.
Aber grundsätzlich, wieso soll ich mich für rassistische Entgleisungen von $VP-Vertretern distanzieren?
Ich bin nicht verantwortlich für die Handlungen von Kriminellen.


Paul Ernst

06.03.2013, 14:17 Uhr
Melden 58 Empfehlung 30

Die einfachste Sache wäre gewesen, wenn die Vorstandsmitglieder der SVP einfach zu ihrem Fehler gestanden wären, sich öffentlich entschuldigt und die geringe Strafe bezahlt hätten. Jetzt hängt der schwarze Peter wieder mal beim Gericht, auf das die SVP-Granden ohnehin sich äusserst negativ äussern...wenn es gegen sich selbst geht. Durch die Aktion werden sie keinen Wähler mehr erhalten. Antworten


Sven Zimmermann

06.03.2013, 14:14 Uhr
Melden 38 Empfehlung 53

Ich als Rechts-Wähler schäme mich derart für diesen Vorfall. Ich habe meine Lehre als Polygraf in einer Werbeagentur gemacht. Alle landesweiten Plakate der SVP (z.b. mit den schwarzen Schafen) sind aus der Sicht eines Werbers gesehen perfekt und auf keinen Fall Rassistisch. Aber was auf dieser Website gezeigt wird, ist einfach nur eine Frechheit. Antworten


R. E. Schaub

06.03.2013, 17:12 Uhr
Melden 19 Empfehlung 9

@ H. Meister: Das "Kosovo"-Plaket ist auch problematisch, aber wenn man gewalttätige Ausländer (und NUR die gewalttätigen) als schwarze Schafe bezeichnet und deren Ausweisung verlangt, hat das nichts mit Rassismus zu tun. Andere Staaten weisen gewalttätige Ausländer auch aus - ohne Volksinitiative, oft nach einer ziemlich langen Gefängnisstrafe in einem ziemlich unkonfortablem Gefängnis...


Sven Zimmermann

06.03.2013, 17:02 Uhr
Melden 15 Empfehlung 13

Das schwarze Schaf wurde immer als ein Hinweis auf Rassismus gegen Afrikaner gewertet. Leider ist das nur Ansichtssache. Mann könnte auch denke es ist ein verbranntes Schaf. Aber das Sprichwort mit den schwarzen Schafen gibt es schon lange. Hinzu kommt, dass Werbung nicht schön oder freundliche sein muss, sondern auffallen muss und zum nachdenken anregen muss. Und das schafft die SVP jedesmal.


Urs Sutter

06.03.2013, 16:48 Uhr
Melden 9 Empfehlung 10

Das finde ich einmal ein vernünftiger Kommentar von einem Rechts-Wähler. Ich bin zwar nicht ganz gleicher wie Sie, betreffend den anderen Plakaten, aber als Werber ist Ihre Wahrnehmung wahrscheinlich korrekt.


Matthias Meier

06.03.2013, 15:36 Uhr
Melden 43 Empfehlung 22

Die Plakte der SVP sind auf keinen Fall rassistisch? Da kann man auch geteilter Meinung sein. Aber auf jeden Fall sind sie auf einem Niveau das man kaum noch unterschreiten kann.


Hans Meister

06.03.2013, 15:26 Uhr
Melden 46 Empfehlung 34

Empfinde ich aber ganz anders, für mich sind auch die schwarzen Schafe (oder auch das "Kosovo-Plakat" in Zürich) rassistisch, da sie unterschiedslos Ausländer verunglimpfen. Damit werden Vorurteile geschürt, die völlig fehl am Platz sind. Pauschalisierung ist grundsätzlich gefährlich und zu verurteilen, ohne Wenn und Aber.


Fred Baumann

06.03.2013, 14:14 Uhr
Melden 56 Empfehlung 17

Ob der Präsident der Bezirkspartei hier auch den Pranger fordern wird? Antworten


Fred Baumann

06.03.2013, 15:39 Uhr
Melden 20 Empfehlung 10

Zur Erinnerung aus dem Baz-Artikel vom 20.02.2012:
«Die haben einfach wild irgendwelche Sachen vom Netz geladen», entschuldigt Glarner seine Leute, die nach «bestem Wissen und Gewissen» gehandelt hätten. «Die haben das nicht gecheckt. Das sind einfach naive Leute.»


Martin Dächli

06.03.2013, 13:57 Uhr
Melden 116 Empfehlung 74

Ist schon tragisch wie solche offensichtlich rassistische Aktionen der SVP nicht im geringsten schaden können. Die Akzeptanz für solches Benehmen ist in der Allgemeinheit anscheinend erschreckend gross. Klingeln bei euch nicht die Alarmglocken bei solchen "Ausrutschern"? Stammtischler: Überlegt euch das nächste mal, wen ihr wählt und ob ihr die Linke für alles Negative verantwortlich machen wollt. Antworten


Stefan Gisler

06.03.2013, 13:57 Uhr
Melden 319 Empfehlung 124

Man soll unterschiedliche Meinungen und sachpolitische Differenzen öffentlich frei debattieren. Auch die Haltung gegenüber AusländerInnen darf variieren. Der Diskurs soll aber mit Stil geführt werden. Doch mit diesen ganze Menschengruppen herabsetzenden Slogans, haben die Verantwortlichen mehr als nur den "guten Geschmack" verletzt. Das ist Hetze auf tiefstem Niveau. Antworten


Jonathan Meier

06.03.2013, 13:46 Uhr
Melden 81 Empfehlung 64

Das hat nun nichts mehr mit Politik zu tun. Das ist sogar zu schade für das SVP-Logo. Ein Ausschluss aus der SVP Schweiz ist wohl das Mindeste, was die ganze SVP Widen verdient hat. Antworten


R. E. Schaub

06.03.2013, 17:02 Uhr
Melden 10 Empfehlung 9

@ J. Meier: Stimmt. Damit die SVP (Widen) glaubwürdig bleiben kann, müssten die Verantwortlichen dieser Slogans die Partei SOFORT verlassen oder eben ausgeschlossen werden... Wir werden sehen...


oliver keller

06.03.2013, 13:41 Uhr
Melden 273 Empfehlung 153

Sehr schön, nun habens alle noch einmal lesen können und den ganz Vergesslichen ists wieder eingefallen. Aufgefallen ist ihnen offenbar nicht, dass die Führungselite der SVP wohl ein Generalabonnoment für Gerichtstermine besitzt. Antworten


Gerhard Berger

06.03.2013, 16:43 Uhr
Melden 10 Empfehlung 19

Ich würde solche Vertreter eines kleinen Dorfablegers der SVP nicht als Führungselite bezeichnen. Mir kämen da spontan andere Worte in den Sinn. Eine Mehrheit der SVP-Wähler verurteilt solch parteischädigendes Verhalten. Auch wenn dem hier immer wieder gebetsmühlenartig widersprochen wird.


Klaus Stebler

06.03.2013, 14:36 Uhr
Melden 45 Empfehlung 8

Besonders klug ist in desem Zusammenhang, diese unsägliche Peinlichkeit mit Einsprachen weiter am köcheln zu lassen. Damit ist sichergestellt, dass wir es alle noch weitere Male lesen dürfen.


Ernst Rietmann

06.03.2013, 14:29 Uhr
Melden 37 Empfehlung 13

@Baumgartner. Richtig! Neustes Gerücht: die beiden Einsprechenden beantragen die Gründung eines unabhängigen Staates Widen..............


Roland Baumgartner

06.03.2013, 14:10 Uhr
Melden 32 Empfehlung 26

Dass sich die da oben in Baden überhaupt in Widener Gemeindeangelegenheiten einmischen ...



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